Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Juni 2018

logo_dor2.jpg

Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de


Oper und Ballett am Rhein im Juni 2018


Fr 01.06. – 18.00 Uhr

Opernhaus Düsseldorf
Ballettwerkstatt zur Premiere von b.36: „Schwanensee“

Gespräche und Probenausschnitte mit dem Ballett am Rhein zu Martin Schläpfers Uraufführung (Eintritt frei).


Fr 08.06. – 19.30 Uhr

Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE: Ballett am Rhein – b.36: „Schwanensee“ (Uraufführung)

Choreographie: Martin Schläpfer

Musikalische Leitung: Axel Kober


So 10.06. – 11.00 Uhr

Opernhaus Düsseldorf
„Der Opernbaukasten – Folge 3“

Oper entdecken mit Malte Arkona: Der KiKA-Moderator („Die beste Klasse Deutschlands“) und Pate der Jungen Oper am Rhein steht im Mittelpunkt der unterhaltsamen Bühnenshow für Familien mit Kindern ab 6 Jahren.


Mi 13.06. – 19.30 Uhr

Theater Duisburg
Franz Lehárs Operette „Der Graf von Luxemburg“ wieder in Duisburg:

Die raffinierte Komödie über einen miesen Heiratstrick und die ganz große Liebe – mit himmlische Melodien voller Sentiment, Witz, Tempo und absurder Komik. Drei Vorstellungen mit Bo Skovhus als Graf von Luxemburg und Juliane Banse als Angèle.


Do 14.06. – 19.30 Uhr

Opernhaus Düsseldorf
„Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner wieder in Düsseldorf:

Bildstark inszeniert von Adolf Dresen, musikalisch geleitet von Aziz Shokhakimov – die Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf mit Anooshah Golesorkhi (Holländer), Morenike Fadayomi (Senta), Raymond Very (Erik), Hans-Peter König (Daland), Cornel Frey (Steuermann) und Iryna Vakula (Mary).


Fr 15.06. & Di 19.06. – jeweils 19.30 Uhr

Opernhaus Düsseldorf
Zusatzvorstellungen wegen großer Nachfrage: „Die Zauberflöte“ am 15. & 19. Juni

Die weltweit erfolgreiche Inszenierung von Barrie Kosky und „1927“ präsentiert

Mozarts berühmte Oper als frappierende Mischung aus Stummfilm und Live-Musik.


So 24.06. – 18.30 Uhr

Opernhaus Düsseldorf
„Cavalleria rusticana / Pagliacci“ wieder in Düsseldorf

Mord aus Eifersucht: zwei spannende Opern mit dem Schmelz des großen italienischen Belcanto-Gesangs. Christof Loy hat sie inszeniert – das Ensemble und die Düsseldorfer Symphoniker spielen unter der Leitung von Antonino Fogliani.


Di 26.06. – 18.00 Uhr

Opernhaus Düsseldorf
SING TOGETHER: Gemeinsam singen im Opernhaus

Rund 450 Vokalisten aus neun Schulchören, der „Sing together“-Projektchor, der Opernchor und der Kinderchor am Rhein geben ein gemeinsames Konzert im Opernhaus Düsseldorf. Mit dabei sind die Sopranistin Heidi Elisabeth Meier und Malte Arkona: Er präsentiert das bunte Programm aus Popmusik und Opernliteratur, das von der René Lozynski Group musikalisch begleitet wird. Zum Mitsingen lädt der „Sing together“-Projektchor Jugendliche und Erwachsene am 7. Juni zur ersten Probe ein. Für Zuhörer gibt es Karten zu 12,– € (erm. 6,– €) unter www.operamrhein.de.


Fr 29.06. – 19.30 Uhr

Opernhaus Düsseldorf
„Peter Grimes“ von Benjamin Britten wieder in Düsseldorf

Ein Gerücht wird zum Verdacht und schlägt um in unverhohlenen Hass: Drei Vorstellungen von „Peter Grimes“ in der packenden Inszenierung von Immo Karaman, musikalisch geleitet von Wen-Pin Chien.


