Hagen, Theater Hagen, Intendant Francis Hüsers – Vertrag verlängert, IOCO Aktuell, 07.06.2020

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

 Theater Hagen verlängert mit Francis Hüsers

Das Theater Hagen ist als eine der führenden Bühnen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet worden. Am Ende der Spielzeit 2019/20 sah Die Deutsche Bühne das Theater Hagen als bestes Haus in der Kategorie Überzeugende Theaterarbeit abseits großer Theaterzentren.

Als Bürgertheater liegt das Theater Hagen seit seiner Erbauung im Jahr 1911 im Herzen Hagens und ist einer der wichtigsten kulturellen Anziehungspunkte und Ausdruck der lebendigen Stadtkultur. Auch regional findet das Haus mit seinem breiten Repertoire und einem Schwerpunkt im Musiktheater ausgezeichnete Beachtung. Wichtiges Einzugsgebiet ist neben der näheren Umgebung und dem Ruhrgebiet vor allem das Sauerland. Rund 175.000 Besucher*innen nehmen jährlich die Angebote in den Sparten Musiktheater, Ballett, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater, sowie die Konzerte des Philharmonischen Orchesters Hagen wahr.

Januar 2018 – Bei Francis Hüsers im Theater Hagen
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Francis Hüsers

ist Intendant des Theater Hagen seit August  2017. An der Staatsoper Hamburg arbeitete Hüsers früher als Referent und Künstlerischer Produktionsleiter für die Intendanzen von Albin Hänseroth und Louwrens Langevoort und dabei auch alle Zusammenarbeiten von Generalmusikdirektor Ingo Metzmacher mit Regisseuren wie Peter Konwitschny (z.B. Lohengrin, Wozzek) Hans Neuenfels (Fidelio) oder Willy Decker (z.B. Pelleas et Melisande) betreut – Produktionen, von denen heute einige ‚Kultstatus’ erlangt haben.

Als Librettist schrieb Hüsers Texte für Musiktheaterstücke von Jörn Arnecke (Das Fest im Meer, uraufgeführt in Hamburg 2003, und Drei Helden, uraufgeführt in Rheinsberg 2004), für eine Oper von Alexander Muno (Vom Meer nach Ibsens Die Frau vom Meer, uraufgeführt in Heidelberg 2011) und für die Kinderoper von Benjamin Gordon Die Hamburger Sindbadauken, uraufgeführt in Hamburg 2015.

Ein Sommernachtstraum – Inszenierung Francis Hüsers
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Als Dramaturg zahlreicher Opernproduktionen arbeitete Hüsers in Berlin, Graz und mehr.mit den Regisseuren Luk Perceval, Dmitri Tcherniakov, David Alden, Alexander Schulin, Nigel Lowery, Vincent Boussard, Petra Müller, Ramin Gray, Johannes Erath und Jochen Biganzoli zusammen.

Francis Hüsers hat am Theater Hagen seit August 2017 durch abwechslungsreiche Spielpläne mit Werken in unterschiedlichsten Regie- und Ausstattungshandschriften für regionales wie auch überregionales Aufsehen gesorgt.

 Vertrag von Intendant Francis Hüsers bis 2025 verlängert

Die Stadt Hagen hat am 4. Juni 2020 beschlossen, den Vertrag mit Francis Hüsers, Intendant des Theater Hagen, bis Sommer 2025 zu verlängern.

Hüsers:Ich freue mich sehr über diese Entscheidung, weil ich nun mit meinem Team am Theater Hagen die nächsten fünf Spielzeiten werde planen können, die nicht zuletzt aufgrund der Corona-Krise eine große Herausforderung für uns alle darstellen. Es wird darum gehen, die hohe künstlerische Qualität unserer Produktionen zu halten und  zielgruppenspezifisch sogar noch auszubauen. In Hagen und Umgebung beim Publikum verankert zu sein und von diesem gestützt wirklich profilierte Kunst anzubieten, ist Ziel unserer Arbeit. Das Theater Hagen mit seinen hervorragend engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist trotz aller Krisen zur Zeit bestens dafür aufgestellt.“

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

Hagen, Theater Hagen, Podcast – „Who’s afraid of opera“, IOCO Aktuell, 25.03.2020

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

 Podcast – Geschichten über Opern und Msuik

– Who’s afraid of opera –

Das Theater Hagen reagiert auf die Corona-Krise mit einem Online-Spielplan. Zu diesem gehört auch ein Podcast, der jeweils in der Nacht von Sonntag ins Netz gestellt wird. Die erste Folge erscheint am Montag, dem 23. März 2020.

Who’s afraid of opera – heißt der Podcast des Theaters, den Intendant Francis Hüsers selbst gestaltet und der sowohl auf der Plattform Spotify als auch auf der Webseite des Theater Hagen zu hören ist. Mit dem Projekt erfüllt sich Hüsers einen lang gehegten Wunsch. Die Idee einer Theater-Radiosendung habe er schon gehabt, als er vor zweieinhalb Jahren nach Hagen gekommen sei. Ein Hinweis darauf findet sich sogar in seinem ersten „Datenheft“, dem Spielzeitheft des Theaters für die Spielzeit 2018/19, in Form einer Zeichnung mit der Bildunterschrift radiomusiktheaterhagen“.

Zar und Zimmermann – Albert Lortzing
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In Who’s afraid of opera spricht Hüsers über die Geschichten, die Musik und die Hintergründe ausgewählter Opern, die zum Teil auch im Programm des Theater Hagen waren oder noch kommen sollen. Anhand von Audio-Ausschnitten der Opern in hochwertigen Aufnahmen, die kommentiert und erläutert werden, stellt er sowohl bekannte Werke im neuen Zusammenhang vor, als auch für manche neu zu entdeckende Werke, immer aber immer in je eigener Weise: Infotainment vom Feinsten für Neugierige wie für Kenner!

In der ersten Folge geht es vor allem um bekannte und beliebte Opern des 19. Jahrhunderts aus der Epoche der Romantik, z. B. also von Verdi oder Wagner, deren Melodien oft einem viel größeren Kreis von Menschen bekannt als ihnen selbst bewusst ist – also um genau die Opern, die hierzulande als erstes mit „Oper“ assoziiert werden. Und so bekannt sie auch sind – gerade hier gibt es viel Neues zu erfahren.

Tatkräftige Unterstützung bekommt Hüsers bei dem Projekt von Rolf Köppermann, dem Leiter der Tontechnik. Kurzerhand hat dieser für die Aufnahmen das Intendantenbüro in ein Tonstudio verwandelt. „Das ist mein Job“, schmunzelt der langjährige Mitarbeiter des Theaters. Eine eigene vom Theater herausgegebene Radiosendung habe es in den dreißig Jahren, die er am Haus arbeitet, jedoch noch nie gegeben. Die neue Aufgabe habe Spaß gemacht, er selbst sei von der Sendung begeistert – und habe vorher gar nicht gewusst, dass der Intendant eine so tolle Radiostimme habe.

Neben dem Podcast werden auch verschiedene Video-Formate, das Online-Verfügbarmachen von Noten und sogar ein Theater-Bastel-Tutorial für Kinder auf dem Online-Spielplan stehen. Eine detaillierte Übersicht veröffentlich das Theater  an, kurz nach dem 30.3.2020

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

Hagen, Theater Hagen, Viertes Kammerkonzert im Kunstquartier Hagen, 08.12.2019

Dezember 5, 2019 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Viertes Kammerkonzert
am Sonntag, 8. Dezember 2019 um 11.30 Uhr

im Auditorium im Kunstquartier Hagen
Programm: Ludwig van Beethoven: Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur op. 69
Violinromanze F-Dur op. 50
Klaviertrio c-Moll op. 1 Nr. 3

Interpreten: Evgeny Selitsky (Violine), Rolf Petrich (Violoncello) und
Amy Tarantino-Trafton (Klavier)

Das vierte Kammerkonzert findet am 8. Dezember 2019 mit Beginn um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen statt und bietet eine Einstimmung auf das Beethoven-Jahr 2020 (250. Geburtstag). Auf dem Programm stehen folgende Werke dieses Komponisten: die 1808 vollendete dreisätzige Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur op. 69, die 1798 geschriebene Violinromanze F-Dur op. 50 und das 1795 veröffentlichte viersätzige Klaviertrio c-Moll op. 1 Nr. 3. Für die Präsentation dieser Kompositionen haben sich Evgeny Selitsky (Violine), Rolf Petrich (Violoncello) und Amy Tarantino-Trafton (Klavier) zusammengefunden.

Eintritt 12 / 8 Euro

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

Hagen, Theater Hagen, Hoffmanns Erzählungen – Jacques Offenbach, IOCO Aktuell, 29.11.2019

November 29, 2019 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN  – Jacques Offenbach

Intendant Francis Hüsers inszeniert

Premiere 30. NOVEMBER 2019, 19.30 Uhr

Die Premiere von Hoffmanns Erzählungen am Theater Hagen findet am 30. November 2019 statt. IOCO wird dazu berichten. 

Aufgeführt wird die Neuinszenierung der Oper Hoffmanns Erzählungen (Les Contes d’Hoffmann) von Jacques Offenbach (Libretto von Jules Barbier; Fassung: Choudens-Guiraud 1907), in französischer Sprache mit deutschen Übertexten.

Jacques Offenbach Paris © IOCO

Jacques Offenbach Paris © IOCO

Diebe, die es auf Schatten und Spiegelbilder abgesehen haben; eine längst verstorbene Mutter, die in den Gesang ihrer Tochter einstimmt; ein Wesen zwischen Mensch und Maschine; geheimnisvolle Doppelgänger – in den Werken des deutschen romantischen Dichters E.T.A. Hoffmann werden die Leser in phantastische Welten geführt, in denen die Gesetze der Logik und Vernunft außer Kraft gesetzt sind. 30 Jahre nach dem Tod E.T.A. Hoffmanns griffen Jules Barbier und Michel Carré auf drei Erzählungen des Autors zurück und machten daraus ein Schauspiel. Ihre Idee war es auch, den Dichter Hoffmann selbst als Protagonisten auf die Bühne zu bringen. Der Komponist Jacques Offenbach, dessen 200. Geburtstag in 2019 gedacht wird, verwendete dieses Stück als Vorlage für seine letzte, abwechslungs-, fantasie- und überaus melodienreiche Oper, die unvollendet blieb und erst posthum 1881 in Paris zur Uraufführung gebracht wurde.

Intendant Francis Hüsers inszeniert Hoffmanns Erzählungen für das Theater Hagen. Zum Produktionsteam gehören: Alfred Peter (Bühne), Katharina Weissenborn (Kostüme), Eric Rentmeister (Choreographie), Martin Gehrke (Licht) sowie Generalmusikdirektor Joseph Trafton (musikalische Einstudierung und Leitung), Wolfgang Müller-Salow (Choreinstudierung), Rebecca Graitl (Dramaturgie).

Theater Hagen / Hoffmanns Erzählungen - hier: Thomas Paul als Hoffmann, Netta Or als Giulietta © Klaus Lefebvre

Theater Hagen / Hoffmanns Erzählungen – hier: Thomas Paul als Hoffmann, Netta Or als Giulietta © Klaus Lefebvre

In der Inszenierung wird Hoffmanns Blickwinkel mit der Perspektive von vier Frauen konfrontiert, die sich in ein Spiel mit ihm begeben und ihn dabei herausfordern. Dadurch entsteht ein Ringen um Macht und Ohnmacht, um die Deutungshoheit über die Geschichten Hoffmanns und nicht zuletzt um das wahre Wesen der Liebe.

Es singen und spielen: Marilyn Bennett (Stimme der Mutter), Angela Davis (Antonia), Boris Leisenheimer (Spalanzani), Maria Markina (Muse/Nicklausse), Kenneth Mattice (Hermann/Schlemihl), Netta Or (Giulietta), Matthew Overmeyer (Nathanael), Thomas Paul (Hoffmann), Cristina Piccardi (Olympia), Steven Scheschareg alternierend mit Dong-Won Seo (Lindorf/Coppélius/Miracle/ Dapertutto), Ivo Stánchev (Luther/Crespel), Richard van Gemert (Andrès/Cochenille/Pitichinaccio/Frantz), Chor des Theaters Hagen, Extrachor des Theaters Hagen, Statisterie des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Vorstellungen: 6.12. (19.30 Uhr); 20.12. (19.30 Uhr); 26.12. (16.00 Uhr); 29.12.2019 (15.00 Uhr); 12.1. (18.00 Uhr); 19.1. (18.00 Uhr); 15.2. (19.30 Uhr); 4.3. (19.30 Uhr); 21.3. (19.30 Uhr); 1.4.2020 (19.30 Uhr); Gastspiel in Remscheid: 25.1.2020

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331/207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331/207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.


„Jacques Offenbach – Meister des Vergnügens“

Heiko Schon liest aus seinem Buch: Freitag, 6.12.2019, 18.30 Uhr, Theatercafé – Eintritt frei

Die Stunde der Kritik: Freitag, 20.12.2019, im Anschluss an die Vorstellung, Theatercafé – Eintritt frei. – Zu Gast: Karl Gabriel von Karais (Das Opernglas)

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