Baden-Baden, Festspielhaus, Sehnsucht nach dem Miteinander, Festspiel-Saison 2020/2021

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

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Baden-Badener Festspiel-Saison 2020/2021

Sehnsucht nach dem Miteinander

Baden-Badener Festspiel-Saison 2020/2021 mit fünf Festivals, sieben Opern, Residenzorchestern aus Berlin, New York, St. Petersburg, München und Stuttgart –Intendant setzt auf die Macht der Musik und des Miteinanders.

Baden-Badens Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa ist fest davon überzeugt, dass Menschen schon bald wieder in großer Zahl gemeinsam Musik genießen werden können. Sein neues Programm der Saison 2020/2021 stellt er deshalb unter das Motto „Sehnsucht nach dem Miteinander“. Der Vorverkauf dazu beginnt heute (16. März 2020).

„Auch wenn wir derzeit noch von der Corona-Pandemie gebremst werden: Ich möchte mit dem neuen Programm Mut machen und positiv in die Zukunft blicken.“ Das Publikum, die Freunde und Förderer des Festspielhauses bittet Benedikt Stampa:Buchen Sie schon jetzt für die neue Saison und stellen Sie sich an die Seite so vieler wunderbarer Künstlerinnen und Künstler. Gemeinsames Musikerleben stärkt unsere Gesellschaft. Wir spüren gerade in der Corona-Krise schmerzhaft, wie sehr wir Konzerte, Opernabende und Ballett-Aufführungen vermissen. In ihnen schlummern seelische Abwehrkräfte.“

Fünf Festivals und sieben Opern

Fünf Festivals prägen das Saisonprogramm des Festspielhauses Baden-Baden 2020/2021.Sieben Opern, davon vier szenische Produktionen, bilden das Rückgrat der neuen Spielzeit“, so der Intendant. Sein zweites Baden-Badener Programm schärft zudem die Profile der einzelnen Baden-Badener Festspiele und beschäftigt sich wieder intensiv mit der Musikgeschichte des „Sehnsuchtsortes“ Baden-Baden. Die Opern Salome von Richard Strauss und Mazeppa von Peter I. Tschaikowsky werden in Baden-Baden neu inszeniert. Die Saison 2020/2021 beginnt am 20. September 2020. Sir Simon Rattle dirigiert Béla Bartóks Opern-Thriller Herzog Blaubarts Burg in einer konzertanten Aufführung.

Salome  –  neu inszeniert von Philipp Stölzl

„Die Herbstfestspiele 2020 werden mit der Neuinszenierung Salome von Regisseur Philipp Stölzl deutlich aufgewertet“, so Benedikt Stampa. Residenzorchester dieses Festivals (vom 28. November bis zum 6. Dezember 2020) sind die Münchner Philharmoniker, die neben ihrem Einsatz im Orchestergraben auch zwei Konzerte unter der Leitung ihres Chefdirigenten Valery Gergiev und eines mit Thomas Hengelbrock geben werden. Als Salome debütiert Evgenia Muraveva in Baden-Baden. Im Ensemble dieser Oper sind zudem Evelyn Herlitzius (Herodias), Michael Volle (Jochanaan) und Andrei Popov (Herodes).

Osterfestspiele 2012 – Mit den Berliner Philharmoniker 

Im Rahmen der Osterfestspiele 2021 mit den Berliner Philharmonikern dirigiert Kirill Petrenko die Tschaikowsky-Oper Mazeppa und leitet die konzertante Aufführung der Oper Francesca da Rimini von Sergei Rachmaninow. Die Neuinszenierung Mazeppa erarbeitet der russische Regisseur Dmitri Tcherniakov. Zu den Solisten der Oper zählen Olga Peretyatko (Maria), Ekaterina Semenchuk (Ljubow), Vladislav Sulimsky (Mazeppa) und Dmitry Ulyanov (Kotschubei). Um Tschaikowskys intensiver Auseinandersetzung mit den Werken Wolfgang Amadeus Mozarts nachzuspüren interpretiert Kirill Petrenko zudem am 29. März und am Karfreitag (2. April) dessen Requiem. Im Theater Baden-Baden entsteht im Rahmen der Osterfestspiele eine Neuinszenierung des Mozart-Singspiels „Zaide“.

