Hamburg, Staatsoper Hamburg, Otello – Le Nozze di Figaro, Juni 2018

Juni 8, 2018 by  
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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

 

Aleksandra Kurzak, Olga Peretyatko, Maite Beaumont

In der Staatsoper Hamburg

An der Dammtorstraße gibt es ein Wiedersehen mit Aleksandra Kurzak, Olga Peretyatko und Maite Beaumont. Alle drei Sängerinnen zählen mittlerweile zu den gefragtesten ihres Faches und waren einmal Mitglieder im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper. Aleksandra Kurzak wird ab 5. Juni 2018 in Giuseppe Verdis Oper Otello als Desdemona an der Seite von Carlo Ventre in der Titelpartie zu erleben sein. Ab 14. Juni steht Mozarts Le Nozze di Figaro wieder auf dem Spielplan. Olga Peretyatko wird die Contessa d’Almaviva und Maite Beaumont den Cherubino singen und spielen.


Giuseppe Verdi –  Otello

Musikalische Leitung: Paolo Carignani, Inszenierung: Calixto Bieito, Bühnenbild: Susanne Gschwender, Kostüme: Ingo Krügler, Licht: Michael Bauer, Chor: Eberhard Friedrich
Dramaturgie: Ute Vollmar

Otello Carlo Ventre, Jago Franco Vassallo, Cassio Oleksiy Palchykov, Rodrigo Jürgen Sacher, Lodovico Denis Velev, Montano Shin Yeo/Bruno Vargas (5. und 9.06.), Un Araldo Michael Kunze/Michael Reder (9. und 20.06.), Desdemona Aleksandra Kurzak, Emilia Nadezhda Karyazina, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Chor der Hamburgischen Staatsoper

Vorstellungen am 5., 9., 15. und 20. Juni 2018 jeweils um 19.00 Uhr


Wolfgang Amadeus Mozart  –  Le Nozze di Figaro

Musikalische Leitung: Nathan Brock/Alexander Joël (21.06.), Inszenierung: Stefan Herheim
Bühnenbild: Christof Hetzer, Kostüme: Gesine Völlm, Licht: Phoenix (Andreas Hofer)
Video: fettFilm, Chor: Eberhard Friedrich, Dramaturgie: Alexander Meier-Dörzenbach

Il Conte d’Almaviva Alexey Bogdanchikov, La Contessa d’Almaviva Olga Peretyatko, Susanna Hayoung Lee, Figaro Alin Anca, Cherubino Maite Beaumont, Marcellina Katharina Kammerloher, Don Basilio Thomas Ebenstein, Don Curzio Peter Galliard, Don Bartolo Alexander Roslavets, Antonio Roger Smeets, Barbarina Narea Son, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Chor der Hamburgischen Staatsoper

Vorstellungen am 14., 19. und 21. Juni 2018 jeweils um 19.00 Uhr sowie am 17. Juni um 18.00 Uhr


Biografien:

Aleksandra Kurzak
Die polnische Sängerin Aleksandra Kurzak studierte zunächst Violine, bevor sie in Breslau und Hamburg ihr Gesangsstudium absolvierte. Die mehrfache Preisträgerin debütierte 1999 an der Staatsoper in Breslau als Susanna in Mozarts „Le Nozze di Figaro“. 2001/02 wurde sie Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Hamburgischen Staatsoper und sprang in ihrer ersten Spielzeit bereits als Gilda in „Rigoletto“ und als Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“ ein. Von 2004 bis 2007 gehörte Aleksandra Kurzak zum Ensemble der Staatsoper und war hier in vielen Rollen zu erleben, darunter Susanna (Le Nozze di Figaro), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Musetta (La Bohème) und Fiorilla (Il Turco in Italia), Servilia, Marzelline (Fidelio), Nanetta (Falstaff), Ännchen (Der Freischütz), Adele, Gretel (Hänsel und Gretel), Maid (Powder her Face). Außerdem sang sie hier in den Neuinszenierungen von Giulio Cesare in Egitto die Cleopatra und von La Fille du Régiment die Marie.

Im Dezember 2004 feierte die Sängerin mit nur 27 Jahren ihren Einstand an der New Yorker Metropolitan Opera als Olympia in Les Contes d’Hoffmann und wurde umgehend für weitere Vorstellungen engagiert (unter anderem „Die Entführung aus dem Serail“, „Rigoletto“, „Die ägyptische Helena“). Im darauf folgenden Jahr debütierte Aleksandra Kurzak als Aspasia in Mozarts „Mitridate, Re di Ponte“ am Royal Opera House Covent Garden in London. Als Susanna, Norina (Don Pasquale), Adina (L’Elisir d’Amore) und Matilde (Matilde di Shabran) war sie dort seitdem zu erleben. 2010 debütierte Kurzak im Teatro alla Scala als Gilda in Verdi’s „Rigoletto“.

Gastauftritte führten die Sängerin zudem an die Staatsoper Unter den Linden Berlin (Königin der Nacht), das Teatro Regio in Parma und das Théâtre du Capitole in Toulouse (Gilda), die Bayerische Staatsoper (Cleopatra, Adele, Rosina, Donna Fiorilla, Adina und Rachel), die Wiener Staatsoper, Teatro Regio in Torino (Violetta), den Palau de les Arts in Valencia (Adina), die Wiener Staatsoper (Rosina, Adina, Susanna, Marie, Violetta, Gilda), das Teatro Real in Madrid (Susanna, Marie), das Teatro Massimo in Palermo (Norina), Teatro Massimo di Bellini in Catania, das Lyric Opera House in Chicago (Blonde) und zu den Salzburger Festspielen (Mozart-Matinee, Ännchen und Donna Anna), das Mozart Festival in A Coruña und an die Welsh National Opera in Cardiff (Aspasia), die National Oper in Helsinki (Gilda), National Oper in Warschau (Gilda, Violetta, Lucia), das Teatro La Fenice in Venedig (Donna Anna), das Theater an der Wien (Donna Anna und Amenaide), die Seattle Opera (Lucia), San Francisco Opera (Gilda), Los Angeles Opera (Fiordiligi), die Arena di Verona (Rosina, Juliette, Gilda, Verdi-Gala), das Opernhaus in Zürich (Gilda, Norina, Nedda), die Opera de Paris (Adina, Micaela), das Teatro alla Scala (Susanna, Adele in „Le Comte Ory“), die Staatsoper Berlin (Mimi) und die Deutsche Oper Berlin (Adina). Zudem kehrte sie wiederholt an die Metropolitan Opera (Blondchen, Gilda, Gretel und Adina) und das Royal Opera House (Norina, Adina, Susanna, Matilde, Donna, Fiorilla, Rosina, Gilda, Lucia und Liu) zurück. Im Konzertbereich arbeitete sie mit den Essener Philharmonikern, Hamburger Symphonikern, Hamburger Philharmonikern, mit dem NDR Orchester und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia zusammen. Sie hat mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Bruno Campanella, James Conlon, Sir Andrew Davis, Christoph von Dohnanyi, Riccardo Frizza, Rafael Frühbeck de Burgos, René Jacobs, Fabio Luisi, Nicola Luisotti, Sir Charles Mackerras, Ingo Metzmacher, Daniel Oren, Antonio Pappano, Carlo Rizzi, Ralf Weikert und Simone Young gearbeitet.

2006 wurde Aleksandra Kurzak mit dem Oberdörffer-Preis der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper ausgezeichnet. Zudem war sie die Preisträgerin zweier Preise beim Francisco-Viñas-Wettbewerb in Barcelona und der Auszeichnung „Young Talent“ bei der Mirjam Helin International Singing Competition.

Olga Peretyatko
In St.Petersburg geboren, ist Olga Peretyatko heute eine der international gefragtesten Koloratur-Sopranistinnen. Nach Abschluss ihres Gesangsstudiums an der Hanns Eisler
Hochschule in Berlin, war sie zunächst Mitglied des Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper und Gast der Staatsoper Wien, Metropolitan Oper in New York, Opéra Bastille in Paris, des Festivals in Aix-en-Provence der Mailänder Scala, der Deutschen Oper Berlin, Staatsoper Berlin, des Festpielhauses Baden-Baden, des Teatro Real in Madrid, New National Theatre Tokyo und beim Rossini Opera Festivals. Weitere Debüts erwarten sie unter anderem an der Opéra in Montecarlo, beim Festival des Chorégies in Orange sowie am Royal Opera House in London.

Ihr Repertoire umfasst neben vielen Rollen des Rossini-Repertoires, Donna Anna (Don Giovanni), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Gilda (Rigoletto), Violetta (La Traviata), Elvira (I Puritani), Amina (La Sonnambula), Adina (L’Elisir d’amore), Lucia di Lammermoor, Leila in Bizets „Die Perlenfischer“, alle vier weiblichen Rollen in Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“, aber auch Raritäten des russischen Repertoires wie Marfa (Die Zarenbraut) und Stravinsky’s „Le Rossignol“.

In den nächsten Spielzeiten stehen weitere Debüts als Contessa (Le Nozze di Figaro), Rosina (Il Barbiere di Siviglia), Norina (Don Pasquale), Mathilde (Guillaume Tell) sowie die Titelrolle in Donizettis „Anna Bolena“ und die Hauptrolle in Massenets „Manon“ auf dem Programm. Im Rahmen ihres Vertrags mit Sony Classical hat Olga Peretyatko bisher vier Solo-CDs veröffentlicht, von denen das dritte Album „Rossini!“ mit dem Echo Klassik ausgezeichnet wurde.

Maite Beaumont
Mit ihrem unverwechselbaren, warmen Timbre und ihrer großen Ausdrucksfähigkeit gehört die spanische Mezzosopranistin Maite Beaumont zu den wichtigen Sängerinnen ihres Fachs. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf Partien des Barockrepertoires und der Wiener Klassik und reicht hin bis zu Rollen des französischen Repertoires und der Opern von Richard Strauss. Dazu gehören unter anderem Partien wie Ruggiero (Alcina), Sesto (Giulio Cesare in Egitto), Irene (Tamerlano) und Flavius (Flavius Bertardidus, König der Langobarden), Angelina (La Cenerentola), Dorabella (Così fan tutte) , Cherubino (Le Nozze di Figaro) und Oktavian (Der Rosenkavalier). Mit großem Erfolg interpretiert sie auch Partien wie Donna Elvira (Don Giovanni), Romeo (I Capuleti e I Montecchi), Siebel (Faust), Elisabetta (Maria Stuarda), Iphigénie (Iphigénie en Tauride), Margarethe (La Damnation de Faust), Didon (Les Troyens), Medée (Medée), Tancredi (Tancredi) und Komponist (Ariadne auf Naxos). Kommende Engagements umfassen Partien wie Isabella (L’Italina in Algeri) und Ariodante.

Jüngste Erfolge gelangen Maite Beaumont unter anderem als Ruggiero in der Neuproduktion von Alcina am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, als Romeo (I Capuleti e I Montecchi) und als Dorabella in einer Neuproduktion von „Così fan tutte“ am Gran Teatre del Liceu in Barcelona sowie in Tokio. Am Theater an der Wien sang sie Lisetta in Haydns „Il Mondo della Luna“, außerdem war sie als Melibea in „Il Viaggio a Reims“ an der Mailänder Scala und in der Titelpartie von Rossinis „La Cenerentola“ in einer Neuproduktion an der Hamburgischen Staatsoper zu erleben, eine Rolle, die sie auch an der Semperoper Dresden und an der Opéra National du Rhin interpretierte.

Hervorragende Kritiken erhielt sie auch für ihre gesangliche Leistung in der Titelpartie von Georg Philipp Telemanns „Flavius Bertaridus, König der Langobarden“ unter der Leitung von Alessandro De Marchi bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. 2005 debütierte Maite Beaumont bei den Salzburger Festspielen als Dorabella in „Così fan tutte“, später folgte eine Serie mit Mozart- Partien als Cherubino und Dorabella an der Nederlandse Opera in Amsterdam. Ihr Amerika-Debüt gab die Mezzosopranistin als Sesto (Giulio Cesare in Egitto) an der Lyric Opera of Chicago 2007.

Auch als Konzertsängerin ist Maite Beaumont international gefragt. Ihr Konzertrepertoire reicht von der Barockmusik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Sie arbeitete unter anderem mit der Academy of Ancient Music, den Bamberger Symphonikern, der Camerata Salzburg, Il Complesso Barocco, dem Mozarteum Orchester, dem Ensemble Intercontemporain und mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Christoph Eschenbach, Adam Fischer, Alessandro de Marchi, Michael Hofstetter, Christopher Hogwood, Ingo Metzmacher, Sir Roger Norrington, Christophe Rousset, Emmanuelle Haim und Nikolaus Harnoncourt zusammen.

Maite Beaumont wurde in Pamplona (Spanien) geboren, wo sie ein Gesangs- und Geigenstudium an der Musikhochschule Pablo Sarastre und parallel dazu ein Soziologiestudium an der Universität Navarra absolvierte. Im Anschluss studierte sie bei Hanna Schwarz und war von 2000 bis 2003 Mitglied im Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper. Internationales Aufsehen erregte sie 2002 mit einem Einspringer als Ruggiero in der Hamburger Neuproduktion von Händels „Alcina“ unter der Leitung von Ivor Bolton. Bei der Premiere hörte die Krimiautorin Donna Leon die junge Sängerin und empfahl sie kurz darauf für zwei CD-Einspielungen. Bis heute unterstützt und fördert Donna Leon, die eine große Verehrerin von Händels Musik ist, Maite Beaumont. Von 2003 bis 2006 war die Mezzosopranistin Mitglied im Ensemble der Hamburgischen Staatsoper, seither ist sie freischaffend tätig.

