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Ansbach, Bayerische Staatsoper, OPER für ALLE auf dem Karlsplatz, IOCO Aktuell, 19.08.2021

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Redaktion
28. August 2021
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Bayerische Staatsoper – Ekaterina Semenchuk –  Jonas Kaufmann 

Oper für Alle –  Auf dem Karlsplatz von Ansbach

Oper für Alle, das ist seit über 25 Jahren das Signum für außergewöhnliche musikalische Ereignisse unter freiem Himmel im Zentrum von München. Begonnen 1995 mit der Live-Übertragung einer CarmenVorstellung auf den Max-Joseph-Platz in München für Tausende Besucher, kamen bald auch jährlich live gespielte Open-Air-Konzerte des Bayerischen Staatsorchesters hinzu. Da wird der Kunstgenuss zum Volksfest, und bei manch einem der klangerfüllten Sommerabende rund ums Nationaltheater sind auch im Publikum die Gefühle bis zum Himmel gestiegen. Nun erweitert die Bayerische Staatsoper ihren Wirkungskreis und freut sich, im September 2021 zu Gast im mittelfränkischen Ansbach zu sein: Der neue GMD Vladimir Jurowski dirigiert ein Konzertprogramm mit Opernhighlights rund um die Premieren und das Repertoire der Saison 2021/22, und als Solist gibt sich kein Geringerer als Jonas Kaufmann die Ehre. Ein Auftakt zu einem neuen Kapitel von Oper für Alle, weit über die Stadt München hinaus.

Giuseppe Verdi
Ouvertüre zu Nabucco
„O don fatale“. Arie der Eboli aus Don Carlo

Richard Wagner
Vorspiel zu Lohengrin, 3. Aufzug
„In fernem Land“. Gralserzählung des Lohengrin aus Lohengrin

Richard Strauss
Streichsextett (Vorspiel) aus Capriccio

Dmitri D. Schostakowitsch
Drei Stücke aus der Suite für Varietéorchester („Jazz-Suite Nr. 2“), darunter der Walzer Nr. 2

Francesco Cilea
aus Adriana Lecouvreur, 2. Akt
„Acerba voluttà, dolce tortura“. Arie der Adriana
„Principessa … Finalmente“. Duett Adriana / Maurizio
„L’anima ho stanca“. Arie des Maurizio

Benjamin Britten
Soirées musicales op. 9 – Suite nach Rossini

Jonas Kaufmann wurde in München geboren und studierte Gesang an der hiesigen Hochschule für Musik. Nach Engagements in Hamburg, Stuttgart und Mailand kam er 2001 an das Opernhaus Zürich, wo er mit deutschem, italienischem und französischem Repertoire zu erleben war. Es folgten Auftritte u. a. an der Wiener Staatsoper, der Opéra national de Paris, der Metropolitan Opera in New York, am Royal Opera House Covent Garden in London sowie Auftritte bei den Festspielen von Salzburg und Bayreuth. 2013 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt, drei Jahre später erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Im Dezember 2018 wurde er mit dem Bayerischen Maximiliansorden geehrt. An der Bayerischen Staatsoper sang er bisher Partien wie Manrico (Il trovatore), Des Grieux (Manon Lescaut), Siegmund (Die Walküre), Walther von Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg), Paul (Die tote Stadt) sowie die Titelpartien in Lohengrin, Andrea Chénier und Parsifal. (Stand: 2021)

Ekaterina Semenchuk stammt aus Minsk. Sie studierte Gesang am Rimsky-Korsakow-Konservatorium in St. Petersberg und debütierte noch während ihres Studiums am Mariinsky-Theater. Zu ihrem Repertoire gehören wichtige Verdi-Partien wie Azucena (Il trovatore), Prinzessin Eboli (Don Carlo), Lady Macbeth (Macbeth) und Amneris (Aida), außerdem Partien wie Santuzza (Cavalleria rusticana), Marina (Boris Godunow) und die Titelrolle in Carmen. Sie gastierte an großen internationalen Häusern wie der Metropolitan Opera in New York, der Opéra de Paris, dem Teatro Real in Madrid, dem Royal Opera House Covent Garden in London, dem New National Theatre in Tokyo, der Staatsoper Unter den Linden in Berlin sowie bei den Festspielen in Salzburg und Baden-Baden.  (Stand: 2020)

Vladimir Jurowski, geboren in Moskau, begann seine musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium und setzte sie an den Musikhochschulen von Berlin und Dresden fort. Sein internationales Debüt gab er 1995 beim Wexford Festival. Seitdem dirigierte er u. a. an der Metropolitan Opera in New York, am Teatro alla Scala in Mailand, an der Opéra national de Paris, am Bolschoi-Theater in Moskau, an der Semperoper in Dresden sowie bei den Salzburger Festspielen. Von 2001 bis 2013 war er musikalischer Leiter des Glyndebourne Festivals, seit 2007 ist er Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra. Außerdem ist er seit 2017 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Darüber hinaus ist er Principal Artist des Orchestra of the Age of Enlightenment und Künstlerischer Leiter des Staatlichen Akademischen Symphonieorchesters Russlands. Er gastierte u. a. bei den Berliner und den Wiener Philharmonikern und beim Koninklijk Concertgebouworkest in Amsterdam. Ab Herbst 2021 ist er Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. (Stand: 2021)


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