Wien, Wiener Staatsoper, Saisonauftakt 01.09. – Tag der offenen Tür, IOCO Aktuell

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 Saisonauftakt 2019/2020 – 1. September 2019

IOCO Video – Jahrespressekonferenz zum Spielplan 2019/20

Mit sieben Opernwerken, zwei Ballettprogrammen, einem Konzert, zwei Matineen sowie mehreren Sonderveranstaltungen startet die Wiener Staatsoper im September 2019 in die neue Spielzeit 2019/2020, die letzte von Staatsoperndirektor Dominique Meyer und Ballettdirektor Manuel Legris verantwortete Saison.

Wiener Staatsoper 2019/20 – IOCO Video zur Jahrespressekonferenz der Staatsoper
youtube Video von IOCO Düsseldorf
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Den Auftakt zur neuen Spielzeit bildet auch heuer wieder traditionellerweise der beliebte Tag der offenen Tür am Sonntag, 1. September 2019. An zwei Terminen (14.00 – 16.30 Uhr sowie 17.30 – 20.00 Uhr) werden spannende Einblicke hinter die Kulissen des Opern- und Ballettbetriebs mit u. a. Proben mit Publikumslieblingen wie KS Ildikó Raimondi und Zoryana Kushpler, einer Technik- und Bühnenshow mit szenischen Ausschnitten aus L’italiana in Algeri, La Bohème und Sylvia, der Ausstellung von Kostümen, Requisiten, historischem Notenmaterial und vielem anderen mehr geboten.

 Eckdaten der Wiener Staatsoper zur Saison 2018/19

In der Spielzeit 2018/2019 konnte die Wiener Staatsoper erneut einen Einnahmenrekord durch Kartenverkauf erzielen: 37.695.162,26 Euro (2017/2018: 35.298.761,91) – um 2.314.762,26 über den Plansoll. Die Sitzplatzauslastung betrug insgesamt 99,10% (2017/2018: 98,61%).

Insgesamt 622.081 Gäste (2017/2018: 608.955), besuchten 291 Opern-, Ballett-vorstellungen und Matineen auf der Hauptbühne (2017/2018: 292), 72 Vorstellungen im Studio Walfischgasse (2017/2018: 90) sowie 18 Matineen im Gustav Mahler-Saal (2017/2018: 20).

Die ersten Vorstellungen der Spielzeit 2019/20

Die erste Vorstellung der Staatsopernsaison 2019/2020 ist Verdis La traviata am Mittwoch, 4. September 2019. Irina Lungu verkörpert die Violetta, Charles Castronovo den Alfredo Germont und KS Thomas Hampson den Giorgio Germont. Giampaolo Bisanti leitet erstmalig La traviata im Haus am Ring.

Reprisen: 7. und 10. September


Am Donnerstag, 5. September 2019 wird Offenbachs Les Contes d’Hoffmann im Haus am Ring wiederaufgenommen: Anstelle des erkrankten Yosep Kang verkörpert Dmitry Korchak den Hoffmann und gibt damit sein Rollendebüt im Haus am Ring. Weiters sind erstmals an der Wiener Staatsoper Olga Peretyatko als Olympia, Antonia und Giulietta, Gaëlle Arquez als Nicklausse / Muse, Luca Pisaroni als Lindorf, Coppélius, Miracle und Dapertutto und Michael Laurenz als Andrès, Cochenille, Frantz und Pittichinaccio zu erleben. Es dirigiert: Frédéric Chaslin.

Reprisen: 8., 11. und 15. September


Ab Freitag, 6. September 2019 steht Verdis Don Carlo wieder auf dem Staatsopernspielplan. Ihre Rollendebüts im Haus am Ring geben Fabio Sartori in der Titelpartie und Dmitry Ulyanov als Großinquisitor. Anja Harteros ist erneut als Elisabetta zu erleben, KS René Pape als Philipp II., KS Simon Keenlyside als Rodrigo und Elena Zhidkova als Eboli. Jonathan Darlington dirigiert erstmals Don Carlo im Haus am Ring.

