Hagen, Stadthalle Hagen, Erstes Sinfoniekonzert – Philharmonisches Orchester Hagen, 29.09.2020

September 23, 2020 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Stadthalle Hagen, Stadthalle Hagen

Stadthalle Hagen / Bomsori Kim© Kyutai Shim.

Stadthalle Hagen / Bomsori Kim © Kyutai Shim.

Stadthalle Hagen

Erstes Sinfoniekonzert – Philharmonisches Orchester Hagen

Dienstag, 29. September 2020 – 19.30 Uhr – Stadthalle Hagen
 

Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert e-Moll op. 64
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Solistin: Bomsori Kim (Violine), Leitung: Generalmusikdirektor Joseph Trafton

Felix Mendelssohn Bartholdy © IOCO

Felix Mendelssohn Bartholdy Düsseldorf © IOCO

Die Reihe der Sinfoniekonzerte des Philharmonischen Orchesters Hagen startet am 29. September 2020 mit Beginn um 19.30 Uhr (Stadthalle Hagen). Auf dem Programm stehen zwei der berühmtesten Werke des klassisch-romantischen Repertoires. Zunächst erklingt das 1845 in Leipzig uraufgeführte Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy, das mit seiner lyrisch-virtuosen Anlage zu den beliebtesten Solo-Konzerten des 19. Jahrhunderts gehört. Den solistischen Part dieser gleichermaßen berührenden wie mitreißenden Komposition gestaltet die junge südkoreanische Geigerin Bomsori Kim. Die Preisträgerin zahlreicher großer renommierter Wettbewerbe gilt international als eine der aufregendsten Geigerinnen der Gegenwart. Sodann wird die 7. Sinfonie des Jubilars Ludwig van Beethoven (250. Geburtstag) präsentiert, die sich nicht zuletzt aufgrund ihrer tänzerischen Beschwingtheit großer Beliebtheit erfreut – Richard Wagner bezeichnete sie als „Apotheose des Tanzes“. Am Pult des Philharmonischen Orchesters Hagen steht Generalmusikdirektor Joseph Trafton.

Informationen zum Konzertbesuch

Für den Konzertbesuch in der Stadthalle gelten die bekannten Sicherheitsmaßnahmen. Das Konzert findet ohne Pause statt, Getränke werden vor Konzertbeginn an Tresen im Erdgeschoss angeboten, wo auch Programmhefte erhältlich sind. Für den kostenfreien Besuch der Einführung (19.00 Uhr im Sinfonium) ist eine vorherige Anmeldung an der Theaterkasse erforderlich.

Statt des momentan nicht möglichen Konzertbusverkehrs wird ein Shuttlebus eingesetzt, der um 18.45 Uhr und um 19.00 Uhr ab Hauptbahnhof Hagen, Steig 3, zur Stadthalle und nach dem Konzert wieder zurück zum Hauptbahnhof Hagen fährt.


Restkarten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218, per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder unter www.theaterhagen.de.

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

Düsseldorf / düsseldorf festival !, 30 Jahre düsseldorf festival!, 09.09.-27.9.2020

Düsseldorf Festival / Kreation Thomas Rempen © Thomas Rempen

Düsseldorf Festival / Kreation Thomas Rempen © Thomas Rempen

düsseldorf festival

Düsseldorf Festival / Oxenfort-Geisel-Dahmen @ D-LIVE-Kenny-Beele

Düsseldorf Festival / Oxenfort-Geisel-Dahmen @ D-LIVE-Kenny-Beele

30 Jahre düsseldorf festival! 9.9.-27.9.2020

die wichtigsten Statements der Pressekonferenz 

Thomas Geisel, Düsseldorfs Oberbürgermeister und Schirmherr des Düsseldorf Festivals: Ich war sehr, sehr glücklich, dass die Macher des Düsseldorf Festivals von Anfang an gesagt haben, wir möchten etwas machen, wenn es irgendwie geht. Ich glaube, das trifft den Nerv ganz vieler Düsseldorfer und Düsseldorferinnen, die sich nach kulturellem Leben sehnen. Und dann haben zwei Partner zusammengefunden, die beide etwas ermöglichen möchten, nämlich das D.LIVE-Team um Michael Brill und Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen vom Düsseldorf Festival. Es ist toll, dass die Mitsubishi Electric HALLE für die Veranstaltung zur Verfügung steht. Hier ist viel Platz und dennoch kann diese wunderbare Atmosphäre aufkommen, die dem Düsseldorf Festival eigentümlich ist.“

