München, Bayerische Staatsoper, Ab 13.5.2021 wieder live – WALKÜRE, LEAR …, IOCO Aktuell, 14.05.2021

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München © Wilfried Hösl

WALKÜRE, DER SCHNEESTURM,  LEAR, SCHÖN IST DIE WELT

13. 5. 2021  –  Wiedereröffnung der Bayerischen Staatsoper 

Die Bayerische Staatsoper öffnet am Donnerstag, 13. Mai 2021, nach mehr als einem halben Jahr ohne Saalpublikum, wieder ihre Pforten für Zuschauerinnen und Zuschauer. Auf dem Programm steht eine konzertante Vorstellung des ersten Aufzugs von Richard Wagners Die Walküre. Bis Ende Mai folgen eine weitere Walküre, Vorstellungen des Bayerischen Staatsballetts, die Wiederaufnahme von Franz Lehárs Operette Schön ist die Welt und am 23. Mai die Premiere der Neuproduktion von Aribert Reimanns King Lear.

DIE WALKÜRE  konzertant — live und auf STAATSOPER.TV

Die erste Vorstellung der Walküre (1. Akt) am 13. Mai wird sowohl für Saalpublikum, als auch per Live-Stream auf STAATSOPER.TV stattfinden. Es singen Lise Davidsen (Sieglinde)Jonas Kaufmann (Siegmund) und Georg Zeppenfeld (Hunding). Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Asher Fisch. Der Stream auf STAATSOPER.TV ist die insgesamt 40. Übertragung der Saison, mit dem die Staatsoper die 1-Million-Marke an Abrufen erreichen wird. Ab dem 15. Mai, 19 Uhr steht ein Video-on-Demand der Vorstellung zur Verfügung, ein 24-Stunden-Ticket kostet EUR 9,90.

Bayerische Staatsoper / Die Walküre _ hier zur Wiederaufnahme 2018 © Wilfried Hoesl

Bayerische Staatsoper / Die Walküre _ hier zur Wiederaufnahme 2018 © Wilfried Hoesl

DER SCHNEESTURM  –  BAYERISCHES STAATSBALLETT

Das Bayerische Staatsballett kehrt am 19. Mai mit dem zeitgenössischen Dreiteiler Paradigma auf die Bühne zurück. Der Abend mit Choreographien von Russell MaliphantSharon Eyal und Liam Scarlett wird im Mai insgesamt dreimal gespielt. Am 29. und 31. Mai zeigt das Ensemble Andrey Kaydanovskiys Neukreation Der Schneesturm, die erst im April 2021 zum Auftakt der digitalen Ballettfestwoche digitale Uraufführung gefeiert hatte.

SCHÖN IST DIE WELT – Franz Léhar

Schön ist die Welt feierte im Januar 2021 im Rahmen unserer Montagsstücke-Serie in einer szenischen Einrichtung von Tobias Ribitzki Premiere und kehrt nun für zwei Vorstellungen auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper zurück.

Schön ist die Welt – Franz Léhar
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Zum Stück:  Ein Königssohn und eine Prinzessin sollen verheiratet werden. Beide möchten jedoch ihre Unabhängigkeit nicht aufgeben und blicken dem gemeinsamen Eheleben mit Argwohn entgegen. Auf einer Reise zu ihrer jeweiligen Bestimmung begeben sich beide auf ein Bergplateau und erkennen, umgeben von der Schönheit der Alpenwelt und verschont von einer Lawine, ihre Liebe zueinander.

Mit diesem Stück erweist sich Franz Lehár als der „Wagner der Operette“ und Schön ist die Welt somit als sein Tristan mit Happy End. Der Komponist kreiert mit diesem Werk ein „Kinobild auf der Operettenbühne“: Ein raffiniertes Hybrid und gerade deshalb prädestiniert für eine Neuvorstellung in diesen hybriden Zeiten.

Der Schauspieler Max Hopp leitet als Conférencier durch die Aufführung und spielt auch die Rolle des Königs. Neben ihm singen Julia Kleiter (Prinzessin Elisabeth), Sebastian Kohlhepp (Prinz Georg), Eliza Boom (Herzogin Maria Branckenhorst), Manuel Günther (Graf Sascha Kalowitsch) und Juliana Zara (Mercedes del Rossa). Am Pult des Bayerischen Staatsorchester steht Yoel Gamzou.

LEAR – Aribert Reimann – Premiere am 23. Mai 2021
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 LEAR  –  Aribert Reimann

Die Premiere ist für den 23. Mai geplant, die Vorstellung am 30. Mai wird in Kooperation mit BR-Klassik live auf STAATSOPER.TV und BR KLASSIK CONCERT übertragen und ist ab dem 1. Juni als Video-on-Demand für 30 Tage kostenlos abrufbar.

Zum Stück: König Lear will sein Reich unter seinen drei Töchtern aufteilen. Diejenige, die ihn am meisten liebt, soll am meisten bekommen. Da Cordelia in nur schlichten einfachen Worten ihre Liebe beschreibt, enttäuscht sie ihren Vater, und geht leer aus. Unter den beiden anderen Töchtern wird das Reich aufgeteilt, und alsbald herrschen Zwietracht und Intrige. Lear zerbricht daran, wird ein machtloser Bettler und verfällt dem Wahn.

Basierend auf William Shakespeares Tragödie King Lear – das Libretto richtete Claus H. Henneberg ein – komponierte Aribert Reimann die Oper Lear, die als Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper 1978 im Nationaltheater zur Uraufführung kam. Reimanns Komposition zeigt eine Dramaturgie, die in hohem Tempo das Spiel der Machtbesessenheit zum Movens macht. Lears Gesangslinie von exorbitanter Virtuosität gekennzeichnet verdeutlicht den gebrochenen König mit seinen nur auf der Oberfläche wirrwirkenden Redeweisen. Die instrumentalen Cluster-Strukturen dieses Monumentalwerks erschaffen eine atemberaubende Atmosphäre und sind Grund dafür, dass als Opernklassiker des 20. Jahrhunderts diese Metamorphose als Spiegel unserer Zeit nicht mehr wegzudenken ist.

Christian Gerhaher gibt sein Rollendebüt als Lear in Aribert Reimanns Vertonung von William Shakespeares King Lear, welche 1978 am Münchner Nationaltheater Uraufführung feierte. Der Schweizer Regisseur Christoph Marthaler gibt sein Hausdebüt. Das Bühnenbild stammt von Marthalers langjähriger künstlerischen Partnerin Anna ViebrockJukka-Pekka Saraste leitet nach einem Engagement beim 5. Akademiekonzert 2018/19 seine erste Staatsopern-Premiere.

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CORONA  –  Das Publikums-Hygienekonzept im Mai

Das Hygienekonzept vom Herbst, erprobt im Rahmen des damaligen Pilotprojekts, wurde an die aktuellen Bestimmungen angepasst. In den Verkauf gehen ein Drittel der verfügbaren Plätze pro Vorstellung mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Haushalten. Jeder Ticketkauf muss personalisiert erfolgen, um bei Bekanntwerden einer Infektion eine rasche Nachverfolgung der Kontakte sicherzustellen. Im Übrigen ist der Mindestabstand von 1,5 Meter im gesamten Haus einzuhalten; der Zugang zum Sitzplatz ist klinkenlos möglich. Der Einlass erfolgt über mehrere Eingänge, die auf den Tickets vermerkt sind.

Der Zutritt ist ausschließlich Personen erlaubt, die keine typischen COVID-Symptome haben, in den vergangenen 14 Tagen keinen Risikokontakt zu einem COVID-Infizierten hatten und folgende Dokumente vorweisen können:

  • Ticket für die Vorstellung und Personalausweis

PLUS

  • Negativer PCR-Test: Der PCR-Test darf höchstens 48 Stunden vor Beginn der Veranstaltung vorgenommen worden sein; der Nachweis ist durch eine personalisierte Bescheinigung (Papierform oder digital) zu erbringen.

ODER

  • Negativer Antigen-Schnelltest: Der Schnelltest darf höchstens 24 Stunden vor Beginn der Veranstaltung vorgenommen worden sein und muss von einer medizinischen Fachkraft oder vergleichbaren, hierfür geschulten Person durchgeführt worden sein (z.B. im Testzentrum, in einer Apotheke; keine Selbsttests zugelassen); der Nachweis ist durch eine personalisierte Bescheinigung (Papierform oder digital) zu erbringen.

ODER

  • Impfpass zum Nachweis des vollständigen Impfschutzes (ab zwei Wochen nach der abschließenden Impfung).

ODER

  • Nachweis einer überstandenen COVID-Infektion: Nachweis durch personalisiertes positives PCR-Testergebnis, welches mindestens 28 Tage alt und nicht älter als 6 Monate ist.

Die Bayerische Staatsoper bittet alle Kartenkäufer, grundsätzlich PCR- oder Schnelltests am Tag der Vorstellung selbständig durchzuführen und die Bestätigung über das Testergebnis ausgedruckt mitzubringen.

Vom Betreten bis zum Verlassen des Hauses ist eine FFP2-Maske (oder eine Maske mit gleichwertigem medizinischen Standard) zu tragen. Die Theatergastronomie sowie die Abendkasse bleiben geschlossen, um unnötige Kontakte zu vermeiden.
Die Funktion „Print@Home“ ist bevorzugt zu nutzen.

Kartenverkauf für die Vorstellungen bis Ende Juni

Der Vorverkauf für die beiden Vorstellungen Die Walküre (1. Akt) beginnt am 11. Mai 2021 ab 10:00 Uhr. Abonnenten der Bayerischen Staatsoper erhalten einen Rabatt von 20 % des Kartenpreises. Ab dem 17. Mai startet der Kartenverkauf im wöchentlichen Turnus: Jeweils montags um 10 Uhr (bzw. Dienstag, 25.5.) gehen die Vorstellungen für die laufende Woche bis inklusive dem darauffolgenden Montag online und telefonisch in den Vorverkauf. Diese Regelung gilt für alle Vorstellungen bis inklusive 23. Juni. Die Tageskasse ist vorerst nur für Click & Collect bereits gebuchter Karten geöffnet.

Zwischenbilanz: 10 Monate Hygienekonzept an der Bayerischen Staatsoper

Seit Anfang August 2020 arbeitet die Bayerische Staatsoper mit einem umfangreichen Hygiene- und Sicherheitskonzept zum Schutz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Künstlerinnen und Künstlern sowie unserem Publikum. Zeit, um nach 10 Monaten eine Zwischenbilanz zu ziehen: Lesen Sie hier über den Rückbau des Orchestergrabens auf Originalzustand, die Erhöhung der Testkapazitäten vor Lear und die Anzahl an positiven Corona-Fällen in der Saison 20-21 an unserem Haus

—| IOCO Aktuell Bayerische Staatsoper München |—

Wien, Wiener Staatsoper, STREAMING-SPIELPLAN 17. – 24.11.2020, IOCO Aktuell

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 STREAMING-SPIELPLAN    17. – 24. NOVEMBER 2020

play.wiener-staatsoper.at

Die Wiener Staatsoper freut sich,  hiermit unseren weiteren Streaming-Spielplan ankündigen zu können. Entsprechend der Programmierung unseres regulären Spielplans haben wir dem Werk Richard Strauss‘ einen Schwerpunkt  gewidmet.

Ein historisches Highlight aus unserem Archiv ist eine Aufzeichnung des Rosenkavaliers unter der musikalischen Leitung von Carlos Kleiber aus dem Jahr 1994. Für all jene, die die Wiederaufnahme von Harry Kupfers legendärer Elektra-Inszenierung unter der Leitung von Franz Welser-Möst im vergangenen September versäumt haben, gibt es die Möglichkeit, dies nun online nachzuholen.

Zusätzlich zum Richard Strauss-Schwerpunkt zeigen wir die bildgewaltige Inszenierung von Les Troyens, auf vielfachen Wunsch Peter Konwitschnys französischen Don Carlos mit Jonas Kaufmann in der Titelrolle, sowie einen klassische Schwanensee, choreografiert von Rudolf Nurejew.

Die Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

youtube TrailerWiener Staatsoper live at home | Image spot
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Das Programm bis einschließlich 24. November 2020:

Dienstag, 17. November 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss   –   ARABELLA (Vorstellung vom 17. März 2016)
Lyrische Komödie in drei Akten
Musikalische Leitung: Peter Schneider
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Camilla Nylund, Bo Skovhus, Chen Reiss, Herbert Lippert, Daniela Fally

Mittwoch, 18. November 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss   –   SALOME (Vorstellung vom 24. Jänner 2020)
Musikdrama in einem Akt
Musikalische Leitung: Michael Boder
Inszenierung: Boleslaw Barlog
Mit u.a.: Lise Lindstrom, Michael Volle, Waltraud Meier, Herwig Pecoraro

Donnerstag, 19. November 2020, 19.00 Uhr
Hector Berlioz   –   LES TROYENS (Vorstellung vom 4. November 2018)
Grand opéra in fünf Akten
Musikalische Leitung: Alain Altinoglu
Inszenierung: David McVicar
Mit u.a.: Joyce DiDonato, Brandon Jovanovich, Anna Caterina Antonacci, Adam Plachetka, Jongmin Park, Szilvia Vörös

Freitag, 20. November 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss   –   DER ROSENKAVALIER (Vorstellung von März 1994)
Komödie für Musik in drei Akten
Musikalische Leitung: Carlos Kleiber
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Felicity Lott, Anne Sofie von Otter, Kurt Moll, Barbara Bonney, Gottfried Hornik, Heinz Zednik

Samstag, 21. November 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss   –   ARIADNE AUF NAXOS (Vorstellung vom 29. November 2017)
Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel
Musikalische Leitung: Peter Schneider
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Lise Davidsen, Stephen Gould, Markus Eiche, Rachel Frenkel, Erin Morley, Peter Matic

Sonntag, 22. November 2020, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi   –   DON CARLOS (Vorstellung vom 4. Oktober 2020)
Grand opéra in fünf Akten
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Peter Konwitschny
Mit u.a.: Malin Byström, Jonas Kaufmann, Eve-Maud Hubeaux, Igor Golovantenko, Michele Pertusi, Virginie Verrez

Montag, 23. November 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss   –   ELEKTRA (Vorstellung vom 11. September 2020)
Tragödie in einem Akt
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Inszenierung: Harry Kupfer
Mit u.a.: Ricarda Merbeth, Camilla Nylund, Doris Soffel, Derek Welton, Jörg Schneider

Dienstag, 24. November 2020, 19.00 Uhr
Piotr. I. Tschaikowski   –   Schwanensee (Vorstellung vom 16. März 2014)
Choreographie: Rudolf Nurejew
Musikalische Leitung: Alexander Ingram
Mit u.a.: Olga Esina, Vladimir Shishov, Eno Peci

Über den weitere Online-Spielplan informieren wir Sie Anfang nächster Woche, nähere Informationen dazu auch laufend auf wiener-staatsoper.at.

 

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Tobias Kratzer – zu „seinem“ FIDELIO in London, IOCO Interview, 23.10.2020

Oktober 22, 2020 by  
Filed under Hervorheben, IOCO Interview, Oper, Portraits

Tobias Kratzer - hier Regisseur im Interview mit IOCO / Adelina Yefimenko © Tobias Kratzer

Tobias Kratzer – hier Regisseur im Interview mit IOCO / Adelina Yefimenko © Tobias Kratzer

Tobias Kratzer – Regisseur des Jahres 2020

im Interview mit Dr. Adelina Yefimenko / IOCO – auch über die Regie „seines“ Fidelio am Royal Opera House in London

Im Beethoven-Jahr 2020 sollten in der ganzen Welt viele neue Fidelioaufführungen stattfinden. Die Pandemie stoppte viele dieser Pläne, das Beethoven-Jahr als „Freude, schöner Götterfunken“ zu feiern und zu würdigen.

Am Royal Opera House London jedoch fand die Premiere der Oper Fidelio kurz vor dem Covid19-Lockdown – am 1.03.2020 – statt. Alle sechs Vorstellungen, mit Weltstars auf der Bühne, siehe Video unen, in London waren lange im Voraus ausverkauft. Die Regie führte der deutsche Regisseur Tobias Kratzer. Am 17. März 2020 sollte die Aufführung live im Kino weltweit übertragen werden und es wurde auch eine DVD-Aufnahme geplant. Wegen des angeordneten Lockdowns wurde dieser Termin jedoch abgesagt, aber einige Zeit später, am 26. Juli 2020 fand doch eine BBC-Übertragung der Generalprobe statt, die im Raum Großbritannien 9 Monate lang verfügbar ist. In der Hoffnung, dass auch diese Londoner Fidelio –Inszenierung nach dem Pandemie-Ende wieder aufgeführt wird, traf   Dr. Adelina Yefimenko, Musikwissenschaftlerin und Autorin bei dem Kulturportal IOCO Kultur im Net, www.ioco.de,  den Fidelio-Regisseur Tobias Kratzer in München. Am 10.10.2020 fand die Besprechung mit dem Ideenträger und Musiktheatermacher des neuen Londoner Fidelio  statt.

Adelina Yefimenko (AY): Lieber Herr Kratzer, die zwei ersten Fragen an Sie scheinen wahrscheinlich sehr allgemein. Es ist aber wichtig sie zu stellen, bevor wir das Gespräch über Ihre Fidelio –Interpretation anfangen: 1) welche Bedeutung hat für Sie als deutscher Regisseur der Name Beethoven im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020; 2) wann haben Sie sich mit dem Beethoven –Werk das erste Mal auseinander gesetzt?

Tobias Kratzer (TK): Beim ersten Teil ihrer Frage muss ich Sie vielleicht etwas enttäuschen. Weder Jubiläumsjahre noch die Nationalität des Komponisten oder gar meine eigene spielen üblicherweise eine Rolle, wenn ich ein Werk inszeniere. Da geht es mir zuerst einmal um die innere Struktur, die Brüche, auch die Wirkung des Stückes. Bei Wagner mag das vielleicht noch etwas anders sein, aber nicht bei einem so universellen Komponisten wie Beethoven. Wobei: vielleicht ist ja gerade auch dieser Wunsch nach Universalität, nach dem ganz großen Weltentwurf, der Fidelio kennzeichnet, wiederum etwa sehr Deutsches… Zum zweiten Teil ihrer Frage: ich kenne das Stück schon sehr lange, eigentlich schon seit meiner Kindheit. Und wenn man sich wie ich professionell mit Musiktheater beschäftigt, hat man es -zumindest geht es mir da so- auch immer im Hinterkopf. Ich halte es in dem großen Anspruch, den es für die gesamte Gattung „Oper“ formuliert, tatsächlich für eine Art Wasserscheide in der Geschichte des Musiktheaters.

AY:: Ist „Fidelio“ in London Ihre erste Inszenierung dieser Oper? Warum haben Sie entschieden, Beethovens „Fidelio“ im Royal Opernhaus in London und nicht in einem Opernhaus in Deutschland auf die Bühne zu bringen?

TK: Ich habe Fidelio schon einmal im Schwedischen Karlstad inszeniert, damals als dritter Teil einer Revolutions-Trilogie. Das Stück folgte dabei auf den Barbier von Sevilla und auf Le nozze di Figaro und der Clou bestand darin, dass die meisten Personen in Fidelio dadurch eine Vorgeschichte hatten. Wer im Figaro noch unter der Herrschaft des Grafen stand, hatte jetzt, nach der Revolution, plötzlich eine neue Funktion. Aus dem Gärtner Antonio bei Mozart wurde so beispielsweise der Kerkermeister Rocco, aus seiner Tochter Barbarina wurde Marzelline, die sich ähnlich wie Barbarina in Cherubino nun schon wieder in eine Figur mit geschlechtlicher Ambivalenz verliebte. Vor allem aber saßen Graf und Gräfin bei mir als Gefangene der Revolution im Gefängnis und sangen die Rollen, die hier üblicherweise Chorsoli übernehmen. Für London habe ich das Stück nun noch einmal autonom gedacht. Meine Entscheidung, nach der Sie fragen, war aber wie so oft vor allem der Angebotslage geschuldet. Es gab eine Anfrage aus London, die Besetzung war toll und ich hatte Zeit. So habe ich zugesagt. Hätte ich ein spannendes Angebot aus Deutschland für dieses Stück gehabt, hätte ich darüber natürlich auch nachgedacht, es aber sicherlich ein wenig anders inszeniert. Nicht nur die Regietradition allgemein, sondern auch die Rezeptionsgeschichte des Werkes ist ja von Land zu Land sehr unterschiedlich.

AY: : Fidelio ist die einzige Oper Beethovens und eines der wichtigsten Kompositionen im Gesamtwerk des deutschen Genies. Dieses Werk offenbart viele Botschaften für die Gegenwart und Zukunft, in denen die Oper die Schattenseiten der Revolution, die Machtgier und die schmähliche Rolle politischer Manipulation zeigt. Was ist die Botschaft Ihrer Inszenierung? Welche Fragen stellt Ihr Konzept neu in dieser „Befreiungsoper“?

TK:  An einer „Botschaft“, noch dazu im Singular, bin ich im meinen theatralen Arbeiten meistens nicht so interessiert. Viel spannender sind ja die Ambivalenzen und Paradoxien eines Stückes und auch das Nebeneinander verschiedener Haltungen. Bei Fidelio war es mir einerseits wichtig, auch die Nebenfiguren, die im 2. Akt oft vergessen werden, genauer zu betrachten. Leonore und Florestan erscheinen ja manchmal fast wie Allegorien, als larger than life. Aber welche Auswirkungen hat das Vorbild Leonores auf Marzelline, auf Jacquino? Ist die Empathie, die Leonore zeigt, wirklich an „Gattenliebe“ gebunden, so wie es der Untertitel des Stückes nahelegt? Oder müsste sie nicht eigentlich weiter reichen – so wie es Leonore im 2. Akt selbst formuliert, wenn sie singt: „wer Du auch seist, ich will dich retten“. Andererseits hat mich auch die Rolle des Chores besonders interessiert, der ja immer auch als eine Art Spiegelbild der Zuschauer funktioniert. Auch hier stellt sich die Frage danach, was Leonores Tat eigentlich für Auswirkungen hat. Brauchen oder missbrauchen wir sie nur als eine Art Symbolfigur, die uns gewissermaßen freispricht von der Notwendigkeit eigenen Handelns? Oder müsste sie sich nicht, wie das ja auch musikalisch geschieht, gleichsam in einem Kollektiv von Handelnden auflösen?

AY:  Wie genau erarbeiten Sie die dramaturgisch unbequeme Konstruktion des Fidelio, seine so genannte „dramaturgische Sackgasse“, die für alle Regisseure immer problematisch war?

Tobias Kratzer © Tobias Kratzer

Tobias Kratzer © Tobias Kratzer

TK: Ich habe versucht diese sehr spezielle Struktur des Stückes nicht als „Sackgasse“ zu sehen, sondern sie als Konstituens des Werkes zu begreifen und zu versuchen, sie produktiv erlebbar zu machen. Das klingt etwas theoretisch. Aber im Grund gehe ich immer so vor. Ich analysiere sehr genau die Struktur eines Werkes und überlege dann, welches die Erfahrungsmöglichkeit für ein Publikum ist, die genau dieses Werk bietet. Manchmal ist es dann hilfreich, einzelne Szenen dramaturgisch zu glätten, ihnen einen flüssigeren Handlungsverlauf zu verleihen. Manchmal scheint es mir sinnvoller mit solchen Brüchen sehr offensiv umzugehen. Im Fidelio war letzteres der Fall.

AY:  Die Personen in Ihrer Version Beethovens „Fidelio“ kreisen in den Sphären der historischen Ideale und Probleme der Zeit der Französischen Revolution. Über allen diesem politischen Wahn steht aber die ehrliche Treue von Frau und Mann – Leonore und Florestan. Wie wichtig ist es für Sie, diese historische Zeit des Fidelio auf der Bühne zu deuten. Wie wichtig ist es für Ihre Charaktere kollektiv und für die Schicksale der einzelnen Protagonisten (Leonore und Florestan, Marzelline und Jaquino, Rocco, Don Pizarro und Minister Don Fernando), wie ihr Leben und Handeln von den Zeitumständen abhängt?

TK: : Mir war vor allem wichtig im 1. Akt zu zeigen, welcher historischen Zeit die Ideale entstammen, von denen das Stück erzählt. Und dann im 2. Akt quasi die Probe aufs Exempel zu machen, inwieweit sie heute noch Gültigkeit haben – oder auch wie allgemeingültig sie sind. Das heißt auch, dass die Protagonisten im 1. Akt sehr genau und realistisch gezeichnet sind; Pizarro etwa als eine Art Schreibtischtäter à la Robespierre, der mit einem Federstrich töten und seine Gegner auf die Guillotine schicken kann. Im 2. Akt ging es mir dann weniger um historische Bedingtheiten als vielmehr um Grundmuster der Empathie.

AY:  Wenn ich einer der beste Wagnersängerin Lise Davidsen als Leonore zuhöre, muss ich gleich über die Beethoven –Einflüsse auf das Wagnerwerk denken. Gleichfalls ist bekannt, dass „als Vorläuferin der Senta“ Beethovens Leonore kaum in Frage kommt. Es gibt aber auch die Meinung, dass „Leonore in allen Fassungen eine Nachfolgerin Fiordiligis ist“. Wie ist Ihre Meinung dazu …?

TK:  Eine sehr komplexe Frage, die ich nur sehr kurz beantworten will. Man könnte sagen, auch die Hörner in Leonores großer Arie kommen direkt aus der Felsenarie von Fiordiligi. Ansonsten sehe ich zwischen den beiden Stücken wenig Verbindendes. Es ist ja auch bekannt, dass Beethoven die „Così“ nicht unbedingt geschätzt hat. Mit Wagners Heldinnen teilt Leonore dafür die nicht unproblematische Eigenschaft, teilweise mehr Allegorie als lebender Mensch zu sein. Da kann und muss die Regie dann manchmal ein bisschen helfen. Aber sängerisch ist Leonore vermutlich die schwierigste der genannten Partien.

Fidelio – Einführung mit den Protagonisten auf der Bühne, ua. Jonas Kaufmann
youtube Trailer Royal Opera House London
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AY: Wie wichtig ist für Sie, selbst die Personen-Regie auf der Bühne zu führen? Wie viel Freiheit lassen Sie den Sänger*innen auf der Bühne?

TK:  Ein Konzept ist nur so gut, wie die Personen-Regie, die es ermöglicht. Insofern stehen beide Aspekte des Regieführens für mich völlig gleichberechtigt nebeneinander. Ich weiß immer sehr genau, welche Ziele die Figuren in einer Szene haben und welche szenischen Ankerpunkte ich ansteuere. Der Weg dorthin, und das meint die konkreten Bewegungsabläufe auf der Bühne genauso wie die innere Entwicklung einer Figur, wird mit den Sängerinnen und Sängern zusammen auf der Probe erarbeitet.

AY:  Im ersten Akt wurde der Eintritt von Pizarro mit dem spektakulären Auftritt eines echten Pferdes betont. Spielt für Sie das Pferd eine symbolhafte Rolle, wie z.B. für Romeo Castelucci? Oder eher die historische Rolle einer bewaffneten Macht?

TK:  Als ich im 2. Akt meiner Götterdämmerung ein lebendes Pferd als Grane auf der Bühne hatte, war es auch ein sehr konkretes Symbol für die fixe Idee von Männlichkeit, an denen sich Hagen abzuarbeiten hatte. Für die Virilität Siegfrieds, die Hagen zugleich beneidete wie auch ersehnte. Das Pferd im Fidelio ist dagegen eher Lokalkolorit und dient der Beglaubigung des historischen Realismus. Aber natürlich ist jedes Objekt oder jeder Vorgang auf der Bühne zugleich immer auch symbolisch oder zumindest symbolisch lesbar. In diesem Kontext kann man das Tier auch als Gegenpol zu dem kleinen Kanarienvogel sehen, den Marzelline bei uns hegt und pflegt. Oder als Einbruch von Unwägbarkeit in eine geordnete Welt. Ich überlasse die Deutung hier aber jedem einzelnen. Eindeutige Symbole finde ich eher langweilig.

AY:: Im zweiten Akt haben sie einen Teil des Londoner Publikums, das im ersten Akt mit den historisierenden Kulissen des epischen Theaters zufrieden war, ziemlich überrascht. Und ich dachte: so kommt Tobias Kratzer als Schöpfer der hervorragenden Bayreuther Regie des Tannhäuser „2019“ans Licht. Ihre bahnbrechende Idee, mehrschichtige Bühnenaktionen und neue Kontexte, auch Ihre exzellenten Kamera-Experimente haben Sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt als Regisseur des Jahres gewürdigt. Meine Frage betrifft aber nicht Ihre Stellung zu den Kritiker, sondern zum Publikum. Das ist nicht zufällig, dass das Opernpublikum in Ihren Inszenierungen in die Handlung eingezogen wird und an dieser Handlung partizipiert. Mögen Sie das Opernpublikum? Sind Sie auch kritisch einem zu solchen Publikum als „Zuschauer von Leiden“, das Kekse oder Schokolade während der Aufführung zu naschen wagt, während sich das große menschliche Drama zwischen Leonore und Florestan potenziert?

TK:  Ich glaube nicht, dass es mir als interpretierender Künstler zusteht mein Publikum zu bewerten. Oper kann auf vielfältige Weise rezipiert werden und ich verurteile keine davon. Natürlich freut man sich, wenn eine Zuschauerin oder ein Zuschauer versucht tief in die Gedankenwelt eines Stückes einzudringen und meine Inszenierung dabei hilfreich oder inspirierend findet. Aber wenn jemand einfach mal wieder seinen alten Hochzeitsanzug tragen, sein Date ausführen oder einen Geschäftspartner beindrucken möchte, dann sind das ja ebenso legitime Gründe für den Kauf einer Opernkarte. Ich werde deshalb aber auch nicht weniger anspruchsvoll oder unterhaltsam inszenieren als ich das sonst versuche. Im konkreten Fall des „Fidelio“ geht es ja auch nicht allein um Opernbesucher an sich. Das Publikum auf der Bühne verstehe ich auch als Metapher für das Verhalten unserer gesamten westlichen Gesellschaft. Und das Schicksal von Leonore und Florestan steht stellvertretend für viele Ungerechtigkeiten weltweit, von denen wir zwar wissen, die zu betrachten uns alleine aber noch nicht zum Handeln bringt.

Fidelio am Royal Opera House, Arie Mir ist so wunderbar …. mit Forsythe, Davidsen, Zeppenfeld, Tritschler;

youtube Trailer Royal Opera House London
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AY:  Es ist vollkommen klar, dass in Ihrer Inszenierung nicht der Minister als Deus ex machina auf der Bühne erscheint, sondern eine Frau. Es ist auch erstaunlich, dass bei Beethoven die einzige starke Person und der echte Held der Oper Fidelio eine Frau ist. Sie gehen aber noch weiter. In Ihrer Version agieren zwei starke Frauen. Leonore rettet ihr Ehemann Florestan und Marzelline rettet Fidelio / Leonore vor Don Pizarro. Weil Sie will, dass ihr Fidelio lebt, sogar wenn ihr Fidelio in Wirklichkeit Leonora ist? Sollen wir den Pistolen-Schuss Marzelline als Zeichen der bedingungslosen Menschenliebe einer Frau verstehen, die ursprünglich von Beethoven nicht als Heldin (so wie Leonora) gesehen wurde?

Tobias Kratzer: Ein klares: ja!

AY:  Nach Ihrem ersten Tannhäuser fühlten Sie sich wahrscheinlich noch so, wie Wagner: „Ich bin der Welt noch einen Tannhäuser schuldig.“ Sind Sie noch der Welt einen Fidelio schuldig? Welche Wunschoper wird Sie in der Zukunft beschäftigen?

TK: Um ehrlich zu sein, hatte ich nach meinem ersten Tannhäuser nicht unbedingt erwartet, das Stück so bald darauf noch einmal zu inszenieren. Und ähnlich geht es mir nun auch mit Fidelio. Aber ich lasse mich überraschen. Wunschopern habe ich ohnehin keine. Ich finde es meistens schöner mit Stücken konfrontiert zu werden, die ich bisher noch nicht so auf dem Schirm hatte. Sich etwas Fremdem empathisch anzunähern, anstatt immer nur dem Alt-Vertrauten zu begegnen, ist ja auch im echten Leben die deutlich spannendere Option.

Adelina Yefimenko: Lieber Herr Kratzer, auch in Namen unserer großen IOCO – Kultur Community möchte ich für dies aufschlussreiche und interessante Gespräch bedanken.

—| IOCO Interview |—

Wien, Wiener Staatsoper, SOLISTENKONZERT mit JONAS KAUFMANN, 29.09.2020

August 20, 2020 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

SOLISTENKONZERT   –  JONAS KAUFMANN

  Liederabend an der Wiener Staatsoper – 29. September 2020

Aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation und den damit verbundenen Erschwernissen im internationalen Reiseverkehr musste KS Agnes Baltsa ihr geplantes Solistenkonzert an der Wiener Staatsoper absagen. An ihrer Stelle konnte für den Liederabend am 29. September 2020 Jonas Kaufmann gewonnen werden.

Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg / Sony Classical

Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg / Sony Classical

[ Von Jonas Kaufmann wurden verschiedene Aufnahmen bei der Sony Classical veröffentlicht ]

Jonas Kaufmann, der in der Spielzeit 2020/21 im Haus am Ring in den Titelpartien von Don Carlos (Wiederaufnahme, September/Oktober 2020) und Parsifal (Premierenproduktion, April 2021) zu erleben sein wird, wird am Klavier von seinem langjährigen musikalischen Partner Helmut Deutsch begleitet.

Die beiden Künstler präsentieren das Programm »Selige Stunde« mit Werken u. a. von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Friedrich Silcher, Edvard Grieg, Richard Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart (vollständiges Programm weiter unten bzw. online auf wiener-staatsoper.at). Das Programm, das die beiden Künstler auch für ein im September erscheinendes Album aufgenommen haben, wird von ihnen als eine Art persönlicher Wunschliste des Lied-Repertoires charakterisiert. In den Worten von Jonas Kaufmann: »Es sind Stücke, die uns besonders am Herzen liegen und die zugleich auch ganz charakteristisch für den jeweiligen Komponisten sind.«

Jonas Kaufmann – Mahler Das Lied von der Erde
youtube Trailer Jonas Kaufmann Kanal
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Bereits gekaufte Karten für das Solistenkonzert am 29. September behalten ihre Gültigkeit oder können bis 30. August 2020 an den Bundestheaterkassen retourniert werden. Restkarten sind an den Bundestheaterkassen sowie online erhältlich.

 

DAS PROGRAMM


Franz Schubert: »Der Musensohn«

Ludwig van Beethoven: »Adelaide«, »Zärtliche Liebe«

Friedrich Silcher: »Ännchen von Tharau«

Felix Mendelssohn Bartholdy: »Auf Flügeln des Gesanges«

Edvard Grieg: »Ich liebe dich«

Franz Liszt: »Es muss ein Wunderbares sein«

Robert Schumann: »Widmung«

Franz Schubert: »Der Jüngling an der Quelle«

Carl Bohm: »Still wie die Nacht«

Richard Strauss: »Zueignung«

Alexander Zemlinsky: »Selige Stunde«

Frédéric Chopin, arr. Alois Melichar: »In mir klingt ein Lied«

Hugo Wolf: »Verschwiegene Liebe«

Antonín Dvorák: »Als die alte Mutter«

Richard Strauss: »Allerseelen«

Johannes Brahms: »Da unten im Tale«

Piotr. I. Tschaikowski: »Nur wer die Sehnsucht kennt«

Wolfgang Amadeus Mozart: »Das Veilchen«, »Sehnsucht nach dem Frühling«

Felix Mendelssohn Bartholdy: »Gruß«

Franz Schubert: »Die Forelle«

Robert Schumann: »Mondnacht«

Johannes Brahms: »Wiegenlied«

Franz Schubert: »Wandrers Nachtlied II«

Hugo Wolf: »Verborgenheit«

Gustav Mahler: »Ich bin der Welt abhanden gekommen«

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

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