Baden Baden, Festspielhaus, kostenloses Programm auf takt1, 22.04.2020

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Hausfestspiel
Kostenlose Konzert- und Opern-Videos von Baden-Badener Festspiel-Produktionen – neu „Mefistofele“

In der Corona-Krise kommen die Baden-Badener Festspiele kurzerhand zu Ihnen nach Hause. Los geht es bei unserem Streaming-Partner takt1. Wir sind sehr dankbar, dass er uns für Sie eine kostenfreie Möglichkeit bietet, in loser Folge besonders schöne musikalische Grüße aus Baden-Baden zu genießen. Registrieren Sie sich für den kostenfreien Zugang – wir halten Sie hier über das Programm auf dem Laufenden.

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IOCO Hinweis :

es handelt sich anscheinend um ein 7 Tage Probeabonnement !


Osterfestspiele Baden-Baden 2014 „Manon Lescaut“

Endlich Puccini! Wie sehr die Berliner Philharmoniker den Italiener seit ihren letzten Aufführungen unter Karajan vermisst hatten, spürte man gleich in den ersten Takten von „Manon Lescaut“ bei den Osterfestspielen 2014. Und nun? Endlich ein Wiederhören! Denn das „Hausfestspiel“ geht weiter mit einem Mitschnitt dieser Opern-Inszenierung um die verführerische Femme fatale. „,Manon Lescaut‘ blüht von Beginn an“, schrieb „Die Welt“ nach der Premiere: Dirigent Sir Simon Rattle „zoomt mit seinen grandios aufspielenden Berliner Philharmonikern Details heran, ohne dabei den Blick fürs große Ganze zu verlieren.“ Eva-Maria Westbroek singt Manon, als Des Grieux gibt Massimo Giordano sein Festspielhaus-Debüt. Regie führt der Brite Sir Richard Eyre, den die Geschichte um Sex und Gier zu einer Inszenierung im „Film Noir“-Stil inspirierte. Oper als großes Kino: Hier funktioniert es!

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Pfingfestspiele Baden-Baden 2016 „Mefistofele“

An den Schädel werden sich viele erinnern: Arrigo Boitos „Mefistofele“ nach Goethes „Faust“ ist ein Geniestreich der Reduktion. Wie schnurrt man Goethes Drama in zwei Teilen auf ein spannendes, romantisches, humorvolles Opernspektakel zusammen? Für die Festspielhaus-Inszenierung von Philipp Himmelmann fand Bühnenbildner Johannes Leiacker mit dem riesigen, beweglichen Totenkopf ein schlagendes Bild. Drumherum spielte Erwin Schrott sein teuflisches Spiel mit Faust. Mit strahlendem Tenor fiel es Charles Castronovo keine Sekunde lang schwer, aus dem alten Bücherwurm einen jugendlichen Liebhaber zu machen. Alex Pendas Gretchen ging zu Herzen, für Angel Joy Blues Helena wäre man gern mit Schild und Speer vor Troja gezogen: nachzuschauen im kostenlosen Online-Stream aus dem Festspielhaus Baden-Baden.

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Osterfestspiele Baden-Baden 2016: Yo Yo Ma und die Berliner Philharmoniker

Beginnen wird der Weltklasse-Cellist Yo Yo Ma, der 2016 mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Manfred Honeck das Schumann-Violoncello-Konzert bei den Osterfestspielen interpretierte.

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—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Köln, Oper Köln, Premiere Carmen, 10.11.2019

November 4, 2019 by  
Filed under Oper, Oper Köln, Premieren, Pressemeldung

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Oper Köln

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Premiere von »Carmen« am Sonntag, den 10. November 2019 um 18:00 Uhr
im StaatenHaus, Saal 1

mit der Neuproduktion von George Bizets »Carmen« widmet sich Regisseurin Lydia Steier nach ihrem »Turandot«-Erfolg an der Oper Köln erneut einer starken, unangepassten Frauengestalt. Die verführerische Carmen verkörpert viele Leidenschaften, aber auch Projektionen: Liebe, Erotik, Freiheit, aber auch Kriminalität und schließlich der Tod gehören zu ihrem Leben. Bizet verbindet diese ergreifende Geschichte mit einigen der heute berühmtesten Melodien der Operngeschichte. Für die Neuproduktion an der Oper Köln konnte der französische Dirigent und Bizet – Experte Claude Schnitzler gewonnen werden. Adriana Bastidas-Gamboa, herausragendes Ensemble-Mitglied der Oper Köln, debütiert in der Rolle der Carmen. Ihr zur Seite steht Martin Muehle in der Rolle des Don José. Der brasilianische Tenor ist dem Kölner Publikum als Kalaf in Turandot in bester Erinnerung! Oliver Zwarg, zuletzt als Gilles de Rais in »Jeanne d’Arc – Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna« und als Frank Maurrant in Kurt Weills »Street Scene« an der Oper Köln zu sehen, wird den Escamillo geben.

Besetzung
Musikalische Leitung Claude Schnitzler / Gabriel Feltz (17., 20., 22., 26. und 28.12.2019 / 2., 5.
und 7.1.2020) / Arnaud Arbet (13. und 15.12.2019)
Inszenierung Lydia Steier
Bühne Momme Hinrichs (fettFilm)
Kostüme Gianluca Falaschi
Licht Andreas Grüter
Chor Rustam Samedov
Dramaturgie Birgit Meyer

Mit
Carmen › Adriana Bastidas-Gamboa / Rihab Chaieb / Stéphanie D‘Oustrac
Don José › Martin Muehle / Dmytro Popov / Young Woo Kim
Micaëla › Ivana Rusko / Claudia Rohrbach / Julia Novikova
Escamillo › Oliver Zwarg / Samuel Youn / Kostas Smoriginas / Erwin Schrott
Zuniga › Matthias Hoffmann / Lucas Singer / Thomas Faulkner
Frasquita › Alina Wunderlin / Ye Eun Choi
Mercédès › Arnhei?ur Eiríksdóttir / Regina Richter
Le Dancaïre › Miljenko Turk / Stefan Hadži?
Le Remendado › Alexander Fedin / Anton Kuzenok
Chor und Extrachor der Oper Köln
Mädchen und Knaben des Kölner Domchores / Schüler des Mittelstufenchores am
Max Ernst Gymnasium Brühl
Gürzenich-Orchester Köln

