Cottbus, Staatstheater Cottbus, Konzert junger Künstler, 24.06.2018

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Bühne frei für den musikalischen Nachwuchs!
Konzert junger Künstler 2018

Sonntag, 24. Juni 2018, 18.00 Uhr, Großes Haus: Konzert junger Künstler 2018

Das Staatstheater Cottbus lädt am Sonntag, 24. Juni 2018, 18.00 Uhr, in das Große Haus zum Konzert junger Künstler ein, einer Kooperation des Philharmonischen Orchesters mit dem Konservatorium Cottbus unter Leitung von Christian Möbius.

Staatstheater Cottbus / Junge Künstler Konzert © Marlies Kross)

Staatstheater Cottbus / Junge Künstler Konzert © Marlies Kross)

Auch in diesem Jahr zeigen junge Musiktalente aus Cottbus und der Region ihr Können als Solisten eines Konzertstücks auf der großen Bühne.

Die jungen Solisten mussten sich in einem spannenden, qualitativ hochstehenden Casting bewähren, unter ihnen Sänger, Cellistinnen, Geiger, ein Trompeter und eine Saxofonistin. Zu hören sind Sätze aus Opern von Mozart, Konzerten von Vivaldi, Rachmaninow, von Erwin Schulhoff und weiteren Komponisten. Gemeinsam mit dem Orchester spielen junge Musiker einen Filmmusik-Titel von John Williams: „Hymn of the Fallen“ aus Stephen Spielbergs Film „Saving Private Ryan“ (Der Soldat James Ryan).

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Premiere DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN, 23.06.2018

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN  von Emmerich Kálmán

Am Samstag, 23. Juni 2018, 19.30 Uhr, feiert unter der musikalischen Leitung von Alexander Merzyn Die Csárdásfürstin Premiere im Staatstheater Cottbus. Thomas Weber-Schallauer inszeniert die Operette von Emmerich Kálmán im Großen Haus. Die Bühne entwirft Britta Tönne, die Kostüme Nicole Lorenz.

Emmerich Kalman in Wien © Wien

Emmerich Kalman in Wien © Wien

Inhalt:  Sylva Varescu, der Star des Budapester Varieté-Theaters „Orpheum“, gibt ihre umjubelte Abschiedsvorstellung vor dem Aufbruch nach Amerika. Dort möchte sie eine neue Karriere starten, vor allem aber eine aussichtslose Liebe hinter sich lassen: Sie und Edwin, ein junger Fürst, sind bis über beide Ohren ineinander verliebt, doch Edwins Vater hintertreibt mit allen Mitteln die aus seiner Sicht nicht standesgemäße Verbindung. Edwin wiederum ist zu schwach, um dagegen Stellung zu beziehen. An diesem Abend erreicht ihn der Befehl, sich umgehend bei seiner Einheit zu melden und in den bereits ein Jahr tobenden Ersten Weltkrieg zu ziehen. Veranlasst hat das Edwins Vater, der selbst vor diesem Mittel nicht zurückschreckt.

Edwin wiederum greift zu einer radikalen Maßnahme: Er gibt Sylva vor aller Augen ein notariell beurkundetes Eheversprechen. Sylva ist überglücklich und beschließt, die Amerikatournee abzusagen. Kaum ist Edwin zu seinem Regiment aufgebrochen, erfährt Sylva von einer Anzeige, in der Edwins Verlobung mit seiner Cousine Anastasia bekanntgegeben wird. Tief gekränkt und enttäuscht reist sie ab nach Amerika.

Zur festgelegten offiziellen Verlobung Edwins wenige Monate später erscheint sie jedoch wieder – an der Seite eines vorgeblichen Gatten, des Grafen Boni Káncsiánu, eines engen Freundes von Edwin. Sofort flammt die Liebe Edwins und Sylvas auf. Edwin bestürmt Sylvas „Ehemann“, sich unverzüglich scheiden zu lassen. Denn die durch eine Hochzeit Geadelte könne er ja nun widerstandslos heiraten. Erneut ist Sylva abgestoßen von Edwins Unselbständigkeit und Schwäche. Ob er am Ende doch zu seinen Gefühlen stehen kann?

Musikalische Leitung: Alexander Merzyn | Regie: Thomas Weber-Schallauer, Bühne: Britta Tönne | Kostüme: Nicole Lorenz | Choreographie: AnnaLisa Canton
Choreinstudierung: Christian Möbius

Mit:    Mine Yücel (Sylva Varescu), Carola Fischer, Liudmila Lokaichuk (Anastasia); Hardy Brachmann (Boni), Thorsten Coers, Daniel Heck, Dirk Kleinke, Martin Schalita (Edwin), Ulrich Schneider, Nils Stäfe, Heiko Walter (Feri-Bacsi), den Damen und Herren des Opernchores und des Balletts. Es spielt das Philharmonische Orchester.

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Premiere MACBETH von Giuseppe Verdi, 21.04.2018

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

 

MACBETH von Giuseppe Verdi
Text Francesco Maria Piave und Andrea Maffei, nach William Shakespeare

Premiere am Samstag, 21. April 2018, 19.30 Uhr

Nachdem vor mehr als zwanzig Jahren eine konzertante Version des Macbeth am Cottbuser Theater zu erleben war, hebt sich am 21. April 2018 zum ersten Mal in der Geschichte des Hauses der Premierenvorhang zu einer Inszenierung dieser Oper. Die musikalische Leitung hat Evan Alexis Christ, Regie führt Martin Schüler. Für die Ausstattung zeichnet Gundula Martin verantwortlich, für die Videoproduktion Daniel Rentzsch. Die Choreinstudierung übernimmt Christian Möbius. Das Regieteam hat sich für die Opernfassung aus dem Jahre 1865 entschieden.

Verdi interessiert in seiner Bearbeitung von Shakespeares Drama die Frage, mit welchen Folgen politische Macht illegitim erzwungen und erhalten wird, wie Menschen korrumpiert und Beziehungen dadurch deformiert werden. In seinem Polit- und Psychodrama lässt Verdi dem fantastischen Element eine immense Bedeutung zukommen. Er stellt dabei erstmals in der italienischen Operngeschichte den dramatischen Ausdruck über den Schöngesang und schafft mit Macbeth ein geradezu realistisches Musiktheater.

Auf dem Schlachtfeld beweinen Frauen ihre gefallenen Männer. Als der Kommandeur Macbeth siegreich und stolz über das Feld schreitet, rebellieren die Witwen. Sie verwandeln sich in Hexen, die Macbeth einflüstern, dass er König von Schottland werde. Ohne Zögern stiftet Lady Macbeth ihren Mann zum Königsmord an: Nach diesem ersten glaubt Macbeth weitere Morde vollbringen zu müssen, um seines Thrones sicher sein zu können. Wieder verlässt er sich dabei auf die Prophezeiungen der Hexen, doch die täuschen ihn. Ein Strudel aus Lügen, Verrat und Mord reißt den einst so hoffnungsvollen Politiker in den Tod.

Den gesellschaftlichen Auf- und Abstieg des Macbeth wird der Bariton Jaco Venter gestalten. Der Sänger ist erstmalig im Staatstheater Cottbus zu erleben, ebenso wie die Mezzosopranistin Sanja Radišic als Lady Macbeth. Die dritte Hauptpartie – die Hexen – werden von den Damen des Opern- und des Extrachores interpretiert.

Mit Jaco Venter (Macbeth), Gesine Forberger, Sanja Radišic, Hardy Brachmann, Christian Henneberg, Nils Stäfe, Ulrich Schneider, Heiko Walter, Jens Klaus Wilde, Ingo Witzke, den Damen und Herren des Opernchors und des Extrachors. Es spielt das Philharmonische Orchester.

Macbeth: Premiere Samstag, 21. April 2018, 19.30 Uhr; weitere Vorstellungen:  Dienstag, 1. Mai 2018, 16.00 Uhr; Mittwoch, 30. Mai 2018, 19.30 Uhr; Dienstag, 26. Juni 2018, 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Uraufführung Ballett BRIEFE AN JULIA, 03.03.2018

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus / JULIET LETTERS – BRIEFE AN JULIA Szenenfoto mit (v.l.n.r.) Andrea Simeone und Andrea Masotti © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / JULIET LETTERS – BRIEFE AN JULIA Szenenfoto mit (v.l.n.r.) Andrea Simeone und Andrea Masotti © Marlies Kross

 

Uraufführung JULIET LETTERS – BRIEFE AN JULIA
Ballett von Adriana Mortelliti

Premiere Samstag, 3. März 2018, 19.30 Uhr, Kammerbühne, weitere Vorstellungen:  Samstag, 10. März, 19.30 Uhr; Sonntag, 18. März, 16.00 Uhr; Dienstag, 27. März, 19.30 Uhr

Julia - Giulietta in Verona © IOCO

Julia – Giulietta in Verona © IOCO

In der Kammerbühne des Staatstheater Cottbus (Wernerstr. 60) kommt am Samstag, 3. März 2018, 19.30 Uhr, das Ballett Juliet Letters – Briefe an Julia von Adriana Mortelliti zur Uraufführung.

Die Choreografin  Adriana Mortelliti hat sich von einem Brauch zu ihrer phantasievoll gestalteten Hommage an die vielgestaltige Liebe inspirieren lassen:

In Verona, in der Via Cappello 23, steht das Haus mit dem berühmten Balkon, in dem Shakespeares Julia angeblich lebte. Hier, so heißt es, schwuren sie und Romeo sich ewige Treue. Im Innenhof, in den Ritzen der Mauern, hinterlegen Liebende hoffnungsvolle, traurige, zweifelnde, trostsuchende, glückselige Briefe an Julia.

Staatstheater Cottbus / JULIET LETTERS – BRIEFE AN JULIA Szenenfoto © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / JULIET LETTERS – BRIEFE AN JULIA Szenenfoto © Marlies Kross

Die Anregungen für die höchst unterschiedlichen Situationen ihres Balletts sind Liebesbriefen aus Literatur und Alltag entnommen. Die musikalische Grundlage bilden Werke von Max Richter, Radiohead, Leonard Cohen und vielen anderen.

Adriana Mortelliti hat mit dem Ballett des Staatstheaters bereits die Uraufführungen Berührungen – Eine Balkanrhapsodie und Pieces of Nyman erarbeitet. Ihre Tanzsprache ist akrobatisch-schwebend, anmutig, emotional. Sie berührt in ernsten, spannungsreichen Momenten wie in ihren heiteren, spielerischen. Und immer wieder blitzt ein Augenzwinkern auf.

Mit: Inmaculada Marín López, Andrea Masotti, Denise Ruddock, Venira Welijan, Mikaël Champs, René Klötzer, Stefan Kulhawec und Andrea Simeone

Die nächsten Vorstellungen:  Samstag, 10. März, 19.30 Uhr; Sonntag, 18. März, 16.00 Uhr; Dienstag, 27. März, 19.30 Uhr;

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

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