Düsseldorf / düsseldorf festival !, Highlights, 11.9.-30.9.2019

Mai 10, 2019 by  
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Düsseldorf Festival / Kreation Thomas Rempen © Thomas Rempen

Düsseldorf Festival / Kreation Thomas Rempen © Thomas Rempen

düsseldorf festival

düsseldorf festival! 11.9.-30.9.2019
Die Highlights in aller Kürze

Vom 11. September bis 30. September heißt es beim düsseldorf festival! wieder: Musik, Tanz, Theater und Neuer Zirkus. Abermals bietet das Festival Produktionen eine Bühne, die Grenzlinien zwischen den Kunstformen überschreiten und neue Mixturen kreieren. Viele der Gäste des Festivals sind international gefeierte Künstler, die hierzulande zum ersten Mal zu erleben sind. Unter den elf Glanzlichtern des Programms finden sich fünf Deutschlandpremieren und eine NRW-Premiere.

Den Anfang machen die Artisten von „Les 7 doigts de la main“ mit PASSAGERS in einer zirzensischen Eisenbahn, die zum Spielfeld für Bekenntnisse und akrobatische Höchstleistung wird. Martin Zimmermann erfindet in seiner burlesken Tragikomödie „Eins Zwei Drei“ die Figur des Clowns gleich dreifach neu und setzt sie in einem enthemmten Delirium in Szene. Mit der „Krankenakte Robert Schumann“ lassen Matthias Brandt und Jens Thomas in einer faszinierenden Improvisation aus Text und Klang die Nerven der Zuschauer vibrieren. Dorothee Oberlinger, Blockflötistin von Weltruf, fängt zusammen mit den Sonatori de la Gioiosa Marca in ihrem neuen Programm „Round Midnight“ die vielen Facetten nächtlicher Stunden musikalisch ein. In „Vertikal“ trotzen Mourad Merzouki und die Compagnie Käfig der Erdanziehung und stellen den Hip-Hop buchstäblich auf den Kopf. Yaron Lifschitz und die Compagnie Circa gehen mit „Humans“ in rasanter Geschwindigkeit an ihre körperlichen Grenzen, ohne dabei den für sie typischen Humor zu verlieren. Akram Khan, Visionär des zeitgenössischen Tanzes, und seine Londoner Kompanie finden mit „Outwitting the Devil“ neue Ausdrucksformen, inspiriert von der Gestik des indischen Kathak. Das katalanische Quintett Aurora kleidet klassischen Flamenco und Meisterwerke des Komponisten Manuel de Falla in ein neues Gewand. „Forces of the North“, eine zweiteilige Performance der Tanzkompanie Next Zone, bewegt sich in einem Mix aus Ritualen und Urban Dance zwischen uralten Mythen und Science Fiction. Die äthiopische Jazzlegende Mulatu Astatke überbrückt Orte, Zeiten und Menschen mit einer Mischung aus der Fünf-Ton-Musik seiner Heimat, Modern Jazz, Big-Band-Sound, flirrendem Afrofunk und karibischen Grooves. Zum Abschluss des Festivals gehört die Bühne im Theaterzelt Elida Almeida, neuer Stern am talentreichen Himmel des Global Pop aus Afrika, und der ganzen Vielfalt musikalischer Traditionen der Kapverden.


düsseldorf festival! 11.9.-30.9.2019
Die Highlights im Einzelnen
Vom 11. September bis 30. September heißt es beim düsseldorf festival! wieder:
Musik, Tanz, Theater und Neuer Zirkus. Abermals bietet das Festival Produktionen
eine Bühne, die Grenzlinien zwischen den Kunstformen überschreiten und neue
Mixturen kreieren. Viele der Gäste des Festivals sind international gefeierte
Künstler, die hierzulande zum ersten Mal zu erleben sind. Unter den elf Glanzlichtern
des Programms finden sich fünf Deutschlandpremieren und eine NRW-Premiere.


PASSAGERS
Les 7 doigts de la main
Deutschlandpremiere
Passagiere im Zirkus-Zug
Fremde treffen in einem Zug aufeinander. Auch wenn sich ihre Ziele unterscheiden, existieren sie für einen Moment der Schwebe in einer gemeinsamen Realität. Sie schwanken zwischen Rückschau und Hoffnung auf die Zukunft – ein Zustand, der ihr Abteil zum Spielfeld für Bekenntnisse macht. Illustriert mit Projektionen der vorbeifliegenden Strecke, unterlegt mit den rhythmischen Stoßseufzern einer Lokomotive, wird die Bühne zur Plattform für eine packende Geschichte über kleine und große Fluchten und Begegnungen. Dabei erleben wir durch die Vermählung von Tanz, Theater, Musik und akrobatischer Höchstleistung eine aufwühlende Erweiterung von Erfahrungsgrenzen des Live-Theaters.
Mi 11.9. – Sa 14.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


Eins Zwei Drei
Martin Zimmermann
Deutschlandpremiere
Clowneskes Delirium
Der Ort: ein Museum. Die Akteure: der Kurator, der Künstler und der Techniker. Oder auch drei Clowns, keine mit roten Nasen, sondern drei virtuos agierende Artisten, in einem teuflischen Dreieck in Szene gesetzt. Wenn sie aufeinanderprallen, sich in Machtkämpfe verwickeln, an Konventionen, Wände und ihre eigenen Grenzen stoßen, entsteht ein großartiges, enthemmtes Delirium. Martin Zimmermann, einer der renommiertesten Vertreter des zeitgenössischen Zirkus, erfindet mit Eins Zwei Drei die mythische Figur des Clowns neu. Er zeichnet in seiner Tragikomödie über Autorität, Unterwerfung und Anarchie ein burleskes Porträt der Schranken und Regeln, die wir uns selbst und unserem Körper auferlegen.
Do 12.9. – So 15.9., 20 Uhr, tanzhaus nrw


Krankenakte Robert Schumann
Matthias Brandt & Jens Thomas
Wort-Musik-Collage
Robert Schumann, genialer Komponist und komplexe Künstlerpersönlichkeit, getrieben von depressiven Schüben und Zuständen völliger nervöser Erschöpfung, verbrachte nach einem Selbstmordversuch den Rest seines Lebens in einer Heilanstalt in Bonn. Seine Krankenakte ist die Basis für Peter Härtlings Roman „Schumanns Schatten“ – und der wiederum war für Matthias Brandt und Jens Thomas Inspiration für ihr neues Projekt. Wie immer scheint nichts festgelegt oder routiniert einstudiert. Während Brandt die Nerven der Zuschauer vibrieren lässt, improvisiert Thomas passend am Klavier – ein faszinierendes Spiel aus Text und Klang, das mit den seelischen Abgründen der Charaktere jongliert.
So 15.9., 17 & 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


Round Midnight
Dorothee Oberlinger & Sonatori de la Gioiosa Marca
Liebesdramen und Wiegenlieder
An der Nacht mit ihrer Ambivalenz hat sich die künstlerische Fantasie zu allen Zeiten entzündet. Dorothee  Oberlinger, Blockflötistin von Weltruf, fasst die vielen Facetten nächtlicher Stunden musikalisch zusammen. Werke von Vivaldi, Biber, Bach und Lully, sefardische Wiegenlieder, Motetten und Serenaden erzählen von rauschenden Festen und Liebesdramen, von Sehnsüchten, Gespenstern und der Heiligsten aller Nächte, um „Round Midnight“ mit dem gleichnamigen Jazzstandard von Thelonious Monk zu enden. Für ihre Reise durch die Dunkelheit hat Oberlinger erneut die Sonatori de la Gioiosa Marca als Spezialisten für das venezianische Repertoire eingeladen.
Mo 16.9., 20 Uhr, Johanneskirche


Vertikal
Mourad Merzouki & Compagnie Käfig
Deutschlandpremiere
Hip-Hop auf den Kopf gestellt
Seine Compagnie heißt Käfig und bewirkt das Gegenteil – sie befreit. Mourad Merzouki, Leiter einer der besten und innovativsten Hip-Hop-Formationen Europas, hat zuletzt mit „Pixel“ das Publikum in einen digitalen Kosmos entführt, nun trotzt er mit „Vertikal“ den Gesetzen der Erdanziehung und setzt seine zehn Tänzer einer gewagten Herausforderung aus: der Eroberung der Vertikale. In einem spektakulären Flug voller Abenteuerlust und Leidenschaft erkunden sie den Luftraum, stürzen ab und erheben sich von neuem, suchen nach Leichtigkeit und finden Schwerelosigkeit. Merzouki und sein Ensemble stellen den Hip-Hop buchstäblich auf den Kopf – und dabei ist alles im Lot.
Di 17.9. – Do 19.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


Humans
Yaron Lifschitz & Circa
Deutschlandpremiere
Herzschlagbeschleuniger
Was können wir aushalten? Wieviel Gewicht können wir tragen? Wem können wir vertrauen? Das klingt
nach existentiellen Fragen – die Regisseur Yaron Lifschitz und seine international gefeierte Compagnie
Circa aus dem australischen Brisbane allerdings mit dem für sie typischen Esprit spritzig und voller
Humor beantworten. Dabei entwickeln die Performer zu einem furiosen musikalischen Mix eine rasante
Geschwindigkeit, die den Herzschlag beschleunigt. Sie gehen wagemutig an ihre Grenzen, nutzen ihr
Gegenüber als Sprungbrett, verknoten sich ineinander, springen tollkühn in die Höhe, lassen sich fallen
und wagen lachend das scheinbar Unmögliche – denn sie werden im Wortsinn aufgefangen.
Fr 20.9. – So 22.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