Weitere Vorstellungen
Do, 14. November › 19:30 Uhr
So, 17. November › 18:00 Uhr
Mi, 20. November › 19:30 Uhr
Sa, 23. November › 19:30 Uhr
Do, 28. November › 19:30 Uhr
So, 01. Dezember › 18:00 Uhr
Mi, 04. Dezember › 19:30 Uhr
Sa, 07. Dezember › 19:30 Uhr
Fr, 13. Dezember › 19:30 Uhr
So, 15. Dezember › 18:00 Uhr
Di, 17. Dezember › 19:30 Uhr
Fr, 20. Dezember › 19:30 Uhr
So, 22. Dezember › 16:00 Uhr
Do, 26. Dezember › 16:00 Uhr
Sa, 28. Dezember › 19:30 Uhr
Do, 02. Januar › 19:30 Uhr
So, 05. Januar › 16:00 Uhr
Di, 07. Januar › 19:30 Uhr (letzte Aufführung)

—| Pressemeldung Oper Köln |—

Verona, Arena di Verona, 97. Opernfestival: 21.06. – 07.09.2019, IOCO Aktuell, 23.03.2019

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Arena di Verona

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

97. OPERNFESTIVAL 2019 – Arena di Verona

 La Traviata, Aida, Il Trovatore, Carmen, Tosca

Das 97. Opernfestival in der Arena di Verona beginnt am 21. Juni 2019 mit La Traviata von Giuseppe Verdi, eine neue Inszenierung des legendären Franco Zeffirelli,*1923. Die Festspiele dauern bis 7. September 2019. An 51 Abenden werden in der „Tradition der Arena“ klassische Opern für das spektakuläre römische Amphitheater inszeniert. Große Stars der Opernbühne geben hier gerne ihr Stelldichein. Über 600.000 Besucher werden das 97. Opernfestival 2019 in der Arena di Verona erneut zum größten Opernereignis der Welt  machen. Fünf Opern stehen 2019 auf dem Spielplan:  La Traviata, Aida, Il Trovatore, Carmen, Tosca. 

Geschichtliches: Seit 1913, dem 100. Geburtsjahr von Giuseppe Verdi, populärster aller Opernkomponisten und sensibler Menschenfreund, finden in der antiken Arena di Verona die über zwei Monate dauernden Opernfestspiele statt. Stimm- und Lebensfreude sind die besonderen Merkmale dieses Opernfestivals. Verona feiert dies Festival im humanen Geiste Giuseppe Verdis, „lebendig, mitten im Volk“.

AIDA 2018 in der Arena – Triumphmarsch
youtube Trailer der Arena di Verona
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Julia Statue im Casa di Giulietta in Verona © IOCO

Julia Statue im Casa di Giulietta in Verona © IOCO

Die Arena di Verona wurde 30 n.Chr. erbaut. Von einem Erdbeben im Jahr 1117 schwer zerstört sind die Umfänge heute 138 x 109 Meter. 45 Stufenränge mit 45 Zentimeter Höhe und Tiefe bieten 22.000 Besuchern Platz. Die Arena di Verona – nach dem Kolosseum in Rom und der Arena von Capua – das drittgrößte der erhaltenen antiken Amphitheater. Wo 1278 die letzten gegen die Inquisition kämpfenden Katharer hingerichtet wurden, wo früher Gladiatoren mit Löwen kämpften schwelgen heute lebensfrohe Musikliebhaber.

97. OPERNFESTIVAL 2019  – ARENA DI VERONA

Drei intensive Monate, 5 Operntitel, drei Sonderevents, 51 Aufführungen, 80 Solisten aus aller Welt, darunter Alessandra Kurzak, welche als Violetta Valéry neben Leo Nucci als Giorgio Germont in Traviata zur Festivaleröffnung am 21.6.2019 singen wird; aber auch Anna Netrebko (Leonore in Trovatore 29.6., 4.7.; 7.7.2019), Jusif Eyvazov, Plácido Domingo, neben dem Event am 4.8.2019, siehe folgender Absatz, auch als Giorgio Germont in Traviata, 1.8.), Lisette Oropesa, Leo Nucci, Vittorio Grigolo, Aleksandra Kurzak, Saioa Hernández, Erwin Schrott, Hui He, Dmitry Belosselskiy, Tamara Wilson (u.a. als AIDA), Luca Salsi, Maria José Siri (u.a. als AIDA), Pavel Petrov, Amartuvshin Enkhbat (u.a. als Amonasro), singen zusammen mit bekannten Nebenstimmen in La Traviata, Aida, Il Trovatore, Carmen, Tosca.

Mit dem Sonderevent Plácido Domingo 50 Arena Anniversary Night am 4.8.2019 werden fünfzig Jahre künstlerische Tätigkeit seit dem Erstauftritt in der Arena von Placido Domingo gefeiert, einer wahren Legende in der internationalen Opernwelt. Die Ballettveranstaltung Roberto Bolle and Friends wird an zwei Abenden im Zeichen des Weltballetts über die Bühne gehen. Am dritten Eventabend tritt die symphonische Musik auf die Bühne der Arena mit Carl Orffs Carmina Burana.

Ikonen des Operngesangs und junge aufstrebende Talente: die Arena als Würdigung und Anerkennung von grossen Opernstars und Debütrampe für neue Talente im berühmtesten und grössten Freilichttheater der Welt. Folgende Dirigenten werden zu den fünf Produktionen am Pult stehen:

–  Daniel Oren, Andrea Battistoni und Marco Armiliato am Pult von La Traviata
–  Francesco Ivan Ciampa und Daniel Oren dirigieren Aida
–  Daniel Oren dirigiert Carmen
–  Piergiorgio Morandi dirigiert Il Trovatore
–  Daniel Oren dirigiert Tosca

In der Besetzung wechseln sich grosse internationale Opernstars, bekannte Namen auf den prestigereichsten Weltbühnen und bestmögliche Kenner der vielschichtigen Realität der Arena mit jungen aufstrebenden Sängern ab, in deren Curriculum ein Auftritt auf der gefürchteten, aber von allen erträumten Bühne der Arena nicht fehlen darf.

