Essen, Aalto Theater, Hänsel und Gretel – die große Märchenoper, 13.,23., 25.12.2019

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen / Hänsel und Gretel © Saad Hamza

Aalto Theater Essen / Hänsel und Gretel © Saad Hamza

 Hänsel und Gretel – die große Märchenoper

Aalto-Musiktheater – Humperdincks Klassiker – 13., 23. 25. Dezember 2019

Ein wunderbares Märchen, packende Orchestermusik und ein spielfreudiges Sängerensemble plus Kinderchor – das sind die Zutaten für Engelbert Humperdincks Opernklassiker Hänsel und Gretel. Am Aalto-Musiktheater ist das bezaubernde Märchenspiel in der Inszenierung von Marie-Helen Joël rechtzeitig zur Weihnachtszeit wieder zu erleben: Für alle drei Vorstellungen 13. (19:30 Uhr), 23. und 25. Dezember 2019 (jeweils 18:00 Uhr) gibt es noch Karten.

Hänsel und Gretel – Engelbert Humperdinck
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Erzählt wird ein Märchen über Verlockung und Versuchung, über Risikobereitschaft, Übermut und vor allem über die Stärke von zwei Kindern, die sich aus einer scheinbar ausweglosen Situation selbst befreien. Keine Figur dieser Geschichte ist eindeutig gut oder böse: Die überforderte Mutter schickt die Kinder in ihrer Verzweiflung in den dunklen Wald, und die hungrigen Kinder knabbern unerlaubterweise an einem fremden Lebkuchenhaus. Sogar Hexe Rosina Leckermaul hat zwei Seiten: Erfüllt von einer Art der Liebe, die Kinder zum Fressen gern hat, backt sie riesige Plätzchen, rettet damit (vielleicht unbeabsichtigt) Hänsel und Gretel vor dem Hungertod und offenbart erst im letzten Moment ihren wahren Charakter. Zu den schönsten Momenten der Oper gehört wohl der Augenblick, in dem die beiden Kinder, „wenn die Not am größten ist“, einfach einschlafen. Getragen von unerschütterlichem Vertrauen in ihre „Schutzengel“ sind sie neugierig auf eine fantastische Welt, die geheimnisvoll und gefährlich ist, zugleich aber auch traumhaft schön.

Die sechs Partien sind mit hervorragenden Stimmen des Aalto-Ensembles besetzt: Liliana de Sousa (Hänsel), Tamara Banješevic (Gretel), Heiko Trinsinger (Peter), Marie-Helen Joël (Gertrud), Rainer Maria Röhr (Knusperhexe) und Christina Clark (Sandmännchen/Taumännchen). Die musikalische Leitung am Pult der Essener Philharmoniker hat Robert Jindra.

Einführungsvortrag 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer,  Karten (€ 11,00 – 55,00) unter T 02 01 81 22-200 oder www.theater-essen.de.

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Kassel, Staatstheater Kassel, Idomeneo, Re di Creta – Wolfgang A. Mozart, 07.12.2019

November 26, 2019 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Staatstheater Kassel

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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel © N. Klinger

Staatstheater Kassel © N. Klinger

 Idomeneo, Re di Creta –  Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere: Samstag, 7. Dezember, 19 Uhr, weitere Vorstellungen: 11.12. (19 Uhr), 14.12. (19 Uhr), 20.12. (19 Uhr), 29.12. (18 Uhr), Soiree und Kostprobe: Donnerstag, 28. November, 18 Uhr

Mozart hegte eine besondere Vorliebe für Idomeneo, und zweifellos ist die 1781 uraufgeführte große Choroper eines seiner ersten dramatischen Meisterwerke. Einerseits in der Tradition der italienischen Opera seria stehend, enthält Idomeneo zugleich zahlreiche Elemente der Tragèdie lyrique, die Mozart hier meisterlich mit seinem Personalstil und einem farbenprächtigen Orchestersatz vereint.

Zur Handlung: Der kretische König Idomeneo kehrt nach jahrelangem Krieg in Troja siegreich in die Heimat zurück. Als er kurz vor Kreta in Seenot gerät, schwört er dem Meeresgott Neptun, ihm für seine Rettung den ersten Menschen zu opfern, den er nach seiner Rettung an Land sieht. Es ist sein eigener Sohn Idamante. Der ist zutiefst verstört, als er vom eigenen Vater zurückgestoßen wird. Dazu hat Idamante noch ganz andere Probleme, steht er doch zwischen zwei Frauen: Elektra, der Tochter Agamemnons, und der als Kriegsgefangene nach Kreta verschleppten trojanischen Prinzessin Ilia.

Idomeneo versucht alles, um seinen Sohn zu schützen – bis Kreta derart von Katastrophen heimgesucht wird, dass das verängstigte Volk ihn beschwört, endlich zu handeln und das versprochene Opfer zu bringen. Doch Ilia ist bereit, ihr Leben für den geliebten Idamante zu geben …

Am Samstag, 7. Dezember 2019, feiert Idomeneo unter der musikalischen Leitung von Jörg Halubek und in einer Inszenierung von Lorenzo Fioroni Premiere am Staatstheater Kassel.

Wolfgang Amadeus Mozart © IOCO

Wolfgang Amadeus Mozart © IOCO

In der Titelpartie ist als Gast Lothar Odinius zu erleben, der sein gefeiertes Debüt am Staatstheater Kassel 2018 als Loge im Rheingold gegeben hat. Odinius gastiert regelmäßig bei internationalen Festivals sowie an renommierten Opernhäusern wie dem Opernhaus Zürich, dem Royal Opera House Covent Garden, der Opéra National de Paris, in Glyndebourne und bei den Bayreuther Festspielen. Den Schwerpunkt seines breit gefächerten Opernrepertoires bilden die großen Tenorpartien der Mozartopern.

Die Partie des Idamante übernimmt die Mezzosopranistin Maren Engelhardt, die seit 2009/10 dem Ensemble des Staatstheaters Kassel angehört und hier bereits in zahlreichen großen Partien zu erleben war, darunter Annio („La clemenza di Tito“), Dorabella („Così fan tutte“), Femme („La Voix Humaine“), Octavian („Der Rosenkavalier), Cecilio („Lucio Silla“) und Romeo („I Capuleti e i Montecchi“). Für ihre herausragenden Leistungen erhielt sie 2013 den VolksBühne-Preis und 2019 den Irma-Jansa-Gesangspreis.

Weitere Solist*innen sind Vida Mikneviciute als Elektra (ab dem 28. Januar 2020 übernimmt Nicole Chevalier die Partie), Elizabeth Bailey als Ilia, Younggi Moses Do als Arbaces, Bassem Alkhouri als Oberpriester des Neptun sowie Marc-Olivier Oetterli als Stimme des Orakels.

Regisseur Lorenzo Fioroni, 2005 mit dem Götz-Friedrich-Preis für Regie und 2017 mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnet, hat am Staatstheater Kassel bereits mehrfach inszeniert: So führte er u.a. Regie bei einem vielbeachteten Wagner-Zyklus und zuletzt 2014 bei Strauss‘ „Rosenkavalier“. Jörg Halubek ist ein gefragter Spezialist für historische Aufführungspraxis und Alte Musik und Gründer des Barockensembles „il Gusto Barocco“. Am Staatstheater Kassel ist er als Gastdirigent seit 2012 regelmäßig für Opernproduktionen verantwortlich, darunter Mozarts „Lucio Silla“, „Iphigenie“ von Gluck und „Saul“ von Händel. „Idomeneo“ ist nach „Krönung der Poppea“ 2018 am Nationaltheater Mannheim die zweite Zusammenarbeit von Fioroni und Halubek.

Wissenswertes rund um „Idomeneo“ und Einblicke in die Neuproduktion bietet am Donnerstag, 28. November, für 7 Euro Eintritt eine Opernsoiree mit anschließender „Kostprobe“, einer öffentlichen Bühnen-Orchester-Probe. Beginn ist um 18 Uhr.

Karten für die „Kostprobe“ sowie für die Premiere und Folgevorstellungen sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222, und online unter www.staatstheater-kassel.de. Wenn nicht anders angegeben, beginnen die „Idomeneo“-Vorstellungen bereits um 19 Uhr.

Musikalische Leitung: Jörg Halubek, Inszenierung: Lorenzo Fioroni, Bühne: Ralf Käselau, Kostüme: Annette Braun, Dramaturgie: Ursula Benzing, Chor-Einstudierung Marco Zeiser Celesti

Mit Lothar Odinius (Idomeneo, König von Kreta), Maren Engelhardt (Idamante, sein Sohn), Vida Mikneviciute / Nicole Chevalier (Elektra, Tochter des Agamemnon), Elizabeth Bailey (Ilia, Tochter des Priamos), Younggi Moses Do (Arbaces, Vertrauter des Königs), Bassem Alkhouri (Der Oberpriester des Neptun), Marc-Olivier Oetterli (Stimme des Orakels), Staatsorchester Kassel, Opernchor und Statisterie des Staatstheaters Kassel

 

—| Pressemeldung Staatstheater Kassel |—

Ulm, Theater Ulm, PREMIERE Cendrillon – Aschenputtel, 19.12.2019

November 25, 2019 by  
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Theater Ulm

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

PREMIERENEINLADUNG

Cendrillon (Aschenputtel)

Premiere am Donnerstag, 19. Dezember 2019 um 20 Uhr im Großen Haus

der verlorene gläserne Schuh – dieses Bild ist untrennbar mit Aschenputtel verbunden. Schönheit und Liebe, der Rausch eines Ballabends, der Traum Prinzessin zu sein: der Schuh ist Symbol und Wendepunkt im Leben der Märchenheldin. Erzählt wurde die Geschichte des traumhaften Schicksalswandels von Aschenputtel nicht nur von den Brüdern Grimm. Auf der ganzen Welt existiert Aschenputtel, teils in brutal nuancierten Erzählungen. Nicht vor Grausamkeit, dafür vor Zauberei und Poesie sprüht Jules Massenets Märchenoper »Cendrillon«. Christian von Götz inszeniert sie in Ulm.

Das Libretto von Henri Cain zu Jules Massenets Komposition basiert auf dem Cendrillon-Märchen von Charles Perrault, »Aschenputtel oder Das gläserne Pantöffelchen«, das seinen Fokus auf faszinierende Magie und eine tapfere Aschenputtel-Figur legt. 1899 wurde Massenets romantisches Werk in Paris uraufgeführt. Er komponierte in hohem Maße sinnliches Musiktheater, kreierte »Cendrillon« virtuos mit verschiedenen Kompositionsstilen, beispielsweise aus dem Barock. Es entsteht rauschendes, farbenprächtiges Musiktheater – nicht ohne Grund gehört die Oper »in Frankreich zur Vorweihnachtszeit wie Elsässer Gebäck und das ›Reveillon‹, eine opulente Schlemmerei im Familienkreis« (Deutschlandfunk Kultur).

Neben Christian von Götz als Regisseur – das Ulmer Publikum hat seine Inszenierung von »My Fair Lady« in der vergangenen Spielzeit zur Inszenierung des Jahres gewählt – und dem Dirigat des musikalischen Leiters Michael Weiger sorgen das Bühnenbild von Petra Mollérus und die Kostüme von Lukas Noll für eine gefühlsstarke und klangsatte Oper, deren Libretto viel Wert auf eine spannende psychologische Zeichnung ihrer Figuren legt. Unter anderem ist I Chiao Shih als Cendrillon zu erleben, Christianne Bélanger als Madame de la Haltière, Luke Sinclair als Prince Charmant und Maryna Zubko als La Fée. Der Opern- und Extrachor ist ebenfalls beteiligt. Es spielt das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm.

Premiere am Donnerstag, 19. Dezember 2019 um 20 Uhr im Großen Haus

—| Pressemeldung Theater Ulm |—

Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Tristan und Isolde – Richard Wagner, 16.11.2019

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Tristan und Isolde –  Richard Wagner

Wagners Meisterwerk erstmals in Hildesheim

zur feierlichen Wiedereröffnung des Stadttheaters nach der Sanierung ist ab dem 16. November 2019 erstmals Wagners grandioses Musiktheaterwerk Tristan und Isolde in Hildesheim zu sehen. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor und Operndirektor Florian Ziemen, Regie führt Tobias Heyder. Erste Einblicke in die Inszenierung gibt es bereits bei der Matinee am 10. November in der Musikschule Hildesheim.

Knapp fünf Monate war das Stadttheater Hildesheim für den Umbau des Großen Hauses geschlossen. In dieser Zeit wurden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Zuschauerraum durchgeführt. Dazu gehört neben der Installation einer neuen Klimatechnik und Schallsegeln, die die Akustik verbessern, auch die Erneuerung der Theaterbestuhlung.

Zur feierlichen Wiedereröffnung bringt das Theater für Niedersachsen am 16. November Richard Wagners grandioses Musiktheaterwerk Tristan und Isolde erstmals in der über 100-jährigen Geschichte des Hildesheimer Theaters auf die Bühne. Das monumentale, rauschhafte Stück ist ein Meilenstein der Musik- und Operngeschichte und stellt an Sänger und Orchester höchste Anforderungen. GMD und Operndirektor Florian Ziemen dirigiert, Regisseur Tobias Heyder setzt die obsessive, alles überwindende, todessehnsüchtige Liebe von Tristan und Isolde in Szene, für die Ausstattung zeichnet Pascal Seibicke verantwortlich. In der Partie des Tristan ist der in London geborene Tenor Hugo Mallet zu erleben, Isolde wird verkörpert durch Julia Borchert. Beide geben damit ihr Rollendebüt.

Im Rahmen der Reihe „Innen Stadt Theater“ findet am 10. November, 11.15 Uhr, die Matinee zu Tristan und Isolde in der Musikschule Hildesheim statt, moderiert von Musiktheaterdramaturgin Susanne von Tobien. Kostenfreie Eintrittskarten sind im TfN-ServiceCenter erhältlich.

—| Pressemeldung Theater für Niedersachsen |—

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