Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme XERXES, 23.10.2020

Oktober 13, 2020 by  
Filed under Oper, Oper Frankfurt, Pressemeldung

logo_oper_ffm.gif

Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Wiederaufnahme
XERXES

Oper in drei Akten von Georg Friedrich Händel (gekürzte Fassung)
Text nach einem Libretto von Silvio Stampiglia
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Roland Böer
Regie: Tilmann Köhler
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Hans Walter Richter
Bühnenbild: Karoly Risz
Kostüme: Susanne Uhl
Licht: Joachim Klein
Video: Marlene Blumert
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Xerxes: Cecelia Hall / Bianca Andrew
Arsamene: Eric Jurenas
Romilda: Kateryna Kasper
Atalanta: Elizabeth Sutphen
Amastre: Katharina Magiera
Ariodate: Bozidar Smiljani?
Elviro: Thomas Faulkner
Vokalensemble
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Oper Frankfurt / Xerxes © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Xerxes © Barbara Aumüller

Xerxes von Georg Friedrich Händel (1685-1759) feierte in der Sicht von Tilmann Köhler am 8. Januar 2017 Premiere an der Oper Frankfurt und war bei Publikum und Presse gleichermaßen erfolgreich. So konnte man im Main-Echo Aschaffenburg lesen: „Ein furioser Zauber, von dem man auch nach gut drei Stunden reiner Spieldauer nicht genug bekommen konnte. Es hätte einfach so weiter gehen können mit all den Arien, mit der traumhaften Musik. (…) Regisseur Tilmann Köhler hat aus den gut drei Stunden Musiktheater ein kurzweiliges Vergnügen gemacht.“ Und trotzdem zeigt die Oper Frankfurt Corona-bedingt eine gekürzte Fassung.

Die dreiaktige Handlung um die Unlenkbarkeit der Herzen, die mit dem berühmten Largo Xerxes’ („Ombra mai fu“) beginnt, spielt in Persien: Der junge König Xerxes hat Prinzessin Amastre verlassen und sehnt sich nach einer neuen Liebe: Romilda, die Tochter des Fürsten und Feldhauptmanns. Diese liebt aber seinen Bruder Arsamene. Ausgerechnet von ihm verlangt Xerxes, der Brautwerber zu sein. Arsamene weigert sich, warnt Romilda und wird zur Strafe vom König verbannt. Der möchte Romilda zur Hochzeit zwingen und Arsamene töten lassen. Seine Verlobte Amastre will ihn unterdessen nicht aufgeben und zieht in ihrer Liebesnot als Soldat verkleidet in den Krieg. Am Ende der komplexen Handlung um Missverständnisse und die Wirrungen der Liebe bereut Xerxes und bittet um Verzeihung. Romilda und Arsamene sowie Amastre und Xerxes finden wieder zueinander.

Oper Frankfurt / Xerxes - Xerxes (stehend) und Romilda (sitzend) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Xerxes – Xerxes (stehend) und Romilda (sitzend) © Barbara Aumüller

Die musikalische Leitung dieser zweiten, den Corona-Bedingungen angepassten Wiederaufnahme hat mit Roland Böer kein Unbekannter an der Oper Frankfurt inne. Ihr war er anfangs als Solorepetitor und von 2002 bis 2008 als Kapellmeister verbunden. 2009 übernahm der Dirigent die musikalische Leitung des Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano, dessen Künstlerischer Direktor er von 2015 bis 2020 war. Bis 2019 wirkte er zudem als Erster Gastdirigent am Mikhailovsky-Theater in Sankt Petersburg. Zu den Neubesetzungen aus dem Ensemble zählen Cecelia Hall und Bianca Andrew, welche die Titelpartie zum Jahreswechsel übernimmt, sowie Kateryna Kasper als Romilda. Als Gast steigt der Countertenor Eric Jurenas (Arsamene) neu in die Produktion ein. 2018/19 debütierte er als Natascha in Peter Eötvös’ Tri sestry (Drei Schwestern) an der Oper Frankfurt und gastiert daneben an zahlreichen internationalen Opernhäusern. Mit der Produktion bereits vertraut sind das ehemalige Opernstudio-Mitglied Elizabeth Sutphen (Atalanta) sowie aus dem Ensemble Katharina Magiera (Amastre), Bozidar Smiljanic (Ariodate) und Thomas Faulkner (Elviro).

Wiederaufnahme: Freitag, 23. Oktober 2020, um 19.00 Uhr im Opernhaus
(Oper für Familien; pro Erwachsenen-Kaufkarte maximal drei Tickets für Kinder und
Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre gratis, empfohlen ab 8 Jahren)

Weitere Vorstellungen: 25. (18.00 Uhr), 29. Oktober, 5., 14. November 2020 sowie im Juli 2021

Falls nicht anders angegeben, beginnen die Vorstellungen in 2020 um 19.00 Uhr
Preise: € 15 bis 116 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Ab dem 7. eines Monats sind Karten für den Folgemonat bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, WERTHER – Jules Massenet, 27.09.2020

September 25, 2020 by  
Filed under Oper, Oper Frankfurt, Pressemeldung

logo_oper_ffm.gif

Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

WERTHER  –  Jules Massenet

Libretto von Edouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann
nach dem Roman Die Leiden des jungen Werther von Johann Wolfgang von Goethe
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Takeshi Moriuchi, nach der Inszenierung von Willy Decker
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Alan Barnes, Bühnenbild und Kostüme: Wolfgang Gussmann, Licht: Joachim Klein

Oper Frankfurt / Werther - Gerard Schneider (Werther) und Gaëlle Arquez (Charlotte) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Werther – Gerard Schneider (Werther) und Gaëlle Arquez (Charlotte) © Barbara Aumüller

Auch Goethe hätte sicherlich applaudiert, diese Premiere in der Frankfurter Oper dürfte ihm gefallen haben. (…) Unglaublich stimmig und intensiv wurde hier Massenets Werk in Szene gesetzt. (…) So aufgeführt wie in Frankfurt, beweist sich Massenets Werther als wahrer Publikumsmagnet und zeigt wieder einmal, dass große Gefühle auch heute noch sehr en vogue sind.“ So urteilte das Internetportal Klassik.com nach der Premiere der nach Goethes Briefroman entstandenen Oper von Jules Massenet (1842-1912). Das Werk in der Inszenierung von Willy Decker feierte als Originalproduktion der Nederlandse Opera Amsterdam am 11. Dezember 2005 seine Frankfurter Premiere.

Zum Inhalt: Werther liebt Charlotte, doch diese ist mit Albert verlobt und weist den schwärmerischen jungen Mann zurück. Am Sterbebett ihrer Mutter hat sie versprochen, Albert zum Mann zu nehmen. Nach der Hochzeit treffen sich Charlotte und Werther erneut, und sie muss feststellen, dass er ihr nicht gleichgültig ist. Auch Werthers Zuneigung ist nicht geringer geworden. Von der Ausweglosigkeit der Situation überzeugt, bittet Werther Albert um dessen Pistolen, er will sich auf eine längere Reise begeben. Der inzwischen misstrauisch gewordene Ehemann zwingt seine entsetzte Frau, die Waffen herauszugeben. Voll dunkler Vorahnungen eilt Charlotte dem Unglücklichen nach, doch sie kommt zu spät – tödlich verwundet stirbt er in ihren Armen.

Oper Frankfurt / Werther - v.l.n.r. Iain MacNeil (Johann), Brian Michael Moore (Schmidt) und Gerard Schneider (Werther) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Werther – v.l.n.r. Iain MacNeil (Johann), Brian Michael Moore (Schmidt) und Gerard Schneider (Werther) © Barbara Aumüller

Die musikalische Leitung dieser fünften, den Corona-Bedingungen angepassten Wiederaufnahme einer Produktion aus der Spielzeit 2004/05 hat Studienleiter Takeshi Moriuchi. Der japanische Pianist und Dirigent unternahm kürzlich zusammen mit seiner Kollegin In Sun Suh eine Reise auf zwei Klavieren durch drei Jahrhunderte in Form eines Kammermusik-Programms.

Für den österreichisch-australischen Tenor Gerard Schneider (Rollendebüt als Werther), seit 2018/19 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, standen 2019/20 u.a. mit dem Herzog von Mantua in Verdis Rigoletto und Narraboth in Strauss’ Salome weitere wichtige Rollendebüts an. Gaëlle Arquez (Charlotte) gehört zu den regelmäßigen Gästen der Oper Frankfurt. Eines der jüngsten Engagements der französischen Mezzosopranistin im Haus am Willy-Brandt-Platz war Adalgisa in Bellinis Norma, kürzlich gefolgt von einem umjubelten Liederabend im Opernhaus. Die Partie der Charlotte führt sie bald auch an die Wiener Staatsoper. Die amerikanische Sopranistin Heather Engebretson gibt als Sophie ihr Frankfurter Hausdebüt, dem später Aufführungen von Mozarts Le nozze di Figaro mit ihr in der Partie der Susanna folgen werden. 2021 gastiert sie als Verdis Violetta (La traviata) am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Seit Beginn der Saison 2020/21 verstärkt der slowenische Bariton Domen Krizaj (Albert) das Ensemble der Oper Frankfurt. Ende 2019/20 gab er einen vielversprechenden Liederabend im Opernhaus. Demnächst wird er in der Wiederaufnahme von Puccinis Manon Lescaut den Bruder der Titelheldin verkörpern. „Ensemble-Neuzugang“ Brian Michael Moore (Schmidt) und Iain MacNeil (Johann) singen erstmals in der Produktion, während Franz Mayer (Le Bailli) bereits mit ihr vertraut ist.

Oper Frankfurt / Werther - v.l.n.r. Heather Engebretson (Sophie) und Franz Mayer (Le Bailli) sowie Mitglieder des Kinderchores der Oper Frankfurt © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Werther – v.l.n.r. Heather Engebretson (Sophie) und Franz Mayer (Le Bailli) sowie Mitglieder des Kinderchores der Oper Frankfurt © Barbara Aumüller

MIT: Werther: Gerard Schneider, Charlotte: Gaëlle Arquez, Sophie: Heather Engebretson, Albert: Domen Krizaj, Johann: Iain MacNeil, Le Bailli: Franz Mayer
Schmidt: Brian Michael Moore, Kinderchor: Csaba GrünfelderKinderchor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Museumsorchester

Wiederaufnahme: Sonntag, 27. September 2020, um 18.00 Uhr, Weitere Vorstellungen: 3. (18.00 Uhr), 11. (18.00 Uhr), 15., 24. Oktober 2020

Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 116 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Ab dem 7. eines Monats sind Karten für den Folgemonat bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Johannes Martin Kränzle – ein bedeutender Sänger im Gespräch, IOCO Interview, 05.05.2020

Mai 5, 2020 by  
Filed under Hervorheben, IOCO Interview, Oper, Personalie

 

Johannes Martin Kränzle © Christian Palm

Johannes Martin Kränzle © Christian Palm

JOHANNES MARTIN KRÄNZLE – im Gespräch mit Ljerka Oreskovic Herrmann

– ALLE ZIEHEN AM SELBEN MUSIKALISCHEN STRANG –

Johannes Martin Kränzle, 1962 in Augsburg geboren, ist ein international gefragter Opern- und Konzertsänger. Seine Ausbildung erhielt Kränzle  bei Martin  Gründler an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Von 1998 bis 2016 war er Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt, zuvor schon in Dortmund und Hannover im Festengagement. 2015 wurde bei ihm die lebensbedrohliche Knochenmarkkrankheit MDS diagnostiziert, weshalb er sich einer Stammzellentransplantation unterziehen musste. Für  herausragende sängerische Leistungen erhielt Kränzle 2011 und 2018 die Auszeichnung „Sänger des Jahres“ (Kritikerumfrage der Opernwelt). 2019 folgte der Deutsche Theaterpreis FAUST für seine darstellerische Leistung als Šiškov in Aus einem Totenhaus an der Oper Frankfurt. Das umfangreiche Opernrepertoire von J. M. Kränzle reicht von Händel bis Rihm und umfasst 120 Partien, die er an den großen Opernhäuser und Festspielen der Welt immer wieder unter Beweis stellt.

Romeo und Julia auf dem Dorfe _ an der Oper Frankfurt / hier: J. M. Kränzle - selbst Geige spielend, als Der schwarze Geiger © Barbara Aumüller

Romeo und Julia auf dem Dorfe _ an der Oper Frankfurt / hier: J. M. Kränzle – selbst Geige spielend, als Der schwarze Geiger © Barbara Aumüller

Ljerka Oreskovic Herrmann, LH:  Herr Kränzle, in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung sagten Sie, „durch die Festivalkultur verkommt die ganze klassische Musik immer mehr zu einem Zirkus“, dass es einen Bildungsverlust gibt. Das vorherrschende Merkmal seien „äußerliche Reize wie langer, hoher, lauter Ton oder die Häppchenkultur“.

Johannes Martin Kränzle, JMK:  Die Überschrift ist etwas reißerischer, als ich das  im Interview  formuliert hatte, weil ich nicht grundsätzlich finde, dass Festivals ein Zirkus sind. Was mich sehr stört, sind Konzerte, bei denen nur die „Leckerbissen“ – aus einem Kontext herausgerissen – präsentiert werden. Diese Effekthascherei mag ich persönlich gar nicht. Eine Berechtigung hat es vielleicht, dass sich der ein oder andere von einem „Hit“ neu zur Klassik führen lässt. Aber inhaltlich finde ich diese Veranstaltungen hohl. Das hat sogar Frau Merkel so schön bei der Eröffnung der Elbphilharmonie bemerkt, als auch nur Häppchen (aus jedem Opus nur ein Satz) zur Aufführung kamen: ‚Ach, ich hätte gerne einfach nur ein Werk vollständig gehört.’

LH: Ist nicht jetzt eine Gelegenheit darüber nachzudenken, was Kultur im Allgemeinen und Oper/Theater im Besonderen bedeuten, sie (neu) zu definieren und mit Inhalten füllen?

JMK: Die Situation ist tatsächlich risikobehaftet. Ob sich durch die Krise das Zuhören und Zusehen verändert, wäre – glaube ich – zu idealistisch gedacht. Vor allem durch die mediale Überfrachtung und allgemeine Schnelllebigkeit, die Konzentrationsmangel zur Folge haben, ist uns bereits Vieles abhanden gekommen. Ich war einmal bei einem DaschSalon (A.d.R.:eine von Annette Dasch moderierte Fernsehsendung) zu einer Übertragung im Fernsehen engagiert, und da hieß es: ‚Ihr Lied darf nicht länger als vier Minuten sein, weil sonst die Leute abschalten`. Feige Zwänge, wenn man nur auf Quoten schielen muss! Oder ein anderes Beispiel: ganz aktuell (jetzt diesen Samstag, 2.Mai 2020) lief im Fernsehen ein Hamlet aus dem Bochumer Schauspielhaus, der eigentlich zum Berliner Theatertreffen eingeladen war. Eine hochkonzentrierte Aufführung mit einer phänomenalen Sandra Hüller in der Titelrolle. Direkt im Anschluss wird eine Banalisierung des Hamlet-Stoffes als anbiedernde Unterhaltungssendung mit etlichen Clips von zig anderen Inszenierungen im Fünf-Sekundentakt gezeigt – anstatt die große Kunst einer Sandra Hüller an diesem Abend wirken zu lassen.

Auch in der Gesangskunst ist Bildung schon über Jahrzehnte hinweg verloren gegangen . Ein Beispiel: das Wissen darum, dass es nicht auf die hohen oder lauten Töne ankommt. Die Phrasierung und Gestaltung einer Rolle wurde mal weit wichtiger genommen. Ich bin eher pessimistisch, was die Wieder-Sensibilisierung der Kultur und mancher Kulturverantwortlicher und -schaffender angeht.

LH: I Welche Rolle spielt für Sie der Dirigent? Welche Dirigenten waren für Sie wichtig? Und daran anschließend, was macht einen guten Dirigenten für Sie als Sänger aus?

JMK:  Eine entscheidende Rolle. In den vielen Jahren in denen ich singe, habe ich gemerkt, was Dirigenten bewirken können. Wenn sie an der gesamten Produktion mitwirken, bei jeder Probe da sind, wenn es z.B. um Rezitative geht, auch ihre Meinung und Erfahrung einbringen. Das war bei Così fan tutte in Frankfurt mit Julia Jones so. Auch das Zusammentreffen mit Kirill Petrenko bei Palestrina und das gemeinsame Ergründen des Werkes war für mich maßgebend. Unvergesslich war die Arbeit mit Daniel Barenboim an meinem ersten Alberich im Ring in Mailand und Berlin. Wir haben die Partie Takt für Takt am Klavier akribisch bis zur kleinsten Phrasierung und Nuancierung durchgesprochen. Eine außergewöhnliche Begegnung hatte ich erst vergangenes Jahr mit dem Dirigenten Enrique Mazzola bei Don Pasquale in Zürich. Was er aus dieser Musik herauszaubern konnte, in einer wunderbaren Atmosphäre und dabei mit imponierendem Arbeitswillen. Er hat Don Pasquale (siehe youTube Video unten)schon vorher über hundert Mal dirigiert, trotzdem hatten wir Sänger das Gefühl, er findet mit uns eine individuelle neue Lesart und alle ziehen am selben musikalischen Strang. Es gab aber auch viele erfüllende Begegnungen mit weniger prominenten Dirigenten.

Don Pasquale hier mit J.M. Martin Kränzle als Don Paquale
youtube Trailer Opernaus Zürich
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

LH: Wie erarbeiten Sie sich eine Partie?

JMK:  Zuerst mental. Ich lerne den Text separat vor der Musik, weil ich so Inhalte, Betonungen und Nuancen im Wort entdecke, dem sonst von der Musik bereits eine Richtung vorgegeben wird. Manchmal kann es sogar reizvoll sein, die textliche Bedeutung gegen die musikalische Atmosphäre zu stellen. Im Anschluss beginnt die Erarbeitung mit einem Korrepetitor. Das Lernen mit einem musikalischen Partner, dessen Echo und Korrektiv ist mir persönlich sehr wichtig.

LH: IWelche Rolle würden Sie gerne singen und als Figur darstellen?

JMK:  Ich habe Glück gehabt, dass ich schon über 120 Rollen singen durfte. Aber es gibt noch einen Wunsch: Wozzeck. In Paris konnte ich ihn in einer Wiederaufnahme – einer bestehenden spannenden Inszenierung – von Christoph Marthaler singen. Trotzdem würde ich mich gerne selber auf die Suche nach der Rolle in einer Neuinszenierung machen. Da ist der spannende Umbruch zwischen Romantik und Moderne, ebenso diese formale Strenge der Komposition Alban Bergs, die man vielleicht beim ersten Hören nicht erfassen kann, so natürlich und musikantisch erklingt sie. Büchners Vorlage ist schon exzellent. Da ist kein Wort zu viel, da stimmt jeder Punkt und jedes Komma. Und dann ist Wozzeck als Rolle auch eine, die sich über unzählige Arten erzählen lässt – schüchtern, still, aber auch aufmüpfig, rebellisch, grob. Es gibt so viele Interpretationsmöglichkeiten und es wäre mir eine Freude zu experimentieren, zu welchen Schattierungen ich gelange.

Künstler-Nöte in der jetzigen Corona-Pandemie

LH: I Sie unterrichten jetzt Online. Was möchten Sie angehenden Sängern und Sängerin vermitteln? Was ist das Wichtigste, um in diesem Beruf, der eine Berufung sein kann, zu bestehen? Sie haben in Köln, aber auch in Brasilien als Gastprofessor gearbeitet. Wie kam es dazu?

JMK:  Ach, das war ein Zufall. Ich habe zwischen Studium und den ersten Berufsjahren – quasi als Tourist – bei einigen internationalen Wettbewerben teilgenommen, so auch in Rio de Janeiro. Dort gewann ich mit meiner damaligen Glücksarie, der Cavatine des Barbiere di Siviglia, den „Ersten Großen Preis“. Daraufhin wurde ich eingeladen, in vielen brasilianischen Städten zu konzertieren, u.a. in Joao Pessoa, wo der dringende Wunsch geäußert wurde, dass ich unterrichten solle. Ich war damals 28, konnte kein Portugiesisch: Mir wurde ein Simultanübersetzer an die Seite gestellt und schon ging es los. Daraufhin ergaben sich mehrere Unterrichtsverpflichtungen in Nordostbrasilien. Letztlich hat sich dann Natal zum Mittelpunkt entwickelt, da dort für klassische Musik die nachhaltigste Infrastruktur vorhanden ist. Dort habe ich inzwischen über Jahrzehnte unterrichtet. Es ist schön zu sehen, dass die Studenten der ersten Stunde mittlerweile selbst Professoren sind. Vor einem Jahr habe ich dort ein soziales Projekt gegründet. Ich finanziere Kindern aus sehr armen Familien den Instrumentalunterricht sowie die Anschaffung der Musikinstrumente. Der größte finanzielle Aufwand geht allerdings an die Eltern, damit sie ihre Kinder nicht zum Arbeiten, sondern zum Musikunterricht schicken.

Die Zarenbraut  hier mit J.M. Martin Kränzle
youtube Trailer Teatro alla Scala
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

LH:  Dürfen sich die Kinder das Instrument aussuchen?

JMK:  Da ich selbst mit Geige angefangen habe, habe ich mich für Streichinstrumente entschieden. Keine einfach zu beherrschenden Instrumente. Im Gegensatz zu Klavier, das andere Vorzüge hat, lernt man Intonation und Melodieführung, man „singt“ beinahe auf einer Geige, Bratsche oder einem Cello. Und mit dieser Instrumentenkombination können die Jugendlichen später auch zusammen musizieren.

LH:  Wann haben Sie vom Musiker zum Sänger gewechselt?

JMK:  Nach dem Abitur habe ich ein Jahr in Hamburg Musiktheaterregie studiert, was mir allerdings dort viel zu theoriebeladen war. Deshalb habe ich Aufnahmeprüfungen in ganz Deutschland in den verschiedensten Disziplinen gemacht – als Schauspieler, Geiger, Schulmusiker, sogar einmal als Dirigent. Nirgendwo war das so richtig erfolgreich, aber in Frankfurt gab es einen erfahrenen Gesangsprofessor, Martin Gründler, der mich in der Schulmusik- Aufnahmeprüfung gehört hat: „Du wirst Sänger. Bei Dir bin ich mir sicher.“ Es war ein Riesenglück, diesem wunderbaren Menschen damals begegnet zu sein.

