Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Beilharz – Laufenberg – Rhein-Main Intendanten,IOCO Aktuell, 22.07.2014

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Rhein-Main Musiktheater: Inmitten personeller Erneuerung
Intendant Beilharz: Die letzte Spielzeit am Staatstheater Wiesbaden
Uwe Eric Laufenberg: Neuer Intendant ab September 2014

Bedeutende personelle Wechsel werfen an allen großen Musiktheatern in Rhein-Main lange Schatten. Am Staatstheater Wiesbaden geht der langjährige Intendant Dr. Manfred Beilharz. Sein Nachfolger, Uwe Eric Laufenberg, ex-Intendant der Oper Köln, wurde in Köln mit spektakulären Inszenierungen, Auslastungen von weit über 80% und dem „Opernhaus des Jahres 2012“ auffällig. Laufenberg übernimmt das Hessische Staatstheater Wiesbaden ab Herbst 2014. Die erfolgreiche Wiesbadener Spielzeit 2013/14, die letzte von Intendant Beilharz:  Zeit für Würdigung, Zeit für  Ausblicke.

Rückblick 2013/14: 32 Theaterproduktionen, rund 50 Konzerten, 45 Wiederaufnahmen und vielen Sonderveranstaltungen. 954 Vorstellungen in den unterschiedlichen Spielstätten des Theaters (Großes und Kleines Haus, Kurhaus, Studio, Wartburg, Foyer, Malersaal, Probebühnen und Ballettsäle) und auf Gastspielen mit insgesamt 341.800 Zuschauern und einer Gesamtauslastung von 80% – das ist die beste Jahresbilanz in der 12-jährigen Intendanz von Manfred Beilharz. Mit 5.868.000 Euros beim Ticketverkauf wird die bisherige Höchstmarke der Eigeneinnahmen des Haushaltsjahres 2013  übertroffen.

4.012 Gäste besuchten die kostenlosen Angebote des Theaters wie Einführungen, Diskussionen, Führungen. 9.109 – meist jugendliche – Interessierte nahmen an Workshops, Schulprogrammen und Führungen des Jugendreferats oder an den Schultheatertagen und dem auf zwei Jahre angelegten Projekt move@2014 teil. „Die hohen Auslastungszahlen verdeutlichen das große Interesse des Publikums an unserem vielfältigen Programm, das von Raritäten bis zu Klassikern, von Gastspielen renommierter Häuser bei den Maifestspielen bis zu theatralen Entdeckungen der Neuen Stücken aus Europa reichte“, so der scheidende Intendant Manfred Beilharz:Beim Wiesbadener Publikum möchte ich mich für den enormen Zuspruch bedanken und bei der gesamten Belegschaft für die hervorragende Zusammenarbeit!“

Wiesbadener Spitzenreiter in der Zuschauergunst im Großen Haus war Wagners Der fliegende Holländer mit einer Auslastung von 92,4% (Musikalische Leitung GMD Zsolt Hamar, Regie M. Dijkema) und in der Sparte Tanz Zwischen Mitternacht und Morgen: Schwanensee (Choreografie Stephan Thoss) mit einer sensationellen Auslastung von 100%. Im Schauspiel erreichten Shakespeares Ein Sommernachtstraum (Regie M. Beilharz) mit 94,3% Auslastung dicht gefolgt von Millers Hexenjagd (Regie K. Lauterbach) mit 93,4% Auslastung die höchsten Besucherzahlen. In der Wartburg gehörten Die bessere Hälfte (Regie C. Stolz) mit 99,4% und Tschick (Regie D. Schirdewahn) mit 94,5% Auslastung zu den am besten besuchten Vorstellungen. Publikumsrenner im Kleinen Haus waren außerdem – ungebrochen seit mehreren Spielzeiten – Stairways to Heaven (97,4% Auslastung/ Regie T. Materna) und Emilia Galotti (88,4% Auslastung/ Regie R. Beilharz). Wie gewohnt hatte das Familienstück zu Weihnachtszeit Märchen aus 1001 Nacht eine extrem hohe Besucherzahl (Auslastung 93,6%).

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden war in der vergangenen Spielzeit mehrfach auf Gastspielreisen. So gastierte Büchners Woyzeck in einer Inszenierung von Manfred Beilharz im Frühjahr 2014 beim 5. Internationalen Theaterfestival des Türkischen Staatstheaters in Antalya. Der Barbier von Sevilla in der preisgekrönten Inszenierung von Michiel Dijkema gab im Oktober 2013 am Antipolis Théâtre d’Antibes ein zweitätiges Gastspiel. Nach der Uraufführung im Studio des Staatstheaters Wiesbaden begab sich das internationale Theaterprojekt Peer Gynt aus dem Kosovo des Jungen Staatstheaters in Kooperation mit Qendra Multimedia (Kosovo) und dem Teater de Vill (Schweden) auf eine Balkan-Tournee an unterschiedliche Theater.

