Hamburg, Staatsoper Hamburg, Norma – Vincenzo Bellini, IOCO Kritik, 10.03.2020

März 9, 2020 by  
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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

  Norma – Vincenzo Bellini

–  Norma oder Dorma – Spannungsarme Musik in rätselhaften, symbolschwangeren Bildern – 

von Patrik Klein

Vincenzo Belline in Pere Lachaise © IOCO

Vincenzo Belline in Pere Lachaise © IOCO

Nach der konzertanten Serie im Jahre 2007 mit Edita Gruberova in der Titelpartie gab es nun nach über einhundert Jahren an der Staatsoper Hamburg wieder eine szenische Umsetzung von Vincenzo Bellinis Oper Norma in der Inszenierung der Südkoreanerin Yona Kim und damit die Einleitung zu den diesjährigen „Italienischen Wochen“ der Staatsoper, die mit prominenten Besetzungen Werke von Verdi, das Requiem, Otello (mit Jose Cura), Simon Boccanegra (mit Placido Domingo) und Falstaff sowie Puccinis Tosca zeigen werden.

Eine Umbesetzung beim Dirigat vernahm der aufmerksame Beobachter des Hamburger Opernhauses inmitten der Proben für die neue Produktion. Der musikalischer Leiter des Teatro Coccia in Novara, Matteo Beltrami, springt ein für den eigentlich vorgesehenen,  erfahrenen Maestro Paolo Carignani, der bereits vielfach italienisches Repertoire in Hamburg dirigierte. Der nennenswerte Umstand ist jedoch kaum wahrzunehmen in der öffentlichen Kommunikation des Hauses. Kein Hinweis auf Besetzungsänderung auch nicht gut zwei Wochen vor der Premiere. Dann, offiziell aus gesundheitlichen Gründen, verkündete die Oper den Wechsel in einer Pressemitteilung vom 21.2.2020. War da etwa mehr? Gab es etwa interne Auseinandersetzungen? Hat sich die schillernd emotionale, konfliktüberladene Stimmung in Bellinis Werk auch auf die Protagonisten übertragen?

Die mächtige Druidin im besetzten Gallien Norma soll ihr Volk mit einem Aufstand von den römischen Unterdrückern befreien. Es herrschen heftige Konflikte zwischen Mann und Frau,  um Land und Volk, um Liebe, Sex und Glauben. Doch Norma fleht  in der Dunkelheit des Waldes bei der Göttin des Mondes um Frieden. Denn sie liebt heimlich den römischen Prokonsul Pollione und hat von ihm sogar zwei Kinder, die sie versteckt. Der aber betrügt sie mit Adalgisa, einer Novizin im Tempeldienst, die sich Norma nichts ahnend anvertraut. Ein unauflöslicher Konflikt voller Wut und Verzweiflung beginnt zwischen Kopf und Herz. „Ich bin die Schuldige“, klagt Norma sich am Ende selbst an und landet auf dem Scheiterhaufen.

Staatsoper Hamburg / Norma - hier : Schlussszene mit Marina Rebeka, Marcelo Puente, Diana Haller © Hans Joerg Michel

Staatsoper Hamburg / Norma – hier : Schlussszene mit Marina Rebeka, Marcelo Puente, Diana Haller © Hans Joerg Michel

Das Werk fungiert als Seelengemälde der wilden, gallischen Seherin, die man alle Phasen der Leidenschaft durchdringen sieht. Mit der Priesterin Norma, die ihren Göttern dient und dennoch nicht keusch leben will, die als geistliche Autorität ihrem unterworfenen Volk Orientierung gibt und zugleich zu ihrer Liebe zu einem der Besatzer steht, selbst als dieser sie verlässt, zeichnet Bellini das aufwühlende Doppelleben einer bis ins Extrem liebesfähigen Frau.

Die hochgelobte und vom Magazin „Opernwelt“ als beste Regisseurin des Jahres 2017 auserkorene südkoreanische Regisseurin Yona Kim, die bereits 2018 in Hamburg Peter Ruzickas Oper Benjamin in Szene setzte, skizzierte Norma mit ihrem Team (Bühnenbild: Christian Schmidt, Kostüme: Falk Bauer und Licht: Reinhard Traub) in symbolschwangeren dunklen Bildern, die in oft rätselhafter und gähnend langweiliger Weise versuchen, Norma als Außenseiterin und als eine Frau, die unendlich einsam ist in dieser kriegerischen, von männlicher Moral und Dominanz geprägten Welt, von Beginn an in der Ausweglosigkeit zu zeigen. Besonders im zweiten Akt gelingt es ihr nicht, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten oder gar steigernd zu formen, sondern sie lässt den Zuschauer alleine in noch unverständlicheren Bildern ihrer eigenen Betrachtung.

Vincenzo Bellinis tragische Oper (Originalbezeichnung: „tragedia lirica“) Norma wurde im Jahre 1831 an der Mailänder Scala mit Giuditta Pasta in der Titelrolle uraufgeführt. Die Uraufführung war wenig erfolgreich. Das Libretto des zweiaktigen Werkes stammt von Felice Romani und beruht auf einem Drama von Louis Alexandre Soumet.

Die ursprünglichen „Belcanto-Interpretationen“ der Oper wurden in den Jahrzehnten nach der Uraufführung mehr und mehr geprägt von denen des „Verismo“. Hierbei erfolgte eine Aufgabe bis dahin klassischer Theaterregeln und eine Fokussierung auf realistische Handlungen im niederen sozialen Milieu mit einem gewaltsamen Höhepunkt.

„Die Oper muss mit geradezu fanatischer Hingabe gesungen und gespielt, dazu von einem perfekten Chor und Orchester mit künstlerischer Integrität vermittelt, von einem Dirigent großer Autorität angeführt werden. Und jedem einzelnen Takt muss der musikalische Tribut gezollt werden, der ihm zusteht„. (Lilli Lehmann (1848-1929), eine der bedeutendsten Normas aller Zeiten)

Staatsoper Hamburg / Norma - hier : Marina Rebeka, Marcelo Puente, Chor © Hans Joerg Michel

Staatsoper Hamburg / Norma – hier : Marina Rebeka, Marcelo Puente, Chor © Hans Joerg Michel

Eine Rückbesinnung auf die ursprünglichen Belcanto-Intentionen der Titelpartie, und damit eine Renaissance des in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts seltener gespielten Werks insgesamt, erfolgte vor allem ab 1948 durch Maria Callas, deren Interpretationen in insgesamt 89 Auftritten die weitere Sicht auf das Werk prägten. Die Callas-Norma blieb bis heute nicht nur unerreicht, sondern auch ohne überzeugende Alternative. Weitere bedeutende Interpretinnen der Rolle waren in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Leyla Gencer, Elena Souliotis, Renata Scotto, Joan Sutherland, Anita Cerquetti oder Montserrat Caballé, in jüngster Zeit Sonya Yoncheva (2009) und Edita Gruberová (2007).

Die Regisseurin Yona Kim setzt bei ihrer Interpretation dramaturgisch auf die Psychologie der handelnden Charaktere und ihrer Wechselwirkungen zueinander. Krieg und Hass ist für sie keine Lösung. Die Geschichte wird nicht erzählt, sondern die Personen handeln aus sich selbst heraus. Die kriegerischen Gallier können ihren Hass auf die römischen Besatzer mit vehementer Ungeduld und langwierigen Ritualen kaum mehr zurückhalten. Die Seherin Norma darf in diesem fanatischen Umfeld ihrer Untergebenen nur rein von banalen irdischen Bedürfnissen sein und kann sich als angebetete Mächtige keine Schwächen erlauben. Das Volk braucht diese mächtigen Vorbilder, um den Kampf gegen die Besatzer fortführen zu können. Norma ist zudem als Mutter zweier Kinder und als Geliebte des Besatzers in einer verzweifelten Lage, fast irre geworden, spielt sie mit dem Feuer in ihrem Kopf. Aus dieser inneren Verzweiflung und Gefangenschaft in der Ausweglosigkeit kann sie nicht anders, als vor ihrem gefangen genommenen untreuen Pollione sich selbst durch Feuer sinnbildlich zu erlösen.

Auf der Bühne finden diese Umstände in düsteren und meist nur mit wenigen Versatzstücken wie Mistelschale, Benzinkanister, Tische und Stühle, in fast leeren Räumen statt. Zentrales Element ist ein nach vorne offener Container, in dem Norma lebt, sie begrenzt in ihren Zwängen und Sichtweisen und unter dem in einem Verließ die beiden verhaltensauffälligen Kinder vom Liebespaar Norma – Pollione hausen müssen. In einer Ecke ein Sandkasten und an den Wänden Sehnsuchtsmalereien des Nachwuchses. Der Stoffhase wird wie im Rausch mit dem Kopf auf die Tischkante geschlagen.