LH: Zurück zur Ausgangsfrage nach dem Unterrichten. Sie unterrichten momentan Online? Was sind Ihre Erfahrungen? Was ist in diesem Beruf wichtig?

JMK:  In dieser Corona-Phase habe ich den ehemaligen Studenten aus meiner Zeit als Gastprofessor an der Musikhochschule in Köln angeboten, kostenlos Online-Unterricht bei mir zu nehmen. Auch sie haben momentan keine Einkünfte als Sänger. Die meisten stehen am Anfang ihrer beruflichen Karriere, sind in ersten Engagements, teilweise fest an Opernhäusern, teilweise freischaffend. Besonders für sie ist es gerade äußerst schwierig, weil die Produktionen, die schon vereinbart waren, abgesagt werden mussten und so der Berufseinstieg unterbrochen ist. Ich kann ihnen auf diese Weise wenigstens gesangstechnisches Feedback geben, da sie anderweitig kaum Rückmeldungen bekommen. Eine mentale und wirtschaftliche Durststrecke. Der Online-Unterricht ist dabei eingeschränkt befriedigend, weil die Schönheit der Stimme, der Obertonreichtum und das Timbre oft verzerrt wahrnehmbar sind. Also eine Notlösung und kein Ersatz für den realen Unterricht.

Grundsätzlich ist in diesem Beruf unabdingbar, Niederlagen wegstecken zu können und sich immer wieder neuen Aufgaben zu stellen. Notwendig ist ebenfalls, eine Sensibilität für sich und seine Möglichkeiten zu entwickeln. Wie schätze ich mich ein, was traue ich mir wann zu? Für den Sängerberuf sind diese Fragen überlebensnotwendig und bestimmen – neben gesundheitlichen Aspekten – wie lange eine Laufbahn dauert.

LH:  Es drängt sich einem der Eindruck auf, dass die heutigen jungen Sänger und Sängerinnen sehr schnell durchgeschleust werden und dann schnell verschwinden. Täuscht der Eindruck?

JMK:  Es gibt Studien die besagen, dass die heutigen Karrieren im Durchschnitt fünf Jahre dauern. Also erschreckend kurz. Die ZAV Künstlervermittlung gibt zu bedenken, dass der Sängerberuf mittlerweile ein „Teilberuf“ ist, d.h. dass man aller Wahrscheinlichkeit nach nicht bis ins Rentenalter auf der Bühne stehen wird. Die Schnelllebigkeit, die ich vorher bereits angesprochen hatte, zeigt sich auch hier. Die Sänger sind aber auch für sich selbst verantwortlich. Ein festes Engagement ist sicher immer noch der beste Einstieg in den Beruf: Man hat mal eine Rolle, die einem liegt, dann eine, die einem nicht liegt, und trotzdem wird man nicht gleich rausgeschmissen. Wenn ein junger Sänger nur mit seinen drei „Schokoladenrollen“ gastiert, kann er keine Vielseitigkeit entwickeln. Er hat auch nicht die Atem-Pausen kleiner oder mittlerer Rollen. Es ist anfangs heilsam, nicht dauernd die Hauptrollen zu singen, um nicht zu schnell müde und dann durch den Opernbetrieb durchgeschleust zu werden.
Bedauerlicherweise gibt es immer seltener gestandene, erfahrene Kollegen höheren Alters, die seit Jahrzehnten in ein und demselben Ensemble sind. Teilweise gab und gibt es auch Vorgaben an die Intendanten, keine Unkündbarkeiten auszusprechen. An einigen Theatern sind so die Sänger für manche Rollen viel zu jung. Immer häufiger gibt es nur noch ein sporadisches Ensemble der jeweiligen Intendanz.

Cosi fan tutte mit Johannes Martin Kränzle
youtube Trailer Royal Opera House, London
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

LH: Ein Publikum identifiziert sich mit den Sängersolisten.

JMK:    Absolut, es will die gleichen Sänger in verschiedenen Rollen erleben. Große Stars und neuesten Namen ersetzen keine gewachsenen Identifikationsfiguren! Die glanzvollste Zeit hatte die Wiener Staatsoper in den fünfziger und sechziger Jahren mit ihrem berühmten Mozart-Ensemble. Diese Sänger übernahmen darüber hinaus sämtliche Repertoire-Partien mit größtem Erfolg. D.h. selbst in dieser Kulturmetropole ging die Idee eines gewachsenen Ensembles blühend auf.

LH: Sie haben eine Liste erstellt, die die beispielgebenden, die freien Mitarbeiter und Gäste unterstützenden Theater in der Corona-Krise aufzählt. Wie lange ist diese Liste inzwischen geworden?

JMK:  Die Liste war mit etwa acht Theatern anfänglich kurz. Inzwischen ist sie auf mindestens sechzig Häuser europaweit angewachsen. Obendrein hat sich ein Link zu amerikanischen Veranstaltern ergeben. Ich bin auf Meldungen einzelner Betroffener angewiesen und versuche die Liste ständig zu aktualisieren. Die Liste erhebt dabei keinerlei Anspruch auf Rechtsgültigkeit. Viele zahlen ein 50%-Ausfallhonorar, wie die Staatstheater Wiesbaden und Darmstadt, dann gibt es auch 100%-Gagenauszahlung wie beispielsweise in Bremen oder Passau. Es ist erfreulich, was sich zusammengefunden hat, aber es gibt auch so inakzeptabel geringe „Hilfs“-Angebote, die nicht zu den positiven Beispielen zählen können. Ich wollte mit dieser Liste die Helfenden transparent machen und nicht die Unterlasser anprangern. So manches große – bis zur Krise wohlsituierte – Opernhaus zahlt seinen Gastsängern bisher keine Gagen-Ausfälle. Das betrifft leider auch meine sämtlichen entfallenden Engagements.

Natürlich mussten sich die Rechtsträger und Theaterleitungen nach dem ersten Schock dieser Pandemie neu orientieren. Aber jetzt, bald sechs Wochen nach Beginn der ersten Maßnahmen, müsste finanziell schon geholfen worden sein. Sechs, vielleicht noch mehr Monate ohne jede Einnahme sind für alle Freischaffenden nicht zu verkraften. Dass es für die Freiberufler noch keine Leitlinie gibt, hat auch mit dem Föderalismus zu tun. Jedes Land, ja, jede Kommune stellt eigene Regeln auf. Es darf dadurch nicht – wie vor 1848 – nach Gutsherrenart abhängig vom „Fürstenhaus“ entschieden werden, wer entlohnt wird und wer nicht. Das „Wunder“ Oper, bei dem so viele auf engem Raum zusammenkommen, wird auf nicht absehbare Zeit pausieren müssen. Da helfen keine Rollenangebote für kommende Spielzeiten, sondern ist pekuniäre solidarische Unterstützung im jetzigen Moment gefragt.

Ganz aktuell haben sich alle Stadttheater der Kurzarbeit angeschlossen und ausdrücklich werden dort die sozialversicherungspflichtigen Gäste mit einbezogen: das ist ein äußerst wichtiger Schritt mit hoffentlich bundesweiter Vorbildwirkung, auch für die Staatstheater. Kulturstaatsministerin Grütters hat ebenfalls für die Institutionen, die der Bund mitfinanziert, eine tragfähige Lösung gefunden. So hoffe ich noch immer, dass sich die letzten öffentlich subventionierten Zauderer einreihen werden.

LH: IWelche Produktionen sind für Sie weggefallen, welche davon lagen Ihnen besonders am Herzen?

JMK:  Im Mai hätte ich mehrfach den Saint François d´Assise von Olivier Messiaen in der Elbphilharmonie gesungen. Über ein halbes Jahr habe ich mich auf diese riesige und monumentale Partie vorbereitet, eine der längsten der Operngeschichte überhaupt. Es ist ein enormer Aufwand, diese Rolle überhaupt zu erfassen, bevor man sie im Detail studieren kann. Dass dieses Engagement wegfällt, ist für mich schmerzlich. Leider gibt es bislang keinen Alternativtermin. Auch andere Engagements, eine CD-Aufnahme zum Beethovenjahr mit Fidelio unter Marek Janowski in Dresden, mein erster szenischer Klingsor im Münchner Parsifal, dann auch Bayreuth – alles abgesagt.

 LH: IWas bedeutet die Situation für Ihre Frau, sie ist auch freiberuflich?

JMK:  Zwar ist sie auch freiberufliche Sängerin, hat aber eine halbe Professur für Gesang an der Hochschule Osnabrück. Insofern hat sie im Moment wesentlich Konkreteres zu tun als ich. Sie gibt regelmäßig Online-Unterricht und hält Vorlesungen zu Fachdidaktik und verschiedenen anderen Themen. Momentan alles von Zuhause aus, dadurch sind wir viel zusammen. Normalerweise sind wir meist an unterschiedlichen Orten beschäftigt, schaffen es aber auch dann, viel Zeit für uns zu organisieren – nun ist alles ohne Reisen anders, aber auch sehr schön.

LH:  Johannes Martin Kränzle, wir danken Ihnen für das anregende Gespräch. Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen gute Gesundheit und viele sängerische Erfolge

—| IOCO Interview |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Oper Frankfurt zuhause, April 2020

logo_oper_ffm.gif

Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt zuhause

Nach der Veröffentlichung, dass die Einschränkungen für Opernhäuser und Theater im Rahmen der Corona-Krise doch länger zu dauern scheinen als von Vielen erhofft, startet die Oper Frankfurt auf ihrer Website unter www.oper-frankfurt.de/zuhause ein Programm für ihr Publikum, das in diesen Tagen nicht auf Oper verzichten will: „Oper Frankfurt zuhause“ präsentiert Opernaufführungen, „Wohnzimmerkonzerte“, Talkrunden und Programme für Kinder auf dem digitalen Weg. Anbei erste Termine:


Oper Frankfurt / Xerxes Gaëlle Arquez (Xerxes) © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Xerxes Gaëlle Arquez (Xerxes) © Barbara Aumueller

Samstag, 18. April 2020, 20.30 Uhr

Xerxes

Dieses Werk gehört zu Georg Friedrich Händels beliebtesten Opern und feierte am 8. Januar 2017 in der Sicht von Regisseur Tilmann Köhler Premiere an der Oper Frankfurt. Am Pult des Opern- und Museumsorchesters stand Constantinos Carydis, zu den Solisten gehörten Gaëlle Arquez in der Titelpartie sowie u.a. Lawrence Zazzo (Arsamene), Elizabeth Sutphen (Romilda), Louise Alder (Atalanta) und Tanja Ariane Baumgartner (Amastre). Die vom DVD-Label Unitel aufzeichnete Produktion wird nun über die Website der Oper Frankfurt vom 18. April um 20.30 Uhr bis 20. April um die gleiche Zeit zu sehen sein.


Dienstag, 21. April 2020, 20.30 Uhr

„Wohnzimmerkonzert“ mit Liviu Holender

Seit der Spielzeit 2019/20 gehört der junge österreichische Bariton zum Ensemble der Oper Frankfurt. Live aus seiner Wiener Wohnung gibt er nun ein Konzert mit bekannten und unbekannten Melodien aus den Genres Lied, Oper und Musical. Dabei begleitet er sich selbst am Klavier und wird tatkräftig von seiner Familie unterstützt. Das „Wohnzimmerkonzert“ wird live auf der Facebook-Seite der Oper Frankfurt (https://www.facebook.com/Oper-Frankfurt-107804884207164/?modal=admin_todo_tour ) gestreamt. Im Anschluss ist das Video des Konzerts auch auf der Webseite der Oper Frankfurt sowie auf YouTube und Instagram zu finden.


Donnerstag, 23. April 2020, 20.30 Uhr

Talk zu Inferno

Die Uraufführung der Oper von Lucia Ronchetti war als Koproduktion von Oper und Schauspiel Frankfurt für den kommenden Samstag geplant. Nun ist sie um ein Jahr auf Juni 2021 verschoben worden. In einem Werkstattgespräch geben die Komponistin, der Dirigent Tito Ceccherini sowie die beiden Dramaturg*innen Konrad Kuhn (Oper) und Ursula Thinnes (Schauspiel) Auskunft darüber, was bisher geschah und welche Arbeit noch aussteht, nachdem der Entstehungsprozess seit 10. März unterbrochen wurde.


Sonntag, 26. April 2020, 11.00 Uhr

Oper für Kinder

Diese Reihe ist einer der Dauerbrenner im Programm der Oper Frankfurt. Kaum hat der Vorverkauf begonnen, sind stets (fast) alle Vorstellungen der Reihe ausverkauft. Hier haben nun Kinder ab 6 Jahren und ihre (Groß-) Eltern ohne langes Anstehen an der Kasse die Chance, die Probe zu einer Produktion dieser beliebten, von Dramaturgin Deborah Einspieler und Puppenspieler Thomas Korte entwickelten Serie mitzuerleben.

Nähere Informationen unter www.oper-frankfurt.de/zuhause. Hier werden baldmöglichst auch weitere Termine innerhalb dieses Formats angekündigt.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung