München, Gärtnerplatztheater, Spielzeitpremiere DON PASQUALE, 29.04.2018


Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gaertnerplatztheater München © Christian Pogo Zach

Gaertnerplatztheater München © Christian Pogo Zach

DON PASQUALE von Gaetano Donizetti

Gärtnerplatztheater / Don Pasquale - Anja-Nina Bahrmann als Norina, Mathias Hausmann als Malatesta © Thomas Dashuber

Gärtnerplatztheater / Don Pasquale – Anja-Nina Bahrmann als Norina, Mathias Hausmann als Malatesta © Thomas Dashuber

Gaetano Donizettis Komische Oper DON PASQUALE feiert Spielzeitpremiere am 29.4.2018. Brigitte Fassbaender inszenierte die bekannte Geschichte vom alten Grantler, der von einer jungen Frau erbarmungslos an der Nase herumgeführt wird, die musikalische Leitung hat Michael Brandstätter.

Innerhalb von kaum elf Tagen hatte Gaetano Donizetti die Oper als Auftragswerk für das Pariser Théâtre-Italien auf ein zusammen mit Giovanni Ruffini erstelltes Libretto komponiert, das wiederum auf einer Vorlage von Angelo Anelli beruht. Das Publikum liebte die Musik von praller Komik im Stile der Commedia dell’arte bis hin zu wunderschön lyrischen Momenten sofort und hatte seinen Spaß mit der altbekannten Geschichte vom alten Grantler, der von einer jungen Frau erbarmungslos an der Nase herumgeführt wird. Schnell verbreitete sich das humorvolle Stück über die Bühnen der Welt. In der erfolgreichen Inszenierung von Brigitte Fassbaender ist der schrullige Alte am Gärtnerplatztheater zu erleben!  Hoch geht es her, wenn ein alter Hagestolz heiratet. Eigentlich soll die Hochzeit nur dazu dienen, dem Neffen Ernesto das Erbe zu vermiesen. Doch die falsche Braut Norina macht dem alten Onkel ganz gehörig die Hölle heiß.

Das Gärtnerplatztheater zeigt das humorvolle Stück mit Musik von praller Komik im Stile der Commedia dell’arte bis hin zu wunderschön lyrischen Momenten am 29.4.; 2., 5., 8. und 18 Mai 2018.


Gärtnerplatztheater / Don Pasquale - Mathias Hausmann als Malatesta, Marco Filippo Romano als Don Pasquale, Anja-Nina Bahrmann als Norina, Bogdan Mihai als Ernesto © Thomas Dashuber

Gärtnerplatztheater / Don Pasquale – Mathias Hausmann als Malatesta, Marco Filippo Romano als Don Pasquale, Anja-Nina Bahrmann als Norina, Bogdan Mihai als Ernesto © Thomas Dashuber

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

 

München, Olympiahalle, Andrea Bocelli – Hype in der Olympiahalle, IOCO Aktuell, 14.04.2018

 

 Andrea Bocelli hier nicht in der Kirche sondern der Olympiahalle © Global Event &Entertainment

Andrea Bocelli hier nicht in der Kirche sondern der Olympiahalle © Global Event &Entertainment

Olympiahalle München

Andrea Bocelli

Andrea Bocelli   –  Belcanto unlimited

Von Daniela Zimmermann

Andrea Bocelli ist ein Gesangs-Phänomen mit nachweislich großer Fangemeinde. Wer Zweifel hegte, wurde am 7.4.2018 in München eines Besseren belehrt. 7.000 Bocelli – Fans waren in die Olympiahalle Müchen, gereist, marschiert, gewandert, um dort, nach 20 Jahren erneut den charismatischen Andrea Bocelli zu hören, zu sehen, seinen Arien zu lauschen, seinen schwerelosen Belcanto zu atmen, ihn zum Ende jubelnd trampelnd zu verabschieden.