Sa 30.06. – 19.30 Uhr

Theater Duisburg
PREMIERE: Young Moves 2017/18

Die Plattform Choreographie des Balletts am Rhein präsentiert Kreationen von vier Tänzerinnen und Tänzern des eigenen Ensembles

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Franz Grundheber hält Meisterklasse, IOCO Aktuell, 15.02.2018

logo_dor2.jpg

Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Franz Grundheber hält MEISTERKLASSE im Januar 2018  

Nachwuchssänger des Opernstudios der Oper am Rhein gefördert

Von Susanne Resperger

Franz Grundheber ist ein seit Jahrzehnten international hoch angesehener Opernsänger, Bariton, welchem für seine außergewöhnlichen Leistungen sowohl von der Wiener Staatsoper als auch der Hamburgischen Staatsoper der Titel Kammersänger verliehen wurde.

Vor Jahren hatte Franz Grundheber bereits eine Meisterklasse für Mitglieder des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein in der Oper Düsseldorf gegeben. 2017 hat Prof. Christoph Meyer, Intendant der Rheinoper, Franz Grundheber erneut für eine solche Meisterklasse  gewinnen können, für die Zeit 10.1.-13.1.2018 im Maxhaus. Gekoppelt mit einem Auftritt von Grundheber als Peter Besenbinder in einer Hänsel und Gretel – Vorstellung der Rheinoper am 14.1.2018. Die Schüler der Meisterklasse, Mitglieder des Opernstudios der Oper am Rhein, waren Beniamin Pop, Peter Aisher, Maria Bioko, Sebastià Persi, Dimitra Kotidou.

Deutsche Oper am Rhein / Ankündigung zur Meisterklasse © Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Ankündigung zur Meisterklasse © Deutsche Oper am Rhein

Die Meisterklasse verlief im Maxhaus insgesamt lehrreich wie harmonisch; der  Abschluss am 13.1.2018 wurde jedoch durch Besucher ruppig gestört.  Geplant war, dass Franz Grundheber auch am Abschlussabend der Meisterklasse mit seinen Schülern an Feinheiten „arbeitet“. Auch das Publikum sollte erkennen, wie Franz Grundheber mit seinen Schülern arbeitet und was er ihnen für diesen Beruf mit auf den Weg geben möchte. Es sollte veranschaulicht werden, wie Schüler sich weiterentwickeln können und seine Empfehlungen in der Praxis umsetzen. Der Verlauf des Abends und seine Ziele wurden zu Beginn entsprechend kommuniziert. Auch der Bühnenaufbau lies diese Absicht erkennen; auf der linken Seite der kleinen Bühne stand ein Flügel, auf der rechten Seite ein Ohrensessel und ein Mikrofon.

Dennoch kam es im Laufe des Abends zu einem ungewohnten Eklat.  Zunächst wurde am Klavier Ville Enckelmann (Musikalischer Leiter des Opernstudios der Oper am Rhein) begrüßt und von Franz Grundheber für seine großartigen Leistungen in der vorangegangenen Arbeitswoche umfänglich gewürdigt. Dann betraten die Nachwuchssänger das Podium.

Deutsche Oper am Rhein / Meisterklasse - hier Franz Grundheber mit Blumenstrauss © Susanne Resperger

Deutsche Oper am Rhein / Meisterklasse – hier Franz Grundheber mit Blumenstrauss © Susanne Resperger

Der Abend begann mit Liedern von Robert Schumann und Johannes Brahms. Der Tenor Peter Aisher sang „Im wunderschönen Monat Mai“. Der Bariton Beniamin Pop sang Johannes Brahms „Von ewiger Liebe“. Wie angekündigt unterbrach Franz Grundheber, wie zuvor angekündigt, um den jungen Künstlern zu erklären, was sie an der jeweiligen Stelle verbessern könnten. Auch für Zuhörer ist es lehrreich, mehr über die intimen Zusammenhänge von Wort und Musik zu erfahren, welche Betonung oder Tonlänge eine bestimmte Wirkung erzielen kann, wie man Interpretationen nutzen kann, ohne direkt in die Musik einzugreifen. Unendlich bedeutende Facetten, welche aber die Umsetzung der Musik vielschichtiger, lebendiger werden lassen, welche die Seele der Dichtung zu klingen bringen. Auch erklärte Grundheber, wie Sänger das Publikum mit Blicken einbeziehen und die Wirkung seiner eigenen Persönlichkeit verstärken könne.

 Störende Besucher – Wunderbare Stimmen

Leider steigerte in dieser Phase der Veranstaltung im hinteren Teil des Saales Unruhe, bis Besucher schließlich rüde und unfreundlich riefen, „man möge doch aufhören ständig zu unterbrechen. Man sei zu einem Konzert gekommen und wolle nur zuhören.“ Franz Grundheber erklärte beruhigend, „die Veranstaltung sei nicht als reines Konzert, sondern als Meisterklasse geplant gewesen. Wenn man dies jedoch wünsche, so werde er nicht mehr unterbrechen.“  Grundheber gab den Störenfrieden nach, nicht beleidigt oder verärgert; „es sei vollkommen in Ordnung, wenn das Publikum ein reines Konzert hören wolle“.

Auch der anwesende Intendant der Deutschen Oper am Rhein, Prof. Christoph Meyer, griff mit sehr berührenden und emotionalen Worte ein: „Es ist sehr schade, dass man einem so großen Künstler nicht zuhören wolle und nicht erfahren möchte, wie er seine Arbeit macht und was die jungen Künstler eine Woche lang genossen hatten.Meyer betonte, wie stolz die Rheinoper sei, eine solche Persönlichkeit (NB Herrn Grundheber) bekommen zu haben, welcher mit den jungen Leuten des Hauses arbeitet und so viel verändern konnte; dass alle hier an einem solchen Abend teilnehmen dürfen und in diesem Rahmen den Beruf eines Sängers erklärt zu bekommen, wäre ein Privileg. Es sei bedauerlich, daß Störenfriede eine Änderung des Verlauf der Meisterklasse „erzwangen“

Deutsche Oper am Rhein / Meisterklasse - hier Franz Grundheber mit Blumenstrauss © Susanne Resperger

Deutsche Oper am Rhein / Meisterklasse – hier Franz Grundheber mit Blumenstrauss © Susanne Resperger

Der Großteil des Publikums reagierte sehr enttäuscht und verärgert über die Störenfriede. Die folgenden Lieder von Maria Bioko und Sebastià Persi gingen in der emotionalen Stimmung zwar ein wenig unter, wurden aber nicht mehr unterbrochen. Franz Grundheber blieb zwar am Podium sitzen, beschränkte sich aber nur noch auf ein herzliches Applaudieren der vortragenden Künstler.

Die Vorgänge wurden in der Pause heftig diskutiert. Doch Franz Grundheber ging nicht mehr auf die Bühne. Im zweiten Teil gab es das Lied des Harlekin aus der Oper Ariadne auf Naxos von Richard Strauss (Sebastià Peris) und die Szene des OctavianWie du warst“ aus dem Rosenkavalier (Maria Boiko). Beide mit wunderbar schönen Stimmen.

Alle Künstler hatten bisher ausgezeichnet gesungen; es war ein Genuss die herrlichen, jungen und angenehmen Stimmen zu hören. Doch war es dann Dimitra Kotidou, welche mit der Arie der Königin der Nacht („Oh zittre nicht“) das Publikum in Staunen versetzte und die Stimmung im Saal auffällig anheizte. Ihre großartige, lebendige Darbietung beflügelte den eher schüchtern wirkenden Peter Aisher bei seiner Arie „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ (beides aus Mozarts Zauberflöte).

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war dann die Arie des Blondchens „Durch Zärtlichkeit“ aus Mozarts Entführung aus dem Serail, aus welcher Dimitra Kotidou ein wahres Kabinettstück machte. Wer hier genau hinsah und beobachtete, konnte ganz genau die Handschrift des Lehrers erkennen. Sie hatte diese Arie mit großer Ambition und Leidenschaft umgesetzt. Viele kleine Gesten und Blicke. Man spürte, wie Franz Grundheber all dies erklärt auch den Besucher vermitteln hätte können , vor allem wenn man seine Einstellung zur Rollengestaltung kennt.

Franz Grundhebers lange Erfahrung, wie man eine Rolle, eine Partie glaubhaft und ausdrucksvoll gestalten könne, ließ sich immer wieder deutlich erkennen. Doch durch die Rufe hinterer Reihen nahm der Abschlussabend des Meisterklasse einen unerwarteten Verlauf, wurde die Harmonie gestört. Vielen Besuchern blieb so Grundhebers Sichtweise zur Gestaltung des Liedausdrucks leider verborgen.

Die Schüler der Meisterklasse jedoch gehen ihren küntlerischen Weg auf den Bühnen der Musiktheater, inspiriert von dem reichen Informationsschatz Franz Grundhebers. Schöne Stimmen hatten sie allemal schon vor dieser Meisterklasse. Nun aber können sie, bereichert von Ratschlägen, dem „Knowhow“ des großen Franz Grundhebers, dem Publikum in ihren Theatern  Glück und Geheimnisse der Musik noch besser näherbringen.

—| IOCO Aktuell Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

München, Gärtnerplatztheater, Spielzeitpremiere Die Zauberflöte, 24.02.2018

Februar 14, 2018 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Staatstheater am Gärtnerplatz

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gaertnerplatztheater München © Christian Pogo Zach

Gaertnerplatztheater München © Christian Pogo Zach

DIE ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart

Spielzeitpremiere 24. Februar 2018, Weitere Vorstellungen, Februar 28, März 4 / 10 / 31, April 8 / 22,  Mai 10/2018

Wolfgang Amadeus Mozarts Oper DIE ZAUBERFLÖTE nach einer Inszenierung von Rosamund Gilmore feiert am 24. Februar Spielzeitpremiere im Gärtnerplatztheater. Die Zauberflöte ist nicht nur Mozarts populärstes Musiktheaterwerk, sondern wohl auch sein rätselhaftestes. In seiner Mixtur aus Märchenspiel und Zauberposse, philosophischem Lehrstück und humanistischem Ideendrama bietet das Stück musikalische Unterhaltung für Groß und Klein auf höchstem Niveau. Emanuel Schikaneder zog in seinem Libretto alle Register der damaligen theatralen und bühnentechnischen Möglichkeiten, indem er Spektakuläres mit Fantastischem und Philosophischem verband.

Der junge Prinz Tamino verliebt sich auf den ersten Blick in das Bildnis Paminas. Die Königin der Nacht, Paminas Mutter, beauftragt den Prinzen, Pamina aus den Fängen ihres Gegenspielers Sarastro zu befreien. Mit dem Vogelfänger Papageno macht sich Tamino nun auf die Suche nach seiner Geliebten und besteht mithilfe eines Glockenspiels und einer Zauberflöte gefährliche Abenteuer.


Musikalische Leitung   Michael Brandstätter, Regie   nach Rosamund Gilmore

Anna Agathonos, Mária Celeng, Csilla Csövari, Sofia Mchedlishvili, Sophie Mitterhuber, Ann-Katrin Naidu, Elaine Ortiz Arandes, Jasmina Sakr, Camille Schnoor, Valentina Stadler, Anna-Katharina Tonauer I Stefan Cerny, Juan Carlos Falcón, Tijl Faveyts, Christoph Filler, Martin Hausberg, Mathias Hausmann, Liviu Holender, Maximilian Mayer, Holger Ohlmann, Christoph Seidl, Tamás Tarjányi, Alexandros Tsilogiannis u. a.

Chor und Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz

 

 

 

Hannover, Staatsoper Hannover, Spielplan JANUAR 2018 – Zauberflöte, Don Carlo..

Dezember 4, 2017 by  
Filed under Pressemeldung, Spielpläne, StaatsOper Hannover

Staastoper Hannover.jpg

Staatsoper Hannover 

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

 

Staatsoper Hannover – Spielplan JANUAR 2018

Als dancing conductor errang er im Internet Kultstatus, live kann man ihn in Deutschland augenblicklich nur in Hannover erleben: der amerikanische Dirigent Joseph R. Olefirowicz dirigiert das diesjährige Neujahrskonzert mit Ouvertüren aus der Alten und der Neuen Welt.

Mit Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte kommt eines der bedeutendsten Opernwerke aller Zeiten in einer Neuinszenierung auf die Bühne der Staatsoper. Frank Hilbrich (zuletzt mit „Lot“ sehr erfolgreich) inszeniert, der neue 1. Kapellmeister Valtteri Rauhalammi dirigiert seine erste Premiere (ab 13.1.).

Eine große Wiederaufnahme beschließt den Monat: nach mehreren Jahren ist Giuseppe Verdis Grand’opéra Don Carlo endlich wieder im Opernhaus zu sehen. In der Inszenierung von Christoph Nel sind u.a. Karine Babajanyan, Khatuna Mikaberidze, Philipp Heo und Shavleg Armasi zu hören (Wiederaufnahme am 28.1.). Mehr italienische Oper gibt es am 9 und 12. Januar, dann stehen zwei Zusatzvorstellungen der Kult-Inszenierung von Verdis La traviata auf dem Spielplan.

Beim 4. Sinfoniekonzert am 21. und 22. Januar steht ein Gipfelwerk auf dem Programm: Anton Bruckners 4. Sinfonie, die „Romantische“. Es dirigiert Markus Stenz, langjähriger Chefdirigent des Kölner Gürzenich Orchesters. Weltstar Klaus Maria Brandauer liest am 21.1. aus Melvilles Moby Dick.

 


PREMIERE OPER


DIE ZAUBERFLÖTE  –  von WOLFGANG AMADEUS MOZART (1791), TEXT VON EMANUEL SCHIKANEDER

EINFÜHRUNGSMATINEE: SO, 07.01.2018, 11:00 UHR, LAVES-FOYER

PREMIERE: SA, 13.01.2018, 19:30 UHR

»Wo bin ich?«, fragt sich Prinz Tamino im Erwachen. Die Schlange, vor der er eben noch geflüchtet war – sie liegt niedergestreckt zu seinen Füßen. Dann kommt noch ein Vogelwesen daher, das sich Papageno nennt und den Sieg über die Schlange für sich in Anspruch nimmt – was drei Damen, die eigentlichen Retterinnen, aus ihrer Deckung lockt. Sie stehen im Dienst der sternflammenden Königin, die Tamino den Auftrag erteilt, ihre ent­führte Tochter Pamina aus den Klauen des heimtückischen Sarastro zu retten. Unversehens geraten also der Prinz und Papageno in ein großes Abenteuer, bei dem sich immer neue Rätsel auftun: Gut und Böse prallen aufeinander, und nicht immer ist klar, wer welcher Seite zuzurechnen ist. Mehr als einmal sind sie alle dem Tode nahe. Doch bei allen Gefahren auf dem Weg können Tamino, Papageno und Pamina sich auf eines verlassen: auf die unbezwingbare Magie der Mozart’schen Musik.

MUSIKALISCHE LEITUNG Valtteri Rauhalammi/Daniel Klein INSZENIERUNG Frank Hilbrich BÜHNE Stefan Heyne KOSTÜME Julia Müer LICHT Susanne Reinhardt CHOR­EINSTUDIERUNG Lorenzo Da Rio DRAMATURGIE Christopher Baumann

SARASTRO Michael Dries/Tobias Schabel TAMINO Simon Bode SPRECHER Stefan Adam PAMINA Ania Vegry/Athanasia Zöhrer KÖNIGIN DER NACHT Dorothea Maria Marx 1. DAME Rebecca Davis/Stella Motina 2. DAME Josy Santos/Monika Walerowicz 3. DAME Julie- Marie Sundal PAPAGENO Byung Kweon Jun/Matthias Winckhler PAPAGENA Ylva Sten­berg MONOSTATOS Pawel Brozek/Uwe Gottswinter 1. GEHARNISCHTER Martin Rainer Leipoldt/Latchezar Pravtchev 2. GEHARNISCHTER Michael Dries/Daniel Eggert 1. PRIES­TER Michael Dries/Daniel Eggert 2. PRIESTER Uwe Gottswinter/Martin Rainer Leipoldt 3 KNABEN Mitglieder des Mädchenchors/Mitglieder des Knabenchors

Chor der Staatsoper Hannover, Statisterie der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover


REPERTOIRE OPER, BALLETT UND JUNGE OPER


CLUB FIGARO, AB 13 JAHREN

Mittendrin ist man im »Club Figaro« – frei von der Aufsicht durch Eltern, Lehrer und sonstige Aufpasser. Sein, wer man ist, sich treffen, mit wem man will, Freundschaften pflegen und neue Kontakte knüpfen – all das kann man hier. Mittendrin ist auch Cherubino – und zwar mitten auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, wohin man gehört, wohin die Zu­kunft führen wird. Wie weit geht man, um dazu zu gehören? Musikalisch heißt das: Mozart trifft Band (JEREMIAS) trifft Club-Musik – eine Synthese, die ebenso verrückt sein kann wie der legendäre Komponist selbst. »Die Inszenierung wagt es, radikal Grenzen zu sprengen: Wolfgang Amadeus Mozart wird in den Alltag der Digital Natives eingepflanzt.« Neue Presse

VORSTELLUNG AM 26.01.2018


DAPHNIS – LOST LOVE

Jörg Mannes nimmt mit Daphnis – Lost Love einen Klassiker des Ballettrepertoires in den Fokus: Maurice Ravels Daphnis et Chloé. Ravel behandelte die antike literarische Vorlage sehr frei und schuf eine atmosphärisch dichte und farbenreiche »Choreographische Suite in drei Teilen« für Orchester und Chor. Ihr stellt Jörg Mannes die Sinfonie Nr. 8 von Philip Glass gegenüber. Von den Gegensätzen der beiden musikalischen Werke inspiriert, lotet der Choreograph Widersprüche und Brüche aus, zeigt aber auch Linien auf, schafft Verbindungen und lässt so ein Gesamtbild entstehen. Zudem hält Daphnis – Lost Love eine weitere Überraschung bereit: Jörg Mannes präsentiert sich zum ersten Mal auch als Video-Künstler.

VORSTELLUNGEN AM 14.01., 17.01., 20.01. UND 26.01.2018


DON CARLO

Giuseppe Verdi schrieb mit Don Carlo seine letzte Oper nach einem Drama von Friedrich Schiller. Die dialogische Anlage der Schauspielvorlage findet ihre überzeugende musikalische Umsetzung in mehreren großen Duetten, die mit Soloszenen von berührender Intimität, aber auch mit eindringlichen Chortableaus kontrastieren. Regisseur Christoph Nel deutet das Spanien unter Philipp II. als Sinnbild eines totalitären Staates, in dem Vertrauen, Liebe und Freiheit Utopien bleiben. Private Gefühle haben in dieser Ord­nung keine Chance auf Entfaltung, sondern werden rücksichtslos politi­schen Interessen untergeordnet. »Ein großer Abend.« Der Tagesspiegel

WIEDERAUFNAHME AM 28.01., WEITERE VORSTELLUNG AM 31.01.18


DER LIEBESTRANK

Nemorino verzehrt sich nach Adina, die ihn jedoch nicht ernst nimmt. Wie gut, dass Dulcamara einen Liebestrank für derartige hoffnungslose Fälle im Sortiment hat. Der feste Glaube an die baldige Wirkung des Tranks steigert Nemorinos Selbstbewusstsein, was wiederum Adina ärgert. Aus Trotz ent­schließt sie sich zur Hochzeit mit dem Soldaten Belcore. Um eine weitere Flasche des wundertätigen Elixiers kaufen zu können, lässt sich Nemorino von Belcore als Soldat anwerben. Erst als Adina hiervon erfährt, erkennt sie die Aufrichtigkeit von Nemorinos Gefühlen. »So macht Belcanto Spaß!« Neue Presse

VORSTELLUNG AM 30.01.2018


SALOME

Nach seinen zwei Opernerstlingen gelang Richard Strauss mit Salome der große Wurf. Ungeachtet des üppigen Orchesterklangs ist Strauss’ Salome kein Werk oberflächlicher orientalischer Prachtentfaltung und bunter Exo­tismen. In einem der vielleicht am meisten missverstandenen Werke der Operngeschichte gilt es, das innere Drama der jungen Prinzessin, die aus einer deformierten Welt ausbrechen will, an die sie letztlich doch gekettet ist, neu zu entdecken. – Die niederländische Sopranistin Annemarie Kre­mer, in dieser Partie weltweit gefeiert, ist in der Titelrolle zu erleben. »Ivan Repušic und Ingo Kerkhof machen Salome zum Ereignis.« Hannoversche Allgemeine Zeitung

VORSTELLUNG AM 07.01.2018


LA TRAVIATA

Wegen der großen Nachfrage steht Verdis La traviata in der Kult-Inszenierung von Benedikt von Peter im Januar noch einmal an zwei Terminen auf dem Spielplan. In der Titelrolle ist wieder die amerikanische Sopranistin Nicole Chevalier zu erleben, die seit der Premiere 2011 das Publikum mit ihrer unter die Haut gehenden Interpretation der Violetta Valéry zu Beifallsstürmen hinreißt. »Es ist schlichtweg umwerfend und zugleich erschütternd, mit welcher Intensität und Variabilität diese Sängerdarstellerin fast zweieinhalb Stunden allein auf der Bühne agiert, ohne auch nur eine Sekunde zum Atemholen zu kommen – was auch dem Zuschauer den Atem raubt!« Süddeutsche Zeitung

ZUSATZVORSTELLUNGEN AM 09.01. UND ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT AM 12.01.18


WILHELM TELL – HALBSZENISCH

Im Stile der Grand opéra mit prachtvollen Chören präsentiert Rossini den Befreiungsschlag der Schweizer gegen die habsburgischen Besatzer. Die Tell-Legende wird verknüpft mit der Gründung der Eidgenossenschaft und ergänzt durch die Liebeshandlung zwischen dem Schweizer Arnold und der österreichischen Prinzessin Mathilde. Das berühmte Geschehen rund um Rütlischwur und Apfelschuss entfaltet Rossini in einem musikalisch ein­drucksvollen Naturidyll. »Am Ende jubeln die Schweizer, und auch die Premierenbesucher sind hörbar begeistert.« Hannoversche Allgemeine Zeitung

ZUM LETZTEN MAL AM 06.01.18


OPER EXTRA


GASTSPIEL MIT »MOBY DICK« KLAUS MARIA BRANDAUER UND SEBASTIAN KNAUER

SO, 21.01.17, 11:00 UHR

Der Burgtheater-Schauspieler Klaus Maria Brandauer stellt den ebenso überwältigenden wie rätselhaften Jahrhundertroman Moby Dick von Herman Melville in einer eigenen Lesefassung vor. Die berühmte Ge­schichte von Kapitän Ahab und der Jagd auf den weißen Wal ist aus Brandauers Sicht »eine vollendete Erzählung davon, was mit dem modernen Menschen passiert, wenn er an die Grenzen geht. Seine eige­nen und die der anderen.« Der Pianist Sebastian Knauer umrahmt die Erzählung mit Musik von Richard Wagner, Isaac Albéniz, Franz Liszt, Maurice Ravel, Johannes Brahms, Antonín Dvo?ák und Edvard Grieg.


 KONZERT


4. SINFONIEKONZERT
HANS WERNER HENZE
Der verwunschene Wald. Aria und Rondo für Orchester (1991)
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 4 Es-Dur Romantische (Fassung 1878/80)

Unter der Leitung des langjährigen Chefdirigenten des Kölner Gürzenich-Orchesters, Markus Stenz, steht nach fünf Jahren wieder eine Sinfonie von Anton Bruckner auf dem Konzertprogramm des Niedersächsischen Staatsorchesters. Bruckners Sinfonien – Marksteine im Repertoire eines jeden Orchesters – umkreisen eine strenge architektonische Idee, die immer wieder neue Beleuchtung erfährt. Seine Konstruktionen in schroff voneinander abgesetzten Blöcken, seine motivischen Schichtungen und Apotheosen sind Monumente eines naiven und unerschütterlichen Glaubens an eine »höhere« Bestimmung seiner Musik, die aber – entgegen den Intentionen des Komponisten – auch von den Brüchen seiner Zeit spricht. Unter allen Bruckner-Sinfonien hat es die Vierte zu größter Popularität gebracht, was sicher ihrem ausgeprägt »naturhaften« Ton geschuldet ist – mit prägendem Hörnerklang und der Nähe zur Klangwelt Carl Maria von Webers. Bruckner nannte sie denn auch seine »Romantische«.

Naturhaft ist auch das kurze Orchesterwerk von Hans Werner Henze, das der Sinfonie vorangestellt wird: Der verwunschene Wald, komponiert zur Wiedereröffnung des Frankfurter Opernhauses 1991, bringt Musik aus Henzes früher Oper König Hirsch in den Konzertsaal. Seine »Aria und Rondo für Orchester« erzählen von der Erinnerung des Titelhelden an seine Kindheit unter Waldtieren, von seiner Sehnsucht zurück zur Natur.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
DIRIGENT Markus Stenz
SO, 21.01.18, 17:00 UHR | MO, 22.01.18, 19:30 UHR
Einführung jeweils 45 Minuten vor dem Konzert


3. KAMMERKONZERT: KLAVIERTRIO

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66

FRANZ SCHUBERT Klaviertrio Nr. 1 B-Dur op. 99

Franz Schuberts und Felix Mendelssohn Bartholdys Klaviertrios gehören zu den späten, sogenannten »reifen« Kammermusikwerken. Mendelssohns 2. Klaviertrio spiegelt den Stilwandel seines späten Schaffens – kompositionstechnisch anspruchsvoll, mit zwei hoch dramatischen Ecksätzen, lyrischem langsamem Satz sowie elfen- und koboldhaft vorbeihuschendem Scherzo. Auch Schuberts 1. Klaviertrio bringt dessen Spätstil zum Klingen, mit der Weiterentwicklung der klassischen Form durch romantischen Klangsinn und harmonische Überraschungen.

MIT Igor Bolotovski (Violine), Leonid Gorokhov (Violoncello) und Mariya Kim (Klavier)

SO, 28.01.18, 11:00 UHR

NIEDERSÄCHSISCHES LANDESMUSEUM HANNOVER


NEUJAHRSKONZERT

»OUVERTÜRENZAUBER«

Mit Werken von Gioachino Rossini, Otto Nicolai, Johann Strauss, Jerome Kern, Emmerich Kálmán, Richard Rodgers, Irving Berlin u.a.

Was eignet sich zur Eröffnung eines neuen Jahres mehr als Ouvertüren, die »Türöffner« für musikalische Bühnenwerke? Ein unterhaltsames Ouvertüren-Programm schlägt den Bogen von Spielopern und Operetten des 19. Jahrhunderts zu populären amerikanischen Musicals. Und wenn am Pult ein »dancing conductor« wie Joseph R. Olefirowicz steht, erwartet uns eine höchst »beswingte« Reise über den Atlantik.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
DIRIGENT Joseph R. Olefirowicz
MODERATION Klaus Angermann
MO, 01.01.18, 12:00 UND 19:30 UHR

—| Pressemeldung Staatsoper Hannover |—

Nächste Seite »