Staatsoper Hamburg / Norma -hier : Marina Rebeka und ihre beiden Kinder  © Hans Joerg Michel

Staatsoper Hamburg / Norma -hier : Marina Rebeka und ihre beiden Kinder  © Hans Joerg Michel

Die Spielfläche wird mit an Wald erinnernde dunkle Prospekte begrenzt und mit Gazevorhängen szenengerecht in der Größe und Anordnung verändert. Die handelnden Akteure bewegen sich oft zeitlupenhaft in gefreezten Bildern voller rätselhafter, für den Betrachter kaum erkennbaren Details. Einige Szenen geraten zu langweiligstem Rampentheater. Die gallischen Tempeldienerinnen tragen bei ihren Ritualen leere Papierblätter vor dem Mund, drehen dazu Messer vor ihren Körpern, die Chormitglieder hantieren wie irre an den Containerwänden und am Ende muss sich Clotilde mit kleinen Papierblättern beim Anblick der symbolhaften Puppenverbrennungen im Container die Augen und den Mund bekleben. Die immer zäher werdende Abfolge der Szenen machen die Inszenierung zu einer Durchhalteprüfung für die eigenen Nerven.

Musikalisch gelang in Hamburg nicht viel mehr als eine blutleere, langweilige und feuerarme Premiere. Norma ist der Inbegriff der hochromantischen Gesangsoper, in der sich Beherrschung des italienischen Belcanto und dramatische Interpretationskunst verbinden, wodurch sich das Werk als die italienische „Primadonnenoper“ par excellence durchsetzte. Deshalb braucht die Norma eine mächtige, unbedingt kontrollierte und dunkle Sopranstimme mit bester Koloratur, mit heroischer Farbe im durchgehenden Register ohne ordinären Brustton und mit eben jener Majestät, wie sie auch die übermenschlichen Heldinnen bei Rossini zeigen.  Maria Callas war „Die Norma. Marina Rebeka, die die Partie seit 2016 fest in ihrem Repertoire hat, singt die Norma in Hamburg. Die lettische Sopranistin mit internationalen Erfahrungen und Engagements an allen großen Opernhäusern weltweit, demonstriert Emotionen und Zerbrechlichkeit mit hauchzarten Zwischentönen, die sie fein in die melodischen Bögen einwebt. Als Mutter, aber auch Tochter, verlobte Frau und Freundin, kriegerische Anführerin und Hexe zeigt sie auch begünstigt durch das getragene Dirigat gesanglich extreme Vielseitigkeit.

In ihrer Auftritts-Cavatina „Casta diva“ erbittet sie mit „Verbreite du auf der Erde jenen Frieden, den du am Himmel herrschen lässt“ mit fein geführter Stimme einen Ausweg aus ihrer misslichen Lage. Sie vermittelt aber auch besonders in den fordernden letzten Minuten der Oper die dramatischen Inhalte der Partitur mit ihren detaillierten gesangstechnischen Mitteln.

Staatsoper Hamburg / Norma - hier : Marina Rebeka als Norma © Hans Joerg Michel

Staatsoper Hamburg / Norma – hier : Marina Rebeka als Norma © Hans Joerg Michel

Der momentan sehr gefragte Tenor des treulosen Geliebten Normas, Pollione, der Argentinier Marcelo Puente, wirkte im Vergleich dazu grober und facettenärmer. Die Stimme klang wenig kontrolliert, baritonal gefärbt und mit einem etwas kehligen Timbre. Sie wurde vor allem stark vibratobehaftet, mit viel Kraft, wenig Bemühung um ein Legato und in den Spitzentönen häufig zu tief in der Tonhöhe geführt.

Die kroatische Mezzosopranistin Diana Haller, gesegnet mit einer äußerst apart hell timbrierten Stimme, zeigte als junge Nebenbuhlerin Adalgisa eine nahezu unwiderstehliche Stimmführung und wie berührend und echt Belcanto gesungen werden kann. Besonders in der Szene zum Ende des ersten Aktes, wo Pollione sie nach Rom zu locken sucht, wartet sie mit kernigem, wohltemperierten Mezzo auf, der zwischen federleicht und dramatisch variiert und mit feinstem, ergreifendem Crescendo komplettiert wird.

Liang Li, aus China stammender erfahrener und gerne in Hamburg gesehener Bass, gab den Oroveso mit dunkler und autoritärer Pracht. Gabriele Rossmanith, seit vielen Jahren festes und beliebtes Ensemblemitglied in Hamburg,  hatte viele schauspielerische Aufgaben neben ihrer Gesangsrolle zu erfüllen. Die Clotilde, Vertraute der Norma, sang sie mit gewohnt sicherer und klangvoller Sopranstimme. Dongwon Kang (Mitglied des internationalen Opernstudios in Hamburg, aus Südkorea) als Flavio komplettierte das Sängerensemble mit sicher geführter Tenorstimme.

