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# Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere: ELEKTRA von Richard Strauss, 28.01.2016
- URL: https://www.ioco.de/wiesbaden-hessisches-staatstheater-premiere-elektra-28-01-2016/
- Published: 2015-12-21T14:00:43.000Z
- Updated: 2023-09-06T12:29:26.000Z
- Author: Redaktion
- Tags: Premieren, Salome, Richard Strauss, Pressemeldungen & Nachrichten, Premiere, Wiesbaden

![wiesbaden_logo.jpg](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/io/wp-content/gallery/opern_logos/wiesbaden_logo.jpg "Hessisches Staatstheater Wiesbaden")

[Hessisches Staatstheater Wiesbaden](http://www.staatstheater-wiesbaden.de/?ref=ioco.de)

![Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2013/02/theater117ckaufhold.jpg "Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold")

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

# **Premiere: *ELEKTRA* von** Richard Strauss (1864 – 1949)

Tragödie in einem Akt | Libretto: **Hugo von Hofmannsthal,** nach der Tragödie von **Sophokles*,* Uraufführung: 1909 in Dresden

**Premiere am Do, 28.01.2016 19:30, GROSSES HAUS, Weitere Vorstellungen**: So, 31.01.2016, 19:30, Mi, 03.02.2016, 19:30, Sa, 06.02.2016, 19:30 So, 14.02.2016, 19:30

Das »dämonische, ekstatische Griechentum des 6\. Jahrhunderts« wollte **Richard Strauss** mit seiner Oper **Elektra** nach dem alten griechischen Mythos heraufbeschwören und »Winkelmannschen Römerkopien und Goethescher Humanität« entgegenstellen. Er brauchte alle seine »Steigerungskraft«, um nach seinem Jahrhundertwerk ***Salome*** von **Oscar Wilde** zum ersten Mal ein genialisches Textbuch **Hugo von Hofmannsthals** in Musik zu setzen, erneut eine große Frauengestalt auf die Bühne zu bringen.

Der griechische Mythos aus **Homers *Ilias*** wurde zuerst von **Sophokles** für die Bühne bearbeitet. Die Librettoversion **Hofmannsthals** von 1903 spitzt den Stoff um die Hysterieforschung von **Freud,** die Aggressionen der Vorzeit des kommenden Weltkriegs und den Untergang des Habsburgerreichs Österreich zu. **Richard Strauss** führt ein bis aufs Äußerste gespanntes großes Orchester in die Klänge der Moderne, ohne die Tonalität und das Melos zu verlieren. Dieses Werk am Beginn des 20\. Jahrhunderts steht für alles Folgende, aber auch für eine untergegangene Welt, die wir in uns tragen.

**Musikalische Leitung** Zsolt Hamar, **Inszenierung & Bühne** Rebecca Horn **Kostüme** Amélie Haas, **Licht** Klaus Krauspenhaar **Chor** Albert Horne, **Dramaturgie** Bodo Busse

**BESETZUNG**: Elektra: Catherine Foster, Klytämnestra: Dalia Schaechter, Doris Soffel Chrysothemis: Erika Sunnegardh, Emily Magee, Orest: Young Doo Park Ägisth: Aaron Cawley, Der Pfleger des Orest: Wolf Matthias Friedrich Die Vertraute: Petra Urban, Die Schleppträgerin: Ines Behrendt Ein junger Diener: Benedikt Nawrath Ein alter Diener: Monte Jaffe Die Aufseherin: Ruth Staffa Mägde: Silvia Hauer, Marta Wryk, Celeste Haworth, Stella An, Katharina Konradi Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden