Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere IM WEISSEN RÖSSL von Ralph Benatzky, 26.11.2016

November 14, 2016 by  
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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

IM WEISSEN RÖSSL von Ralph Benatzky

Premiere Operette Im Weissen Rössl am 26. November 19.30 Uhr,  weitere Spieltermine: 29.11., 3., 5., 12., 17., 25. und 31.12.2016, 5. und 15.1., 7.2., 12.3., 4., 7., 9., 16. und 26.4. sowie 21.5.2017

 Mainz / Theater_Im weissen Rössl_Anika Baumann_Rüdiger Hauffe © Martina Pipprich

Mainz / Theater_Im weissen Rössl_Anika Baumann_Rüdiger Hauffe © Martina Pipprich

In dem guten, alten Operetten-Film Im Weißen Rössl aus dem Jahr 1960 war die Welt noch in Ordnung: Die Haartolle saß, Waltraud Haas lächelte bedeutungsvoll in die Kamera und Peter Alexander durfte sich durchs Salzkammergut singen. Der Film trug sicherlich zur Popularität der ursprünglich 1930 entstandenen gleich­namigen Operette bei, er tat dem Werk und dem Genre aber auch einen Bärendienst. Denn Im Weißen Rössl steht keineswegs für betuliche Heimatromantik und Schunkelharmonie, sondern es handelt sich um eine bitterböse, ironiegetränkte Berli­ner Operette. Der beginnende Massentourismus wird hier genauso auf die Schippe genommen, wie mit alpenländischem Kolorit und Berliner-Schnauze-Kli­schee gespielt. Wenn Wilhelm Gieseke und der „schöne“ Sigismund über Hemdhosen-Patente streiten, die Rössl-Wirtin ihrem Stammgast Dr. Siedler hinterher­schmachtet, während dieser doch Ottilie sein Herz schenken will, und die Chefin nicht bemerkt, dass die „verliebten Kuhaugen“ des Zahlkellners Leopold nur ihr gelten, dann ist alles bereit für Verwirrung, Witz und beste Unterhaltung.

Das Regieduo Peter Jordan und Leonhard Koppelmann, die sich mit Pension Schöller in Mainz vorgestellt haben, werden in dieser spartenübergreifenden Pro­duktion beweisen, dass sie Meister der doppelbödigen Unterhaltung sind.

Musikalische Leitung: Paul-Johannes Kirschner, Inszenierung: Peter Jordan und Leonhard Koppelmann, Bühne: Christoph Schubiger, Kostüme: Barbara Aigner, Dramaturgie: Lars Gebhardt, Malin Nagel
Josepha Vogelhuber: Anika Baumann, Leopold Brandmeyer: Rüdiger Hauffe Wilhelm Giesecke: Clemens Dönicke / Ks. Jürgen Rust Ottilie: Dorin Rahardja Dr. Erich Siedler: Alexander Spemann Sigismund Sülzheimer: Daniel Friedl Prof. Dr. Hinzelmann: Erik Raskopf Klärchen: Alexandra Samouilidou,   Ensemble der Musical Arts Academy Mainz Mainzer Schülerblaskapelle Chor des Staatstheater Mainz Philharmonisches Staatsorchester Mainz,   PMSttMz

Premiere Im Weissen Rössl am 26. November 19.30 Uhr, Weitere Spieltermine: 29.11., 3., 5., 12., 17., 25. und 31.12.2016, 5. und 15.1., 7.2., 12.3., 4., 7., 9., 16. und 26.4. sowie 21.5.2017

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

 

Leipzig, Oper Leipzig, Premiere: IM WEISSEN RÖSSL, 25.10.2014

Oktober 17, 2014 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Adreas Bikigt

Oper Leipzig © Adreas Bikigt

Premiere:

IM WEISSEN RÖSSL von Ralph Benatzky

Premiere am  25.10.2014, Weitere Vorstellungen: 26. Oktober, 1./2./4./22./23./25. November, 25. Dezember, 21./22. März, 4./5. April

Singspiel in drei Akten | Musik von Ralph Benatzky u.a. | Text von Hans Müller und Erik Charell nach dem Lustspiel (1898) von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg

Türkis-blau der Wolfgangsee, saftig-grün die Berge und gold-gelb die strahlende Sonne. Der Gasthof Zum Weißen Rössl ist der perfekte Ort, um sich dem vielgepriesenen »Reisezauber« hingeben zu können! Wäre da nur nicht die lästige Liebe, die Gäste und Personal auf Irrwege führt … Entsprechend turbulent geht es im Rössl zu. Denn entspannt ist hier gar nichts. Zumindest vorerst nicht. Der Zahlkellner Leopold liebt die Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber, die aber für den Rechtsanwalt Dr. Siedler schwärmt. Der wiederum hat sich in Ottilie verguckt, die ausgerechnet die Tochter seines Erzrivalen Giesecke ist. Und Giesecke ist ein Hitzkopf mit Berliner Schnauze, der nicht mit sich spaßen lässt. Bei diesem Gefühlswirrwarr sollte man besser die Nerven und vor allem die hungrigen Gäste im Auge behalten, die wie ein Heuschreckenschwarm das »Little White Horse« überfallen. Als sich zu guter Letzt noch der österreichische Kaiser ankündigt, ist das Chaos perfekt.

Oper Leipzig / Weisses Rössl © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Weisses Rössl © Kirsten Nijhof

Ralph Benatzkys Singspiel Im Weißen Rössl wurde 1930 mit riesigem Erfolg am Berliner Schauspielhaus uraufgeführt. Obwohl das »Rössl« gerne als Schmalzoperette mit Heimatfilm-Charakter rezipiert wird, ist sein Ursprung das Berlin der 20er Jahre mit seinen zahlreichen Chansons, Revuen und Cabarets. Ein Kritiker der Berliner Uraufführung beschreibt die Kombination von österreichischem Heimatcharme und Berliner Revue- und Jazz-Sound folgendermaßen: »Und das Lokalkolorit wird sozusagen synkopiert von der Internationalität der Girls und Boys, die beweisen sollen, dass auch St. Wolfgang nicht außer der Welt liegt.«

Das Libretto basiert auf dem gleichnamigen Lustspiel von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg (1898), das Erik Charell mit dem damaligen Star-Autor Hans Müller adaptierte. Robert Gilbert, der sich als Verfasser von Gassenhauern und Schlagern zu rund 60 Operetten und 100 Tonfilmen einen Namen gemacht hatte, verfasste (neben Robert Stolz und Bruno Granichstaedten) den Großteil der Gesangstexte. Insgesamt war am Entstehungsprozess ein Team von sieben Leuten am Rössl beteiligt – eine Arbeitsweise, die an den New Yorker Broadway erinnert. Für die Inszenierung war Erik Charell zuständig, auch er kein Unbekannter in der Berliner Theaterszene: Mit seinen neuartigen Revueoperetten war er hochgeschätzt. Das Rössl verhalf ihm schließlich zum Weltruhm.

Für die Neuproduktion an der Musikalischen Komödie im Oktober 2014 zeichnet Volker Vogel verantwortlich, der auch in der Rolle des Gieseckes auf der Bühne stehen wird. Das Bühnen- und Kostümbild gestaltet Alexander Mudlagk und die musikalische Leitung übernimmt der erste Kapellmeister Tobias Engeli.

MUSIKALISCHE LEITUNG TOBIAS ENGELI, INSZENIERUNG VOLKER VOGEL
BÜHNE UND KOSTÜME ALEXANDER J. MUDLAGK
CHOREOGRAFIE SUSANNE KIRNBAUER
EINSTUDIERUNG CHOR MATHIAS DRECHSLER
CHOR DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE, BALLETT MUSIKALISCHE KOMÖDIE
ORCH.MUSIK.KOMÖDIE

BESETZUNG:
JOSEPHA VOGELHUBER Nora Lentner, OTTILIE Lilli Wünscher
KLÄRCHEN Verena Barth-Jurca, KATHI Heike Fischer
LEOPOLD BRANDMEYER Andreas Rainer, DR. OTTO SIEDLER Radoslaw Rydlewski
SIGISMUND SÜLZHEIMER Fabian Egli, WILHELM GIESECKE Volker Vogel
PROF. HINZELMANN Michael Raschle, KAISER FRANZ JOSEPH I. Milko Milev

Premiere am  25.10.2014, Weitere Vorstellungen: 26. Oktober, 1./2./4./22./23./25. November, 25. Dezember, 21./22. März, 4./5. April

—| Pressemeldung Oper Leipzig |—

Eisenach, Landestheater Eisenach, Eröffnungspremiere IM WEISSEN RÖSSL, 05.10.2013

September 16, 2013 by  
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Landestheater Eisenach

Landestheater Eisenach © Tobias Kromke

Landestheater Eisenach © Tobias Kromke

Eröffnungspremiere im Theater Eisenach 

„Im weißen Rössl“ von Ralph Benatzky

nach der Komödie von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg
Premiere am 5. Oktober 2013 um 19.30 Uhr Weitere Vorstellungen: 18., 25. & 27. Okt. 2013; 2., 14. & 24. Nov. 2013; 21. & 31. Dez. 2013; 1. Febr. 2014; 29. März 2014
 
 
Landestheater Eisenach / Im weißen Rössl - W.Türks, J.Schubert © S.Stolz

Landestheater Eisenach / Im weißen Rössl – W.Türks, J.Schubert © S.Stolz

Mit der Premiere „Im weißen Rössl“ öffnet sich der Vorhang im Landestheater Eisenach am 5.Oktober um 19.30Uhr zu einem vergnüglichen Theaterabend. 
Das Singspiel von Ralph Benatzky nach der Komödie von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg ist eine Gemeinschaftsproduktion des Jungen Schauspiels und der Landeskapelle Eisenach.
Der Kellner Leopold bemüht sich unverdrossen um die Gunst seiner Chefin, der Wirtin Josepha Vogelhuber, die aber ein Auge auf ihren Stammgast, Rechtsanwalt Dr. Siedler, geworfen hat. Dieser wiederum interessiert sich für Ottilie, die mit ihrem Vater, dem Berliner Trikotagenfabrikanten Giesecke, im „Weißen Rössl” abgestiegen ist. Auch Sigismund Sülzheimer, der Sohn von Gieseckes Konkurrenten, ist angekommen. Er soll Ottilie heiraten, um dem Konkurrenzkampf zwischen den beiden Firmen ein Ende zu bereiten. Sigismund bemüht sich indessen aber lieber um das reizende Klärchen, die Tochter des armen Professors Hinzelmann.
Seit Jahrzehnten ist das „Weiße Rössl” mit seinen Welthits „Die ganze Welt ist himmelblau” und „Es muss was Wunderbares sein” ein absolutes Kultstück. Doch ist Benatzkys Meisterwerk – eine Mischung aus Revue, Operette und Musical – beileibe kein musikalischer Heimatfilm mit muhenden Kühen und Alpengipfeln. Immer wieder entfacht es das Interesse junger Besucher am oft schon totgesagten Genre Operette neu. Das „Rössl” ist ganz anders und noch viel mehr! Die musikalische Leitung obliegt GMD Carlos Domínguez-Nieto und Regie führte Tobias Rott.
 
Eine Gemeinschaftsproduktion des Jungen Schauspiels Eisenach & der Landeskapelle Eisenach
 
Musikalische Leitung: GMD Carlos Domínguez-Nieto 
Regie: Tobias Rott 
Bühnenbild & Kostüme: Susanne Füller 
Dramaturgie: Carsten Kochan 
 
 
Besetzung:
Josepha Vogelhuber, Wirtin zum „Weißen Rössl“: Jannike Schubert 
Leopold Brandmeyer, Zahlkellner: Wolfgang Türks 
Wilhelm Giesecke, Trikotagenfabrikant: Gregor Nöllen 
Ottilie, seine Tochter: Janina Moser 
Dr. Otto Siedler, Rechtsanwalt: Alexander di Capri 
Sigismund Sülzheimer: Alexander Beisel 
Prof. Hinzelmann: Stephan Rumphorst 
Klärchen, seine Tochter: Sophie Pompe 
Der Kaiser Franz Joseph II.: Ernst Volker Schwarz 
Der Piccolo: Stephan Rumphorst 
Kathi Weghalter, Briefträgerin und  Präsidentin des Jungfrauenvereins: Madlen Lamm 

—| Pressemeldung Landestheater Eisenach |—

Kiel, Theater Kiel, Spielplan September 2012

August 27, 2012 by  
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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Spielplan September 2012

Oper:

PREMIERE
Samstag, 01.09. | 20:00 Uhr | Opernhaus
Die musikalische Hölle
Figurentheater von Marc Schnittger

Schauspieler, Puppenspieler und Figurenbildner Marc Schnittger ließ sich von Hieronymus Boschs Gemälde »Der Garten der Lüste« zu einem neuen Abend inspirieren. Ein junger Komponist verirrt sich in einer Geigenbauwerkstatt und erlebt nachts eine Odyssee durch Zeit, Raum und Klang …

Regie: Nele Tippelmann Text, Spiel, Bühne, Puppen: Marc Schnittger
Kompositionen: Jan-Peter Pflug, Georg Friedrich Händel
Musiker: Jan-Peter Pflug u. a.

Weitere Termine:
Sonntag, 02.09. | 19:00 Uhr | Opernhaus

Sonntag, 02.09. | 11:00 Uhr | 1. Foyer Oper
Operncafé: Im Weissen Rössl

Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist? Antwort darauf und auf andere sicherlich brennende Fragen zu unserer Vorbühnenproduktion des Weißen Rössl gibt’s wie immer im Operncafé – inklusive eines exklusiven musikalischen Vorausblicks.

 

OPER-EXTRA
Samstag, 08.09. | 16:00 Uhr | Kunsthalle zu Kiel
Klang-Bilder

In Kooperation mit der Kunsthalle zu Kiel

Im Rahmen der Ausstellung »Von Sinnen. Wahrnehmung in der zeitgenössischen Kunst« spielt Heiko Maschmann John Cages »Ryoanyi für Kontrabass und Tonband«.

Führung: Dr. Maren Welsch

Weitere Termine:
Samstag, 29.09. | 16:00 Uhr | Kunsthalle zu Kiel

 

PREMIERE
Sonntag, 09.09. | 19:30 Uhr | Opernhaus
Im Weissen Rössl

Operette von Ralph Benatzky / Kleine Fassung „Bar jeder Vernunft“

Zuschau’n und Zuhör’n kann man da sehr gut, wenn Oberkellner Leopold sein berühmtes »Zuschau’n kann i net« singt. Wobei er denn nicht »zuschau’n« kann? Wenn Dr. Siedler aus Berlin seiner angebeteten Chefin, der Rössl-Wirtin Maria Gabriela Josepha Vogelhuber den Hof macht. Ein Glück taucht da aber auch die Berlinerin Ottilie mit ihrem griesgrämigen Vater Wilhelm Giesecke auf, für die Herr Siedler doch ebenso entbrennen kann. Das ist der »Zauber der Saison« im »Weißen Rössl am Wolfgangsee « … Die schräge Berliner Operette erlebt seit der legendären Aufführung in der »Bar jeder Vernunft« 1994 eine wahre Renaissance! Und womit? Mit Recht!

Musikalische Leitung: Michael Nündel Regie: Thomas Enzinger
Ausstattung: Toto

Mit: Urs Affolter, Amira Elmadfa / Larissa Neudert, Fred Hoffmann, Peter Kellner, Lesia Mackowycz / Anna Terterjan, Michael Müller, Sebastian Rousseau, Ursula Ruperti, Ks. Jörg Sabrowski, Matthias Unruh, Ks. Heike Wittlieb

 Weitere Termine:
Samstag, 22.09. | 20:00 Uhr | Opernhaus
Sonntag, 30.09. | 18:00 Uhr | Opernhaus
Samstag, 15.09. | 17:00 Uhr | 1. Foyer Oper
Operncafé: La Traviata

Ensemblemitglieder, Dirigent Leo Siberski, Regisseur Uwe Schwarz und Ausstatter Heiko Mönnich geben Einblicke in ihre Arbeit an Giuseppe Verdis Oper. Es moderiert Cordula Engelbert.

 

Sonntag, 16.09. | 19:00 Uhr | Opernhaus
Volksbühnengala

in Zusammenarbeit mit der Volksbühne Kiel
mit Gastsolisten, Ensemble, Opernchor, Extrachor und dem Philharmonischen Orchester

Da summen und brummen die Rädchen, da lässt der Steuermann die Wacht, da wird die ganze Nacht hindurch gefeiert und nach neuen Lieben geschaut, da ist man lustig im Salzkammergut und kann nichts dafür, dass man so schön ist! Die Volksbühnengala bietet »Appetithäppchen« aus den Werken der Spielzeit 12 / 13. Mehr davon? Demnächst in Ihrem Theater!

Weitere Termine:
Sonntag, 23.09. | 16:00 Uhr | Opernhaus

 

OPER-EXTRA
Dienstag, 25.09. | 22:00 | 3. Foyer Oper

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

»Lieben verstärkt die Fähigkeit, zu unterscheiden und zu differenzieren.« Lesen auch! Die (Vor-)Lesung von Marcel Prousts Roman geht in die dritte Spielzeit und ist dabei im dritten Band angelangt. Jeden Dienstag

kommt eine Stunde Lesezeit dazu.

Mit: Marita Dübbers und Cordula Engelbert

 

PREMIERE
Samstag, 29.09. | 19:30 Uhr | Opernhaus
La Traviata

Oper von Giuseppe Verdi
in italienischer Sprache mit Übertiteln

Die schwerkranke Violetta betäubt ihre Schmerzen auf Parties und sucht Ablenkung in reichen Männerbekanntschaften. Dann lernt sie Alfredo kennen und verliebt sich. Die beiden leben zusammen, bis Alfredos Vater von Violetta ein Ende der Liaison fordert. Sie opfert ihre Liebe und kehrt zurück in ihr altes Leben. Erst kurz vor ihrem Tod darf sie Alfredo ein letztes Mal wiedersehen. La Traviata ging aus einer Umfrage von 3sat, Classica und ZDFtheaterkanal als klare Siegerin hervor und wurde damit zur »schönsten Oper aller Zeiten« gewählt. Schon die ersten Akkorde machen klar, dass hier zwar vieles sehr schön, aber nichts gut wird. Verdis Oper beginnt mit den in der Luft stehenbleibenden, flirrend-ätherischen Akkorden der Violinen, die später im dritten Akt Violettas Tod einläuten.

Musikalische Leitung: Leo Siberski Regie: Uwe Schwarz
Ausstattung: Heiko Mönnich basierend auf einer Konzeption von Thomas Wünsch
Mit: Yoonki Baek, Ulrich Burdack, Amira Elmadfa / Marina Fideli, Susan Gouthro / E katerina Isachenko, Fred Hoffmann / Michael Müller, Tomohiro Takada, Kyung-Sik Woo

 

Philharmonisches Orchester:

Sonntag, 16.09. | 11:00 Uhr | Kieler Schloss
1. Philharmonisches Konzert

Richard Strauss (1864 – 1949)
Don Juan, op. 20
Burleske für Klavier und Orchester d-Moll
Johannes Brahms (1833 – 1897)
1. Sinfonie c-Moll, op. 68
Solist: Gerhard Oppitz (Klavier) Dirigent: Georg Fritzsch

Weitere Termine:
Montag, 17.09. | 20:00 Uhr | Kieler Schloss

 

Sonntag, 30.09. | 11:00 Uhr | Klaiber-Studio
1. Musikalische Matinee

Maury-Morgen
Franz Schubert (1797 – 1828)
Quartettsatz c-Moll, D 703
Arnold Maury (*1927 in Kiel)
Ruf aus der Ferne. Poem für Klavier
Lieder aus schweren Zeiten für Bass und Kla vier
Sonate Nr. 2 für Violine und Klavier
Streichquartett Nr. 7 für R.M.

Mit: Ks. Hans Georg Ahrens (Bass), Rüdiger Debus (Violine), David Göller (Violine), Atsuko Matsuzaki (Viola),

Stefan Grové (Violoncello), Vera-Carina Stellmacher (Klavier)

 


Ballett:

Freitag, 28.09. | 19:00 Uhr | Opernhaus
Der Nussknacker

Ballett von Peter. I. Tschaikowski und Yaroslav Ivanenko

Theater Kiel / Nussknacker © Olaf Struck

Theater Kiel / Nussknacker © Olaf Struck

Frei nach dem Märchen von E. T. A. Hoffmann choreografierte Yaroslav Ivanenko seine Version des beliebten Ballettklassikers. Fasziniert von der Erzählung über den Nussknacker träumt sich das Mädchen Clara in eine märchenhafte Welt, befindet sich plötzlich selbst mitten unter den phantastischen Figuren und schließlich auf der Reise in das verzauberte Reich Konfitürenburg.

Weitere Termine:
Freitag, 21.09. | 19:30 Uhr | Gastspiel am Theater Lübeck, Großes Haus

 
Schauspiel:

Sonntag, 09.09. | 12:00-18:00 Uhr | Schauspielhaus
Tag der offenen Tür

Nach dem erfolgreichen Tag des Balletts laden zum Spielzeitauftakt nun wieder aller fünf Sparten des Theaters Kiel zum großen Tag der offenen Tür. Am familienfreundlichen Sonntag öffnen sich die Türen des Schauspielhauses in der Holtenauer Straße mit einem Blick hinter die Kulissen und einem reichhaltig gefüllten Programm.

 
PREMIERE
Sonntag, 16.09. | 19:00 Uhr | Schauspielhaus
Familienbande. Ein musikalischer Abend unter Verwandten

Franz Wittenbrink / Lutz Hübner

Opa wird 80 und die ganze Familie kommt zusammen. Geplant ist ein prunkvolles Fest mit Musik, Reden und Gesang. Doch schon bevor die Feier beginnt, fliegen während der Vorbereitung die innerfamiliären und musikalischen Fetzen: statt »Happy Birthday« und knallenden Korken sausen Opa Hits von Aretha Franklin, den Ärzten oder auch Beethoven um die Ohren. Und während der Lieblingssohn seiner Mutter den Erbteil aus dem Kreuz leiert, die Spießer-Tochter gegen die Erziehungsmethoden der Hippie-Mutter rebelliert, fahren die Tanten die Krallen zum melodiösen Show-Down aus – »always look on the bright side o f life«! Ein musikalisches Kriegsgetümmel voll bissiger Verwandter, liebevollem Familiensinn und der Sehnsucht, vielleicht doch adoptiert zu sein. Mit diesem neuen Stück knüpft Erfolgskomponist Franz Wittenbrink, dessen Sekretärinnen bereits für Begeisterung im Opernhaus sorgen, an seine überaus erfolgreiche Liederabend-Tradition an und präsentiert ein unvergessliches Familienfest.

Regie: Dirk Böhling Musikalische Leitung: Axel Riemann
Ausstattung: Esther Bätschmann
Mit: Pina Bergemann, Jennifer Böhm, Marius Borghoff, Ellen Dorn,

Rudi Hindenburg, Christian Kämpfer, Yvonne Ruprecht,
Ksch. Almuth Schmidt, Caroline Schwind

 Weitere Termine:
Samstag, 22.09. | 20:00 Uhr | Schauspielhaus
Sonntag, 23.09. | 19:00 Uhr | Schauspielhaus

 

SCHAUSPIEL EXTRA
Sonntag, 23.09. | 11:00 Uhr | LogeKiel

VorOrt: Wie es euch gefällt

Zum ersten Vorort der Spielzeit stellen Regisseur und Generalintendant Daniel Karasek und Dramaturg Jens Paulsen die berühmte Shakespeare-Komödie vor, erläutern das Inszenierungskonzept und stehen für Fragen zur

Verfügung. Mitglieder des Ensembles lesen dazu thematisch passende Texte.

 

PREMIERE
Freitag, 28.09. | 20:00 Uhr | Schauspielhaus

Wie es euch gefällt

Komödie von William Shakespeare / Übersetzung Thomas Brasch

Eine Familienfehde. Herzog Friedrich verbannt seinen Bruder Senior, der daraufhin in den undurchdringlichen Ardenner Wald fliehen muss. Gleichzeitig wird der junge Adelige Orlando mit einer knappen Barschaft abgespeist, während sein intriganter Bruder Oliver zum Haupterben wird. Während eines Ringkampfs verliebt sich zu allem Überfluss auch noch Rosalind, Tochter des verbannten Senior, unsterblich in den siegreichen Orlando. Es kommt, wie es kommen muss: Auch Orlando flieht in den Wald, Rosalind verkleidet sich als Mann und folgt dem Angebeteten. In der wilden Natur sind die strengen Sitten des Hofes auf den Kopf gestellt, Gefühle geraten in Verwirrung und eine aberwitzige Liebes-, Verkleidungs- und Verwechslungskomödie nimmt ihren Lauf – leichtgängig und erotisch, aber auch voller lebenskluger Einsichten und leiser Melancholie.

 Regie: Daniel Karasek Bühne: Norbert Ziermann
Kostüme: Claudia Spielmann
Mit Isabel Baumert, Claudia Friebel, Marko Gebbert, Imanuel Humm, Siegfried Jacobs, Werner Klockow,
Ksch. Rainer Jordan, Claudia Macht, Zacharias Preen,Agnes Richter, Oliver E. Schönfeld, Felix Zimmer

 Weitere Termine:
Samstag, 29.09. | 20:00 Uhr | Schauspielhaus

 

Theater im Werftpark:

Sonntag, 19.08. | 15:00 Uhr | Brücke-Restaurant Fleet, Muhliusstraße 84
30er Austlese

Lesung von Norbert Aust

Runde Geburtstage haben eine magische Anziehungskraft. Jeder will gefeiert werden und alle wollen mitfeiern. Genau deswegen bietet der Leiter des Theaters im Werftpark »seinen« 30. Kieler Geburtstag an: Im August 1982 kam Aust nach Kiel. Als kleine Jubelveranstaltung gibt es deswegen am 19. August, um 15 Uhr im Brücke-Restaurant Fleet, Muhliusstraße 84, eine Lesung von Norbert Aust in Zusammenarbeit mit der Volksbühne Kiel. Zum Vortrag kommt ein Potpourri aus allen möglichen Einzellesungen dieser letzten 30 Jahre. Brecht, Kästner, Ringelnatz, Erhardt, Gernhardt, Goethe, Schiller, Bibel – alles ist dabei! Gelegenheit, Kaffee und Kuchen zu konsumieren, bietet das Fleet. Und es wäre keine Aust-Veranstaltung, wenn nicht auch etwas für einen guten

Zweck dabei abfiele: der Eintrittspreis von 10 / 9 € (VB-Mitglieder 8 / 7 €) geht vollständig an das Projekt der Volksbühne »Kinder ins Theater«. Den Vorverkauf übernimmt exklusiv die Volksbühne Kiel

Tel: 0431 / 98 27 89-0 E-Mail: volksbuehne-kiel@t-online.de

 

GASTSPIEL
Samstag, 25.09. | 19:30 Uhr | Theater im Werftpark
Kann denn jubeln Sünde sein?
Frauen unter Hitler
Frauenkabarett GenerationenKomplott

Das gefeierte Frauenkabarett-Duo begibt sich anlässlich der Kieler Anne-Frank-Ausstellung auf eine Zeitreise in die Anfänge der NS-Zeit. Zynisch, geistreich und persiflierend schaffen Gisela E. Marx und Dorrit Bauerecker in ihrer Radio-Revue mit Originaltexten, Liedern und Musik Momentaufnahmen der Zeit. Es entsteht eine Collage, die Täterinnen und Opfer sichtbar macht und die Frage stellt: Wie ist es dem NS-Regime gelungen, Millionen von ganz normalen Frauen, Müttern, Arbeiterinnen und Akademikerinnen für sich zu gewinnen? Waren die alle so viel dümmer als wir?

Rahmenprogramm (»Frauen im Rechtsextremismus – damals wie heute«) ab 16.00 Uhr! (Nähere Informationen unter www.akjs-sh.de.)

GASTSPIEL UND URAUFFÜHRUNG

Samstag, 08.09. | 19:00 Uhr | Theater im Werftpark
Rungholt
Gala 10 Jahre DeichArt

Seit zehn Jahren zählt die freie Kieler Theatergruppe DeichArt zum längst unverzichtbaren Bühneninventar der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt. Ihre Erfolgsproduktionen Der Schimmelreiter, Schwitzende Männer im Schuhgeschäft und Szenen der Lust lockten bis zum heutigen Tage tausende Zuschauer ins Theater im Werftpark, wo die Gründungsmitglieder von DeichArt sich einst als Ensemblekollegen kennengelernt haben. Grund genug also, an der Stätte ihrer größten Erfolge ein buntes Resümee zu ziehen und Rückschau zu halten auf zehn Jahre Erfolg, Anspruch und gute Unterhaltung. Und bei der Gelegenheit präsentieren DeichArt gleich ihre nagelneue Produktion als Uraufführungspremiere: Rungholt. Der Musiker und Schauspieler Tom Keller begibt sich unter der Regie von Franziska Steiof auf eine theatrale Suche nach der Geschichte und dem Mythos der versunkenen Stadt auf dem Boden der Nordsee.

Dienstag, 18.09. | 10:30 Uhr | Theater im Werftpark
Titus

Ein Monolog über die Schönheit des Lebens für Jugendliche und Erwachsene von Jan Sobrie

Theater Kiel / Titus © Olaf Struck

Theater Kiel / Titus © Olaf Struck

Titus ist arm dran. Nichts läuft so, wie Titus sich das vorstellt: Seinen Namen verdankt er dem Lieblingsschwein seines Vaters und nicht Shakespeares stählernem Helden Titus Andronicus. Seine Mutter ist tot. In der Schule

nur Idioten. Sein Vater schickt ihn zum Psychotherapeuten und Tina will nichts mehr von ihm wissen. Warum kann er nicht irgendwie einfach ganz normal sein. Jetzt steht Titus auf dem Dach der Schule und blickt in die

Tiefe … Im Schwanken zwischen Enttäuschung und Trauer, Witz und Mut schildert Titus die Epizentren seines Lebens, seine Kämpfe, Sehnsüchte und Wünsche. Die Fakten weichen gelegentlich Titus’ Fabuliergeist. Doch

nach und nach verliert der Abgrund seine Anziehungskraft und Titus zieht sich am eigenen Schopf empor.

Ein Stück über einen Jugendlichen, der viel mehr drauf hat, als er selbst und alle anderen denken.

AUCH MOBIL IM KLASSENZIMMER!

Weitere Termine:
Donnerstag, 20.09. | 10:30 | Theater im Werftpark

 

URAUFFÜHRUNG
Samstag, 29.09. | 20:00 Uhr | Theater im Werftpark
Task Force Peter Pan

Ein Theaterabenteuer nach Motiven von James M. Barrie für Kinder und Erwachsene ab ca. 10 Jahren von Vivienne Newport

Er wollte nie erwachsen werden, und jetzt ist er doch schon weit über hundert Jahre alt: Peter Pan. Unermüdlich schwirrt der elfenhafte Held aus Nimmerland, den James M. Barrie 1902 erfunden hat, über die Kinoleinwände,

Buchseiten und Theaterbühnen dieser Welt und fesselt Klein und Groß mit seinen abenteuerlichen Kämpfen gegen den fiesen Captain Hook, mit seiner unbändigen Phantasie und nicht zuletzt seinem festen Vorsatz, niemals älter werden zu wollen. Und mal ganz im Ernst: Wer von uns wollte nicht auch mal fliegen können wie Peter Pan, Tinkerbell & Co.? Die international renommierte Choreografin und Regisseurin Vivienne Newport,

langjährige Protagonistin und enge Mitarbeiterin der Tanzlegende Pina Bausch, erforscht in ihrer dritten Arbeit für das Theater im Werftpark gemeinsam mit dem Ensemble die Aktualität von Barries Peter Pan und sucht nach den wahren Captain Hooks, den realen Tinkerbells und den Peter Pans in uns allen.

Regie und Choreografie: Vivienne Newport
Bühne: Stefani Klie Kostüm: Sabine Keil
Mit: Thomas Bosch, Vincent vom Felde, Julian Horeyseck, Marie Kienecker, Bettina Storm

Weitere Termine:
Sonntag, 30.09. | 20:00 Uhr | Theater im Werftpark

—| Pressemeldung Theater Kiel |—

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