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# Wien, 66. Wiener Opernball - 8. Februar 2024, IOCO Aktuell
- URL: https://www.ioco.de/wien-der-66-wiener-opernball-8-februar-2024-ioco-aktuell/
- Published: 2024-01-13T19:53:20.000Z
- Updated: 2026-06-23T09:57:48.000Z
- Description: Zum 66. Wiener Opernball am 8. Februar 2024 werden etwa 5.500 Gäste in der Staatsoper feiern. Der 66. Wiener Opernball ist seit langem ausverkauft.
- Author: IOCO
- Tags: Wien

66\. Wiener Opernball, Staatsoper, Wien, 8\. Februar 2024.

Zum ***66\. Wiener Opernball*** werden am **8\. Februar 2024** etwa 5.500 Gäste in der Staatsoper feiern. Dabei sind Wirtschaftsbosse, Minister, Medienstars, Sternchen, Parvenüs oder Spaßvögel. Die meisten Besucher des Opernball jedoch, man glaubt es kaum, sind Normalbürger aus Wien. Spätentschlossene haben keine Chance: Der ***66\. Wiener Opernball*** ist seit langem ausverkauft und steht natürlich auch heuer, in 2024 wieder unter dem Ehrenschutz des Bundespräsidenten **Van der Bellen.**

Alljährlich ist der **Wiener Opernball** spektakuläres, internationales Medienereignis; Weltkriege, Skandale wie andere Widrigkeiten hat er überlebt. Dabei ist der Opernball nur eine Facette der weit gefächerten Wiener Balltradition, welche ihren Ursprung im **Wiener Kongress** von 1814/15 hat. Der **Wiener Opernball** ist medialer Höhepunkt der prächtigen Wiener Ballsaison, welche jedes Jahr zur Zeit des Fasching stattfindet. Ob ***Akademikerball,*** das fröhliche Kostümfest genannt ***Gschnas, Bürgerball, Polizeiball, Bonbonball, Ball der Tiroler in Wien, Regenbogenball***: 450 großartige Bälle einigt die große Wiener Tradition. Der **Wiener Opernball** verstand sich ursprünglich als *"Ball der Künstler für Künstler"*. Nach vielen Wirrungen gab 1877 **Kaiser Franz Joseph** seine persönliche, 1869 noch verweigerte Zustimmung zu einer ***Soirée*** im Festsaal der damaligen **Hofoper.** Aus dieser ***Soirée*** entand der heutige Opernball. Die offizielle Bezeichnung **Wiener Opernball** wie seine verzaubernden Rituale erhielt das Künstlerfest jedoch erst 1935.

Prominent besetzt ist die **künstlerische Eröffnung auch 2024**: Das **Orchester der Wiener Staatsoper** spielt unter der musikalischen Leitung von **Bertrand de Billy**, es singen **Elīna Garanča**, **Piotr Beczała** und **Serena Sáenz** – auf dem Programm stehen u. a. die *Barcarolle* aus *Les Contes d’Hoffmann*, die Polonaise aus *Eugen Onegin*, Arien aus *Carmen* und *Don Carlo* sowie Agustín Laras *Granada*.

Der **Wiener Opernball** war und ist der gesellschaftliche Höhepunkt der Wiener Ballsaison. Über 5.000 Ballgäste sowie ein Millionenpublikum aus aller Welt, das via Fernsehen, Radio, digitaler Plattformen und Printmedien den Ball miterleben kann, freuen sich erneut auf einen glanzvollen Abend. Eine einfache Eintrittskarte ohne Sitzplatz kostet 2024 385 Euro.  
  
In einer Neukreation von Starchoreograph **Alexei Ratmansky** tanzt das Wiener Staatsballett mit den Solistinnen- und Solistenpaaren Elena Bottaro – Masayu Kimoto, Sonia Dvořák – Brendan Saye, Alice Firenze – Marcos Menha, Kiyoka Hashimoto – Alexey Popov, Hyo-Jung Kang – Davide Dato, Aleksandra Liashenko – Géraud Wielick, Ketevan Papava – Eno Peci und Claudine Schoch – Duccio Tariello– den Walzer La Séparation von Mykola Lysenko; die Ballettakademie tanzt zur Ecossaise aus Eugen Onegin ineiner Choreographie von Christiana Stefanou.  
Den Auftakt mit der **Fanfare** gibt wiederum das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper. Gleichzeitig leben wir jedoch weiterhin in einer Zeit, die für viele Menschen vor allem finanziell eine ganz besondere Herausforderung darstellt. Somit wird der **Opernball 2024,** wie auch vergangenes Jahr, ein deutliches Zeichen für soziale Verantwortung und Solidarität setzen. Mit dem Erwerb der Eintrittskarten (Aufschlag von 35€ pro Ticket) und der Konsumation am Ball (10% Aufschlag auf die Gastronomie- Umsätze) wird erneut »*Österreich hilft Österreich*« unterstützt. »*Österreich hilft Österreich«* ist eine von  
ORF und den führenden Hilfsinstitutionen Caritas, Diakonie, Hilfswerk Österreich, Österreichisches Rotes Kreuz und Volkshilfe getragene Initiative, die in Not geratenen Menschen in unserem Land hilft.

****Der Wiener Opernball - Image Trailer youtube Wiener Staatsoper**

DAS OPERNBALL-SUJET VON HERBERT BRANDL: *»SPIRIT ROSE«*

Ganz im Zeichen des Solidaritätsgedankens hat sich auch der österreichische Künstler **Herbert Brandl** bereit erklärt, ein Werk für den Opernball 2024 zu kreieren, das einerseits als Sujet für Plakate und sämtliche Drucksorten dient, vor allem aber für eine Benefiz-Aktion zur Verfügung gestellt wird, deren  
Reinerlös ebenfalls zur Gänze an »*Österreich hilft Österreich*« geht. Die Auktion startet auf [**dorotheum.com/opernball**](https://www.dorotheum.com/de/a/102896/?ref=ioco.de) am 12\. Jänner um 12.00 Uhr. Gebote können bis einschließlich 15\. Februar abgegeben werden.   
  
**DIE ERÖFFNUNG - WIENER OPERBALL 2024**  
\- *FANFARE VON KARL ROSNER*  
Markus Henn – Bühnenorchester der Wiener Staatsoper  
\- *ÖSTERREICHISCHE BUNDESHYMNE*  
\- *EUROPAHYMNE von* LUDWIG VAN BEETHOVEN  
László Gyükér – Wiener Opernball Orchester  
\- *FÄCHERPOLONAISE* op. 525 von Carl Michael Ziehrer  
Einzug des Jungdamen- und Jungherren-Komitees  
László Gyükér – Wiener Opernball Orchester  
\- *BARCAROLLE* aus Les Contes d’Hoffmann von Jacques Offenbach  
Bertrand de Billy – Orchester der Wiener Staatsoper  
Elīna Garanča und Serena Sáenz  
\- »*LA SEPARATION«* Walzer c-Moll op. 39 Nr. 1 von Mykola Lysenko  
Choreographie Alexei Ratmansky, Kostüme Adeline André  
Bertrand de Billy – Orchester der Wiener Staatsoper  
Tänzerinnen und Tänzer Elena Bottaro – Masayu Kimoto, Sonia Dvořák – Brendan Saye, Alice Firenze – Marcos Menha, Kiyoka Hashimoto – Alexey Popov, Hyo-Jung Kang – Davide Dato, Aleksandra Liashenko – Géraud Wielick, Ketevan Papava – Eno Peci, Claudine Schoch – Duccio Tariello  
\- *ECOSSAISE* aus *Eugen Onegin* op. von Piotr I. Tschaikowski  
Choreographie Christiana Stefanou, Kostüm-Einrichtung Maria Alati  
Bertrand de Billy – Orchester der Wiener Staatsoper  
Schülerinnen und Schüler der Unterstufe der Ballettakademie der Wiener Staatsoper  
\- *POLONAISE* aus *Eugen Onegin* von Piotr I. Tschaikowski  
Bertrand de Billy – Orchester der Wiener Staatsoper  
\- *LA FLEUR QUE TU M’AVAIS JETEE* aus **Carmen** von Georges Bizet  
Bertrand de Billy – Orchester der Wiener Staatsoper  
Piotr Beczała  
\- *NEI GIARDIN DEL BELLO* aus **Don Carlo** von Giuseppe Verdi  
Bertrand de Billy – Orchester der Wiener Staatsoper  
Elīna Garanča  
\- *GRANADA* von Agustín Lara  
Bertrand de Billy – Orchester der Wiener Staatsoper  
Elīna Garanča und Piotr Beczała  
Ausschnitt aus der **FÄCHERPOLONAISE** op. 525 von Carl Michael Ziehrer  
László Gyükér – Wiener Opernball Orchester  
\- *PEPITA-POLKA o*p. 138 von Johann Strauß (Sohn)  
Choreographie Maria Angelini-Santner und Christoph Santner  
László Gyükér – Wiener Opernball Orchester  
Jungdamen- und Jungherren-Komitee  
\- *AN DER SCHÖNEN BLAUEN DONAU* Walzer op. 314 von Johann Strauß (Sohn)  
László Gyükér – Wiener Opernball Orchester  
Presseinformation Liane Seitz, Presse Wiener Opernball Pressebüro Wiener Staatsoper  
  
**JUNGDAMEN- UND JUNGHERREN-KOMITEE**  
→ Fächerpolonaise op. 525 von Carl Michael Ziehrer  
→ Pepita-Polka op. 138 von Johann Strauß (Sohn)  
→ An der schönen blauen Donau Walzer op. 314 von Johann Strauß (Sohn)  
Musikalische Leitung Laszlo Gyüker  
Choreographie Tanzschule Santner  
Wiener Opernball Orchester  
Jungdamen- und Jungherren-Komitee  
  
Bereits zum vierten Mal ist die oberösterreichische **Tanzschule Santner** unter der Leitung von **Maria Angelini-Santner** und **Christoph Santner** für die Choreographie des Jungdamen- und Jungherren-Komitees verantwortlich – ebenso für den Komitee-Einzug sowie den Eröffnungswalzer. Maria und Christoph Santner erhielten den österreichischen Staatsmeistertitel in den Standardtänzen sowie den Wiener Walzer- Weltmeistertitel. 2015 eröffnete das Geschwisterpaar, bekannt aus der ORF-Tanzshow »Dancing Stars«, in Wels eine eigene Tanzschule.  
  
**WIENER STAATSBALLETT**  
→ ***La Séparation*** Walzer c-Moll op. 39 Nr. 1 von Mykola Lysenko  
Choreographie Alexei Ratmansky  
Musikalische Leitung Bertrand de Billy  
Orchester der Wiener Staatsoper  
Kostüme Adeline André  
Tänzerinnen und Tänzer Elena Bottaro – Masayu Kimoto, Sonia Dvořák – Brendan Saye, Alice Firenze –  
Marcos Menha, Kiyoka Hashimoto – Alexey Popov, Hyo-Jung Kang – Davide Dato, Aleksandra Liashenko  
– Géraud Wielick, Ketevan Papava – Eno Peci, Claudine Schoch – Duccio Tariello  

**Feier des Lebens und Botschaft für den Frieden** 
**Alexei Ratmansky,** einer der bedeutendsten Choreographen der Gegenwart, kreiert – nach zwei Zusammenarbeiten mit dem Wiener Staatsballett – zum ersten Mal eine Choreographie für den Opernball.  
Zum elegisch-romantischen Walzer La Séparation c-Moll op. 39 Nr. 1 des ukrainischen Komponisten Mykola Lysenko möchte er ein Zeichen für den Frieden auf der Welt senden. »*Was ich am Ballett liebe, ist, dass man es nicht in Worte fassen muss. Es vermittelt dem Publikum eine andere, nonverbale Botschaft. Außerdem bietet es den Tänzerinnen und Tänzern die einzigartige Erfahrung, mit so vielen Menschen zu kommunizieren, ohne ein Wort zu sagen«*, so Alexei Ratmansky, der seine Choreographie für 16 Tänzerinnen und Tänzer des Wiener Staatsballetts zugleich aber auch als eine Feier des Lebens und der faszinierenden Wiener Ballkultur begreift, die seit jeher mit der Liebe für das gemeinsame Tanzen und Feiern verbunden ist. »*Es ist schön, dass die Tradition des Balls lebendig und für Österreicherinnen und Österreicher und Gästeimmer noch sehr attraktiv ist. Für mich war es eine besondere Freude, in die historischen Studios der Wiener Staatsoper zurückzukehren und mit den wunderbaren Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts zu arbeiten. Einen Beitrag für den Wiener Opernball leisten zu dürfen, ist für mich eine große Ehre und ich bin Bogdan Roščić und Martin Schläpfer für die Einladung sehr dankbar.*« Für das Kostümdesign konnte die renommierte französische Modedesignerin Adeline André gewonnen werden.  
**Alexei Ratmansky,** in St. Petersburg geboren und an der Schule des Moskauer Bolschoi-Balletts ausgebildet, tanzte als Erster Solist im Ukrainischen Nationalballett, Royal Winnipeg Ballet und Königlich  
Dänischen Ballett. 2004 wurde er Künstlerischer Direktor des Bolschoi-Balletts, ab 2009 war er Artist in Residence des **American Ballet Theatre,** seit 2023 ist er in gleicher Position dem New York City Ballet  
verbunden. Mit **Igone de Jongh** gründete er 2022 das in Den Haag ansässige ***United Ukrainian Ballet,*** das aus der Ukraine geflohenen Tänzerinnen und Tänzern eine Heimat gibt. Ratmanskys für bedeutende  
Compagnien entstandenes Schaffen spannt sich zwischen eigenen Choreographien sowie Rekonstruktionen von Ballettklassikern und Stücken der sowjetischen Moderne auf. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen Tschaikowski-Ouvertüren mit dem Bayerischen Staatsballett sowie Coppélia an der Scala di Milano. Das **Wiener Staatsballett** zeigte 2021 seine Pictures at an Exhibition und 2022 die 24 Préludes. 

### Mehr bei IOCO

[„Komische Oper Berlin“, KOMISCHE OPER BERLIN - Opernhaus des Jahres 2024](https://www.ioco.de/komische-oper-berlin-opernhaus-des-jahres-2024/) · [„Krzysztof Urbanski“, Bern](https://www.ioco.de/bern-buhnen-bern-krzysztof-urbanski-chefdirigent-ab-2024-ioco-aktuell-02-09-2023/) · [„Nora Schmid“, Dresden](https://www.ioco.de/dresden-semperoper-nora-schmid-intendantin-ab-herbst-2024-ioco-aktuell-10-06-2021/)

## Wer übernimmt 2024 die musikalische Leitung bei der Eröffnung des Wiener Opernballs und welche Stars singen dabei?

Bertrand de Billy dirigiert das Orchester der Wiener Staatsoper, während Elīna Garanča, Piotr Beczała und Serena Sáenz die solistischen Gesangspartien übernehmen.