Cottbus , Staatstheater Cottbus, Grußbotschaft des Philharmonischen Orchesters, April 2020

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

 Musiker des Philharmonischen Orchesters

Grußbotschaft jetzt online

Unter dem Motto „Musik verbindet“ hat das Philharmonische Orchesters des Staatstheaters Cottbus ein Video produziert. 27 Musikerinnen und Musiker spielen darin allein und dennoch gemeinsam mit den anderen den ersten Teil der Ouvertüre aus der Oper Carmen von Georges Bizet. Solo-Klarinettist Alexander Muhr hat in 10 Tagen aus den einzelnen Stimmen, die jeder Musiker für sich separat aufgenommen hat, das Video geschnitten. Ab sofort ist es auf der Theater-Webseite unter „News“, in den Sozialen Medien sowie auch auf YouTube zu finden:

Carmen Ouvertüre
youtube Trailer Staatstheater Cottbus
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Stellvertretend für seine KollegInnen sagt Alexander Muhr: „Es ist für ein Orchester herausfordernd, Musik gemeinsam zu machen, wenn man sich nicht treffen darf. Trotzdem sind wir heutzutage in der glücklichen Lage, dank technischer Hilfsmittel unsere Musik in die Wohnungen der Menschen zu bringen. Musik verbindet.“

Im Video wie sonst auch im Konzertsaal sind die Stimmen zu einer einzigen verschmolzen. Die MusikerInnen hoffen, möglichst bald wieder live zusammen für das Publikum spielen zu können.

Die Violinistin Antje Weithaas, dieses Jahr Artist in Residence an der Cottbuser Bühne, wäre zu Ostern in „Beethoven Schwarz Weiß“ mit der Kreutzer-Sonate zu hören gewesen. Sie steuert für den „Digitalen Spielplan“ eine musikalische Grußbotschaft an das Publikum ihrer Heimatstadt bei, die am Ostermontag online gestellt wird. Der „Digitale Spielplan“ folgt den ursprünglich geplanten Vorstellungen an den entsprechenden Veranstaltungstagen.

Aus dem Schauspiel meldete sich Gunnar Golkowski mit Buchempfehlungen zu Orwells 1984 zu Wort Schauspieldirektor Jo Fabian versorgt das Publikum mit visuellen Einblicken z.B. in seinen zuletzt uraufgeführten Antifaust. Die Opernsolistinnen und -solisten proben derzeit zuhause. Sie geben ebenfalls Einblick in ihr „Alltagstheater“, so wie Dirk Kleinke, der einen Ausschnitt aus der Oper Satyagraha von Philip Glass singt und sich dabei am Klavier begleitet.

Die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts haben inzwischen ein 2 x 2 Quadratmeter „kleines“ Stück Tanzteppich für tägliche Trainingseinheiten zur Verfügung. Dieses sorgt für den richtigen Halt bei den sogenannten Exercises, die vom Ballettstudio in die eigenen vier Wände verlegt werden mussten. So hält sich das Ensemble derzeit auf kleinster Fläche, auch durch Yoga und Krafttraining, fit.

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Digitaler Spielplan, April 2020

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus bietet online-Format „Digitaler Spielplan“

Während das Staatstheater Cottbus aufgrund der COVID-19-Pandemie bis 19. April 2020 den Spielbetrieb eingestellt hat, gibt es nun in den sozialen Medien sowie auf der Webseite digitale Angebote für Theaterbesucher.

Auf dem Facebook-Kanal startete vor kurzem der „Digitale Spielplan“. Angelehnt an das ursprünglich geplante Programm werden hier alternativ stückbezogene Beiträge veröffentlicht. Um 19.30 Uhr öffnet sich an den jeweiligen Vorstellungstagen der „virtuelle Vorhang“ u.a. für Interviews, Kostüm- und Bühnenbilder sowie Videoclips.

Auf dem Instagram-Kanal geben Künstlerinnen und Künstler sowie Mitarbeiter des Hauses regelmäßig Einblicke in ihr „Alltagstheater“ und berichten, wie derzeit ihr Leben ohne den Proben- und Vorstellungsbetrieb aussieht.

Anlässlich des diesjährigen Welttags des Theaters am Freitag, 27. März 2020, wurde der „Anflug der Holothurie auf das Theater“ aus Wiebke Rüters Inszenierung „Der große Marsch“ von Wolfram Lotz als Video online gestellt und ist auch weiterhin dort präsent.