Reprisen: 9. und 12. September


Weiters stehen im September auf dem Spielplan: Verdis Il trovatore unter der der Leitung von Alberto Veronesi mit Yusif Eyvazov, Michelle Bradley, Roberto Frontali, Monika Bohinec (19., 22. und 25. September); Donizettis L’elisir d’amore mit Pavel Petrov, Maria Nazarova, Samuel Hasselhorn, Paolo Rumetz, dirigiert von Jonathan Darlington (21. und 24. September); Strauss’ Salome unter Dennis Russel Davies, mit Ausrine Stundyte, Alan Held, Jörg Schneider, Linda Watson (27. September, außerdem noch am 1. und 4. Oktober) und Puccinis La Bohème u. a. mit Aida Garifullina, Jinxu Xiahou, Adrian Eröd, es dirigiert Louis Langrée (29. September 2019, weitere Vorstellungen am 3. und 7. Oktober).


Am Dienstag, 17. September 2019 kehrt Elisabeth Kulman mit einem Solistenkonzert zurück an das Haus und präsentiert mit einem 7-köpfigen Ensemble ihr Programm „La femme c’est moi“.


Das Wiener Staatsballett eröffnet seine Saison in der Wiener Staatsoper am 13. September 2019 mit Manuel Legris’ Sylvia (Reprisen am 14., 18. und 20. September) sowie mit dem vierteiligen Abend Forsythe | van Manen | Kylián (Vorstellungen am 26., 28. und 30. September 2019).


Ebenfalls im September findet der erste Termin in dieser Spielzeit der beliebten Reihe „Kammermusik der Wiener Philharmoniker“ im Gustav Mahler-Saal statt (28. September 2019).

Parallel dazu laufen seit dem gestrigen Montag, 26. August 2019 die Proben für die erste Premiere in dieser Spielzeit: Brittens A Midsummer Night’s Dream (Premiere am 2. Oktober 2019) unter der Leitung von Simone Young (Dirigentin) und Irina Brook (Regisseurin). Schon am Sonntag, 22. September 2019 lädt die Wiener Staatsoper zur Einführungsmatinee mit Mitwirkenden der Neuproduktion.


In der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE werden im September „Bild und Bühne – Die Entwicklung des Bühnenbilds von 1600 bis heute“ (Vortrag von Rudi Risatti, 20. September), eine Einführung in die Musik von Die Frau ohne Schatten (mit dem musikalischen Studienleiter Jendrik Springer, 25. September) sowie zwei Schulvorstellungen von Der Karneval der Tiere angeboten.


Die Vorstellungen von La traviata am 7. September, Don Carlo am 12. September, Les Contes d’Hoffmann am 15. September und Il trovatore am 25. September 2019 werden mit WIENER STAATSOPER live at home über www.staatsoperlive.com weltweit in HD übertragen.


Im Rahmen von „Oper live am Platz“ werden im September 18 Vorstellungen live auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen, den Auftakt bildet La traviata am 4. September 2019.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Wien, Volksoper Wien, Spielzeit 2019/20: Volksoperfest – Cabaret mit Bettina Mönch, IOCO Aktuell, 23.08.2019

volksoper_wien.JPG

Volksoper Wien

 Volksoper Wien bei Nacht Foto IOCO

Volksoper Wien bei Nacht Foto IOCO

 

 Volksoper Wien –  Spielzeit 2019/20 – Eröffnung am 1.09.2019

Volksoper Wien / Intendant Robert Meyer © Johannes Ifkovits / Volksoper Wien

Volksoper Wien / Intendant Robert Meyer © Johannes Ifkovits / Volksoper Wien

Mit einem Eröffnungsfest für die ganze Familie startet die Volksoper Wien am 1. September 2019 in die Spielzeit 2019/20. Vor der Volksoper erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm. Besondere Highlights sind die begehrten Backstage-Führungen und das Meet & Greet mit Pinocchio und Peter Pan und Tinkerbell. Um 19:00 Uhr feiern man mit der Hommage an Dagmar Koller auf der Bühne der Volksoper den 80. Geburtstag des  Ehrenmitgliedes.

Intendant Robert Meyer – zur Spielzeit 2019/20:  „Im Mittelhochdeutschen ist die „mære“ ein Bericht oder eine Nachricht. Die Verkleinerungsform „Märchen“ bezieht sich auf kurze Erzählungen, die von fantastischen Vorgängen berichten, die allerdings symbolhaft unsere eigene Lebenswirklichkeit widerspiegeln. Im Musiktheater arbeiten wir keineswegs in einer Märchenwelt: Ein strenger Ablauf von Studium, Proben und Vorstellungen, dazu Termin- und Budgetdruck und alle möglichen Probleme und Problemchen prägen unsere Tage. Was jedoch aus dieser fordernden Arbeit entsteht, soll Sie, das Publikum, in eine Märchenwelt versetzen.

Volksoper Wien – der Spielplan 2019/20
youtube Trailer Volksoper Wien
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Die Geschichten, die unsere Premieren der kommenden Saison erzählen, haben zum Teil tatsächlich Märchenstoffe: Ein Untoter spukt nachts im Schloss (in der Familienoper Das Gespenst von Canterville, die wir zur Österreichischen Erstaufführung bringen); durch Hexenmacht übernehmen Mitglieder des königlichen Gemüsebeets die Macht (in Offenbachs König Karotte); ein schottisches Dörfchen erwacht nur alle hundert Jahre aus dem Schlaf (in Lerner & Loewes Musical Brigadoon). Doch auch wenn Magie und Übernatürliches auf den ersten Blick zu fehlen scheinen, wenn Ort und Zeit recht genau bestimmt und die Vorgänge „real“ sind, fühlen wir etwa in Kander & EbbsCabaret (Premiere 14.9.2019) monströse Kräfte am Werk, eine irrationale Bedrohung, die zu Anfang der 1930er Jahre Deutschland erfasste. Und ist die Liebe von Saffi und Bárinkay im Zigeunerbaron etwa nicht eine märchenhafte „Himmelsmacht“ in turbulenten Zeiten? Muss sich der tragische Titelheld in Boris Godunow nicht den Mächten des Wahnsinns geschlagen geben? Und fühlt sich ein Österreicher in den Gefilden der Traumfabrik wirklich märchenhaft glücklich? Diese Frage stellt unsere Kasino-Produktion, die Europäische Erstaufführung von Tod Machovers Schoenberg in Hollywood. Gewiss, in den letztgenannten Werken begegnen uns weder Feen noch sprechende Tiere – aber singende und tanzende Menschen auf der Bühne sind meiner Ansicht nach ebenso märchenhafte Wunderwerke. Apropos Tanz: Neben den oben erwähnten Neuproduktionen im Bereich Musiktheater trägt auch das Wiener Staatsballett mit La Piaf und Appassionato – Bach und Vivaldi das Seine zu einem abwechslungsreichen und hoffentlich beglückenden Spielplan bei.“

_________________________________

 Volksoper Wien – Der Spielplan 2019/20

Neun Premieren, sechs Wiederaufnahmen (drei Trailer siehe unten) und 20 Stücke im Repertoire bilden den abwechslungs-reichen Spielplan der 13. Saison der Direktion Robert Meyer, und das mit einer enormen Bandbreite: Ein Klassiker des Operettenrepertoires, Der Zigeunerbaron, trifft auf die Wiederentdeckung der Offenbach-Rarität König Karotte. Der monumentalen russischen Volksoper Boris Godunow stehen die Österreichische Erstaufführung der Familienoper Das Gespenst von Canterville und die Europäischen Erstaufführung von Tod Machovers Schoenberg in Hollywood im Kasino am Schwarzenbergplatz gegenüber. Das Musical Cabaret (Premiere 14.9.2019) entführt in das Berlin der 1930er, während das Musical-Märchen Brigadoon in den schottischen Highlands angesiedelt ist. Und mit La Piaf huldigt das Wiener Staatsballett einerseits der großen französischen Chansonnière und orientiert sich andererseits in der Uraufführung von Appassionato – Bach und Vivaldi an Meisterwerken des Barock.

Gräfin Mariza – wieder auf dem Spielplan der Volksoper
youtube Trailer Volksoper Wien
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Als Wiederaufnahmen kehren mit Gräfin Mariza und Die lustige Witwe zwei Werke der silbernen Operettenära in gefeierten Inszenierungen wieder. Die Opern Carmen und Rigoletto (nun in italienischer Sprache) thematisieren die Liebe in ihrer Unausweichlichkeit, während im Musical Kiss me, Kate der Rosenkrieg tobt. Mit Carmina Burana wird ein besonders effektvoller und beim Publikum beliebter Ballettabend wiederaufgenommen.
Eröffnet wird die Saison am 1. September 2019 mit dem traditionellen Volksopernfest und einer Hommage an Dagmar Koller.