Düsseldorf Festival / Oxenfort-Brill-Dahmen @ D-LIVE-Kenny-Beele

Düsseldorf Festival / Oxenfort-Brill-Dahmen @ D-LIVE-Kenny-Beele

Michael Brill, Geschäftsführer D.LIVE: „Für uns als D.LIVE-Team ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir gerade in dieser schwierigen Situation, insbesondere für Kunst und Kultur, alles Erdenkliche möglich machen, damit es weitergehen kann. Auch für uns ist das heute ein ganz besonderer Moment. Denn das ist die erste Ankündigung für ein Event mit Zuschauern in einer unserer Veranstaltungsstätten seit dem Lockdown im März. Das  Düsseldorf Festival im September ist für uns also eine Premiere. Mitsubishi Electric HALLE und Düsseldorf Festival – da treffen sich zwei Kulturinstitutionen, die perfekt zusammenpassen.“

Frank Schrader, Geschäftsführer des Düsseldorf Marketing:  „Gerade jetzt in der aktuellen Lage sind Kulturveranstaltungen umso wichtiger für die Menschen und für die Stadt. Daher danke ich Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen für ihre Hartnäckigkeit, das Festival durchzuziehen und für ihre Kreativität, neue Programmformate zu erfinden. Zudem finde ich es großartig, dass das aus Düsseldorf stammende Projekt „Faces of Düsseldorf“ nach seiner Reise durch die Welt endlich zurück nach Hause kommt.“


Das Programm im Einzelnen


In diesem Jahr ist alles anders. Die Planung für das 2020er Festival war gerade abgeschlossen, als die Pandemie kam. Wir haben schnell entschieden, dass wir trotzdem ein Programm anbieten werden, gerade jetzt! Denn nach dem ersten Schock erreichte uns eine breite Welle von Solidarität und Unterstützung. Deshalb feiern wir in diesem Jahr ein Festival der Gemeinschaft, der Solidarität und des Miteinanders, bei dem wir vor allem Künstlern aus Düsseldorf und der Region eine Bühne geben. Und obwohl es diesmal keine Großveranstaltungen, geschweige denn ein großes Theaterzelt geben kann, werden wir mit „Tabula Rasa“ eine spontan für dieses besondere Festival kreierte Produktion zeigen und auch den Burgplatz wieder vielfältig bespielen.

Faces of Düsseldorf Die seltsamste Erfahrung der Corona-Pandemie ist wohl das Verschwinden der Gesichter unter den Masken. Die Video-Kunst-Projektion „Faces of Düsseldorf“ auf dem Burgplatz ist daher das Projekt der Stunde, denn es vereint und feiert die vielfältigen Gesichter dieser Stadt. Jan Isings spektakuläre Video-Aktion wurde 2011 erstmals in Berlin gezeigt, ist seither weit gereist und entsteht jedes Mal ganz neu. Auf einer Projektionsfläche von 36 Quadratmetern wird ein acht Meter hohes dreidimensionales Gesicht entwickelt, das Universal Face. Bekannte und unbekannte Gesichter Düsseldorfs verschmelzen darauf miteinander zu dem einen Gesicht der Stadt, zur Summe von uns allen. Premiere von „Faces of Düsseldorf“ ist bereits am 12.8., im Laufe der folgenden Wochen und während der Festival-Spielzeit sind weitere DüsseldorferInnen eingeladen, „Faces of Düsseldorf“ zu erweitern und sich selbst mit Ihren Gesichtern in das Projekt einzubringen.

Mi. 12.8. – So 4.10, täglich ab Einbruch der Dunkelheit Burgplatz, Eintritt frei


Face to Face Aus der Corona-Not eine exklusive Tugend macht das Format „Face to Face“, denn es bietet eine einzigartige Aufführungssituation. Auf dem Burgplatz ist ein kleines Theaterzelt aufgebaut, das besonders berührende Begegnungen erlaubt. Denn nur einzeln oder als Paar erlebt das Publikum eine etwa 15-minütige, individuelle und unwiederholbare Performance von überwiegend Düsseldorfer KünstlerInnen, die – mit dem gebotenen Abstand – von Angesicht zu Angesicht stattfindet und eine intensive Interaktion entstehen lässt. MusikerInnen, SchauspielerInnen und PerfomerInnen bieten nahezu alles zwischen Klassik und Neuer Musik, Barock und Tango, Tanz und großer Literatur mit Klavier, Akkordeon, japanischer Flöte und Schlagzeug. Die KünstlerInnen sind gezielt zu buchen.
(siehe Kalender)