Kameliendame –  von John Neumeier

Gleich zweimal kommt das Hamburg Ballett John Neumeier in der Spielzeit 2020/2021 nach Baden-Baden – im Herbst 2020 sowie zu Pfingsten 2021. Die schon traditionellen Ballett-Tage zu Beginn der Saison bringen dann John Neumeiers Nachtstücke und seinen Klassiker Die Kameliendame mit Musik von Frédéric Chopin. Sowohl im Herbst als auch zu Pfingsten lädt John Neumeier zu einer Ballettwerkstatt ein.

  Pfingstfestspiele 2021  – Hamburg Ballett – SWR Symphonieorchester

Zu den Pfingstfestspielen 2021 mit dem SWR Symphonieorchester kehren das Hamburg Ballett und John Neumeier zurück an die Oos. „Ich freue mich sehr auf Oliver Messiaens ‚Turangalîla‘-Sinfonie“, sagt Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa, denn „sie gehört zur DNA des SWR Symphonieorchesters und wurde von John Neumeier kongenial choreografiert.“ Werke des französischen Komponisten Messiaen sowie Gegenüberstellungen mit Kompositionen von Ravel, Wagner und Strawinsky prägen diese zweite Ausgabe der Festspiele im Zeichen der klassischen Moderne.

Mariinsky Ballett in den Winterfestspielen

Neben dem Hamburg Ballett John Neumeier bleibt das Mariinsky Ballett eine weitere feste Größe in Baden-Baden. Über die Weihnachtstage 2020 zeigt die Compagnie, deren Wurzeln im 18. Jahrhundert liegen, die Handlungsballette „Schwanensee“ und „Romeo und Julia“. In einer neu konzipierten Ballett-Gala am Zweiten Weihnachtstag tanzt die Compagnie Werke von Mikhail Fokine, Jerome Robbins und Marius Petipa. Die Residenz des Mariinsky Balletts firmiert unter dem Titel Winterfestspiele. „Auch dieses Festival möchte ich in den Folgejahren weiter profilieren“, so Intendant Benedikt Stampa, der zum Jahreswechsel Gastgeber des ARD-Silvesterkonzerts ist. Am 31.12.2020 leitet Teodor Currentzis das SWR Symphonieorchester. Auf dem Programm stehen Tschaikowskys Violinkonzert, die „Feuervogel“-Suite von Igor Strawinsky sowie Maurice Ravels „Boléro“.

Brahms mit Hengelbrock und Nézet-Séguin

Nach dem Erfolg der ersten Mikro-Festivals der Saison 2019/2020 hat das Festspielhaus Baden-Baden den Dirigenten Thomas Hengelbrock eingeladen, mit mehreren Ensembles im Herbst 2020 zentrale Werke von Johannes Brahms („Ein Deutsches Requiem“, „Ungarische Tänze“, Chormusik) und Johann Strauß zu interpretieren. Den Programm-Schwerpunkt Johannes Brahms greift im Sommer 2021 Yannick Nézet-Séguin auf. Er beginnt mit den Sinfonien 1 und 2 sowie dem 2. Klavierkonzert einen Brahms-Zyklus, der in den Folgejahren fortgesetzt werden soll. Musikalische Partner sind hier das Chamber Orchestra of Europe sowie die Solisten Andreas Ottensamer (Klarinette) und Yuja Wang (Klavier).

MET-Orchester erstmals wieder in Europa

Mit dem ersten Gastspiel des Orchesters der Metropolitan Opera New York seit fast 20 Jahren eröffnet Benedikt Stampa die Sommerfestspiele 2021 in Baden-Baden. „Yannick Nézet-Séguin möchte mit mir gern die Baden-Badener Musikgeschichte lebendig werden lassen“, sagt Benedikt Stampa, der den neuen Musikdirektor der MET auch als Liedbegleiter präsentiert. Am 2. Juli 2021 interpretieren der kanadische Dirigent und die Sopranistin Joyce DiDonato im Festspielhaus Baden-Baden Schuberts Winterreise zum Auftakt des Festivals. Dem Liederabend folgen Orchesterkonzerte, in denen Werke von Richard Strauss, Richard Wagner und Hector Berlioz im Mittelpunkt stehen. Berlioz dirigierte zu Lebzeiten häufig in Baden-Baden und schrieb hier auch Teile seiner Oper „Die Trojaner“. Auszüge daraus dirigiert Yannick Nézet-Séguin am 3. Juli 2021.

Zwei Aufführungen der Oper „Tosca“ und zwei Konzerte des Orchesters des Mariinsky Theaters beenden die Saison 2020/2021 im Festspielhaus Baden-Baden. Die Inszenierung der Puccini-Oper entstand 2007 in St. Petersburg und wird von Ensemble, Chor und Orchester des Mariinsky Theaters aufgeführt. In zwei Konzerten dirigiert Valery Gergiev zudem das Orchester des Mariinsky Theaters.

Stars der Oper in Konzerten

Die Liste großer Künstler-Namen, die 2020/2021 in Baden-Baden Konzerte und Opernaufführungen gestalten werden, ist lang. Intendant Benedikt Stampa heißt Cecilia Bartoli mit zwei halb-szenischen Aufführungen der Rossini-Oper La Cenerentola (6./8.11.2020) ebenso willkommen wie Diana Damrau, die gemeinsam mit Nicolas Testé am 4.12.2020 den Abend „Royal Affairs – Kings and Queens of Opera“ mitbringen wird. Auch Elena Garanca (14.11.2020), Sonya Yoncheva (12.6.2021) und Plácido Domingo (6.3.2021) werden erwartet.

Entertainment herzlich willkommen

Explizit wies Intendant Benedikt Stampa darauf hin, dass das Festspielhaus Baden-Baden auch Jazz, Pop und Musical ein guter Gastgeber sein möchte. „Ich freue mich in der Saison 2020/2021 auf eine neue Ausgabe des SWR3 New Pop Festivals, auf den modernen Klassiker ‚Stomp‘ und eine Serie des Musicals Ich war noch niemals in New York (13. bis 18.4.2021)“, so Benedikt Stampa.

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Baden-Baden, Festspielhaus, Hamburg Ballett – Orphée et Eurydice, 27.09.2019

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Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

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 John Neumeier / Hamburg Ballett – Orphée et Eurydice

 Saison 2019/2020 – Beginn mit Grundpfeiler europäischer Kulturgeschichte  

Im Festspielhaus Baden-Baden beginnt am 27. September 2019 um 19 Uhr eine neue Ära. Intendant Benedikt Stampa begrüßt das Publikum an diesem Abend als neuer Hausherr in Deutschlands größtem Opernhaus. Zur Eröffnung der Spielzeit 2019/2020 zeigen das Festspielhaus und das Hamburg Ballett John Neumeier die Oper Orphée et Eurydice von Christoph Willibald Gluck. Im Rahmen der Premierenfeier wird der neue Intendant an diesem Abend sein Publikum persönlich begrüßen.

Festspielhaus Baden-Baden / Orphée - © Kiran West

Festspielhaus Baden-Baden / Orphée – © Kiran West

Weitere Vorstellungen der Oper sind am Samstag, 28. September um 18 Uhr sowie am Sonntag, 29. September um 17 Uhr. Eintrittskarten gibt es unter www.festspielhaus.de oder Tel. 07221 / 30 13 101.

Der Salon des 21. Jahrhunderts in Baden-Baden
„Glucks ‚Orphée‘ ist eine Oper, die uns noch heute direkt ins Herz trifft“, sagt der neue Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa. Er möchte mit dem Publikum Meisterwerke neu entdecken und nachspüren, was Europa im Innersten zusammenhält. „Ich bin fest davon überzeugt, dass es Mythen wie diese sind, die maßgeblich dazu beitragen, dass wir so sind, wie wir sind“, sagt der Intendant. Den Sehnsuchtsort Baden-Baden zu einem Salon des 21. Jahrhunderts entwickeln – das hat sich Benedikt Stampa mit Künstlern aus aller Welt auf die Fahnen geschrieben. Zu ihnen zählen in den kommenden Monaten Dirigenten wie Teodor Currentzis, Yannick Nézet-Séguin, Sir Simon Rattle,

Thomas Hengelbrock, Kirill Petrenko und Andris Nelsons sowie Sängerinnen und Sänger wie Cecilia Bartoli, Marlis Petersen, Renée Fleming, Diana Damrau und Jonas Kaufmann. Orchester wie die Berliner Philharmoniker, die Wiener Philharmoniker, das London Symphony Orchestra und das Gewandhausorchester Leipzig kommen 2019/2020 in rascher Folge nach Baden-Baden, der wiedererwachenden Kulturstadt im Herzen Europas.

Orphée et Eurydice – Christoph Willibald Gluck
youtube Trailer des Hamburg Ballett _ John Neumeier
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Grundpfeiler der europäischen Kultur
Die Baden-Badener Premiere der ersten Opernarbeit von Jahrhundert- Choreograf John Neumeier nach langer Zeit trägt verschiedene Botschaften in sich: „Es ist mir wichtig, dass wir mit dem Orpheus-Mythos einen Grundpfeiler der europäischen Kultur neu betrachten“, so Benedikt Stampa. Er ist sich sicher: Die Kunst kann unser Leben verändern, ja, verbessern, wenn wir sie ernst nehmen.

Visionär im Dienste des Publikums
Die aus der griechischen Mythologie erwachsene Geschichte der Oper Orphée et Eurydice handelt vom besten Sänger der Welt, der den Tod seiner Frau beklagt. Durch die Musik gerührt, gestatten die Götter dem Künstler, ins Reich der Toten zu kommen, und geben ihm die Chance, seine Frau Eurydike zu befreien. Der Gesang, der die Herzen der Götter erweicht, steht dabei für die Kunst an sich.

Viele Komponisten wurden durch die Orpheus-Sage angeregt. Nach Claudio Monteverdi, einem der ersten Opernkomponisten überhaupt, schuf Christoph Willibald Gluck Mitte des 18. Jahrhunderts gleich mehrere Fassungen seiner „Orpheus-Oper“, darunter 1774 die nun in Baden-Baden aufgeführte Pariser Fassung. Christoph Willibald Gluck (1714–1787) war der einflussreichste unter den Komponisten, die versuchten, die Oper damals wieder zu dem zu machen, was sie 100 Jahre zuvor schon einmal war: eine Kunst, deren Erzählform  realistischen Prinzipien folgte und nicht allein den technischen Möglichkeiten der Sängerinnen und Sänger. Glucks Ziele waren dramatische Wahrhaftigkeit und die Anteilnahme des Publikums am Gefühlsleben und Schicksal der Charaktere. Die Oper sollte keine leere Rhetorik, sondern dramatische Handlung entwickeln, keine starren Charaktere auf die Bühne stellen, sondern Menschen und ihre Leidenschaften porträtieren.

John Neumeier © IOCO

John Neumeier © IOCO

Getreu der primären Intention des Komponisten, menschliche Gefühle intuitiv erfahrbar zu machen ohne sie hinter musikalischer oder gesangstechnischer Virtuosität zu verstecken, entwickelte der Hamburger Ballettintendant und Chefchoreograf ein „Gesamtkunstwerk“, das die unmittelbare Kommunikation mit dem Publikum mittels wiedererkennbarer, nahbarer Emotionen in den Vordergrund stellt: „Wir alle haben Verlusterfahrungen gemacht –auch wenn sie nicht die Dimension des Wahnsinns erreichen, wie sie meiner Ansicht nach in Orphée gezeigt werden“, so John Neumeier.

Hamburg Ballett trifft Freiburger Barockorchester
Zur Eröffnung der Festspielhaus-Saison 2019/2020 trifft das Hamburg Ballett John Neumeier in Baden-Baden auf ein eigens für diese Aufführungen zusammengestelltes Solistenensemble. Die Musikalische Leitung hat Alessandro De Marchi. Dmitry Korchak (27./29.9.) und Maxim Mironov (28.9.) singen die Partie des Orphée. Arianna Vendittelli ist Eurydice und Marie- Sophie Pollak übernimmt die Rolle des Amour. Im Baden-Badener Orchestergraben nimmt das Freiburger Barockorchester Platz. Das Vocalensemble Rastatt stellt den Chor dieser szenischen Aufführungen.

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

New York, Metropolitan Opera, Herbst 2018 – Yannick Nézet-Séguin new MET Music Director, IOCO Aktuell, 22.09.2018

September 23, 2018 by  
Filed under Hervorheben, Oper, Operette, Personalie, Pressemeldung

Metropolitan Opera und City Opera in New York © IOCO

City Opera und Metropolitan Opera, vl, in New York © IOCO

Metropolitan Opera

 Herbst 2018 – Neuer Music Director der Met
Yannick Nézet-Seguin folgt James Levine

Im Juni 2018 beendete die Metropolitan Opera (Met) New York alle Zusammenarbeit mit ihrem langjährigen Stardirigenten James Levine (*1943). James Levine war über vierzig Jahre, von 1976 bis 2016, Music Director der Met. Die Met begründete die Entscheidung mit sexuellem Fehlverhalten von James Levine.

Yannick Nézet-Seguin, *6.3.1975 Montreal, beginnt nun, im September 2018, seine Tätigkeit als neuer   Music Director der Met; die Ära James Levine ist nun optisch wie akustisch zu Ende. Die folgende Pressemitteilung der Met schildert Pläne und Erwartungen für die kommende Spielzeit. Sehen, hören Sie den Video-Trailer, unten, zwischen Yannick Nézet-Seguin und Met General Manager Peter Gelb, welcher Pläne und Erwartungen für die Tätigkeit von Nézet-Seguin  als neuem Music Director der Met offenbart.

PM der MET: Accelerating his arrival as Music Director by two seasons, Yannick Nézet-Séguin will take up the post in time for the start of the Metropolitan Opera’s 2018–19 season. By freeing up some guest conducting weeks in his busy calendar in both the 2018–19 and 2019–20 seasons, Nézet-Séguin will now be able to conduct three operas and two Met Orchestra concerts at Carnegie Hall in each of those seasons, instead of the two operas per season originally scheduled. With the assumption of the Music Director title in the fall of 2018, Nézet-Séguin will also be taking on the full artistic responsibilities for the orchestra, chorus, and music staff. His full-time collaboration with Met General Manager Peter Gelb on all other artistic matters will also begin at that time. As previously announced, Nézet-Séguin will begin conducting a minimum of five operas per season starting with the 2020–21 season.

The new Music Director will be a significant presence on the podium in the 2018-19 season.In addition to leading the new La Traviata and conducting the two Carnegie Hall concerts, Maestro Nézet-Séguin will also lead revivals of Debussy’s Pelléas et Mélisande and Poulenc’s Dialogues des Carmélites.

MET: Yannick Nézet-Séguin im Gespräch mit General Manager Peter Gelb
Youtube Trailer Metropolitan Opera
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The Met’s 2018-19 season opens on September 24 with Tony Award winner Darko Tresnjak’s new production of Saint-Saëns’s Samson et Dalila, conducted by Sir Mark Elder, starring Roberto Alagna and Elena Garanca in the title roles. Nico Muhly’s new opera Marnie has its North American premiere a few weeks later, conducted by Robert Spano, with Isabel Leonard in the title role. Marnie is directed by Michael Mayer, whois also responsible for a new La Traviata, conducted by Nézet-Séguin and starring Diana Damrau.The final new production is from Sir David McVicar: Cilea’s Adriana Lecouvreur, conducted by Gianandrea Noseda, starring Anna Netrebko in the title role.

Because of the significant production demands and rehearsal time required by the revival of the Lepage Ring cycle, the Met is presenting only four new productions this season. Wagner’s epic four-opera masterwork, Der Ring des Nibelungen, returns to the Met this season for the first time since 2013. Philippe Jordan, Music Director of the Paris Opera, will lead all three cycles of Robert Lepage’s production, beginning March 9, 2019. Soprano Christine Goerke leads the cast with her first Met performancesas the warrior maiden Brünnhilde.

AIDA an der Metropolitan Opera mit Anna Netrebko
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In addition to the Ring, the season features 18 revivals, including Verdi’s Aida, with Anna Netrebko singing the title role for the first time at the Met; Puccini’s La Fanciulla del West, with tenor Jonas Kaufmann returning to the Met to star opposite Eva-Maria Westbroek; and Verdi’s Otello, with Gustavo Dudamel making a highly anticipated Met conducting debut.

“It is wonderful for the entire company that Yannick will assume his duties two seasons ahead of schedule“, said General Manager Peter Gelb.  “The orchestra loves him, the chorus loves him, everyone in the building loves him. He is a truly great artist under whom the Met will only thrive.” Referring to the gift from the Neubauer Family Foundation, Gelb said, “The Met is so fortunate to be the recipient of such enlightened and generous  philanthropy from two of our most loyal supporters, who believe in the power of transformative gifts.”

Yannick Nézet-Séguin said, “The Metropolitan Opera is the greatest opera company in the world and I’m honored to become its next Music Director. I’m eager to continue to collaborate with the Met Orchestra, Chorus, and administration to keep the Met’s artistic standards at the highest level, and to amplify the great work the company already does to reach new audiences and ensure the future of the art form. I have worked with the Neubauers for many years in Philadelphia and know how committed they are to supporting the arts. Their extraordinary generosity for the work of the Philadelphia Orchestra and the Met makes this exciting moment even more humbling for me.”

Jeanette Lerman-Neubauer said, Yannick insists on the timeless virtues that have led the Met to the highest standards of artistic expression. But he also adds a new kind of energy, making opera a compelling choice for broader and younger audiences. We believe his enthusiasm, energy, and inspired music-making will continue to be a major asset for the Met and will push the boundaries even further for what great opera can achieve.”

—| IOCO Aktuell Metropolitan Opera New York |—

Essen, Philharmonie Essen, Yannick Nézet-Séguin Konzert mit Rotterdam Philharmonic Orchestra, 26.08.2018

Juli 6, 2018 by  
Filed under Konzert, Philharmonie Essen, Pressemeldung

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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Yannick Nézet-Séguin © Hans van der Woerd

Philharmonie Essen / Yannick Nézet-Séguin © Hans van der Woerd

Yannick Nézet-Séguin eröffnet die Spielzeit der Philharmonie Essen

Konzert mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra am Sonntag, 26. August 2018, um 19 Uhr

Mit einem großen Orchesterkonzert startet die Philharmonie Essen am Sonntag, 26. August 2018, um 19 Uhr in die neue Saison 2018/2019: Wenige Tage bevor Yannick Nézet-Séguin sein Amt als Musikdirektor der Metropolitan Opera New York antritt, ist er im Alfried Krupp Saal mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra zu erleben. Als Ehrendirigent bleibt er diesem Klangkörper, dem er zehn Jahre als Musikdirektor vorstand, weiterhin verbunden. In diesem Jahr feiert das niederländische Orchester sein 100-jähriges Bestehen. Das Programm in diesem Auftaktkonzert schlägt einen Bogen von der Klassik zur Romantik: Neben Joseph Haydns Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“ und Pjotr I. Tschaikowskis Sinfonie Nr. 4 f-Moll, op. 36 erklingt Franz Liszts zweites Klavierkonzert. Solist ist hier der amerikanisch-israelische Pianist Yefim Bronfman.

Die musikalische Leitung der New Yorker Met ist eine weitere Stufe in der bislang herausragenden Karriere von Yannick Nézet-Séguin: Seit 2012 ist er Musikdirektor des Philadelphia Orchestra, bereits seit 2000 Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des Orchestre Métropolitain (Montreal). Auch in der Philharmonie Essen sorgte der aus Montreal stammende Dirigent schon für mitreißende Konzerterlebnisse, zuletzt 2017 mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra und einem bemerkenswerten Programm mit Werken von Bernstein, Gershwin und Rachmaninow. Als Gastdirigent ist Nézet-Séguin bei zahlreichen bedeutenden Orchestern gefragt, darunter die Berliner und die Wiener Philharmoniker. Seine Operninterpretationen wurden in den bekanntesten Opernhäusern dieser Welt bejubelt, etwa bei den Salzburger Festspielen, in der Mailänder Scala und im Royal Opera House Covent Garden in London.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

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