Hagen, Theater Hagen, Letzte Vorstellung Cardillac, 09.02.2020

Februar 6, 2020 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

„Cardillac“– Oper von Paul Hindemith
am Sonntag, 9. Februar 2020, 18.00 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus)
Letzte Vorstellung

Eine letzte Gelegenheit gibt es, die beeindruckende und selten zu erlebende Oper „Cardillac“ von Paul Hindemith (in deutscher Sprache mit Übertexten) im Theater Hagen zu besuchen: am 9. Februar 2020 mit Beginn um 18.00 Uhr (Großes Haus).

Schmuck verkaufen und den Käufer dann hinterrücks ermorden, um auf diese Weise Schmuck und Geld behalten zu können, klingt nach einem rein materialistisch motivierten Geschäftsmodell. Nicht so beim Goldschmied Cardillac, der doch genau das tut. Aber er mordet eben nicht aus Geldgier, sondern schlicht, weil er nicht ertragen kann, dass ‚sein’ Schmuck nicht mehr bei ihm ist – der Künstler wird zum Psycho-Serientäter, und eine Stadt sucht einen Mörder …

Theater Hagen / Cardillac - Thomas Berau (Cardillac), Thomas Paul (Kavalier). - © Klaus Lefebvre

Theater Hagen / Cardillac – Thomas Berau (Cardillac), Thomas Paul (Kavalier). – © Klaus Lefebvre

E.T.A. Hoffmann hat mit seiner Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“ den Stoff für diesen Krimi geliefert, den Paul Hindemith in den 1920er Jahren, zur Zeit von ‚Bauhaus‘ und ‚neuer Sachlichkeit‘, vertont hat.

Für die Umsetzung dieses Künstler-Psycho-Dramas zeichnen Jochen Biganzoli (Inszenierung), Wolf Gutjahr (Bühne), Katharina Weissenborn (Kostüme), Hans-Joachim Köster (Licht), Wolfgang Müller-Salow (Choreinstudierung) und Francis Hüsers (Dramaturgie) verantwortlich. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Joseph Trafton.

Diese klangreiche, dramatische, fesselnde Oper wird präsentiert von: Thomas Berau (Cardillac), Angela Davis (Cardillacs Tochter), Milen Bozhkov (Offizier), Thomas Paul (Kavalier), Veronika Haller (Eine Dame), Ivo Stánchev (Goldhändler), Kenneth Mattice (Der Führer der Prévôté); Chor und Extrachor des Theaters Hagen, Statisterie des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Diese Produktion wurde freundlicherweise von der Bürgerstiftung der Theaterfreunde Hagen unterstützt.

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Hagen, Theater Hagen, Premiere ORFEO ED EURIDICE – Chr. W. Gluck, 29.02.2020

Februar 5, 2020 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

ORPHEUS UND EURYDIKE  –  Christoph Willibald Gluck

Fassung der Uraufführung, Wien 1762

Premiere: SAMSTAG, 29. FEBRUAR 2020, 19.30 Uhr

Am Anfang von Glucks Oper Orpheus und Eurydike steht Orpheus‘ tief empfundene Trauer um seine verstorbene Frau Eurydike. Ein Leben ohne sie kann er sich nicht vorstellen. Auch die Götter haben Mitleid mit Orpheus, der seinen Verlust so wunderschön besingt: Sie erlauben ihm, lebendig das Reich der Toten zu betreten – als Versuch, die Geliebte von dort ins wirkliche Leben zurückzuholen. Auf dem Weg ins Elysium muss Orpheus zunächst an den Furien vorbei, die er durch seinen Gesang besänftigen kann. Doch die Wiederbegegnung mit Eurydike ist getrübt: Die Götter haben Orpheus verboten, sich zu ihr umzudrehen – wenn er es doch tut, kann seine verstorbene Frau das Totenreich nicht mit ihm verlassen …

Christoph Willibald Gluck  © IOCO

Christoph Willibald Gluck © IOCO

Diese erste so genannte „Reformoper“ in italienischer Sprache wurde 1762 in Wien uraufgeführt. Mit etwa 90 Minuten Dauer und einem nur dreiköpfigen Solistenensemble gegenüber einem ausgiebig eingesetzten Chor in schnell wechselnden Rollen zeigt das Werk formal eine bewundernswerte Knappheit der Mittel, die als Verstärkung des Ausdrucks wirkt. Zu Recht gilt Glucks „Orpheus“-Oper bis heute als Kleinod höchster Opernkunst, weil sich in dieser Musik das so menschliche Schicksal des tragischen Sängers unwiderstehlich mitfühlen lässt.

Die erstmals am Theater HAGEN wirkende Regisseurin Kerstin Steeb und ihr Team bringen Orpheus und Eurydike auf diese Bühne und greifen dabei Fragen rund um Trauer und Tod auf, die in Glucks Meisterwerk anklingen.

Musikalische Leitung: Steffen Müller-Gabriel Inszenierung: Kerstin Steeb  Bühne und Kostüme: Lorena Díaz Stephens, Jan Hendrik Neidert  Choreographie: Francesco Vecchione  Licht: Hans-Joachim Köster  Choreinstudierung: Wolfgang Müller-Salow  Dramaturgie: Rebecca Graitl

Mit: Anna-Doris Capitelli, Angela Davis, Cristina Piccardi  Chor des Theaters Hagen  Ballett des Theaters Hagen  Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Vorstellungen: 7.3. (19.30 Uhr); 22.3. (18.00 Uhr); 27.3. (19.30 Uhr); 5.4.(15.00 Uhr); 11.4. (19.30 Uhr); 26.4. (18.00 Uhr); 21.6.2020 (15.00 Uhr); Gastspiel in Coesfeld: 18.6.2020

Mit freundlicher Unterstützung des Versicherungsbüros Kleine KG, Hagen

WERKSTATT-PROBE (Einführungsveranstaltung): Dienstag, 25.2.2020, 18.15 Uhr, Theatercafé / Großes Haus / Eintritt frei

DIE STUNDE DER KRITIK: Freitag, 22.3.2020, im Anschluss an die Vorstellung, Theatercafé • Eintritt frei

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Hagen, Theater Hagen, Premiere ZAR UND ZIMMERMANN, 01.02.2020

Januar 30, 2020 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

PREMIERE IM THEATER HAGEN:
„ZAR UND ZIMMERMANN“

Komische Oper von Albert Lortzing
In deutscher Sprache mit Übertexten

AM SAMSTAG, 1. Februar 2020, 19.30 Uhr ? THEATER HAGEN (Grosses Haus)

Die nächste Premiere im Theater Hagen findet am 1. Februar 2020 mit Beginn um 19.30 Uhr im Großen Haus statt. Aufgeführt wird die Neuinszenierung der Komischen Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lotzing mit einer neuen Dialogfassung von Holger Potocki (in deutscher Sprache mit Übertexten).

Theater Hagen / Zar und Zimmermann © Klaus Lefebvre.

Theater Hagen / Zar und Zimmermann © Klaus Lefebvre.

Dem Bürgermeister der holländischen Stadt Saardam namens van Bett ist es gelungen, aus der ruinösen Schiffswerft ein boomendes Startup-Unternehmen für Militärschiffe und Kriegs-U-Boote zu machen. Von diesem Erfolg beflügelt, will er niederländischer Ministerpräsident werden. Doch van Betts Wahlkampfmaschine stottert: Sein Referent schickt ihn in die falschen Städte, eine kreativ-anarchische Widerstandsgruppe lässt ihm keine Ruhe, in der von ihm selbst entworfenen Firmenzentrale breiten sich liberale Tendenzen aus und auch die Umfrageergebnisse sind mau …
Als jedoch ein Gesandter der britischen Nach-Brexit-Regierung seine Kooperation anbietet, ergeben sich ganz neue Optionen: Die Hinweise verdichten sich, dass ein unehelicher Sohn des russischen Präsidenten inkognito auf der Werft arbeitet, um seine Bildung als möglicher Nachfolger des Vaters zu vervollkommnen. Allerdings ist es mit van Betts Scharfsinn nicht so weit her – er identifiziert mit Peter Iwanow den falschen Russen, und allmählich entgleitet ihm alles …

Albert Lortzing schuf mit seiner 1837 in Leipzig uraufgeführten Spieloper ein unterhaltsames Verwechslungsstück, das durch musikalischen Witz und liebevolle Karikaturen besticht. Mit neu geschriebenen Dialogen bringt das Regie-Team dieses Werk als Agententhriller-Komödie in die Gegenwart.
Nachdem sie zuletzt die Operetten „Frau Luna“ und „Pariser Leben“ für das Theater Hagen auf die Bühne brachten, kehren das Erfolgsduo mit Holger Potocki (Regie) und Lena Brexendorff (Bühne und Kostüme) für „Zar und Zimmermann“ zurück. Für die musikalische Einstudierung und Leitung zeichnet der 1. Kapellmeister und stellv. Generalmusikdirektor Rodrigo Tomillo verantwortlich, für die Choreinstudierung Chordirektor Wolfgang Müller-Salow, für die Choreographie Farid Halim, für die Lichtgestaltung Hans-Joachim Köster und für die Dramaturgie Rebecca Graitl.

Es singen und spielen: Alina Grzeschik, Olaf Haye, Markus Jaursch, Sebastian Joest, Kenneth Mattice, Musa Nkuna, Marie-Pierre Roy, Richard van Gemert; Chor des Theaters Hagen; Extrachor des Theaters Hagen; Statisterie des Theaters Hagen; Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Vorstellungen: 8.2. (19.30 Uhr); 12.2. (19.30 Uhr); 21.2. (19.30 Uhr); 1.3. (18.00 Uhr); 12.3. (19.30 Uhr); 20.3. (19.30 Uhr); 26.3. (19.30 Uhr); 22.4. (19.30 Uhr); 2.5.2020 (19.30 Uhr)

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Hagen, Theater Hagen, Hoffmanns Erzählungen – Jacques Offenbach, IOCO Aktuell, 29.11.2019

November 29, 2019 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN  – Jacques Offenbach

Intendant Francis Hüsers inszeniert

Premiere 30. NOVEMBER 2019, 19.30 Uhr

Die Premiere von Hoffmanns Erzählungen am Theater Hagen findet am 30. November 2019 statt. IOCO wird dazu berichten. 

Aufgeführt wird die Neuinszenierung der Oper Hoffmanns Erzählungen (Les Contes d’Hoffmann) von Jacques Offenbach (Libretto von Jules Barbier; Fassung: Choudens-Guiraud 1907), in französischer Sprache mit deutschen Übertexten.

Jacques Offenbach Paris © IOCO

Jacques Offenbach Paris © IOCO

Diebe, die es auf Schatten und Spiegelbilder abgesehen haben; eine längst verstorbene Mutter, die in den Gesang ihrer Tochter einstimmt; ein Wesen zwischen Mensch und Maschine; geheimnisvolle Doppelgänger – in den Werken des deutschen romantischen Dichters E.T.A. Hoffmann werden die Leser in phantastische Welten geführt, in denen die Gesetze der Logik und Vernunft außer Kraft gesetzt sind. 30 Jahre nach dem Tod E.T.A. Hoffmanns griffen Jules Barbier und Michel Carré auf drei Erzählungen des Autors zurück und machten daraus ein Schauspiel. Ihre Idee war es auch, den Dichter Hoffmann selbst als Protagonisten auf die Bühne zu bringen. Der Komponist Jacques Offenbach, dessen 200. Geburtstag in 2019 gedacht wird, verwendete dieses Stück als Vorlage für seine letzte, abwechslungs-, fantasie- und überaus melodienreiche Oper, die unvollendet blieb und erst posthum 1881 in Paris zur Uraufführung gebracht wurde.

Intendant Francis Hüsers inszeniert Hoffmanns Erzählungen für das Theater Hagen. Zum Produktionsteam gehören: Alfred Peter (Bühne), Katharina Weissenborn (Kostüme), Eric Rentmeister (Choreographie), Martin Gehrke (Licht) sowie Generalmusikdirektor Joseph Trafton (musikalische Einstudierung und Leitung), Wolfgang Müller-Salow (Choreinstudierung), Rebecca Graitl (Dramaturgie).

Theater Hagen / Hoffmanns Erzählungen - hier: Thomas Paul als Hoffmann, Netta Or als Giulietta © Klaus Lefebvre

Theater Hagen / Hoffmanns Erzählungen – hier: Thomas Paul als Hoffmann, Netta Or als Giulietta © Klaus Lefebvre

In der Inszenierung wird Hoffmanns Blickwinkel mit der Perspektive von vier Frauen konfrontiert, die sich in ein Spiel mit ihm begeben und ihn dabei herausfordern. Dadurch entsteht ein Ringen um Macht und Ohnmacht, um die Deutungshoheit über die Geschichten Hoffmanns und nicht zuletzt um das wahre Wesen der Liebe.

Es singen und spielen: Marilyn Bennett (Stimme der Mutter), Angela Davis (Antonia), Boris Leisenheimer (Spalanzani), Maria Markina (Muse/Nicklausse), Kenneth Mattice (Hermann/Schlemihl), Netta Or (Giulietta), Matthew Overmeyer (Nathanael), Thomas Paul (Hoffmann), Cristina Piccardi (Olympia), Steven Scheschareg alternierend mit Dong-Won Seo (Lindorf/Coppélius/Miracle/ Dapertutto), Ivo Stánchev (Luther/Crespel), Richard van Gemert (Andrès/Cochenille/Pitichinaccio/Frantz), Chor des Theaters Hagen, Extrachor des Theaters Hagen, Statisterie des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Vorstellungen: 6.12. (19.30 Uhr); 20.12. (19.30 Uhr); 26.12. (16.00 Uhr); 29.12.2019 (15.00 Uhr); 12.1. (18.00 Uhr); 19.1. (18.00 Uhr); 15.2. (19.30 Uhr); 4.3. (19.30 Uhr); 21.3. (19.30 Uhr); 1.4.2020 (19.30 Uhr); Gastspiel in Remscheid: 25.1.2020

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331/207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331/207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.


„Jacques Offenbach – Meister des Vergnügens“

Heiko Schon liest aus seinem Buch: Freitag, 6.12.2019, 18.30 Uhr, Theatercafé – Eintritt frei

Die Stunde der Kritik: Freitag, 20.12.2019, im Anschluss an die Vorstellung, Theatercafé – Eintritt frei. – Zu Gast: Karl Gabriel von Karais (Das Opernglas)

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