Mi. 9.9. – So. 27.9., unterschiedliche Uhrzeiten, Das kleine Zelt, Burgplatz


Möbius Compagnie XY Deutschlandpremiere Die französische Compagnie XY aus Lille steht für eine kühne Mischung aus Akrobatik, Tanz und Poesie. Mit anderen Worten: für den Neuen Zirkus, der die Grenzen zu anderen Gattungen überschreitet. Mit dem Choreografen Rachid Ouramdane haben die neunzehn Artistinnen und Artisten eine athletische choreografische Sprache entwickelt, die plastische Bilder findet für das Spannungsfeld der Beziehung von dem Einzelnen zur Gruppe. Zwischen Individualität und Schwarmintelligenz geht es um den Mut, Unterschiede zum Ausdruck zu bringen. „Möbius“ offenbart den einzigartigen Charakter jeder Person auf der Bühne und beschreibt den konfliktreichen, aber auch beglückenden Weg jedes einzelnen zu seinem Platz in der Gruppe.

Do. 10.9. – Sa. 12.9., 20 Uhr, Mitsubishi Electric HALLE


Los Aurora Eine gar nicht so heimliche Liebe verbindet den Flamenco mit dem Jazz: Beide musikalischen Genres sind geprägt von vitalen Rhythmen und Improvisation und sind Hybride aus vielen Einflüssen. Und ihre Ursprünge bei den Schwarzen in Amerika und den Gitanos in Spanien entstammen in beiden Fällen benachteiligten Minderheiten. Den Flamenco als „iberischen Blues“ in seiner aktuellsten Spielart verkörpern die jungen Musiker des Ensembles Los Aurora, das aus der katalanischen Musik-Akademie Taller de Músics in Barcelona hervorging. Das Quartett um den charismatischen Sänger Pere Aurora mit dem bekannten Flamenco-Tänzer Jose Manuel Álvarez interpretiert die Klassiker des Flamencos aufregend neu.

So. 13.9., 20 Uhr, Mitsubishi Electric HALLE


#bfree STEGREIF.orchester Uraufführung Ludwig van Beethoven ist der Jubilar dieses Jahres und wäre ohne Corona auf den Konzertbühnen allgegenwärtig gewesen. Das Projekt #bebeethoven will den unzähligen Interpretationen seines Werks keine weiteren hinzufügen, sondern im Geiste Beethovens neue Produktions- und Spielweisen für die Musik im 21. Jahrhundert entwickeln. Das furiose STEGREIF.orchester hat im Rahmen des „#bebeethoven“-Projekts einen äußerst unkonventionellen Beitrag zum Beethovenjahr 2020 entwickelt, die nun beim düsseldorf festival! zur Uraufführung kommt. Das Konzertprojekt „#bfree“ mixt Elemente von Beethovens berühmter 9. Sinfonie mit Volksliedern aus den Herkunftsländern der MusikerInnen. Verwoben mit „folk music“ spielt das 30-köpfige Ensemble Beethovens „Europa-Sinfonie“ ohne Noten, ohne Dirigat und ohne Stühle. Das STEGREIF.orchester bricht bewusst mit sämtlichen Konzert-Konventionen. Statt ins Chaos führt das in ungeahnte Freiräume für Improvisation und Bewegung – auch im buchstäblichen Sinn, denn die Musiker bewegen sich frei im Raum.

Di. 15.9., 20 Uhr, Mitsubishi Electric HALLE


Lina_Raül Refree Fado ist der Ausdruck des Lebensgefühls der Portugiesen zwischen Melancholie, Sehnsucht und Leidenschaft. Die bittersüßen Gesänge entstanden in den Armenvierteln von Lissabon und erklangen zuerst in anrüchigen Kneipen. Unumstrittene Königin des Fado war die „Fadista“ Amália Rodrigues, in deren großer Tradition sich auch Lina versteht. Die Fado-Sängerin hat eine klassische Opernausbildung genossen und erfindet mit ihrem Begleiter Raül Refree den Fado auf verblüffende Weise neu. Denn Refree begleitet die Fado-Klassiker nicht mit der traditionellen Gitarre, sondern kreiert mit Klavier und Synthesizer dezente, poetische Arrangements, die sich ganz der Magie von Linas eindringlicher Stimme unterordnen.

Mi. 16.9., 20 Uhr, Mitsubishi Electric HALLE


Kreidler feat. Egopusher Eine verblüffend exotische Instrumenten-Kombination präsentiert das Duo Egopusher: Der Geiger Tobias Preisig und der Produzent und Schlagzeuger Alessandro Giannelli kreieren eine rasante Mischung aus Electronica und zeitgenössischer Neoklassik. Als „Progressive Violin & Drum Battle“ wurden frühere Experimente des Duos bezeichnet, die Songs aus ihrem jüngsten Album „Beyond“ entwickeln den großen Atem eines Soundtracks und unberechenbare Wendungen, die psychedelische Wirkungen hervorrufen.

Seit 1994 steht die Düsseldorfer Band Kreidler für die Verbindung von elektronischer Musik mit analogen Instrumenten und eine charakteristisch kühle Ästhetik. Stilistisch ist Kreidler immer wieder mit Kraftwerk in Verbindung gebracht worden, tatsächlich aber schwer einzuordnen zwischen elegischem Pop, Avantgarde, Krautrock, Electronica und Ambient. Als „legales Rauschmittel“ bezeichnete der Wiener „Standard“ das neue Album „Flood“, das sich mit seinem Opener „Eurydike“ auf die griechische Mythologie besinnt. Das Quartett spielt ein gemischtes Set aus aktuellen Stücken aus dem „Flood“-Album und älteren Nummern.

Do. 17.9., 20 Uhr, Mitsubishi Electric HALLE


Schöpfung und Serenata Musicale
Direkt nach dem Sommer musste das geplante Konzert von Haydns „Schöpfung“ in der Johanneskirche wegen der Coronapandemie leider ausfallen – man hatte mit so vielen Mitwirkenden zu viel Sorge. Die drei Solisten des Abends wollten jedoch unbedingt zusammen musizieren, denn sie hatten sich so sehr gefreut, miteinander zu arbeiten. Also verschob man kurzer Hand in den September in das Düsseldorf Festival! Im Bachsaal der Johanneskirche erklingen nun Arien von Haydns „Schöpfung“ bis weit in die Welt der Oper hinein.

Sa 19.9., 19 Uhr, Bachsaal in der Johanneskirche Stadtkirche Düsseldorf


Blackbird Matthias Brandt & Jens Thomas NRW Premiere
Begehrte Stammgäste beim düsseldorf festival! sind Matthias Brandt und Jens Thomas. Der Schauspieler und Autor und der Musiker haben das Zusammenspiel von Text-Performance und spontan wirkender Klavier-Improvisation zur Perfektion entwickelt. Bereits zum vierten Mal kommt das Duo nun mit Matthias Brandts Roman-Erstling „Blackbird“ nach Düsseldorf. Darin erzählt Brandt von dem 15-jährigen Morten Schumacher, genannt Motte, der einen Anruf bekommt, nachdem sich in seinem Leben alles ändert. Denn sein bester Freund Bogi ist plötzlich sehr krank. Zugleich aber entdeckt Motte die Liebe. „Blackbird“ fängt die Atmosphäre der 1970er Jahren in der BRD ein und erzählt von Liebe und Freundschaft und der direkten Nachbarschaft von Komik und Tragik.

So. 20.9., 17 & 20 Uhr, Mo. 21.9. 20 Uhr, Mitsubishi Electric HALLE


Aktion: Aktion! Pie?rre.Vers Das Theaterkollektiv Pie?rre.Vers zeichnet mit der performativen Erinnerung „Aktion:Aktion!“ Die Ereignisse in Düsseldorf vom 16. Und 17. April 1945 nach: Die Alliierten stehen vor den Toren der Stadt, Hitler verhängt den „Nero-Befehl“, der den Kampf bis zum letzten Mann fordert. Doch ein Dutzend Männer geht mit der „Aktion Rheinland“ in den aktiven Widerstand. Sie besetzen das Polizeipräsidium und machen sich auf den Weg zu den Amerikanern, um über die kampflose Übergabe der Stadt zu verhandeln. Am historischen Schauplatz trifft nun die Vergangenheit auf die Gegenwart: Die Performance findet auf dem Hof des Polizeipräsidiums unter freiem Himmel statt, das Publikum wird mittels eines Kopfhörersystems mit den Akteuren verbunden.

Mo. 21.9. – Mi. 23.9., Fr. 25.9. – So. 27.9., 18 Uhr, Jürgensplatz


Fernbeziehungen
Ars cantandi
Das 15-köpfige Düsseldorfer Vokalensemble ars cantandi ist seit Jahren mit dem Festival eng verbunden. In diesem Jahr lotet die klein besetzte A-cappella-Formation den spätgotischen Raum der Basilika St. Lambertus unter den Abstandsregelungen der Corona-Pandemie neu aus und nimmt das Publikum unter dem beziehungsreichen Motto „Fernbeziehungen“ mit auf eine Reise von der mittelalterlichen Gregorianik bis in die unmittelbare Gegenwart. Dabei werden erstaunliche musikalische Fernbeziehungen über die Jahrhunderte hörbar. Unter der Leitung von Markus Belmann erklingt Chor- und Orgelmusik unter anderem von den frühbarocken Meistern Pierre de la Rue und William Byrd, Romantisches von Anton Bruckner und Klänge des 20. und 21. Jahrhunderts von Arvo Pärt und Bjarne Sløgedal.

Di. 22.9., 19.30 Uhr, Basilika St. Lambertus


Tabula rasa feat. URBANATIX
Uraufführung
Die Isolation des Lockdowns bedeutete für KünstlerInnen auch, nicht mehr auftreten zu können. An diese Grenzsituation erinnern die ersten, intimen Momente der eigens für das Festival kreierten Show „Tabula rasa“, die sich sogartig zu einem emphatischen Fanal der Hoffnung verdichtet. Tabula rasa meint so viel wie unbeschriebenes Blatt, vier große Tische, die in immer neuen Formationen bespielt werden, sind das sprechende Bild für diese bewusst offene Ausgangssituation. Regisseur Christian Eggert und Choreograf Takao Baba inszenieren KünstlerInnen, die sich in furiose Ensemblenummern steigern und hoch dynamische Street Styles feiern. Zu Live-Musik sind zehn PerformerInnen der spektakulären Formation URBANATIX zu erleben, die alle erdenklichen Spielarten von Artistik und Urban Dance zu einem rasanten Mix fusionieren.

Mi. 23.9. – Fr. 25.9., 20 Uhr, Mitsubishi Electric HALLE


Farewell
Ensemble procovale
Das Konzertprogramm der A-Capella-Formation ensemble provocale umkreist unter der Leitung von Sebastian Voges melancholische Stimmungslagen des Abschieds. Das mit einigen Raritäten aufwartende Programm wendet sich geografisch mit Werken für Klavier zu vier Händen von Edvard Grieg und Antonin Dvo?ák nach Norwegen und Böhmen. Mit Charles Hubert Parrys „Songs of farewell“ und Gerald Finzis „Three Shakespeare Songs“ sind zwei selten zu hörende britische Komponisten zu erleben, ferner erklingen Felix Mendelssohn Bartholdys „Lieder im Freien zu singen“, Quartette von Johannes Brahms, die Abend- und Nachstimmungen feiern, sowie Sebastian Voges‘ Vertonung von drei Gedichten von Rainer Maria Rilke.

So. 27.9., Basilika St. Lambertus, 17 Uhr


O ihr Menschen! Uraufführung Der Jubilar des Musik-Jahres 2020 ist Ludwig van Beethoven, der vor 250 Jahren in Bonn geboren wurde. Sein bewegtes Leben war geprägt von Krisen, von denen das berühmte „Heiligenstädter Testament“ Zeugnis ablegt, in dem er sich verzweifelt gegen die ihm drohende Taubheit auflehnt. Beethoven aber trotzte seinem Schicksal mit rastloser Kreativität. Dieser exemplarische Weg von der Verzweiflung zur Hoffnung ist Inspiration und roter Faden eines Musiktheaters in Stationen in der Johanneskirche. Vier Solisten, großer Chor und Kinderchor unter der Leitung von Wolfgang Abendroth sowie die szenisch- fotografische Performance zweier Livefotografen kreisen um das Genie Beethovens und sein universell gültiges Lebensthema.