Alle Formate sind auch auf der Webseite www.staatstheater-cottbus.de unter News zu finden sowie unter folgenden Adressen im Internet verfügbar:

Facebook: https://www.facebook.com/staatstheatercottbus/

Instagram: https://www.instagram.com/staatstheatercottbus/

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Cottbus, Staatstheater Cottbus, Mund- und Nasenschutzmasken – Carl Thiem-Klinikum – download Nähanleitung, März 2020

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus näht Mund- und Nasenschutzmasken

Das Staatstheater Cottbus schließt sich der breiten Bewegung von Institutionen und Freiwilligen an, die dem Aufruf folgen, derzeit dringend benötigte Mund- und Nasenschutzmasken selbst anzufertigen. Intendant Dr. René Serge Mund betont, dass es dem Theater ein Bedürfnis ist, in dieser Ausnahmesituation auf diese Weise einen Beitrag leisten zu können.

Staatstheater Cottbus / Schneiderin beim Nähen von Masken in der Kostümschneiderei  © Annalena Hänsel

Staatstheater Cottbus / Schneiderin beim Nähen von Masken in der Kostümschneiderei
© Annalena Hänsel

In der Kostümschneiderei wurde mit der Produktion begonnen, die ersten Masken werden am morgigen Dienstag, 31. März 2020, 11 Uhr an die Cottbuser Feuerwehr und das DRK übergeben, von wo aus sie weiter verteilt werden.

Staatstheater Cottbus / Schneiderin beim Nähen von Masken in der Kostümschneiderei  © Annalena Hänsel

Staatstheater Cottbus / Schneiderin beim Nähen von Masken in der Kostümschneiderei
© Annalena Hänsel

Wie Kostümdirektorin Nicole Lorenz berichtet, ist inzwischen bereits neues Baumwollmaterial eingetroffen, damit die Arbeiten weitergehen können. Insgesamt 12 KollegInnen sind in der Damen- und Herrenschneiderei in Schichten damit beschäftigt.

Wie auch das Carl Thiem-Klinikum Cottbus auf seiner Webseite www.ctk.de mitteilt, bieten die selbst genähten Masken aus kochbarer Baumwolle einen vergleichbaren Schutz wie die handelsüblichen Einweg-Masken und sind wieder verwendbar. Die Nähanleitung gibt es in Form eines Videos auf Youtube und in den Social-Media-Kanälen des Carl-Thiem-Klinikums. Link zum Video | Nähanleitung als PDF downloaden

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Cottbus, Staatstheater Cottbus, Premiere IM WEISSEN RÖSSL, 25.01.2020

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

IM WEISSEN RÖSSL
Premiere: Samstag, 25. Januar 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus

Musikalische Leitung: Johannes Zurl
Regie: Kay Link

Am Samstag, 25. Januar 2020, hat am Staatstheater Cottbus Ralph Benatzkys Operette „Im weißen Rössl“ Premiere. Dirigent Johannes Zurl und Regisseur Kay Link, Experte für staubfreies unterhaltendes Theater und stimmige Modernisierungen, greifen für ihre Inszenierung auf die rekonstruierte Fassung der Berliner Uraufführung von 1930 zurück, die seit einigen Jahren vorliegt und in der die Frische und Spontanität des „Weißen Rössl“ besonders gut zur Geltung kommt.


Premiere am Samstag, 25. Januar 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus
IM WEISSEN RÖSSL
Singspiel in drei Akten (frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg) von Hans Müller und Erik Charell
Musik von Ralph Benatzky | Texte der Gesänge von Robert Gilbert

Vier musikalische Einlagen von Bruno Granichstaedten, Robert Gilbert und Robert Stolz | Bühnenpraktische Rekonstruktion der Originalfassung von Matthias Grimminger und Henning Hagedorn unter Mitarbeit von Winfried Fechner

Musikalische Leitung: Johannes Zurl
Regie: Kay Link
Bühne: Bernhard Niechotz
Kostüme: Nicole Lorenz
Choreinstudierung: Christian Möbius
Choreografie: Julia Grunwald
Einstudierung Kinder- und Jugendchor: Norienne Olberg

Regisseur Kay Link und der musikalische Leiter Johannes Zurl legen der Cottbuser Inszenierung „Im weißen Rössl“ die rekonstruierte Fassung der Uraufführung von 1930 zugrunde. Sie ist erheblich wilder und bunter als die aus den 50er-Jahren überkommene, die ein doch eher harmlos-biederes Bild dieser Operette zeichnet.

