Bayreuth, Bayreuther Festspiele, 25. Juli 2020 – Konzert in Haus Wahnfried, IOCO Aktuell, 25.07.2020

Festspielhaus Bayreuth © IOCO

Festspielhaus Bayreuth © IOCO

25. Juli 2020  –  Konzert im Haus Wahnfried

Public Viewing / BR Klassik

Richard Wagner Bayreuth © IOCO

Richard Wagner Bayreuth © IOCO

Trotz der coronabedingt schwierigen Umstände werden die Stadt Bayreuth und die Bayreuther Festspiele am traditionellen Eröffnungstag der Festspiele, Samstag, 25. Juli 2020, um 16.00 Uhr ein Konzert im Haus Wahnfriedveranstalten. Unter Leitung von Christian Thielemann führen die Solisten Camilla Nylund, Sopran, und Klaus Florian Vogt, Tenor, sowie Jobst Schneiderat am Wahnfried-Flügel Richard Wagners Ausschnitte aus Die Meistersinger von Nürnberg, das Siegfried-Idyllund die Wesendonck-Liederauf. Das Konzert wird live vom Bayerischen Rundfunk auf BR Klassik (www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-2207268.html) und zudem vor Ort auf Videowänden als Public Viewing für bis zu 400 Personen nach außen übertragen. Das Café Wahnfried sorgt für Erfrischungen.

IOCO  Besprechungen aller Werke, die für die Bayreuther Festspiele 2020 geplant waren und mehr, sind – unten folgend – in diesem Artikel verlinkt
 IOCO
  Korrespondenten/innen beschreiben – DORT – die Details besuchter Produktionen der Bayreuther Festspiele

Kooperation mit BR-Klassik / 3 Sat

Für alle Wagner-Fans inszenieren die Bayreuther Festspiele gemeinsam mit BR-KLASSIK und 3sat ab dem 25. Juli – dem ursprünglichen Eröffnungstag der Bayreuther Festspiele – die Werke Wagners als Gesamtkunstwerk. Mit Corona-verträglichen Live-Veranstaltungen, exklusiven Archivschätzen und Sondersendungen wird das älteste Musikfestival Deutschlands in diesem Kultursommer adäquat gefeiert. Ein Highlight des Programms: drei historisch maßstabsetzende Inszenierungen des Ring des Nibelungenauf unterschiedlichen Ausspielwegen. Es sind die Ring-Inszenierungen von Frank Castorf (Premiere 2013), Harry Kupfer (Premiere 1988) und Patrice Chéreau (Premiere 1976).BR-KLASSIK wartet im Hörfunk vom 25. bis 28. Juli täglich um 18.05 Uhr exklusiv mit der bisher unveröffentlichten Aufnahme der hochgelobten und intensiv diskutierten Ringproduktion von Frank Castorf und Kirill Petrenko am Pult (Aufnahme von 2015) auf, die auch Teil des diesjährigen ARD Radiofestivals (ab 18. Juli) sein wird.ARD-alpha und das Streaming-Angebot „BR-KLASSIK Concert“ präsentieren gemeinsam mit den Bayreuther Festspielen den Jahrhundertring von Patrice Chéreau und Pierre Boulez. Erstmals ist diese Inszenierung am 7. August ab 20.15 Uhr in der großen Ring-Nachtwieder im Free-TV zu erleben.

Tristan und Isolde – die Fanfaren erklingen
youtube Trailer von Claas Rohmeyer
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Die Bayreuther Festspiele in 3sat

3sat feiert die Bayreuther Festspiele mit dem Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Harry Kupfer. Am Pult steht Daniel Barenboim, der die Bayreuther Festspiele 18 Jahre lang maßgeblich geprägt hatte. Mit Rheingold, dem Vorabend der Ring-Tetralogie, und anschließend einer Dokumentation über den Sänger Günther Groissböck steht der Fernsehabend am 25. Juli ab 20.15 Uhr ganz im Zeichen Wotans. Die weiteren Teile dieses Rings von Harry Kupfer werden in der Mediathek von 3sat, auf br-klassik.de und im Webauftritt der Bayreuther Festspiele zu sehen sein.Trotz Corona-bedingten, schwierigen Umständen werden die Stadt Bayreuth und die Bayreuther Festspiele am 25. Juli ganz im Zeichen der Festspieleröffnung ein Konzert veranstalten. Musikdirektor Christian Thielemann und Mitglieder des Festspielorchesters  werden mit den Bayreuther Sängerstars Camilla Nylund und Klaus Florian Vogt Werke von Wagner aufführen. BR-KLASSIKüberträgt das Konzert ab 16 Uhr live im Radio. Einblicke ins Festspielhaus gibt in diesem Sommer die Videoarbeit The Loop of the Nibelungvon Simon Steen-Andersen. Der vielfach ausgezeichnete dänische Komponist und Performance-Künstler geht mit Sängern und Musikern des Festspielorchesters auf audiovisuelle Erkundung des mythischen Bayreuther Festspielhauses und des Werks von Wagner. Die Video-Arbeit ist ab dem 28. Juli im Streaming-Angebot BR-KLASSIK Concert und auf der Website der Festspiele zu erleben.