Andrea Bocellis Deutschland Tournee startete in München; in den nächsten Monaten folgen  Hamburg, Köln, Berlin, Hannover; die Tour endet am 11.1.2019 in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart. Mit 80 Mill. verkauften Tonträgern ist Andrea Bocelli heute einer der populärsten Sänger der Gegenwart. Die seit Jahren herrschende Bocelli-Hype hielt auch die tragische, erbbedingte Blindheit (Glaukom) nicht auf.

Andrea Bocelli, * 22. September 1958 in Lajatico, den Weinbergen der Tosakana um Pisa gelegen, wurde die klassische Musik schon in frühen Jahren durch seine Eltern nahe gebracht: Er begann mit sechs Jahren das Klavierspiel, Flöte und Saxophon folgten bis er seine Stimme als sein „wahres“ Instrument entdeckte. Sein Durchbruch  war !970, als er mit O sole mio  einen Gesangswettbewerb gewann.

Andrea Bocelli  in der Olympiahalle ist zwangsläufig kein warmer, herziger Liederabend, sondern professionell angelegte, prächtige Gesangsshow mit großen Künstlern und   deftigen Preisen. Eintrittskarten kosten bis €254: dafür wird auf der Bühne sehr viel, Kunst und Choreographie, geboten. Die 7.000 Besucher goutierten die Bocelli-Show mit ungeteiltem Beifall und viel  Zustimmung.

Andrea Bocelli in der Olympiahalle München © Global Event & Entertainment

Andrea Bocelli in der Olympiahalle München © Global Event & Entertainment

In München wurde Andrea Bocelli wurde begleitet von dem Mav Symphony Orchester aus Ungarn. Der italienische Dirigent Marcello Rota dirigiert das Orchester sowie die großen Chöre, den Budapester Studiochoir und der Honved Männerchor.  Mit den 150 Mitwirkenden war die Bühne ausgefüllt. Mit der Arie La donna e mobile aus Rigoletto eröffnete Bocelli seinen Konzertabend; gefolgt mit weiteren Arien aus Rigoletto. Dann übernimmt die Sopranistin Maria Aleida Rodriguez mit  zwei berührende wie populären Sakralliedern, Ave Maria und  Panis Angelicus.

Begleitet werden alle Arien von monumentalen und aufregend arrangierten Videoprojektionen: Als eine Art Bühnenbild  bilden diese höchst professionell „komponierten“ Projektionen mit zusätzlichen Lichteffekte einen lebendigen Rahmen für die  Künstler auf der Bühne.  So wurden zu christlichen Liedern sind  riesige Kirchenschiffe   mit den betenden Menschen überaus eindrucksvoll dargestellt. Dazu Bocelli, mit  geschlossenen Augen hingebungsvoll singend. Das wirkte

Ilaria Della Bidia in der Olympiahalle München © Global Event & Entertainment

Ilaria Della Bidia in der Olympiahalle München © Global Event & Entertainment

Bocelli lieferte bekannte Opernarien aus allen Fächern, die einem vertraut sind und die man so gern hört. Wunderbare Klassik wie La donna e mobile wechselte mit italienischen Schlager wie Mamma, rassige Kost aus Bernsteins  Westside Story,  ein altvertrautes O sole mio. Gaststars brachten zusätzliche Farben auf die Bühne: Der Flötist Andrea Griminelli eröffnete den zweiten Teil des Abends mit einem Melodienreigen des bekannten Filmmusikers Enrico Marricone; gefolgt von dem Gitarrenduo Carisma. Und dann hatte die stimmgewaltige Ilaria Della Bidia ihren beeindruckenden Auftritt mit Over the Rainbow aus dem Film der Zauber von Oz. Das Europa Ballett St. Pölten intensivierte mit Tanzeinlagen die ohnehin erkennbar hochschäumenden Emotionen der Besucher.