Arena di Verona / Stimmungsbild zur Pause in der Arena di Verona © IOCO

Arena di Verona / Stimmungsbild zur Pause in der Arena di Verona © IOCO

Die Besetzung ist auch ein Abbild der globalen Verbreitung der Oper, die nicht mehr nur eine Charakteristik der westlichen Kultur darstellt, sonden auch zur Leidenschaft in vielen aufsteigenden Ländern wie Russland und China geworden ist, die unter den Zuschauern in der Arena bestens vertreten sind, denn die Künstler und das Publikum sind stark international geprägt.

Das 97. Opernfestival beginnt am 21. Juni 2019 mit einer neuen, von Franco Zeffirelli geschaffenen Inszenierung von Verdis La Traviata, bestmögliche Synthese seiner jahrelangen Reflexionen über die beliebte Thematik; auf der Bühne der polnische Sopran Aleksandra Kurzak, eine grossartige Sängerin, die von den berühmtesten Opernhäusern in aller Welt gerufen wird und auch ausgezeichnete Musikerin ist; dann die Amerikanerin Lisette Oropesa, Publikumsliebling beim letzten Rossini-Festival in Pesaro, die Kroatin Lana Kos, die der Bühne der Arena besonders verbunden ist, wo sie im Jahr 2011 in Hugo de Anas La Traviata ihr Debüt gefeiert hat und die dann auch in der Carmen singt und die Russin Irina Lungu, die bereits beim Veroneser Publikum grossen Beifall geerntet hat: ein Quartett von grossartigen Stimmen und stattlicher Bühnenpräsenz für eine Bühne, auf der die “Nouvelle Vague” der Opernwelt am besten zur Geltung kommt, denn sie legt besonderen Wert auf die Schauspielkunst und steht so der filmtechnischen Vorstellung sehr nahe.

 La Traviata in der Arena di Verona

Summa  der ästhetischen Auffassung der Legende Franco Zeffirelli

Zwei lang gehegte  Liebschaften, die endlich zusammenkommen:  La Traviata und die Arena von Verona. La Traviata ist mit Sicherheit eine der von Zeffirelli in seiner langen Karriere als Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner am häufigsten dargestellten Opern; 1958 hatte er diese Oper in Dallas in der Besetzung von Maria Callas inszeniert und sich als junger aufstrebender Regisseur mit seinem künstlerischen Vorbild Visconti gemessen, der die Oper kurz vorher in der berühmten Gestaltung an der Mailänder Scala dargestellt hatte;  bekannt sind auch seine engen Beziehungen  zu Verona, mit seinem persönlichen Touch beim Restyling der Piazza Bra, insbesondere aber mit der Arena, in deren immensen und feierlichen Weite  er unvergessliche Operninszenierungen von  Carmen, Aida, Il Trovatore, Turandot, Madama Butterfly, Don Giovanni kreiert hat und für die diesjährige Opernsaison endlich die allseits erwartete Traviata.  Die Erwartungen sind riesig, nicht nur weil der Artist mit diesem Werk in der Opernwelt einen Meilenstein gesetzt hat, man denke nur an die Verfilmung von  Traviata aus dem Jahr  1983,  die die Chronik  der Oper auf der Leinwand stark geprägt hat, sondern auch weil alle Traviate von Zeffirelli das Publikum in aller Welt immer bezaubert haben, in seinen ständigen, ästhetisch untadeligen und emotionell faszinierenden Neuauslegungen des populären Dramas von Giuseppe Verdi. Nun kommt endlich “seine” Traviata  in die Arena und diese Inszenierung wird wirklich zum Höhepunkt seiner fortwährenden, sachkundigen Auslegung des Texts, die den Artisten  sein ganzes Leben begleitet hat.

Also eine neue  Traviata, die gleichzeitig zur Chronik einer langen Ideenkette von Bildern, Farbnuancen und Anregungen wird, die sich in den Augen und Herzen der Opernfans aus aller Welt eingenistet haben, unter Zitaten, Sinnesänderungen, Erinnerungen an frühere Gestaltungen, als handle es sich um eine Enzyklopädie der stilistischen  Überlegungen  Zeffirellis rund um das heissgeliebte Thema. Man könnte also diese Traviata in der Arena als allerletzte Zusammenfassung eines wagnerianischen Leitmotivs  bezeichnen, das ewig in der Schwebe war  und nun im Juni 2019 vollendet wird.

Desto mehr wenn es sich um eine bedeutende Produktion handelt, insbesondere in den Augen der jüngeren Generationen, die die grossartigen Inszenierungen Zeffirellis aus der Vergangenheit nicht persönlich erlebt haben und ein Fresko vorfinden werden, das das Florilegium einer auserlesenen, von Erfahrungen geprägten Ideenkette darstellt, hochstilisierte ?berlegungen und gleichzeitig auch ein historisches und ästhetisches Dokument.

In Zeffirellis, La Traviata folgender, ebenso zauberhaftem Il Trovatore wird nach den drei beinahe ausverkauften Vorführungen auch Anna Netrebko und die wunderschöne Stimme der Italienierin Anna Pirozzi zu hören sein, “ein wunderschöner dramatischer Koloratursopran”. Männlicher Hauptdarsteller in einigen Vorstellungen ist  Ehemann Jusif Eyvazov, der aserbaidschanische Tenor, der gemeinsam mit Ehefrau Anna Netrebko auftritt.

Anlässlich der Première der Carmen werden die bildschöne Uzbekin Ksenia Dudnikova und die junge und talentierte Spanierin Ruth Iniesta in den Hauptrollen singen, die letztere ist auch in der Besetzung der Carmina Burana.

Arena di Verona / Festspiele 2018 hier Nabucco © Ennevi

Arena di Verona / Festspiele 2018 hier Nabucco © Ennevi

Die nächste grossartige Première findet am 22. Juni 2019 mit Verdis Aida statt, mit der wundervollen Regie von Regisseur Gianfranco de Bosio, die er 1982 gestaltet hat in Anlehnung an die Originalinszenierung der von Ettore Fagiuoli 1913 kreierten ersten Aida in der Arena; die diesjährige Aida wird aber mit einigen interessanten Neuheiten aufwarten. In der Besetzung der historischen Aida sind auch Anna Pirozzi, die Amerikanerin Tamara Wilson,wahre Kraft der Natur”, die faszinierende Spanierin Saioa Hernandez, deren künstlerische Persönlichkeit bereits im Attila an der Scala geschätzt wurde, die Chinesin Hui He, Publikumsliebling in der Arena, die sich auch in der Tosca mit Saioa Hernandez abwechseln wird, und die in Italien und weltweit beliebte hübsche Georgierin Svetlana Kasyan: fünf bemerkenswerte Stimmen und Darstellerinnen, die sich im Rahmen der zeitlosen Inszenierung durchsetzen und die Erwartungen des immensen Publikums sicher nicht enttäuschen werden. Primaballerina Petra Conti, Principal Dancer des Los Angeles Ballet.