Staatsoper Hamburg / Norma - hier : Gabriele Rossmanith, Liang Li  © Hans Joerg Michel

Staatsoper Hamburg / Norma – hier : Gabriele Rossmanith, Liang Li  © Hans Joerg Michel

Der Chor der Hamburgischen Staatsoper (Einstudierung Eberhart Friederich) konnte durch die szenische Bewegungsärme musikalisch punkten und mit hoher Präzision und Klangschönheit überzeugen.

Die Regie wollte das Feuer im Kopf der Norma zeigen. Wo blieb das Feuer in der Musik? Matteo Beltrami am Pult des Philharmonischen Staatsorchester Hamburg gelang lediglich in der Ouvertüre eine temporeiche und energiegeladene musikalische Ausrichtung des Premierenabends. Über weite Strecken wirkte seine Tempovorgabe zu gedehnt und im Kern blutleer, zu sehr auf Sicherheit bedacht, dadurch zwar sängerfreundlich, schließlich aber für den Opernbesucher langatmig und mit wenig Leidenschaft behaftet.

Das Publikum in der Generalprobe, die ich drei Tage zuvor besuchte, reagierte bereits mit einer gewissen Fassungslosigkeit auf das optisch und musikalisch Erlebte. Das Hamburger Premierenpublikum würdigte das Orchester, den Chor und die beteiligten Solisten mit freundlichem Applaus bevor dann das Regieteam die Bühne betrat und einen Sturm der Missfallenskundgebung ertragen musste. Nach insgesamt nur wenigen Minuten drängten die Parkettbesucher noch im Dunkeln aus ihren Reihen, den Zuschauersaal verlassend. Mehr Ablehnung für Yona Kims Regie-Konzept war kaum vorstellbar..

Norma an der Staatsoper Hamburg, weitere Vorstellungen: 11.3., 14.3.,  17.3., 20.3., 24.3.2020

—| IOCO Kritik Staatsoper Hamburg |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Galakonzert – Internationales Opernstudio, 09.03.2020

Februar 28, 2020 by  
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Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

10 Jahre Internationales Opernstudio – Staatsoper Stuttgart
Stars von morgen heute schon erleben

Festliches Galakonzert im Mercedes-Benz Museum am 9. März 2020 mit Mitgliedern des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Stuttgart und des Opernstudios der Opéra National du Rhin Straßburg

Das Internationale Opernstudio der Staatsoper Stuttgart blickt auf eine mittlerweile zehnjährige Erfolgsgeschichte zurück. Zu diesem jungen Jubiläum gestalten die Sänger*innen des Stuttgarter Opernstudios gemeinsam mit den jungen Künstler*innen des Opernstudios der Opéra National du Rhin in Straßburg am Montag, 9. März 2020, um 19.30 Uhr ein festliches Gala-Konzert unter dem Motto Stars von morgen heute schon erleben im Atrium des Mercedes-Benz Museums. Die Städtepartnerschaft zwischen Stuttgart und Straßburg findet bei diesem besonderen Konzert ihren künstlerischen Ausdruck.

Staatsoper Stuttgart / Opernstudio © Matthias Baus

Staatsoper Stuttgart / Opernstudio © Matthias Baus

In dem besonderen Ambiente des Mercedes-Benz Museums erwartet das Publikum ein Programm mit Höhepunkten der Opernliteratur seit Mozart. Bekannte Werke wechseln sich dabei mit musikalischen Raritäten ab. Das kurzweilige Programm beinhaltet Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Gioachino Rossini, Gaetano Donizetti, Vincenzo Bellini, Giacomo Puccini, Hector Berlioz, Igor Strawinsky, Maurice Ravel und Georges Bizet.

Das detaillierte Programm finden Sie im Anhang dieser E-Mail 

GALAKONZERT PROGRAMM
AM 9. MÄRZ 2020

Wolfgang Amadeus Mozart (1759 – 1791)
Quartett aus Die Entführung aus dem Serail
Ach Belmonte! Ach mein Leben!
Carina Schmieger Konstanze
Charles Sy Belmonte
Claudia Muschio Blonde
Christopher Sokolowski Pedrillo


Maurice Ravel (1875 – 1937)
Arie aus L’Heure espagnole
Oh, la pitoyable aventure!
Eugénie Joneau Conception


Vincenzo Bellini (1801 – 1835)
Duett aus La Sonnambula
Son geloso del zeffiro errante
Claudia Muschio Amina
Charles Sy Elvino

Léo Delibes (1936 – 1891)
Arie aus Lakmé  –  N°4 Air Gérald
Prendre le dessin d’un bijou –
Fantaisie aux divins mensonges
Tristan Blanchet Gérald


Wolfgang Amadeus Mozart (1759 – 1791)
Duett aus Idomeneo
S’io non moro a questi accenti
Carina Schmieger Ilia
Alexandra Urquiola Idamante


Gaetano Donizetti (1797 – 1848)
Trio aus La fille du régiment
Tous les trois réunis
Claudia Muschio Marie
Christopher Sokolowski Tonio
Jasper Leever Sulpice

Georges Bizet (1838 – 1875)
aus Les pêcheurs de perles  –  N°2 Récit

Nadir, Zurga
C’est toi, toi enfin que je revois
Duo Nadir, Zurga
Au fond du temple saint
N°4 Récit Nadir
A cette voix
Romance Nadir
Je crois entendre encore
N°7 Récit et Cavatine Leïla
Me voilà seule dans la nuit
N°11 Récit et Air Zurga
L’orage s’est calmé
N°15 Trio Leïla, Nadir, Zurga
O lumière sainte
Julie Goussot Leïla
Thomas Kiechle Nadir
Jacob Scharfman Zurga


PAUSE

Gioacchino Rossini (1792 – 1868)
Duett aus La Cenerentola (1817)
Un segreto d’importanza
Elliott Carlton Hines Dandini
Jasper Leever Don Magnifico
Maurice Delage
Quatre poèmes hindous
Madras (stance 221 de Bhartrihari), dédié à Maurice Ravel,
Lahore (poésie de Heinrich Heine),
Bénarès – Naissance de Bouddha
(anonyme), dédié à Florent Schmitt,
Jeypur (stance 733 de Bhartrihari),
dédié à Igor Stravinsky
Claire Péron


Hector Berlioz (1803 – 1867)
Duett aus Béatrice et Bénédict
Comment le dèdain, pourrait-il mourir
Alexandra Urquiola Béatrice
Charles Sy Bénédict


Giacomo Puccini (1858 – 1924)
Quartett aus La Bohème
Addio dolce svegliare alla mattina
Julie Goussot Musetta
Carina Schmieger Mimi
Tristan Blanchet Rodolfo
Elliott Carlton Hines Marcello


Igor Stravinsky (1882 – 1971)
Epilogue aus The Rake’s Progress
Good people, just a moment …
Carina Schmieger Anne
Christopher Sokolowski Tom
Elliott Carlton Hines Nick
Alexandra Urquiola Baba
Jasper Leever Father


Hinweis: Am Montag, 09.03.2020, findet parallel zum Galakonzert ein Heimspiel des VfB Stuttgart in der Mercedes-Benz Arena statt (Anpfiff 20:30 Uhr, Ende: ca. 22:15 Uhr). Von ca. 17:30 bis 22:30 Uhr wird die Anfahrt über die Mercedesstraße nicht möglich sein, da die Straße gesperrt wird.

Gäste, die mit dem PKW anreisen, werden daher gebeten, über den Martin-Schrenk-Weg (Kreisverkehr) zu fahren. Parkmöglichkeiten bestehen wie gewohnt im Mercedes-Benz Museum Parkhaus oder im gegenüberliegenden P4. Die Ausfahrtickets gelten für beide Parkhäuser.


Das Internationale Opernstudio der Staatsoper Stuttgart

Die Staatsoper Stuttgart zählt zu den wichtigsten europäischen Opernhäusern. Eine essentielle Grundlage dieses Erfolges sind die hochkarätigen Sängerinnen und Sänger des Ensembles, die das Haus am Oberen Schlossgarten als ihre künstlerische Heimat schätzen und gleichzeitig international gastieren.

Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung dieses Sängerensembles hat sich die Staatsoper seit vielen Jahren auch die Förderung des Sängernachwuchses zum Ziel gesetzt: Das Internationale Opernstudio der Staatsoper Stuttgart ist ein Trainee-Programm für Sängerinnen und Sänger, die ihr Studium abgeschlossen haben und nun in einer gesunden Balance zwischen dem Sängerberuf auf der großen Bühne und hochkarätigen Meisterkursen, Coachings und besonderer pädagogischer Betreuung ihre Stimme und künstlerische Persönlichkeit entwickeln können. In der Spielzeit 2019/20 erhalten sieben Sängerinnen und Sänger die Möglichkeit, ihre ersten prägenden Karriereschritte unter besten Bedingungen an der Staatsoper Stuttgart zu gehen. Schirmherrin des Opernstudios ist in dieser Saison Kammersängerin und Ensemblemitglied Catriona Smith.

Im Rahmen der im Jahre 1962 gegründeten Städtepartnerschaft Strasbourg – Stuttgart traten die Opernstudios der Opéra national du Rhin und der Staatsoper Stuttgart ab der Spielzeit 2016/17 in einen aktiven Austausch. Zu den Höhepunkten dieser Partnerschaft gehören zwei Konzerte in der Saison, in denen sich die Mitglieder beider Opernstudios gemeinsam dem Publikum präsentieren.

Zum Internationalen Opernstudio der Staatsoper Stuttgart 2019/20 gehören aktuell sieben junge Sängerinnen und Sänger: Elliott Carlton Hines aus Texas / USA, Jasper Leever aus den Niederlanden, Claudia Muschio aus Italien, Carina Schmieger aus Deutschland (Freiburg i. Br.), Christopher Sokolowski aus New York / USA, Charles Sy aus Kanada und Alexandra Urquiola aus Kuba.

Immer wieder konnten Mitglieder des Opernstudios nach Ablauf ihres Stipendiums nahtlos ins Solistenensemble der Staatsoper Stuttgart übernommen werden. Zurzeit sind sieben ehemalige Stuttgarter Opernstudiosi fest im Solistenensemble der Staatsoper Stuttgart engagiert: Esther Dierkes, Josefin Feiler, Diana Haller, Ida Ränzlöv, Moritz Kallenberg, Kai Kluge und Michael Nagl. Viele weitere der ehemaligen Stuttgarter Opernstudio-Mitglieder sind inzwischen an anderen in- und ausländischen Opernhäusern engagiert oder gastieren als freiberufliche Sänger erfolgreich weltweit.

In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Telefonisch und per E-Mail
+49 711 20 20 90
tickets@staatstheater-stuttgart.de
Montag bis Freitag 10 bis 20 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr

An der Theaterkasse
Königstraße
1D (Theaterpassage), 70173 Stuttgart
Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 14 Uhr

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Le nozze di Figaro – in dänischem Bettenlager, IOCO Kritik, 19.12.2019

Dezember 19, 2019 by  
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Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Le nozze di Figaro – Wolfgang Amadeus Mozart

– Hochzeitswirrwarr im Dänischen Bettenlager –

von  Peter Schlang

Am 1. Dezember 2019 feierte an der Stuttgarter Staatoper Wolfgang Amadeus Mozarts erste Da-Ponte-Oper Le nozze di Figaro Premiere. Da IOCO zur Premiere verhindert war, liegen Einordnung und Bewertung dieser Neuproduktion die Eindrücke von der zweiten Vorstellung am 6. Dezember zu Grunde. Im musikalischen Bereich sind diese Beobachtungen bzw. Hör-Erfahrungen ausnahmslos eindrucksvoll und äußerst erfreulich. Für die Regie Christiane Pohles, die nach mehreren Regiearbeiten für das benachbarte Schauspielhaus erstmals für die Stuttgarter Oper tätig war, fällt das Urteil deutlich kritischer, bestenfalls indifferent aus.

Le nozze di Figaro – Wolfgang Amadeus Mozart
youtube Trailer Staatsoper Stuttgart
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Ausgangspunkt von Pohles Regie-Konzept ist die einleitende Vermessung des Ehebetts durch Susanna und ihren Auserwählten, den wie sie im Dienste des Grafen Almaviva stehenden Figaro. Dieses Maßnehmen an der künftigen gemeinsamen Schlafstatt wird bei Pohle und ihrer Bühnenbildnerin Natascha von Steiger (dazu Kostümbildnerin  Sara Kittelmann) nicht nur zur ausschweifenden Bettenwahl, die dazu auf der Bühne aufgefahrene Bettenkollektion eines Möbelhauses wie IKEA oder seiner Mitbewerber liefert auch das mehr oder wenige einheitliche Szenarium für alle folgenden Akte und Szenen. Dem im Programmbuch abgedruckten Interview mit der Regisseurin zufolge wollen sie und ihr Regieteam damit auf das Phänomen uniformer, quasi in Serie gefertigter Lebensentwürfe hinweisen, das „oft schon mit der Einrichtung normierter Wohneinheiten mit austauschbarer Massenware seinen Anfang nimmt“. Dabei erlägen Paare aber der Täuschung, sie wählten für ihre gemeinsame Zukunft eine ganz individuelle, private und originelle Fassung eines glücklichen Lebens, ohne zu bemerken, dass heutzutage das persönliche Glück vorproduziert und von rein kommerziellen Interessen geprägt würde.

Damit geht für die Regie das Fehlen fester, stabiler Identitäten einher, die sie durch multiple Interpretationen des je eigenen Ichs ersetzt sieht. Auf Mozarts Figaro übertragen bedeutet dies, dass jener durchaus auch Charaktermerkmale seines Herrn Almaviva  oder dessen Gemahlin Züge ihrer Zofe trägt, dass also in jedem der Protagonisten auch Fremdes, nur zur Schau Gestelltes prägend ist. Allerdings sind die so mehrfach geprägten Figuren davon überzeugt, dass alles die  je eigenen, individuellen Charakterzüge seien. Mag diese Idee anfangs noch halbwegs verfangen, führt sie auf die Dauer zu einer Verflachung und Angleichung der Charaktere und damit verbunden zu zahlreichen Wiederholungen und einer ziemlichen Langeweile. Diese wird auch dadurch befördert, dass sich die (eher wenigen) guten Regieeinfälle bald erschöpft haben und die Führung und individuelle Gestaltung der Personen höchstens zu erahnen ist, so dass sich die Sängerinnen und Sänger über weite Strecken selbst überlassen bleiben und ziemlich verloren herumsitzen, -liegen oder –stehen. Insgesamt bleibt der dringende Verdacht, dass die Regie die Stärke und Tragkraft von da Pontes Libretto wie von Mozarts Musik deutlich unterschätzt und beiden Vorlagen nicht genügend zutraut – genauso wenig wie der Phantasie des Publikums.

 Staatsoper Stuttgart / Le nozze di Figaro - hier :  Esther Dierkes als Susanna, Sarah-Jane Brandon als Gräfin Almaviva, Diana Haller als Cherubino © Martin Sigmund

Staatsoper Stuttgart / Le nozze di Figaro – hier : Esther Dierkes als Susanna, Sarah-Jane Brandon als Gräfin Almaviva, Diana Haller als Cherubino © Martin Sigmund

Glücklicherweise bleiben diese Schwächen der Inszenierung in dieser dritten von insgesamt  zehn in dieser Spielzeit geplanten Aufführungen ohne Einfluss auf die durchweg famosen musikalischen Leistungen. Dabei sind an diesem Abend insgesamt drei fabelhafte Kollektive zu bestaunen, denn neben dem von Bernhard Moncado erneut bestens disponierten Staatsopernchor und dem unter der Leitung des neuen Grazer Generalmusikdirektors Roland Kluttig mozartisch-frisch agierenden Staatsorchester entpuppt sich das fast ausnahmslos aus hauseigenen Kräften gebildete Solistenensemble als dritte, äußerst homogene und in guter Abstimmung agierende Solidargemeinschaft dieser Neu-Produktion.  Es fällt dem schreibenden Zuhörer und Beobachter schwer, darin eine klare Siegerin oder einen Vormann zu benennen, denn stimmlich agieren alle Beteiligten auf allerhöchstem Niveau und belegen erneut die schlüssige Zusammenstellung und großartige sängerische Entwicklung des Stuttgarter Solist*innen-Ensembles.

Esther Dierkes als Susanna besticht nicht nur mit ihrem, so man sie denn lässt, äußerst lebendigem und komödiantischem Spiel, sondern auch durch ihre in allen Lagen sichere, wohl geführte Stimme. Gleiches gilt für den Cherubino Diana Hallers, die dessen Hingezogensein zum (scheinbar) anderen Geschlecht jederzeit durch ausschweifendes, Empathie geladenes Spiel und eine wunderbar geführte, der Jugendlichkeit der Rolle bestechend Ausdruck verleihende Stimme deutlich macht.

Die noch dem Internationalen Opernstudio der Stuttgarter Staatsoper angehörende Claudia Muschio weckt genauso höchste Erwartungen auf die Zukunft, wie sie von etlichen anderen, aus dieser Stuttgarter Kaderschmiede hervorgegangenen Ensemblemitgliedern in dieser Oper aufs Wunderbarste erfüllt wurden.

 Staatsoper Stuttgart / Le nozze di Figaro - hier :  Michael Nagl als Figaro, Esther Dierkes als Susanna © Martin Sigmund

Staatsoper Stuttgart / Le nozze di Figaro – hier : Michael Nagl als Figaro, Esther Dierkes als Susanna © Martin Sigmund

Das gilt neben den bereits erwähnten Esther Dierkes und Diana Haller bei den Männern für  Michael Nagl, der mit seinem klangschönen Bass seinem Figaro große Souveränität und stimmliche Opulenz verleiht, allerdings zu den Figuren gehört, die darstellerisch unter der Knute der Regie am meisten zu leiden haben.

In gewissem Maße gilt dies auch für Johannes Kammler  als Graf Almavia, der nach seinem Pantalone in der Neuproduktion von Prokofjews Liebe zu drei Orangen und weiteren Rollen im Repertoire stimmlich erneut unter Beweis stellt, welch hochkarätigen Zuwachs das Ensemble der Stuttgarter Oper durch ihn erhalten hat.

Als einzig von außen für diese Produktion  und deren ersten Zyklus im Dezember 2019 ans Haus gekommene Sängerin gibt Sarah-Jane Brandon eine junge, eher leidend-zarte Gräfin, der man abnimmt, wie sehr sie unter ihrer Ehe mit Almaviva und dessen Liebesentzug leidet. Ihre Arien, aber auch Auftritte in den Ensembleszenen gestaltet sie tonschön, ohne Druck und in der Höhe wunderbar klar.

Diese und andere der hier verwendeten Sänger*innen-Attribute kann man auch den Darstellerinnen und Darstellern der zahlreichen Nebenrollen zuschreiben, vor allem der famosen Helene Schneiderman als Marcellina, Friedemann Röhlig als Bartolo und Heinz Görig als Basilio, aber auch Christopher Sokolowski als Don Curzio, dem Antonio Matthew Anchels und den zwei Mädchen von Elisabeth von Stritzky und Teresa Smolnik.

Wie bereits angedeutet, überzeugt das Staatsorchester  unter Roland Kluttigs schlüssig-durchdachtem Dirigat  mit einer sehr mozart-affinen Lesart der Partitur, in der straffe Tempi und ein trocken-kerniger Klang die Nähe zur historisch-informierten Aufführungspraxis erkennen lassen. Dazu passend lässt das Orchester aber auch viel filigran-Durchscheinendes hörbar werden, wie es überhaupt um große Transparenz und eine vorbildliche Dynamik bemüht ist. Dies kommt ganz besonders auch jenen Stellen der Partitur zu Gute,  die auf die thematische Verwirrung der Handlung hinweisen und dem Auslegen falscher Fährten dienen.

Musikalisch ist dieser neue Stuttgarter Figaro auf jeden Fall eine Offenbarung, was man vom Regiekonzept  höchstens eingeschränkt behaupten kann.

Figaros Hochzeit an der Staatsoper Stuttgart; weitere Vorstellungen 21. Dezember und in einer zweiten Aufführungsserie in teilweise neuer Besetzung am 07., 13., 17. und 28. März sowie am 14. April 2020

—| IOCO Kritik Staatsoper Stuttgart |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Norma – Vincenzo Bellini, 11.07.2019

Juli 11, 2019 by  
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Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

  Norma – Vincenzo Bellini

Aufwühlendes Doppelleben

Vincenzo Bellinis Norma – am 11. Juli 2019 – in neuer Besetzung 

Donnerstag, 11. Juli 2019, um 19 Uhr kehrt Vincenzo Bellinis Norma in der Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito auf den Spielplan der Staatsoper Stuttgart zurück. Es dirigiert Giacomo Sagripanti. Der junge italienische Dirigent gehört zu den gefragtesten Dirigenten seiner Generation und wurde im Jahr 2016 bei den International Opera Awards in der Kategorie „Young Conductor“ ausgezeichnet.

In der Titelpartie der Norma gibt die spanische Sopranistin Yolanda Auyanet ihr Hausdebüt. Ensemblemitglied Diana Haller singt erstmals in Stuttgart die Rolle der Adalgisa. Der italienische Tenor Massimo Giordano ist als Pollione erneut zu Gast an der Staatsoper Stuttgart. In dieser Spielzeit wurde er bereits an der Seite von Catherine Naglestad als Mario Cavaradossi in Puccinis Tosca vom Stuttgarter Publikum gefeiert. Kommende Saison ist er in der Titelpartie von Giuseppe Verdis Don Carlos zu erleben. Die weiteren Hauptpartien singen Ks. Liang Li (Oroveso) und Daniel Kluge (Flavio) aus dem Solistenensemble der Staatsoper Stuttgart.

Vincenzo Bellini - Père Lachaise - Paris © IOCO

Vincenzo Bellini – Père Lachaise – Paris © IOCO

In der Priesterin Norma, die ihren Göttern dient und dennoch nicht keusch leben will, zeichnet Vincenzo Bellini das aufwühlende Doppelleben einer bis ins Extrem liebesfähigen Frau: Als geistliche Autorität gibt Norma ihrem unterworfenen Volk Orientierung und hält zugleich an ihrer Liebe zu einem der Besatzer fest, selbst als dieser sie verlässt.

Vorstellungen:  11. / 14. / 17. Juli 2019, 21. / 24. September 2019, 03. Oktober 2019

Musikalische Leitung Giacomo Sagripanti, Regie und Dramaturgie Jossi Wieler, Sergio Morabito, Bühne und Kostüme Anna Viebrock, Chor Bernhard Moncado

Pollione, Massimo Giordano (Juli 2019) / Norman Reinhardt (Sept / Okt 2019),, Oroveso, Liang Li (Juli 2019) / David Steffens (Sept / Okt 2019), Norma Yolanda Auyanet, Adalgisa Diana Haller, Flavio Daniel Kluge (Juli 2019) / Moritz Kallenberg (Sept / Okt 2019), Staatsopernchor Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart

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