Wien, Wiener Staatsoper, Premiere Parsifal – Kaufmann, Garanca, Zeppenfeld .., IOCO Aktuell, 11.04.2021

April 10, 2021 by  
Filed under Hervorheben, Oper, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 PARSIFAL – Premiere an der Wiener Staatsoper

 11. – 18. 4. 2021  – Jonas Kaufmann ist Parsifal –

In einer aufsehenerregenden Neuinszenierung des russischen Regisseurs Kirill Serebrennikov kommt am Sonntag, 11. April 2021 Parsifal zur Premiere an der Wiener Staatsoper. Es dirigiert Musikdirektor Philippe Jordan, der das Werk zum ersten Mal im Haus am Ring leitet. Als Parsifal ist Jonas Kaufmann zu erleben, der in dieser Spielzeit u. a. bereits in der Titelpartie der Don Carlos-Wiederaufnahme zu sehen war. Elina Garanca gibt als Kundry ihr lange erwartetes internationales Rollendebüt, ebenso wie Ludovic Tézier als Amfortas. Weitere Wiener Rollendebüts wichtiger Gastsolisten: Georg Zeppenfeld als Gurnemanz und Wolfgang Koch als Klingsor.

Da derzeit leider noch nicht abzusehen ist, wann die Wiener Staatsoper wieder vor Publikum spielen darf, wird auch diese Premiere nur für ZuseherInnen und HörerInnen von TV, Stream und Radio stattfinden:

Richard Wagner Denkmal in Berlin © IOCO / Rainer Maass

Richard Wagner Denkmal in Berlin © IOCO / Rainer Maass

Parsifal – Ab 18. April 2021 – bei ARTE Concert abrufbar

Radio Ö1 sendet die Aufzeichnung am 17. April 2021 ab 19.30 Uhr und auch in ORF 2 gibt es an diesem Wochenende einen Parsifal-Schwerpunkt: in der gut zweistündigen Sondersendung »Der Fall Parsifal« (17. April 2021, 22.00 Uhr) wird der Mythos Parsifal in einer ganz besonderen Version des Monumentalwerks mit umfassenden Ausschnitten aus der Produktion, Interviews und Beiträgen behandelt. Die »Matinee am Sonntag« (18. April 2021, 9.05 Uhr) zeigt Portraits der Protagonisten und Weltstars Jonas Kaufmann und Elina Garanca. Außerdem ist eine umfassende Berichterstattung u. a. im »Kulturmontag« (12. April 2021, 22.30 Uhr) geplant.

Die Gesamtaufzeichnung der Premierenproduktion ist am 18. April 2021 ab 14.00 Uhr europaweit auf ARTE Concert kostenlos verfügbar und dort bis für mindestens 30 Tage abrufbar.

ZUR PRODUKTION

Wiener Staatsoper / Parsifal hier Jonas Kaufmann ist Parsifal © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Parsifal hier Jonas Kaufmann ist Parsifal © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Regisseur Kirill Serebrennikov, gefragter Theater-, Film- und Opernregisseur ist mit Parsifal erstmals für die Wiener Staatsoper tätig und verantwortet nicht nur die Inszenierung, sondern gestaltet auch das Bühnenbild und die Kostüme. Da er nach seiner Verurteilung in einem international scharf kritisierten Prozess das Land noch immer nicht verlassen darf, leitet er die Parsifal-Proben live per Videoschaltung von seiner Moskauer Wohnung aus.

Teil des Bühnenbildes ist ein Gefängnis –  inspiriert von einer maison centrale, einer französischen Gefängnisanlage, in der die sogenannten Hoffnungslosen, oft Angehörige ethnischer oder religiöser Minderheiten, interniert und damit sich selbst überlassen werden. Diese szenische Ortswahl sieht Kirill Serebrennikov symbolisch:

»Die Gralsritter, so wie Wagner sie bereits zu Beginn des Stückes darstellt, haben offenbar einen Teil ihres Glaubens verloren, vermutlich sogar dessen wichtigsten und entscheidendsten Teil. Der Gral, so wie ich ihn verstehe, ist die Idee der Freiheit ganz allgemein – und genau deswegen ist er in Widerspruch zur Bruderschaft der Gralsgemeinschaft geraten: Die Ritter sind gefangen in ihrer dogmatischen Kampfstellung gegen alles Weltliche. Sie sind mit Scheuklappen unterwegs in der Welt, von der sie eine zunehmend verzerrte und verengte Wahrnehmung haben. Der Gefängnis-Raum meiner Inszenierung ist eine Metapher für die bornierte, zusammengeschrumpfte, dogmatische Welt, in die sie sich selbst eingesperrt haben und in der alles anders passiert als es passieren sollte. Und natürlich:

Wiener Staatsoper / Parsifal hier: Georg Zeppenfeld ist Gurnemanz, Elena Garanca ist Kundry © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Parsifal hier: Georg Zeppenfeld ist Gurnemanz, Elena Garanca ist Kundry © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Ein Leben in Gefangenschaft ist eine der möglichen Lesarten, die meine Inszenierung für den Satz >zum Raum wird hier die Zeit< anbietet«, schreibt der Regisseur in einem Programmheft-Beitrag über seine Sicht auf das Werk, und erläutert weiter: »Jede naive Bebilderung würde die subtilen Sinnzusammenhänge von Wagners Partitur vergröbern. Man kann sich die szenischen Lösungen konventioneller Aufführungen für das Wunder des in der Luft stehenbleibenden Speers anschauen: Solche Versuche, die musikalisch realisierten Wunder von Wagners Partitur zu illustrieren, zeitigen alles andere als die gewünschten magische Effekte. Ich will und kann daher Wagners Parsifal nicht 1:1 illustrieren – obwohl alle Symbole Wagners in unserer Inszenierung vorkommen: der Kelch, der Speer, das Kreuz, >des Heilands selige Boten< usw. Ich glaube aber, dass die eigentliche Metaphysik sich im tatsächlichen Leben ereignet. Bei den Dreharbeiten zu unserm Parsifal-Filmmaterial im letzten Dezember rund um Moskau haben wir eine Beton-Ruine entdeckt. Es herrschte unglaublicher Frost und zugleich fiel das Sonnenlicht durch die Löcher in den zerstörten Wänden herein. Ein in seiner Schönheit magischer und irrealer Moment. Ich entdecke als Künstler Gott in dieser Schönheit.«

PARSIFAL –  Richard Wagner – Wiener Staatsoper

Musikalische Leitung Philippe Jordan
Inszenierung, Bühne & Kostüme Kirill Serebrennikov
Licht Franck Evin
Ko-Regie Evgeny Kulagin
Mitarbeit Bühne Olga Pavluk
Mitarbeit Kostüm Tatiana Dolmatovskaya
Video & Foto Designer Aleksei Fokin, Yurii Karih
Kampfmeister Ran Arthur Braun
Dramaturgie Sergio Morabito

Amfortas Ludovic Tézier
Gurnemanz Georg Zeppenfeld
Parsifal Jonas Kaufmann
Klingsor Wolfgang Koch
Kundry Elina Garanca
Der damalige Parsifal Nikolay Sidorenko
Titurel Stefan Cerny
1. Gralsritter Carlos Osuna
2. Gralsritter Erik Van Heyningen
1. Knappe Patricia Nolz
2. Knappe Stephanie Maitland
3. Knappe Daniel Jenz
4. Knappe Angelo Pollak
1. Blumenmädchen/1. Gruppe Ileana Tonca
2. Blumenmädchen/1. Gruppe Anna Nekhames
3. Blumenmädchen/1. Gruppe Aurora Marthens
1. Blumenmädchen/2. Gruppe Slávka Zámecníková
2. Blumenmädchen/2. Gruppe Joanna Kedzior
3. Blumenmädchen/2. Gruppe Isabel Signoret

—| IOCO Aktuell Wiener Staatsoper |—

Münster, Theater Münster, Lillian Stillwell, Remsi Al Khalisi, Katharina Kost-Tolmein, IOCO Aktuell, 09.04.2021

theater_muenster_logo_50

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster

2022/23  –  Neues Leitungsteam – Theater Münster

Lillian Stillwell, Remsi Al Khalisi, Katharina Kost-Tolmein

Theater Münster / designierte Generalintendantin Generalintendantin Dr. Katharina Kost-Tolmein © Tolmein