Sa. 14.11. 18 Uhr, Fr. 20.11. und Sa. 21.11., 19 Uhr, Johanneskirche Stadtkirche Düsseldorf


—| Pressemeldung düsseldorf festival |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden,  STAATSOPER FÜR ALLE – OPEN AIR, 06.09.2020

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

 STAATSOPER FÜR ALLE  –  6. September 2020

als Dank an Helferinnen und Helfer während der Corona-Krise! Auf dem Programm des Open-Air-Konzerts, das in diesem Jahr das 450-jährige Jubiläum der Staatskapelle Berlin feiert, stehen Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 mit Lang Lang sowie die Ode an die Freude mit Julia Kleiter, Waltraud Meier, Andreas Schager und René Pape als Gesangssolisten.

Am Sonntag, 6. September lädt die Staatsoper Unter den Linden zu STAATSOPER FÜR ALLE auf den Bebelplatz ein. Aufgrund von Covid-19 findet das Open-Air-Konzert unter Berücksichtigung von Schutzmaßnahmen statt. Als großes Dankeschön ist es zunächst all jenen gewidmet, die durch ihre Arbeit in der Corona-Krise einen elementaren Beitrag für die Gesellschaft leisten. Der Eintritt ist dank BMW Berlin kostenfrei.

STAATSOPER FÜR ALLE – TEASER
youtube TrailerStaatsoper Unter den Linden, Berlin
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Anlässlich des 450. Geburtstags der Staatskapelle Berlin sowie des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven werden das Klavierkonzert Nr. 2 mit Pianist Lang Lang, sowie die 9. Sinfonie, mit der Ode an die Freude, mit Julia Kleiter, Waltraud Meier, Andreas Schager und René Pape als Gesangssolisten sowie dem Staatsopernchor, erklingen. Das Konzert wird vom ZDF aufgezeichnet und am 13. September um 22.15 Uhr ausgestrahlt. Außerdem wird es am Tag selbst im Livestream auf www.staatskapelle-berlin.de und www.staatsoper-berlin.de mitzuerleben sein.

Durch die Covid-19-bedingten Auflagen für Großveranstaltungen findet STAATSOPER FÜR ALLE in diesem Jahr mit einer beschränkten Platzkapazität von ca. 2.000 Personen statt. Daher ist der Zugang nur mit Eintrittskarten möglich. Vorrangig ist das Konzert als Dank denjenigen Menschen gewidmet, die durch ihre Arbeit in systemrelevanten Bereichen die Gesellschaft maßgeblich unterstützen – vom Gesundheitswesen, über den Einzelhandel bis hin zur Logistik. Für diesen Personenkreis steht ein Kartenkontingent im vorgezogenen Vorverkauf zur Verfügung. Die restlichen Karten sind ab dem 20. August auf www.staatsoper-berlin.de buchbar.

»Es ist für mich eine große Freude und Ehre zugleich, anlässlich des 450-jährigen Bestehens der Staatskapelle Berlin wiederum auf dem Bebelplatz ein Konzert unter dem Motto STAATSOPER FÜR ALLE zu dirigieren. Wir sind froh, den Abend insbesondere den Menschen zu schenken, die in der Corona-Krise Großes geleistet haben und sind BMW in diesem Jahr besonders dankbar für das Engagement. Unser Dank gilt auch dem ZDF, welches das Konzert im Hauptprogramm ausstrahlen wird und somit auch für alle anderen Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber zugänglich macht«, so der Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden und der Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim.

Intendant Matthias Schulz: »STAATSOPER FÜR ALLE hat in diesem Jahr für uns eine ganz besondere Bedeutung: Wir blicken einerseits auf das 450-jährige Bestehen der Staatskapelle Berlin zurück, andererseits ist das Konzert ein Symbol des Neuanfangs für die Kultur nach der Corona-bedingten Stille – einer Unterbrechung des Spielbetriebs, wie es sie noch nie in der langen Geschichte der Staatsoper Unter den Linden und des Orchesters gab. Gemeinsam mit BMW möchten wir mit STAATSOPER FÜR ALLE und diesem Live-Erlebnis etwas zurückgeben und uns vor allem auch bei denjenigen bedanken, die während der letzten Monate so viel für unsere Gesellschaft geleistet haben. Gerade in einer Krise zeigt sich, wie wichtig gute Partnerschaften und das Vertrauen in die Kraft der Kultur sind und daher möchte ich mich für die langjährige, enge Zusammenarbeit besonders bei unserem Hauptpartner BWM bedanken.«

Sebastian Mackensen, Leiter Markt Deutschland BMW Group: »Als eines der traditionsreichsten Formate des Kulturengagements der BMW Group, ist STAATSOPER FÜR ALLE seit bereits vierzehn Jahren ein fester und besonderer Termin im Berliner Kulturkalender. Wenn sich das Publikum auf dem Bebelplatz versammelt, um unter freiem Himmel musikalischen Hochgenuss zu erleben, entsteht eine unvergleichliche Atmosphäre

Die Schirmherrschaft für STAATSOPER FÜR ALLE hat der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, übernommen.