Beachtenswerte Darsteller mit grossartigen Stimmen und Schauspielertalent sind der junge Weissrusse Pavel Petrov, in der Rolle des Alfredo anlässlich der Erstaufführung von La Traviata, der temperamentvolle und rollenübergreifende Starsänger am New Yorker Metropolitan Vittorio Grigolo, der auch anlässlich der Oscarverleihung aufgetreten ist und der amerikanische Tenor Stephen Costello, der auf den bekanntesten Bühnen in aller Welt auftritt. In der historischen Inszenierung der Aida singt desweiteren Murat Karahan, der sich in der Arena seit seinem Debüt behauptet hat, Erwin Schrott in Carmen, ein vielseitiger Künstler, Luca Salsi, in Il Trovatore und der Bariton “par excellence” Leo Nucci.

Madame Butterfly 2014 in der Arena
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Eine faszinierende Besetzung mit den bekanntesten Namen der internationalen Opernwelt, die die Erwartungen der Opernfans erfüllen und beim neuen Publikum Interesse für die Oper erwecken werden, denn dies ist die Berufung der Arena seit der ersten Opernaufführung am 10. August 1913 mit Aida, der Symboloper des Festivals in der Arena.

Das weltweit grösste Opernschauspiel kann beginnen auch dank der allseits anerkannten Professionalität der künstlerischen Ensembles und der technischen Mitarbeiter der Stiftung Arena di Verona mit ihren zahlreichen Statisten und Mimen. Das Statement des Bürgermeisters von Verona und Vorsitzenden der Stiftung Arena, Federico Sboarina:

“Es ist mir eine grosse Ehre, die diesjährige Opernsaison vorstellen zu dürfen, die zweite nach der Wende, die wir mit Tatkraft und Beharrlichkeit herbeigeführt haben. Verona kann sich zweier Prachtstücke rühmen, der Stiftung Arena, die in den Sommermonaten ihr ruhmreiches Festival veranstaltet und die Arena, das Symbol der Stadt, aber auch die grö?te weltweit bekannte Freilichtbühne. Die besonderen akustischen Merkmale des Amphitheaters und die Professionalität der Stiftung Arena bilden zusammen eine Einzigartigkeit, die das Image von Verona und das Echo qualitativer Musik in aller Welt ausstrahlt. Deshalb geht mein Dank an die Oberintendantin und an den gesamten richtungsweisenden Rat für die einwandfreien Leistungen, das Ergebnis einer unermüdlichen Leidenschaft und anerkannten Fähigkeit. Ein Dankeschön auch an alle Artisten der Besetzung und an unsere Mitarbeiter, der Seele jedes Festivals”.

Cecilia Gasdia, Oberintendantin und künstlerische Leiterin der Stiftung Arena, bringt ihre persönliche Befriedigung über das Angebot des 97. Opernfestivals 2019 zum Ausdruck: “Bangen, Freude aber auch Herzklopfen überwältigen mich beim Herannahen des einladenden Gongschlags mit dem unser Amphitheater, wie jeden Sommer seit über einhundert Jahren, der Opernwelt anvertraut und gewidmet wird. In der diesjährigen Veranstaltung treten auf der Bühne der Arena berühmte internationale Artisten auf neben vielversprechenden Nachwuchstalenten bei ihrem Debüt. Ein von bedeutenden Bestätigungen, allseits erwarteten Erstauftritten und freudiger Rückkehr auf die Bühne der Arena geprägtes Festival mit einer Spitzenbesetzung”.

—| IOCO Aktuell Fondazione Arena di Verona |—

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Spielplan September / Oktober 2018 

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

September / Oktober 2018

Theaterfest

Am Samstag, 15. September 2018, ab 15.00 Uhr, Opernhaus/Schauspielhaus/Werkhaus

Zu Beginn der neuen Spielzeit feiern wir das traditionelle Theaterfest. Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm mit öffentlichen Proben, Blicken hinter die Kulissen, Autogrammstunde, Requisiten- und Kostümverkauf und vielem mehr.
Ob Groß, ob Klein, ob Theaterkenner oder Theaterentdecker – an diesem Tag steht das NTM allen Neugierigen offen. Der Eintritt ist frei.


Premieren im September


Premieren Schauspielhaus

• Volksfest (UA)
Theaterparcours von und mit dem Mannheimer Stadtensemble

Uraufführung am Freitag, 28. September 2018, 16.00 Uhr, Theatervorplatz
Weitere Vorstellungen am 29. und 30. September sowie am 3., 4., 5., 6. und 7. Oktober 2018
Einlass alle 15 Minuten von 16.00 bis 21.00 Uhr

Wofür steht eigentlich das Wort »Nation« in »Nationaltheater«? Wer ist damit gemeint, und wer fühlt sich tatsächlich davon angesprochen? Bedarf es dieses Begriffs heute noch, der historisch Zusammengehörigkeit zum Ausdruck bringen und Verbindung stiften sollte?
Zusammengehörigkeit entsteht durch gemeinsame Erlebnisse, Erfahrungen und Erinnerungen. Wenn es etwas gibt, woran sich fast alle Mannheimerinnen und Mannheimer erinnern, dann ist es die »Mannheimer Mess«, das größte Volksfest der Region. Ursprünglich zur Feier der Stadt- gründung ins Leben gerufen, hat sie ihren festen Platz in den Kindheitserinnerungen der meisten Bewohner und damit auch in der kollektiven Erinnerung dieser Stadt.
Mit »Volksfest«, einer Jahrmarkts-Performance auf dem Theatervorplatz für jeweils eine Zuschauerin oder einen Zuschauer, spürt das neu gegründete Mannheimer Stadtensemble kollektiven Erinnerungen nach und fragt nach möglichen Bedeutungen des Begriffs »Nation« für eine Stadt wie Mannheim, für die das Miteinander vieler »Nationen« charakteristisch und selbstverständlich ist.

Regie Beata Anna Schmutz Recherche & Texte Stefan Hornbach Bühne & Kostüme Schroeder Rauch Video Karolin Serafin Dramaturgie Lea Langenfelder
Mit dem Mannheimer Stadtensemble

• 21 – Erinnerungen ans Erwachsenwerden
Videoinstallation von Mats Staub

Vernissage am Freitag, 28. September 2018, 18.00 Uhr, Unteres Foyer
Ausstellung vom 28. September bis 28. Oktober 2018
Täglich geöffnet ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Zutritt mit gültiger Theatereintrittskarte.
Öffnung jeweils mit Kassenöffnung.

Frau Zirkelbach feierte 1939 ihren 21. Geburtstag, Herr Demirel 1977, Frau Farioli 2001. In welchem Jahr sind Sie 21 geworden? Was hat sich in diesem Jahr ereignet? Und wie sind Sie erwachsen geworden?
Für sein Langzeitprojekt »21« spricht der Schweizer Künstler Mats Staub mit Menschen verschiedenen Alters über diese Fragen und zeichnet ihre Erzählungen auf Tonband auf. Nach drei Monaten besucht er die Protagonisten erneut: Während er ihnen die verdichteten Tonaufnahmen vorspielt, filmt er die Reaktionen in ihren Gesichtern. Sie reichen von Schmunzeln über Weinen, Gesten des Stolzes bis zum sichtbaren Nachsinnen. Als Videoinstallation porträtiert »21« die Erzählenden als Hörende ihrer eigenen Erinnerung.
Anlässlich der Eröffnung der Spielzeit 2018/19 ist diese beständig wachsende Sammlung von Videoporträts erstmals in Mannheim zu sehen – erweitert um Erinnerungen von Mannheimer Bürgerinnen und Bürgern.

Eine Kooperation mit dem Kunstfest Weimar. Mit freundlicher Unterstützung durch Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung.
Die Mannheimer Fassung wird unterstützt von der GBG – Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH.

Idee, Konzept & Leitung Mats Staub Szenografie Monika Schori Kamera Matthias Stickel / Benno Seidel / Sifiso Khanyile Ton Andrea Brunner / Mandla Nkuna Technik Hanno Sons
Produktion zwischen_produktionen

• Die Räuber
Friedrich Schiller

Premiere am Freitag, 28. September 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellungen am 30. September sowie am 7., 12. und 18. Oktober 2018

1781 schreibt der junge Schiller ein vor Dramatik, Gefühlen und Freiheitsdrang berstendes Stück über den Konflikt zweier ungleicher Brüder. Franz und Karl Moor wollen sich für das ihnen vermeintlich zugefügte Unrecht an der Welt rächen – natürlich mit Gewalt, die alle Übrigen mit in den Abgrund reißt. In Schillers Erstling wird eines der ältesten Motive der Weltliteratur aktiviert: das der verfeindeten Brüder. Aber auch die »Räuberpistole«, der Widerstand gegen die absoluten Herrscher, die »gerechte Gewalt« sind starke, bis heute aktuelle Themen. Schillers Drama ist seit seiner Uraufführung 1782 mit dem Nationaltheater Mannheim verbunden wie kein anderes Stück. Zum Auftakt der Spielzeit 2018/19 und zum Beginn der neuen Schauspielintendanz stellt sich Mannheims künftiger Hausregisseur Christian Weise dem großen Klassiker. Schillers gefühlsgewaltiges und zorniges Idealisten-Drama dient ihm als Vorlage für eine Inszenierung, die Mythen unserer westlichen Kultur befragt. Was ist unsere Vorstellung einer »Leitkultur«? Und was tragen »Die Räuber« dazu bei? In einer Mischung aus Show, Performance und Pop, die sich aller dem Theater zur Verfügung stehenden Mittel bedient, spürt Christian Weise den Räubern in uns nach.
Nach Inszenierungen u. a. am Maxim Gorki Theater Berlin und am Staatstheater Stuttgart stellt Christian Weise sich mit »Die Räuber« als neuer Hausregisseur am Nationaltheater Mannheim vor.

Regie Christian Weise Bühne & Kostüme Jana Findeklee / Joki Tewes Musik Falk Effenberger
Licht Nicole Berry Dramaturgie Annabelle Leschke
Mit Almut Henkel (Graf von Moor), Nicolas Fethi Türksever (Karl Moor), Christoph Bornmüller (Franz Moor), Sarah Zastrau (Amalia), Maria Munkert (Spiegelberg), Arash Nayebbandi (Schweizer), Nancy Mensah-Offei (Razmann), Patrick Schnicke (Hermann), Falk Effenberger (Musiker)

• Mitwisser (DE)
von Enis Maci

Deutsche Erstaufführung am Samstag, 29. September 2018, 17.00 Uhr, Studio Werkhaus
Weitere Vorstellungen am 4., 6., 12. und 21. Oktober 2018

Drei Verbrechen stehen im Zentrum von Enis Macis poetischer Kartografie einer verrohenden Welt: In Port St. Lucie, einem amerikanischen Albtraum aus Altenheimen und Golfplätzen am Rand der Sümpfe, gerät die Party des Teenagers Taylor Hadley im Haus seiner verreisten Eltern außer Kontrolle. Am anderen Ende der Welt, im türkischen Koruyaka, wird Nevin Yildirim Opfer eines Verbrechens. Der Täter ist ein Verwandter. Nevin fordert Rache, doch auf die Justiz ist kein Verlass. Wie weit darf sie gehen? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Impuls und blindem Affekt? Dinslaken im Ruhrgebiet: Arbeit ist rar und außer Fußball eint die Menschen wenig. Zwischen stillgelegten Kohlezechen wuchern Unkraut und Parallelgesellschaften. Hier entschließt sich Nils Donath zum denkbar radikalsten Bruch mit der westlichen Kultur.
Enis Maci, in dieser Spielzeit Hausautorin am Nationaltheater Mannheim, beschreibt mit sprachlicher Wucht das Ungeheure neben dem Alltäglichen. Sie richtet den Blick auf den Nährboden der Gewalt: die Mitwisser. Der Regisseur Nick Hartnagel inszenierte u. a. am Schauspiel Hannover und war mit zwei Uraufführungen beim Heidelberger Stückemarkt vertreten.

Regie Nick Hartnagel Bühne & Kostüme Yassu Yabara Mitarbeit Kostüme Jana Donis Musik Toben Piel Licht Björn Klaassen Dramaturgie Sascha Hargesheimer

Mit Tala Al-Deen, Sophie Arbeiter, Rocco Brück, Boris Koneczny, Robin Krakowski, Ragna Pitoll

• Der Elefantengeist (UA)
Lukas Bärfuss

Uraufführung am Samstag, 29. September 2018, 20.00 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellungen am 3., 5., 13. und 20. Oktober

Er war der »schwarze Riese« der alten BRD: Helmut Kohl (1930 – 2017). Als Bundeskanzler prägte Kohl 16 lange Jahre die Politik der Bundesrepublik. Der Wegbereiter der Europäischen Union und »Kanzler der Einheit« war auch verstrickt in Spendenaffären und gab mehr als nur ein umstrittenes Ehrenwort. Als Inbegriff deutscher Biederkeit und Weltpolitiker in einem zog Kohl Spott auf sich und beeindruckte zugleich durch seinen Machtinstinkt und sein vermeintliches Elefantengedächtnis. In ihrer ersten gemeinsamen Theaterarbeit gehen der Autor Lukas Bärfuss und die Regisseurin Sandra Strunz der Frage nach, wie Kohl uns in Erinnerung bleiben und welche Bedeutung sein Name für künftige Generationen haben wird. Der Pfälzer wird zum Ausgangspunkt einer Expedition in eine versunken anmutende Zeit. Für seine Theaterstücke und Romane wurde Lukas Bärfuss vielfach ausgezeichnet. Er gilt als eine der wichtigsten Stimmen der europäischen Gegenwartsliteratur. Mit »Der Elefantengeist« schreibt Bärfuss erstmals ein neues Stück für das Nationaltheater Mannheim. Sandra Strunz inszenierte u. a. am Staatsschauspiel Dresden und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

Regie Sandra Strunz Bühne & Kostüme Sabine Kohlstedt (Gast) Musik Rainer Süßmilch / Karsten Süßmilch Licht Wolfgang Schüle Dramaturgie Kerstin Grübmeyer

Mit László Branko Breiding (Dr. László), Matthias Breitenbach (Dr. Matthias), Johanna Eiworth (Johanna), Eddie Irle (Dr. Eddie), Jacques Malan (Dr. Jacques), Viktoria Miknevich (Dr. Viktoria), Martin Weigel (Dr. Martin)


Schauspiel Extra – Neue Reihe


• Dramatik der Wirklichkeit
Autorenmatinée mit Lukas Bärfuss und Enis Maci
Am Sonntag, 30. September 2018, 11.00 Uhr, Theatercafé
Wie verhält sich der Theatertext zur Wirklichkeit? Zum Auftakt einer neuen Reihe am NTM über das Verhältnis von Kunst und Realität diskutieren der Schweizer Romanautor und Dramatiker Lukas Bärfuss und die neue Hausautorin Enis Maci.
Moderation Fabian Burstein


Wiederaufnahmen im September


Oper

• Don Giovanni
Wolfgang Amadeus Mozart
Wiederaufnahme am Sonntag, 16. September 2018, 18.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 22., 27. September sowie am 6. und 14. Oktober 2018

• Aschenputtel (La Cenerentola)
Gioacchino Rossini
Wiederaufnahme am Freitag, 21. September 2018, 19.30 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 30. September sowie am 19. und 26. Oktober 2018

• Werther
Jules Massenet
Wiederaufnahme am Sonntag, 23. September 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 29. September sowie am 13. und 21. Oktober 2018

• Rigoletto
Giuseppe Verdi
Wiederaufnahme am Freitag, 28. September 2018, 20.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 3., 12. und 31. Oktober 2018


Junges NTM


• FrierSchlotterSchwitz
Barbara Fuchs 3+
Wiederaufnahme am Sonntag, 30. September 2018, 11.00 Uhr, Studio Feuerwache
Weitere Vorstellungen am 1. und 2. Oktober 2018
Weitere Veranstaltungen im September

• Begegnung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters mit Samuel Koch
Am Mittwoch, 19. September 2018, 20.00 Uhr, Theatercafé

• Theater-Sneak
Am Dienstag, 25 September 2018, 19.00 Uhr, Unteres Foyer


Premieren im Oktober


Premiere Junges NTM

• Utopie – Eine Recherche über die Zukunft
14+
Premiere am Sonntag, 7. Oktober 2018, 16.30 Uhr, Saal Junges NTM
Weitere Vorstellungen am 4., 9., 10. und 11. Oktober 2018

Ein musikalisches Werk. Vier Generationen. Eine Bühne. Wie stellen wir uns die Zukunft vor? Und wie prägt die Vergangenheit die Erwartungen an sie?
Ausgehend von der Komposition »Utp_«, die von Alva Noto und Ryuichi Sakamoto zusammen mit dem Ensemble Modern im Jahr 2007 geschaffen und der Stadt Mannheim zum 400. Jubiläum geschenkt wurde, befragen Ulrike Stöck und ihr Team in der Produktion »Utopie – Eine Recherche über die Zukunft« unsere Stadt und unsere Welt. Sie entwerfen eine Weltanschauung jenseits von realistischen Sachlagen. Eine Utopie eben.
Auf der Bühne stehen ein Kind, zwei Schauspieler unterschiedlichen Alters und eine Person in der nachberuflichen Lebensphase. Gemeinsam beleben sie die elektronische Komposition mit ihren Geschichten und Perspektiven. Sie tanzen, besetzen und bebildern und lassen einen gemeinsamen Zukunftsraum entstehen. Einen Zukunftsraum, in dem alles möglich ist.

Regie Ulrike Stöck Licht Fred Pommerehn Choreografie Konstantin Achmed Bürger Dramaturgie Lisa Zehetner Kunst & Vermittlung Sarah Modeß / Julia Waibel
Mit Manuela Albu-Schreyer, Patricija Katica Bronic, Emily Corbett, Alma Heiden, Brigitte Radtke, Uwe Topmann


Premieren Schauspiel


• Judas
Monolog von Lot Vekemans
Deutsch von Eva Pieper und Christine Bais

Premiere am Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellungen am 14., 19. und 23. Oktober 2018

»Denn dieser sollte ihn verraten: einer der zwölf«, heißt es über Judas, den Mann, der als Verräter von Jesus Christus zu trauriger Berühmtheit gelangen sollte. Aber kennen wir die ganze Wahrheit? Vielleicht ließe sich die Geschichte auch anders erzählen, als Dienst eines Freundes nämlich, der Jesus half, seinen Plan in die Tat umzusetzen: zu sterben und damit unsterblich zu werden. Zwei Freunde und ein Deal – und die angenommene Bestechungsgabe, dreißig Silberlinge.
In Lot Vekemans Monologstück schildert Judas die Ereignisse aus seiner Sicht. Er ist ein Selbstdarsteller, ein moderner Performer, der uns überzeugen möchte. Musste er nicht den Messias verraten, um Gottes Heilsplan durchzusetzen? Denn konnte nicht erst der Opfertod Jesu die Menschheit erlösen? War alles Vorbestimmung oder doch freier Wille oder gar eine Verkettung unglücklicher Zufälle? Lot Vekemans ist eine der wichtigsten Stimmen der niederländischen Gegenwartsdramatik. Ihre Stücke werden auch in Deutschland mit großem Erfolg gespielt.
Regie Philipp Rosendahl Bühne & Kostüme Marina Schutte Musik Thorsten Drücker Licht Damian Chmielarz Dramaturgie Annabelle Leschke
Mit Samuel Koch

• Istanbul
Selen Kara, Torsten Kindermann und Ak?n E. Sipal
Liederabend mit Songs von Sezen Aksu

Premiere am Samstag, 27. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellung am 31. Oktober 2018

Stellen wir uns vor, das Wirtschaftswunder hätte in der Türkei und nicht in Deutschland stattgefunden. Statt der türkischen Gastarbeiter, die nach Deutschland kamen, wären Mannheimerinnen und Mannheimer nach Istanbul ausgewandert, um dort zu arbeiten und zu leben. Wie hätten sie sich zurecht gefunden in einer ihnen fremden Welt? An welche Sitten und Gebräuche hätten sie sich gewöhnen müssen, und hätten sie das überhaupt gewollt? Wäre ihnen das neue Land jemals zur Heimat geworden?
In Szenen auf Deutsch und Songs auf Türkisch erzählt der Liederabend »Istanbul« von Regisseurin Selen Kara und Ak?n Emanuel Sipal, in der Spielzeit 2016/2017 Hausautor am Nationaltheater Mannheim, die Geschichte der Gastarbeiter andersherum: Klaus Gruber, ein Arbeiter aus Mannheim, sucht in Istanbul eine Zukunft für sich und seine Familie. Aber das Ankommen in der Fremde ist gar nicht so einfach. Zum Glück vermögen die wundervoll-traurigen Lieder von Sezen Aksu, der Göttin der türkischen Popmusik, das Heimweh zu lindern.

Übernahme einer Produktion des Schauspielhauses Bochum
Idee & Konzept Selen Kara / Torsten Kindermann Fassung Selen Kara / Ak?n E. Sipal Text Ak?n E. Sipal Regie Selen Kara Musikalische Leitung Torsten Kindermann Bühne Thomas Rupert Kostüme Emir Medic Licht Damian Chmielarz Dramaturgie Monika Gies-Hasmann / Ouldooz Pirniya
Mit Boris Koneczny, Almut Henkel, Viktoria Miknevich, Nicolas Fethi Türksever, Martin Weigel


Premiere Oper


• Die Meistersinger von Nürnberg
Richard Wagner

Premiere am Sonntag, 28. Oktober 2018, 16.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 7. und 18. Oktober sowie 1. und 10. November 2018

Wieder einmal war Richard Wagner in Geldnot geraten. Eine publikumswirksame, komische Oper sollte hier schnelle Abhilfe schaffen: Seine »Meistersinger von Nürnberg« wurden schließlich aber weit mehr als nur komisch. Angesiedelt im altdeutsch-idyllischen Nürnberg des 16. Jahrhunderts, lässt Wagner junge Liebe gegen die Starrheit einer mit allen Mitteln aufrechterhaltenen Tradition antreten. Eva, die Tochter des Goldschmiedemeisters Pogner, hat sich in Walther von Stolzing verliebt. Der jedoch kann sie nur heiraten, wenn er den von Evas Vater ausgeschriebenen Sängerwettstreit gewinnt und mit seinem Preislied die gestrengen Meistersinger überzeugt. Hans Sachs erkennt das Potenzial des jungen Ritters und verhilft ihm – und der »deutschen Kunst« – schließlich zum Erfolg.
Regisseur und Bühnenbildner Nigel Lowery liebt nach eigenen Worten genau diese »deutsche Kunst«, was ihn nicht daran hindert, ihr mit seinem unverkennbar britischen Humor zu Leibe zu rücken. Und ihr zum 150. Jubiläum der Uraufführung, befreit von falschem Pathos, ganz neue Facetten abzugewinnen.

Musikalische Leitung Alexander Soddy Regie, Bühne & Kostüme Nigel Lowery Licht Lothar Baumgarte Dramaturgie Cordula Demattio / Albrecht Puhlmann Chor Dani Juris

Mit Thomas Jesatko (Hans Sachs), Tilmann Unger (Walther von Stolzing), Joachim Goltz (Sixtus Beckmesser), Astrid Kessler (Eva), Christopher Diffey (David) sowie dem Opernchor und dem Extrachor


Festlicher Opernabend


• Don Giovanni
Wolfgang Amadeus Mozart
mit Michael Volle als Don Giovanni und Erwin Schrott als Leporello
Nur am Samstag, 20. Oktober 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus
Stimmgewaltig und dämonisch, dabei aber immer präzise und klug sind Michael Volles Charakterstudien. Auch der uruguayische Bassbariton Erwin Schrott kehrt nach seinem Debüt als Ramphis in »Aida« bereits in dieser Spielzeit ans NTM zurück.
Mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptsponsors Baden-Württembergische Bank
Musikalische Leitung Alexander Soddy
Musiksalon

• Musiksalon // Klassik
»Blaue Stunde« Werke von Claude Debussy u.a.
Nur am Sonntag, 14. Oktober 2018, 20.00 Uhr, Oberes Foyer

Der Musiksalon eröffnet die Saison mit einem atmosphärischen Wandelkonzert, das Raum, Licht und Musik zu einem Erlebnis werden lasst. Hier kann man eintauchen in die Welt der Impressionisten Ravel, Debussy und Satie, die auf der Suche nach dem Klang für ein neues
Jahrhundert waren!


NTM // Pop


• Archie Shepp
»Fire Music« – Respect
Nur am Mittwoch, 24. Oktober 2018, 20.00 Uhr, Opernhaus

Erstmals führt der 80 jährige Jazzgigant Archie Shepp sein 1965 bei „Impulse!“ erschienenes Album Fire Music in ganzer Länge auf, welches, aufgrund der damals brisanten und expliziten Thematisierung der afro-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung wie dem Vietnamkrieg, zu den kontroversesten und mutigsten Alben seiner langen Karriere zählt.
In Kooperation mit »Enjoy Jazz«

• Dillon
»Kind«
Nur am Samstag, 27. Oktober 2018, 20.00 Uhr, Opernhaus
Die Sängerin und Pianistin Dillon ist Vertreterin einer jungen Generation von Künstlerinnen, die mit Talent und Innovationsdrang ein neues musikalisches Feld erschließen. Und so ist auch ihr neues Album ?Kind? ein musikalischer Geniestreich, der ein feines Gewebe aus Pop, Elektronik und Klassik spinnt.
In Kooperation mit »Enjoy Jazz«
Mit Dillon, Band und Orchestermusikern des NTM

Schauspiel Extra – Neue Reihen

• Drei Farben:
Schwarz – Rot – Gold

Der Abend »Schwarz« am Dienstag, 2. Oktober 2018, 20 Uhr, Casino Werkhaus
Der Abend »Rot« am Sonntag, 14. Oktober 2018, 20 Uhr, Casino Werkhaus
Der Abend »Gold« am Freitag, 26. Oktober 2018, 20 Uhr, Casino Werkhaus

Die neue dreiteilige Reihe im Casino Werkhaus ist inspiriert von Krzysztof Kie lowskis Film-Trilogie
»Drei Farben: Blau Weis Rot« und beschäftigt sich mit Fragen wie: Was ist Heimat? Was ist Heimweh? Was ist Patriotismus?
Texte von Hölderlin, Fassbinder, Tucholsky oder Herrndorf offenbaren die emotionale Verbindung mit der Heimat in Abgrenzung zum Nationalismus – oder suchen den Streit mit den Deutschen. Es spielen Ensemblemitglieder des Schauspiels, Musik kommt von Mannheimer local heroes – und zur Performance gibt es Essen in der jeweiligen Farbe des Abends.


Wiederaufnahmen im Oktober


Tanz

• Let’s Beat
Choreografien von Marco Goecke, Giuseppe Spota und Stephan Thoss

Wiederaufnahme am Donnerstag, 4. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellungen am 6., 21. und 28. Oktober

Oper

• Madama Butterfly
Giacomo Puccini

Wiederaufnahme am Sonntag, 7. Oktober 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus

Junges NTM

• Pinocchio
Monster Truck
8+
Wiederaufnahme am Sonntag, 14. Oktober 2018, 16.00 Uhr, Saal Junges NTM
Weitere Vorstellungen am 15., 18. und 19. Oktober 2018

• Odyssee
Eine Recherche zu Homers Epos von Ulrike Stöck
12+
Wiederaufnahme am Dienstag, 16. Oktober 2018, 11.00 Uhr, Studio Werkhaus
Weitere Vorstellung am 17. Oktober 2018

• Die Welt ist rund
Manuel Moser
2+
Wiederaufnahme am Dienstag, 23. Oktober 2018, 9.15 Uhr, Studio Feuerwache
Weitere Vorstellung am 24. Oktober 2018

• Die Regeln des Sommers
Hannah Biedermann nach dem Bilderbuch von Shaun Tan
5+
Wiederaufnahme am Donnerstag, 25. Oktober 2018, 11.00 Uhr, Saal Junges NTM
Weitere Vorstellungen am 26. und 27. Oktober 2018

Schauspielhaus

• Kleiner Mann – was nun?
Hans Fallada
Wiederaufnahme am Dienstag, 30. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Veranstaltungen im Oktober

• Café Concert
Beschwingte Musik am Nachmittag
Am Samstag, 6. Oktober 2018, 15.00 Uhr, Oberes Foyer

• Die Meistersinger
Musikalische Einführung mit Elias Corrinth
Am Sonntag, 7. Oktober 2018, 11.00 Uhr, Theatercafé

• Begegnung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters mit Jelena Kordi?
Moderation: Albrecht Puhlmann
Am Mittwoch, 17. Oktober 2018, 20.00 Uhr, Theatercafé

• Café Concert
Beschwingte Musik am Nachmittag
Am Samstag, 20. Oktober 2018, 15.00 Uhr, Oberes Foyer

• Öffentliche Probe: Blaubarts Geheimnis
Mit Stephan Thoss und dem Tanzensemble des NTM
Am Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19.00 Uhr, NTM Tanzhaus Käfertal


Ausblick November


Tanz

• Blaubarts Geheimnis
Tanzstück von Stephan Thoss
Premiere am Samstag, 17. November 2018, Opernhaus

Schauspiel / Junges NTM

• 1001 Nacht oder die Macht des Erzählens
Musikalisches Familienstück
8+
Premiere am Sonntag, 18. November 2018, Schauspielhaus

Schauspiel

• Der Fluch der Tantaliden
Mythologische Rap-Oper von Dlé
Premiere am Freitag, 30. November 2018, Studio Werkhaus

Junges NTM

• Trollwut (UA)
Wenn Meinungen ansteckend sind
Eine musikalische Lecture-Performance
13+
Premiere im November 2018, Saal Junges NTM

• Im Westen nichts Neues
Klassenzimmerstück nach dem Roman von Erich Maria Remarque
13+

 

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