Wuppertal, Oper Wuppertal, Die Zauberflöte – Sarastro ist ein Wuppertaler, IOCO Kritik, 16.09.2020

September 16, 2020 by  
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Wuppertaler Bühnen

Opernhaus Wuppertal © Andreas Fischer

Opernhaus Wuppertal © Andreas Fischer

Die Zauberflöte – Wolfgang Amadeus Mozart

Wuppertal – Die neue Heimat von Sarastro, Pamina und Tamino

von Viktor Jarosch

Die Zauberflöte, 1791 geschaffen von Wolfgang Amadeus Mozart und seinem Librettisten Emanuel Schikaneder, begeistert ungebrochen seit dem Jahr ihrer Uraufführung die Kulturliebhaber aller Länder, sei es in Seoul, Los Angeles oder München, Wuppertal oder Berlin: Die Zauberflöte ist die populärste, meist inszenierte Oper weltweit. Mozarts abgeklärt zeitlose Musik, seine symbolhaften Akkorde, seine rätselhaft mystisch-phantastische Welt rührt jedes Jahr Millionen Besucher. Am Nektar dieses populären Werkes saugen seit 1791 zwangsläufig Legionen von Theater, Regisseuren, Dirigenten, Sänger/nnen.

Die Oper Wuppertal eröffnete am 13. September seine Spielzeit 2020/21 mit der Zauberflöte. Die Besucher feierten ein homogen starkes Ensemble und eine technisch ungewöhnliche wie sprudelnd vielschichtig kreative Neuinszenierung: Viele aktuelle und schräge Bezüge zu Wuppertal machen denn diese Produktion zudem zu einem humorig inspirierenden Event für Einheimische. Nach den Corona-Erfahrungen des abgelaufenen Jahres 2020 könnte diese Zauberflöte auch emotionaler Gesundbrunnen sein. Die Oper Wuppertal – kultureller Richtunggeber der Region und für viele kleinere Theater – zeigt in diesen Zeiten der Pandemie vor kleinem Publikum keine gekürzte, sondern eine vollumfängliche Aufführung der Zauberflöte und von ganz besonderer Art. Chapeau!

Oper Wuppertal / Die Zauberflöte - hier : Die Königin der Nacht und die Drei Damen werden zur Ouvertüre von Sarastro aus dem Opernhaus geworfen - sind erzürnt © Jens Grossmann

Oper Wuppertal / Die Zauberflöte – hier : Die Königin der Nacht und die Drei Damen werden zur Ouvertüre von Sarastro aus dem Opernhaus geworfen – sind erzürnt © Jens Grossmann

Klassisch gestaltete Inszenierungen der Zauberflöte sind seit Jahren wenig aktuell. Eine speziell Wuppertaler Zauberflöte hatte der Wuppertaler Opernintendant Berthold Schneider schon in seiner Programmplanung gefordert. Regisseur Bernd Mottl inszeniert denn auch an der Oper Wuppertal eine Produktion, welche die Handlung auf der Bühne durch auffällig moderne Technik (Film, Video) und zahllos skurrile wie lokale Wuppertaler Bezüge neben der wunderbaren Musik Mozarts – auch – zu einem Erlebnis der Sinne macht. Ein Déjà-vu: Schon in der gelungenen Neuproduktion des Liebestrank der Oper Wuppertal im Februar 2020 spielte die Stadt Wuppertal in Form eines Statisten, des riesigen rosa Elefanten Tuffi,  beständig mit.

Bernd Mottl bricht gerne mit klassischen Regieansätzen; an der Oper Wuppertal wird die Zauberflöte zum Volkstheater für Musical Fans wie Opernliebhaber; eine moderner Leichtigkeit gewidmete Animationsshow, musikalisch untermalt von Mozarts Komposition: Bernd Mottl schafft in seiner Die Zauberflöte ein Volkstheater, im welchem, von Film- und Videotechnik brillant gestützt, Märchen und Alltagsrealität mit Mozarts klassischer Komposition beständig changieren; gestützt durch die Bühne und Kostüme von Friedrich Eggert und der Dramaturgie von Sina Dotzert. Das stellenweise bewusst kulissenhafte Bühnenbild greift die Ästhetik bekannter Entwürfe Karl Friedrich Schinkels zu Mozarts Singspiel auch in ironischer Brechung – auf.

Momente opulenten Ausstattungstheaters, so die antik „heiligen Hallen“ und die ehrwürdigen Talare des Sarastro und der Priester wechseln beständig, subtil wie laut, mit modern skurrilem Spiel. Jörn Hartmann zeigt dazu auf einem großen Bühnenschleier beständig aktuelle Filme, Videos, die als zentrales ästhetisches Mittel und als Brücke für Handlungsstränge der Lebensrealität der Wuppertaler begleiten, so am Döppersberg oder auf der Nordbahntrasse. Hervorragend gesteuerte Übergänge zwischen Video und Bühnengeschehen changieren reales Spiel und digitale Fiktion. Die stete Wechsel zwischen Ironie, plattem Alltag und klassischer Erhabenheit, lassen den Besucher, so auch mich, öfters grübeln, ob man wirklich im Theater ist oder nicht vielleicht doch in einem Fantasy-Film. Aus einer Zauberwelt kommend deutet Bernd Mottl, im Hier und Heute spielend, das Wuppertaler Opernhaus zu jenem „Weisheitstempel“ um, der Mittelpunkt von Streit und Machtintrigen zwischen der Königin der Nacht und Sarastro ist.