Outwitting the Devil
Akram Khan Company
NRW-Premiere
Schwindelerregend visionär
Sein Tanz spricht zu den Göttern. Und nimmt es mit dem Teufel auf. Bald feiert Akram Khans Londoner
Kompanie ihren 20. Geburtstag – und uns ist es endlich gelungen, diesen Visionär des zeitgenössischen
Tanzes ins Theaterzelt zu holen. Inspiriert von den Epen seiner Ahnen, hat sich der Brite mit
bengalischen Wurzeln die einfühlsamen Gesten und schwindelerregenden Drehungen des indischen
Kathak für eine unnachahmlich neue Ausdrucksform voller Energie und Spiritualität zu eigen gemacht.
Seine Choreografie zur Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 2012 faszinierte ein
Millionenpublikum – in Düsseldorf ist diese Bildgewalt nun hautnah zu erleben.
Di 24.9. & Mi 25.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


Aurora
Flamenco aufregend anders
Aurora ist die Morgenröte – und wie ein neuer aufregender Tag begegnet uns auch die Musik des hochbegabten Quintetts, das dieses Projekt in der renommierten Talentschmiede Taller de Músics ins Leben gerufen hat. Klassischer Flamenco und Meisterwerke des Komponisten Manuel de Falla, erscheinen in neuem Gewand. Sänger Pere Martínez, einer der größten Neuentdeckungen des Landes und Tänzer Jose Manuel Álvarez, längst weit über Spaniens Grenzen hinaus bekannt, erkunden zusammen mit dem Pianisten Max Villavecchia, dem Bassisten Javier Garrabella und dem Perkussionisten Joan Carles Marí neue Territorien aus Klang und Bewegung, ohne die Identität und Intensität der Tradition zu verraten.
Do 26.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


of the North: Ritual for the Inuit | Super Human
Next Zone
Deutschlandpremiere
Nicht von dieser Welt
Die Utopie vom perfekten Menschen. Arktisches Leben vs. globale Erwärmung. Die Wirkmacht der Spiritualität. Die Choreografin Lene Boel packt eine Menge hinein in ihren Zweiteiler über die Kräfte des Nordens. Immer aber stehen aktuelle Fragen im Fokus einer Performance zwischen uralten Mythen, Real-Life-Experimenten und Science Fiction: Können wir wirklich Traditionen vernachlässigen und eine Welt wollen voll künstlicher Supermänner und -frauen? Sieht man allerdings die Performer, will man
zumindest an den perfekten Überkörper glauben. In einem Mix aus Ritualen und Urban Dance, Wildheit und Weichheit, scheinen sie, muskelbepackt und gleichzeitig biegsam, nicht von dieser Welt.
Fr 27.9. & Sa 28.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


Mulatu Astatke
Zwischen Addis Abeba und Havanna
Vater des Ethio-Jazz, Koryphäe der afrikanischen Musikgeschichte, lebende Legende: Mulatu Astatke haften viele würdevolle Etiketten an – und dennoch greifen sie alle zu kurz. Denn mit einer aufregenden Mischung aus Modern Jazz, der Fünf-Ton-Musik seiner Heimat, Big-Band-Sound, flirrendem Afrofunk und karibischen Grooves hat Astatke sich zwischen Addis Abeba und Havanna, Duke Ellington und Jim Jarmusch nicht nur unsterblich gemacht. Vielmehr steht der sanfte Gigant am Vibraphon nie still, überbrückt Orte, Zeiten und Menschen und inspiriert bis heute Hip-Hop Stars von Kanye West über Nas bis Damian Marley: Utopien aus Äthiopien.
So 29.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


Elida Almeida
Global Pop der Kapverden
So wie der Name schon nach Musik klingt, beherrscht Elida Almeida die ganze Bandbreite der musikalischen Traditionen der Kapverden. Für die von Molltonarten geprägte melancholische Morna hat sie die notwendige Tiefe, für die hitzige Tabana eine unbändige Energie, für die rasante Funaná ihre selbstbewusste erotische Ausstrahlung. Dabei nimmt die junge Sängerin die Klänge ihrer Heimat als Ausgangspunkt für eine eigenständige zeitgenössische Entwicklung und würzt ihre Show mit afrokubanischen Rhythmen, auf dass es niemand auf den Stühlen hält. Keine Frage: Ein neuer Stern am talentreichen Himmel des Global Pop aus Afrika!
Mo, 30.09., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival! 11.9.-30.9.2019
Hintergrund – Entstehung & Entwicklung


Aus der privaten Initiative, die 1991 als Altstadtherbst antrat, um die Düsseldorfer Altstadt kulturell zu beleben, haben die Intendanten Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen im Laufe der Jahre ein Kulturfestival mit einem breiten, weltoffenen Veranstaltungsspektrum für die Stadt und die Region entwickelt. Ohne seine Wurzeln in der lokalen und regionalen Musikszene aus den Augen zu verlieren, hat das Festival seinen Fokus mehr und mehr auf die internationale Kulturszene gerichtet. Kontinuierlich wird der Blickwinkel größer, entstehen auf der Suche nach inspirierenden Künstlerpersönlichkeiten vielfältige Kontakte ins Ausland, tritt man als Koproduktions Partner anderer, ähnlich orientierter Festivals grenzüberschreitend in Erscheinung. Das Programm-Profil ist mittlerweile geprägt von innovativen, großformatigen Tanz-, Musiktheater- und Nouveau-Cirque-Produktionen, exklusiven (kammer)musikalischen Konzepten und experimentellen Crossover-Projekten. Inzwischen ziehen bis zu 500 Künstler aus der ganzen Welt in mehr als 60 Veranstaltungen jährlich rund 25.000 Besucher in ihren Bann. Schließlich ist das Festival auch räumlich über sich hinausgewachsen: Neben der Altstadt mit dem Theaterzelt als Mittelpunkt werden immer wieder neue und ungewöhnliche „locations“ in ganz Düsseldorf als Spielorte erschlossen. Um der Verankerung in der Düsseldorfer Kultur und der zunehmenden Internationalität Rechnung zu tragen und gleichzeitig Raum für Weiterentwicklung zu schaffen, hat sich das altstadtherbst kulturfestival düsseldorf 2012 in düsseldorf festival! umbenannt und trägt seither den Namen, den es sich schon längst erworben hat: düsseldorf festival! ist Festival in Düsseldorf, für Düsseldorf und Botschafter Düsseldorfs.

—| Pressemeldung düsseldorf festival |—

Radebeul, Landesbühne Sachsen, Spielplan Oktober 2018

Landesbühnen Sachsen 

Landesbühne Sachsen / Dantons Tod - Julia Vincze © Martin Reißmann

Landesbühne Sachsen / Dantons Tod – Julia Vincze © Martin Reißmann

Plan Oktober 2018 : Landesbühnen Sachsen , Felsenbühne Rathen und  Unterwegs


6  Premieren im Oktober:


„heimWEH“ , Klassenzimmerstück von Thomas B. Hoffmann (ab 14), Premiere im Lößnitzgymnasium Radebeul am 4.10.2018, 10.00 Uhr

Gewalt und Schläge sind bei Sebastian daheim an der Tagesordnung. Für seine Eltern sind das legitime Erziehungsmethoden. Er müsse stark sein, sich wehren, meint der Vater. Er solle funktionieren und dürfe die Ordnung nicht gefährden, meint seine Mutter. In Unkenntnis anderer Konfliktlösungsstrategien lässt Sebastian auch unter Gleichaltrigen das Gesetz des Stärkeren regieren und wird zunehmend selbst gewalttätig, um sich zu behaupten. Auf schonungslose Weise erzählt Thomas B. Hoffmann von elterlicher Gewalt gegen Kinder und gibt mit seinem Stück die Möglichkeit, genau hinzusehen, um einen Ausweg aus der Gewaltspirale zu finden.

I: Tine Josch; A: Stefan Wiel


„WE ARE FAMILY ODER WARUM NICHT …“, Komödie von Murray Schisgal

Premiere am Sonnabend, 12. Oktober 2018, 19.30 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Sam Kogan, ein erfolgreicher Bühnenautor, erklärt nach enttäuschenden Erfahrungen die Mann-Frau-Beziehung für gescheitert und beschließt, schwul zu werden. Er überredet Billy, seinen alten Collegefreund, zu einem homoerotischen Experiment, bis der zurück in die Arme seiner Frau Laura flieht. Sam muss nun auf Mario zurückgreifen, der schon immer für ihn schwärmte. Doch unverhofft trifft Sam auf Laura, mit der er als Teenager eine Affäre hatte. Das Chaos scheint perfekt. Aber Billy hat bereits ein Auge auf Mario geworfen …

Eine turbulente Beziehungskomödie, die pointenreich mit gängigen Klischees jongliert.

I: Marcus Staiger; A: Irina Steiner | 12.10. | 19.10. | 4.11. | 21.11.


„DANTONS TOD“ Drama von Georg Büchner,

Premiere am Sonnabend, 13. Oktober 2018, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

1794 sind George Danton und Maximilien de Robespierre, einst Kampfgefährten und Anführer der Französischen Revolution, zu erbitterten Feinden geworden. Sie entzweit die Frage, mit welchen Mitteln der Kampf für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit fortgeführt werden soll. Wie lassen sich die einstigen Ideale mit der Grausamkeit vereinbaren, die der Preis für ihre Durchsetzung zu sein scheint? In seinem kraftvollen Drama untersucht Büchner die Motive politischen Handelns und zeigt, wie politische Morde inszeniert werden.

I: Peter Kube; A: Tom Böhm | 13.10. | 20.10. | 9.11. | 18.11.


HIRSCH HEINRICH,  Figurentheater nach Fred Rodrian und den Illustrationen von Werner Klemke (ab 4)

Premiere am 27. Oktober 2018, 16.00 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Nach langer Reise aus dem weit entfernten China kommt Hirsch Heinrich in einem Zoo an. Nach seiner Ankunft ist alles ganz anders als zuvor. Heinrich hat viele spannende Begegnungen in seinem neuen Zuhause aber trotzdem Sehnsucht nach seiner Heimat. Als am Weihnachtsabend auch noch die Kinder ausbleiben, beschließt Hirsch Heinrich auszubüxen. Die Inszenierung nimmt sich des Kinderbuchklassikers von Fred Rodrian liebevoll an und lässt die Original-Illustrationen von Werner Klemke mithilfe von Flachfiguren für eine weitere Generation lebendig werden.

I: Steffi Lampe; A: Wolf-Dieter Gööck

27.10. | 28.10. | 25.11. | 27.11. | 28.11. | 2.12.


“ROMEO UND JULIA”, Tanztheater nach William Shakespeare, Musik von Sergej Prokofj ew

Premiere am 27. Oktober 2018, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

Zu der leidenschaftlichen Musik Sergej Prokofjews erzählt das Tanztheater die Geschichte des wohl berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur neu. Wie bei Shakespeare hoff en Romeo und Julia, dass ihre Liebe den blutigen Zwist ihrer Familien beenden kann. Doch ihre Liebe scheitert an den gesellschaftlichen Umständen. Das ist tragisch, denn ob das Schicksal Einzelner gesellschaftlich etwas bewegen kann, steht heute mehr denn je in Frage.

CH: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos; A: Stefan Weil;  27.10. | 31.10. | 24.11. | 29.11.


MIT BILZ IM BAD – UA –, Eine Blitz-Bilz-Kur in 60 Minuten von Esther Undisz

Premiere am Sonnabend, 27. Oktober 2018, 19.30 Uhr im Bilzbad Radebeul

Sie sind eingeladen zu der Blitz-Bilz-Kur «gesund und fit in 60 Minuten», verbunden mit einem kurzen Blick in einen Tag des ehemaligen Tagelöhners, Webers, Naturheilkundlers und Großunternehmers Friedrich Eduard Bilz. Mit Besichtigung der Wellenmaschine!

I: Esther Undisz | 27.10. | 3.11. | 10.11.


Plan Oktober  Landesbühnen Sachsen in Radebeul: Große Bühne, Studiobühne, Glashaus, Goldne Weintraube


Di, 02.10.2018, 19:30      Länderabend «Griechenland» Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe

Mi,03.10.2018, 19:00      Tschick,,Road opera von Ludger Vollmer, Libretto von Tiina Hartmann nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf,     Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Fr.,05.10.2018, 19:30      Liederabend: Ich hab‘ geweint heut Nacht        Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe

Sa.,06.10.2018, 19:30     Das Licht auf der Piazza- DSEA-, Buch Craig Lucas / Musik und Gesangstexte Adam Guettel Deutsche Fassung von Roman Hinze                                         Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa.,06.10.2018, 20:00     Willkommen, Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz      Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

So.,07.10.2018, 11:00     Matinee zu «Dantons Tod» , Drama von Georg Büchner             Landesbühnen Sachsen – Glashaus

So., 07.10.2018, 19:00    1. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen:          «NEUE WELTEN»

18:30 Uhr, Einführung zum Konzert, Theater Radebeul / Glashaus

Solist: Per Arne Glorvigen, Bandoneon;  Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm

Programm: Arturo Márquez – Danzon No. 2; Bernd Franke – «open doors» für Bandoneon und Orchester;

Astor Piazzolla – «Aconcagua», Konzert für Bandoneon, Perkussion und Streichorchester;

Antonín Dvo?ák – 9. Sinfonie e-Moll op. 95 «Aus der Neuen Welt»


     Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Fr.,12.10.2018, 19:30      Premiere: we are family oder warum nicht       Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Sa.,13.10.2018, 19:00     Premiere:  Dantons Tod,  Drama von Georg Büchner     Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So., 14.10.2018, 11:00    Mit Märchen durch die Welt | Abrakadabra-Simsalabim           Landesbühnen Sachsen – Glashaus

So.,14.10.2018, 19:00     Zum letzten Mal in Radebeul! Gräfin Cosel, Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos

mit Musik von Antonio Vivaldi über Giovanni Paisiello bis hin zu Komponisten der Gegenwart       Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Do.,18.10.2018, 19:30    Der Vorname, Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière           Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Do.,18.10.2018, 19:30    Willi`s Rumpelkammer – Hits                  Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe

Fr.,19.10.2018, 19:30      Der Vorname                                                   Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Fr.,19.10.2018, 20:00      Tschick                                                Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa.,20.10.2018, 19:30     Dantons Tod                                                                    Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So.,21.10.2018, 11:00     Matinee zum Tanzabend  «Romeo und Julia» Tanztheater nach William Shakespeare, Musik von Sergej Prokofjew             LandesbühnenSachsen  – Studiobühne

So.,21.10.2018, 16:00     Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt       Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6) Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Fr.,26.10.2018, 9:00        Gastspiel in französischer Sprache        Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran                Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Fr.,26.10.2018,11:15       Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran            Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Fr.,26.10.2018,19:30       Die Troerinnen, Nach Jean Paul Sartre                      Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Sa.,27.10.2018, 16:00     Premiere: Hirsch Heinrich, Figurentheater nach Fred Rodrian und den Illustrationen von Werner Klemke (ab 4)                 Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Sa.,27.10.2018, 19:00     Premiere: Romeo und Julia, Tanztheater nach William Shakespeare, Musik von Sergej Prokofjew                Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So.,28.10.2018,11:00      Hirsch Heinrich                                                              Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

So.,28.10.2018, 15:00     Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda,              von Peter Hacks nach Johann Wolfgang von Goethe – Originaltitel: Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern         Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So.,28.10.2018,  19:00    Willkommen                                   Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Mi.,31.10.2018, 19:00     Romeo und Julia             Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Mi.,31.10.2018, 19:30     Fisch zu viert, Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer              Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Alle Abstecher im Oktober 2018


Do.,04.10.2018, 10:00    Premiere: heimWeh, Klassenzimmerstück von Thomas B. Hoffmann (ab 14)                        Lößnitzgymnasium Radebeul

Do.,04.10.2018, 15:30    Ladsch und Bommel gehen ins Theater,  Ein clowneskes Puppenspiel von Hepakri van der Mulde (ab 4)     Die MEISOP

Sa.,06.10.2018, 19:30     Gräfin Cosel                      Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg

So.,07.10.2018, 18:00     Willkommen                    Großenhain Schloss

Fr.,12.10.2018, 19:30      Im Weißen Rössl            König Albert Theater Bad Elster

Fr.,12.10.2018,19:30       Gräfin Cosel                      Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

Mi.,17.10.2018,10:30      Ladsch und Bommel gehen ins Theater                               Kleinkunstbühne Q24 Pirna

Fr. 19.10.2018, 19:30      we are family oder warum nicht                                            Theater Meißen

Fr.,26.10.2018, 19:00      Das Licht auf der Piazza                                                              Neustadthalle Neustadt

Sa.,27.10.2018, 19:30     Premiere: Mit Bilz im Bad, UA –, Eine Blitz-Bilz-Kur in 60 Minuten von Esther Undisz       Bilz Bad Radebeul

Mo.,29.10.2018, 10:00   Ladsch und Bommel gehen ins Theater

Mi.,31.10.2018, 15:00     Der Vetter aus Dingsda                                                                               König Albert Theater Bad Elster


Spielplan gesamt Oktober 2018


Di            02.10.2018          19:30     V                            Länderabend «Griechenland»  Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe

Mi          03.10.2018          19:00     V             W5         Tschick Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Do          04.10.2018          10:00     V             Prem     heimWeh           Lößnitzgymnaasium Radebeul

Do          04.10.2018          15:30     V                            Ladsch und Bommel gehen ins Theater                Die MEISOP

Do          04.10.2018          19:30     K                             1. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen                Stadtkirche St. Marien Pirna

Fr            05.10.2018          19:30     K                             1. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen                Theater Meißen

Fr            05.10.2018          19:30     K                             Liederabend «Don’t forget me» mit Julia Böhme Goldne            Weintraube – Die Theaterkneipe

Sa           06.10.2018          17:00     K                             1. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen                Stadthalle „Stern“ Riesa

Sa           06.10.2018          19:30     V             W1 W4 Das Licht auf der Piazza                Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa           06.10.2018          19:30     V                            Gräfin Cosel       Eduard-von-Winterstein-Theater

Sa           06.10.2018          20:00     V                            Willkommen      Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

So           07.10.2018          11:00     Mat                       Matinee zu «Dantons Tod»        Landesbühnen Sachsen – Glashaus

So           07.10.2018          18:00     V                            Willkommen      Großenhain Schloss

So           07.10.2018          19:00     K             K OK      1. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen


Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Fr            12.10.2018          19:30     V             Prem     we are family oder warum nicht              Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Fr            12.10.2018          19:30     V                            Im Weißen Rössl             König Albert Theater Bad Elster

Fr            12.10.2018          19:30     V                            Gräfin Cosel       Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

Sa           13.10.2018          19:00     V             P             Dantons Tod      Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So           14.10.2018          11:00     V                            Mit Märchen durch die Welt | Abrakadabra-Simsalabim                Landesbühnen Sachsen – Glashaus

So           14.10.2018          19:00     V             S             Gräfin Cosel       Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Mi          17.10.2018          10:30     V                            Ladsch und Bommel gehen ins Theater                Kleinkunstbühne Q24

Do          18.10.2018          19:30     V                            Der Vorname    Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Do          18.10.2018          19:30     V                            Willi`s Rumpelkammer – Hits     Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe

Fr            19.10.2018          19:30     V                            Der Vorname    Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Fr            19.10.2018          19:30     V                            we are family oder warum nicht              Theater Meißen

Fr            19.10.2018          20:00     V             WF         Tschick Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa           20.10.2018          19:30     V             W23 Pir                Dantons Tod      Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So           21.10.2018          11:00     Mat                       Matinee zu «Romeo und Julia»                Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

So           21.10.2018          16:00     V             FK           Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt          Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So           21.10.2018          16:00     K                                            Börse Coswig

So           21.10.2018          17:00     K

Fr            26.10.2018          09:00 – 10:45      V             SCH        Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran              Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Fr            26.10.2018          11:15 – 13:00      V             SCH        Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran              Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Fr            26.10.2018          19:00     V                            Das Licht auf der Piazza                Neustadthalle

Fr            26.10.2018          19:30     V                            Die Troerinnen Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Sa           27.10.2018          15:00     K                                            Kulturhaus Freital

Sa           27.10.2018          16:00     V             Prem     Hirsch Heinrich Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Sa           27.10.2018          18:00     K                                            Kulturhaus Freital

Sa           27.10.2018          19:00     V             P             Romeo und Julia              Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa           27.10.2018          19:30     V             Prem     Mit Bilz im Bad

So           28.10.2018          11:00     V                            Hirsch Heinrich Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

So           28.10.2018          15:00     V             SR           Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda                Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So           28.10.2018          19:00     V                            Willkommen      Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Mo         29.10.2018          10:00     V                            Ladsch und Bommel gehen ins Theater

Mi          31.10.2018          15:00     V                            Der Vetter aus Dingsda                König Albert Theater Bad Elster

Mi          31.10.2018          16:00     K                             J. Haydn: „Die Schöpfung“          Lutherkirche Radebeul

Mi          31.10.2018          16:00     K                                            Probensaal Neue Elblandphilharmonie Sachsen

Mi          31.10.2018          19:00     V             W4         Romeo und Julia              Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Mi          31.10.2018          19:30     V                            Fisch zu viert     Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Felsenbühne Rathen, Felsenbühne Rathen, Amselgrund 17, 01824 Kurort Rathen,  Tel. 035024/ 777-0 www.felsenbuehne-rathen.de


Plan September


Sa           01.09.2018          15:00                     Winnetou I, Von Olaf Hörbe nach Karl May                       Felsenbühne Rathen

So           02.09.2018          17:00                     Carmina Burana, Carl Orff                                                          Felsenbühne Rathen


Stammhaus Radebeul


So           09.09.2018          15:00                     Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt, Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern               Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6)


Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Mi          12.09.2018          10:00                     Pandora, Schauspiel von Christopher Weiss (ab 14)       Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Do          13.09.2018          10:00                     Pandora                                                                                             Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Sa           15.09.2018          17:00                     Anrechtler willkommen                                                             Landesbühnen Sachsen – Glashaus

Sa           15.09.2018          18:30                     Soiree zu «Das Licht auf der Piazza»      und „Pariser Leben“                    Landesbühnen Sachsen – Glashaus

Sa           15.09.2018          20:00                     Vom Nutzen des Weins oder Genuss passiert im Kopf                Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe

So           16.09.2018          11:00                     Gute Fee, böse Fee (ab 4); Mit Märchen durch die Welt – Lesung                Landesbühnen Sachsen – Glashaus

Mo         17.09.2018          19:00                     Vernissage zur Ausstellung  «Voll der Osten  – Leben in der DDR»                Landesbühnen Sachsen – Glashaus

Di            18.09.2018          10:00                     Pandora                     Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Sa           22.09.2018          19:00                     Premiere            Das Licht auf der Piazza                                              Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So           23.09.2018          19:00                     Willkommen, Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz      Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Di            25.09.2018          19:30                     Elternabend zu „Pandora“                                                                                         Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Fr            28.09.2018          19:30                     Gräfin Cosel, Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos mit Musik

von Antonio Vivaldi über Giovanni Paisiello bis hin zu Komponisten der Gegenwart                                      Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa           29.09.2018          19:30                     Das Licht auf der Piazza                                                              Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa           29.09.2018          20:00                     Willkommen                                                                                   Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

So           30.09.2018          16:00                     Ladsch und Bommel gehen ins Theater                               Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Alle Abstecherorte:


So           02.09.2018          19:00                     Jedermann – Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes         NaturTheater Bad Elster

Do          06.09.2018          19:30                     Zorro – Das Musical                                                                                     Freizeitoase Mortka

Fr            07.09.2018          19:30                     Zorro – Das Musical                                                                                     Freizeitoase Mortka

Sa           08.09.2018          19:30                     Zorro – Das Musical                                                                                     Freizeitoase Mortka

Sa           15.09.2018          18:00                     Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda                                                               Theater Meißen

Sa           15.09.2018          19:30                     Erzähle nicht die Wahrheit, solange dir etwas Interessanteres einfällt                              Karl May Museum Radebeul

Di            18.09.2018          10:00 + 14:00     Die Kuh Rosmarie, Schauspiel von Andri Beyeler (ab 6)               Theater Meißen

Do          20.09.2018          10:30                     Das Schwanensee-Märchen, Tanztheater von Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski (ab 5),


                                                                                                                                             Theater Döbeln


Fr            28.09.2018          19:30                     Eine Nacht in Venedig                                                                 König Albert Theater Bad Elster

Sa           29.09.2018          15:00                     Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda                                               Radebeul Alt Kötzschenbroda, Hoftheater zum Herbst- und Weinfest

Sa           29.09.2018          19:00                     Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda                                               Radebeul Alt Kötzschenbroda, Hoftheater

So           30.09.2018          15:00                     Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda                                               Radebeul Alt Kötzschenbroda, Hoftheater


STÜCKINDEX


MUSIKTHEATER TANZ SCHAUSPIEL FIGURENTHEATER JUNGES.STUDIO SPARTENÜBERGREIFEND

A: AUSSTATTUNG, B: BÜHNE, CH: CHOREOGRAFIE, FB: FIGURENBAU, I: INSZENIERUNG, K: KOSTÜME, KGL: KÜNSTLERISCHE GESAMTLEITUNG KL: KÜNSTLERISCHE LEITUNG, M: MUSIK, ML: MUSIKALISCHE LEITUNG, O: ORCHESTER, PL: PROJEKTLEITUNG, SZE: SZENISCHE EINRICHTUNG,

UA: URAUFFÜHRUNG, V: VIDEO

S P I E L P L A N 9 | 10 | 11

Bühnenball DER LANDESBÜHNEN SACHSEN: PARISER LEBEN

16.2.2019, Theater Radebeul

AB Deutschsprachige Erstaufführung:

„DAS LICHT AUF DER PIAZZA“  Premiere am 22.9.2018, 19.00 Uhr in  den Landesbühnen Sachsen

Buch: Craig Lucas, Musik und Gesangstexte: Adam Guettel, Deutsche Fassung: Roman Hinze, Produziert mit freundlicher Genehmigung der Turner Entertainment Company, Inhaber des Originalfilms «Light in the Piazza» nach dem Roman von Elizabeth Spencer

Jede Mutter kennt sie: Die Sorge um ihr Kind, wenn es erwachsen zu werden beginnt und die erste Liebe seines Lebens womöglich sofort heiraten will. Und wie alle Mütter dieser Welt möchte auch die Amerikanerin Margaret Johnson ihre Tochter Clara vor Unglück bewahren und zugleich glücklich wissen. Allerdings handelt es sich bei Clara um einen Sonderfall.

Wegen eines Unfalls geistig zurückgeblieben, scheint Clara mit ihren 26 Jahren noch ein Kind zu sein und entsprechend fürsorglich ist Margaret um ihre Tochter bemüht.

Gemeinsam mit Clara auf Reisen in Italien, verliebt sich nun plötzlich ein junger Florentiner namens Fabrizio in ihre hübsche Tochter und diese sich in ihn. Vergeblich versucht Margaret, Fabrizios Familie das Problem ihres Kindes zu erklären und das Paar zu trennen, bis sie schließlich erkennt: Die Liebe, die ihre Tochter aufblühen lässt und in eine Frau verwandelt, ist wichtiger für Clara, als ihr mütterlicher Behütungsanspruch.

Im Vertrauen auf Fabrizio gibt Margaret ihr Kind endlich frei …

Das psychologisch feinfühlige Musical, produziert 2003 in Seattle, 2005 erfolgreich am Broadway aufgeführt und ausgezeichnet mit sechs Tony Awards u. a. für die beste Originalmusik (Musik und Gesangstexte), basiert auf der Erzählung von Elizabeth Spencer THE LIGHT IN THE PIAZZA aus dem Jahr 1960 und dem gleichnamigen US-amerikanischen Film von 1962.

An den Landesbühnen Sachsen wird das Werk 2018 seine deutschsprachige Erstaufführung erleben.

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

MUSIKALISCHE LEITUNG: Hans-Peter Preu; INSZENIERUNG, AUSSTATTUNG, LICHT: Sebastian Ritschel


DAS LICHT AUF DER PIAZZA – DSEA –; Buch Craig Lucas / Musik und Gesangstexte Adam Guettel Deutsche Fassung von Roman Hinze

In dem romantischen Musical gerät die Amerikanerin Margaret Johnson – gemeinsam mit ihrer volljährigen, aber geistig leicht behinderten Tochter Clara auf Reisen in Italien – in einen Gewissenskonflikt: Darf sie zulassen, dass sich ein nichtsahnender junger Italiener ernsthaft um die Hand der hübschen Clara bemüht? Wäre es nicht ihre Pflicht, das Paar zu trennen? Oder sollte sie ihre Tochter doch endlich loslassen?

ML: Hans-Peter Preu; I/A/L: Sebastian Ritschel; Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen | 22.9. | 29.9. | 6.10. | 26.10. | 4.11.


heimWEH , Klassenzimmerstück von Thomas B. Hoffmann (ab 14)

Gewalt und Schläge sind bei Sebastian daheim an der Tagesordnung. Für seine Eltern sind das legitime Erziehungsmethoden. Er müsse stark sein, sich wehren, meint der Vater. Er solle funktionieren und dürfe die Ordnung nicht gefährden, meint seine Mutter. In Unkenntnis anderer Konfliktlösungsstrategien lässt Sebastian auch unter Gleichaltrigen das Gesetz des Stärkeren regieren und wird zunehmend selbst gewalttätig, um sich zu behaupten. Auf schonungslose Weise erzählt Thomas B. Hoffmann von elterlicher Gewalt gegen Kinder und gibt mit seinem Stück die Möglichkeit, genau hinzusehen, um einen Ausweg aus der Gewaltspirale zu finden.

I: Tine Josch; A: Stefan Wiel | 4.10.


WE ARE FAMILY ODER WARUM NICHT …, Komödie von Murray Schisgal

Sam Kogan, ein erfolgreicher Bühnenautor, erklärt nach enttäuschenden Erfahrungen die Mann-Frau-Beziehung für gescheitert und beschließt, schwul zu werden. Er überredet Billy, seinen alten Collegefreund, zu einem homoerotischen Experiment, bis der zurück in die Arme seiner Frau Laura flieht. Sam muss nun auf Mario zurückgreifen, der schon immer für ihn schwärmte. Doch unverhofft trifft Sam auf Laura, mit der er als Teenager eine Affäre hatte. Das Chaos scheint perfekt. Aber Billy hat bereits ein Auge auf Mario geworfen … Eine turbulente Beziehungskomödie, die pointenreich mit gängigen Klischees jongliert.

I: Marcus Staiger; A: Irina Steiner | 12.10. | 19.10. | 4.11. | 21.11.


DANTONS TOD , Drama von Georg Büchner

1794 sind George Danton und Maximilien de Robespierre, einst Kampfgefährten und Anführer der Französischen Revolution, zu erbitterten Feinden geworden. Sie entzweit die Frage, mit welchen Mitteln der Kampf für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit fortgeführt werden soll. Wie lassen sich die einstigen Ideale mit der Grausamkeit vereinbaren, die der Preis für ihre Durchsetzung zu sein scheint? In seinem kraftvollen Drama untersucht Büchner die Motive politischen Handelns und zeigt, wie politische Morde inszeniert werden.

I: Peter Kube; A: Tom Böhm | 13.10. | 20.10. | 9.11. | 18.11.


HIRSCH HEINRICH Figurentheater nach Fred Rodrian und den Illustrationen von Werner Klemke (ab 4)

Nach langer Reise aus dem weit entfernten China kommt Hirsch Heinrich in einem Zoo an. Nach seiner Ankunft ist alles ganz anders als zuvor. Heinrich hat viele spannende Begegnungen in seinem neuen Zuhause aber trotzdem Sehnsucht nach seiner Heimat. Als am Weihnachtsabend auch noch die Kinder ausbleiben, beschließt Hirsch Heinrich auszubüxen. Die Inszenierung nimmt sich des Kinderbuchklassikers von Fred Rodrian liebevoll an und lässt die Original-Illustrationen von Werner Klemke mithilfe von Flachfi guren für eine weitere Generation lebendig werden.

I: Steffi Lampe; A: Wolf-Dieter Gööck 27.10. | 28.10. | 25.11. | 27.11. | 28.11. | 2.12.


ROMEO UND JULIA, Tanztheater nach William Shakespeare Musik von Sergej Prokofj ew

Zu der leidenschaftlichen Musik Sergej Prokofjews erzählt das Tanztheater die Geschichte des wohl berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur neu. Wie bei Shakespeare hoff en Romeo und Julia, dass ihre Liebe den blutigen Zwist ihrer Familien beenden kann. Doch ihre Liebe scheitert an den gesellschaftlichen Umständen. Das ist tragisch, denn ob das Schicksal Einzelner gesellschaftlich etwas bewegen kann, steht heute mehr denn je in Frage. CH: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos; A: Stefan Wiel

27.10. | 31.10. | 24.11. | 29.11.


DER FROSCH MUSS WEG, Kinderoperette nach dem Märchen DER FROSCHKÖNIG von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik)

In dem Märchen – musikalisch auf ein heutiges Kinderpublikum zugeschnitten mit Melodien, die sofort ins Ohr gehen – erscheint einer einsamen Prinzessin plötzlich ein hilfsbereiter Frosch, der mit Gastfreundschaft belohnt werden möchte. Die Mutter der Prinzessin ist entsetzt: Der ungebetene Gast, der nun im Kinderzimmer mit ihrer Tochter die verrücktesten Spiele erfi ndet, macht Krach: Der Frosch muss weg! ML: Thomas Tuscheerer, Uwe Zimmermann; I: Rebekah Rota;

A: Irina Steiner | 11.11. | 13.11. | 17.11. | 22.11. | 24.11. | 29.11.


FIDELIO Oper von Ludwig van Beethoven

Mit FIDELIO schrieb Beethoven eine politische Oper, in der der Bastillesturm musikalisch nachhallt. Verkleidet als Mann sucht Leonore, die sich Fidelio nennt, in dem Kerker des Gefängnisdespoten Don Pizarro nach Florestan, ihrem freiheitsliebenden Gatten, der seit zwei Jahren verschwunden ist. In letzter Minute kann sie den Mord Pizarros  an einem streng abgeschirmten Staatsgefangenen verhindern, in dem sie schließlich ihren Florestan erkennt.

ML: Hans-Peter Preu I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler;    Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen | 17.11. | 21.11. | 25.11.


MIT BILZ IM BAD – UA –, Eine Blitz-Bilz-Kur in 60 Minuten von Esther Undisz

Sie sind eingeladen zu der Blitz-Bilz-Kur «gesund und fit in 60 Minuten», verbunden mit einem kurzen Blick in einen Tag des ehemaligen Tagelöhners, Webers, Naturheilkundlers und Großunternehmers Friedrich Eduard Bilz. Mit Besichtigung der Wellenmaschine!

I: Esther Undisz | 27.10. | 3.11. | 10.11.


DORNRÖSCHEN, Märchen nach den Brüdern Grimm von Peter Ensikat (ab 6)

Von Neugier durch das Schloss getrieben, triff t Dornröschen auf eine alte Frau an einem Spinnrad. Die Prinzessin sticht sich mit der Spindel in den Finger und schläft ein. Mit ihr versinkt das ganze Schloss in einen tiefen Schlaf, bis auf den Küchenjungen, der aus Angst vor einer Ohrfeige davon gelaufen ist. Der Angsthase nun wird es sein, der dem mutigen Prinzen hilft, die Dornenhecke zu überwinden.

I: Steffen Pietsch; A: Katharina Lorenz; M: Sebastian Undisz

24.11. | 26.11. | 27.11. | 28.11. | 30.11. | 1.12. | 2.12.


DAS JAHRMARKTSFEST ZU KÖTZSCHENBRODA; von Peter Hacks nach Johann Wolfgang von Goethe, Originaltitel: Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern

In Kötzschenbroda ist Jahrmarkt und eine fahrende Schauspieltruppe will für Vergnügen sorgen. Doch bevor das Spektakel, auf das alle warten, losgehen kann, wird der Markt selbst zur Bühne: kuriose Typen treten auf, deftige Zoten werden gesungen, Moralpredigten erteilt, mannstolle Madames hinters Licht geführt und Gendarmen ausgetrickst. Doch dann ist es endlich soweit: Der Vorhang hebt sich, das Intrigenspiel am Hof des persischen Königs Ahasveros kann beginnen: Haman, der Berater des Königs, will seinen Konkurrenten Mardochai aus dem Weg schaff en. Doch da greift Esther, die kluge Königin, zu den Waffen einer Frau …

I/A: Peter Dehler; K: Marlit Mosler | 15.09. | 29.09. | 30.09. | 28.10.


DAS SCHWANENSEE-MÄRCHEN Tanztheater von Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski (ab 5)

Zauberer Rotbart hat die schöne Prinzessin Odette fest in seiner Hand. Von ihm in einen Schwan verwandelt, kann der Fluch einzig durch eine große Liebe gebannt werden. Choreografin Wencke Kriemer de Matos erzählt in der modernen Tanzproduktion die märchenhafte Geschichte des berühmten Tschaikowski-Balletts für junges Publikum – mit mutiger Erzählerin und ohne Tutu.

CH: Wencke Kriemer de Matos; A: Tom Böhm | 20.9. | 25.11. | 2.12.


DER VETTER AUS DINGSDA Operette von Eduard Künneke

Die Berliner Erfolgsoperette von 1921 empfiehlt sich durch ihre Ohrwürmer und den musikalischen Einfallsreichtum ihrer Partitur. Der Valse Boston «Strahlender Mond, der am Himmelszelt thront» soll Julias Küsse zu ihrem Roderich nach Dingsda in Indien tragen, doch da erscheint August, verkündet «Ich bin nur ein armer Wandergesell‘» und verdreht Julia seinerseits den Kopf.

ML: Jan Michael Horstmann; I: Manuel Schöbel; A: Katharina Lorenz

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen | 31.10. | 3.11. | 23.11.


DER VORNAME, Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

Ein gemütlicher Abend bei Pierre Garaud und seiner Frau Elisabeth entwickelt sich zu einer wahren Familienschlacht, als Elisabeths Bruder Vincent der Runde den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes enthüllt: Adolphe.

I: Dietrich Kunze; A: Stefan Wiel | 18.10. | 19.10.


DIE GOLDENE GANS ODER WAS WIRKLICH KLEBEN BLEIBT Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6)

Zum Golde drängt doch alles, selbst wenn es nur ein goldiges Federvieh ist. Frei nach den Brüdern Grimm erleben wir die Geschichte vom gutherzigen «Dummling» Klaus, der mit Hilfe der magischen Anziehungskraft einer goldenen Gans am Ende doch den Sieg über seine Brüder davonträgt und die traurige Prinzessin zum Lachen bringt.

I: Peter Kube; A: Ulrike Kunze | 9.9. | 21.10.


DIE KUH ROSMARIE Schauspiel von Andri Beyeler (ab 6)

Alles könnte so schön sein auf dem Bauernhof, wenn die Kuh Rosmarie mit ihrer penetranten Besserwisserei nicht alle Tiere und sogar den Bauern nerven würde. Der schickt Rosmarie kurzerhand nach Afrika. Kurz darauf tauchen auf dem Bauernhof verzweifelte Tiere aus Afrika auf … Eine turbulente Geschichte über Respekt und Toleranz im Umgang miteinander und mit fremden Kulturen.

I: Klaus-Peter Fischer; A: Irina Steiner | 18.9.


DIE TROERINNEN  Nach Jean Paul Sartre

Zehn Jahre tobte der Trojanische Krieg, bis Troja fi el.  Die «Beute», die überlebenden trojanischen Frauen, werden als Sklavinnen von den Griechen in die Fremde verschleppt. Nach SALOME – EIN ELECTRODRAMA stellt Sandra Maria Huimann in DIE TROERINNEN erneut einen antiken Stoff ins Zentrum. Der Einbezug journalistischer Kriegsberichte und investigativer  Hintergrundberichterstattung über heutige Kriegsführung setzt die antike Geschichte in einen aktuellen Zusammenhang. Was für eine Rolle spielen Frauen in Kriegssituationen? Wann werden sie zu Akteurinnen?

I: Sandra Maria Huimann; ML: Jörg Schittkowski, Sandra Maria Huimann (Machine de Beauvoir); A: Irina Steiner | 26.10. | 3.11.


DIE VERMESSUNG DER WELT, Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann,  Bühnenfassung von Dirk Engler

Zum Deutschen Naturforscherkongress 1828 in Berlin treffen sich zwei sehr unterschiedliche Genies: Alexander von Humboldt, Forscher und «zweiter Entdecker Amerikas», und Carl Friedrich Gauß, der große Mathematiker und Astronom. Und doch haben beide das gleiche Ziel: die Vermessung der Welt. Was sie zu einer Einheit werden lässt, ist die spannende Frage nach dem Verhältnis von Geist und Raum, das sie auf jeweils eigene Art definieren und leben. Ein höchst vergnügliches und spannendes Abenteuer, das die große Welt in poetischer Verdichtung auf die Bühne bringt!

I: Lutz Hillmann; A: Miroslaw Nowotny | 2.11. | 10.11.


EINE NACHT IN VENEDIG   Operette von Johann Strauß

In Venedig ist Karneval – die Zeit der Masken, der heimlichen Rendezvous und der großen Verwechslungen: «Komm in die Gondel», lockt Caramello die Senatorengattin Barbara, um sie zum Herzog zu entführen. Doch ebenso wie Caramello kein wahrer Gondoliere ist, ist auch die verkleidete Schöne in seinem Boot nicht die Senatorengattin …

ML: GMD Florian Merz (Bad Elster) / Hans-Peter Preu; I: Wolfgang Dosch; A: Stefan Wiel; MI: Ralf Herzog; Es spielt die Elbland Philharmonie; Sachsen | 9.11. | 10.11.


ERZÄHLE NICHT DIE WAHRHEIT, SOLANGE DIR ETWAS INTERESSANTERES EINFÄLLT – UA –, Phantastenführung durch Karl May

Karl May schuf mit Winnetou und Old Shatterhand unsterbliche Helden, edel, weise, großzügig, kraftvoll – und irreal. Wer die gelegten Fährten Karl Mays verfolgt, tappt in Fallen, verläuft sich im historischen Nebel und bleibt in Sümpfen von Widersprüchen stecken. Abenteuerlich!

I: Olaf Hörbe, A: Marlit Mosler | 15.9.


FISCH ZU VIERT, Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden

Seit 30 Jahren ist Diener Rudolf den gut betuchten Brauerei-Erbinnen Charlotte, Cäcilie und Clementine in buchstäblich jeder Lage zu Diensten. Dafür hat jede von ihnen versprochen, ihn im Testament zu bedenken. Als Rudolf jedoch um vorzeitige Auszahlung seines Anspruchs bittet, will keine der Schwestern mehr von ihrem Versprechen wissen. Stattdessen bringen sie Arsen und manipulierte Blitzableiter ins Spiel. Tempo, Sprachwitz und Komik in einer der erfolgreichsten Kriminalkomödien!

I: Peter Kube; A: Tom Böhm; M: Wolfgang Torkler, Christian Schöbel;   31.10. | 9.11. | 27.11.


FLY SEIN – UA –, Tanzabend junger ChoreografInnen (ab 13)

Ein Song kann fly sein, ein Gefühl, aber auch materielle Dinge … Fly ist, was angesagt ist! Wenn eine Person fl y ist, gilt sie als cool, hebt sich von anderen – der Masse – ab. Fly heißt fliegen, Grenzen überwinden, andere Horizonte sehen. Junge Tänzerinnen und Tänzer unserer Compagnie choreografi eren und tanzen in FLY SEIN für junge Menschen und erzählen so im drive der Bewegungen von ihren Ängsten, Frustrationen, Verletzungen aber auch von ihren Träumen und Sehnsüchten auf der schwierigen Suche nach sich selbst.

CH: Leonardo Germani, Anita Suzanne Gregory, Brian Scalini;

A: Tom Böhm | 16.11. | 20.11.


GRÄFIN COSEL – UA –, Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Antonio Vivaldi über Giovanni Paisiello bis hin zu Komponisten der Gegenwart

In ihrem Tanzabend lassen uns Wencke Kriemer de Matos und Carlos Matos teilhaben an dem außergewöhnlichen Schicksal der Gräfin Cosel. Einst heiß geliebte Mätresse August des Starken, musste sie schließlich fast 50 Jahre lang eingesperrt auf Burg Stolpen leben. Nichts als ihre Erinnerungen sind ihr geblieben von ihrer glanzvollen Vergangenheit. Doch war die Gräfin tatsächlich nur «ein Opfer von Intrigen»?

CH: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos; A: Annett Hunger; 28.9. | 12.10. | 14.10. | 15.11. | 18.11.


HEUTE ABEND: LOLA BLAU, Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler

Die berührende Geschichte einer Künstlerin spiegelt in melancholischen, bissigen und komischen Chansons das Schicksal Kreislers, der Wien als Jude 1938 verlassen musste: Auch Lola Blau wird aus Europa vertrieben. Die Sängerin, in den USA gnadenlos vermarktet, hofft nach dem Krieg auf einen beruflichen Neubeginn in Wien, doch die restaurativen Verhältnisse machen es ihr dort nicht leicht.

ML: Uwe Zimmermann; I: Ute Raab; A: Irina Steiner | 20.11.


LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER, Ein clowneskes Puppenspiel von Hepakri van der Mulde (ab 4)

Ladsch und Bommel sind die dicksten Freunde. Doch als Bommel unbedingt ins Theater gehen will, stößt er bei Ladsch auf taube Ohren. Denn Ladsch will nur eines: Schlafen. Aber Bommel ist nicht dumm. Geschickt verwickelt er Ladsch in ein Spiel, bei dem die beiden immer tiefer in die Theaterwelt mit Kartenverkäufern, Garderobieren, Platzanweisern, Ritterprinzen und  Bergmonstern eintauchen.

I: Maik Evers; A: Jens Hellwig | 30.9.| 17.10.


PANDORA – UA – Schauspiel von Christopher Weiß (ab 14)

Paul lebt allein mit seinem Vater – eher aneinander vorbei als miteinander. Warum will sein Vater auch nicht kapieren, dass er eigene Vorstellungen von seinem Leben hat? Doch Paul meidet die Konfrontation und flüchtet sich in virtuelle Sphären. Kommunikation findet online statt und die digitale Welt scheint mit der realen zu verschwimmen. Eines Tages ist Paul plötzlich spurlos verschwunden … Ohne moralischen Zeigefi nger stellt das Stück Fragen nach Internetkonsum und Medienkompetenz.

I: Alexandra Wilke | 12.9. | 13.9. | 18.9. | 25.9.


PHILEMON UND BAUCIS Marionettenoper von Joseph Haydn / Kooperation mit dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen

Jupiter verhängt, um die Menschen zu prüfen und zu strafen, ein Unwetter über die Welt. Ein Blitz tötet an ihrem Hochzeitstag die Braut Narcissa und Aret, den geliebten Sohn des alten Ehepaares Philemon und Baucis. Jupiter will an den Reaktionen der Menschen auf dieses Unwetter erkennen, wer ihm sein Vertrauen schenkt und treu ist. Er reist mit Merkur zur Erde und kehrt – als Pilger verkleidet – in die karge Hütte von Philemon und Baucis ein.

ML: Jan Michael Horstmann; I: Therese Thomaschke; A: Eberhard Keienburg; Es spielt das «Ensemble Charpentier» der Elbland Philharmonie Sachsen; 2.11.| 16.11.


TSCHICK, Road opera von Ludger Vollmer, Libretto von Tiina Hartmann nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf

TSCHICK ist – vom Bestsellerroman über das Schauspiel und den Film bis hin zur Oper – eine Erfolgsgeschichte. Zwei 14jährige Außenseiter, unterwegs in einem gestohlenen Auto, sehen die Welt mit völlig neuen Augen: Diesem gesteigerten Erleben von Realität musikalischen Ausdruck zu verleihen, ist Ludger Vollmer in seiner jüngsten Gegenwartsoper auf beeindruckende Weise gelungen.

ML: Hans-Peter Preu; I/A: Sebastian Ritschel; Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen. | 3.10.| 19.10.


VOM NUTZEN DES WEINS ODER GENUSS PASSIERT IM KOPF – UA –, Monolog einer zugereisten Winzerin von Fabian Wast

Die aus der Wachau zugereiste Winzerin Manja Sacher plaudert über die Geheimisse des Weins, des Winzerlebens, besonders in Sachsen, und lädt zur Premiere ihrer speziellen Erfindung ein: einer seltenen Siebener Weinverkostung ohne Wein!

I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler | 15.9.


VON EINEM, DER AUSZOG, DAS GRUSELN ZU LERNEN – UA –, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 6)

Karl, der jüngere Sohn des Korbmachers, ist so ganz anders als sein Bruder. «Wenn‘s mir nur gruselte! Wenn‘s mir nur gruselte!», wünscht er aus tiefster Seele und versucht es um Mitternacht auf dem unheimlichen Kirchturm, bei den Gehenkten auf dem Ziegenberg und schließlich in einem verwunschenen Schloss. Schaff t er es, die Gespenster zu besiegen, wird er das halbe Königreich und die Prinzessin zum Lohn bekommen. Ihm zur Seite steht das Mädchen Suse …

I: Steffen Pietsch; B: Tilo Staudte; K: Katharina Lorenz; M: Sebastian Undisz; | 24.11. | 25.11. | 26.11. | 28.11.


WILLKOMMEN, Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Anglistikdozent Benny, der sich in der Flüchtlingshilfe engagiert, wird für ein Jahr in die USA gehen. Er schlägt seinen WG-Mitbewohnern vor, sein Zimmer während dieser Zeit Asylbewerbern zur Verfügung zu stellen. Die Idee stößt auf sehr geteilte Ansichten. Als dann auch noch Achmed, der Freund des jüngsten WG-Mitgliedes Anna auftaucht, spitzt sich die Lage zu: denn Achmed ist Türke und hat seine ganz eigene Meinung über Araber, soziales Engagement und Helfersyndrome …

I: Tom Quaas; B: Tom Böhm; K: Irina Steiner; V: Daniel Rentzsch;   | 23.9. | 29.9. | 6.10. | 7.10. | 28.10.


WILLI´S RUMPELKAMMER – HITS, 

In der Rumpelkammer haben sich illustre Gäste angesagt: Einstige Filmstars, die vor allem sich selbst und ihre größten Erfolge präsentieren wollen. Musikalische Comedy für Liebhaber des Tonfilm-Schlagers.

ML: Thomas Tuchscheerer / Hans-Peter Preu; KL: Michael König; A: Irina Steiner | 18.10.


25.9. | ELTERNABEND zu PANDORA

Alle Eltern wollen gern mal kiebitzen, um zu wissen, was ihre Kinder nach der Schule oder am Abend machen, wenn sie ohne Mama und Papa unterwegs sind. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, indem wir Ihnen die Theater- und Klassenzimmerstücke zeigen, die Ihre Kinder sonst ohne Sie sehen. Außerdem stellen wir Ihnen unsere weiteren Pläne vor und Sie können mit den Künstlern ins Gespräch kommen.


5.10. | DON’T FORGET ME

Julia Böhme singt, begleitet von Thomas Tuchscheerer am Klavier und Tino Scholz am Bass, Songs und Tangos über das Leben.


23.11. | EINE KLEINE SEHNSUCHT. Chansons und Lieder von Friedrich Hollaender

Sylke Guhr singt, begleitet von Uwe Zimmermann am Klavier, Bekanntes und Unbekanntes des berühmten Revue- und Filmkomponisten.


30.11. | HEUSERS BÜCHERTHEKE – THEA DORN: «RINGKAMPF»

Michael Heuser präsentiert auch in dieser Spielzeit sein persönliches Best Of der Gegenwartsliteratur und beginnt mit einer Lesung aus Thea Dorns Roman «Ringkampf» – einer urkomischen und zugleich spannenden Satire über kriminelle Machenschaften und Liebesaffären rund um eine Inszenierung von Wagners «Ring» an der Frankfurter Oper.

Die mit mehreren Krimi-Preisen ausgezeichnete Autorin ist seit März 2017 auch festes Ensemblemitglied in der ZDF-Sendung «Das Literarische Quartett».


1.12. – 2.12. | LICHTERFEST AUF SCHLOSS WACKERBARTH

Lichterfest in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth

Erleben Sie mit Ihrer Familie einen gemütlichen Adventsauftakt auf Schloss Wackerbarth. Wir laden Sie in der barocken Schloss- und Gartenanlage in eine Welt voll Lichterglanz und Märchenspaß ein.

Gehen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern auf Abenteuerreise.


1.12. | WEIHNACHTSKONZERT «NUSSKNACKER, ZINNSOLDAT UND ZUCKERFEE» der Elbland Philharmonie Sachsen

Solistin: Jana Hruby, Sopran

Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm

Programm: Werke von Johann Sebastian Bach, Engelbert Humperdinck, Peter Cornelius, Leon Jessel und Peter I. Tschaikowski sowie gemeinsames Weihnachtsliedersingen


16.9. | 14.10 | MIT MÄRCHEN DURCH DIE WELT,

Gute Fee, böse Fee (16.9.) & Abrakadabra-Simsalabim (14.10.)

Wie schön es wäre, wenn wir uns wirklich etwas von einer Fee wünschen oder uns etwas herbeizaubern könnten! Doch wie unsere Märchen im September und Oktober erzählen, ist

es nicht immer ganz einfach, sich das Richtige zu wünschen. Es kann viel passieren … Einmal monatlich, jeweils montags, gibt es außerdem die Reihe


KOCHEN KUNTERBUNT, eine Begegnung von Mitarbeitern der Landesbühnen Sachsen, Radebeuler Bürgern und geflüchteten Menschen, wo geplaudert, gesungen, gespielt und gekocht wird.


STÜCKINDEX
A: AUSSTATTUNG, B: BÜHNE, CH: CHOREOGRAFIE, FB: FIGURENBAU, I: INSZENIERUNG,
K: KOSTÜME, KGL: KÜNSTLERISCHE GESAMTLEITUNG, KL: KÜNSTLERISCHE LEITUNG,
L: LICHT, M: MUSIK, MI: MIMOGRAFIE, ML: MUSIKALISCHE LEITUNG, O: ORCHESTER, PL:
PROJEKTLEITUNG, SZE: SZENISCHE EINRICHTUNG, UA: URAUFFÜHRUNG, V: VIDEO
MUSIKTHEATER TANZ SCHAUSPIEL FIGURENTHEATER
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—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

Zürich, Tonhalle Maag, Beethoven, Schumann, Brahms, IOCO Kritik, 27.06.2018

Juni 27, 2018 by  
Filed under Hervorheben, Konzert, Kritiken, Tonhalle Zürich

 Zürich Maag / Spielstätte des Tonhalle Orchesters © Hannes Henz

Zürich Maag / Spielstätte des Tonhalle Orchesters  © Hannes Henz

Tonhalle Zürich

Beethoven – Schumann – Brahms

– Manfred Honeck – Frank Peter Zimmermann –

Von Julian Führer

Die 1895 vollendete Tonhalle in Zürich gilt zu Recht als architektonisches und akustisches Juwel. Der komplexe Bau am Zürichseeufer mit dem Konzertsaal und dem unmittelbar anschließenden Kongresshaus von 1939 wird derzeit saniert, so dass die Konzerte des Tonhalle-Orchesters in einem Ausweichsaal stattfinden, der Tonhalle Maag im Zürcher Industriequartier. Innerhalb weniger Monate wurde dort aus einer Fabrikhalle ein Konzertsaal für gut 1200 Besucher geschaffen. Der Saal wirkt hell, der Zuschauer sieht das Orchester auf einem Podium in einem schlicht wirkenden Raum, der mit Fichtenholz verkleidet ist.

Das Orchester seinerseits befindet sich in einer Umbruchphase. Nach dem Ende der fast 20 Jahre währenden Arbeit mit dem Chefdirigenten David Zinman, der den Klangkörper unbestritten auf ein neues Niveau gehoben hatte, stand in den Jahren 2014-2018 Lionel Bringuier an der Spitze. Ab der Saison 2019/2020 wird Paavo Järvi das Orchester leiten, bis dahin wird das Orchester keinen Chef haben. Das letzte Konzert unter Bringuier ist bereits Geschichte. In welchem Zustand befindet sich Zürichs bekanntestes Orchester nun?

Tonhalle Orchester Zuerich © Paolo Dutto

Tonhalle Orchester Zuerich © Paolo Dutto

Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet das Orchester mit Bernard Haitink. Leider musste er seinen geplanten Auftritt in Zürich absagen. Dankenswerterweise erklärte sich Manfred Honeck bereit, kurzfristig einzuspringen. Das Programm blieb fast unverändert: Auf Beethovens Egmont-Ouvertüre op. 84 folgte sein Violinkonzert in D-Dur op. 61. Bernard Haitink hatte mit Schumanns zweiter Symphonie in C-Dur ein anderes opus 61 angekündigt, das nun durch die vierte Symphonie in e-Moll von Johannes Brahms op. 98 ersetzt wurde.

Bei der Egmont-Ouvertüre spielte das Orchester in großer Besetzung, unter anderem mit nicht weniger als sechs Kontrabässen, die der dramatischen Grundstimmung in f-Moll ein breites Fundament verliehen. Diese ersten Minuten des Konzerts zeigten einige Irritationen bei den Einsätzen und der Klangbalance, letztere vielleicht der Saalakustik geschuldet: Beethovens teilweise schroffe Komposition mit scharfen Ausbrüchen und folgenden kurzen Generalpausen passen nicht zum Klangbild des Saales mit langem Nachhall, zumal Manfred Honeck die Hörner- und Paukeneinsätze mit echt Beethovenscher Dramatik herausstrich. Während der komponierten Viertelnote Pause liefen immer noch die Schallwellen um, so dass der nächste Einsatz nicht in eine erwartungsvolle Stille, sondern in einen Resthall erfolgte – dieses Problem zeigte sich mehrfach. Hinzu kamen kleinere Abstimmungsprobleme in der Klangbalance und auch bei den Einsätzen. Zu Zeiten David Zinmans war das Orchester präziser! Am besten gelang die Coda mit der Wendung zu C-Dur und gut aufgebauten Trompeteneinsätzen im Crescendo. Gänzlich befriedigend war dieser Auftakt dennoch nicht.

Beethovens Violinkonzert wurde von Frank Peter Zimmermann interpretiert. Der Zugriff von Dirigent und Solist kann insgesamt als eher zügig, eher technisch und im Gegenzug wenig emotional beschrieben werden. Die fünf Viertelschläge der Pauke in der Introduktion waren fast verhuscht; Zimmermann spielte die Tutti-Passagen mit, so dass das Soloinstrument nicht erst bei Takt 89 mit einem A einsetzt, sondern diese Stimme sich aus der Tuttigruppe zu lösen schien. Ab der Durchführung des ersten Satzes hatten sich Dirigent, Orchester und Solist endgültig gefunden, auch wenn abermals in den Übergängen, etwa vom zweiten Satz zum Rondo, nicht alle Stimmen gleich in Rhythmus und Tempo ganz ‚zusammen‘ waren.

Man wird dem Dirigenten als Einspringer da kaum einen Vorwurf machen können, die Probenzeit wird wahrscheinlich knapp gewesen sein, doch scheint es, als würde das Orchester einen strengen Erzieher in Zukunft (wieder) gut gebrauchen können. Zimmermann nun verfügt über eine stupende Technik und Brillanz und meisterte scheinbar mühelos alle Schwierigkeiten. Nach dem ersten Satz, in dem er die Kreisler-Kadenz spielte, gab es spontanen Applaus. Bei dieser Interpretation, die Beethovens Komposition eher zerklüftet als kantabel deutete, kam der ruhigere Mittelsatz weniger zur Geltung. Die straffen Tempi im Rondo und ein wirklich brillanter Schluss ließen das Publikum stark applaudieren; Zimmermann revanchierte sich mit einem Präludium von Rachmaninow als Zugabe.

Johannes Brahms in Wien © IOCO

Johannes Brahms in Wien © IOCO

Die vierte Symphonie von Johannes Brahms wurde in Zürich 2017 mit der Philharmonia Zürich unter Fabio Luisi gegeben und war im Mai 2018 schon im keine 50 Kilometer entfernten Luzern mit der Sächsischen Staatskapelle unter Christian Thielemann zu hören. Das Stück, jetzt kurzfristig aufs Programm gesetzt, konnte in der Interpretation Manfred Honecks dem Vergleich standhalten. Die vor der Pause bei Beethoven problematischen Eigenschaften des Saales erwiesen sich jetzt als Vorteil: Der lange Nachhall und die (zumindest vom Platz des Rezensenten) gedämpften Holzbläser passten zu Brahms und dem verfolgten Klangbild, das eher flächig (im positiven Sinn) und breit angelegt war. Auch war jetzt die vorher nicht immer gegebene Präzision da (die Pizzicati in den Violinen in den Takten 80-90 des Kopfsatzes waren buchstäblich auf die Hundertstelsekunde genau). Brahms arbeitet in dieser Symphonie weniger mit ganzen Motiven als mit kurzen Phrasen und Variationen; ein Dirigent muss hier klug disponieren, um vor allem den ersten und vierten Satz nicht als amorphe Blöcke erscheinen zu lassen. Dies ist in diesem Fall geglückt. Im zweiten Satz (Andante moderato) wurde das zarte E-Dur mit großer Ruhe zur Geltung gebracht. Auch das Allegro giocoso im dritten Satz gelang. Im vierten Satz (Allegro energico e passionato) setzen dann die bis dahin stummen drei Posaunen ein, von Manfred Honeck mit gehöriger Schärfe versehen. Eine überzeugende Interpretation, von abermals sechs Kontrabässen grundiert, mit fehlerlosen und perfekt legato spielenden Hörnern und vielen starken Einzelleistungen (etwa Simon Fuchs an der Oboe und Sabine Poyé Morel an der Flöte).

Am Ende gab es viel Applaus für Dirigent, Orchester und einzelne Musikerinnen und Musiker. Ein nicht ganz einheitlicher Konzertabend, bei dem das Positive überwog. Dem Orchester ist zu wünschen, dass es gut durch die kommende Spielzeit ohne Chefdirigent und ohne den angestammten Saal kommen wird. Das Potential, der Abend hat es gezeigt, ist weiterhin vorhanden.

—| IOCO Kritik Tonhalle Zürich|—

München, Olympiahalle, Andrea Bocelli – Hype in der Olympiahalle, IOCO Aktuell, 14.04.2018

 

 Andrea Bocelli hier nicht in der Kirche sondern der Olympiahalle © Global Event &Entertainment

Andrea Bocelli hier nicht in der Kirche sondern der Olympiahalle © Global Event &Entertainment

Olympiahalle München

Andrea Bocelli

Andrea Bocelli   –  Belcanto unlimited

Von Daniela Zimmermann

Andrea Bocelli ist ein Gesangs-Phänomen mit nachweislich großer Fangemeinde. Wer Zweifel hegte, wurde am 7.4.2018 in München eines Besseren belehrt. 7.000 Bocelli – Fans waren in die Olympiahalle Müchen, gereist, marschiert, gewandert, um dort, nach 20 Jahren erneut den charismatischen Andrea Bocelli zu hören, zu sehen, seinen Arien zu lauschen, seinen schwerelosen Belcanto zu atmen, ihn zum Ende jubelnd trampelnd zu verabschieden.

Andrea Bocellis Deutschland Tournee startete in München; in den nächsten Monaten folgen  Hamburg, Köln, Berlin, Hannover; die Tour endet am 11.1.2019 in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart. Mit 80 Mill. verkauften Tonträgern ist Andrea Bocelli heute einer der populärsten Sänger der Gegenwart. Die seit Jahren herrschende Bocelli-Hype hielt auch die tragische, erbbedingte Blindheit (Glaukom) nicht auf.

Andrea Bocelli, * 22. September 1958 in Lajatico, den Weinbergen der Tosakana um Pisa gelegen, wurde die klassische Musik schon in frühen Jahren durch seine Eltern nahe gebracht: Er begann mit sechs Jahren das Klavierspiel, Flöte und Saxophon folgten bis er seine Stimme als sein „wahres“ Instrument entdeckte. Sein Durchbruch  war !970, als er mit O sole mio  einen Gesangswettbewerb gewann.

Andrea Bocelli  in der Olympiahalle ist zwangsläufig kein warmer, herziger Liederabend, sondern professionell angelegte, prächtige Gesangsshow mit großen Künstlern und   deftigen Preisen. Eintrittskarten kosten bis €254: dafür wird auf der Bühne sehr viel, Kunst und Choreographie, geboten. Die 7.000 Besucher goutierten die Bocelli-Show mit ungeteiltem Beifall und viel  Zustimmung.

Andrea Bocelli in der Olympiahalle München © Global Event & Entertainment

Andrea Bocelli in der Olympiahalle München © Global Event & Entertainment

In München wurde Andrea Bocelli wurde begleitet von dem Mav Symphony Orchester aus Ungarn. Der italienische Dirigent Marcello Rota dirigiert das Orchester sowie die großen Chöre, den Budapester Studiochoir und der Honved Männerchor.  Mit den 150 Mitwirkenden war die Bühne ausgefüllt. Mit der Arie La donna e mobile aus Rigoletto eröffnete Bocelli seinen Konzertabend; gefolgt mit weiteren Arien aus Rigoletto. Dann übernimmt die Sopranistin Maria Aleida Rodriguez mit  zwei berührende wie populären Sakralliedern, Ave Maria und  Panis Angelicus.

Begleitet werden alle Arien von monumentalen und aufregend arrangierten Videoprojektionen: Als eine Art Bühnenbild  bilden diese höchst professionell „komponierten“ Projektionen mit zusätzlichen Lichteffekte einen lebendigen Rahmen für die  Künstler auf der Bühne.  So wurden zu christlichen Liedern sind  riesige Kirchenschiffe   mit den betenden Menschen überaus eindrucksvoll dargestellt. Dazu Bocelli, mit  geschlossenen Augen hingebungsvoll singend. Das wirkte

Ilaria Della Bidia in der Olympiahalle München © Global Event & Entertainment

Ilaria Della Bidia in der Olympiahalle München © Global Event & Entertainment

Bocelli lieferte bekannte Opernarien aus allen Fächern, die einem vertraut sind und die man so gern hört. Wunderbare Klassik wie La donna e mobile wechselte mit italienischen Schlager wie Mamma, rassige Kost aus Bernsteins  Westside Story,  ein altvertrautes O sole mio. Gaststars brachten zusätzliche Farben auf die Bühne: Der Flötist Andrea Griminelli eröffnete den zweiten Teil des Abends mit einem Melodienreigen des bekannten Filmmusikers Enrico Marricone; gefolgt von dem Gitarrenduo Carisma. Und dann hatte die stimmgewaltige Ilaria Della Bidia ihren beeindruckenden Auftritt mit Over the Rainbow aus dem Film der Zauber von Oz. Das Europa Ballett St. Pölten intensivierte mit Tanzeinlagen die ohnehin erkennbar hochschäumenden Emotionen der Besucher.

Andrea Bocelli beendete den Abend mit seinem ECHO- Rock-pop-Single des Jahres 1995  Time to Say Goodbye  und Nessun Dorma aus Turandot. Die Begeisterung der Besucher schien grenzenlos, erinnerte eher an Fußballstadien als einen Arienabend. Die Belastungsgrenzen der Olympiahalle schienen getestet zu werden; doch alles hielt  und  7.000 glücklich erschöpfte Besucher suchten den schnellsten Weg nach nach Hause.

—| IOCO Kritik Olympiahalla München |—

 

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