Cabaret   –   „Willkommen, Bienvenue, Welcome!“ Mit der Premiere von Cabaret eröffnen wir die Saison und heißen das Musical des Autorenduos Kander und Ebb in der Regie von Volksoperndebütant Gil Mehmert und unter der Musikalischen Leitung von Lorenz C. Aichner zum ersten Mal an der Volksoper willkommen.
Nach langer Abwesenheit kehrt Ruth Brauer-Kvam in dieser bittersüßen Ode an das Berlin der 1930er-Jahre als Conférencier wieder an die Volksoper zurück. Die Rolle der Sally Bowles hat Liza Minelli in der mit acht Oscars ausgezeichneten Verfilmung von Cabaret 1972 für alle Zeit geprägt. Wer könnte die legendäre Nachtclubsängerin an der Volksoper besser verkörpern als Bettina Mönch, die zuletzt der Hollywooddiva Gloria Mills in Axel an der Himmelstür Glamour verlieh.   –   Premiere am 14. September 2019

Das Gespenst von Canterville   –   Ein Untoter spukt nachts im Schloss und findet erst recht keine Ruhe, als ein Immobilienmakler mit seinen aufmüpfigen Zwillingssöhnen einzieht und das Anwesen in ein schickes Hotel umbauen möchte. Philipp M. Krenn inszeniert die österreichische Erstaufführung von Das Gespenst von Canterville des zeitgenössischen Komponisten Marius Felix Lange als humorvolle Gruseloper für die ganze Familie. Morten Frank Larsen schlüpft in die Rolle des gepeinigten Gespensts Sir Simon und Gerrit Prießnitz steht am Pult des Volksopernorchesters.   –   Österreichische Erstaufführung am 18. Oktober 2019

Carmina Burana – wieder auf dem Spielplan der Volksoper
youtube Trailer Volksoper Wien
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

König Karotte   –   Übersinnliches ist auch in Jacques Offenbachs König Karotte im Spiel, wenn die Mitglieder des königlichen Gemüsebeets die Macht ergreifen. Die Wiederentdeckung von Jacques Offenbachs „Komischer Zauberoper“ voller bissiger literarischer und politischer Anspielungen ist das Jubliläums-highlight zum 200. Geburtstag des Komponisten. Wir zeigen die Inszenierung von Matthias Davids als Koproduktion mit der Staatsoper Hannover unter der Musikalischen Leitung von Guido Mancusi. Mirko Roschkowski verkörpert den vergnügungssüchtigen Regenten Fridolin XXIV, der einer vegetarischen Läuterung bedarf.   –   Premiere am 23. November 2019

Brigadoon   –   Eine Liebesgeschichte in den schottischen Highlands, die die Grenzen von Zeit und Raum überwindet… Brigadoon war 1947 der erste durchschlagende Erfolg des Musicalduos Alan J. Lerner und Frederick Loewe, der späteren Schöpfer von My Fair Lady und Gigi. Die Volksoper präsentiert das große romantische Musical unter der Leitung von Lorenz C. Aichner halbszenisch als Österreichische Erstaufführung. Die Ensemblemitglieder Rebecca Nelsen und Ben Connor verkörpern das Liebespaar Fiona und Tommy. Sarah Schütz, die furiose Ruth des diesjährigen Musicalhits Wonderful Town, erzählt als schräge Meg Brockie vom Hochzeitstag ihrer Eltern.   –   Österreichische Erstaufführung am 1. Dezember 2019

Der Zigeunerbaron   –   1885 bescherte die Uraufführung des Zigeunerbaron Johann Strauß den größten Bühnenerfolg zu Lebzeiten und dem Operetten-Repertoire einen in seinem musikalischen Reichtum bis heute hinreißenden Meilenstein. Zwei rivalisierende Schlitzohren treffen in der sumpfigen Landschaft des habsburgisch-verwalteten Banat aufeinander: der gierige Schweinezüchter Kálmán Zsupán (KS Kurt Rydl) und der aus der Fremde heimkehrende Sándor Bárinkay (Eric Laporte), der in der jungen Saffi (Katrin Adel) seine Liebe findet. 1910 wurde die Operette in der Regie von Rainer Simons erstmals an der Volksoper gezeigt. Die achte Neuinszenierung liegt in den Händen von Peter Lund. Alfred Eschwé steht am Pult des Volksopernorchesters.   –   Premiere am 29. Februar 2020

Die lustige Witwe – 2019/20 wieder auf dem Spielpan der Volksoper
youtube Trailer Volksoper Wien
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

La Piaf   –   Gleich zwölf Tänzerinnen verkörpern in Mauro Bigonzettis Hommage an Edith Piaf die Rolle der unvergesslichen Chansonnière, die sich als „Spatz von Paris“ in die Geschichte einschrieb. Fasziniert von ihrem einzigartigen Charisma spürt Bigonzetti in seinem Ballett La Piaf mit einer stark bildhaften und märchenhaft anmutenden Erzählweise der besonderen Aura der legendären Sängerin nach.   –   Premiere am 28. März 2020

Schoenberg in Hollywood   –   Als Arnold Schönberg 1933 in die USA emigrierte, geriet er mit Hollywood und dem Genre der Filmmusik in Kontakt. In cineastischen Rückblenden erzählt Schoenberg in Hollywood ausgehend vom Aufeinandertreffen des Komponisten mit dem Filmproduzenten Irving Thalberg Episoden aus dem Leben Arnold Schönbergs. Die Kammeroper des amerikanischen Komponisten Tod Machover wurde im November 2018 in Boston uraufgeführt und gelangt nun als vierte Produktion unserer Serie zeitgenössischer Opern im Kasino am Schwarzenbergplatz unter der Musikalischen Leitung von Gerrit Prießnitz zur Europäischen Erstaufführung, Helen Malkovsky zeichnet für die Regie verantwortlich, Marco Di Sapia verkörpert die Titelfigur.   –   Europäische Erstaufführung im Kasino am Schwarzenbergplatz am 4. April 2020

Boris Godunow   –   Boris Godunow will an die Macht. Doch als Zar spürt er: Macht bedeutet Verantwortung. Wie viel Macht kann ein Mensch ertragen? Und wie viel Gewissen kann ein Mächtiger sich leisten? Boris Godunow ist ein Stück über Wahrheit und Lüge in der Politik, über Machtgier und die Last politischer Verantwortung. Altmeister Peter Konwitschny, „Regisseur des Jahres“ 2018 (Opernwelt) inszeniert die monumentale Oper und feiert damit sein Volksoperndebüt. Der österreichische Bass Albert Pesendorfer kehrt in der Titelrolle an unser Haus zurück. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Jac van Steen, der zuletzt mit Korngolds Das Wunder der Heliane Publikum und Kritik begeisterte.   –   Premiere am 2. Mai 2020

Appassionato – Bach und Vivaldi   –   Die zugleich letzte Premiere der Saison und von Manuel Legris als Direktor des Wiener Staatsballetts ist Uraufführungen von Choreographen gewidmet, die aus der Kompanie hervorgegangen sind. Während Boris Nebyla in Il Prete Rosso der bewegten Biographie Antonio Vivaldis nachspürt, lotet Eno Peci mit Monkey Mind die Kraft der Gedanken aus, die es ermöglicht, zu innerer Stärke zu finden. Martin Winter wiederum folgt dem Symbolgehalt der Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi, wobei er sich auf die 2012 veröffentlichte Bearbeitung des Werkes von Max Richter stützt.  –   Uraufführung am 5. Juni 2020

—| IOCO Aktuell Volksoper Wien |—

Wien, Wiener Staatsoper, Der Olymp der Musiktheater – Die Saison 2018/19, IOCO Aktuell, 11.07.2019

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Saisonabschluss der Wiener Staatsoper 2018/2019 
 Zahlen, Daten, Fakten

Die Wiener Staatsoper ist kultureller Olymp der Musiktheater Europas. Über 600.000 Besucher jährlich, eine Auslastung von regelmäßig über 98% erreicht kein anderes Musiktheater der Welt. Die Wiener Staatsoper veröffentlicht jedes Jahr einen öffentlich zugänglichen, umfassenden Geschäftsbericht. Für die Spielzeit 2017/18 veröffentlichte die Staatsoper Wien im Februar 2019 einen Geschäftsbericht der auf 123 Seiten  das künstlerische, operative, kaufmännische  Gebaren der Staatsoper beschreibt. Intendant Dominique Meyer betont und bespricht seit Jahren in seinen Pressekonferenzen   operative Eckdaten der Staatsoper im Detail; künstlerische Selbstverliebtheit ist Meyer fremd. Nun gab die Staatsoper Daten für die endende Saison 2018/19 bekannt.

Wiener Staatsoper / Intendant Dominique Meyer und Ballettchef Manuel Legris © IOCO

Wiener Staatsoper / Intendant Dominique Meyer und Ballettchef Manuel Legris © IOCO

 Eckdaten der Wiener Staatsoper zur endenden Saison 2018/19

In der Spielzeit 2018/2019 konnte die Wiener Staatsoper erneut einen Einnahmenrekord durch Kartenverkauf erzielen: 37.695.162,26 Euro (2017/2018: 35.298.761,91) – um 2.314.762,26 über den Plansoll. Die Sitzplatzauslastung betrug insgesamt 99,10% (2017/2018: 98,61%).

Insgesamt 622.081 Gäste (2017/2018: 608.955), besuchten 291 Opern-, Ballett-vorstellungen und Matineen auf der Hauptbühne (2017/2018: 292), 72 Vorstellungen im Studio Walfischgasse (2017/2018: 90) sowie 18 Matineen im Gustav Mahler-Saal (2017/2018: 20).

 Die 215 Opernvorstellungen erreichten eine Sitzplatzauslastung von 99,43%

Falstaff – Giuseppe Verdi
youtube Trailer der Staatsoper Wien
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Das Wiener Staatsballett verzeichnet 2018/2019 einen Besucherrekord: In der gerade zu Ende gegangenen Spielzeit konnte das Wiener Staatsballett erstmals 170.000 Besucher erreichen sowie zusätzlich 2.000 Besucher im Rahmen des St. Petersburg-Gastspiels im April 2019. Die Auslastung in der Wiener Staatsoper betrug 99,55% (2017/2018: 97,71%) sowie in der Volksoper Wien 87,01% (2017/2018: 72,17%). Ebenso erfreut sich das Wiener Staatsballett über Mehreinnahmen von insgesamt EUR 1.054.793,- durch Kartenverkäufe.

Noch viel mehr Opern- und Ballettliebhaber konnten mit den 47 Live-Übertragungen via WIENER STAATSOPER live at home erreicht werden sowie durch die TV-Übertragungen: Lucia di Lammermoor auf ORF 2 sowie Falstaff, Idomeneo, Tosca und Peer Gynt auf ORF III. Das Jubiläumskonzert am 26. Mai hat auf ORF III und ARTE rund eine Million Menschen verfolgt.

Erfreulich ist auch die Anzahl an verkauften Kinderkarten im Haupthaus und in der Walfischgasse: Insgesamt wurden 11.430 Kinderkarten (2017/2018: 13.469) ausgegeben Dazu kommen in beiden Spielzeiten rund 7.000 Kinder in den beiden Vorstellungen von Die Zauberflöte für Kinder am Tag nach dem Wiener Opernball.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

 

Wien, Wiener Staatsoper, NUREJEW GALA in Wien – Eine Tradition, 28.06. 2019

Juni 25, 2019 by  
Filed under Ballett, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

NUREJEW GALA 2019  –  WIENER STAATSBALLETT

28. JUNI 2019

Das Wiener Staatsballett beschließt auch 2019 seine Saison mit der beliebten Nurejew Gala in der Wiener Staatsoper, die inzwischen nicht nur für viele Wienerinnen und Wiener, sondern auch für Gäste aus dem In- und Ausland zum Ballett-Fixpunkt und zur unverzichtbar gewordenen Tradition geworden ist.

 Ballettchef Manuel Legris – 2019 wieder auf der Bühne zu erleben

Die Gala am Freitag, 28. Juni 2019 (18.00 Uhr) bietet ein gewohnt abwechslungsreiches und vielgestaltiges Programm aus der internationalen Welt des Tanzes.

Wiener Staatsoper / Sylvia - Nikisha Fogo, Denys Cherevychko und Ensemble © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Sylvia – Nikisha Fogo, Denys Cherevychko und Ensemble © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Erstmals an der Wiener Staatsoper zu sehen sind dabei der Delirienwalzer von Roland Petit, der Jockey-Tanz aus Von Sibirien nach Moskau von August Bournonville, der Esmeralda Pas de deux und Der Talisman Pas de deux (beide in der Fassung von Pjotr Gussew), der Pas de deux aus Romeo und Julia in der Fassung von Rudolf Nurejew sowie Luminous von András Lukács, der Ausschnitt aus Cantata von Mauro Bigonzetti und Ochiba von Patrick de Bana.

NUREJEW GALA 2018
youtube Trailer Staatsoper Wien
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Die Nurejew Gala 2019 wird im Rahmen von Oper live am Platz auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen.

Vor der Sommerpause präsentieren sich nicht nur die Tänzerinnen und Tänzer des Wiener Staatsballetts – u. a. Ersten SolotänzerInnen Olga Esina, Nikisha Fogo, Kiyoka Hashimoto, Liudmila Konovalova, Natascha Mair, Ketevan Papava, Nina Poláková, Denys Cherevychko, Davide Dato, Jakob Feyferlik, Robert Gabdullin, Roman Lazik, Vladimir Shishov und die SolotänzerInnen Ioanna Avraam, Alice Firenze, Nina Tonoli, Eno Peci, Richard Szabó und Dumitru Taran – noch einmal dem Publikum, sondern auch heuer gastieren bei der Nurejew Gala wieder internationale Gastsolistinnen und Gastsolisten im Haus am Ring:

 Ballettchef Manuel Legris – 2019 wieder auf der Bühne zu erleben

Es tanzen Young Gyu Choi vom Amsterdamer Het Nationale Ballet sowie Anastasia Nuikina (Debüts an der Wiener Staatsoper) und Kimin Kim vom Ballett des Mariinski-Theaters. Auch Ballettdirektor Manuel Legris wird im Rahmen der Nurejew Gala 2019 wieder auf der Bühne zu erleben sein.

Am Dirigentenpult steht Kevin Rhodes – er leitet die Nurejew Gala im Haus am Ring heuer bereits zum fünften Mal musikalisch.

Kurzbiographien der GastsolistInnen:
Young Gyu Choi stammt aus Südkorea und erhielt seine Ausbildung an der Sunhwa Arts School in Seoul und an der Tanz Akademie Zürich und tanzte mit dem Korea National Ballet und dem Universal Ballet in Seoul. Seit 2011 ist er Mitglied des Het Nationale Ballet, wo er 2015 zum Ersten Solisten ernannt wurde. Auszeichnungen: International Ballet Competition in Varna (zweiter Preis 2006 und erster Preis 2010), Boston International Competition (erster Preis, 2010), Youth America Grand Prix in New York (erster Preis, 2007), Alexandra Radius Award (2017).
Anastasia Nuikina wurde in Samara geboren. Im Anschluss an ihre Graduierung an der Waganowa-Akademie wurde sie 2018 unmittelbar an das Ballett des Mariinski-Theaters engagiert.

Wiener Staatsoper / Artifact Suite - Davide Dato und Natascha Mair © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Artifact Suite – Davide Dato und Natascha Mair © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Geboren in Seoul, wurde Kimin Kim an der Korea National University of Arts ausgebildet. 2012 wurde er als Solotänzer an das Ballett des Mariinski-Theaters engagiert, 2015 avancierte er zum Principal Dancer. Im Haus am Ring tanzte er bisher Herzog Albrecht (Giselle) und im Mai 2019 mit großem Erfolg Conrad (Le Corsaire), den er auch beim Japan-Gastspiel des Wiener Staatsballetts 2018 in Tokio verkörperte. Auszeichnungen: Erste Preise bei internationalen Ballettwettbewerben in Rom (2008), Seoul (2009) und Varna (2010), Grand Prix beim „Arabesque”-Ballettwettbewerb in Perm (2012) und bei der Youth America Grand Prix International Competition in New York (2012), Prix Benois de la Danse (2016), u.a.

Wiener Staatsballett
Freitag, 28. Juni 2019, 18.00 Uhr | Wiener Staatsoper

NUREJEW GALA 2019
Künstlerische Leitung: Manuel Legris | Dirigent: Kevin Rhodes
Das Programm (Stand: 24. Juni 2019)


Teil I:


DELIRIENWALZER
Choreographie: Roland Petit | Musik: Josef Strauss
Natascha Mair – Davide Dato

JOCKEY-TANZ
Choreographie: August Bournonville | Musik: Carl Christian Møller
Arne Vandervelde, Dumitru Taran

FANNY ELSSLERS CACHUCHA
Choreographie: Zorn/Hutchinson | Musik: Andalusische Volksweise
Ketevan Papava

ESMERALDA PAS DE DEUX
Choreographie: Nicholas Beriozoff | Musik: Riccardo Drigo, Cesare Pugni, Romualdo Marenco
Liudmila Konovalova – Young Gyu Choi (Gast, Erster Solist beim Het Nationale Ballet – Debüt an der Wiener Staatsoper)

LUMINOUS
Choreographie: András Lukács | Musik: Max Richter
Nina Tonoli – Jakob Feyferlik
ROMEO UND JULIA (Pas de deux aus dem 3. Akt)
Choreographie: Rudolf Nurejew | Musik: Sergej Prokofjew
Julia: Ioanna Avraam | Romeo: Robert Gabdullin

TROIS GNOSSIENNES
Choreographie: Hans van Manen | Musik: Erik Satie
Olga Esina – Roman Lazik

Wiener Staatsoper / Coppélia - Jakob Feyferlik © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Coppélia – Jakob Feyferlik © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

COPPÉLIA (Ausschnitt aus dem 3. Akt)
Choreographie: Pierre Lacotte | Musik: Léo Delibes
Swanilda: Natascha Mair | Franz: Jakob Feyferlik | Ensemble


Teil II:


DORNRÖSCHEN (Ausschnitt aus dem 2. Akt)
Choreographie: Rudolf Nurejew | Musik: Peter Iljitsch Tschaikowski
Prinz Florimund: Navrin Turnbull | Fliederfee: Oxana Kiyanenko

SCHWANENSEE (Ausschnitt aus dem 3. Akt)
Choreographie: Rudolf Nurejew | Musik: Peter Iljitsch Tschaikowski
Odile: Kiyoka Hashimoto | Prinz Siegfried: Leonardo Basílio

DIE FLEDERMAUS (Ausschnitt aus dem 2. Akt)
Choreographie: Roland Petit | Musik: Johann Strauß, arr. Gamley
Bella: Olga Esina | Johann: Vladimir Shishov

CANTATA (Ausschnitt: Pas de deux)
Choreographie: Mauro Bigonzetti | Musik: Gruppo „Assurd“
Alice Firenze – Eno Peci

OCHIBA
Choreographie: Patrick de Bana | Musik: Philip Glass
Nina Poláková – Manuel Legris

DER TALISMAN PAS DE DEUX
Choreographie: Pjotr Gussew | Musik: Riccardo Drigo, Cesare Pugni
Anastasia Nuikina (Gast, Ballett des Mariinski-Theaters – Debüt an der Wiener Staatsoper)
Kimin Kim (Gast, Principal Dancer beim Ballett des Mariinski-Theaters)

Wiener Staatsoper / Artifact Suite - Ensemble © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Artifact Suite – Ensemble © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

ARTIFACT SUITE (Ausschnitt)
Choreographie: William Forsythe | Musik: Johann Sebastian Bach
Madison Young – James Stephens, Natascha Mair – Davide Dato, Oxana Kiyanenko
Ensemble


Teil III:


SYLVIA (3. Akt)
Choreographie: Manuel Legris nach Mérante u.a. | Musik: Léo Delibes
Sylvia: Nikisha Fogo | Aminta: Denys Cherevychko | Orion: Davide Dato
Eros: Géraud Wielick | Diana: Ketevan Papava
Endymion: Kamil Pavelka | Ein Faun: Dumitru Taran
Ensemble

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Nächste Seite »