Von Maite Beaumont liegt eine umfangreiche Diskografie vor: 2003 erschien ihre erste CD mit Arien von Georg Friedrich Händel, „ La Maga Abbandonata“ (BMG). Außerdem liegen Einspielungen von Händels „Radamisto“ (Virgin Classics) und „Alcina“ (Deutsche
Grammophon), die Solo-CD „Dolce mio ben“ mit italienischen Kantaten und Opernarien um 1700, Vivaldis „Montezuma“ (deutsche harmonia mundi), Georg Philipp Telemanns „Flavius Bertaridus, König der Langboraden“ (deutsche harmonia mundi) und Jörn Arneckes „Das Fest im Meer“ (NCA) vor. Auf DVD sind mit ihr „L’Incoronazione di Poppea“ und „Giulio Cesare in Egitto“ aus dem Gran Teatro del Liceu Barcelona, „Il Mondo della Luna“ aus dem Theater an der Wien, Mozarts „Così fan tutte“, „Le Nozze di Figaro“ aus der Nederlandse Opera Amsterdam und „Alcina“ aus dem Théâtre de la
Monnaie in Brüssel erschienen.

 

—| Pressemeldung Staatsoper Hamburg |—

Hamburg, Hamburger Staatsoper, Tosca – Harteros, Kaufmann, Vasallo, IOCO Kritik, 19.04.2018

April 18, 2018 by  
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Staatsoper Hamburg

Hamburgische Staatsoper © IOCO

Hamburgische Staatsoper © IOCO

Italienische Wochen enden –  Tosca von Giacomo Puccini

Weltstars am Dammtor: Harteros, Kaufmann,  Vassallo

Von Patrik Klein

Die Premiere von Verdis Messa da Requiem leitete die Italienischen Wochen an der Staatsoper Hamburg vor rund einem Monat ein (IOCO berichtete ausführlich).  Man gab neben dieser neuen auch altbewährte Produktionen wie Verdis La Traviata, „Rigoletto“, Aida, Puccinis Madame Butterfly und nun zum Finale Puccinis Tosca in spektakulärer Starbesetzung. Mit hochkarätigen Besetzungen in allen Produktionen hat die Staatsoper auffällige musikalische und künstlerische Akzente gesetzt und in diesen Wochen  das große Haus mehrfach ausverkauft und eine Auslastung von gut 90% erreicht. Aufbauend darauf wird es auch in der neuen Saison 2018/19 wieder zur etwa gleichen Zeit eine Fortsetzung der Italienischen Wochen geben.

Staatsoper Hamburg / Tosca - hier Applausfoto mit vl Franco Vassallo, Pier Giorgio Morandi, Anja Harteros, Jonas Kaufmann © Patrik Klein

Staatsoper Hamburg / Tosca – hier Applausfoto mit vl Franco Vassallo, Pier Giorgio Morandi, Anja Harteros, Jonas Kaufmann © Patrik Klein

Die Handlung

Scarpia, Polizeichef in Rom, begehrt Tosca. Da ihr Geliebter, der Maler Cavaradossi, zu den politischen Gegnern der Regierung gehört, kann Scarpia ihn rechtmäßig gefangen nehmen. Er ordnet Cavaradossis Hinrichtung an und hofft, mit dem Versprechen, ihn freizulassen, Tosca zu einer gemeinsamen Nacht zu bewegen. Doch diese durchkreuzt seinen Plan.

Die Inszenierung von Robert Carson

Die Wiederaufnahme der Inszenierung des Kanadiers Robert Carsen aus dem Jahr 2000 hat beinahe etwas Zeitloses und arbeitet mit Bildern von Anthony Ward. Sie ist wenig spektakulär und dient auch gut für kurzfristig eingeflogene Superstars aus der Opernszene, denn es läuft nach dem Motto: „Wer eine Idee hat, darf und kann sie so gestalten“. Ansonsten ist man an der Rampe herzlich willkommen.

Regisseur Robert Carson und Ausstatter Anthony Ward verlegten die bezüglich Zeit und Ort so eindeutig fixierte Handlung auf und hinter die Bühne eines Theatersaals. Hier konnten die Protagonisten in einem Gebilde aus Lügen, übertriebener Selbstdarstellung und mieser Schachzüge vorzüglich agieren. Doch damals wie heute verblassten diese Ideen in der Umgebung eines „Theaters im Theater“.

Das sakrale des ersten Aktes zum Beispiel, in welchem vor den Augen der Madonna geflucht, gehasst und geliebt wurde, vermag seine Wirkung nur in einer kirchlichen Sphäre zu entfalten und nicht in einem nüchternen Zuschauerraum, wo die Theaterbesucher ein TE DEUM anstimmten. Im ersten Akt der Tosca befand man sich im Zuschauerraum eines traditionellen Opernhauses, erblickte zwei in Gold gefasste Proszeniumssäulen, zwischen denen Scarpia als böser Spielverderber auftauchte, und den geschlossenen roten Bühnenvorhang. Zwischen den Stühlen versammelten sich die Balletttänzer und das Einlasspersonal, das die Originalprogrammhefte der Oper verteilten. Nicht nur bei dem von den hereinströmenden Zuschauern angestimmten Te Deum durfte man den Text nicht so genau nehmen; schließlich hob sich der Vorhang und zeigte die Primadonna als illuminierte Madonnenfigur.

Staatsoper Hamburg / Tosca - hier Applausfoto mit Anja Harteros © Patrik Klein

Staatsoper Hamburg / Tosca – hier Applausfoto mit Anja Harteros © Patrik Klein

Der zweie Akt in Scarpias „Arbeitszimmer“ (vielleicht ein Probenraum des Theaters) im Palazzo Farnese zeigte das Zentrum der dunklen Macht der römischen Geheimpolizei. „Vietato fumare“ stand groß als Verbot an der Wand geschrieben, davor saß Baron Scarpia rauchend am Schreibtisch. Er stand über dem Gesetz und handelte nach eigenem Gutdünken. Und das Bild im dritten Akt auf der Engelsburg war kalt und leer, von Hirtenidylle weit und breit keine Spur. Hinter der schrägen Bühne im Hintergrund die ganze Zeit eine schwarze Wand. Hier öffnete sich schließlich im Finale der schwarze Abgrund (vielleicht der Orchestergraben), in den Tosca hinabstürzte, als alles zu spät ist. Alle waren tot, gewaltsam gestorben, und die Musik vorbei – was blieb, war ein gleißendes Licht am Abgrund.

Die Musik

Aber was schert das den Besucher 18 Jahre nach der Premiere dieser Inszenierung. Alle wollen eines der Traumpaare der Opernwelt, Anja Harteros und Jonas Kaufmann, einmal in Hamburg auf der Opernbühne genießen. Die Tickets an der in den vergangenen Spielzeiten  mittelprächtig besuchten Staatsoper Hamburg waren innerhalb von wenigen Minuten ausverkauft.

Jonas Kaufmann, seit 2006 zu den Top-Stars der Klassik zählend, hier nun in Hamburg als revolutionärer Maler Mario Cavaradossi war nach seiner nun bereits einige Monate zurückliegenden Stimmkrise- und krankheit wieder eine Klasse für sich: Trotz ein paar kleinen holprigen Anfangstönen erntete er für seine erste Arie Recondita armonia mit dem hohen B ‚Tosca, sei tu! viele Bravos. Seine Stimme ist insgesamt noch baritonaler im Klang, seine Modulation, Phrasierung und seine Stimmführung besonders bei den leisen Tönen umwerfend und emotional zu Herzen gehend. Auch das in der Vergangenheit manchmal störende „gaumige“ ist kaum hörbar. Interessaqnt: Im kommenden Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg im Januar 2019 wird Kaufmann als Tenor und Bariton angekündigt. Seinen wilden Freudenausbruch über Napoleons Sieg bei Marengo, Vittoria! Vittoria!‘, krönte er mit einem strahlenden Spitzenton, und seine letzte Arie E lucevan le stelle, in der er sich vor seinem Tod seiner Liebe zu Tosca erinnert, sang er mit so eindringlicher Intensität, dass der Zuschauerraum sich kurz in einem Jubelrausch befand.

Hamburger Staatsoper / Tosca hier Applausfoto mit Jonas Kaufmann © Patrik Klein

Hamburger Staatsoper / Tosca hier Applausfoto mit Jonas Kaufmann © Patrik Klein

Anja Harteros, eine der größten Sopranistinnen unserer Zeit,  gestaltet die Tosca grandios mit intensiver Bühnenpräsenz, perfekter Stimmführung und absolut bewundernswerter musikalischer Sensibilität. Ihre manchmal ein wenig scharf wirkenden Spitzentöne passen hier ganz wunderbar zu der charakterlichen Vielfalt der Rolle Floria Toscas. Im bewegend gesungenen Vissi d’arte im zweiten Akt von Puccinis Oper, erobert sie die Herzen aller Besucher an diesem für Hamburg endlich einmal international höchstklassigen Abend.

Auch Franco Vassallo, einer der führenden italienischen Baritone ist in seinem Heimatland und weit darüber hinaus an allen großen Häusern der Opernwelt bekannt und sehr geschätzt. Scarpia ist einer der übelsten Bösewichte, die die Opernwelt zu bieten hat. Er ist hinterhältig, grausam, abartig und einfach nur bodenlos böse, und Vassallo kostete im zweiten Akt all seine schlechten Eigenschaften musikalisch und spielerisch aus. Mit Ha più forte sapore la conquista violenta che il mellifluo consenso (Stärker ist der Genuss einer gewaltsamen Eroberung, als der süßlicher Hingabe) bestätigte er in seinem Monolog mit gefährlich samtenen Timbre und einem schmierigen Grinsen seine wahre Natur. Mit ein klein wenig mehr Schwärze in seiner Stimme wäre die Gestaltung der Partie noch perfekter geraten.

Hamburger Staatsoper / Tosca hier Applausfoto mit Franco Vasallo © Patrik Klein

Hamburger Staatsoper / Tosca hier Applausfoto mit Franco Vasallo © Patrik Klein

Die übrige Besetzung erfolgte solide mit den hauseigenen Solisten des Ensembles Alin Anca, Alexander Roslavets (ganz besonders hier zu erwähnen sein überzeugend gesungen- und gespielter Sagrestano; man darf sich auf die Weiterentwicklung seines Repertoires als Ensemblemitglied in Hamburg freuen), Julian Rohde, Shin Yeo, Rainer Böddeker und Ruzana Grigorian sowie  dem präzisen und wunderbar auftrumpfenden Chor der Staatsoper Hamburg (Einstudierung Christian Günther) und dem fulminant musizierenden Philharmonischen Staatsorchester. Pier Giorgio Morandi, der als regelmäßiger Gastdirigent an allen großen Opernhäusern in Italien, Europa und weltweit zu Hause ist, hält das gesamte Werk gut zusammen und gestaltet die Musik Puccinis mit viel Energie, Einfühlung und italienischem Elan.

Das Publikum ist nachdem der Vorhang fällt erwartungsgemäß entzückt und dankt allen Beteiligten mit warmem bis stürmischem Applaus und Ovationen. Im Vorfeld vernahm man Töne, die sagten, „das Haus steht zur Zeit auf dem Kopf“. So ist der Staatsoper Hamburg zu wünschen, dass sie zukünftig öfter „auf solchem Kopf stünde“!

—| IOCO Kritik Staatsoper Hamburg |—

 

Hamburg, Hamburg Ballett, Prof. John Neumeier – Ballettlegende bleibt bis 2023, IOCO Aktuell, 01.04.208

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Staatsoper Hamburg

Hamburgische Staatsoper © IOCO

Hamburgische Staatsoper © IOCO

 

John Neumeier  –  Intendant des Hamburg Ballett bis 2023

 Matthäus Passion, Anna Karenina, Otello, Die Kameliendame, Die Möwe..

Ballettintendant John Neumeier @ IOCO

Ballettintendant John Neumeier @ IOCO

Der 2019 auslaufende Vertrag mit Prof. John Neumeier (*1939 in Milwaukee, Tennessee) als Ballettintendant und Chefchoreograf des Hamburg Ballett wird bis 2023 verlängert. So entschiedet Ende März 2018 der Aufsichtsrat der Hamburgischen Staatsoper und die zuständige Kommission des Senates der Hansestadt Hamburg. John Neumeier, Hamburgs Ehrenbürger, ist seit 1973 Ballettdirektor und Chefchoreograf des Hamburg Ballett und seit 1996 auch als Ballettintendant an der Staatsoper in Hamburg tätig. Mit der Vertragsverlängerung wird die Erfolgsgeschichte des Hamburg Ballet fortgeschrieben, ausgebaut.

Unter der Leitung von John Neumeier hat sich das Hamburg Ballett zu einer der wichtigsten Kulturinstitutionen mit internationalem Rang entwickelt. So hat Neumeier mit seiner Compagnie gerade erst auf einer großen Japan-Tournee das Publikum begeistert und letzte Woche auf der historischen Bühne des Bolschoi-Theaters in Moskau sein neues Ballett Anna Karenina präsentiert, das als Koproduktion im Juli 2017 an der Hamburgischen Staatsoper uraufgeführt wurde. Die kreative Energie John Neumeiers und seiner Compagnie kann mit der Vertragsverlängerung weiterhin in der Stadt und als Kulturbotschafterin für Hamburg wirken. Zur weiteren Profilierung des Balletts wird die Compagnie bereits ab der Spielzeit 2018/19 um drei neue Tänzerstellen aufgestockt. Daneben wird die Stadt die Sicherung der Zukunft des Bundesjugendballetts sowie die dauerhafte Erhaltung der Sammlung und Stiftung John Neumeier, einer der größten privaten Ballettsammlungen der Welt, weiter verfolgen.

John Neumeier © Kiran West

John Neumeier © Kiran West

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „John Neumeier und seine Compagnie ziehen mit ungebremster Kraft und Kreativität das Publikum in ihren Bann und sind in der ganzen Welt herausragende Botschafter der Kulturstadt Hamburg. Der nachhaltige Erfolg des Hamburg Ballett unter John Neumeier in Hamburg und seine internationale Strahlkraft beeindrucken immer wieder aufs Neue und sind ein guter Grund, die Erfolgsgeschichte Hamburg Ballett weiterzuschreiben. Mit dieser Entscheidung wird John Neumeier ein halbes Jahrhundert lang an der Spitze des Hamburg Ballett stehen – das ist eine wahrhaft herausragende Leistung und eine künstlerisch einzigartige Ära.

Hamburg Ballett / Intendant John Neumeier - hier : Proben Beethoven-Projekt © Kiran West

Hamburg Ballett / Intendant John Neumeier – hier : Proben Beethoven-Projekt © Kiran West

Prof. John Neumeier, Ballettintendant und Chefchoreograf, Hamburg Ballett: „Auch nach 45 Jahren an der Spitze des Hamburg Ballett sehe ich diese Position als außerordentlich faszinierende Lebensaufgabe an: für mich als Künstler und Choreograf, als Ballettintendant und nicht zuletzt als Ehrenbürger der Freien und Hansestadt Hamburg. Meine geistige und physische Gesundheit erlaubt es mir, die Zukunft aktiv zu planen. Mit meiner Entscheidung, die Intendanz des Hamburg Ballett um vier weitere Jahre fortzuführen, löse ich vielfältige Erwartungen ein, auch von unseren renommierten Gastspielpartnern in Tokio, Moskau und Wien. Das Hamburg Ballett setzt zuallererst Impulse für das Kulturleben seiner künsterischen Heimat Hamburg. Daneben hat es sich unter meiner Leitung zu einer festen Größe in der internationalen Ballettszene entwickelt. Diese ehrenvolle Aufgabe gemeinsam mit Lloyd Riggins als Stellvertretendem Ballettdirektor bis 2023 fortzuführen, bedeutet mir sehr viel.

John Neumeier übernahm 1973 die Leitung des Hamburg Ballett und ist damit der dienstälteste Ballettdirektor der Welt. Er ist Träger zahlreicher Ehrungen und Auszeichnungen, unter anderem ist er seit 2007 Ehrenbürger der Freien und Hansestadt Hamburg. Im Repertoire des Hamburg Ballett befinden sich alle 158 Choreografien von John Neumeier, zusammen mit seiner Compagnie war er bislang bei mehr als 1.000 Vorstellungen auf 331 Gastspielen in 30 Ländern auf fünf Kontinenten zu erleben. Der Kyoto-Preis der Inamori-Stiftung, eine Auszeichnung mit hoher internationales Reputation, wurde John Neumeier 2015 verliehen. Die von  Kyocera-Gründer Dr. Kazuo Inamori ins Leben gerufene Auszeichnung gilt neben dem Nobelpreis als eine der  wichtigsten Ehrungen in Kultur und Wissenschaft weltweit. Sie ehrt jährlich drei Persönlichkeiten aus Kunst und Philosophie, Hochtechnologie und Grundlageforschung für ihr Lebenswerk. Der Preis ist mit rund 360.000 Euro dotiert.

—| IOCO Aktuell Staatsoper Hamburg |—

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Tenor RICCARDO MASSI im IOCO Interview, IOCO Aktuell, 17.03.2018

März 20, 2018 by  
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Staatsoper Hamburg

Hamburgische Staatsoper © IOCO

Hamburgische Staatsoper © IOCO

 

„Gemeinsam in die Oper“

  Tenor RICCARDO MASSI im IOCO – Interview

 Debut an Staatsoper Hamburg – Zu den Italienischen Wochen

Von Rolf Brunkhorst

In diesen Tagen findet ein lang überfälliges Debüt an der Hamburger Staatsoper statt:  RICCARDO MASSI, der seit Jahren überall auf der Welt umjubelte italienische Tenor singt zum ersten Mal in Hamburg; den Cavaradossi in der Wiederaufnahme der Tosca.

Schon vor diesem seinen offiziellen Debüt gab er überraschend, am vergangenen Samstag, sein vorzeitiges Debüt  an der Staatsoper Hamburg, als er kurzfristig den Tenor-Part in der szenischen Produktion von Verdis  Messa da Requiem sehr erfolgreich übernahm.

