Baden-Baden, Festspielhaus, September – Dezember 2018, Neumeier, Blomstedt und mehr

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden – September bis Dezember 2018


Samstag, 22. September, 10 Uhr, Sonntag, 23. September 2018, 10 Uhr
Finale: Sonntag, 23. September 2018, 17 Uhr

Die Odyssee  –  Schüler machen eine Oper. Kinder-Musik-Fest für Kinder ab 10 Jahren

Kinder ab 10 Jahre schreiben, basteln, singen und spielen eine Odysseus-Oper – nun mittlerweile zum dritten Mal. Odysseus und seine Gefährten haben ihr Ziel vor Augen, jedoch sind Musik, Bühnenbild und Text noch längst nicht fertig. Da sind kreative Kinderköpfe gefragt!

Im Ticketpreis sind der zweitägige Workshop sowie zwei Mittagessen und Pausengetränke enthalten. Abschlussaufführung für Eltern, Familie und Freunde kostenfrei.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Donnerstag, 27. September 2018, 20 Uhr
Saisoneröffnungskonzert

Festspielhaus Baden-Baden / Herbert Blomstedt © Martin U.K. Lengemann.

Festspielhaus Baden-Baden / Herbert Blomstedt © Martin U.K. Lengemann.

Die Wiener Philharmoniker unter Herbert Blomstedt eröffnen die Spielzeit 2018/19.
Der beste schwedische Dirigent dirigiert den besten schwedischen Romantiker: Berwalds „Sinfonie singulière“ ist ein Werk aus der Zeit Schumanns, eine echte Entdeckung, die stellenweise Mahler vorwegnimmt. Dazu erklingt Dvoraks tragische siebte Sinfonie.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 28. September 2018, 20 Uhr
Franui – Musicbanda

Zwischen Jazz und Almgesang: Ein Tanzmusikabend der schrägeren Art mit Franui-Musikbanda
Das zehnköpfige österreichische Musikensemble aus dem Osttiroler Dorf Innervillgraten begeisterte mit seinen Bearbeitungen bereits bei den Salzburger Festspielen. Gemeinsam mit befreundeten Künstlern musiziert man Tanzmusik von Schubert bis Ligeti.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 29. September 2018, 18 Uhr
Christina Pluhar & L’Arpeggiata

Barock- Jazz-Improvisationen über die Musik von Händel. Christina Pluhar & L’Arpeggiata.Christina Pluhar ist ein großer Name der Barockmusik-Szene. Mit unbestechlichem Geschmack findet sie die spannendsten Künstler von Jazz bis Klasik für ihre Erkundungen des Repertoires. Nun ist es Händel, dem sie ein zeitgemäßes Gewand anlegt.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 30. September 2018, 11 Uhr
 Cuarteto Casals – Beethoven

Mit seinen gewaltigen Ausmaßen gilt Beethovens cis-Moll-Quartett als das wichtigste des Meisters – ja, vielleicht sogar als das bedeutendste Quartett überhaupt. Das spanische Quartetto Casal konfrontiert es mit einem Frühwerk des Komponisten.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


HAMBURG BALLETT  –  JOHN NEUMEIER

6. bis 14. Oktober 2018 – Samstag, 6. Oktober 2018, 18 Uhr, Sonntag, 7. Oktober 2018, 18 Uhr 

Bernstein Dances

Festspielhaus Baden-Baden / Bernstein-Dances - Lloyd Riggins, Alexander Trusch, Ensemble © Kiran West

Festspielhaus Baden-Baden / Bernstein-Dances – Lloyd Riggins, Alexander Trusch, Ensemble © Kiran West

Porträt eines Genies: Dem Schöpfer von West Side Story tanzend auf der Spur. Der Komponist, Pianist, Dirigent, Pädagoge und Lebemann Leonard Bernstein ist eine der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihm und seiner Musik widmet das Hamburg Ballett John Neumeier eine tänzerische Hommage.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 7. Oktober 2018, 11 Uhr
Ballett-Werkstatt – John Neumeier

Festspielhaus Baden-Baden / JOHN NEUMEIER © Kiran West

Festspielhaus Baden-Baden / JOHN NEUMEIER © Kiran West

John Neumeier erläutert seine Arbeit.
Jahr für Jahr kommen John Neumeier und sein Hamburg Ballett ins Festspielhaus Baden-Baden und zeigen Klassiker wie Neuproduktionen. Vor allem lässt es sich Neumeier nie nehmen, Werke und Kompanie selbst vorzustellen – in seiner „Ballett-Werkstatt“, die längst Kultcharakter besitzt.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 12. Oktober 2018, 19 Uhr
Samstag, 13. Oktober 2018, 18 Uhr
Sonntag, 14. Oktober 2018, 17 Uhr
Anna Karenina

Der große russische Roman bildet die Vorlage für ein Aufsehen erregendes Ballett.
Den „größten Gesellschaftsroman der Weltliteratur“ (Thomas Mann) auf die Ballettbühne zu bringen: Das ist eine Kunst, die niemand so wie John Neumeier beherrscht. Er schuf mit Anna Karenina eine klassische Liebesgeschichte, die mit ihren intimen Pas de deux und festlichen Ensembles zeitgemäß wirkt, während sie durch Tschaikowskys Musik an die Entstehungszeit des Romans erinnert.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 19. Oktober 2018, 20 Uhr
Prokofjew und Tschaikowsky – Yefim Bronfman & Yuri Termikanov

Die Schwanensee -Musik trifft auf das vielleicht virtuoseste Klavierkonzert überhaupt.
Das rein russische Programm versammelt wirkungsvolle Werke, darunter Auszüge aus Tschaikowskys berühmtem Ballett und Prokofievs zweites Klavierkonzert, ein waghalsig schwieriges Werk, das nur wenige Pianisten live aufzuführen wagen. Dazu erklingt die märchenhafte Musik Rimsky-Korsakovs.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 20. Oktober 2018, 18 Uhr
The King’s Singers – This Is Gold

Renaissance, Romantik, Pop: Eine klingende Musikgeschichte.
Der Chorgesang hat in England eine lange Tradition. Über die setzten sich die King’s Singers hinweg, als sie seine Möglichkeiten erweiterten und so ihre Weltkarriere begründeten – nun bereits seit 50 Jahren. Oft nachgeahmt, doch nie erreicht und nun, zum ersten Mal, zu Besuch bei uns.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Sonntag, 21. Oktober 2018, 11 Uhr
Amatis Piano Trio

Klaviertrios von Schostakowitch, Tarrodi und Mendelssohn-Bartholdy.
Sein erstes Klaviertrio schrieb der verliebte Teenager Schostakowitsch mit 17 Jahren. Das charmante Werk kombiniert das Amatis Piano Trio mit dem hochromantischen ersten Trio von Mendelssohn-Bartholdy. Zwischendurch erklingt ein Kompositionsauftrag der jungen schwedischen Komponistin Andrea Tarrodi.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Samstag, 27. Oktober 2018, 11 und 14 Uhr
MUSA! Kleine Kinder, große Ohren

Neue Konzertform für die Kleinsten. Krabbelkonzert für Eltern mit Kindern bis 2 Jahre
Der Begriff „Krabbelkonzert“ beschreibt nur unzureichend, welche Freude Kleinkinder und Eltern in dieser Stunde erleben. Speziell ausgebildete Musiker reagieren auf die Kinder und nehmen diese auf spannende Hörabenteuer mit. Ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 28. Oktober 2018,16 Uhr
Quatuor Beat  – Drumblebee

