Markneukirchen, 54. Instrumentalwettbewerb Violoncello / Gitarre, IOCO Aktuell, 09.-18.5.2019

Markneukirchen / Rieseninstrumente vor Musikinstrumentenmuseum © FFF

Markneukirchen / Rieseninstrumente vor Musikinstrumentenmuseum © FFF

54. Instrumentalwettbewerb  2019 – In den Startlöchern

9. – 18. Mai 2019 – Violoncello und Gitarre

Am 9.5.2019 beginnt der 54. Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen in den Fächern Violoncello und Gitarre. Und so werden vom 9. bis 18. Mai 2019 junge Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 16 und 29 Jahren über vier Wettbewerbsrunden ihr herausragendes Können zeigen und sich der Bewertung durch namhafte Juroren aus dem In- und Ausland stellen. Bereits am Mittwoch, dem 8. Mai werden die Teilnehmer in anreisen und der Musikstadt buntes Leben einhauchen.

Schirmherr des Wettbewerbs – Christian Thielemann

Bis zum Ende der Anmeldefrist bewarben sich 169 Kandidaten aus 36 verschiedenen Ländern von fünf Kontinenten. Davon entfielen auf das Fach Violoncello 121 Anmeldungen aus 30 Ländern. Im Fach Gitarre bewarben sich 48 Teilnehmer aus 23 Ländern. Auf Grund des hohen Zuspruchs im Fach Violoncello wurde eine Vorauswahl durchgeführt, in deren Ergebnis 71 junge Cellistinnen und Cellisten aus 25 Ländern die ersehnte Nachricht über die Zulassung zum Wettbewerb in Markneukirchen erhielten. Bei den Gitarristen wurden alle 48 Bewerber direkt nach Anmeldeschluss zugelassen.

Von den 119 zum Wettbewerb eingeladenen Musikerinnen und Musikern führt Südkorea erneut mit 20 Teilnehmern den Länderspiegel an, gefolgt von Deutschland mit acht und Frankreich mit elf Teilnehmern.

Neben den Wettbewerbsrunden in der Musikhalle Markneukirchen (Fach Violoncello) und in der Villa Merz, Adorfer Straße 38 in Markneukirchen (Fach Gitarre) erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, welches Konzerte verschiedenster Genre, Ausstellungen, Schauvorführungen in der Erlebniswelt
Musikinstrumentenbau sowie Fachvorträge beinhaltet.

Eröffnet wird der Wettbewerb am Freitag, dem 10. Mai 2019 in der Musikhalle Markneukirchen mit einem Konzert des Sinfonieorchesters Markneukirchen. Solist des Abends wird der deutsche Oboist Thomas Hecker sein. Er begeisterte als Preisträger des Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen 2010 und kehrt nun mit dem Oboenkonzert in e-Moll von Georg Philipp Telemann an den Ort seines Erfolges zurück. Zur festlichen Eröffnung des Wettbewerbes erklingen außerdem die Sinfonia D-Dur op. 18 Nr. 4 von Johann Christian Bach sowie die Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73 von Johannes Brahms.

Markneukirchen / 44. Internationaler Instrumentalwettbewerb Makneukirchen hier Preistraeger Victor Julien-Laferriere © Ellen Liebner

Markneukirchen / 44. Internationaler Instrumentalwettbewerb Makneukirchen hier Preistraeger Victor Julien-Laferriere © Ellen Liebner

Der Chor des Gymnasiums Markneukirchen und das Blasorchester Markneukirchen laden am Dienstag, dem 14. Mai 2019 unter dem Motto „BO & Gym“ zu einem bunten Abend ein, dessen Programm vom Musikantenmarsch über Volkslied bis hin zu Filmmusik und Musical reichen wird.

Glanzvoller Höhepunkt und Abschluss des Wettbewerbes wird auch 2019 wieder das Preisträgerkonzert mit den Bestplatzierten des Wettbewerbes in den Fächern Violoncello und Gitarre am Samstag, dem 18. Mai 2019, 19.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen sein. Die beiden Bestplatzierten werden mit dem Cellokonzert a-Moll von Robert Schumann sowie dem Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester von Joaquín Rodrigo zu erleben sein. Beide Werke stehen auch in den Finalrunden am 16. Mai (Gitarre) und am 17. Mai (Violoncello) auf dem Programm. Die Begleitung wird vom Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau unter der Leitung von GMD Leo Siberski (Finale Violoncello) bzw. Vladimir Yaskorski (Finale Gitarre) übernommen. Die weiteren Preisträger stellen im Preisträgerkonzert ihr Können noch einmal mit den herausragendsten Interpretationen aus ihrem Wettbewerbsprogramm unter Beweis.

Schirmherr des Wettbewerbs – Christian Thielemann

Für den Wettbewerb 2019 hat erneut der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, die Schirmherrschaft übernommen. Die Präsidentschaft liegt in den Händen von Prof. Thomas Selditz. Unter seiner Leitung werden die beiden Fachjuryvorsitzenden Prof. Danjulo Ishizaka – Violoncello (Japan/Deutschland) und Prof. Thomas Müller-Pering – Gitarre (Deutschland) gemeinsam mit international anerkannten Musikerpersönlichkeiten und Pädagogen in den beiden Fachjurys wirken. Dazu gehören im Bereich Violoncello: Prof. Yi-Bing Chu (China), Prof. Maria Kliegel (Deutschland), Prof. Zdzislaw Zapinski (Polen), Prof. Monika Leskovar (Kroatien), Prof. Csaba Onczay (Ungarn) und Prof. Marko Ylönen (Finnland). Der Jury im Fach Gitarre gehören an: Prof. Joaquín Clerch (Kuba), Prof. József Eötvös (Ungarn), Prof. Margarita García Escarpa (Spanien), Prof. Pablo Márquez (Argentinien), Prof. Raphaella Smits (Belgien) und Prof. Alexander Swete (Österreich).

Markneukirchen – Ort mit großer Musiktradition

Markneukirchen ist schön. Doch die musikalische Tradition des Ortes ist spektakulär: Reizvoll auf dem westlichen Elstergebirge Sachsens gelegen, im oberen Vogtland nahe Tchechien, besitzt Markneukirchen eine ungewöhnliche Spezialität: Um 1200 gegründet wird der Ort nach seinem Gründer Albertus Nothaft de Wildestein Nothaft genannt. Stadtrechte erhielt das Örtchen Nothaft bereits 1360. 1405 erstmals als Markt Neukirchen amtlich erwähnt, besaß es als „Amtsstädtchen“ schon früh Sitz und Stimme im „kursächsischen Landtag“.

Markneukirchen / Geigenbauer Joerg Wunderlich © FFF Markneukirchen / Geigenbauer Joerg Wunderlich © FFF

Überregionale Bedeutung gewinnt das kleine Örtchen ab 1658, als protestantische Glaubensflüchtlinge den Geigenbau in die Stadt bringen. 12 Geigenbauer gründen 1677 die erste Geigenmacherinnung, 1750 beginnt der Bogenbau, 1777 gründen Saitenmacher die erste Saitenmacherinnung. 1797 schließen sich Waldhorn- und Pfeifenmacher zur „Musikalischen Blas,- Instrumentenmachergesellschaft“ zusammen. Um 1800 werden Gitarren gebaut; Zithern und Mandolinen folgen bald. 1834 wird in Markneukirchen die erste Musikschule Deutschlands gegründet. Auch die Martin-Trompete (Schalmei) wird 1905 in Markneukirchen entwickelt.

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Markneukirchen, 54. Instrumentalwettbewerb – Violoncello – Gitarre, IOCO Aktuell, 31.12.2018

Markneukirchen / Rieseninstrumente vor Musikinstrumentenmuseum © FFF

Markneukirchen / Rieseninstrumente vor Musikinstrumentenmuseum © FFF

 54. Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2019

9. – 18.  Mai 2019  –  Violoncello und Gitarre

Anmeldeschluss für den Wettbewerb:
– 10.1.2019  – Violoncello
– 31.1.2019  –  Gitarre

Wenn die Musikstadt Markneukirchen im Frühjahr 2019 zum 54. Mal junge Musiker zum Internationalen Instrumentalwettbewerb einlädt, werden vom 9. bis 18. Mai 2019 die Fächer Violoncello und Gitarre im Mittelpunkt stehen. Gerne erinnert man sich im Vogtland noch an die herausragenden Preisträger der letzten Wettbewerbe in diesen Fächern – Bruno Delepelaire (jetzt Berliner Philharmoniker), Sol Daniel Kim und Edward King in der Kategorie Violoncello sowie Otto Tolonen, Rafael Aguirre und Matthias Müller im Fach Gitarre.

