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Wien, Volksoper Wien, Ab 19. Mai 2021 – Der Teufel auf Erden … und mehr; IOCO Aktuell, 11.05.2021

Volksoper Wien
11. May 2021
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Volksoper Wien

 Volksoper Wien bei Nacht Foto IOCO
Volksoper Wien bei Nacht –  Foto IOCO

Ab 19. Mai 2021 – Der Teufel auf Erden, Into the Woods – und viel mehr

Nach 197 Tagen hebt sich am 19. Mai 2021 endlich wieder der Vorhang. Die Volksoper Wien spielt wieder für ihr Publikum. Bis Ende Juni 2021 werden – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für Publikum und Mitwirkende – vier Premieren, zwei Wiederaufnahmen und zwei Repertoireproduktionen präsentiert.

Den Auftakt machen die Operettenrarität Der Teufel auf Erden am 19. Mai, gefolgt von Stephen Sondheims Broadway-Highlight Into the Woods am 27. Mai. Im Rahmen der Jungen Volksoper feiert Das Dschungelbuch am 30. Mai Premiere. Im Kasino am Schwarzenbergplatz steht die Österreichische Erstaufführung von Detlev Glanerts Leyla und Medjnun auf dem Programm. Die Wiederaufnahmen von Das Land des Lächelns und Rigoletto (Trailer unten), die bejubelte Neuproduktion von Mozarts Die Zauberflöte (Trailer unten) und der Operettenklassiker Die Fledermaus ergänzen den Spielplan.

Der Verkauf für alle Vorstellungen bis Ende Juni 2021 begann am 7. Mai an allen Kassen, im Internet und telefonisch mit Kreditkarte unter 01/513 1 513.

Volksoper Wien / Der Teufel auf Erden _ Erste Premiere nach dem Lockdown mit hier Christian Graf als Rupert und Robert Meyer als Ruprecht © Barbara Pallfy / Volksoper Wien
Volksoper Wien / Der Teufel auf Erden _ Erste Premiere nach dem Lockdown, hier Christian Graf als Rupert und Robert Meyer als Ruprecht © Barbara Pallfy / Volksoper Wien

DER TEUFEL AUF ERDEN  –  Premiere 19.5.2021

In der Hölle geht es hoch her, bis man entdeckt: Der Satan ist verschwunden! Höllenknecht Ruprecht samt seinem treuen Hund Zerberl wird beauftragt, ihn auf Erden zu suchen. Dort gesellt sich mit dem Engel Rupert ein ungleicher Weggefährte zu ihm. Die Fahndung wird zu einer turbulenten Zeitreise durch drei Jahrhunderte und führt von einem Nonnenkloster über eine Kaserne in eine Wiener Tanzschule und schlussendlich auf den Opernball. Der mit fantasievollen Produktionen mehrfach Volksopern-bewährte Ausstatter-Regisseur Hinrich Horstkotte inszeniert, Alfred Eschwé dirigiert, Verena Scheitz gibt als Dritte-Akt-Komikerin ihr Volksoperndebüt und Robert Meyer tritt als Leibhaftiger in Erscheinung.

Volksoper Wien / Into the Woods, hier Juliette Khalil als Rotkäppchen und Drew Sarich als Wolf © Barbara Palffy / Volksoper Wien
Volksoper Wien / Into the Woods, hier Juliette Khalil als Rotkäppchen und Drew Sarich als Wolf © Barbara Palffy / Volksoper Wien

INTO THE WOODS  –  Premiere 27.5.2021

Ende gut, alles gut? „Into the Woods“ aus der Feder des Musicalgiganten Stephen Sondheim führt tief hinein in den Märchenwald. Geschickt verknüpft Sondheim die Handlungsstränge beliebter Märchen („Rotkäppchen“, „Rapunzel“, „Aschenputtel“ und „Hans und die Bohnenranke“) miteinander und stellt die Frage: Was passiert mit den Märchenfiguren nach dem Happy End? Sind sie glücklich und zufrieden oder hegen sie weitere Wünsche, die ihnen zum Verhängnis werden? Was, wenn der selbstverliebte Prinz lieber Dornröschen als Aschenputtel hätte, Rotkäppchen aggressiv und Rapunzel psychisch labil wird? Was, wenn die Erfüllung unserer sehnlichsten Wünsche auf Kosten anderer teuer erkauft ist oder der Traumprinz sich als falsche Wahl entpuppt? Das Märchenhafte und seine ironische Durchbrechung durchdringen das Musical „Into the Woods“ auf faszinierende Weise. Was zunächst wie ein Märchen wirkt, entpuppt sich nach und nach als Abenteuer für Erwachsene voller Doppelbödigkeit, Ironie und Anarchie.

2014 verfilmte Rob Marshall  Into the Woods mit Meryl Streep als Hexe und Johnny Depp als Wolf. An der Volksoper ist das Fantasy-Musical mit hochkarätigen Musicalstars besetzt: allen voran Drew Sarich als Wolf/Prinz, Bettina Mönch als Hexe, Juliette Khalil als Rotkäppchen und Robert Meyer als Erzähler.

Rigoletto _ auf dem Spielplan der Volksoper – Probentrailer
youtube Trailer der Volksoper Wien
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DAS DSCHUNGELBUCH  –  30.5.2021  11.00 Uhr

Lange bevor der Dschungel zum Synonym für Reality-TV wurde, war der indische Urwald der Sehnsuchtsort vieler Kinder, galt doch dort das Motto „Probier’s mal mit Gemütlichkeit!“. Diesen Ratschlag gibt der lebenslustige Bär Balu dem kleinen Mogli, der als Findelkind von Wölfen aufgezogen wurde und sich nun in einer misslichen Lage befindet. Denn mit mittlerweile zehn Jahren ist er alt genug, um zu lernen, wie man Feuer macht. Und Feuer ist wirklich das einzige, vor dem sich Tiger Shir Khan, der König des Dschungels, fürchtet … Also muss Mogli in Sicherheit gebracht werden. Ob sich Mogli aus den Ablenkungsmanövern von Schlange Kaa und Affe King Louie befreien kann?

Im Rahmen der neuen Matinee-Reihe „Junge Volksoper am Sonntag“ präsentiert die Volksoper „Das Dschungelbuch“ in einer halbszenischen Fassung von Florian Hurler. Lorenz C. Aichner bringt die schwungvolle, lebensfrohe Partitur aus dem Hause Disney zum Swingen und Juliette Khalil bezaubert als Mogli nicht nur den gesamten Dschungel sondern auch das Volksopernpublikum.

Die Zauberflöte _ auf dem Spielplan der Volksoper
youtube Trailer der Volksoper Wien
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LEYLA UND MEDJNUN  –  14.5.2021 – Kasino am Schwarzenbergplatz

Ruth Brauer-Kvam inszeniert die berühmteste Liebesgeschichte der klassischen arabischen Literatur: Leyla liebt den melancholischen Dichter Medjnun, doch dieser liebt die Liebe an sich. Trennung, Verbannung, eine erzwungene Heirat und ewige Sehnsucht sind ihr Los. Und so ahnt Leyla, dass sie als Geliebte in der Welt von Medjnuns Versen keinen Platz haben wird …

Detlev Glanerts erste Oper Leyla und Medjnun wurde 1988 bei der Münchner Biennale für zeitgenössisches Musiktheater uraufgeführt. Die Komposition besticht durch ihre lustvolle Synthese von Orient und Okzident, ergänzt sie doch ein klassisches Kammerorchester durch das orientalische Saiteninstrument Ud (Musikalische Leitung: Gerrit Prießnitz). Literarische Basis des Werkes ist die gleichnamige Erzählung des persischen Autors Nizami aus dem 12. Jahrhundert, die in ihrer Universalität gerne mit Shakespeares „Romeo und Julia“ verglichen wird.

 Wiederaufnahmen  –  Repertoirevorstellungen

Kann Liebe die starren Konventionen unterschiedlicher Kulturkreise überwinden und hat die Beziehung zwischen der Wiener Grafentochter Lisa und dem fremden chinesischen Prinzen Sou Chong eine Chance? Franz Lehárs romantische Operette Das Land des Lächelns verneint diese Frage und wurde dennoch zu einem Welterfolg. Die Volksoper zeigt nun die Wiederaufnahme von Beverly Blankenships Inzenierung aus dem Jahr 2008.

In Giuseppe Verdis Rigoletto prallen Machtvollkommenheit und Glamour auf das Elend der Ausgegrenzten. Stephen Langridges Inszenierung verlegt die Handlung in die italienische Cinecittà der 1950er-Jahre, aus dem lüsternen Herzog wird ein moralbefreiter Filmstar. In dessen Gefolge wird Rigoletto selbst zum Täter und scheitert daran, seine Tochter Gilda vor der sie umgebenden Welt zu beschützen. Die Wiederaufnahme der Produktion aus dem Jahr 2009 wird nun in italienischer Sprache gezeigt.

Mit Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte und Johann Strauß‘ Die Fledermaus stehen zudem die wohl beliebtesten Werke ihres Genres auf dem Spielplan

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