Die Urfassung lässt nachvollziehen, weshalb der innovative Show-Unternehmer Erik Charell mitten in der Weltwirtschaftskrise mit dem „Weißen Rössl“ jeden Abend die über 3000 Plätze des Berliner Großen Schauspielhauses füllen konnte: Die schrille, synkopierte, aufpeitschende Tanzmusik der Roaring Twenties trifft auf ironisch gebrochene Folklore. Als „Revue-Operette“ konzipiert, ist die Urfassung dichter am Musical als an der traditionellen Operette. Die Inszenierung versetzt das Geschehen in die Gegenwart, ohne „modernisieren“ und „heutig“ werden zu müssen. Was 1930 das Telegramm war, ist heute die E-Mail, doch die Handlung selbst erweist sich als hochaktuell. Und für die Rolle des Kaisers hat das Inszenierungsteam eine verblüffende Lösung gefunden, die den Anachronismus des Jahres 1930 aufhebt: Den Zuschauern auf und vor der Bühne präsentiert sich ein leibhaftiger „Kaiser“.

Selbstbewusst sich emanzipierende moderne Frauen zeigen sich zahlreichen Facetten von „Männlichkeit“ gewachsen: der Berliner Schnauze eines kantig-grantigen Unternehmers, der Redekunst eines geschmeidigen Rechtsanwalts, den Ausführungen eines naturbegeistert-verschrobenen Gelehrten und – last not least – dem schönen Sigismund, einem unbegrenzt von sich selbst berauschten Narzissten. Erotik in vielerlei Facetten bestimmt das Geschehen, „romantische Liebe“ spielt dabei keine Rolle.

Wie schon das zugrundeliegende Schauspiel – 1897 ebenfalls in Berlin uraufgeführt – wirft die Revue-Operette einen ironischen Blick auf Träume vom „naturverbundenen“ Leben, wie sie dem Wunsch der Großstädter entspringen, und den seinerzeit bereits vorhandenen Massentourismus. Das Alpenidyll wird für die Besucher eigens inszeniert. Eine Brechung, die in der Nachkriegsfassung völlig eliminiert und in ihr Gegenteil verkehrt wurde: Nunmehr bedienten Heimatfilm-Klischees ebenjene Zuschauer-Sehnsüchte, die das Ur-„Rössl“ doch eigentlich auf die Schippe nahm.

Kay Link und Ausstatter Bernhard Niechotz spitzen die Situation noch zu: Bis in die Schlusstakte der Operette hinein ist das Hotel „Im weißen Rössl“ eine Baustelle, auf der eifrig geschuftet wird, um den Glanz der Heimat mit den Ansprüchen des modernen Reisenden in Einklang zu bringen. „Rössl“-Wirtin Josepha Vogelhuber und ihre Angestellten haben alle Hände voll zu tun, um die Gäste bei Laune und Geldausgabe-Freude zu halten. Das geht bis hin zum Schaumelken von Hand, das stilecht gekleidete Melkerinnen geneigten Besuchern täglich für wenige Minuten zeigen, ehe die Gäste zur nächsten Attraktion geführt und die Melkmaschinen angeschlossen werden.

Kay Link gilt als Experte für staubfreies unterhaltendes Theater und stimmige Modernisierungen. Nicht zuletzt deshalb hat er einen Lehrauftrag Operette an der Musikhochschule Dresden und im Bereich Musical an der Folkwang Hochschule.

Im Zentrum seiner Arbeit steht genaue Figurenarbeit in einem heutigen Kontext. Kritiker urteilten u.a.: „Interessanteste Inszenierung der Saison“ („Sächsische Zeitung“ über Das Land des Lächelns). „Entstaubt. Heutig. Lebendig. Es lohnt sich!“ („br Klassik“ über Der Vetter aus Dingsda).

In großen Partien zu erleben sind u.a. Gesine Forberger (Josepha Vogelhuber), Mirjam Miesterfeldt (Klärchen), Debra Stanley (Ottilie), Matthias Bleidorn (Professor Hinzelmann), Hardy Brachmann (Dr. Siedler), Thorsten Coers (Sigismund), Heiko Stang (Giesecke) und Heiko Walter / Christian Henneberg (Leopold). Des Weiteren wirken mit: der Opernchor, der Kinder- und Jugendchor, Tänzerinnen und Tänzer (Gäste) sowie Damen und Herren der Statisterie. Es spielt das Philharmonische Orchester.

Die nächsten Vorstellungen „Im weißen Rössl“:

So 26.1., 19 Uhr; Di 28.1., 19.30 Uhr; Mi 29.1., 19.30 Uhr; Fr 31.1., 19.30 Uhr; Sa 1.2., 19.30 Uhr

Weitere Termine: www.staatstheater-cottbus.de

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