Frankfurt, Oper Frankfurt, DIE SIZILIANISCHE VESPER von Giuseppe Verdi, 26.11.2017

November 16, 2017 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Zweite und letzte Wiederaufnahme
LES VÊPRES SICILIENNES  – DIE SIZILIANISCHE VESPER

  Von Giuseppe Verdi, Text Eugène Scribe und Charles Duveyrier, Libretto Le Duc d’Albe, In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme: Sonntag, 26. November 2017, weitere Vorstellungen: 30. November, 3.12. (18.00 Uhr), 9.12., 16.12. 2017

Oper Frankfurt / Die sizilianische Vesper - Henri (in der Bildmitte mit dem Rücken zum Betrachter) und das Ensemble © Thilo Beu

Oper Frankfurt / Die sizilianische Vesper – Henri (in der Bildmitte mit dem Rücken zum Betrachter) und das Ensemble © Thilo Beu

Mit der Frankfurter Erstaufführung der Sizilianischen Vesper von Giuseppe Verdi (1813-1901) in der französischen Fassung ging die Saison 2012/13 im Opernhaus zu Ende. In einer der Kritiken war zu lesen: „Regisseur Jens-Daniel Herzog geht vor allem der Frage nach, wo berechtigter Widerstand die Grenze zum Terror überschreitet, und so selbst zum Unrecht wird.“ (www.die-deutsche-buehne.de) Ein weiterer Rezensent schrieb: „Herzog weitet den fatalen Vater-Sohn-Konflikt, den die eigentlich im sizilianischen Mittelalter angesiedelte Geschichte erzählt, zu einem großen Konflikt der Generationen, der in die Zeit um 1968 verlegt wird und immer wieder starke szenische Plausibilität bekommt.“ (Wiesbadener Kurier)

Oper Frankfurt / Die sizilianische Vesper - Henri und Hélène © Thilo Beu

Oper Frankfurt / Die sizilianische Vesper – Henri und Hélène © Thilo Beu

Die Handlung der fünfaktigen Oper spielt 1282 in Palermo während der französischen Besatzung Siziliens: Herzogin Hélène liebt ihren Landsmann, den jungen Sizilianer Henri. Dieser weiß nicht, dass er der uneheliche Sohn Montforts ist, des französischen Gouverneurs der Insel. Zusammen mit dem Arzt Procida plant das junge Paar Montforts Ermordung. Nachdem der Gouverneur sich jedoch als Henris Vater zu erkennen gibt, misslingt das Attentat durch das Eingreifen des jungen Mannes. Procida und Hélène sollen hingerichtet werden, aber der Gouverneur will das Urteil aufheben, wenn Henri sich öffentlich zu ihm bekennt. In letzter Minute kommt der Zögernde dieser Forderung nach. Mit der Hochzeit des Paares soll der Frieden im Land besiegelt werden. Aber als Hélène erfährt, dass das Läuten der Hochzeitsglocken den Sizilianern als Zeichen zum Angriff dienen soll, verweigert sie Henri ihre Hand. In der Absicht, das Glück seines Sohnes zu befördern, gibt Montfort schließlich das Zeichen zum Läuten der Glocken, worauf der blutige Aufstand losbricht.

Die musikalische Leitung der zweiten und letzten Wiederaufnahme der Produktion liegt nun bei Stefan Soltesz, der nach Aufführungen von Strauss´ Die ägyptische Helena (konzertant; 2014/15) und Arabella (2016/17) an die Oper Frankfurt zurückkehrt. Der österreichische Dirigent ungarischer Herkunft war von 1997 bis 2013 GMD der Essener Philharmoniker und Intendant des Essener Aalto-Theaters. Regelmäßig gastiert er an internationalen Bühnen. Neue Sänger auf der Besetzungsliste sind der britische Bariton Christopher Maltman (Montfort), der in Frankfurt zuletzt 2014/15 als Verdis Simon Boccanegra zu erleben war. Als Gast an den großen Opernhäusern der Welt steht demnächst u.a. die Partie des Mandryka in Strauss’ Arabella an der Wiener Staatsoper in seinem Kalender. Der italienische Tenor Leonardo Caimi (Henri) gab 2016/17 sein Frankfurt-Debüt als Cavaradossi in Puccinis Tosca und war kürzlich am Teatro Real in Madrid als Don José in Bizets Carmen zu erleben. In Frankfurt war die holländische Sopranistin Barbara Haveman (Hélène) 2013/14 in der Titelpartie von Puccinis La fanciulla del West erfolgreich; ein Engagement in dieser Rolle an der Mailänder Scala schloss sich an. Aus dem Ensemble stammt der amerikanische Bassbariton Brandon Cedel (Sire de Béthune), der in der Saison 2016/17 u.a. in Mozarts Betulia liberata sowie als Masetto in Don Giovanni zu erleben war. Angeführt von Kihwan Sim (Procida) sind fast alle weiteren Partien mit Ensemblemitgliedern besetzt, die mit der Produktion bereits vertraut sind: Nina Tarandek (Ninetta), Hans-Jürgen Lazar (Danieli), Michael McCown (Mainfroid) und Iurii Samoilov (Robert). Auch der amerikanische Bariton Jonathan Beyer gastierte bereits in dieser Inszenierung.

Musikalische Leitung: Stefan Soltesz, Inszenierung: Jens-Daniel Herzog, Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Hans Walter Richter, Bühnenbild und Kostüme: Mathis Neidhardt, Licht: Olaf Winter, Chor und Extrachor (Herren): Tilman Michael, Dramaturgie: Norbert Abels

Guy de Montfort: Christopher Maltman,  Sire de Béthune: Brandon Cedel, Graf von Vaudemont: Jonathan Beyer, Henri, ein junger Sizilianer: Leonardi Caimi, Jean Procida, Arzt aus Sizilien: Kihwan Sim, Herzogin Hélène: Barbara Haveman, Ninetta, ihr Kindermädchen: Nina Tarandek, Danieli: Hans-Jürgen Lazar, Mainfroid: Michael McCown, Thibault: Jaeil Kim, Robert: Dietrich Volle

Chor, Extrachor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester; PMOFfm

Wiederaufnahme: Sonntag, 26. November 2017, um 19.00 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 30. November, 3. (18.00 Uhr), 9., 16. Dezember 2017

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Frankfurt, Oper Frankfurt, WA VANESSA von Samuel Barber, 15.09.2017

September 6, 2017 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt / VANESSA - v.l.n.r. Vanessa und Erika© Barbara Aumülle

Oper Frankfurt / VANESSA – v.l.n.r. Vanessa und Erika© Barbara Aumülle

VANESSA  von Samuel Barber (1910 – 1981)

Text von Gian Carlo Menotti, In englischer Sprache, deutsche Übertiteln

Oper Frankfurt / VANESSA - Vanessa und Anatol © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / VANESSA – Vanessa und Anatol © Barbara Aumüller

„Der starke Beifall nach zweieinhalb Stunden spiegelte Ergriffenheit und Begeisterung wider; das Publikum war angetan von Musiktheater im Wortsinn, denn dank Figurenzeichnung, einprägsamer Bühne sowie hochpräsenter Umsetzung der Partitur wird diese Vanessa im Gedächtnis bleiben. Als Beispiel gelungenen Zusammenwirkens von Optik, Schauspiel und Klang“, so urteilte die Kritikerin der Gießener Allgemeinen Zeitung nach der Frankfurter Erstaufführung der Oper von Samuel Barber (1901-1981) am 2. September 2012. Regie bei dieser Übernahme einer Produktion der Malmö Opera führte Katharina Thoma. Ehemals als Regieassistentin in Frankfurt tätig, kehrte sie 2016/17 nach Inszenierungen am Theater Dortmund, beim Glyndebourne Festival und am Royal Opera House Covent Garden in London für Flotows Martha zurück an den Main.

Zum Inhalt: Vanessa lebt zusammen mit ihrer Nichte Erika und ihrer Mutter, der alten Baronin, in großer Abgeschiedenheit. Seit Jahren wartet sie vergeblich auf die Rückkehr ihres einstigen Geliebten Anatol. Ihr zunehmendes Alter will sie nicht wahrhaben, daher hat sie alle Spiegel und Bilder im Haus verhüllt. Als Anatol endlich seinen Besuch ankündigt, muss Vanessa erkennen, dass es sich um den Sohn ihrer großen Liebe handelt. Anfangs richtet der junge Mann sein Interesse auf die etwa gleichaltrige Erika, die jedoch nach einer gemeinsamen Liebesnacht erkennen muss, dass Anatol schon bald ihrer Tante den Hof macht. Als bei einem Ball die Verlobung Vanessas mit Anatol bekannt gegeben wird, begeht die schwangere Erika einen Selbstmordversuch und verliert ihr Baby. Nachdem die ahnungslose Vanessa zusammen mit Anatol in ihr neues Leben aufgebrochen ist, bleibt Erika mit ihrer Großmutter zurück. Wie seinerzeit Vanessa verhängt sie die Spiegel im Haus und beschließt, auf die wahre Liebe zu warten.

Im Rahmen der ersten und letzten Wiederaufnahme dieser Produktion aus der Saison 2012/13 stehen einige neue Namen auf der Besetzungsliste: Die musikalische Leitung liegt nun erstmals bei Rasmus Baumann, der seit 2014/15 den Posten des Generalmusikdirektors der Neuen Philharmonie Westfalen am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen bekleidet. 2015/16 dirigierte er eine Aufführungsserie von Humperdincks Hänsel und Gretel im Haus am Willy-Brandt-Platz. Bis 2015/16 war die kanadische Sopranistin Jessica Strong, Vanessa, Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt. Hier sang sie u.a. 2014/15 Amelia Grimaldi in Verdis Simon Boccanegra, danach debütierte sie als Rosa in Fioravantis Le cantatrici villane im Bockenheimer Depot. Zu ihren weiteren Frankfurter Aufgaben gehörten zudem Lina in Verdis Stiffelio und Donna Anna in Mozarts Don Giovanni. Der britische Tenor Toby Spence (Anatol) gibt nach Auftritten an den Staatsopern von Wien (Mozarts Titus) und München (Henry Morosus in Strauss´ Die schweigsame Frau) sowie an der New Yorker Metropolitan Opera (Eisenstein in Strauß´ Die Fledermaus) sein Hausdebüt in Frankfurt. Aus Ensemble und Opernstudio der Oper Frankfurt sind Ks. Barbara Zechmeister (Alte Baronin) und Mikolaj Trabka (Nicholas) erstmals in dieser Produktion besetzt. Premierenbewährt sind – nach ihrem Ausscheiden aus dem Ensemble 2016/17 nunmehr als Gast – Jenny Carlstedt als Erika, der „heimlichen Hauptrolle“ des Stücks, sowie Ensemblemitglied Dietrich Volle als Alter Doktor. PMOFFM

Musikalische Leitung: Rasmus Baumann, Inszenierung: Katharina Thoma, Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov, Bühnenbild und Kostüme: Julia Müer, Licht: Olaf Winter, Chor: Tilman Michael,

Vanessa: Jessica Strong, Erika: Jenny Carlstedt, Alte Baronin: Barbara Zechmeister, Anatol: Toby Spence, Der alte Doktor: Dietrich Volle, Nicholas, Haushofmeister: Mikolaj Trabka, Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Übernahme einer Produktion der Malmö Opera (Premiere 14. März 2009)

Wiederaufnahme Vanessa: Freitag, 15. September 2017, 19.30 Uhr, Weitere Vorstellungen: 22., 24. September, 1. (18.00 Uhr), 5. Oktober 2017

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Frankfurt, Oper Frankfurt, DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL von W.A. Mozart, 27.08.2017

August 23, 2017 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt / Entführung aus dem Serail v.l.n.r. Konstanze und Bassa Selim © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Entführung aus dem Serail v.l.n.r. Konstanze
und Bassa Selim © Barbara Aumüller

Die Enführung aus dem Serail  von Wolfgang A. Mozart

Wiederaufnahme: Sonntag, 27. August 2017  18.00 Uhr 

Mozart Denkmal in Wien © IOCO

Mozart Denkmal in Wien © IOCO

Einer der Höhepunkte der Intendanz von Bernd Loebe an der Oper Frankfurt war die Inszenierung von Die Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) in der Spielzeit 2003/04. Presse und Publikum zeigten sich nach der Premiere am 19. Oktober 2003 gleichermaßen überzeugt: „Bravo für ein Musiktheaterereignis von Rang“, war in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu lesen. Nun wird die Erfolgsproduktion von Christof Loy zum sechsten Mal wiederaufgenommen. Die damalige Übertragung im Radioprogramm des Hessischen Rundfunks sowie ein TV-Mitschnitt des HR – auch auf DVD erhältlich – in Zusammenarbeit mit dem Kultursender Arte sprechen für die Qualität dieser Arbeit. Christof Loy legte in der Zwischenzeit zahlreiche weitere akklamierte Produktionen vor, darunter zuletzt Bergs Wozzeck.

Mozart komponierte sein Singspiel 1782 für das Wiener Burgtheater: Der junge spanische Edelmann Belmonte möchte seine Braut Konstanze, deren Zofe Blonde und seinen Diener Pedrillo aus dem Serail des hohen türkischen Würdenträgers Bassa Selim befreien. Die Flucht scheitert im letzten Augenblick, und die Gefangenen werden vor den Bassa geführt. Dieser schenkt ihnen jedoch, statt Rache zu nehmen, die Freiheit. Seinem widerstrebenden Aufseher Osmin erklärt er, dass es keinen Sinn habe, Andersdenkende gegen ihren Willen überzeugen zu wollen.

Oper Frankfurt / Entführung aus dem Serail v.l.n.r. Osmin und Blonde © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Entführung aus dem Serail v.l.n.r. Osmin und Blonde © Barbara Aumüller

Anlässlich der Wiederaufnahme gibt es eine Reihe von Neubesetzungen zu vermelden: Nach äußerst erfolgreichen Gastdirigaten von Beethovens Fidelio und Strauss? Der Rosenkavalier an der New Yorker Metropolitan Opera dirigiert Generalmusikdirektor Sebastian Weigle nach seiner Rückkehr an sein Stammhaus nun Mozart und wechselt sich dabei am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters mit Kapellmeister Nikolai Petersen ab. Ihr Hausdebüt als Konstanze gibt die seit der Spielzeit 2012/13 im Ensemble des Theater Heidelberg beheimatete Sopranistin Irina Simmes, wo sie 2014/15 in der Titelpartie von Verdis La traviata für Aufsehen sorgte. Zuletzt war sie dort u.a. als Laura in Korngolds Der Ring des Polykrates erfolgreich. In dieser Produktion verkörperte Gloria Rehm (Blonde) die Partie des Lieschen. Die Sopranistin ist seit 2014/15 Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden, wo sie u.a. Gretel (Hänsel und Gretel) und Musetta (La Bohème) verkörperte.

Mit ihr alterniert als Blondchen Nora Friedrichs, die bis 2014/15 dem Opernstudio der Oper Frankfurt angehörte und ab 2017/18 das Ensemble der Komischen Oper Berlin verstärkt. Sein Hausdebüt als Belmonte gibt der belgische Tenor Thomas Blondelle, der diese Partie Anfang 2017 am Staatstheater Wiesbaden verkörperte. Seit 2009 ist er Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo er jüngst als Erik in Wagners Der fliegende Holländer zu erleben war. Der amerikanische Tenor Michael Porter (Pedrillo) wurde 2015/16 vom Opernstudio ins Ensemble der Oper Frankfurt übernommen, wo er zuletzt u.a. Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni sang. Zu seinen Plänen in Frankfurt gehört u.a. Ferrando in Mozarts Così fan tutte. Der Bass Andreas Bauer (Osmin) ist seit 2013/14 im hiesigen Ensemble beheimatet und sang hier u.a. Daland im Fliegenden Holländer und Sarastro in Mozarts Zauberflöte sowie Philipp II. in Verdis Don Carlo und Escamillo in Bizets Carmen. 2017/18 wird er im Opernhaus in der Titelpartie von Bartóks Herzog Blaubarts Burg zu erleben sein. Mit Christof Loys Mozart-Produktion bereits vertraut sind die Ensemblemitglieder Martin Mitterrutzner (Alternativbesetzung des Belmonte) und Peter Marsh (Alternativbesetzung des Pedrillo). Der Schauspieler Christoph Quest (Bassa Selim) gehört zur Premierenbesetzung dieser Inszenierung und kehrt dafür regelmäßig nach Frankfurt zurück.

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Nikolai Petersen (29. September, 21., 26. Dezember 2017), Inszenierung: Christof Loy, Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Ute M. Engelhardt, Bühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer, Licht: Olaf Winter, Chor: Markus Ehmann,

Besetzung:  Konstanze – Irina Simmes, Blonde – Gloria Rehm / Nora Friedrichs (29. September, 21., 26. Dezember 2017), Belmonte – Thomas Blondelle / Martin Mitterrutzner (30. August, 3., 7., 9., 16., 29. September, 21., 26. Dezember 2017), Pedrillo – Michael Porter / Peter Marsh (3., 16. September, 21., 26. Dezember 2017), Osmin: Andreas Bauer, Bassa Selim: Christoph Quest u.a.

Wiederaufnahme: Sonntag, 27. August 2017, 18.00 Uhr  Weitere Vorstellungen: 30. August, 3. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren),
7., 9., 16., 29. September, 21., 26. (15.30 Uhr) Dezember 2017; PMOFFM

 

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Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere IL TROVATORE, 10.09.2017

August 11, 2017 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Premiere IL TROVATORE
Sonntag, 10. September 2017, um 18.00 Uhr im Opernhaus

Oper in vier Teilen von Giuseppe Verdi
Text von Salvadore Cammarano
nach dem Drama El trovador (1836) von Antonio García Gutiérrez
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Jader Bignamini
Regie: David Bösch
Bühnenbild: Patrick Bannwart
Kostüme: Meentje Nielsen
Licht: Olaf Winter
Chor: Tilman Michael

Oper Frankfurt / Il Trovatore © Royal Opera House Covent Garden London / Clive Barda

Oper Frankfurt / Il Trovatore © Royal Opera House Covent Garden London / Clive Barda

Dramaturgische Betreuung: Deborah Einspieler
Conte di Luna: Brian Mulligan / Tassis Christoyannis (Dezember 2017, Januar 2018)
Leonora: Elza van den Heever / Leah Crocetto (Dezember 2017, Januar 2018)
Azucena: Tanja Ariane Baumgartner / Ewa P?onka (3., 7. Oktober 2017)
Manrico: Piero Pretti / Alfred Kim (Dezember 2017, Januar 2018)
Ferrando: Kihwan Sim / Daniel Miroslaw (Dezember 2017, Januar 2018)
Ines: Alison King / Elizabeth Sutphen (Dezember 2017, Januar 2018)
Ruiz: Theo Lebow
Ein Zigeuner: Thesele Kemane / Youngchul Lim
Ein Bote: Roberto Cassani
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Koproduktion mit dem Royal Opera House Covent Garden London
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Mit Il trovatore, dem zwischen Rigoletto (1851) und La traviata (1853) entstandenen Mittelteil seiner vielbeschworenen Operntrias, deren Helden allesamt als Außenseiter der Gesellschaft gezeichnet sind, festigte Giuseppe Verdi (1813-1901) nach den von eher durchschnittlichem Erfolg geprägten, sogenannten „Galeerenjahren“ seinen Ruf als wichtigster Opernkomponist Italiens. Die Uraufführung am 19. Januar 1853 im römischen Apollo-Theater wurde vom Publikum frenetisch bejubelt und sicherte dem mit großartigem Melodienreichtum versehenen Werk bis heute einen festen Platz auf den Bühnen der Welt. Die letzte Produktion an der Oper Frankfurt stammt aus dem Jahre 2000 (Musikalische Leitung: Paolo Carignani; Regie: Antonio Calenda). Die aktuelle Neuinszenierung in Koproduktion mit dem Londoner Covent Garden kam dort bereits am 2. Juli 2016 heraus.

Oper Frankfurt / Il Trovatore © Royal Opera House Covent Garden London / Clive Barda

Oper Frankfurt / Il Trovatore © Royal Opera House Covent Garden London / Clive Barda

Aus Rache für die vom alten Grafen Luna angeordnete Hinrichtung ihrer Mutter auf dem Scheiterhaufen stieß die Zigeunerin Azucena versehentlich ihr eigenes Kind statt den Grafensohn ins Feuer, zog jedoch den fremden Jungen unter dem Namen Manrico groß. Jahre später verliebt sich Manrico in Leonora, auf die auch der zweite Sohn des Grafen Luna ein Auge geworfen hat. Nur Azucena weiß, dass es sich bei den beiden Kontrahenten um Brüder handelt, und so geraten alle Beteiligten in einen tödlichen Strudel, an dessen Ende sich der Racheschwur der Zigeunerin auf das Fürchterlichste erfüllt.
Die musikalische Leitung liegt bei dem italienischen Dirigenten Jader Bignamini, der an der Oper Frankfurt 2015/16 mit einer konzertanten Aufführung von Verdis Oberto debütierte. Regisseur David Bösch gastiert regelmäßig in Frankfurt, zuletzt 2015/16 mit Wagners Der fliegende Holländer. Enrico Caruso wird das Bonmot zugesprochen, dass es ganz einfach sei, Verdis Trovatore zu besetzen: man benötige nur die vier besten Sänger der Welt. Ob dies in Frankfurt gelingen wird, sei dem Publikum überlassen. Der amerikanische Bariton Brian Mulligan (Luna) war hier zuletzt 2016/17 als Golaud in Debussys Pelléas et Mélisande zu Gast. Elza van den Heever (Leonora) stammt aus Südafrika. Seit ihrem Ausscheiden aus dem Ensemble 2014 gastiert sie regelmäßig im Haus am Willy-Brandt-Platz, zu dessen Publikumslieblingen sie gehört. Dazu zählt auch Tanja Ariane Baumgartner (Azucena), Ensemblemitglied seit 2009/10 und hier zuletzt als Cassandre in Berlioz? Les Troyens erfolgreich. Sein Hausdebüt gibt der italienische Tenor Piero Pretti in der Partie des Manrico, die ihn zuvor u.a. nach Amsterdam und Macerata führte. Im Laufe der Aufführungsserie greifen verschiedene Umbesetzungen.

Premiere: Sonntag, 10. September 2017, um 18.00 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 14., 17., 23., 30. September, 3. (15.30 Uhr), 7. Oktober, 15., 23., 25. (18.00 Uhr),
31. Dezember 2017, 6., 10., 13. Januar 2018

Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 165 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

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