Andrea Bocelli beendete den Abend mit seinem ECHO- Rock-pop-Single des Jahres 1995  Time to Say Goodbye  und Nessun Dorma aus Turandot. Die Begeisterung der Besucher schien grenzenlos, erinnerte eher an Fußballstadien als einen Arienabend. Die Belastungsgrenzen der Olympiahalle schienen getestet zu werden; doch alles hielt  und  7.000 glücklich erschöpfte Besucher suchten den schnellsten Weg nach nach Hause.

—| IOCO Kritik Olympiahalla München |—

 

München, Himmelsfahrtkirche, Paulus Oratorium – Arcis Vocalisten, IOCO Aktuell, 14.04.2018

April 14, 2018 by  
Filed under Konzert, Kulturreferat, Pressemeldung

  

München / Arcis Vocalisten © Daniel Delang

München / Arcis Vocalisten © Daniel Delang

Oratorium Paulus  – Felix Mendelssohn-Bartholdy

  Arcis-Vocalisten – Himmelfahrtskirche München-Sendling

Sonntag, 06. Mai 2018 19.00 Uhr:  Die Arcis-Vocalisten  in großer Chorbesetzung mit den jungen ausgezeichneten Solisten Judith Spiesser, zuletzt als Lucia di Lammermoor am Landestheater Niederbayern erfolgreich, der Mezzosopranistin Florence Losseau, dem Tenor Christian Zenker, lange an den Theatern Innsbruck und Graz, so wie Bassbariton Alban Lenzen in der Titelpartie. Als Orchester konnte die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz gewonnen werden; Leitung Thomas Gropper.

1836 wurde Paulus, das erste große biblische Oratorium des gen ialen 26-jährigen Komponisten Felix Mendedelssohn-Bartholdy, in der Tonhalle Düsseldorf zum ersten Mal aufgeführt. Es handelt von der Geschichte des Apostels Paulus. Ausgehend von seinen Anfängen als Christenjäger Saulus werden sein Damaskuserlebnis, seine Glaubenskrise und die neue religiöse Gewissheit bis hin zu seinen Missionsreis en nachvollzogen. Große repräsentative Chorsätze, innige Choräle, eingängige Arien vereinigen sich im sinnlich romantischen TonfallMendelssohns zu einer gewaltigen zweistündigen geistlichen Oper.

Die für ihre klangliche Qualität und besondere Programmgestaltung bekannten und geschätzten Arcis-Vocalisten wurden 2005 von ihrem Chorleiter Thomas Gropper gegründet und haben sich mit ihren je nach Besetzung 30 bis 80 großteils professionell ausgebildeten Sängerinnen und Sängern in der hochklassigen und vielfältigen Münchner Musikszene und darüber hinaus einen Namen gemacht.
In Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk sind bis jetzt vier CDs mit Bach-Kantaten und dem Passionsoratorium, Der Tod Jesu und das Weihnachtsoratorium von Carl Heinrich Graun auf dem Label Oehms Classics erschienen. Die Aufnahmen entstanden in der hervorragenden Akustik der Himmelfahrtskirche München-Sendling, auf die sich auch der Konzertbesucher jetzt freuen darf.

www.arcis-vocalisten.de

So, 06.05.2018, 19:00 Uhr – Himmelfahrtskirche München-Sendling

Oratorium Paulus – Felix Mendelssohn-Bartholdy

Arcis-Vocalisten, Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Thomas Gropper, Leitung

Judith Spiesser, Sopran – Florence Losseau, Alt – Christian Zenker, Tenor – Alban Lenzen, Bass

—| IOCO Aktuell Himmelsfahrtkirche München |—

München, Bayerische Staatsoper, Un ballo in maschera – Giuseppe Verdi, IOCO Kritik, 06.02.2018

März 7, 2018 by  
Filed under Bayerische Staatsoper, Hervorheben, Kritiken, Oper

Bayerische Staatsoper München

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Un ballo in maschera von Giuseppe Verdi

„Das Schicksal der Liebe“

Von Hans-Günter Melchior

Liebe kann Schicksal sein. Sie kann aber auch ein Schicksal haben. In Verdis Oper Un ballo in maschera, besser bekannt als Ein Maskenball, ist beides der Fall.

Riccardo (Jean-Francois Borras), Gouverneur von Boston, liebt Amelia (Anja Harteros), die Ehefrau seines Freundes und Sekretärs Renato (Simone Piazzola). Er bereitet einen Maskenball vor und freut sich, dass Amelia auf der Gästeliste steht.

Amelia liebt Riccardo, wirft sich jedoch diese Liebe vor und fühlt sich schuldig wie eine Ehebrecherin, obwohl es nicht zum Ehebruch gekommen ist. Sie will von dieser Liebe „geheilt“ werden. Sie sucht den Rat der Wahrsagerin Ulrica (Okka von der Damerau), die ihr ein Kraut empfiehlt, das an einem geheimen Ort wächst. Riccardo, der gemäß richterlichem Urteil Ulrica wegen Zauberei aus der Stadt weisen soll, zuvor aber ihre Kräfte erproben will, belauscht die beiden und beschließt, den geheimen Ort aufzusuchen. Zuvor weissagt ihm Ulrica, er werde von der Hand jener Person getötet werden, die ihm nach dem Besuch bei ihr zuerst die Hand schüttele. Riccardo schlägt diesen Spruch in den Wind, lacht über die Wahrsagerin  und den Schrecken der Umstehenden („Ist sie Scherz oder Wahnsinn, eine solche Weissagung: Doch wie muss ich über ihre Leichtgläubigkeit lachen!“).  Bei einer sich an den Besuch bei Ulrica anschließenden Begegnung begrüßt Renato seinen Chef als Erster arglos per Handschlag.

Bayerische Staatsoper / Un ballo in maschera hier- Pjotr Beczala als Riccardo_Anja Harteros als Amelia, George Petean als Renato im Hintergrund © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Un ballo in maschera hier- Pjotr Beczala als Riccardo_Anja Harteros als Amelia, George Petean als Renato im Hintergrund © Wilfried Hösl

Riccardo und Amelia treffen sich an dem geheimen Ort und gestehen sich – Amelia eher widerstrebend – ihre Liebe. Renato kommt hinzu, entdeckt das (noch nicht vollzogene) Liebesverhältnis. Er schließt sich einer zum Mord an dem Gouverneur entschlossenen Gruppe an und erschießt Riccardo –, die Prophezeiung Ulricas hat sich erfüllt. Im Todeskampf verzeiht Riccardo ihm.

Der Regisseur Johannes Erath (Bühne: Heike Scheele) kommt mit einem einzigen Bühnenbild aus. In der Mitte der Bühne steht ein Doppelbett, das an der Decke gespiegelt wird: ein Männerkopf starrt auf das Geschehen wie ein Spion, dem nichts entgeht. Man begreift sofort: das, was sich hier schicksalhaft vollzieht, kann nicht gut ausgehen.

Abgeschlossen wird die Bühne nach hinten durch eine wie eine überdimensionierte Wendeltreppe anmutende Konstruktion. Sie mutet an wie in den freien Raum geschleudert und erstarrend stehengeblieben, robust und funktional und zugleich von einer vergänglichen Künstlichkeit. Auf ihr wird getanzt, Ulrica entlässt von ihr herab düstere Beschwörungen und dunkle Hinweise auf Mythisches. Eine Verbindungslinie zur Außenwelt.

Über das Bett darf freilich gerätselt werden. Es gewinnt eine gewisse Logik, wenn man es als Ort der Träume definiert. Und in der Tat: Riccardo ist ein Träumer. Ein Tag- und Nachtträumer, der an seinem Glück festhält und sich darin durch die Realität weder beirren noch aufhalten lässt. Dass er den Tod findet, ist freilich nicht nur die Folge verbotener Liebe. Er hat, wie Ulrica feststellt, eine Hand, die schon viele Kriege führte. Wer Kriege führt, ist eo ipso seines Lebens nicht sicher.

Bayerische Staatsoper / Un ballo in maschera © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Un ballo in maschera © Wilfried Hösl

Die Musik unterstützt den Tagträumer. Es ist eine Musik, die sich wie beschwichtigend, erregend, optimistisch und sehr bewusst hell über den schwarzen Hintergrund der Handlung legt –, als wisse sie nichts von dieser oder wolle davon nichts wissen. Bald schwelgt sie im beinahe Operettenhaften, leicht und leichtsinnig, in der Glücksentschlossenheit Riccardos, der allen Widerständen zu trotzen gewillt ist, bald gleitet sie mit ihren harmonischen Brechungen, den Tonartwechseln und kontrapunktischen Kühnheiten, den ironischen Untertönen und lautmalerischen Eigenheiten (komponiertes Lachen, das als Kunstlachen kein wirkliches Lachen sein darf) über ins Widerständige und Querstehende.

Eine Fundgrube für Musikwissenschaftler. Ein großes Werk voller Raffinesse und ausgetüpfelter musikalischer und lebenskluger Weltweisheit, das man mehrere Male hören muss, um es ganz zu begreifen.  Manchmal wird die Oper mit Wagners Tristan und Isolde verglichen. Das kann allenfalls im Hinblick auf die verbotene Liebe zwischen Riccardo und Amelia Geltung beanspruchen, musikalisch gibt es da keine Verwandtschaft.

Freilich greift die Handlung tief zuweilen in die Mottenkiste der Weissagungen und Wunder. Als führe sie die Musik, die einfach da ist und prinzipiell keine andere Aufgabe hat, als da zu sein, zwangsläufig ins Surreale. Dennoch hat sie einen realen, historischen Hintergrund: die Ermordung des schwedischen Königs Gustave III, ebenfalls ein Träumer und Lebenssüchtiger wie Riccardo, im Jahre 1792. In Neapel, wo das Werk uraufgeführt werden sollte, regte sich Widerstand gegen ein Stück, das einen Königsmord behandelt. Auch in Rom hatte man Einwände. Deshalb spielt die Handlung kurioserweise in Boston.

Überzeugend wie immer das Bayerische Staatsorchester unter der Leitung von Asher Fisch. Man hörte die Feinheiten.

Bayerische Staatsoper / Un ballo in maschera © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Un ballo in maschera © Wilfried Hösl

Halten zu Gnaden: für mich war der Star des Abends, das Hocherlebnis zum Erlebnis, die Amira von Anja Harteros. Ich weiß und stimme zu, von dem Philosophen Hans-Georg Gadamer belehrt: man soll nicht einem – modern gewordenen – Stimmenfetischismus huldigen und darüber das Werk vernachlässigen oder sogar ganz aus dem Blick geraten lassen (s. Hans-Georg Gadamer: Die Aktualität des Schönen). Bei dieser Sängerin könnte man aber zum Stimmenfetischisten werden (beglückend und berührend die Arie im 2. Akt; dann das Duett mit Riccardo!). Wunderbar ihre Ausdruckskraft, ihre Souveränität und stimmlich-voluminöse Größe, ihre Persönlichkeit. Die anderen Protagonisten waren dagegen nicht mehr, immerhin aber auch nicht weniger als solide Gesangshandwerker mit gelegentlichen Mühen in der Höhe. Allenfalls Simone Piazzolas Renato und die Ulrica vermochten stimmlich an Anja Harteros zu wachsen.

Un ballo in maschera an der Bayerischen Staatsoper

Keine weiteren Vorstellungen in der laufenden Spielzeit 2017/18

—| IOCO Kritik Bayerische Staatsoper München |—

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