Der Auftakt der Spielzeit 2020/21 steht ganz im Zeichen des 450-jährigen Jubiläums der Staatskapelle Berlin: Neben STAATSOPER FÜR ALLE steht der Beethoven-Zyklus unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim ab dem 31. August auf dem Programm (weitere Konzerte am 2., 3. und 4. September). Am 11. September findet das Festkonzert »450 Jahre Staatskapelle Berlin« statt, ebenfalls dirigiert von Generalmusikdirektor Daniel Barenboim. Auf dem Programm stehen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Strauss, Pierre Boulez und Ludwig van Beethoven. Außerdem kommt Jörg Widmanns »450 Takte«, ein Auftragswerk anlässlich des Jubiläums, zur Uraufführung. Am 12. September folgt ein an die geltenden Sicherheitsmaßnahmen angepasstes Geburtstagsfest für das Orchester. An diesem »Tag für die Staatskapelle Berlin« werden die Musikerinnen und Musiker in wechselnden kammermusikalischen Formationen und kleinen Orchesterbesetzungen bei freiem Eintritt im Großen Saal zu erleben sein. Zählkarten sind erforderlich und werden Ende August ausgegeben. Flankiert wird das Jubiläum durch weitere Angebote im Haus sowie durch eine Ausstellung zu »450 Jahren Staatskapelle Berlin« im Apollosaal. Der Vorverkauf für die Veranstaltungen bei reduzierter Platzkapazität im August und September hat bereits begonnen.

STAATSOPER FÜR ALLE
Sonntag, 6. September, Beginn 19:00 Uhr
Open-Air-Konzert auf dem Bebelplatz
Staatskapelle Berlin
Dirigent: Daniel Barenboim

Mit:
Julia Kleiter, Sopran
Waltraud Meier, Alt
Andreas Schager, Tenor
René Pape, Bass
Lang Lang, Klavier
Staatsopernchor
Einstudierung: Martin Wright
Programm: Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Eintritt frei. Eintrittskarten erforderlich.

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

Altenburg, Theater Altenburg Gera, Tipps – 5. Juli Open Air , 02.-05.07. 2020

 

Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg © Ronny Ristok

Theater Altenburg © Ronny Ristok

Theatertipps 02. bis 5. Juli 2020 in Altenburg und Gera

Die außergewöhnliche Spielzeit 2019/20 endet am Theater Altenburg Gera mit den letzten Aufführungen und Konzerten, die noch bis Sonntag, 5. Juli Open Air stattfinden. Mit heiter beschwingten Programmen verabschieden sich die Künstler und Musiker danach in die reguläre Sommerpause.

ALTENBURG am Theaterzelt
DO 2. JUL 2020 · 19:30 · Revue „Achtung, Grillgefahr!“
FR 3. JUL 2020 · 19:30 · Chorkonzert „Lieder im Freien zu singen“
SA 4. JUL 2020 · 19:30 · Kammerkonzert „Poesie der leisen Töne“
SO 5. JUL 2020 · 15:00 · Opern- und Operettengala „Heiterkeit und Fröhlichkeit!“

GERA vor der Bühne am Park
DO 2. JUL 2020 · 19:30 · Serenadenkonzert „Orchesterklänge von Herzen“
FR 3. JUL 2020 · 19:30 · Kammerkonzert „Poesie der leisen Töne“
SA 4. JUL 2020 · 19:30 · Opern- und Operettengala „Heiterkeit und Fröhlichkeit!“
SO 5. JUL 2020 · 15:00 · Revue „Achtung, Grillgefahr!“

Theater Altenburg Gera / Sommertheater "Achtung, Grillgefahr!", im Bild: Markus Lingstädt, Sebastian Schlicht, Mario Radosin © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera / Sommertheater „Achtung, Grillgefahr!“, im Bild: Markus Lingstädt, Sebastian Schlicht, Mario Radosin © Ronny Ristok

Achtung, Grillgefahr!
Die bunte Revue eröffnet die Grillsaison auf der Theaterbühne mit Songs und Schlagern rund um Bratwurst, Rostbrätel und die Holzkohle, die so leidenschaftlich brennt wie eine Sommerliebe. Unter Abstands- und Hygienevorschriften feiern Rebecca Halm, Mechthild Scrobanita, Johannes Emmrich, Mario Radosin, Markus Lingstädt, Sebastian Schlicht, Kai Wefer und Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera. Schauspieldirektor Manuel Kressin inszeniert, Heike Kley choreografiert und Olav Kröger leitet die Musik.

Theater Altenburg Gera / Serenadenkonzert zum Sommertheater 2020, Philharmonisches Orchester Altenburg Gera unter Leitung von GMD Laurent Wagner © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera / Serenadenkonzert zum Sommertheater 2020, Philharmonisches Orchester Altenburg Gera unter Leitung von GMD Laurent Wagner © Ronny Ristok

Orchesterklänge von Herzen
Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera geben ein Serenadenkonzert unter der Leitung von GMD Laurent Wagner. Auf dem Programm stehen Joseph Haydns Sinfonie Nr. 6 „Le matin“ (Der Morgen), Igor Strawinskys Konzert für Kammerorchester „Dumbarton Oaks“ und Peter Tschaikowskis Serenade für Streichorchester op. 48.

„Lieder im Freien zu singen“
Zum romantischen Chorkonzert lädt der Opernchor unter Leitung von Chordirektor Gerald Krammer. Es erklingen sommerliche Lieder von Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Johannes Brahms, Camille Saint-Saëns, Gabriel Rheinberger, Antonín Dvo?ak, Edvard Grieg, Sergei Rachmaninow u.a.

Theater Altenburg Gera / Sommertheater, Opern- und Operettengala „Heiterkeit und Fröhlichkeit“ mit Johannes Beck © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera / Sommertheater, Opern- und Operettengala „Heiterkeit und Fröhlichkeit“ mit Johannes Beck © Ronny Ristok

Heiterkeit und Fröhlichkeit!
In der Opern- und Operettengala präsentieren die Sängerinnen Anne Preuß und Miriam Zubieta, die Sänger Johannes Beck, Alejandro Lárraga Schleske und Ulrich Burdack gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera unter Leitung von Kapellmeister Thomas Wicklein echte Perlen aus dem Musiktheater. Es erklingen Ausschnitten aus „Der Wildschütz“ von Albert Lortzing, „Die verkaufte Braut“ von Bed?ich Smetana, „Der Barbier von Sevilla“ von Gioachino Rossini, „Eugen Onegin“ von Peter Tschaikowski, „Der Vetter aus Dingsda“ von Eduard Künneke sowie „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach.

„Poesie der leisen Töne“
Für das Kammerkonzert haben sich die Musiker Maximilian Hörmeyer (Violine), Robert Hartung (Viola) und Ji In Choi (Violoncello) mit dem Schauspieler Thomas C. Zinke zusammengetan. Sie gestalten aus den Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach (in der Fassung für Streichtrio von Dmitri Sitkowetski) und Liebeslyrik von Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine, Hugo von Hofmannsthal u.a. einen verträumten und intimen Abend voll Sehnsucht, Melancholie und Zuversicht.

Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung entsprechender Hygienemaßnahmen statt. Für die Zuschauer werden Plätze mit Abstand eingerichtet. Die Veranstaltungen dauern jeweils ca. 60 bis 80 Minuten und haben keine Pausen. Es wird kein Catering angeboten. Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ist z.B. beim Einlass, an der Kasse und in den Sanitäranlagen erforderlich. Besucher sind dazu angehalten, eigene Masken mitzubringen.


Sonderöffnungszeiten Theaterkassen (nur für Kartenkauf zu Open Air Veranstaltungen)
Donnerstag, 2. Juli und Freitag, 3. Juli jeweils 15:00-18:00 Uhr
Theater Gera, Kasse im Foyer Großes Haus
Tourismusinformation Altenburger Land, Markt 10

Telefonisch DI-FR 10:00-13:00 Uhr · Gera Tel. 0365-8279105 · Altenburg Tel. 03447-585161

Abendkasse jeweils ab 1 Stunde vor der Vorstellung (Gera: Abendkasse Großes Haus; Altenburg: Kasse Zelt Foyer)
Alle Kartenkäufe sind nur in Verbindung mit der Aufnahme von Kontaktdaten möglich!
Bei witterungsbedingtem Ausfall werden ggf. Ersatztermine angeboten.

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung