Berlin, Berliner Philharmoniker, Jubiläumsedition der Berliner Philharmoniker und der Deutschen Grammophon Legendäre Aufnahmen aus 100 Jahren, 02.09.2013

September 2, 2013 by  
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Berliner Philharmoniker

Die Jubiläumsedition der Berliner Philharmoniker und der Deutschen Grammophon

Legendäre Aufnahmen aus 100 Jahren

 
 
Vor wenigen Wochen haben wir Ihnen eine besondere Jubiläumsedition angekündigt: Auf 50 CDs feiern wir die Zusammenarbeit der Berliner Philharmoniker mit der Deutschen Grammophon, die seit stolzen 100 Jahren besteht. Jetzt ist diese exklusive Veröffentlichung zum Preis von 100 Euro lieferbar – noch vor der offiziellen Markteinführung. Ebenfalls nur bei uns liegt ein kostenloser 7-Tage-Gutschein für die Digital Concert Hall bei.
 
Kaum ein großer Name fehlt in dieser Edition – von Arthur Nikisch, der 1913 die erste Aufnahme mit Beethovens Fünfter Symphonie realisierte, über zahlreiche wichtige Zeugnisse der Karajan-Ära bis hin zur Gegenwart mit Sir Simon Rattle und Gustavo Dudamel. Unter den Aufnahmen befinden sich viele, die Schallplattengeschichte geschrieben haben: Leonard Bernsteins einziger philharmonischer Auftritt mit Mahlers Neunter Symphonie, Claudio Abbados Mozart-Requiem aus Salzburg, Schumanns Vierte mit Wilhelm Furtwängler. Auch die Liste der beteiligten Solisten liest sich beeindruckend: mit Martha Argerich, Anne-Sophie Mutter, Mstislav Rostropovich, Maurizio Pollini, Krystian Zimerman und vielen anderen.
 
 
Berliner Philharmoniker & Deutsche Grammophon
Jahrhundert-Edition
Legendäre Aufnahmen aus 100 Jahren
 
Claudio Abbado, Leonard Bernstein, Karl Böhm, Pierre Boulez, Gustavo Dudamel, Ferenc Fricsay, Wilhelm Furtwängler, Carlo Maria Giulini, Paul Hindemith, Herbert von Karajan, Rafael Kubelik, Arthur Nikisch, Sir Simon Rattle, Richard Strauss
 
Géza Anda, Martha Argerich, Shura Cherkassky, Pierre Fournier, Wilhelm Kempff, Magdalena Kozená, Anne-Sophie Mutter, Maurizio Pollini, Mstislav Rostropovich, Krystian Zimerman
 
—| Pressemeldung Berliner Philharmoniker |—

Frankfurt, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Neue Konzertreihe mit Studierenden der HfMDK in der Seniorenresidenz KURSANA Villa Frankfurt, 25.08.2013

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Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Konzerte in der Villa.

Neue Konzertreihe mit Studierenden der HfMDK in der Seniorenresidenz KURSANA Villa Frankfurt

 
Julia Okruashvili (Klavier) mit Werken von Johann Sebastian Bach
 
Auftaktveranstaltung am Sonntag, den 25. August um 15.30 Uhr
Seniorenresidenz KURSANA Villa Frankfurt
Eschersheimer Landstraße 125, 60322 Frankfurt am Main
 
Eintritt frei, Spenden zugunsten der Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder
 
Ein musikalisches Highlight im Monat wollte die Kursana Villa Frankfurt ihren Bewohnern, Angehörigen und externen Besuchern zukünftig anbieten; zumal viele der Bewohner zeitlebens begeisterte Opern- und Konzertbesucher sind. Nach dem Motto „Wenn das
Gute liegt so nah …“ musste Direktor Hans-Walter Kappes, um die Idee realisieren zu können, nicht lange suchen, befindet sich doch die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) in unmittelbarer Nachbarschaft.
„…dann wäre man dumm, diese Gelegenheit nicht zu nutzen. Ich bin davon begeistert, gemeinsam mit der Hochschule ein neues Konzept in unserem Haus umzusetzen. Denn was sonst als Musik und Kunst verbindet zwischen Menschen und Generationen“, so
Kappes.
 
So werden in Zukunft Studierende der HfMDK jeweils an einem Sonntag im Monat in der Kursana Seniorenresidenz konzertieren. Herausragende Solistinnen und Solisten präsentieren spannende und abwechslungsreiche musikalische Programme – und damit
das hohe Niveau der künstlerischen Ausbildung an Hessens Hochschule für Musik, Theater und Tanz.
 
Der Auftakt der Veranstaltungsreihe am 25. August ist dem Komponisten Johann Sebastian Bach gewidmet. Die junge Pianistin Julia Okruashvili umrahmt ihr Programm denn auch mit zwei Transkriptionen, haben sich Klavierbearbeitungen von Werken
Johann Sebastian Bachs doch seit dem 19. Jahrhundert fast schon zu einem eigenen Genre entwickelt.
 
So eröffnet sie ihr Konzert mit der bekannten d-Moll-Chaconne von Ferruccio Busoni, einem Standardwerk im virtuosen Klavierrepertoire und beendet es mit dem Präludium und der Fuge für Orgel C-Dur BWV 545 in der nicht minder technisch und musikalisch anspruchsvollen Klavierbearbeitung von Franz Liszt. Darüber hinaus sind zu hören der Choral „Jesu bleibet meine Freude“ aus der Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“ BWV 147 sowie das Choralvorspiel „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 645 in der Transkription des deutschen Pianisten Wilhelm Kempff sowie die Toccata c-moll BWV 911. Die Besucher werden ein gleichermaßen virtuosbrillantes und wie gesanglich-lyrisches Konzertprogramm erleben.
 
Das Konzertprogramm im Überblick:
Johann Sebastian Bach (1685-1750) Ferruccio Busoni (1866-1924)
Chaconne d-moll (aus der Partita d-moll BWV 1004 für Violine solo)
Johann Sebastian Bach
„Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 645
Choralvorspiel
(Bearbeitung für Klavier Wilhelm Kempff)
Johann Sebastian Bach
Toccata c-moll BWV 911
Johann Sebastian Bach
„Jesus bleibt meine Freude“ BWV 147
Choral aus der Kantate ,,Herz und Mut und Tat und Leben“
(Bearbeitung für Klavier Wilhelm Kempff)
Johann Sebastian Bach – Franz Liszt (1811-1886)
Präludium und Fuge für Orgel C-Dur BWV 545
 
Die Pianistin Julia Okruashvili, 1983 in Moskau geboren, wurde am dortigen College des Staatlichen Konservatoriums ausgebildet und studierte danach am Tschaikowsky- Konservatorium, wo sie 2007 das Diplom „mit Auszeichnung“ erhielt. In gleichem Jahr nahm Prof. Lev Natochenny Julia Okruashvili in seine Klasse an der HfMDK auf, im Januar
2011 beendete sie ihr Studium mit dem Konzertexamen.
Julia Okruashvili ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe für junge Pianisten, u.a. in Wolgograd, beim Internationalen Maria-Yudina-Wettbewerb in St. Petersburg, beim internationalen Firkusny-Wettbewerb und beim „Citta di Pinerolo“. Im Sommer 2006 gewann sie an der ,,VIP Academy“ in Wien den ,,Rosario-Marciano-Preis“ und wurde für eine Aufführung eines Mozart-Klavierkonzerts mit Orchester ausgewählt. 2010 wurde Julia Okruashvili als Stipendiatin für die „Live Music Now“ aufgenommen. Im selben Jahr spielte sie als Solistin mit dem Frankfurter Museumsorchester und dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden. Im Sommer 2011 gewann sie den ersten Förderpreis bei der ,,International Klavier Academy Freiburg“. Julia Okruashvili nahm unter anderen teil an den Meisterklassen mit den Professoren Boris Petrushansky, Arnulf von Arnim, Stephan
Möller, Jura Margulis und Dmitry Bashkirov. Seit 2007 war sie bei den Weilburger Schlosskonzerten, beim Rheingau Musik Festival, beim Mosel Musikfestival, bei den Kasseler Musiktagen und in der Alten Oper in Frankfurt zu sehen.
 
—| Pressemeldung Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt |—

Essen, Philharmonie Essen, Bach-Recital mit dem Pianisten David Fray, 02.02.2013

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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen © PE-Frank Vinken

Philharmonie Essen © PE-Frank Vinken

Bach-Recital mit dem Pianisten David Fray

Sonntag, 3. Februar 2013,  17 Uhr
 
Für David Fray ist Johann Sebastian Bachs Musik immer ein Balanceakt – zwischen Ausdruck und Intellekt, zwischen Emotion und Technik. Am Sonntag, 2. Februar 2013, um 17 Uhr kann der junge Pianist seinen außergewöhnlichen Zugang unter Beweis stellen: In der Philharmonie Essen spielt Fray ein reines Bach-Programm. Dabei kombiniert er die beiden Partiten Nr. 2 c-Moll (BWV 826) und Nr. 6 e-Moll (BWV 830) mit den Toccaten c-Moll (BWV 911) und e-Moll (BWV 914).
 
In den Momenten, in denen ich seine Partiten spiele, passiert etwas Besonderes: Ich bin plötzlich kein Pianist mehr, kein Musiker, und schon gar kein Künstler. Mit Bach werde ich am Klavier zum Menschen, der die Ehre hat, eine menschliche Botschaft zu übermitteln“, mit diesen Worten bringt David Fray seine besondere Wertschätzung für den Komponisten zum Ausdruck. Schon mit seinem ersten Album, in dem der Franzose Bach-Werke mit Kompositionen des Avantgardisten Pierre Boulez verband, bewies er großes Gespür für außergewöhnliche musikalische Konzepte. Und dass „Spiegel Online“ ihm „den aufregendsten Bach seit Jahrzehnten“ bescheinigt, ist sicher kein Zufall. Von Presse und Publikum wird David Fray oft mit Glenn Gould verglichen. Er selbst sieht sein Vorbild aber vor allem im Pianisten Wilhelm Kempff, dessen „perfekte Kombination aus strukturellem Denken und purer Poesie“ ihn beeindruckt.
—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—