Inszeniertes Percussion-Konzert. Für Kinder ab 5 Jahren
Das inszenierte Percussion-Konzert wurde 2012 mit dem „Junge Ohren“-Preis ausgezeichnet, 2013 kam der europäische „Yeah“-Preis hinzu. Die Koproduktion der Philharmonie Luxemburg mit dem Lucerne Festival, KölnMusik und den Grazer Spielstätten ist geeignet für Kinder ab 5 Jahren.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Dienstag, 6. November 2018, 9 und 11 Uhr
Himmel – Kinder-Tanz-Theater

Magisches Tanztheater für kleine Kinder. Für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Zwei Tänzerinnen des Kinder-Tanz-Theaters „Minsk“ aus Kopenhagen nehmen die Kinder mit auf eine poetische Reise – die einzigartig ist, weil es noch kaum Tanztheater für jüngere Kinder gibt. Das Festspielhaus Baden-Baden empfiehlt „Himmel“ besonders für Kindergärten, die einen Theater-Abenteuer-Ausflug in die Nachbarschaft planen.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 11. November 2018, 17 Uhr
Mozart  –  Requiem

Thomas Hengelbrock dirigiert Mozarts Vermächtnis. Unzählige Legenden ranken sich um Mozarts große Totenmesse. Der Dirigent Thomas Hengelbrock konfrontiert das Werk mit einer Messe des deutschen Rokoko-Johann Caspar Kerll.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Mittwoch, 14. November 2018, 20 Uhr
Gregory Porter & Orchester – A Tribute To Nat King Cole

Mit seinem „Nat King Cole Porter Project“ widmet sich der Ausnahmesänger mit der samtigen Baritonstimme seinem musikalischen Helden und Vorbild, dem legendären Jazz- Pianisten Nat King Cole.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


HERBSTFESTSPIELE

23. November – 2. Dezember 2018,  Freitag, 23. November 2018, 20 Uhr
Daniel Harding – Eroica

„Dem Andenken eines Engels“: Bergs Violinkonzert mit Janine Jansen trifft auf Beethovens „Eroica“.
Leben und Tod der Alma Mahler-Tochter Manon Gropius inspirierte Alban Berg zu einem ergreifenden Violinkonzert. Anschließend erklingen Berliozs Liebessehnsuchtsmusik (mit einem effektvollen „Gewitter“) aus den „Troyanern“ und Beethovens heldische Sinfonie Nr. 3, „Eroica“.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 24. November 2018, 18 Uhr
Les Musiciens du Louvre

Mendelssohns „italienische“ und „schottische“ Sinfonien dirigiert von Marc Minkowski.
Mendelssohns dritte und vierte Sinfonien und die „Hebriden-Ouvertüre“ zählen zum Schönsten, was die musikalische Romantik der Nachwelt hinterlassen hat. Ihren feinen Verästelungen spüren Marc Minkowski und seine „Musiciens du Louvre“ nach – und werfen einen französischen Blick auf den deutschen Komponisten.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 25. November 2018, 17 Uhr
Jacques Offenbach  –   HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN

Festspielhaus Baden-Baden / Olga Peretyatko © Ali Khan

Festspielhaus Baden-Baden / Olga Peretyatko © Ali Khan

Hoffmanns berühmte „Barcarolle“ kennt jeder. Hier kommt die Oper dazu.
Der Erfinder der Operette hat mit „Hoffmanns Erzählungen“ auch eine Oper hinterlassen: voller hintergründigen Witz und berühmt gewordenen Melodien. Wir zeigen eine konzertante Fassung in einer Traumbesetzung.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Montag, 26. November 2018, 19 Uhr
Musik im Museum

Lieder aus Katalonien im Museum Frieder Burda, passend zur Ausstellung „Die Brücke“.
Die Künstlergruppe „Die Brücke“ gilt als ein Wegbereiter des Expressionismus. Das Museum Frieder Burda zeigt wichtige Arbeiten der Gruppe. Dazu konzipiert das Festspielhaus ein Lieder-Programm mit verbindenden Texten.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Mittwoch, 28. November 2018, 20 Uhr
Kian Soltani & Shiraz Ensemble

Europäische und persische Klassik rund um den Cellisten Kian Soltani und seine Familie.
Der persisch-österreichische Musiker Kian Soltani ist nicht nur am Cello herausragend, sondern auch an der persischen Stachelgeige Kamantsche. Als Mittler Als zwischen zwei Welten präsentiert er europäische und persische Musik – gemeinsam mit Freunden und Verwandten vom Ensemble Shiraz.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 30. November 2018, 20 Uhr
Sir András Schiff & Budapest Festival Orchestra

Ivan Fischer dirigiert Dvo?ak und Beethoven
Neben Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 mit Sir Andras Schiff erklingt u.a.  Dvoraks Sinfonie Nr. 6.
Ebenso wie Beethovens erstes Klavierkonzert wird auch Dvoraks sechste Sinfonie in Deutschland eher selten aufgeführt. Dabei strotzt diese Pastorale nur so von volkstümlicher Melodien – ebenso wie die „Legende“ und der „Slawische Tanz“, den der Dirigent  Iván Fischer ebenfalls vorstellen wird.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 1. Dezember 2018, 18 Uhr
Beethoven: Missa solemnis

Beethovens größtes Werk in einer ungewöhnlich sachkundigen Interpretation.
So durchgearbeitet hört man die „Missa Solemnis“ nur selten. Der Dirigent und Musikwissenschaftler Jan Caeyers hat mit „Le Concert Olympique“ ein eigenes Orchester gegründet, um Beethovens Werke nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufzuführen.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Sonntag, 2. Dezember 2018, 11 Uhr
Jean-Guihen Queyras & Alexandre Tharaud

Cellomusik von Bach und Brahms, dazu Klaviersonaten von Scarlatti.
Zu Beginn stellen sich der Cellist Jean-Guihen Queyras und der Pianist Alexandre Tharaud als Solisten vor: mit Bachs bedeutenden Cellosuite Nr. 2 und Scarlattis verspielt innovativen Klaviersonaten. Anschließend erklingt Brahms´ Sonate Nr. 1 für Cello und Klavier. Sie spiegelt die Bachstudien des Komponisten wider.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 7. Dezember 2018, 20 Uhr
Cameron Carpenter

Nicht von dieser Welt: Der Ausnahme-Organist spielt Bach und Hanson.
Seit ihrer Verwendung im Film „Alien“ ist die zweite Sinfonie („Romantische“) des Amerikaners Howard Hanson ein Klassiker der Pop-Kultur.  Sein Landsmann, der Organist Cameron Carpenter, spielt das Werk in einer eigenen Transkription auf seiner Touring-Orgel.  Zuvor erklingen Bachs legendären Goldberg-Variationen.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Samstag, 8. Dezember 2018, 18 Uhr
Martin Grubinger & Sydney Symphony Orchestra

Australische Moderne, virtuose Schlagzeug-Musik und Prokofiews bedeutendste Sinfonie.
Der Australier Brett Dean war lange Zeit Bratscher bei den Berliner Philharmonikern, bevor er sich als Komponist selbstständig machte. Sein „Engelsflügel“ steht ebenso auf dem Programm des Sydney Symphony Orchestra, wie das impulsive Schlagzeug-Konzert des Schotten James MacMillan. Anschließend erklingt Prokofiews an Beethoven und Tschaikowsky angelehnte fünfte Sinfonie.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Sonntag, 9. Dezember 2018, 19 Uhr
Tine Thing Helseth & tenThing

Von „Stille Nacht“ bis Corellis „Weihnachtskonzert“.
Blechblasinstrumente sind was für Männer? Das war einmal! Dachte sich die norwegische Startrompeterin Tine Thing Helseth und gründete das Ensemble „tenThing“, das aus zehn Blechblasmusikerinnen besteht und heute ein Weihnachtskonzert bestreiten wird.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 14. Dezember 2018, 20 Uhr
Monteverdi: eine Weihnachtsvesper

Barocke Musik zur weihnachtlichen Mitternachtsmesse.
Die spezielle Aura der weihnachtlichen Mitternachtsmesse hat gerade im Barock zahlreiche Künstler zu Meisterwerken inspiriert. Der italienische Dirigent Andrea Marcon hat die schönsten davon zu einer musikalischen Weihnachtsmesse zusammengestellt. Der Hauptteil der ausgewählten Stücke stammt von Claudio Monteverdi.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 15. Dezember 2018, 19 Uhr
Max Raabe & Palast Orchester

Max Raabe und sein Palastorchester präsentieren ihr neues Programm.
Vom „perfekten Moment“, der grad „verpennt“ wird, handelt das neue Programm von und mit Max Raabe. Raabes Künstlerfreunde Annette Humpe, Christoph Israel, Peter Plate, Ulf Leo Sommer, Daniel Faust und Achim Hagemann haben fleißig mitgeschrieben am Programm.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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21. bis 27. Dezember 2018 – Freitag, 21. Dezember 2018, 20 Uhr

MARIINSKY BALLETT
Gergiev dirigiert Prokofjew-Ballette

Drei Kurzballette zur Musik des großen russischen Komponisten.
Valery Gergiev dirigiert nicht oft Ballette. Er tut es heute, um auf Produktionen des Mariinsky Balletts aufmerksam zu machen, die ihm wichtig sind: wie etwa den Prokofjew-Abend, der mit einer berühmten Choreographie von George Balanchine beginnt. Der Abend kombiniert das Ballett mit zwei Arbeiten junger russischer Choreographen, die die große Tradition der Truppe fortschreiben.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 22. Dezember, 2018, 19 Uhr
Sonntag, 23. Dezember 2018, 17 Uhr
Dienstag, 25. Dezember 2018, 19 Uhr
Schwanensee

Festspielhaus Baden-Baden / Oxana Skorik- und Xander-Parish- in Schwanensee von Natasha Razina © State Academic Mariinsky Theatre

Festspielhaus Baden-Baden / Oxana Skorik- und Xander-Parish- in Schwanensee von Natasha Razina © State Academic Mariinsky Theatre

Tschaikowskys Ballett-Klassiker in der legendären Mariinsky-Produktion.
Die im Festspielhaus gezeigte Version des Ballettklassikers geht zurück auf das Original: mit den berühmt gewordenen „weißen Akten“, in aufwendigen Kostümen und vor  historischem Bühnenbild.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Mittwoch, 26. Dezember 2018, 14 und 19 Uhr
Die vier Jahreszeiten

Stimmungsvoll getanzte Neuinterpretation der Vivaldi-Musik.
Die vier Jahreszeiten von Vivaldi in der Bearbeitung des deutschen Komponisten Max Richter – das ist eine Musik, die Klassik- und Pop-Fans miteinander versöhnt. Hier setzt der Mariinsky-Choreograph Ilya Zhivoi an, der die musikalische Begegnung zwischen Neu und Alt mit fließenden Bewegungen in klassische Choreographiesprache übersetzt.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Donnerstag, 27. Dezember 2018, 19 Uhr
Ballett-Gala – Mariinsky Ballett

Stars des Mariinsky Balletts in Preziosen des Repertoires.
Zwischen den Jahren darf geschwelgt werden: Stars des legendären Mariinsky Balletts enthüllen Preziosen des Tanzes. Maxim Petrovs fantasievolles „Divertissment du roi“ ist ein Bravourstück mit prachtvollen Kostümen und einem quicklebendigen Sonnenkönig Ludwig XIV. Masken der Commedia dell‘arte werden in Mikhail Fokines „Le Carnaval“ lebendig.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Montag, 31. Dezember 2018, 19 Uhr
Silvester-Gala mit Krist?ne Opolais und Pavel Cernoch

Festlicher Abend mit Arien und Duetten.
Die große lettische Sopranistin Krist?ne Opolais war die gefeierte „Tosca“ unserer Osterfestspiele. Gemeinsam mit dem tschechischen Tenor präsentiert sie einen festlichen Arienabend. Das genaue Programm wird noch rechtzeitig bekanntgegeben.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Berlin, Staatsoper im Schiller Theater, Alban Berg-Zyklus und Hommage à Pierre Boulez, Februar – April 2015

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Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schiller Theater © IOCO

Staatsoper im Schiller Theater © IOCO

Staatsoper: Ausblick ins Frühjahr 2015

Daniel Barenboim und die Staatsoper Berlin mit Alban Berg-Zyklus und Hommage à Pierre Boulez

Daniel Barenboim und Jürgen Flimm © IOCO

Daniel Barenboim und Jürgen Flimm © IOCO

Zwei großen Komponisten widmen Daniel Barenboim und die Staatsoper Berlin im kommen­den Frühjahr bedeutende Programmschwerpunkte. Ab dem 21. Februar steht Alban Berg anläßlich seines 130. Geburtstages mit sieben Opernabenden und zwei Sonderkonzerten im Mittel­punkt. Ab dem 27. März ist das Konzertprogramm der FESTTAGE 2015 Pierre Boulez ge­widmet, der am Tag zuvor runde 90 Jahre alt wird.

Von Alban Berg sind zunächst seine Opern Wozzeck und Lulu zu sehen, insze­niert von Andrea Breth zu den FESTTAGEN der Jahre 2011 und 2012 an der Staatsoper im Schiller Theater. Auch hier ein rundes Jubiläum: Wozzeck erlebte vor 90 Jahren unter Erich Kleiber seine Urauf­führung an der Berliner Staatsoper. In zwei Sonderkonzerten in der Philharmonie Berlin wird das Orchesterschaffen von Alban Berg beleuchtet – seine drei Orchesterstücke op. 6, sein Kammer­konzert für Klavier und Geige mit 13 Bläsern (mit Yefim Bronfman und Pinchas Zukerman als Solisten) und sein Violinkonzert (mit Pinchas Zukerman). Dazu erklingen Lieder und Kammermusik von Alban Berg – »Sieben frühe Lieder« (mit Thomas Hampson), die Konzertarie Der Wein (mit Anna Prohaska) und drei Sätze aus der berühmten Lyrischen Suite, die Berg selbst für Streichorchester eingerichtet hat. Alle Opernabende und Konzerte mit der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim.

In einer Reihe von FESTTAGE-Konzerten in der Philharmonie wird das vielfältige Œuvre von Pierre Boulez beleuchtet, ein musikalischer Wegbegleiter von Daniel Barenboim seit mehr als 50 Jahren und regel­­­mäßig an der Berliner Staatsoper und bei Konzerten der Staatskapelle zu Gast. Mit den Wiener Philharmonikern, dem West-Eastern Divan Orchestra sowie der Staatskapelle Berlin sind dabei gleich drei Orchester an dieser Hommage an den Ehrendirigenten der Staatskapelle beteiligt, sämtlich geleitet von Daniel Barenboim. Ein vom Boulez-Schüler Michael Wende­berg gestalteter Klavierabend rundet die Werkschau ab.

LULU 21. Februar sowie 1., 7. und 13. März 2015

WOZZECK 27. Februar sowie 6. und 14. März 2015

SONDERKONZERT ALBAN BERG I 8. März 2015

SONDERKONZERT ALBAN BERG II 15. März 2015

WIENER PHILHARMONIKER 27. März 2015

STAATSKAPELLE BERLIN 29. März 2015

KLAVIER-RECITAL MICHAEL WENDEBERG 30. März 2015

WEST-EASTERN DIVAN ORCHESTRA 4. April 2015

—| Pressemeldung Staatsoper im Schillertheater |—

Essen, Klavierfestival Ruhr 2012, Philharmonie Essen, WDR Sinfonieorchester Köln – Jukka-Pekka Saraste – Yefim Bronfman Piano, IOCO Kritik, 17.06.2012

Juni 21, 2012 by  
Filed under Klavierfestival, Kritiken, Philharmonie Essen


Kritik

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Klavier-Festival Ruhr 2012

Philharmonie Essen

Philharmonie Essen © PE - Sven Lorenz

Philharmonie Essen © PE – Sven Lorenz

Klavierfestival Ruhr 2012

WDR Sinfonieorchester Köln, Jukka-Pekka Saraste

Yefim Bronfman, Piano  17.06.2012

Dieses Konzert begann schon um 18 Uhr bei strahlendem Sonnenschein.

Jukka-Pekka Saraste © WDR

Jukka-Pekka Saraste © WDR

Vielleicht war diese frühe Anfangszeit der Grund, dass die Philharmonie so gut wie ausverkauft war. Doch in erster Linie wird es wegen des Programms und der Mitwirkenden gewesen sein, dass kaum Lücken in den Reihen auszumachen waren.

Das WDR Sinfonieorchester hat sich in den 60 Jahren seines Bestehens zu einem Elite-Orchester gemausert und als eines der wichtigsten europäischen Rundfunkorchester etabliert.

Seit der Spielzeit 2010/2011 ist sein Chefdirigent der 1956 geborene Finne Jukka-Pekka Saraste. Er studierte Dirigieren an der Sibelius-Akademie in Helsinki, hatte aber vorher schon als Geiger im Finnischen Radio-Sinfonieorchester gespielt, dessen Chefdirigent er 1987 wurde. Gleiche Positionen hatte er vor Köln noch in Toronto und Oslo inne.

Yefim Bronfman © Dario Acosta

Yefim Bronfman © Dario Acosta

Saraste und das Orchester begannen mit einer selten zu hörenden sinfonischen Dichtung von Jean Sibelius “Der Barde, op.64“. Es ist ein sehr elegisches, leises Stück, farblich sehr apart und mit wunderschönen Harfen-Soli. Die Kölner  spielten das Stück, das kaum 10 Minuten dauert, sehr sensibel.

Gespannt erwartete man nun den Solisten des Abends. Yefim Bronfman spielte Beethovens “Konzert für Klavier und Orchester Nr.3 in C-Moll“.

Wer Tastendonner erwartet hatte, wurde enttäuscht. Bronfman, auch gelegentlich Mr. Fortissimo genannt, zeigte sich als sensibler, behutsamer Interpret, der hochmusikalisch alle Vorgaben ausführte. Linienbewusster und kantabler kann man dieses Konzert nicht spielen. Im “Largo“ verbreitete er eine freundlich warme Atmosphäre, ein lächelndes Melodienglück, das Saraste und das Orchester vortrefflich unterstützten. Saraste ließ sich keine Möglichkeit zum dynamisch-farbenreichen Aufblühen des Orchesterklanges entgehen.

Das Publikum war begeistert und der Pianist bedankte sich mit einem Prelude von Chopin.

Nach der Pause geriet das “Konzert für Orchester“ von Béla Bartok zum Höhepunkt dieses schönen Abends. Bartoks Werk entstand 1944 in der “Neuen Welt“, als Auftragswerk für das Boston Symphony Orchestra und war von dessen Leiter, Serge Koussevitzky, initiiert worden.

Nur ein Jahr später starb Bartok an Leukämie. Das Spätwerk des todkranken Komponisten fand schnell internationalen Anklang und ist im symphonischen Repertoire nicht mehr weg zu denken.

Saraste gab wohl organisierte Abläufe und wurde seinem Ruf als exzellenter Techniker wieder einmal mehr als gerecht. Bartoks Tonsprache wurde optimal realisiert und nicht über Details hinweg gehuscht. Die Übergänge waren genau markiert, die Klangproportionen wunderbar abgestuft. Das Tempo war ausgewogen, weder zerdehnt noch zu drängend. Allenfalls im sehr energisch gebotenem “Allegretto scherzando“ konnte man ein “Drängen“ ausmachen. Die “Elegia“ dagegen wirkte völlig entspannt, ehe das finale “Presto“ mit seinen Steigerungsabläufen dem Werk sowie seinen Interpreten einen brillanten Abgang verschaffte.

Großer frenetischer Jubel danach für einen wunderbaren Konzertabend.

IOCO / UGK / 17.06.2012

—| IOCO Kritik Klavierfestival Ruhr |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Esa-Pekka Salonen dirigiert das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, 10.06.2012

Juni 8, 2012 by  
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Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund

Göttin der Nacht
Der Dortmunder Exklusivkünstler Esa-Pekka Salonen präsentiert sein jüngstes Orchesterwerk

Den ganzen Tag befand sich Nyx in einem düsteren Haus in den Tiefen der Unterwelt und kümmerte sich um ihre fünfzehn dunklen, temperamentvollen Kinder, unter ihnen Hypnos (der Schlaf) und Thanatos (der Tod). Abends verließ sie schließlich ihr Haus, um ihre nächtliche Reise anzutreten. Auf ihrem Weg traf sie auf ihre Tochter Hemera (den Tag), die sich auf dem Heimweg befand, und sie grüßten sich freundlich. So berichtet der Dichter Hesiod in einer der Hauptquellen der griechischen Mythologie von Nyx, der Göttin der Nacht.

Die dunkle Anziehungskraft, die von dieser schattenhaften Gestalt ausgeht, faszinierte auch den Dortmunder Exklusivkünstler Esa-Pekka Salonen. Besonders der Umstand, dass wenig über ihre Charaktereigenschaften bekannt ist, machte Nyx zur Inspiration für sein jüngstes Orchesterwerk. In seiner Komposition umgeht er eine musikalisch genaue Beschreibung ihrer Charakterzüge. Im Gegenteil: Die Verbindung zur Göttin der Nacht zeigt sich in der immerzu wechselnden Stimmung der Musik und dem kaum fassbaren Charakter des musikalischen Ausdrucks.

Salonen ist bekannt für seine einzigartigen Projekte und Konzerte. Zu seinem letzten Konzert dieser Spielzeit in Dortmund hat er ein besonderes Programm im Gepäck: Neben seinem Orchesterwerk „Nyx“, werden Schumanns Konzertstück für vier Hörner und Orchester und Brahms’ Klavierkonzert Nr. 2 gespielt. Die außergewöhnliche Programmauswahl findet ihren gemeinsamen Nenner in Salonen: Er studierte nicht nur Dirigieren und Komposition, sondern auch Horn. Für das Klavierkonzert von Brahms, ist Yefim Bronfman als Solist eingeladen, ein musikalischer Weggefährte Salonens, für den er eigens ein Klavierkonzert komponierte. Eine weitere Verknüpfung der Werke zeigt sich in ihrem romantischen Ausdruck. Obwohl Salonens Werk dem 21. Jahrhundert entspringt, enthält es spätromantische Anklänge, die an Schumann oder Brahms erinnern.

So, 10.06.2012 · 18.00 Uhr

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Esa-Pekka Salonen, Dirigent
Yefim Bronfman, Klavier
Eric Terwilliger, Thomas Ruh, Ralf Springmann, Norbert Dausacker, Horn

Robert Schumann Konzertstück für vier Hörner und Orchester F-Dur op. 86
Esa-Pekka Salonen „Nyx“ für Orchester
Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83

Einführung mit Prof. Dr. Holger Noltze um 17.15 Uhr im Komponistenfoyer

—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—

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