Mit der ebenfalls ungeplanten wie kurzfristigen Übernahme einer Tenorpartie begann seine Karriere in 2009: An der Mailänder Scala übernahm er den Don José der dortigen Carmen-Produktion; für den erkrankten Jonas Kaufmann übernahm. Der außergewöhnliche Erfolg dieser Debüt-Vorstellung öffnete Riccardo Massi fortan alle bedeutenden Bühnentüren, so tauchen nun in seiner Vita die Staatsoper Unter den Linden, die Deutsche Oper Berlin, Dresden, Rom, Triest, Turin, Brüssel, die Metropolitan Opera New York, Houston, Stockholm, Oslo, das Bolshoi-Theater Moskau, Covent Garden London, Zürich, das Théatre des Champs Elysées Paris, Avignon, Toronto und viele andere große Häuser auf.

 Riccardo Massi © Wolfgang Schmitt

Riccardo Massi © Wolfgang Schmitt

Und nun also das Cavaradossi-Debüt hier an der Hamburger Staatsoper. Riccardo Massi stellt den Cavaradossi als Multi-Talent (Maler, Dichter, Revolutionär) dar, der am Ende er Oper weiß, daß er in den Tod gehen wird und nur seiner geliebten Tosca bis zur letzten Minute die Illusion eines gemeinsamen Überlebens vermittelt. Überhaupt scheinen die Verismo-Opern ein Schwerpunkt in Riccardo Massis Repertoire zu bilden. „Keiner hat wie Puccini so sehr die Herzen erreichen können.“ In nächster Zeit möchte er sich wieder mehr Giuseppe Verdi annähern, für dessen frühe Werke er lobende Worte findet. „Ich liebe besonders La Battaglia di Legnano, I due Foscari und auch I Lombardi. Vom späteren Verdi reizt mich besonders der Don Carlo, aber für diese lange und komplizierte Oper würde ich eine ausreichende Probenzeit beanspruchen. Der Otello kann in fünf, zehn oder fünfzehn Jahren kommen, da höre ich nur auf meine Stimme“.

Seine Opernkarriere bezeichnet Riccardo Massi als sein drittes Leben. Sein erstes Leben war das eines Sportlers, seine Leidenschaft war Karate und Thai-Boxen, und er verdiente sich seinen Lebensunterhalt und sein Gesangsstudium als Security-Agent, was ihm quasi sein zweites Leben bescherte, nämlich die Arbeit als Stuntman, so wirkte er u.a. in Hollywood-Filmen von Martin Scorcese als Stunt u.a. in  Gangs of New York , oder Die Passion Christi und die Fernsehserie Rom mit. „Meine sportliche Ausbildung macht es mir oftmals auf der Bühne leicht, bestimmte vom Regisseur erwartete und verlangte Bewegungsabläufe auszuführen“.  Für Regisseure gilt im allgemeinen: „Ein Regisseur sollte erst einmal die Oper kennen, und zwar genauestens kennen. Er muss sich auch darüber im Klaren sein, welche Bewegungen oder Aktionen ein Sänger oder eine Sängerin nachvollziehen kann. Und ein Regisseur muss ein glaubwürdiges Regiekonzept vorlegen, um seine Produktion zum Erfolg zu führen, und er darf den ursprünglichen Gehalt der Oper nicht verwischen und missinterpretieren. Wenn dem Regisseur der roten Faden aus der Hand gleitet und er plötzlich die Idee hat, dass der dritte oder vierte Akt als Traum des Tenors oder der Sopranistin dargestellt werden soll, dann ist das schon mal Unsinn. Ein Regiekonzept muss glaubwürdig und nachvollziehbar sein, andernfalls verlieren die Protagonisten die Lust und das Interesse an der Arbeit und das Publikum ist enttäuscht und gelangweilt. Das Publikum muss die Emotionen spüren, das Geschehen auf der Bühne muss sie in seinen Bann ziehen“.

 Riccardo Massi © Wolfgang Schmitt

Riccardo Massi © Wolfgang Schmitt

Nachdem Riccardo Massi den Cavaradossi in diesem Jahr bereits am Londoner Opernhaus Covent Garden und in Palm Beach gesungen hat, freut er sich nach seinen Hamburger Auftritten auf sein Debüt am Teatro Colón Buenos Aires, wo er den Radames singen wird, anschließend wird er an die Oper in Sydney zurückkehren – ebenfalls als Radames. In Sydney sang er bereits La Forza del Destino, Luisa Miller, Tosca und Turandot. Weitere Zukunftspläne sind sein Debüt an der Washington Opera als Cavaradossi, und Auftritte an der Münchner Staatsoper als Pinkerton und als Pollione in Norma während der Münchner Opernfestspiele 2019.

Bleibt zu hoffen, dass Riccardo Massi zukünftig ein häufiger Gast an der Hamburger Staatsoper sein wird. Als Cavaradossi in Tosca ist Riccardo Massi dort am 21.3., 24.3. und 29.3.2018 zu erleben.

—| IOCO Aktuell Staatsoper Hamburg |—

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