Darüber hinaus wurden in der Spielzeit 2013/14 spezifische Sonderprojekte und Kooperationen realisiert: Das Tanzprojekt Loops and Lines des Ballettensembles (Choreografie Stephan Thoss) spürte in Kooperation mit der Musikformation Ensemble Modern Frankfurt dem Andenken Rudolf von Labans nach. Unter der Schirmherrschaft von Pierre Boulez feierte das Projekt move@2014 des Jugendreferats am 5. Juli seine erfolgreiche Uraufführung. Über 250 TeilnehmerInnen des stadtweiten Projekts präsentierten unter großem Applaus die Ergebnisse ihrer 2-jährigen Arbeit als bühnenreife Performance gemeinsam mit dem Orchester des Hessischen Staatstheaters, unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Ott, im Großen Haus.

Oper Köln / Intendant Laufenberg © IOCO

Oper Köln / Intendant Laufenberg © IOCO

Nach einer 12-jährigen Intendanz mit 11.004 Vorstellungen, 544 Ensemblemitgliedern, 479 Gastspielen in aller Welt, 384 Premieren, 334 NEUEN STÜCKEN AUS EUROPA, 286 Versprechern, 269 Maifestspielwerken, 191 Litern echten Tränen, 74 Millionen Einnahmen, 8 ausgefallenen Vorstellungen und 4 Millionen Besuchern verabschiedet sich Dr. Manfred Beilharz von seinem Publikum und wünscht dem Theater für die Zukunft alles Gute.

Ausblick 2014/15: Neue Führungsgeneration in Rhein-Main

2014 wird zu einem Jahr der Erneuerung aller Musiktheater in Rhein-Main: Die Großstädte Frankfurt, Mainz, Wiesbaden und Darmstadt formen als Region Rhein-Main eine der wirtschaftlich wie kulturell stärksten Regionen Deutschlands. Vier bedeutende, miteinander konkurrierende kommunale Musiktheater sind Leuchttürme der Kultur der Region: Die Oper Frankfurt mit 1.369 Sitzplätzen das größte Musiktheater der Region; das Hessische Staatstheater Wiesbaden (1.041 Plätze); das Staatstheater Darmstadt (956 Plätze) und das Staatstheater Mainz (839 Plätze). Rhein-Main-Besonderheit   2014: In allen vier Musiktheater war die Besetzung der Chefsessel zentrales Thema. Nach Wiesbaden kommt der charismatische Uwe Eric Laufenberg, in Mainz übernimmt  Markus Müller 2014 die Intendanz, in Darmstadt löst Karsten Wiegand Intendant John Dew nach pikanten Führungsquerelen ab. Die Stadt Frankfurt wiederum verlängerte gerade den noch bis 2018 laufenden Vertrag des Langzeit-Intendant der Oper Frankfurt, Bernd Loebe, 63,  vorzeitig, über 2018 hinaus bis 2023. Die frühe wie langfristige  Vertragsverlängerung ist ungewöhnlich. Frankfurts Kulturdezernent Felix Semmelroth nannte für diesen exquisiten Versorgungsvertrag nur übliche Gründe (gute bisherige Arbeit, hohe Auslastung, Sicherung von Kontinuität), welche für viele Intendanten Deutschlands zutreffen.

IOCO / Viktor Jarosch / 22.07.2014

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Wien, Volksoper Wien, Ballettpremiere von EIN REIGEN, 29.04.2014

April 25, 2014 by  
Filed under Premieren, Pressemeldung, Volksoper Wien

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Volksoper Wien

Ballettpremiere   Ein Reigen

Volksoper Wien / Ein Reigen_Mihail Sosnovschi und Maria Yakovleva   ©Leopold Museum Wien_Barbara PalffyDer historische Hintergrund des Fin de Siècle und Arthur Schnitzlers Drama Ein Reigen (1897) dienen Ashley Page und Antony McDonald als Ausgangspunkt für ihr neues Ballett Ein Reigen. Die Biographien der handelnden Persönlichkeiten und die tatsächlichen geschichtlichen Ereignisse werden nicht einfach nacherzählt, sondern verdichten sich vielmehr zu einer freien Collage. Der Engländer Ashley Page, der bis 2012 dem Scottish Ballet als Direktor vorstand, ist durch seine Choreographie für das Neujahrskonzert 2013 der Wiener Philharmoniker auch dem österreichischen Publikum bekannt geworden. Antony McDonald ist international als Regisseur und Bühnenbildner zahlreicher Produktionen hervorgetreten. Als musikalische Grundlage des Balletts dienen Kompositionen der Epoche.

Konzept: Antony McDonald und Ashley Page, Choreographie: Ashley Page Musik: Alban Berg, Béla Fischer, Erich Wolfgang Korngold, Gustav Mahler, Maurice Ravel, Arnold Schönberg, Alexander Zemlinsky, Bühnenbild und Kostüme: Antony McDonald, Licht: Peter Mumford, Dirigent: Wolfgang Ott

Mit: Nina Poláková, Maria Yakovleva, Alice Firenze, Ketevan Papava, Ioanna Avraam, Dagmar Kronberger, Eszter Ledán, Robert Gabdullin, Kirill Kourlaev, Roman Lazik, Davide Dato, Eno Peci, Mihail Sosnovschi, Alexis Forabosco, András Lukács, Christoph Wenzel, Kamil Pavelka, Wiener Staatsballett

Premiere am 29. April 2014
Vorstellungen am 2., 26. Mai, 5., 20., 26., 29. Juni 2014

Pressemeldung Volksoper Wien

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Ballettpremiere: DER DUFT DER DINGE, 15.02.2014

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Premiere: DER DUFT DER DINGE

 
Ein TanzPAARFUM
Ballettabend von Stephan Thoss und Giuseppe Spota
Mit dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden
 
Samstag, 15. Februar, 19.30 Uhr, Großes Haus
 
Musikalische Leitung Wolfgang Ott
 
Stephan Thoss hat sich für seinen letzten Wiesbadener Ballettabend etwas Besonderes ausgedacht: Zum Abschied möchte er nochmals seine eigenwillige Ader des tänzerischen Humors zeigen und Raum bieten für junge choreografische Talente. So entsteht gemeinsam mit Kompaniemitglied Giuseppe Spota ein duftendes TanzPAARFUM.
 
Tanz und Theater sind gewöhnlich eine Angelegenheit für Auge und Ohr, die Welt der Düfte spielt bei einer Bühnenaufführung selten eine Rolle. Der neue Ballettabend taucht spielerisch in das stimulierende Reich der Gerüche ein und leiht sich aus ihr Inspiration und Idee, um mit den Düften des Lebens zu assoziieren.
 
Seien Sie gespannt auf einen sinnlichen Umgang dieser beiden Choreografen und ihrer Tänzer mit dem Reich der Düfte und lassen Sie sich verführen!
 
Weitere Vorstellungen: Fr 28.2. und Do 13.3., 19.30 Uhr, Großes Haus
 
 
 
 
Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Oster-Spezial: WOZZECK, EIN WINTERNACHTSTRAUM, DER VOGELHÄNDLER, FAUS, 29.03. bis 01.04.2013

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Kaufhold

Oster-Spezial am Staatstheater Wiesbaden mit vielen Überraschungseiern

 
Karfreitag, 29. März: Wiederaufnahme-Premiere Wozzeck I 19.30 Uhr I Großes Haus
Samstag, 30. März: Ein Winternachtstraum I 19.30 Uhr I Großes Haus
Ostersonntag, 31. März: Der Vogelhändler I 18.00 Uhr I Großes Haus
Ostermontag, 1. April: Faust I 18.00 Uhr I Großes Haus
 
Über die Osterfeiertage vom 29. März bis 1. April zeigt das Hessische Staatstheater Wiesbaden ein abwechslungsreiches Osterprogramm mit vielen Überraschungen und bietet außerdem eine besondere Aktion: Theaterbegeisterte erhalten zwei Theatertickets zum Preis von einem für ausgewählte Vorstellungen an den Osterfeiertagen. 
 
Zum 200. Geburtstag von Georg Büchner wird Alban Bergs Oper Wozzeck an Karfreitag, 29. März wiederaufgenommen. Damit kehrt Manfred Beilharz‘ Inszenierung, die gerade mit großem Erfolg in Tel Aviv gezeigt wurde, im Büchner-Jahr 2013 wieder ins Repertoire zurück. 
 
Der neuste Ballettabend des Staatstheaters Wiesbaden  Ein Winternachtstraum zeigt am Samstag, 30. März zwei leidenschaftlich körperliche Choreografien: True or not True von Stephan Thoss und Walking Mad des renommierten Gastchoreografen Johan Inger. Live begleitet werden die Tänzerinnen und Tänzer vom Hessischen Staatsorchester Wiesbaden unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Ott mit Stücken von Bernard Herrman, P?teris Vasks, Fazil Say, Alfred Schnittke, György Kurtág, Johannes Schöllhorn, Maurice Ravel und Arvo Pärt.
 
Operettenfans sollten die letzte Möglichkeit in dieser Spielzeit nutzen und am Ostersonntag, 31. März 2013 Carl Zellers Der Vogelhändler besuchen. Das Hauptwerk der deutschen Klassik Faust. Der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang von Goethe folgt am Ostermontag, 1. April 2013 auf der Bühne des Großen Hauses. 
 

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