Richard Wagner Villa am Canale Grande in Venedig © IOCO

Richard Wagner Villa am Canale Grande in Venedig © IOCO

In „Hier gilt’s der Kunst“ widmen sich u. a. Daniel Barenboim, Barrie Kosky, András Schiff, Martina Gedeck und Thea Dorn in einer Gesprächsreihe aus dem Pierre Boulez-Saal in Berlin dem Thema „Wagner, Musik und Politik“. Die Gespräche der Reihe „Diskurs Bayreuth“ werden ab dem 7. August auf BR-KLASSIK Concert veröffentlicht.Archivperlen und Video-Extras

BR-KLASSIKwird außerdem zwei besondere Archivschätze im Radio senden: André Cluytens „Lohengrin“ aus dem Jahr 1958 am 29.7. um 18.05 Uhr sowie Tristan und Isolde unter der Leitung von Herbert von Karajan aus dem Jahr 1952 am 30.7. um 18.05 Uhr. Der Interpretationsvergleich bietet Hörerinnen und Hörern am 31. Juli um 18.05 Uhr einen spannenden und kompakten Einblick in eine Auswahl an Interpretationen zum Fliegenden Holländer. .Auf den Webseiten von BR-KLASSIK und den Bayreuther Festspielen laden spannende Video-Formate wie der „Operncrashkurs Wagner“, die „klassik shorts“, die „Ring-Steckbriefe“ und das „Wagner-ABC“ dazu ein, mehr über die Kraft von Wagners Musik zu erfahren und in die mythischen Welten des „Rings“ einzutauchen.Weitere Informationen zu den Programmhighlights auf bayreuther-festspiele.de, br-klassik.de/bayreuther-festspiele und 3sat.de/kultur/festspielsommer/bayreuther-festspiele-2020

Die Meistersinger von Nürnberg – Barrie Kosky Inszenierung
youtube Trailer von Bayreuth en Vinilo
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Kooperation mit der Deutschen Grammophon

Die vier Werke, die für die Bayreuther Festspiele 2020 geplant waren – alle Werke sind HIER! mit der Besprechung eines IOCO-KollegIn verlinkt – Die Meistersinger von Nürnberg – IOCO / Dr. Schneider Besprechung HIER!, IOCO / Uschi Reifenberg Besprechung HIER!,Tannhäuser oder der Sängerkrieg auf der Wartburg – IOCO / Patrik Klein Besprechung HIER!, Lohengrin – IOCO / Ingrid Freiberg Besprechung HIER! und Der Ring des Nibelungen – IOCO / Hanns Butterhof Besprechung HIER!, werden online in jüngsten oder legendären Produktionen aus dem Archiv der Festspiele übertragen. Jedes Werk wird gemäß des ursprünglichen Spielplans des 2020 Wagner-Sommers gezeigt und ist danach weitere 48 Stunden zugänglich.

Kartenbesitzer von DG Stage können an den eigentlich freien Tagen des Bayreuther Festspielkalenders 2020 außerdem erfolgreiche Inszenierungen von Tristan und IsoldeIOCO / Julian Führer Besprechung HIER! – und Parsifal – IOCO / Karin Hasenstein Besprechung HIER! sehen. Als Ersatz für die Neuproduktion des Rings zeigt DG Stage Frank Castorfs viel diskutierte Inszenierung des Zyklus von 2013 (in einer Aufzeichnung von 2016 unter Leitung von Marek Janowski) sowie Patrice Chéreaus gefeierten Jahrhundert-Ring, die wegweisende Produktion aus dem Jahr 1976 mit Pierre Boulez am Pult (in einer Aufzeichnung von 1980).

Die Bayreuther Festspiele auf DG Stagebeginnen am Sonnabend, dem 25. Juli 2020, mit Barrie Koskys Inszenierung von Die Meistersinger von Nürnberg (IOCO / Marcus Haimerl Besprechung HIER!)
Die Saison wird am Sonntag, dem 26. Juli, fortgesetzt mit Tobias Kratzers provokativer und spannender Inszenierung von Tannhäuser aus dem Jahr 2019.
Am Sonntag, dem 2. August, folgt Lohengrin in Yuval Sharons Inszenierung von 2018, der ersten eines amerikanischen Regisseurs seit Gründung der Festspiele 1876.

Deutsche Grammophon und die Bayreuther Festspiele haben gleich zwei Ring-Zyklen ausgewählt (8., 9., 12. & 13. August und 24., 25., 27. & 29. August): Zum einen Frank Castorfs Inszenierung. Zum anderen – unter dem Dirigat von Pierre Boulez – die legendäre Ring-Produktion von Patrice Chéreau, die 1976 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der ersten Gesamtaufführung des Zyklus und der Bayreuther Festspiele auf die Bühne kam.

Interview Christian Thielemann – Bayreuther Festspiele 2016
youtube Trailer BR-KLASSIK
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Katharina Wagners Inszenierung von Tristan und Isolde(IOCO Besprechungs HIER!) aus dem Jahr 2015 und Uwe Eric LaufenbergsParsifal von den Festspielen 2016,  (IOCO / Karin HasensteinBesprechung HIER!) erscheinen auf DG Stage am Dienstag, dem 4. bzw. Freitag, dem 28. August. Christian Thielemann dirigiert Tristan und Isolde,der vielseitige deutsche Dirigent Hartmut Haenchen gibt mit Parsifal sein spätes Bayreuth-Debüt  (IOCO Besprechungs  HIER!)

Tickets für die Aufführungen von DG Stage Bayreuthkosten 4,90 € und lassen sich in sicheren Transaktionen online per Kreditkarte und durch die üblichen Zahlungsdienste erwerben. Festspielbesucher erhalten Zugang zu einmaligen Veranstaltungen in modernster Audio- und Videoqualität.

