Frankfurt, Oper Frankfurt, JUBILÄUMSKONZERT 10 Jahre Opernstudio, 04.09.2018

August 28, 2018 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

JUBILÄUMSKONZERT
ZUM 10-JÄHRIGEN BESTEHEN DES OPERNSTUDIOS DER OPER FRANKFURT

Das Opernstudio der Oper Frankfurt feiert in der aktuellen Spielzeit 2018/19 sein 10-jähriges Bestehen. Grund genug, diese Einrichtung, welche sich zu einer der renommiertesten Talentschmieden an deutschsprachigen Opernhäusern entwickelt hat, am Dienstag, dem 4. September 2018, um 20.00 Uhr im Opernhaus gemeinsam mit aktuellen und ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten im Rahmen eines Konzerts auf der großen Bühne des Opernhauses zu feiern.

Oper Frankfurt /  Paula Murrihy als Carmen © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Paula Murrihy als Carmen © Monika Rittershaus

Erinnern Sie sich gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern an die ersten Höhepunkte ihrer jungen Sängerkarrieren: Paula Murrihy als Carmen, Iurii Samoilov als Graf Danilo in Die lustige Witwe oder Julia Dawson als Angelina in La Cenerentola.

Moderiert von Intendant Bernd Loebe, der mit amüsanten Anekdoten zu den einzelnen Sängerinnen und Sängern durch den Abend führen wird, präsentieren sich neben den bereits Genannten weitere ehemalige und auch neue Opernstudiomitglieder: Florina Ilie (Sopran), Kateryna Kasper (Sopran), Michael Porter (Tenor), Iain MacNeil (Bariton), Miko?aj Tr?bka (Bariton), Kihwan Sim (Bassbariton), Thomas Faulkner (Bassbariton) und Wenwei Zhang (Bass).

Am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters steht an diesem Abend der ehemalige Kapellmeister der Oper Frankfurt, Hartmut Keil, der bereits mit fast allen Künstlern am Haus gearbeitet hat.

Oper Frankfurt /  Jurii Samoilov als Danilo in Lehars Die Lustige Witwe  © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Jurii Samoilov als Danilo in Lehars Die Lustige Witwe © Monika Rittershaus

Karten zum Preis von € 15 bis 50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Hingewiesen sei an dieser Stelle noch auf die beiden Soireen des Opernstudios dieser Saison am 12. November 2018 und am 9. April 2019, im Rahmen derer es zu einem Wiedersehen mit den jungen Sängerinnen und Sängern kommt.

Hier noch einige Informationen zum Opernstudio der Oper Frankfurt:
Der Schritt von der Hochschule auf die professionelle Opernbühne stellt eine der schwierigsten Hürden in der Karriere eines jeden Sängers dar. Als ein wichtiges Instrument der Nachwuchsförderung bietet das Opernstudio hochtalentierten Absolventen von Hochschulen und Akademien die einmalige Gelegenheit, Leben und Arbeiten in einem bedeutenden Opernhaus unmittelbar kennen zu lernen und gleichzeitig durch weiterführenden Unterricht die Ausbildung zu vervollkommnen. Auch für die Oper Frankfurt zahlt sich die Arbeit aus: Das Opernstudio ermöglicht das Heranbilden von hochqualifiziertem Nachwuchs.

Durch die Gründung des Opernstudios – 2008 ermöglicht durch die Deutsche Bank Stiftung, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main und den Frankfurter Patronatsverein, Sektion Oper – kann die Oper Frankfurt dauerhaft ihrer Rolle als führendes Opernhaus mit kulturellem Verantwortungsbewusstsein gerecht werden und sich der internationalen Nachwuchsförderung verpflichten. Das Zusammenbringen von Gesangstalenten verschiedener Kulturen reflektiert zudem die Internationalität der Rhein-Main-Metropole!

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Spielzeit 2018/19 – 12 Premieren – Tri sestry, I Puritani …., IOCO Aktuell, 25.08.2018

August 26, 2018 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt 2018/19 – BELCANTO UND MODERNE

 12 Premieren – Tri sestry, Iolante, I Puritani …

Von Ljerka Oreskovic Herrmann

 Oper Frankfurt / Intendant Bernd Loebe © IOCO

Oper Frankfurt / Intendant Bernd Loebe © IOCO

„Ein pralles Angebot erwartet unser Publikum – ein mutiges Programm, von der Vision geprägt, vielfarbig und abwechslungsreich“, so beschreibt Bernd Loebe, Intendant, den Spielplan 2018/19 der Oper Frankfurt. Mit einer Auslastung von  80% (Stand April 2018) liegt die Oper Frankfurt 2017/18 im Mittelfeld deutschsprachiger Musiktheater. Auslastungs-Spitzenreiter ist mit beständigen 98 – 99% seit Jahren die Wiener Staatsoper: die Bayerische Staatsoper nimmt mit knapp 95% Auslastung,  600.000 Besuchern (55% weiblich, 45% männlich) den zweiten Rang ein.

Am 25. August  beginnt die Spielzeit 2018/19 der Oper Frankfurt mit der fünfzehnten und letzten Wiederaufnahme der „klassischen Frankfurter“ Zauberflöte; Premiere 1998, Inszenierung Alfred Kirchner.

12 Premieren und 17 Wiederaufnahmen erwartet das Frankfurter Publikum ab September 2018. Zwischen Belcanto und Moderne, Wiederentdeckungen und Neuen bewegen sich die Werke, eine bewährte und erfolgreiche Mischung an der Oper Frankfurt, die zuletzt auch eine internationale Anerkennung erhielt: Für die Operntrilogie (Der Diktator; Schwergewicht, oder Die Ehre der Nation; Das geheime Königreich) von Ernst Krenek wurde das Opernhaus mit dem International Opera Award 2018 für die beste Wiederentdeckung („Rediscovered Work“) ausgezeichnet, und in der Kategorie „Leadership in Opera“ ging der International Opera Award an Bernd Loebe, der die Oper Frankfurt über anderthalb Jahrzehnte leitet.

 Oper Frankfurt / Spielzeiteröffnung 2018/19 - Wiederaufnahme Die Zauberflöte - Matthew Swensen (Tamino) und die Schlange © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Spielzeiteröffnung 2018/19 – Wiederaufnahme Die Zauberflöte – Matthew Swensen (Tamino) und die Schlange © Barbara Aumüller

Erste Premiere der neue Saison ist am 9. September 2018 die Oper Tri sestry  (Drei Schwestern) von Peter Eötvös. Es wird die für vier Countertenöre (als Frauenfiguren) geschriebene Fassung gezeigt, welche oftmals aus Kostengründen mit Sopranistinnen besetzt wird, aber dadurch, so Intendant Loebe, gehe doch einiges verloren.  Am 12. September folgt Olga Neuwirths Lost Highway, ein Werk an dem Elfriede Jelinek mitgearbeitet hat. Für den 28. Oktober gibt es mit Peter Tschaikowskis Iolanta und Igor Strawinskys Oedipus Rex einen Premierendoppelabend. Auch eine Verdi-Oper ist wieder zu hören, das selten gespielte Werk Il corsaro wird am 7. November konzertant gegeben, um dann am 27. Januar 2019 ein weitere Oper von Giuseppe Verdi zu präsentieren: La forza del destino – seit 50 Jahren nicht mehr an der Oper Frankfurt gespielt.

 Vincenzo Bellini in Pere Lachaise © IOCO

Vincenzo Bellini in Pere Lachaise © IOCO

Unterbrochen wird der Verdi-Reigen am 2. Dezember von Vincenzo Bellinis letzter Oper I puritani – „Belcanto pur“ wie es Bernd Loebe formulierte. Die weiteren Premieren sind Bedrich Smetanas Dalibor am 24. Februar 2019, Franz Schrekers Der ferne Klang – die Uraufführung fand 1912 in Frankfurt statt – am 31. März 2019, gefolgt von einem weiteren Doppelabend am 15. Juni 2019 mit Bruno Madernas Satyricon und Gian Carlo Menottis The Medium. Zudem wird es in der kommenden Spielzeit ein Opern-Experiment geben: Unter der musikalischen Leitung von Uwe Dierksen, einem Mitglied des in Frankfurt ansässigen Ensemble Modern, werden Jugendliche ein Jahr lang Musik und Texte schreiben; Premiere bzw. Uraufführung feiert Mina dann am 2. Februar 2019 im Bockenheimer Depot.

Abgerundet wird die Spielzeit mit der einzigen Oper von Karol Szymanowski Król Roger nach über zwanzig Jahren kehrt der ehemalige Frankfurter GMD Sylvain Cambreling am 2. Juni 2019 an seine alte Wirkungsstätte zurück. Wiederum wird – wie eine spätere Pressemitteilung der Oper Frankfurt bekannt gab – Sebastian Weigle die Nachfolge von Sylvain Cambreling in Tokio antreten: Ab der Spielzeit 2019/20 wird er neben seiner Tätigkeit in Frankfurt als Chefdirigent das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra leiten.

—| IOCO Aktuell Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, DIE ZAUBERFLÖTE – SAISONBEGINN 2018/19, ab 25.8.2018

August 24, 2018 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

 Oper Frankfurt – Saisonbeginn – 25. August 2018

DIE ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart

Oper Frankfurt / Die Zauberflöte -Matthew Swensen (Tamino) und die Schlange © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Die Zauberflöte -Matthew Swensen (Tamino) und die Schlange © Barbara Aumüller

Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) feierte in der Inszenierung von Alfred Kirchner und in der Ausstattung von Michael Sowa und Vincent Callara am 3. Oktober 1998 Premiere an der Oper Frankfurt. Nun wird die Produktion unglaubliche 20 Jahre später zum fünfzehnten und unweigerlich letzten Mal wiederaufgenommen, wobei es sich beim ersten Termin der Serie am 25. August 2018 um die 160. Aufführung handelt. Damit geht eine wahre Erfolgsgeschichte an der Oper Frankfurt zu Ende, aber nicht ohne dem Publikum die Möglichkeit zu bieten, sich von der lieb gewonnenen Menagerie der „wilden Tiere“ – bestehend aus Wespe, Schmetterling, Tarantel und dem Kaffee servierenden Hasen – zu verabschieden…

Für viele Zuschauer war und ist Die Zauberflöte der traditionelle Einstieg in die Welt der Oper: Mit Hilfe einer magischen Flöte und eines ebensolchen Glockenspiels befreien Prinz Tamino und der Vogelfänger Papageno die junge Pamina, Tochter der Königin der Nacht, aus dem Palast Sarastros. Doch bevor es so weit ist, müssen alle eine Reihe gefährlicher Prüfungen bestehen und an dieser Aufgabe wachsen. Die musikalische Leitung dieser Aufführungsserie liegt im Wechsel bei Kapellmeister Simone Di Felice und Generalmusikdirektor Sebastian Weigle sowie beim Ersten Kapellmeister des Theaters Pforzheim, Florian Erdl. Im Gegensatz zu Sebastian Weigle stehen seine jungen Kollegen erstmals bei dieser Produktion der Zauberflöte am Pult.

Oper Frankfurt / Die Zauberflöte - Iurii Samoilov (Papageno) und Angela Vallone (Pamina) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Die Zauberflöte – Iurii Samoilov (Papageno) und Angela Vallone (Pamina) © Barbara Aumüller

Auch die Sängerbesetzung weist – eine ganze Reihe neuer, fast ausnahmslos aus Ensemble und Opernstudio der Oper Frankfurt stammender Namen auf: Als Pamina wechseln sich Angela Vallone und Louise Alder ab, genauso wie „Neuzugang“ Matthew Swensen und Michael Porter als Tamino sowie Iurii Samoilov und Gordon Bintner als Papageno. Ebenfalls erstmals besetzt in der Produktion sind Theo Lebow als Monostatos, das neue Opernstudio-Mitglied Julia Moorman als Papagena sowie das neue Ensemblemitglied Božidar Smiljanic im Wechsel mit Brandon Cedel als Sprecher. Kirsten MacKinnon singt erstmals in dieser Produktion die Erste Dame sowie „Neuzugang“ Gerard Schneider den Ersten und Opernstudio-Mitglied Anatolii Suprun den Zweiten Geharnischten.

Oper Frankfurt / Die Zauberflöte - Solisten des Kinderchores der Oper Frankfurt (Drei Knaben) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Die Zauberflöte – Solisten des Kinderchores der Oper Frankfurt (Drei Knaben) © Barbara Aumüller

Einziger Gast bei den neubesetzten Sängerinnen ist Gloria Rehm, seit 2014/15 Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden, als alternativ besetzte Königin der Nacht. Alle weiteren oben aufgeführten Sängerinnen und Sänger haben im Laufe der Zeit schon einmal in dieser Produktion der Zauberflöte gesungen.

Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov, Bühnenbild und Kostüme:, Michael Sowa, Vincent Callara, Licht: Olaf Winter, Chor: Tilman Michael, Dramaturgie: Vera Sturm

Pamina: Angela Vallone / Kateryna Kasper / Louise Alder, Tamino: Matthew Swensen / Michael Porter / David Portillo, Papageno: Iurii Samoilov / Sebastian Geyer / Gordon Bintner, Königin der Nacht: Ambur Braid / Danae Kontora / Gloria Rehm, Sarastro: Andreas Bauer / Alfred Reiter, Monostatos: Theo Lebow / Peter Marsh / Michael McCown
Papagena: Julia Moorman, Sprecher: Božidar Smiljanic / Brandon Cedel, Erste Dame der Königin der Nacht: Kirsten MacKinnon / Karen Vuong, Zweite Dame der Königin der Nacht: Nina Tarandek / Cecelia Hall, Dritte Dame der Königin der Nacht: Katharina Magiera / Judita Nagyová, Erster Geharnischter: Gerard Schneider / Michael McCown, Zweiter Geharnischter: Anatolii Suprun / Thomas Faulkner, Priester: Pere Llompart, Drei Knaben: Solisten des Kinderchores der Oper Frankfurt, Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester.

Die Zauberflöte an der Oper Frankfurt;  Wiederaufnahme: Samstag, 25. August 2018, um 18.00 im Opernhaus (Oper für Familien; pro Erwachsenen-Kaufkarte maximal drei Tickets für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre gratis, empfohlen ab 8 Jahren). Weitere Vorstellungen: 1., 8. (18.00 Uhr), 15., 21., 29. September, 19., 23. (14.00 und 19.00 Uhr), 25. (18.00 Uhr) Dezember 2018. Falls nicht anders angegeben, Beginn um 19.00 Uhr

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, OTELLO – Giuseppe Verdi, September 2018

August 21, 2018 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

OTELLO  –  Giuseppe Verdi

Dritte und letzte Wiederaufnahme

Wiederaufnahme: Sonntag, 19. August 2018, um 15.30 Uhr, weitere Vorstellungen: 23., 26. (18.00 Uhr) August, 2., 13., 16. (18.00 Uhr) September 2018 Falls nicht anders angegeben, Beginn 19.30 Uhr

Oper Frankfurt / Otello © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Otello © Barbara Aumueller

Die aktuelle Frankfurter Produktion des Otello, der vorletzten Oper von Giuseppe Verdi (1813-1901), feierte am 4. Dezember 2011 Premiere im Opernhaus. Die Kritik bescheinigte Regisseur Johannes Erath eine „szenisch konzentrierte“ (Offenbach-Post) und „handwerklich gekonnt gearbeitete“ (Opernwelt) Inszenierung. Nun wird die aus der Spielzeit 2011/12 stammende Arbeit des gebürtigen Württembergers, der in Frankfurt zuletzt 2017/18 die Uraufführung von Arnulf Herrmanns Der Mieter inszenierte, in stark veränderter Besetzung zum dritten und letzten Mal wiederaufgenommen.

Oper Frankfurt / Otello © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Otello © Barbara Aumueller

Als Otello gibt der deutsch-italienische Tenor Roberto Saccà sein Rollendebüt an der Oper Frankfurt, wo er zuvor bereits im Rahmen seines Fachwechsels als Mozarts Idomeneo (2012/13) und als Bacchus im Strauss’ Ariadne auf Naxos (2014/15) zu erleben war. Die zuletzt genannte Partie führte den international erfolgreichen Sänger kürzlich auch an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, zuvor war er 2017 als Loge in Das Rheingold bei den Bayreuther Festspielen zu erleben. Der aus Aserbaidschan stammende Bariton Evez Abdulla (Iago) ist seit 2016/17 Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo er aktuell als Don Carlo in Verdis Ernani zu erleben ist. Nach dem Iago wird er in Frankfurt auch noch Don Carlo di Vargas in Repertoirevorstellungen der Neuproduktion von Verdis La forza del destino (Die Macht des Schicksals) singen. Die Russin Olesya Golovneva (Desdemona) gab 2014/15 als Dvo?áks Rusalka ihr Hausdebüt in Frankfurt, 2016/17 gefolgt von Auftritten als Mimì in Puccinis La Bohème. Zu ihren aktuellen Engagements gehören Desdemona am Staatstheater Wiesbaden und Verdis Violetta am Theater Bonn. Arthur Espiritu (Cassio) ist Amerikaner mit philippinischen Wurzeln und war in Frankfurt erstmals 2015/16 als Rinuccio in Puccinis Gianni Schicchi zu erleben. Auch der ungarische Dirigent Henrik Nánási ist in Frankfurt kein Unbekannter: Nach einer Reihe von Auftritten gastierte er im Haus am Willy-Brandt-Platz zuletzt mit Rossinis La gazza ladra (Die diebische Elster). Verschiedene Aufgaben werden ihn an die Opernhäuser von Paris, London, Rom und New York führen. Alle weiteren Partien sind mit Mitgliedern des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt, wovon wenige mit der Produktion bereits vertraut sind.

Oper Frankfurt / Otello © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Otello © Barbara Aumueller

Zum Inhalt: Otello, der Statthalter Venedigs auf Zypern, hat sich seinen Fähnrich Iago zum Feind gemacht, indem er ihn anlässlich einer Beförderung übergangen hat. Durch eine geschickt eingefädelte Intrige kann Iago den eifersüchtigen Otello von der angeblichen Untreue seiner Gattin Desdemona überzeugen. Blind gegenüber den Beteuerungen ihrer Unschuld erwürgt er sie auf dem gemeinsamen Lager und stürzt sich schließlich – als er seine Verblendung bemerkt – in sein Schwert.

Othello von Giuseppe Verdi, Text von Arrigo Boito nach The Tragedy of Othello, the Moor of Venice von William Shakespeare

Musikalische Leitung: Henrik Nánási, Inszenierung: Johannes Erath, Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Caterina Panti Liberovici, Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Silke Willrett, Licht: Joachim Klein

Chor und Extrachor: Tilman Michael, Kinderchor: Markus Ehmann, Dramaturgie: Norbert Abels

Otello: Roberto Saccà, Iago: Evez Abdulla, Desdemona: Olesya Golovneva, Emilia: Katharina Magiera / Tanja Ariane Baumgartner (13., 16. September 2018), Cassio: Arthur Espiritu, Rodrigo: Jaeil Kim, Lodovico: Kihwan Sim / Thomas Faulkner (13., 16. September 2018), Montano: Magnús Baldvinsson, Herold: Anatolii Suprun
Chor, Extrachor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

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