Zu den drei öffentlichen Auswahlprüfungen und einer Finalrunde in jedem Fach sowie dem abschließenden Preisträgerkonzert in Begleitung des Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau werden auch 2019 außergewöhnliche Talente aus aller Welt erwartet. Die öffentliche Ausschreibung des Wettbewerbsprogramms sowie weitere Informationen zum Wettbewerbsablauf können über die Homepage des Wettbewerbes www.instrumental-competition.de abgerufen werden. Anmeldungen sind dort direkt online möglich. Die Anmeldefrist für das Fach Violoncello läuft bis 10. Januar 2019. Für das Fach Gitarre werden Bewerbungen bis 31. Januar 2019 entgegengenommen. Die Anmeldegebühr beträgt 100 Euro, die Altersgrenze liegt bei 30 Jahren im Fach Violoncello bzw. 32 Jahren für Gitarre. Den Preisträgern stehen Geldpreise im Wert von 31.000 Euro sowie Konzertengagements und verschiedene Sachpreise in Aussicht.

Markneukirchen / Ehemalige Markkirchener Gitarre Finalisten: Otto Tolonen_Finland, Matthias Müller - Germany, Aquirre Rafael Spain © Ellen Liebner

Markneukirchen / Ehemalige Markkirchener Gitarre Finalisten: Otto Tolonen_Finland, Matthias Müller – Germany, Aquirre Rafael Spain © Ellen Liebner

Schirmherr des Wettbewerbs – Christian Thielemann

Für den Wettbewerb 2019 hat erneut der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, die Schirmherrschaft übernommen. Die Präsidentschaft liegt in den Händen von Prof. Thomas Selditz. Unter seiner Leitung werden die beiden Fachjuryvorsitzenden Prof. Danjulo Ishizaka – Violoncello (Japan/Deutschland) und Prof. Thomas Müller-Pering – Gitarre (Deutschland) gemeinsam mit international anerkannten Musikerpersönlichkeiten und Pädagogen in den beiden Fachjurys wirken. Dazu gehören im Bereich Violoncello: Prof. Yi-Bing Chu (China), Prof. Maria Kliegel (Deutschland), Prof. Zdzislaw Zapinski (Polen), Prof. Monika Leskovar (Kroatien), Prof. Csaba Onczay (Ungarn) und Prof. Marko Ylönen (Finnland). Der Jury im Fach Gitarre gehören an: Prof. Joaquín Clerch (Kuba), Prof. József Eötvös (Ungarn), Prof. Margarita García Escarpa (Spanien), Prof. Pablo Márquez (Argentinien), Prof. Raphaella Smits (Belgien) und Prof. Alexander Swete (Österreich).


Markneukirchen – Ort mit großer Musiktradition

Markneukirchen ist schön. Doch die musikalische Tradition des Ortes ist spektakulär: Reizvoll auf dem westlichen Elstergebirge Sachsens gelegen, im oberen Vogtland nahe Tchechien, besitzt Markneukirchen eine ungewöhnliche Spezialität: Um 1200 gegründet wird der Ort nach seinem Gründer Albertus Nothaft de Wildestein Nothaft genannt. Stadtrechte erhielt das Örtchen Nothaft bereits 1360. 1405 erstmals als Markt Neukirchen amtlich erwähnt, besaß es als „Amtsstädtchen“ schon früh Sitz und Stimme im „kursächsischen Landtag“.

Markneukirchen / Geigenbauer Joerg Wunderlich © FFF

Markneukirchen / Geigenbauer Joerg Wunderlich © FFF

Überregionale Bedeutung gewinnt das kleine Örtchen ab 1658, als protestantische Glaubensflüchtlinge den Geigenbau in die Stadt bringen. 12 Geigenbauer gründen 1677 die erste Geigenmacherinnung, 1750 beginnt der Bogenbau, 1777 gründen Saitenmacher die erste Saitenmacherinnung. 1797 schließen sich Waldhorn- und Pfeifenmacher zur „Musikalischen Blas,- Instrumentenmachergesellschaft“ zusammen. Um 1800 werden Gitarren gebaut; Zithern und Mandolinen folgen bald. 1834 wird in Markneukirchen die erste Musikschule Deutschlands gegründet. Auch die Martin-Trompete (Schalmei) wird 1905 in Markneukirchen entwickelt.

Der Markneukirchner Musikwettbewerb wird im jährlichen Wechsel zwischen Streich- und Blasinstrumenten (jeweils zwei Instrumente) ausgetragen und dient der Nachwuchsförderung junger Instrumentalisten. Er steht auf hohem künstlerischen Niveau und wird von der Fachwelt als bedeutsames Ereignis angesehen. Vordere Plätze bedeuten fast immer für die Teilnehmer den Sprung in die Internationalität und werden als Gütesiegel gewertet.

2018   :  228 Bewerber aus 38 Ländern

Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneuenkirchen / Preisträger Viola 2013: (v.l.n.r.) Hiyoli Togawa (2. Preis, Japan), Manuel Vioque-Judde (3. Preis, Frankreich), Kyoung Min Park (3. Preis, Südkorea) © Ellen Liebner

Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneuenkirchen / Preisträger Viola 2013: (v.l.n.r.) Hiyoli Togawa (2. Preis, Japan), Manuel Vioque-Judde (3. Preis, Frankreich), Kyoung Min Park (3. Preis, Südkorea) © Ellen Liebner

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Markneukirchen, 53. Instrumentalwettbewerb – Flöte und Fagott, IOCO Aktuell, 20.01.2018

Markneukirchen / Rieseninstrumente vor Musikinstrumentenmuseum © FFF

Markneukirchen / Rieseninstrumente vor Musikinstrumentenmuseum © FFF

 53. Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen

3. bis 12. Mai 2018 – Flöte und Fagott

Markneukirchen ist schön. Doch die musikalische Tradition des Ortes ist spektakulär: Reizvoll auf dem westlichen Elstergebirge Sachsens gelegen, im oberen Vogtland nahe Tchechien, besitzt Markneukirchen eine ungewöhnliche Spezialität: Um 1200 gegründet wird der Ort nach seinem Gründer Albertus Nothaft de Wildestein Nothaft genannt. Stadtrechte erhielt das Örtchen Nothaft bereits 1360. 1405 erstmals als Markt Neukirchen amtlich erwähnt, besaß es als „Amtsstädtchen“ schon früh Sitz und Stimme im „kursächsischen Landtag“.

Markneukirchen / Geigenbauer Joerg Wunderlich © FFF

Markneukirchen / Geigenbauer Joerg Wunderlich © FFF

Überregionale Bedeutung gewinnt das kleine Örtchen ab 1658, als protestantische Glaubensflüchtlinge den Geigenbau in die Stadt bringen. 12 Geigenbauer gründen 1677 die erste Geigenmacherinnung, 1750 beginnt der Bogenbau, 1777 gründen Saitenmacher die erste Saitenmacherinnung. 1797 schließen sich Waldhorn- und Pfeifenmacher zur „Musikalischen Blas,- Instrumentenmachergesellschaft“ zusammen. Um 1800 werden Gitarren gebaut; Zithern und Mandolinen folgen bald. 1834 wird in Markneukirchen die erste Musikschule Deutschlands gegründet. Auch die Martin-Trompete (Schalmei) wird 1905 in Markneukirchen entwickelt.

Schirmherr des Wettbewerbs – Christian Thielemann

Der Markneukirchner Musikwettbewerb wird im jährlichen Wechsel zwischen Streich- und Blasinstrumenten (jeweils zwei Instrumente) ausgetragen und dient der Nachwuchsförderung junger Instrumentalisten. Er steht auf hohem künstlerischen Niveau und wird von der Fachwelt als bedeutsames Ereignis angesehen. Vordere Plätze bedeuten fast immer für die Teilnehmer den Sprung in die Internationalität und werden als Gütesiegel gewertet.

2018 – 228 Bewerber aus 38 Ländern der Welt

Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneuenkirchen / Preisträger Viola 2013: (v.l.n.r.) Hiyoli Togawa (2. Preis, Japan), Manuel Vioque-Judde (3. Preis, Frankreich), Kyoung Min Park (3. Preis, Südkorea) © Ellen Liebner

Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneuenkirchen / Preisträger Viola 2013: (v.l.n.r.) Hiyoli Togawa (2. Preis, Japan), Manuel Vioque-Judde (3. Preis, Frankreich), Kyoung Min Park (3. Preis, Südkorea) © Ellen Liebner

Im Mittelpunkt des 53. Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen werden Flöte und Fagott stehen, der vom 3. bis 12. Mai 2018 erneut junge Musiker aus aller Welt in die Musikstadt einlädt. Beide Fächer sind nach längerer Zeit wieder im Wettbewerbskalender zu finden; einen Flötenwettbewerb gab es zuletzt 2002 in der Musikstadt, einen Wettbewerb für Fagott 2006.

Dieser lange Zeitabstand tat der Attraktivität aber keinen Abbruch, denn zum Ende der Anmeldefrist lagen insgesamt 228 Bewerbungen aus 38 Ländern vor. Davon entfielen 146 auf das Fach Flöte und 82 auf das Fach Fagott. Besonders stark vertreten sind erneut junge Musiker aus Südkorea (38). Sie stellen in beiden Fächern die größte Bewerbergruppe. Gefolgt werden sie von Deutschland (23) und China (18). Bei den Bewerbungen im Fach Flöte entscheidet nun eine CD-Vorauswahl über die endgültige Zulassung zum Wettbewerb. Das Ergebnis wird Ende Februar veröffentlicht. Für die Bewerber im Fach Fagott wird keine CD-Vorauswahl durchgeführt, da es die Anzahl der Anmeldungen nicht erfordert. Hier erhalten alle Bewerber eine Einladung nach Markneukirchen.

Insgesamt werden zu den drei öffentlichen Auswahlprüfungen und einer Finalrunde in jedem Fach sowie dem abschließenden Preisträgerkonzert außergewöhnliche Talente aus aller Welt erwartet.

Für den Wettbewerb 2018 hat der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, erneut die Schirmherrschaft übernommen. Die Präsidentschaft liegt in den Händen von Prof. Peter Damm. Unter seiner Leitung werden die beiden Fachjury-vorsitzenden Prof. Eckart Haupt – Flöte (Deutschland) und Prof. Wolfgang Rüdiger – Fagott (Deutschland) gemeinsam mit international anerkannten Musikerpersönlichkeiten und Pädagogen in den beiden Fachjurys wirken. Dazu gehören im Bereich Flöte Prof. Dr. John R. Bailey (USA), Prof. Irmela Boßler (Deutschland), Prof. Dr. Daisuke Morota (Japan), Prof. Gaby Pas-Van Riet (Belgien), Prof. Roswitha Staege (Deutschland) und Prof. Jirí Válek (Tschechische Republik). Im Fach Fagott gehören der Jury an: Prof. Stefano Canuti (Italien), Frau Kari Foss (Norwegen), Prof. Pascal Gallois (Frankreich), Prof. Albrecht Holder (Deutschland), Prof. Valery Popov (Russland) und Prof. Alfred Rinderspacher (Deutschland).

Instrumentalwettbewerb Markneukirchen / Die Preisträger Fagott 2006 © Ellen Liebner

Instrumentalwettbewerb Markneukirchen / Die Preisträger Fagott 2006 © Ellen Liebner

Die Preisträger erwarten neben den Geldpreisen, die in diesem Jahr u.a. von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Volksbank Vogtland, der Merkur Bank Markneukirchen sowie dem Verein Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen gestiftet werden, auch Konzertengagements z.B. mit der Chursächsischen Philharmonie, sowie weitere Sachpreise Markneukirchener Instrumentenbauer wie eine Piccoloflöte der Firma Hammig, eine Generalüberholung für Fagott der Firma Gebrüder Mönnig und ein Einkaufsgutschein der Firma Buffet Crampon. Unterstützt wird der Wettbewerb darüber hinaus auch durch weitere Institutionen und Unternehmen der Region wie die Stadt Markneukirchen und die Sparkasse Vogtland und deren Stiftung.

Neben den vier Wettbewerbsrunden in beiden Fächern, die allen Interessierten offen stehen, können die Besucher abwechslungsreiche Rahmenveranstaltungen erleben. Eröffnet wird der Wettbewerb mit einem Konzert des Sinfonieorchesters Markneukirchen am Freitag, den 4. Mai 2018. Solist des Abends wird der 27-jährige Cellist Sol Daniel Kim aus Österreich sein. Er begeisterte als Preisträger des Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen 2013 und kehrt nun mit dem Cellokonzert B-Dur von Luigi Boccherini an den Ort seines Erfolges zurück. Auf dem Programm des Abends stehen außerdem die Ouvertüre Die Geschöpfe des Prometheus von Ludwig van Beethoven, sowie dessen 6. Sinfonie Pastorale. Eintritt: VVK 16,-/13,- Euro, AK 18,-/15,- Euro.

Das Blasorchester Markneukirchen, ebenfalls ein Laienorchester mit zahlreichen Musikinstrumentenbauern in seinen Reihen, gibt am darauffolgenden Dienstag, den 8. Mai 2018, ein Konzert in der Musikhalle Markneukirchen. Während der Wettbewerbstage wird es in den Instrumentenbau-Werkstätten und bei Ausstellungen auch die Möglichkeit geben, den Instrumentenbauern über die Schulter zu schauen. Im Musikinstrumenten-Museum wird passend zu Wettbewerb im Fach Flöte am 5. Mai 2018 eine Sonderausstellung eröffnet zum Thema Die Familie der Querflöte – von Piccolo bis Subkontrabassflöte.

Glanzvoller Höhepunkt des Wettbewerbs – 12.Mai 2018

Ein Einführungsvortrag sowie zwei Konzerte mit Flötenensembles am 5. und 6. Mai umrahmen die Präsentation musikalisch. Glanzvoller Höhepunkt und Abschluss des Wettbewerbes wird auch 2018 wieder das Preisträgerkonzert mit den Bestplatzierten des Wettbewerbes in den Fächern Flöte und Fagott am Samstag, dem 12. Mai 2018, 19.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen sein. Die beiden Bestplatzierten werden mit einem Flöten- bzw. Fagottkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart zu erleben sein. Diese Werke stehen auch in den Finalrunden am 10. Mai (Fagott) und am 11. Mai (Flöte) auf dem Programm. Die Begleitung wird von der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach übernommen. Die weiteren Preisträger stellen im Preisträgerkonzert ihr Können noch einmal mit den herausragendsten Interpretationen aus ihrem Wettbewerbsprogramm unter Beweis.

Instrumentalwettbewerb@markneukirchen.de

Die große Resonanz beruht nicht zuletzt auf dem einmaligen Flair, geprägt von besonderem Profil und besonderem Reiz, der Wechselbeziehung zwischen Handwerk und künstlerischem Tun. Es werden immer wieder neue Kontakte geschaffen zwischen denen, die ihr Instrument meisterlich beherrschen und spielen können, und den Markneukirchner Musikinstrumenten-bauern, die diese Instrumente mit künstlerischer Fertigkeit meisterhaft bauen. Besonders intensive Begegnungen während des Wettbewerbes sind bei den Ausstellungen und natürlich bei Gesprächen direkt in den zahlreichen Werkstätten der Musikinstrumentenbaumeister möglich.

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Markneukirchen, 52. Internationaler Instrumentalwettbewerb, IOCO Aktuell, 11.02.2017

Februar 11, 2017 by  
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Markneukirchen / Rieseninstrumente vor Musikinstrumentenmuseum © FFF

Markneukirchen / Rieseninstrumente vor Musikinstrumentenmuseum © FFF

Internationaler Instrumentalwettbewerb 4. bis 13. Mai 2017

Instrumente – Viola und Kontrabass

Viola und Kontrabass sind Mittelpunkt des 52. Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen. Vom 4. bis 13. Mai 2017 lädt die Musikstadt erneut junge Musiker aus aller Welt ein, über vier Wettbewerbsrunden ihr herausragendes Können zu zeigen und sich der Bewertung durch namhafte Juroren aus dem In- und Ausland zu stellen. Die Anmeldefrist für den Wettbewerb lief bis 31. Januar 2017. Eingeladen sind junge Nachwuchskünstler im Alter bis 30 (Fach Viola) bzw. 32 Jahre (Fach Kontrabass) aus aller Welt. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 31.000 Euro sowie Konzertengagements und Sachpreise in Aussicht gestellt.

Markneukirchen / Geigenbauer Joerg Wunderlich schafft eine neues Instrument © FFF

Markneukirchen / Geigenbauer Joerg Wunderlich schafft eine neues Instrument © FFF

Markneukirchen ist schön. Doch die musikalische Tradition des Ortes ist spektakulär: Reizvoll auf dem westlichen Elstergebirge Sachsens gelegen, im oberen Vogtland nahe Tschechien, besitzt der Ort eine ungewöhnliche Spezialität: Gegründet um 1200 wird der Ort nach seinem Gründer Albertus Nothaft de Wildestein „Nothaft“ genannt. Stadtrechte erhielt das Örtchen Nothaft bereits 1360. 1405 erstmals als Markt Neukirchen amtlich erwähnt, besaß es als „Amtsstädtchen“ schon früh Sitz und Stimme im „kursächsischen Landtag“.

Schirmherr/in Staatsministerin Prof. Monika Grütters und Christian Thielemann

Markneukirchen / Schirmherr des Wettbewerbs Christian Thielemann © Matthias Creutziger

Markneukirchen / Schirmherr des Wettbewerbs Christian Thielemann © Matthias Creutziger

Überregionale Bedeutung gewinnt das kleine Örtchen ab 1658, als protestantische Glaubensflüchtlinge den Geigenbau in die Stadt bringen. 12 Geigenbauer gründen 1677 die erste Geigenmacherinnung, 1750 beginnt der Bogenbau, 1777 gründen Saitenmacher die erste Saitenmacherinnung. 1797 schließen sich Waldhorn- und Pfeifenmacher zur „Musikalischen Blas,- Instrumentenmachergesellschaft“ zusammen. Um 1800 werden Gitarren gebaut; Zithern und Mandolinen folgen bald. 1834 wird in Markneukirchen die erste Musikschule Deutschlands gegründet. Auch die Martin-Trompete (Schalmei) wird 1905 in Markneukirchen entwickelt.

Während der Wettbewerbstage wird es in den Instrumentenbau-Werkstätten der Stadt, bei Ausstellungen und Fachgesprächen viele verschiedenste Möglichkeiten geben, sich dem Thema Instrumentenbau zu nähern. Die rund 350-jährige Handwerkstradition, erst im Dezember 2014 in die Liste des immateriellen Kulturerbes in Deutschland aufgenommen, wird dabei für jedermann spürbar.

Der 52. Intrumentalwettbewerb wird am 5. Mai 2017, 20.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen mit einem Konzert des Sinfonieorchester Markneukirchen und Viktor Spáth (Trompete) – Ungarn, 1. Preisträger 2014 statt. Ein Konzert der Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs mit den  der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach findet am 13. Mai 2017, 19.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen statt.

Markneukirchen / Schirmherrin des Wettbewerbs - Staatsministerin Prof. Monika Grütters @ Christof_Rieken

Markneukirchen / Schirmherrin des Wettbewerbs – Staatsministerin Prof. Monika Grütters @ Christof_Rieken

Die Präsidentschaft liegt in den Händen von Prof. Julius Berger. Unter seiner Leitung werden die beiden Fachjuryvorsitzenden Prof. Thomas Selditz – Viola (Deutschland) und Prof. Frithjof-Martin Grabner – Kontrabass (Deutschland) gemeinsam mit international anerkannten Musikerpersönlichkeiten und Pädagogen in den beiden Fachjurys wirken. In drei öffentlichen Auswahlprüfungen sowie der abschließenden Finalrunde mit Orchester zeigen die Kandidaten ihr herausragendes Können. Umrahmt wird der Wettbewerb von zahlreichen Veranstaltungen, Konzerten, Ausstellungen und Gelegenheiten, mit den vogtländischen Musikinstrumentenbauern in Kontakt zu treten.

Erstmals wird in diesem Jahr die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, die Schirmherrschaft über den traditionsreichen Musikwettbewerb in der Stadt der Musikinstrumentenbauer übernehmen. Sie übt dieses Amt gemeinsam mit dem weltbekannten Dirigenten Christian Thielemann aus, der 2016 in dieser Funktion die Nachfolge von Prof. Kurt Masur angetreten hat.  

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