BAYREUTHER FESTSPIELE 2020

25. Juli          Die Meistersinger von Nürnberg (Kosky/Jordan)
26. Juli          Tannhäuser (Kratzer/Gergiev)
02. August    Lohengrin (Sharon/Thielemann)
04. August    Tristan und Isolde (K. Wagner/Thielemann)
08. August    Der Ring des Nibelungen: Das Rheingold (Castorf/Janowski)
09. August    Der Ring des Nibelungen: Die Walküre (Castorf/Janowski)
12. August    Der Ring des Nibelungen: Siegfried(Castorf/Janowski)
13. August    Der Ring des Nibelungen: Götterdämmerung (Castorf/Janowski)
15. August    Lohengrin (Sharon/Thielemann)
19. August    Die Meistersinger von Nürnberg(Kosky/Jordan)
20. August    Tannhäuser (Kratzer/Gergiev)
24. August    Der Ring des Nibelungen: Das Rheingold(Chéreau/Boulez)
25. August    Der Ring des Nibelungen: Die Walküre(Chéreau /Boulez)
27. August    Der Ring des Nibelungen: Siegfried(Chéreau /Boulez)
28. August    Parsifal (Laufenberg/Haenchen)
29. August    Der Ring des Nibelungen: Götterdämmerung (Chéreau/Boulez)

https://bayreuth.dg-stage.com
www.dg-premium.com
www.dg-stage.com

 

Berlin, Deutsche Oper Berlin, Das Rheingold – auf dem Parkdeck, IOCO Kritik, 222.06.2020

Juni 22, 2020 by  
Filed under Deutsche Oper Berlin, Hervorheben, Kritiken, Oper

deutscheoperberlin

Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Das Rheingold  Deutsche Oper Berlin wieder am Start

Gespielt auf dem Parkdeck des Opernhaus

von Kerstin Schweiger

Als erstes der drei Berliner Opernhäuser hat die Deutsche Oper Berlin wieder eine Aufführung vor Publikum gezeigt!  Am 12. Juni 2020  begann dort – knapp 100 Tage nach der letzten Aufführung im Haus – der Spielbetrieb nach der Pandemie-bedingten Schließung der Theater, Konzert- und Opernhäuser in Berlin wieder. Gezeigt wird derzeit in einer ersten Open-Air-Aufführungsserie eine knapp zweistündige Kammerfassung von Richard Wagners Oper Das Rheingold. Die Deutsche Oper Berlin  zeigt Wagners Werk in einer schnell eingerichteten halbszenischen Aufführung unter freiem Himmel. Wotan und Co. singen und spielen auf dem Parkdeck des Opernhauses. Dieser betonlastige Funktionsort mit 70er Jahre „Charme“  war unter dem jetzigen Leitungsteam bereits 2014 Schauplatz der Oper Oresteia von Jannis Xenakis. Der Spielort erinnert überdies an die legendäre Uraufführung von Wilhelm Dieter Sieberts Wandel-Oper Untergang der Titanic 1978, wo die Titanic am Ende auf dem Parkdeck unterging und Rettungsboote von Statisten durch die Zuschauer-Menge getragen wurden.

Deutsche Oper Berlin / Das Rheingold - hier: vl Andrew Harris als Fasolt, Thomas Blondelle als Loge,Tobias Kehrer als Fafner,Padraic Rowan als Donner @ Bernd Uhlig

Deutsche Oper Berlin / Das Rheingold – hier: vl Andrew Harris als Fasolt, Thomas Blondelle als Loge,Tobias Kehrer als Fafner,Padraic Rowan als Donner @ Bernd Uhlig

Der neue Berliner „Ring“ und Corona

Doch zurück in die Corona-Gegenwart; zur hier besprochene Vorstellung vom 18.6.2020:  Hätte also nicht das Virus seinen eigenen Ring um die Welt gezogen und den Spielbetrieb der Kulturstätten weltweit lahmgelegt, hätte an diesem Abend mit dem Rheingold der Auftaktabend der Tetralogie Der Ring des Nibelungen in einer kompletten Neuproduktion im Opernhaus an der Bismarckstraße Premiere feiern können.

Das lang geplante Projekt in der Inszenierung von Stefan Herheim hätte hier den ersten Schliff und Berliner und internationale Opernfreunde den Beginn eines neuen Ring-Zyklus zu sehen und zu hören bekommen. Nun erobert sich die Deutsche Oper übergangsweise mit weniger Mitwirkenden und unter freiem Himmel das Rheingold zurück. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Donald Runnicles und in einer szenischen Einrichtung von Spielleiter Neil Barry Moss präsentieren 22 statt 80 Musiker*innen und 12 Sänger*innen auf dem Parkdeck der Deutschen Oper Berlin eine Version, die Abstands- und Hygieneregeln wahrt.

Wenn Wagner das wüsste? Hätte er vielleicht getobt, wie schon zur Zeit der Uraufführung des Werkes? Die erste Aufführung in München 1869 lief für Wagner denkbar schlecht, denn das Rheingold wurde gegen seinen Willen uraufgeführt. Die restlichen drei Teile waren noch gar nicht fertig gestellt und Wagner war gegen die Uraufführung als Teilwerk, doch König Ludwig II., der Sponsor des zukünftigen „Ringprojeks“, befahl die Uraufführung und Wagner blieb ihr – nach einer chaotischen Probenphase – fern.

Vielleicht hätte er jedoch die hier gezeigte Kammerfassung des britischen Komponisten Jonathan Dove als geniales Marketing für sein Werk betrachtet und unterstützt. Als „Wunder“ und „Meisterwerk der Nachschöpfung“ bejubelte die britische Presse diese komprimierte Fassung, die unter dem Titel The Ring Saga 1990 entstand. Ziel war es, Wagners Tetralogie auch für kleinere Spielorte und Festivals aufführbar zu machen, seither hat diese auf zehn Stunden komprimierte Version einen Siegeszug um die Welt angetreten.

 Deutsche Oper Berlin / Das Rheingold - hier :  vl Derek Welton als Wotan, Annika Schlicht als Fricka, Flurina Stucki als Freia, Padraic Rowan als Donner @ Bernd Uhlig

Deutsche Oper Berlin / Das Rheingold – hier : vl Derek Welton als Wotan, Annika Schlicht als Fricka, Flurina Stucki als Freia, Padraic Rowan als Donner @ Bernd Uhlig

Rheingold – Die Aufführung auf dem Parkdeck

Gespielt wird an der Deutschen Oper jedenfalls 110 Minuten ohne Pause vor 175 Zuschauern, die am Anfang erwartungsfroh-gespannt und am Ende der Aufführung mit frenetischem Applaus den Neustart und das gesamte Ensemble lautstark feiern.

Zwei Hürden wurden für die aktuelle kurzfristig angesetzte Aufführungsserie im Sturm, d.h. innerhalb von drei kurzen Wochen genommen: die Zustimmung des Senats zum Sicherheitskonzept in Pandemie-Zeiten und die Genehmigung, die besondere verknappte musikalische Fassung aufzuführen. Zehn Tage vor der ersten Aufführung wurden die Genehmigungen erteilt. Zum Glück, denn Spielleiter Neil Barry Moss und das junge Ensemble der Deutschen Oper Berlin präsentieren gut gelaunt, mit Spiellaune und Leichtigkeit Wagners Musikdrama als Soap Opera von hohem Unterhaltungswert, musikalisch klangtransparent und aufmerksam unterstützt vom Orchester der Deutschen Oper Berlin.

Strafrechtlich und moralisch betrachtet ist das Rheingold schon an sich eine Katastrophe. In knapp zwei Stunden entrollt es mit Raub, Mord, Betrug, Vertragsbruch, Entführung und Geiselnahme ein Panorama menschlicher Grausamkeit. Neil Barry Moss hat daraus jedoch leichthändig eine Grundsatzparabel über das Theater in Corona-Zeiten gemacht. Habgier im Stück wird zur Sehnsucht nach Theater- und Aufführungsalltag. Hier hat ein Virus dem Publikum die Aufführung, Wagner die Musik – der Ring ist hier die Partitur – und den Künstlern die Arbeits- und Auftrittsmöglichkeit geklaut. Coronagold statt Rheingold. Deshalb sind auf der Treppe, die von der Orchesterrampe hoch über dem Parkdeck auf ein Aufführungspodest hinunterführt, auch wahllos aus dem Fundus zusammengesuchte Requisiten, Kostümteile und Versatzstücke verteilt, die vom Ensemble spielerisch bei passender Gelegenheit genutzt werden. Auch Richard Wagner ist als Statue mit Maske anwesend.

Deutsche Oper Berlin / Das Rheingold -hier : vl Padraic Rowan als Donner, Tobias Kehrer als Fafner, Annika Schlicht als Fricka, Flurina Stucki als Freia @ Bernd Uhlig

Deutsche Oper Berlin / Das Rheingold -hier : vl Padraic Rowan als Donner, Tobias Kehrer als Fafner, Annika Schlicht als Fricka, Flurina Stucki als Freia @ Bernd Uhlig

Das Rheingold  –  Das Ensemble

Thomas Blondelle ist textdeutlich und tenorstrahlend ein wendiger Loge, aber zugleich auch Regieassistent und Spielmacher, der gelegentlich aussteigt und Regieanweisungen erteilt oder Kaffee fürs Team in Pappbechern besorgt. Die Amboßschläge der Ringschmiede kommen aus seinem Ghettoblaster. Wotan Derek Walton mit markantem Bassbariton nimmt auf einem Regiestuhl Platz. Annika Schlichts vollmundige Fricka ist resolut und tolerant, Flurina Stucki als gepanzerte Apfelverkosterin Freia sopranstrahlend. Die glitzergekleideten Rheintöchter glänzen und barmen auch stimmlich frisch in die Dämmerung hinein. Tobias Kehrer und Andrew Harris als Riesen und Judit Kutasi als Erda, alle mit vollmundiger Stimmtiefe, sowie der lockere Donner von Rowan Padraic ergänzen das gut aufgelegte Ensemble.  Am Ende ziehen die Götter über die Rampe in die Wallhall-Werkstatthalle ein. Goldfolienkanonen schießen Glitzerschlangen ins Publikum, das mit anhaltendem Applaus antwortet.

Regisseur Moss spricht allen Künstlern aus dem Herzen, wenn er über die vergangene opernlose Zeit und den Ring sagt: „Es fühlte sich so an, als hätte Alberich diesen unseren Schatz geraubt und dem Theater abgeschworen, ja die Liebe zum Theater verflucht. Mit diesem Rheingold auf dem Parkdeck beginnen wir wieder. Wir spielen!“

Wann der neue Ring-Zyklus in der Regie von Stefan Herheim zur Aufführung kommt, steht und fällt mit der weiteren Pandemie-Entwicklung und den daraus resultierenden Verordnungen. Für den 27. September 2020 steht derzeit noch die Walküre planmäßig im Spielplan.

Vorstellungen Rheingold am 20. und 21. Juni und am 21., 22. und 23. August 2020. Pro Person sind 1-2 Tickets buchbar im Internet, telefonisch und an der Theaterkasse der Deutschen Oper Berlin. Gebühr: 5 Euro, nach der Vorstellung wird einem „Pay what you want“-Konzept folgend um freiwillige Beiträge gebeten.  Karten:  +49 (30) 343 84 343,   info@deutscheoperberlin.de         www.deutscheoperberlin.de

Besetzung:  Derek Welton (Wotan), Padraic Rowan (Donner), Thomas Blondelle (Loge), Philipp Jekal (Alberich), Andrew Harris (Fasolt), Tobias Kehrer (Fafner), Annika Schlicht (Fricka), Flurina Stucki (Freia), Judit Kutasi (Erda), Elena Tsallagova (Woglinde), Irene Roberts (Wellgunde), Karis Tucker (Floßhilde).

—| IOCO Kritik Deutsche Oper Berlin |—

Bayreuth, Bayreuther Festspiele, Aktuelles – Festspiele – Katharina Wagner, IOCO Aktuell, 01.05.2020

Festspielhaus Bayreuth © IOCO

Festspielhaus Bayreuth © IOCO

Bayreuther Festspiele – Aktuelles – Festspielzeiten 2020 / 2021

Sorgen um Katharina Wagner

von Viktor Jarosch

Richard Wagner Bayreuth © IOCO

Richard Wagner Bayreuth © IOCO

Ende März 2020 erklärten die Bayreuther Festspiele in einer Mitteilung, dass angesichts der Corona Krise die Festspiele 2020 abgesagt werden müssen:

„Angesichts der bereits jetzt eingetretenen  Auswirkungen der Corona Krise auf dem Betrieb der Bayreuther Festspiele GmbH bedauern Geschäftsführer und Gesellschafter der Bayreuther Festspiele GmbH, daß die Bayreuther Festspiele im kommenden Sommer 2020 ausgesetzt werden müssen. Dadurch müssen die nachfolgenden Festspieljahrgänge umdisponiert werden. In der Saison 2021 werden neben der vorgesehenen  Neuproduktion Der fliegende Holländer  die Wiederaufnahmen Tannhäuser  und  der Sängerkrieg auf der Wartburg, Lohengrin und drei konzertante Aufführungen der Walküre  auf dem Spielplan stehen. Die für diese Saison geplante Neuproduktion Der Ring des Nibelungen kann aus Gründen der Probenplanung voraussichtlich erst im Jahr 2022 Premiere feiern.

Grundsätzlich bleiben die bereits für 2020 gekauften Karten  für die Festspiele 2022 gültig. Zur Klärung der Modalitäten bezüglich konkreter Termine wird das Kartenbüro in den kommenden Wochen alle Kartenkäufer der Festspiele 2020 kontaktieren.

Bayern Kunstminister Bernd Sibler betont hierzu: „Als begeisterter Anhänger der Bayreuther Festspiele und der ausdrucksstarken Musik Richard Wagners bedauere ich es sehr, daß wir in dieser Jahr nicht mehr in den Genuss der Aufführungen auf dem Grünen Hügel kommen. Für das kulturelle Leben ist der Ausfall ein herber Verlust. Die lange Festspieltradition hat im bayerischen Kulturstaat einen hohen Stellenwert.“.

Bayreuth / Festspiele Bayreuth - Katharina Wagner © Matthias Balk

Bayreuth / Festspiele Bayreuth – Katharina Wagner © Matthias Balk

 2020 – Ein schlechtes Jahr für Katharina Wagner

Das Jahr 2020 trifft Katharina Wagner zusätzlich zum Ausfall der Festspiele sehr hart:   Am 19. März 2020 sollte am Gran Teatro del Liceu im Barcelona die Premiere der von ihr inszenierten Lohengrin – Produktion stattfinden: die geplante Besetzung: Klaus Florian Vogt als Lohengrin, Günther Groissböck als Heinrich der Vogler, Erin Wall als Elsa von Brabant; Evelyn Herlitzius als Ortrud   IOCO-Korrespondent  Dr. Julian Führer wäre ebenfalls zur Premiere in Barcelona gewesen: Katharina Wagner hatte Julian Führer / IOCO, auch aufgrund der Besprechung ihrer Tristan und Isolde Inszenierung in Bayreuth, link HIER, persönlich nach Barcelona eingeladen. Wegen der  Ausbreitung des Corona Virus in Spanien wurde die  Lohengrin – Premiere  abgesagt; der IOCO Besuch fiel damit leider ebenfalls aus .

Bayreuther Festspiele 2017 – hier die lebensfrohe Eröffnung mit viel Prominenz
youtube Trailer Bayreuther Festspiele
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Ende April 2020 kommt vom Grünen Hügel eine weitere schlechte Nachricht: Katharina Wagner, 42, ist längerfristig erkrankt (nicht am Corona-Virus) und zurzeit nicht geschäftsfähig. Wann sie ihre Arbeit wieder aufnimmt,  kann  zurzeit ebenfalls nicht gesagt werden.  Die Tochter von Wolfgang Wagner (1919 – 2010) und  Urenkelin Richard Wagners (1813-1883)  leitet die Bayreuther Festspiele seit 2015; der Vertrag mit ihr wurde 2019 bis 2025 verlängert.

Der Betrieb der Bayreuther Festspiele wird zurzeit neben Holger von Berg auch von Heinz-Dieter Sense geleitet. Sense, 81, wurde vom Verwaltungsrat und der Gesellschafterversammlung zum weiteren Geschäftsführer der Bayreuther Festspiele bestellt; er vertritt Katharina Wagner kommissarisch. Sense ist mit dem Grünen Hügel und seinen Gepflogenheiten seit Jahren bestens vertraut.

So wünschen auch  IOCO und alle Kollegen hier und heute Katharina Wagner wie den Bayreuther Festspielen von ganzem Herzen baldige Genesung.

—| IOCO Aktuell Bayreuther Festspiele |—

Wien, Wiener Staatsoper, Online-Programm, Mai 2020

April 30, 2020 by  
Filed under Livestream, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Online-Programm für Mai 2020, CD- und DVD-Neuerscheinungen

Die Wiener Staatsoper hält während der coronavirusbedingten Schließung ihre digitalen Archive geöffnet und bietet – weltweit und bis auf Weiteres kostenlos – auf der Streaming-Plattform www.staatsoperlive.com täglich eine Aufzeichnung einer früheren Opern- oder Ballettvorstellung an. Das Programm für Mai 2020

ist nun auf der Streaming-Plattform sowie auf der Website der Wiener Staatsoper www.wiener-staatsoper.at abrufbar. Unter anderem können so Opernaufführungen von Eugen Onegin, I puritani, Werther, Der Freischütz, Ariadne auf Naxos, Der Ring des Nibelungen, La fille du régiment, die Ballette Don Quixote, Peer Gynt, Schwanensee und Der Nussknacker sowie ein abwechslungsreiches Kinderopern-Programm mit Wagner Nibelungenring für Kinder, Die Zauberflöte für Kinder und Patchwork (wieder) erlebt werden.

Musikliebhaber und Musikliebhaberinnen können sich auch mit zwei Neuerscheinungen die Wiener Staatsoper zu sich nach Hause holen: Bei Orfeo ist die CD der Jubiläumsproduktion von Die Frau ohne Schatten unter der Musikalischen Leitung von Christian Thielemann, mit Stephen Gould, Camilla Nylund, Evelyn Herlitzius, Wolfgang Koch und Nina Stemme (Mai 2019) erschienen sowie bei Arthaus Ariadne auf Naxos als Einzel-DVD, ebenfalls unter Christian Thielemann, mit Soile Isokoski, Sophie Koch, Daniela Fally und Johann Botha (Oktober 2014). Diese Aufzeichnungen sind im gut sortieren Fachhandel, im durchgehend geöffneten E-Shop der Wiener Staatsoper (https://shop.wiener-staatsoper.at/) sowie im Arcadia Opera Shop erhältlich.


Das Programm im Mai 2020 (Änderungen vorbehalten)

1. Mai 2020: La Bohème (Vorstellung vom 22. Dezember 2019)*
Dirigent: Marco Armiliato | Inszenierung: Franco Zeffirelli
u. a. mit Stefan Pop (Rodolfo), Irina Lungu (Mimì), Mariam Battistelli (Musetta),
Marco Caria (Marcello), Samuel Hasselhorn (Schaunard), Ryan Speedo Green (Colline), Marcus Pelz (Benoit/Alcindoro)

2. Mai 2020: Wagners Nibelungenring für Kinder (Vorstellung vom November 2007)*
Dirigent: Jendrik Springer | Inszenierung: Matthias von Stegmann
u. a. mit Ildikó Raimondi (Brünnhilde), Herwig Pecoraro (Siegfried), Adrian Eröd (Wotan), Daniela Fally (Waldvögelein), Janusz Monarcha (Fafner)

2. Mai 2020: Fidelio (Vorstellung vom 9. Juni 2015)*
Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Otto Schenk
u. a. mit Robert Dean Smith (Florestan), Nina Stemme (Leonore),
Sebastian Holecek (Don Fernando), Jochen Schmeckenbecher (Don Pizarro),
Lars Woldt (Rocco), Annika Gerhards (Marzelline)

3. Mai 2020: Pelléas et Mélisande (Vorstellung vom 30. Juni 2017)*
Dirigent: Alain Altinoglu | Inszenierung: Marco Arturo Marelli
u. a. mit Franz-Josef Selig (Arkel), Bernarda Fink (Geneviève), Adrian Eröd (Pelléas),
Simon Keenlyside (Golaud), Olga Bezsmertna (Mélisande), Maria Nazarova (Yniold)

4. Mai 2020: Don Quixote (Vorstellung vom 8. und 31. Mai 2016)
Dirigent: Kevin Rhodes | Choreographie: Rudolf Nurejew |
u. a. mit Kamil Pavelka (Don Quixote), Maria Yakovleva (Kitri/Dulcinea),
Denys Cherevychko (Basil), Ketevan Papava (Eine Straßentänzerin), Roman Lazik (Espada), Mihail Sosnovschi (Ein Zigeuner), Olga Esina (Die Königin der Dryaden),
Kiyoka Hashimoto (Amor) Eine Aufzeichnung des ORF in Kooperation mit Unitel.

5. Mai 2020: Eugen Onegin (Vorstellung vom 26. November 2019)*
Dirigent: Michael Güttler | Inszenierung: Falk Richter
u. a. mit Marina Rebeka (Tatjana), Margarita Gritskova (Olga),
Boris Pinkhasovich (Eugen Onegin), Pavol Breslik (Lenski), Ferruccio Furlanetto (Fürst Gremin)

6. Mai 2020: I puritani (Vorstellung vom 10. März 2015)*
Dirigent: Marco Armiliato | Inszenierung: John Dew
u. a. mit Olga Peretyatko (Elvira), Carlos Álvarez (Sir Riccardo Forth),
John Tessier (Lord Arturo Talbo), Jongmin Park (Sir Giorgio)

7. Mai 2020: Werther (Vorstellung vom 31. März 2017)*
Dirigent: Frédéric Chaslin | Inszenierung: Andrei Serban
u. a. mit Ludovic Tézier (Werther), Sophie Koch (Charlotte), Adrian Eröd (Albert),
Alexandru Moisiuc (Le Bailli), Maria Nazarova (Sophie)

8. Mai 2020: Peer Gynt (Vorstellung vom 4. Dezember 2018)
Dirigent: Simon Hewett | Choreographie: Edward Clug
u. a. mit Jakob Feyferlik (Peer Gynt), Alice Firenze (Solveig), Eno Peci (Der Tod),
Zsolt Török (Ein Hirsch), Franziska Hollinek (Åse, Peer Gynts Mutter),
Ioanna Avraam (Ingrid, die Braut), Nikisha Fogo (Die Frau in Grün)
Eine Aufzeichnung der Wiener Staatsoper in Kooperation mit ORF III und Unitel.

9. Mai 2020: Die Zauberflöte für Kinder (Vorstellung vom 28. Februar 2003)
Dirigent: Seiji Ozawa | Regie: Diana Kienast
u. a. mit Walter Fink (Sarastro), Arnold Bezuyen (Tamino), Marlis Petersen (Königin der Nacht), Genia Kühmeier (Pamina), Hans Peter Kammerer (Papageno), Ileana Tonca (Papagena),
Herwig Pecoraro (Monostatos)
Eine Aufzeichnung des ORF.

9. Mai 2020: Der Freischütz (Vorstellung vom 11. September 2018)*
Dirigent: Sebastian Weigle | Inszenierung: Christian Räth
u. a. mit Samuel Hasselhorn (Ottokar), Anna Gabler (Agathe), Chen Reiss (Ännchen),
Tomasz Konieczny (Caspar), Christopher Ventris (Max), Hans Peter Kammerer (Samiel)

10. Mai 2020: Il barbiere di Siviglia (Vorstellung vom 21. Mai 2019)*
Dirigent: Evelino Pidò | Inszenierung: Günther Rennert
u. a. mit Juan Diego Flórez (Graf Almaviva), Paolo Rumetz (Bartolo),
Margarita Gritskova (Rosina), Rafael Fingerlos (Figaro)

11. Mai 2020: Schwanensee (Vorstellung vom 16. März 2014)
Dirigent: Alexander Ingram | Choreographie: Rudolf Nurejew
u. a. mit Vladimir Shishov (Prinz Siegfried), Olga Esina (Odette/Odile), Eno Peci (Zauberer Rotbart)
Eine Aufzeichnung des ORF in Kooperation mit Unitel.

12. Mai 2020: Ariadne auf Naxos (Vorstellung vom 23. Oktober 2014)
Dirigent: Christian Thielemann | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Soile Isokoski (Primadonna/Ariadne), Johan Botha (Tenor/Bacchus),
Sophie Koch (Der Komponist), Daniela Fally (Zerbinetta)
Eine Aufzeichnung der Wiener Staatsoper in Kooperation mit Unitel.

13. Mai 2020: Don Pasquale (Vorstellung vom 21. April 2016)
Dirigent: Evelino Pidò | Inszenierung: Irina Brook
u. a. mit Michele Pertusi (Don Pasquale), Valentina Naforni?? (Norina),
Adam Plachetka (Doktor Malatesta), Juan Diego Flórez (Ernesto)
Eine Aufzeichnung der Wiener Staatsoper in Kooperation mit ORF III und Unitel.

14. Mai 2020: Das Rheingold (Vorstellung vom 8. Jänner 2019)*
Dirigent: Axel Kober | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Tomasz Konieczny (Wotan), Clemens Unterreiner (Donner), Jörg Schneider (Froh),
Norbert Ernst (Loge), Jochen Schmeckenbecher (Alberich), Herwig Pecoraro (Mime),
Jongmin Park (Fasolt), Sorin Coliban (Fafner), Sophie Koch (Fricka), Anna Gabler (Freia), Monika Bohinec (Erda)

15. Mai 2020: Die Walküre (Vorstellung vom 8. April 2018)*
Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Christopher Ventris (Siegmund), Jongmin Park (Hunding),
Tomasz Konieczny (Wotan), Simone Schneider (Sieglinde), Iréne Theorin (Brünnhilde),
Michaela Schuster (Fricka)

16. Mai 2020: Pünktchen und Anton (Vorstellung vom 8. Mai 2010)*
Dirigent: Friedrich Pfeiffer | Inszenierung: Matthias von Stegmann
u. a. mit Daniela Fally (Pünktchen), Roxana Constantinescu (Anton),
Ioan Holender (Herr Pogge), Ildikó Raimondi (Frau Pogge)

16. Mai 2020: Don Pasquale (Vorstellung vom 31. Oktober 2016)*
Dirigent: Frédéric Chaslin | Inszenierung: Irina Brook
u. a. mit Michele Pertusi (Don Pasquale), Valentina Naforni?? (Norina),
Alessio Arduini (Doktor Malatesta), Dmitry Korchak (Ernesto)

17. Mai 2020: Siegfried (Vorstellung vom 4. Juni 2015)*
Dirigent: Simon Rattle | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Stephen Gould (Siegfried), Evelyn Herlitzius (Brünnhilde),
Tomasz Konieczny (Der Wanderer), Richard Paul Fink (Alberich), Janina Baechle (Erda),
Herwig Pecoraro (Mime), Mikhail Petrenko (Fafner)

18. Mai 2020: Götterdämmerung (Vorstellung vom 5. Juni 2017)*
Dirigent: Peter Schneider | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Stefan Vinke (Siegfried), Petra Lang (Brünnhilde), Regine Hangler (Gutrune),
Falk Struckmann (Hagen), Marcus Eiche (Gunther), Jochen Schmeckenbecher (Alberich), Waltraud Meier (Waltraute)

19. Mai 2020: Der Freischütz (Vorstellung vom 14. Juni 2018)
Dirigent: Tomáš Netopil | Inszenierung: Christian Räth
u. a. mit Adrian Eröd (Ottokar), Camilla Nylund (Agathe), Daniela Fally (Ännchen),
Alan Held (Caspar), Andreas Schager (Max), Hans Peter Kammerer (Samiel)
Eine Aufzeichnung des ORF in Kooperation mit Unitel.

20. Mai 2020: Der Nussknacker (Vorstellung vom 7. Oktober 2012)
Dirigent: Paul Connelly | Choreographie: Rudolf Nurejew
u. a. mit Liudmila Konovalova (Clara), Vladimir Shishov (Drosselmeyer/Der Prinz),
Emilia Baranowicz (Luisa), Davide Dato (Fritz)
Eine Aufzeichnung des ORF in Kooperation mit Unitel.

21. Mai 2020: Don Giovanni (Vorstellung vom 20. Jänner 2018)*
Dirigent: Sascha Goetzel | Inszenierung: Jean-Louis Martinoty
u. a. mit Ludovic Tézier (Don Giovanni), Dan Paul Dumitrescu (Il Commendatore),
Ekaterina Siurina (Donna Anna), Jinxu Xiahou (Don Ottavio), Annette Dasch (Donna Elvira), Luca Pisaroni (Leporello), Valentina Naforni?? (Zerlina), Clemens Unterreiner (Masetto)

22. Mai 2020: Idomeneo (Vorstellung vom 22. Februar 2019)
Dirigent: Tomáš Netopil | Inszenierung: Kasper Holten
u. a. mit Bernard Richter (Idomeneo), Rachel Frenkel (Idamante), Irina Lungu (Elettra),
Valentina Naforni?? (Ilia), Pavel Kolgatin (Arbace)
Eine Aufzeichnung der Wiener Staatsoper in Kooperation mit ORF III.

23. Mai 2020: Patchwork (Vorstellung vom 29. Jänner 2017)*
Dirigent: Witolf Werner | Inszenierung: Silvia Armbruster
u. a. mit Stephanie Houtzeel (Vera), Clemens Unterreiner (Niko), Wolfram Igor Derntl (Tom), Hyuna Ko (Melanie); Kinder der Opernschule der Wiener Staatsoper

23. Mai 2020: Arabella (Vorstellung vom 18. Dezember 2014)*
Dirigent: Ulf Schirmer | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Wolfgang Bankl (Graf Waldner), Carole Wilson (Adelaide),
Anne Schwanewilms (Arabella), Genia Kühmeier (Zdenka), Tomasz Konieczny (Mandryka), Daniela Fally (Fiakermilli)

24. Mai 2020: Die Zauberflöte (Vorstellung vom 29. Dezember 2017)*
Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Moshe Leiser, Patrice Caurier
u. a. mit Jörg Schneider (Tamino), René Pape (Sarastro), Hila Fahima (Königin der Nacht),
Olga Bezsmertna (Pamina), Ileana Tonca (Papagena), Thomas Tatzl (Papageno)

25. Mai 2020: Don Giovanni (Vorstellung vom 29. Jänner 2017)*
Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Jean-Louis Martinoty
u. a. mit Simon Keenlyside (Don Giovanni), Sorin Coliban (Il Commendatore),
Irina Lungu (Donna Anna), Benjamin Bruns (Don Ottavio),
Dorothea Röschmann (Donna Elvira), Erwin Schrott (Leporello),
Ileana Tonca (Zerlina), Manuel Walser (Masetto)

26. Mai 2020: La fille du régiment (Vorstellung vom 25. September 2016)*
Dirigent: Evelino Pidò | Inszenierung und Kostüme: Laurent Pelly
u. a. mit Julie Fuchs (Marie), John Tessier (Tonio), Donna Ellen (Marquise de Berkenfield),
Carlos Álvarez (Sulpice), Marcus Pelz (Hortensius)

27. Mai 2020: Salome (Vorstellung vom 24. Jänner 2020)*
Dirigent: Michael Boder | Inszenierung: Boleslaw Barlog
u. a. mit Lise Lindstrom (Salome), Herwig Pecoraro (Herodes), Waltraud Meier (Herodias), Michael Volle (Jochannan), Carlos Osuna (Narraboth)

28. Mai 2020: Tristan und Isolde (Vorstellung vom 18. Jänner 2015)*
Dirigent: Peter Schneider | Inszenierung: David McVicar
u. a. mit Peter Seiffert (Tristan), Iréne Theorin (Isolde), Albert Dohmen (König Marke),
Tomasz Konieczny (Kurwenal), Gabriel Bermúdez (Melot), Petra Lang (Brangäne)

29. Mai 2020: Don Giovanni (Vorstellung vom 1. November 2015)*
Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Jean-Louis Martinoty
u. a. mit Mariusz Kwiecien (Don Giovanni), Sorin Coliban (Il Commendatore),
Marina Rebeka (Donna Anna), Benjamin Bruns (Don Ottavio), Juliane Banse (Donna Elvira), Erwin Schrott (Leporello), Andrea Carroll (Zerlina), Jongmin Park (Masetto)

30. Mai 2020: Cinderella – Wiener Fassung für Kinder (Vorstellung vom 28. Jänner 2018)*
Dirigent: Witolf Werner | Inszenierung: Birgit Kajtna
u. a. mit Bryony Dwyer (Cinderella), Caroline Wenborne (Griselda), Ulrike Helzel (Zibaldona), Simina Ivan (Stiefmutter), Bongiwe Nakani (Emeline), Pavel Kolgatin (Prinz), Dan Paul Dumitrescu (König), Rafael Fingerlos (Minister), Alma Deutscher (Solovioline und Klavier)

30. Mai 2020: Le nozze di Figaro (Vorstellung vom 25. November 2014)*
Dirigent: Sascha Goetzel | Inszenierung: Jean-Louis Martinoty
u. a. mit Luca Pisaroni (Conte d’Almaviva), Olga Bezsmertna (Contessa d’Almaviva),
Anita Hartig (Susanna), Adam Plachetka (Figaro), Rachel Frenkel (Cherubino)

31. Mai 2020: Arabella (Vorstellung vom 17. März 2017)*
Dirigent: Peter Schneider | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Wolfgang Bankl (Graf Waldner), Stephanie Houtzeel (Adelaide),
Camilla Nylund (Arabella), Chen Reiss (Zdenka), Bo Skovhus (Mandryka),
Daniela Fally (Fiakermilli)

* Eine Aufzeichnung der Wiener Staatsoper.
Gewidmet von den Generalsponsoren Lexus und OMV.

Hinweis:
Bei allen Ausstrahlungen handelt es sich um Aufzeichnungen früherer Vorstellungen aus der Wiener Staatsoper. Aus technischen Gründen sind nicht für alle Vorstellungen Untertitel verfügbar.

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