Oper Wuppertal / Die Zauberflöte - hier : Die 3 Knaben auf der Bühne und gleichzeitig Schwebebahn fahrend © Jens Grossmann

Oper Wuppertal / Die Zauberflöte – hier : Die 3 Knaben auf der Bühne und gleichzeitig Schwebebahn fahrend © Jens Grossmann

Die Ouvertüren und die dann folgenden Handlungen werden  beständig durch Vdeossequenzen und Filme auf einem riesigen, 11 x 8 Meter großen, technisch vielschichtigen Bühnenschleier, kein  Vorhang, gestützt, karikiert, begleitet.

Zur Ouvertüre des 1. Aktes leuchtet auf diesem Bühnenschleier der Sternenhimmel des Weltalls auf. Die Erdkugel; dank Google Earth Satelliten-Karte, steigt langsam auf und lenkt den Blick des Besuchers auf langsam größer werdende Erdteile; auf Länder, Städte, Ortsteile um letztlich, gestochen scharf, die Oper Wuppertal von oben zu zeigen. Dann, unmerklich, dem Bühnenschleier erneut sei Dank, wandelt sich die Projektion in einen Film über reales Leben in Wuppertal: Eine riesige Schwebebahn fährt vorüber, Radfahrer, Fußgänger fahren, laufen an der Oper vorbei.

Die erste Handlung der Zauberflöte zeigt sich ebenfalls schon zur Ouvertüre auf dem Bühnenschleier: Die Drei Damen und die Königin der Nacht, in ehrwürdiger Kleidung, werden – Foto oben – aus der Oper geworfen, während Sarastro grinsend hinter einem Fenster der Oper zuschaut. Die Drei Damen und die Königin der Nacht stehen auf, schlendern nun durch Wuppertal, kleiden sich modern ein, kaufen sich einen Imbisswagen, nennen diesen BurgerQUEEN, verkaufen sodann Burger …..

Dieser Imbisswagen, die BurgerQUEEN,  findet sich in vielen Szenen der Handlung auf der Bühne wieder. Nach Ende der Vorstellung verabschiedet er mitsamt den Drei Damen vor den Türen des Opernhauses die Besucher auf ihrem Nachauseweg. Skurril wie originelle Facetten begleitet sodann durch die gesamte Handlung der Inszenierung; im ersten Bild, zu Taminos Arie „Zu Hilfe, zu Hilfe, sonst bin ich verloren…“ fährt (Video) hinter ihm eine riesige Schwebebahn über die Bühne, stoppt, zeigt „Betriebsstörung“ an. Derweil dann, aber ganz real auf der Bühne, Papageno als Strassenkünstler mit einem bunten Fahrrad auftaucht und seine Rezitative als packender Bauchredner mit einer Plüschente austauscht und die Bühne im Handstand (Kompliment) wieder verläßt. Doch auch gewohnte Klassik wird präsent, wenn der antike gestaltete  Tempel der Weisheit   mit pastoral feierlich gekleideteten Priester Würde, Milde ausstrahlt. Der Facettenreichtum der Inszenierung ist insgesamt sehr vielschichtig und entzieht sich so einer knappen Wiedergabe.

Das Programmheft der Oper Wuppertal kündigt diese speziellen Charakter der Zauberflöte schon in der Beschreibung des 1. Aufzug an: „Märchenprinz Tamino landet auf dem Grifflenberg und fürchtet sich … vor der Schwebebahn“.

Die Inszenierung von Bernd Mottl erhält in seiner Besonderheit alle Ingredienzien zum Volkstheater für Musical- oder Theater-Fans wie Opernliebhaber; den Spielplan der Oper Wuppertal wird diese auffällige Inszenierung mit Sicherheit auf Jahre zu finden sein und bestätigt erneut die Entscheidung der Wuppertaler Stadtoberen, welche vor einigen Jahren die mutige Entscheidung gegen ein Stagionesystem und für ein Repertoiresystem mit eigenem Ensemble für die Oper Wuppertal trafen: welches alle Formen von Kultur in Wuppertal dauerhaft halten, fördern sollte. Dies – eigene, neue, junge – Ensemble der Oper Wuppertal „schulterte“ diese so anspruchsvolle Oper, Zauberflöte, stimmlich und darstellerisch homogen wie hervorragend und bestätigt die Richtigkeit der damaligen Entscheidung: Die Zauberflöte der Oper Wuppertal verdeutlicht es: Kultur hat – selbst in Corona-Zeiten – in Wuppertal eigene, lokale, hohe Kompetenz; gibt der Stadt einen eigenen Charakter.

Oper Wuppertal / Die Zauberflöte - hier : Sarastro und die Priester im Tempel der Weisheit © Jens Grossmann

Oper Wuppertal / Die Zauberflöte – hier : Sarastro und die Priester im Tempel der Weisheit © Jens Grossmann

Der Besucher ist in dieser Produktion gefordert; zurücklehnen und nur genießen ist nicht angesagt. Natürlich lockt das vielschichte und bunt skurrile Geschehen auf der Bühne und auf dem riesigen wie  ungewohnten Bühnenschleier die Sinne der Besucher an, lenkt ab von Mozarts Weltgeist, von dem musikalischen Geschehen, von Orchester und Stimmen ab..

Doch: George Petrou, Barock-Spezialist, in der Rolle der Musikalischen Leitung und erstmalig an der Oper Wuppertal, und das Sinfonieorchester Wuppertal harmonierten, integrierten sich nahezu zärtlich in das komplexen Bühnengeschehen und führten das harmonische Ensemble unauffällig sicher.

Sangmin Jeon strahlte als Tamino mit kräftig höhesicherem Tenor von Beginn an , siehe oben, große Bühnenpräsenz aus. Simon Stricker als Papageno wiederum gewinnt schon im ersten Bild als Bauchredner und Artist das Publikum; seine vielschichtige Partie des Papageno gestaltete er ebenso überzeugend mit satt-sicherem Bariton, begleitet von der stimmlich wie darstellerisch ebenso gut begleiteten Anne Martha Schuitemaker als Papagena.  Nina Koufochristou meisterte ihre dramatisch anspruchsvollen Koloraturen der Königin der Nacht fast lyrisch klingend mit überraschender Gelassenheit. Sebastian Campione, als Sarastro bereicherndes Mitglied des Ensemble verlieh mit wohl timbrierten Bass seinen großen Arien den klassisch schweren ehrwürdigen Charakter; in darstellerischen Episoden verleiht Campione seiner Partie des Sarastro  humorige Züge. Ralitsa Ralinova als Pamina war stimmlich wie darstellerisch sehr präsent..  Die Drei Damen dieser Zauberflöte, Elena Puszta, Iris Marie Sojer, Joslyn Rechter verdienen der besonderne Erwähnung, begleiten sie doch die Besucher der Oper Wuppertal schon zur Ouvertüre, auf dem Bühnenschleier sichtbar. Ihre folgenden Arien gestalten sie sicher; durch bunte choreographische Einlagen haben auch sie Anteil an dem speziellen Charakter dieser Produktion. Die Verabschiedung der Besucher der nach Ende der Vorstellung auf dem Opernvorplatz, die Drei Damen vor ihrem BurgerQUEEN grüßend, wurde so zum Sahnehäubchen einer inspirierend modern skurrilen Inszenierung, welche diese Zauberflöte für Jahre zu einem Wuppertaler Wahrzeichen, einem kulturellen Aushängeschild macht.

 Oper Wuppertal / Die Zauberflöte - hier : der Schlussapplaus vorne vl Tamino, Papageno, Pamina © IOCO

Oper Wuppertal / Die Zauberflöte – hier : der Schlussapplaus vorne vl Tamino, Papageno, Pamina © IOCO

Das Publikum feierte diese lokal Wuppertalerische Deutung der Zauberflöte mit ungeteilt großem Beifall. So auch das hauseigene Ensemble, welches alle Partien dieser großen Oper so formidabel besetzen kann.

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NB: Die Inszenierung kommt später in der Spielzeit auch in einer verkürzten Fassung für Schulklassen in der Reihe »Große Oper Klein« zur Aufführung. Unter dem Titel »Seitenwechsel« übernimmt dann am Ende der Saison statt des Sinfonieorchesters mit dem Instrumental-Verein Wuppertal erstmals ein Laienorchester bei einer Opernaufführung den Orchesterpart.

Die Zauberflöte an der Oper Wuppertal; die weiteren Vorstellungen: 20.9.; 26.9.; 16.10.; 24.10.; 25.10.; 8.11.; 6.12.; 12.12.;2020; 30.01.2021 und mehr

—| IOCO Kritik Wuppertaler Bühnen |—

München, Bayerische Staatsoper, Die Zauberflöte – Wolfgang A. Mozart, IOCO Kritik, 06.09.2020

September 5, 2020 by  
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Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München © Wilfried Hösl

Die Zauberflöte  – Wolfgang Amadeus Mozart

– Ein tastender Versuch –

von Hans-Günter Melchior

Wolfgang A Mozart in Salzburg vor dem Festspielhaus © IOCO DZimmermann

Wolfgang A Mozart in Salzburg vor dem Festspielhaus © IOCO DZimmermann

Mit der Kultur ist wie mit dem Wald. Regnet es nicht, verdursten die Bäume und es entsteht eine Wüste.

Auch die Kultur kann nicht lange entbehren, worin sie besteht: der Aktualität, der lebendigen Betätigung. Da helfen auch nicht die Konserven der Plattenindustrie. Und vom allzu langen Bücherlesen beginnen die Augen zu tränen. Raus in die Wirklichkeit, das ist die Sehnsucht der Künstler.

Und nicht minder der Kunstkonsumenten. Wird die Kultur nicht aktuell betätigt, wird nicht gesungen, gespielt, gemalt und angeschaut und zugehört, tritt zuerst dieser ziehende Schmerz der Entbehrung auf –, und danach macht sich eine innere Leere breit, die Dumpfheit bleibenden Verlustes und schließlich díe Abtötung des Begehrens, ja des Interesses überhaupt: in einer Lethargie des Verzichts. Soweit darf es nicht kommen. Der Verlust wäre weit stärker als der etwaige Gewinn in einem Pandemie-Programm.

Ehrlich gesagt: ich hielt ihn nicht mehr aus, nicht diesen Schmerz, den ich noch nicht kannte, der ich doch mein Leben lang ins Theater, in die Konzerte und in die Oper ging.

Bayerische Staatsoper / Die Zauberflöte © W Hoesl

Bayerische Staatsoper / Die Zauberflöte © W Hoesl

Freudig begrüßte ich daher das Angebot der Bayerischen Staatsoper (zugegeben: ein Pandemie-Angebot unter der Fuchtel des Infektionsschutzgesetzes). Ich ging in die Zauberflöte in der uralten, von Helmut Lehberger etwas aufpolierten Inszenierung von August Everding aus dem Jahr 1983, die ich schon mehrfach gesehen habe.

Mit betritt das gewaltige Hause, ein Palast der Musik, wie ein Bankräuber: mit Maske. Weil ich die Maske trug, sah man mir die Freude nicht an. Freude spielt um die Mundpartie, das Lächeln, der missbilligend verzogene Mund, das breite, lärmende Lachen, ja, selbst dieses kommt hinter der Maske wie ein gefährliches Grunzen hervor.

Nur 500 Zuschauer sind zugelassen –, in München sagt man zu diesen Gelegenheiten: 500 Hanseln. Auch sie offenbar vorfreudig, mit wässrigen Augen, was man im Zweifel als Vorfreude deuten sollte, wenn es nicht allzu offensichtlich vom aufsteigenden Dampf des Atems herrührt.

Um es vorweg zu nehmen: es war ein schönes, erfrischendes Erlebnis, das das fast schon ausgetrocknete Reservoir der Kultur in mir etwas auffüllte. Es war ein Dreiviertelgenuss.

Die Zauberflöte – München – August Everding Inszenierung von 1983
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Um zum vollen Genuss werden zu können, hätte es der gewohnten Perfektion bedurft. Der Eindruck des Behelfsmäßigen drängte sich allenthalben auf. Oder genauer: das Provisorische verschaffte sich Geltung: der Orchestergraben, in dem etwa 50 Musiker unter der Wahrung der Abstandsregel Platz fanden, war beträchtlich vergrößert. Und die in der doch sehr großen Oper sich verlierenden, weit auseinander sitzenden 500 Zuschauer vermochten nicht diese typische, nervöse Spannung zu vermitteln, die einer Opernaufführung den Charakter des Ereignishaften, Einmaligen zu verleihen pflegt. Kein Nachbar, mit dem man sich austauschen könnte. Zu wenig dankbare Blicke zur Bühne. Eben nichtt dieses pralle Gefühl gemeinsamen Genusses.

Dennoch: geboten wurde solide Kunst, vom Orchester sogar große. Zwar dirigierte Jordan de Souza weitgehend fast emotionslos, zeichenhaft andeutend, ohne Feuer ins Orchester zu übertragen. Dessen bedurfte es freilich bei diesen exzellenten Musiker/innen keinesfalls. Was dieses von der Personenzahl relativ schwach besetzte Orchester an diesem Abend bot, war exemplarisch. Schlechthin perfekt.

Die sängerischen Leistungen hielten sich im guten Mittelmaß. Einzig der Sarastro von Mika Kares stach hervor, er bot neben dem kernigen Papageno von Michael Nagy eine Sängerleistung von internationalem Niveau. Die Königin der Nacht von Sabine Devieihle hatte in der Höhe ein wenig Mühe, wenn sie auch die extrem hohen Töne traf. Schön der Sopran der Pamina von Hanna-Elisabeth Müller, auch sie musste freilich  die Stimme ein wenig in die Höhe stemmen, während sich der Tamino von Benjamin Bruns der Partie durchaus stimmlich gewachsen zeigte. Wunderbar die drei Knaben des Tölzer Knabenchors und der – wie immer – archaisch anmutende Vortrag der beiden Geharnischten von Vincent Wolfsteiner und Markus Suihkonen.

Nun ja, die Inszenierung von August Everding ist – auch von Helmut Lehberger als ein wenig aufgefrischte Einstudierung – für Opernverhältnisse uralt. Märchenhaft. Da treiben sich Bären und Affen herum und zu Beginn jagt ein Riesenreptil dem armen Tamino einen Schrecken ein. Und die den Treppenaufgang zu dem etwas verstaubten Palast Sarastros flankierenden Löwen heben zum warnenden Donnerschlag, der Papageno einschüchtern soll, lustigerweise jeweils ein Bein. Und aus ihren Mäulern spritzt der Wein. Huch. Da hätten eben die Kinder ihre helle Freude gehabt. Ingmar Bergmann hat es so ähnlich versucht, nur tiefsinniger.

Kurzum: eine rechte Erfrischung war dieser Abend am Ende doch, auch wenn es an einem Buffet mit Erfrischungen fehlte. Aber die Pfälzer Weinstuben sind ja in der Nähe. In der warmen Sommernacht im Innenhof der Residenz stellte sich bei einem Glas Wein ein rechtes Glücksgefühl ein. Endlich wieder einmal in der Oper gewesen. Danke Staatsoper! Ein vorsichtiger, aber gelungener Versuch zur Normalität der unentbehrlichen Kultur.

Musikalische Leitung: Jordan de Souza, Inszenierung 1983 : August Everding, Neueinstudierung: Helmut Lehberger, Bühne: Jürgen Rose

Die Zauberflöte am Nationaltheater, München; die weiteren Vorstellungen: 7.9.; 10.9.; 12.9.; 23.9.; 25.9; 27.9.2020 und mehr

 

—| IOCO Kritik Bayerische Staatsoper München |—

Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Open-Air-Konzert – Rittergut Olbernhau, 05.09.2020

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Eduard von Winterstein Theater

Eduard von Winterstein Theater / Sommer-Open-Air - Die Erzgebirgsphilharmonie hat am Freitagabend zum Olbernhauer Sommer-Open-Air. Dirigiert wurde das Ensemble von GMD Naoshi Takahashi (Mitte.) © Jan Görner

Eduard von Winterstein Theater / Sommer-Open-Air – Die Erzgebirgsphilharmonie hat am Freitagabend zum Olbernhauer Sommer-Open-Air. Dirigiert wurde das Ensemble von GMD Naoshi Takahashi (Mitte.) © Jan Görner

Sommer-Konzert der Erzgebirgischen Philharmonie

im Rittergut Olbernhau

Am Samstag, dem 5. September, beginnt um 17 Uhr das Sommer-Open-Air-Konzert der Erzgebirgischen Philharmonie Aue im Rittergut in Olbernhau. Unter dem Titel „Oper für zwei“ werden schwungvolle Instrumentalstücke und berühmte Arien aus der Welt der klassischen Oper gespielt.

Olbernhau. Unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Naoshi Takahashi werden nach der Ouvertüre zu Mozarts Die Hochzeit des Figaro Arien und Duette zum Beispiel aus Rossinis Der Barbier von Sevilla, Beethovens Fidelio oder Mozarts Zauberflöte durch die laue Sommerluft schweben. Neben anderen Instrumentalstücken wird auch der „Furientanz“ aus der Oper Orpheus und Eurydike von Christoph Willibald Gluck zu hören sein. Das Duett „Reich mir die Hand, mein Leben“ aus Mozarts Don Giovanni rundet den musikalischen Genuss des Spätsommerabends unter freiem Himmel ab. Das Konzert selbst findet unter den gültigen Hygiene-Vorschriften statt.

Es spielt die Erzgebirgische Philharmonie Aue.
Dirigent: GMD Naoshi Takahashi
Solisten: Madelaine Vogt – Sopran, Jason-Nandor Tomory – Bariton
Moderation: Michael Eccarius

Kartenpreise: 9,00 € / 6,00 € ermäßigt
Karten: Tourist-Information Olbernhau
Grünthaler Straße 20
09526 Olbernhau
Tel.: 037360–689866
E-Mail: tourinfo@olbernhau.de

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do, Fr: 10.00 – 17.00 Uhr
Mi, Sa: 10.00 – 13.00

—| Pressemeldung Eduard von Winterstein Theater |—

Wien, Wiener Staatsoper, Online-Programm, Mai 2020

April 30, 2020 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Online-Programm für Mai 2020, CD- und DVD-Neuerscheinungen

Die Wiener Staatsoper hält während der coronavirusbedingten Schließung ihre digitalen Archive geöffnet und bietet – weltweit und bis auf Weiteres kostenlos – auf der Streaming-Plattform www.staatsoperlive.com täglich eine Aufzeichnung einer früheren Opern- oder Ballettvorstellung an. Das Programm für Mai 2020

ist nun auf der Streaming-Plattform sowie auf der Website der Wiener Staatsoper www.wiener-staatsoper.at abrufbar. Unter anderem können so Opernaufführungen von Eugen Onegin, I puritani, Werther, Der Freischütz, Ariadne auf Naxos, Der Ring des Nibelungen, La fille du régiment, die Ballette Don Quixote, Peer Gynt, Schwanensee und Der Nussknacker sowie ein abwechslungsreiches Kinderopern-Programm mit Wagner Nibelungenring für Kinder, Die Zauberflöte für Kinder und Patchwork (wieder) erlebt werden.

Musikliebhaber und Musikliebhaberinnen können sich auch mit zwei Neuerscheinungen die Wiener Staatsoper zu sich nach Hause holen: Bei Orfeo ist die CD der Jubiläumsproduktion von Die Frau ohne Schatten unter der Musikalischen Leitung von Christian Thielemann, mit Stephen Gould, Camilla Nylund, Evelyn Herlitzius, Wolfgang Koch und Nina Stemme (Mai 2019) erschienen sowie bei Arthaus Ariadne auf Naxos als Einzel-DVD, ebenfalls unter Christian Thielemann, mit Soile Isokoski, Sophie Koch, Daniela Fally und Johann Botha (Oktober 2014). Diese Aufzeichnungen sind im gut sortieren Fachhandel, im durchgehend geöffneten E-Shop der Wiener Staatsoper (https://shop.wiener-staatsoper.at/) sowie im Arcadia Opera Shop erhältlich.


Das Programm im Mai 2020 (Änderungen vorbehalten)

1. Mai 2020: La Bohème (Vorstellung vom 22. Dezember 2019)*
Dirigent: Marco Armiliato | Inszenierung: Franco Zeffirelli
u. a. mit Stefan Pop (Rodolfo), Irina Lungu (Mimì), Mariam Battistelli (Musetta),
Marco Caria (Marcello), Samuel Hasselhorn (Schaunard), Ryan Speedo Green (Colline), Marcus Pelz (Benoit/Alcindoro)

2. Mai 2020: Wagners Nibelungenring für Kinder (Vorstellung vom November 2007)*
Dirigent: Jendrik Springer | Inszenierung: Matthias von Stegmann
u. a. mit Ildikó Raimondi (Brünnhilde), Herwig Pecoraro (Siegfried), Adrian Eröd (Wotan), Daniela Fally (Waldvögelein), Janusz Monarcha (Fafner)

2. Mai 2020: Fidelio (Vorstellung vom 9. Juni 2015)*
Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Otto Schenk
u. a. mit Robert Dean Smith (Florestan), Nina Stemme (Leonore),
Sebastian Holecek (Don Fernando), Jochen Schmeckenbecher (Don Pizarro),
Lars Woldt (Rocco), Annika Gerhards (Marzelline)

3. Mai 2020: Pelléas et Mélisande (Vorstellung vom 30. Juni 2017)*
Dirigent: Alain Altinoglu | Inszenierung: Marco Arturo Marelli
u. a. mit Franz-Josef Selig (Arkel), Bernarda Fink (Geneviève), Adrian Eröd (Pelléas),
Simon Keenlyside (Golaud), Olga Bezsmertna (Mélisande), Maria Nazarova (Yniold)

4. Mai 2020: Don Quixote (Vorstellung vom 8. und 31. Mai 2016)
Dirigent: Kevin Rhodes | Choreographie: Rudolf Nurejew |
u. a. mit Kamil Pavelka (Don Quixote), Maria Yakovleva (Kitri/Dulcinea),
Denys Cherevychko (Basil), Ketevan Papava (Eine Straßentänzerin), Roman Lazik (Espada), Mihail Sosnovschi (Ein Zigeuner), Olga Esina (Die Königin der Dryaden),
Kiyoka Hashimoto (Amor) Eine Aufzeichnung des ORF in Kooperation mit Unitel.

5. Mai 2020: Eugen Onegin (Vorstellung vom 26. November 2019)*
Dirigent: Michael Güttler | Inszenierung: Falk Richter
u. a. mit Marina Rebeka (Tatjana), Margarita Gritskova (Olga),
Boris Pinkhasovich (Eugen Onegin), Pavol Breslik (Lenski), Ferruccio Furlanetto (Fürst Gremin)

6. Mai 2020: I puritani (Vorstellung vom 10. März 2015)*
Dirigent: Marco Armiliato | Inszenierung: John Dew
u. a. mit Olga Peretyatko (Elvira), Carlos Álvarez (Sir Riccardo Forth),
John Tessier (Lord Arturo Talbo), Jongmin Park (Sir Giorgio)

7. Mai 2020: Werther (Vorstellung vom 31. März 2017)*
Dirigent: Frédéric Chaslin | Inszenierung: Andrei Serban
u. a. mit Ludovic Tézier (Werther), Sophie Koch (Charlotte), Adrian Eröd (Albert),
Alexandru Moisiuc (Le Bailli), Maria Nazarova (Sophie)

8. Mai 2020: Peer Gynt (Vorstellung vom 4. Dezember 2018)
Dirigent: Simon Hewett | Choreographie: Edward Clug
u. a. mit Jakob Feyferlik (Peer Gynt), Alice Firenze (Solveig), Eno Peci (Der Tod),
Zsolt Török (Ein Hirsch), Franziska Hollinek (Åse, Peer Gynts Mutter),
Ioanna Avraam (Ingrid, die Braut), Nikisha Fogo (Die Frau in Grün)
Eine Aufzeichnung der Wiener Staatsoper in Kooperation mit ORF III und Unitel.

9. Mai 2020: Die Zauberflöte für Kinder (Vorstellung vom 28. Februar 2003)
Dirigent: Seiji Ozawa | Regie: Diana Kienast
u. a. mit Walter Fink (Sarastro), Arnold Bezuyen (Tamino), Marlis Petersen (Königin der Nacht), Genia Kühmeier (Pamina), Hans Peter Kammerer (Papageno), Ileana Tonca (Papagena),
Herwig Pecoraro (Monostatos)
Eine Aufzeichnung des ORF.

9. Mai 2020: Der Freischütz (Vorstellung vom 11. September 2018)*
Dirigent: Sebastian Weigle | Inszenierung: Christian Räth
u. a. mit Samuel Hasselhorn (Ottokar), Anna Gabler (Agathe), Chen Reiss (Ännchen),
Tomasz Konieczny (Caspar), Christopher Ventris (Max), Hans Peter Kammerer (Samiel)

10. Mai 2020: Il barbiere di Siviglia (Vorstellung vom 21. Mai 2019)*
Dirigent: Evelino Pidò | Inszenierung: Günther Rennert
u. a. mit Juan Diego Flórez (Graf Almaviva), Paolo Rumetz (Bartolo),
Margarita Gritskova (Rosina), Rafael Fingerlos (Figaro)

11. Mai 2020: Schwanensee (Vorstellung vom 16. März 2014)
Dirigent: Alexander Ingram | Choreographie: Rudolf Nurejew
u. a. mit Vladimir Shishov (Prinz Siegfried), Olga Esina (Odette/Odile), Eno Peci (Zauberer Rotbart)
Eine Aufzeichnung des ORF in Kooperation mit Unitel.

12. Mai 2020: Ariadne auf Naxos (Vorstellung vom 23. Oktober 2014)
Dirigent: Christian Thielemann | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Soile Isokoski (Primadonna/Ariadne), Johan Botha (Tenor/Bacchus),
Sophie Koch (Der Komponist), Daniela Fally (Zerbinetta)
Eine Aufzeichnung der Wiener Staatsoper in Kooperation mit Unitel.

13. Mai 2020: Don Pasquale (Vorstellung vom 21. April 2016)
Dirigent: Evelino Pidò | Inszenierung: Irina Brook
u. a. mit Michele Pertusi (Don Pasquale), Valentina Naforni?? (Norina),
Adam Plachetka (Doktor Malatesta), Juan Diego Flórez (Ernesto)
Eine Aufzeichnung der Wiener Staatsoper in Kooperation mit ORF III und Unitel.

14. Mai 2020: Das Rheingold (Vorstellung vom 8. Jänner 2019)*
Dirigent: Axel Kober | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Tomasz Konieczny (Wotan), Clemens Unterreiner (Donner), Jörg Schneider (Froh),
Norbert Ernst (Loge), Jochen Schmeckenbecher (Alberich), Herwig Pecoraro (Mime),
Jongmin Park (Fasolt), Sorin Coliban (Fafner), Sophie Koch (Fricka), Anna Gabler (Freia), Monika Bohinec (Erda)

15. Mai 2020: Die Walküre (Vorstellung vom 8. April 2018)*
Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Christopher Ventris (Siegmund), Jongmin Park (Hunding),
Tomasz Konieczny (Wotan), Simone Schneider (Sieglinde), Iréne Theorin (Brünnhilde),
Michaela Schuster (Fricka)

16. Mai 2020: Pünktchen und Anton (Vorstellung vom 8. Mai 2010)*
Dirigent: Friedrich Pfeiffer | Inszenierung: Matthias von Stegmann
u. a. mit Daniela Fally (Pünktchen), Roxana Constantinescu (Anton),
Ioan Holender (Herr Pogge), Ildikó Raimondi (Frau Pogge)

16. Mai 2020: Don Pasquale (Vorstellung vom 31. Oktober 2016)*
Dirigent: Frédéric Chaslin | Inszenierung: Irina Brook
u. a. mit Michele Pertusi (Don Pasquale), Valentina Naforni?? (Norina),
Alessio Arduini (Doktor Malatesta), Dmitry Korchak (Ernesto)

17. Mai 2020: Siegfried (Vorstellung vom 4. Juni 2015)*
Dirigent: Simon Rattle | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Stephen Gould (Siegfried), Evelyn Herlitzius (Brünnhilde),
Tomasz Konieczny (Der Wanderer), Richard Paul Fink (Alberich), Janina Baechle (Erda),
Herwig Pecoraro (Mime), Mikhail Petrenko (Fafner)

18. Mai 2020: Götterdämmerung (Vorstellung vom 5. Juni 2017)*
Dirigent: Peter Schneider | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Stefan Vinke (Siegfried), Petra Lang (Brünnhilde), Regine Hangler (Gutrune),
Falk Struckmann (Hagen), Marcus Eiche (Gunther), Jochen Schmeckenbecher (Alberich), Waltraud Meier (Waltraute)

19. Mai 2020: Der Freischütz (Vorstellung vom 14. Juni 2018)
Dirigent: Tomáš Netopil | Inszenierung: Christian Räth
u. a. mit Adrian Eröd (Ottokar), Camilla Nylund (Agathe), Daniela Fally (Ännchen),
Alan Held (Caspar), Andreas Schager (Max), Hans Peter Kammerer (Samiel)
Eine Aufzeichnung des ORF in Kooperation mit Unitel.

20. Mai 2020: Der Nussknacker (Vorstellung vom 7. Oktober 2012)
Dirigent: Paul Connelly | Choreographie: Rudolf Nurejew
u. a. mit Liudmila Konovalova (Clara), Vladimir Shishov (Drosselmeyer/Der Prinz),
Emilia Baranowicz (Luisa), Davide Dato (Fritz)
Eine Aufzeichnung des ORF in Kooperation mit Unitel.

21. Mai 2020: Don Giovanni (Vorstellung vom 20. Jänner 2018)*
Dirigent: Sascha Goetzel | Inszenierung: Jean-Louis Martinoty
u. a. mit Ludovic Tézier (Don Giovanni), Dan Paul Dumitrescu (Il Commendatore),
Ekaterina Siurina (Donna Anna), Jinxu Xiahou (Don Ottavio), Annette Dasch (Donna Elvira), Luca Pisaroni (Leporello), Valentina Naforni?? (Zerlina), Clemens Unterreiner (Masetto)

22. Mai 2020: Idomeneo (Vorstellung vom 22. Februar 2019)
Dirigent: Tomáš Netopil | Inszenierung: Kasper Holten
u. a. mit Bernard Richter (Idomeneo), Rachel Frenkel (Idamante), Irina Lungu (Elettra),
Valentina Naforni?? (Ilia), Pavel Kolgatin (Arbace)
Eine Aufzeichnung der Wiener Staatsoper in Kooperation mit ORF III.

23. Mai 2020: Patchwork (Vorstellung vom 29. Jänner 2017)*
Dirigent: Witolf Werner | Inszenierung: Silvia Armbruster
u. a. mit Stephanie Houtzeel (Vera), Clemens Unterreiner (Niko), Wolfram Igor Derntl (Tom), Hyuna Ko (Melanie); Kinder der Opernschule der Wiener Staatsoper

23. Mai 2020: Arabella (Vorstellung vom 18. Dezember 2014)*
Dirigent: Ulf Schirmer | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Wolfgang Bankl (Graf Waldner), Carole Wilson (Adelaide),
Anne Schwanewilms (Arabella), Genia Kühmeier (Zdenka), Tomasz Konieczny (Mandryka), Daniela Fally (Fiakermilli)

24. Mai 2020: Die Zauberflöte (Vorstellung vom 29. Dezember 2017)*
Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Moshe Leiser, Patrice Caurier
u. a. mit Jörg Schneider (Tamino), René Pape (Sarastro), Hila Fahima (Königin der Nacht),
Olga Bezsmertna (Pamina), Ileana Tonca (Papagena), Thomas Tatzl (Papageno)

25. Mai 2020: Don Giovanni (Vorstellung vom 29. Jänner 2017)*
Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Jean-Louis Martinoty
u. a. mit Simon Keenlyside (Don Giovanni), Sorin Coliban (Il Commendatore),
Irina Lungu (Donna Anna), Benjamin Bruns (Don Ottavio),
Dorothea Röschmann (Donna Elvira), Erwin Schrott (Leporello),
Ileana Tonca (Zerlina), Manuel Walser (Masetto)

26. Mai 2020: La fille du régiment (Vorstellung vom 25. September 2016)*
Dirigent: Evelino Pidò | Inszenierung und Kostüme: Laurent Pelly
u. a. mit Julie Fuchs (Marie), John Tessier (Tonio), Donna Ellen (Marquise de Berkenfield),
Carlos Álvarez (Sulpice), Marcus Pelz (Hortensius)

27. Mai 2020: Salome (Vorstellung vom 24. Jänner 2020)*
Dirigent: Michael Boder | Inszenierung: Boleslaw Barlog
u. a. mit Lise Lindstrom (Salome), Herwig Pecoraro (Herodes), Waltraud Meier (Herodias), Michael Volle (Jochannan), Carlos Osuna (Narraboth)

28. Mai 2020: Tristan und Isolde (Vorstellung vom 18. Jänner 2015)*
Dirigent: Peter Schneider | Inszenierung: David McVicar
u. a. mit Peter Seiffert (Tristan), Iréne Theorin (Isolde), Albert Dohmen (König Marke),
Tomasz Konieczny (Kurwenal), Gabriel Bermúdez (Melot), Petra Lang (Brangäne)

29. Mai 2020: Don Giovanni (Vorstellung vom 1. November 2015)*
Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Jean-Louis Martinoty
u. a. mit Mariusz Kwiecien (Don Giovanni), Sorin Coliban (Il Commendatore),
Marina Rebeka (Donna Anna), Benjamin Bruns (Don Ottavio), Juliane Banse (Donna Elvira), Erwin Schrott (Leporello), Andrea Carroll (Zerlina), Jongmin Park (Masetto)

30. Mai 2020: Cinderella – Wiener Fassung für Kinder (Vorstellung vom 28. Jänner 2018)*
Dirigent: Witolf Werner | Inszenierung: Birgit Kajtna
u. a. mit Bryony Dwyer (Cinderella), Caroline Wenborne (Griselda), Ulrike Helzel (Zibaldona), Simina Ivan (Stiefmutter), Bongiwe Nakani (Emeline), Pavel Kolgatin (Prinz), Dan Paul Dumitrescu (König), Rafael Fingerlos (Minister), Alma Deutscher (Solovioline und Klavier)

30. Mai 2020: Le nozze di Figaro (Vorstellung vom 25. November 2014)*
Dirigent: Sascha Goetzel | Inszenierung: Jean-Louis Martinoty
u. a. mit Luca Pisaroni (Conte d’Almaviva), Olga Bezsmertna (Contessa d’Almaviva),
Anita Hartig (Susanna), Adam Plachetka (Figaro), Rachel Frenkel (Cherubino)

31. Mai 2020: Arabella (Vorstellung vom 17. März 2017)*
Dirigent: Peter Schneider | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Wolfgang Bankl (Graf Waldner), Stephanie Houtzeel (Adelaide),
Camilla Nylund (Arabella), Chen Reiss (Zdenka), Bo Skovhus (Mandryka),
Daniela Fally (Fiakermilli)

* Eine Aufzeichnung der Wiener Staatsoper.
Gewidmet von den Generalsponsoren Lexus und OMV.

Hinweis:
Bei allen Ausstrahlungen handelt es sich um Aufzeichnungen früherer Vorstellungen aus der Wiener Staatsoper. Aus technischen Gründen sind nicht für alle Vorstellungen Untertitel verfügbar.

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