Theater Münster / designierte Generalintendantin Generalintendantin Dr. Katharina Kost-Tolmein © Tolmein

Am Theater Münster werden ab der Spielzeit 2022/23 Lillian Stillwell als neue Tanzdirektorin und Remsi Al Khalisi als neuer Schauspieldirektor zusammen mit der designierten Generalintendantin und künftigen Leiterin der Sparte Musiktheater Dr. Katharina Kost-Tolmein, Nachfolgerin des langjährigen Generalintendaten  Dr. Ulrich Peters, IOCO berichtete,  und dem amtierenden GMD Golo Berg die künstlerische Leitung des Fünfspartenhauses übernehmen.

 Theater Münster / designierter design. Schauspieldirektor Remsi Al Khalisi © Martin Kaufhold

Theater Münster / designierter design. Schauspieldirektor Remsi Al Khalisi © Martin Kaufhold

Remsi Al Khalisi hat als Chefdramaturg und stellvertretender Intendant am ETA Hoffmann Theater Bamberg in den vergangenen fünf Spielzeiten das Bamberger Theater in der deutschen Theaterlandschaft programmatisch neu positioniert und mit viel beachteten Uraufführungen und Regieentdeckungen überregional für große Aufmerksamkeit gesorgt. Dreimal wurde das Theater zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen, außerdem zum Heidelberger Stückemarkt, zu den Autorentheatertagen nach Berlin und zu „radikal jung“ nach München; 2017 erhielt es den „Theaterpreis des Bundes“.

Remsi Al Khalisi wuchs in Berlin-Wedding auf. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft und Romanistik an der FU und der Mitbegründung und Co-Leitung der freien Spielstätte Theaterdock in Berlin-Moabit führte ihn sein erstes Engagement in die Dramaturgie der Schaubühne. Es folgten Stationen als Dramaturg am Maxim Gorki Theater Berlin, am Theater Magdeburg und am Hans Otto Theater Potsdam. Als Regisseur arbeitete er in diversen freien Produktionen u.a. für das FFT Düsseldorf, das Neumarkt Theater Zürich und das WUK Wien. Er war Mitglied in mehreren Jurys, z.B. für den „Literaturpreis Text und Sprache 2018“ und den Fonds „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes. 2017 folgte er einer Einladung der Enquete-Kommission „Integration“ des Bayerischen Landtags zum Fachgespräch „Kultur und Medien“. 2020 absolvierte er die Weiterbildung „Theater- und Musikmanagement” der LMU München und der Theaterakademie August Everding.

 Theater Münster / designierte Leiterin Tanztheater Lillian Stillwill © Lucie Schrag

Theater Münster / designierte Leiterin Tanztheater Lillian Stillwill © Lucie Schrag

Lillian Stillwell choreographiert seit 2009 europaweit und in den USA interdisziplinäre, partizipative und immersive Produktionen, u.a. an der Royal Danish Opera, der Oper Graz, der Philharmonie Luxembourg, am Theater Basel, am Norwegian National Opera & Ballett sowie an zahlreichen Stadt- und Staatstheatern in Deutschland. Eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie mit Dr. Katharina Kost-Tolmein, unter deren Operndirektion sie mehrmals am Theater Lübeck für Choreographien mit über 100 Mitwirkenden verantwortlich zeichnete. Zu ihren Arbeiten zählen auch die Oper L’ORFEO an der Royal Danish Opera; SILBERLICHT, ein von der Philharmonie Luxembourg beauftragtes Tanzstück mit Barock-Ensemble, und der Tanzabend AFTERLIFE mit live DJs, der im Rahmen des Residenz-Programms an der Dampf¬zentrale Bern und in Digitalen/Analogen Pop-ups bei „zur Wand“ in Basel zu erleben war.

Lillian Stillwell stammt aus Minneapolis, USA, erhielt ihre klassische Ausbildung am Ballett Arts Minnesota und dem Milwaukee Ballett und erwarb den Bachelor of Arts in Tanz an der University of Minnesota, Twin Cities. Ihre Tanzkarriere führte sie 2007 aus New York City nach Deutschland mit Johannes Wieland an das Staatstheater Kassel. Dort tanzte sie bis 2012 und choreographierte in allen Sparten. Aktuell wohnt sie in Basel, wo sie SNOW productions mit Tom Ryser gründete.

—| IOCO Aktuell Theater Münster |—

Bregenz, SOV Symphonieorchester Vorarlberg, IOCO stellt vor, 09.04.2021

Kulturbühne Ambach © Kulturbühne Ambach / Marcel

Kulturbühne Ambach © Kulturbühne Ambach / Marcel

SOV Symphonieorchester Vorarlberg  –  IOCO stellt vor

  LIVE-Konzert  – 17.-18. April 2021 – Kulturbühne AMBACH

Das SOV Symphonieorchester Vorarlberg ist ein professionelles Projektorchester mit Sitz in Bregenz. Es versteht sich als symphonischer Klangkörper des Landes Vorarlberg. Pro Saison spielt das Orchester einen Zyklus von 6 Konzerten in Bregenz und Feldkirch. Dazu kommen u. a. eine große Opernproduktion mit dem Vorarlberger Landestheater sowie Konzerte und szenische Projekte bei den Bregenzer Festspielen. Auf dem Programm des SOV stehen Werke vom Barock bis zur Gegenwart mit Schwerpunkt am symphonischen Repertoire der Romantik und Wiener Klassik. SOV Geschäftsführer ist  Sebastian Hazod , * 1986, seit 2017. Leo McFall ist Chefdirigent seit Saison  2021.

Im Jahr 1984 ins Leben gerufen, entwickelte sich das SOV Symphonie­ochester Vorarlberg unter seinem ersten Chefdirigenten Christoph Eberle rasch zu einem professionellen Klangkörper, der nicht nur in Vorarlberg, im westlichsten Bundesland Österreichs, sondern weit darüber hinaus Bedeutung erlangt hat.  Namhafte Solisten wie Heinrich Schiff, Thomas Quasthoff, Elisabeth Leonskaja oder Till Fellner konzertierten mit dem SOV, unter anderen dirigierte es Manfred Honeck. Neben Kirill Petrenko sind dem Orchester besonders François Leleux als Solist und Dirigent oder die aus Vorarlberg stammenden Shootingstars Aaron Pilsan und Kian Soltani verbunden. Sehr am Herzen liegt dem SOV, das übrigens aus einem Stamm von 120 Musikerinnen und Musikern schöpft, die zeitgenössische Musik, besonders die aus Vorarlberg stammenden.

www.sov.at – Click and meet – HERE! 

SOV Symphonieorchester Vorarlberg © Thomas Schrott

SOV Symphonieorchester Vorarlberg © Thomas Schrott

Live – Konzert  – Kulturbühne Ambach – 17. – 18. April 2021

„Das Symphonieorchester Vorarlberg nutzt die ersten, bescheidenen Öffnungsschritte, die Vorarlberg gesetzt hat, um auf die Bühne zurückzukehren“, sagt Geschäftsführer Sebastian Hazod. Die Kulturbühne AMBACH in Götzis hat sich dafür als idealer Schauplatz erwiesen. Am 17. und 18. April stehen Richard Wagners Siegfried-Idyll, Felix Mendelssohn-Bartholdys „Italienische Symphonie“ sowie Arien aus Mozarts geistlichen Werken auf dem Programm.

Durch die Pandemie konnten in den vergangenen zwölf Monaten neun große Konzertproduktionen mit dem neuen Chefdirigenten Leo McFall nicht stattfinden. „Dies ist besonders am Beginn ein herber Verlust!“, betont Sebastian Hazod. Immer noch ist kein Abonnement-Betrieb möglich. Ein neuer Rahmen musste gefunden werden, denn: „Wir wollen dennoch spielen.“ Die beiden Konzerte in Götzis sind kein Ersatz für die Abo-Termine, sondern ein zusätzliches Angebot.

„Argumentationsstütze für die Landespolitik“

Die tolle Akustik und der richtige Rahmen für die zugelassenen 100 Personen waren zwei Gründe für die Standortwahl. Zudem ist das Foyer weitläufig genug, um Menschentrauben zu vermeiden, Infrastruktur für Orchester, Publikum und Ticketing passen ebenso. „Unsere Partnerschaft mit der Kulturbühne AMBACH hat sich beim Festival ‚Texte und Töne‘ im vergangenen Jahr bewährt. Sie bietet uns beste Möglichkeiten, auf die Konzertbühne zurückzukehren“, sagt Hazod. „So liefert das SOV auch der Landespolitik eine Argumentationsstütze: Mit Bedacht, hohem Sicherheitsbewusstsein aller Beteiligten und inzwischen gut erprobten Sicherheitskonzepten sollen auch Konzerte mit deutlich höheren Besucherobergrenzen möglich sein!“

Künstlerische Premieren

SOV Symphonieorchester Vorarlberg / Leo McFall, Chefdrigent © Ronald Knapp

SOV Symphonieorchester Vorarlberg / Leo McFall, Chefdrigent © Ronald Knapp

Leo McFall wird erstmals in seiner neuen Rolle das Symphonieorchester Vorarlberg leiten. Auf dem Programm stehen Arien aus geistlichen Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Wagners Siegfried-Idyll sowie Felix Mendelssohn-Bartholdys Italienische Symphonie.

Dabei kommt es – eine weitere Premiere – zu einer Zusammenarbeit mit der Sopranistin Miriam Feuersinger. Die Bregenzerin hat sich in der geistlichen Musik des Barock und der Wiener Klassik einen großen Namen gemacht. 2014 wurde sie mit dem ECHO KLASSIK ausgezeichnet.

Spielregeln

Pro Konzert können 100 Karten – ausschließlich an den Vorverkaufsstellen zu einem  Einheitspreis von 35 Euro – erworben werden. Um Menschenansammlungen zu vermeiden, ist eine Abendkasse nicht möglich. Es gilt das Prinzip „First come, first served“. Bei der Bestuhlung im Zuschauerraum wird auf die Abstandsregeln geachtet. Zum Einlass sind die Karte und der Nachweis eines negativen Coronatests vorzulegen (Selbsttest – sogenannter „Wohnzimmertest“ – nicht älter als 24 Stunden, Antigentest nicht älter als 48 Stunden, PCR-Test nicht älter als 72 Stunden). Besucherinnen und Besucher müssen während des gesamten Konzerts eine FFP2-Maske tragen.

Ein seriöser Ausblick auf kommende Aufführungen ist derzeit nicht möglich. „Das Symphonieorchester Vorarlberg wird sein Publikum selbstverständlich weiterhin auf dem Laufenden halten“, erklärt Hazod.

—| IOCO Aktuell SOV Symphonieorchester Vorarlberg |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Le Nozze di Figaro – Live – Pilotprojekt, IOCO Aktuell, 29.03.2021

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

 Le Nozze di Figaro – Wolfgang A. Mozart

Ab 2. April 2021 – Live – Vor getestetem Publikum

LE NOZZE DI FIGARO von Wolfgang A. Mozart als Online-Premiere am 1. April auf MEZZO TV und auf der Webseite der Staatsoper sowie im Rahmen des Berliner Pilotprojekts Testing als Live-Vorstellung am 2. April mit getestetem Publikum – der Vorverkauf beginnt am 18. März um 12 Uhr

Am 1. April feiert Wolfgang Amadeus Mozarts LE NOZZE DI FIGARO in der Regie von Vincent Huguet und unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim als Stream auf MEZZO TV und auf der Webseite der Staatsoper Unter den Linden www.staatsoper-berlin.de Premiere.

  • Nachträgliche Information:  Die oben für den 2. April als halb-öffentlich angekündigte Premiere fand doch ohne Publikum im Haus, nur im Radio und per Stream statt..

Am 2. April wird es in der Staatsoper Unter den Linden eine Live-Vorstellung vor getestetem Publikum geben. Die Vorstellung findet im Rahmen des Pilotprojekts Testing der Senatsverwaltung für Kultur und Europa –  IOCO berichtete – link HIER!) statt, bei dem die logistische Machbarkeit von Veranstaltungen in Verbindung mit SARS-CoV-2-Antigen-Tests geprüft wird.

Der Vorverkauf für die Vorstellung beginnt am 18. März, 12 Uhr. Tickets sind zu einem Einheitspreis von 25 Euro über die Webseite der Staatsoper erhältlich. Die Tickets sind personalisiert und können nicht weitergegeben werden.

  Staatsoper Unter den Linden: STAATSKAPELLE – BARENBOIM 14.3.2021
youtube Trailer Staatsoper Unter den Linden, Berlin
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Alle Besucherinnen und Besucher müssen am Tag der Veranstaltung einen SARS-CoV-2-Antigen-Test in einem der teilnehmenden Testzentren durchlaufen. Bei Eintritt weisen die Besucherinnen und Besucher ihr tagesaktuelles negatives Test-Ergebnis, ihr personalisiertes Ticket sowie ihren Personalausweis vor. Die SARS-CoV-2-Antigen-Testung ist für das Publikum im Rahmen des Pilotprojekts kostenfrei. Die Besucherinnen und Besucher erhalten nach dem Ticketkauf einen Link zu den teilnehmenden Testzentren und buchen dort eigenständig ihren Testtermin. Während der Veranstaltung sind das Tragen eines medizinischen Mund-Nasenschutzes oder einer FFP2-Maske sowie die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln vorgeschrieben. Weitere Informationen:

https://www.staatsoper-berlin.de/de/staatsoper/news/berliner-pilotprojekt-testing.182/

Regisseur Vincent Huguet, der gemeinsam mit GMD Daniel Barenboim die drei Da-Ponte-Opern Mozarts als einen zusammenhängenden Zyklus angelegt hat, siedelt die Handlung in den 1980er Jahren an, in einem Ambiente, das wesentlich vom Stil und von der Atmosphäre jener Zeit lebt.
Obwohl LE NOZZE DI FIGARO ein Musterbeispiel einer musikalischen Komödie ist, besitzt dieses Meisterwerk des Opernrepertoires einen Charakter, der weit über dieses Genre hinausweist. Menschlich-Allzumenschliches wird in ihm thematisiert, das Humane in seiner Ganzheitlichkeit zur Darstellung gebracht, mit einer enormen Bandbreite unterschiedlichster Emotionen. Mozart lässt seine Figuren so sein, wie menschliches Denken, Handeln und Fühlen von Natur aus ist – leicht und schwer, heiter und ernst, humorvoll und melancholisch, einschließlich zahlreicher anderer Facetten.

Zum Ensemble gehören Elsa Dreisig (Gräfin Almaviva, Rollendebüt), Nadine Sierra (Susanna), Emily D’Angelo (Cherubino), Katharina Kammerloher (Marcellina), Gyula Orendt (Graf Almaviva, Rollendebüt), Riccardo Fassi (Figaro), Siegfried Jerusalem (Don Curzio), Stephan Rügamer (Basilio), Maurizio Muraro (Bartolo), David Oštrek (Antonio) sowie Liubov Medvedeva (Barbarina), die zum von der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung geförderten Internationalen Opernstudio gehört. Darüber hinaus singt der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright. Es spielt die Staatskapelle Berlin. Das Bühnenbild hat Aurélie Maestre entworfen, die Kostüme stammen von Clémence Pernoud.

Für die Vorstellung am 2. April steht ein begrenztes Kontingent an Pressekarten zur Verfügung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Anfragen bis zum 23. März sammeln und im Anschluss nach Verfügbarkeit die Bestätigungen versenden. Im Rahmen der Pilotvorstellung muss die Presse ebenso wie das Publikum das Testing-Prozedere durchlaufen. Ihre Anfrage schicken Sie bitte an: pressoffice@staatsoper-berlin.de

LE NOZZE DI FIGARO  –  Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Lorenzo Da Ponte nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Online-Premiere am 1. April 2021 auf MEZZO TV und www.staatsoper-berlin.de
Live-Vorstellung am 2. April 2021 vor getestetem Publikum im Rahmen des Pilotprojekts Testing der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

—| IOCO Aktuell Staatsoper Unter den Linden |—

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung