Rostock, Volkstheater Rostock, Spielplan März 2019

Januar 29, 2019 by  
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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen


Spielplan März 2019


Fr. 01.03.2019          

20:00 Uhr / Ateliertheater
Utopie 2: Enter Germania
Uraufführung von und mit Kollektiv Eins

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Das Konzept romantischer Liebe
Monolog von Oliver Bukowski
Uraufführung


Sa. 02.03.2019          

19:30 Uhr / Großes Haus
Grete Minde
Schauspiel nach Theodor Fontane
Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin
Uraufführung

20:00 Uhr / Ateliertheater
Utopie 2: Enter Germania
Uraufführung von und mit Kollektiv Eins

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Eine musikalische Zeitreise mit Frank Buchwald


So. 03.03.2019          

16:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier:
Ein Elefant in Europa
Ein musikalisches Märchen
Musiktheater Cammin
Ab 4 Jahren

18:00 Uhr / Großes Haus / Wiederaufnahme
Der Freischütz
Romantische Oper von Carl Maria von Weber

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Eine musikalische Zeitreise mit Frank Buchwald


Mo. 04.03.2019          

09:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier:
Ein Elefant in Europa
Ein musikalisches Märchen
Musiktheater Cammin
Ab 4 Jahren


Di. 05.03.2019          

11:00 Uhr / Ateliertheater
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Kinderstück von Franziska Ritter nach dem gleichnamigen Buch von Hannes Hüttner
Ab 4 Jahren

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
Von Richard Alfieri


Mi. 06.03.2019         

09:00+11:00 Uhr / OSPA Arena
Konzert für Teens
„Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski
in der Orchestrierung von Maurice Ravel und in anderen Fassungen
Martin Hannus, Leitung und Moderation

10:00 Uhr / Ateliertheater
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Kinderstück von Franziska Ritter nach dem gleichnamigen Buch von Hannes Hüttner
Ab 4 Jahren

18:00 Uhr / Ateliertheater
Jenseits der blauen Grenze
Nach Dorit Linke

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
Von Richard Alfieri


Do. 07.03.2019          

09:00+11:00 Uhr / OSPA Arena
Konzert für Teens
„Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski
in der Orchestrierung von Maurice Ravel und in anderen Fassungen
Martin Hannus, Leitung und Moderation

19:30 Uhr / Großes Haus
Frau Luna
Operette von Paul Lincke

20:00 Uhr / Ateliertheater / Zum letzten Mal
Jenseits der blauen Grenze
Nach Dorit Linke

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Tony Ireland
Scottish, Irish and contemporary folk

20:15 Uhr / Universitätsbuchhandlung Hugendubel
Und wer war eigentlich diese Grete Minde?
Fontane-Werkstattabend zum Frauentag
Kooperation des Volkstheaters mit dem Literaturhaus Rostock und der Universitätsbuchhandlung Hugendubel
Tickets gibt es für 8,-€ in der Buchhandlung Hugendubel


Fr. 08.03.2019          

09:00+11:00 Uhr / OSPA Arena
Konzert für Teens
„Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski
in der Orchestrierung von Maurice Ravel und in anderen Fassungen
Martin Hannus, Leitung und Moderation

19:30 Uhr / Restaurants in Warnemünde
5. Theaterthekennacht
KünstlerInnen im Lokal

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Mit vollen Hosen sitzt man weicher
Ein Solo-Abend mit Philipp Schaller

20:00 Uhr / Ateliertheater
Sturm und Drang
Tanztheater mit Live-Musik
Uraufführung


Sa. 09.03.2019          

14:00 Uhr / Ballettsaal
Tanz inklusive: Gegensätze ziehen sich an
Tanzworkshop
Anmeldung unter: tanz@rostock.de

18:00 Uhr / Großes Haus / Premiere
Das singende klingende Bäumchen
Ein musikalisches Märchen für SchauspielerInnen, Kinderchor und Orchester
Text von Babette Bartz nach der gleichnamigen Erzählung aus der Braunschweiger Märchensammlung (1801)
Musik von Malte Hübner
Uraufführung
Ab 6 Jahren

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Mit vollen Hosen sitzt man weicher
Ein Solo-Abend mit Philipp Schaller

20:00 Uhr / Ateliertheater
Sturm und Drang
Tanztheater mit Live-Musik
Uraufführung


So 10.03.2019          

15:00 Uhr / Großes Haus
Grete Minde
Schauspiel nach Theodor Fontane
Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin
Uraufführung

16:00 Uhr / Kunsthalle Rostock
3. Kammerkonzert
„Aus Erfahrung gut“
Mit dem Morgenstern-Quartett

16:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier:
Die Prinzessin auf der Erbse
Papier-Puppen-Theater frei nach Hans-Christian Andersen
Theater Randfigur
Ab 4 Jahren

18:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Non(n)sens
Musical Comedy von Dan Goggin


Mo. 11.03.2019          

08:30+10:00 Uhr / Großes Haus
Das singende klingende Bäumchen
Ein musikalisches Märchen für SchauspielerInnen, Kinderchor und Orchester
Text von Babette Bartz nach der gleichnamigen Erzählung aus der Braunschweiger Märchensammlung (1801)
Musik von Malte Hübner
Uraufführung
Ab 6 Jahren

09:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier:
Die Prinzessin auf der Erbse
Papier-Puppen-Theater frei nach Hans-Christian Andersen
Theater Randfigur
Ab 4 Jahren


Di. 12.03.2019          

17:30+20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Li.Wu. in Warnemünde: Tanz ins Leben
ro-cine e.V.


Do. 14.03.2019          

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Rabenschwarzer Humor & Jazz vom Feinsten
Mit Dr. Klaus Koch und Andreas Pasternack


Fr. 15.03.2019          

10:00 Uhr / Ateliertheater
Die Schule der Diktatoren
Politische Komödie von Erich Kästner
Ab 12 Jahren

19:30 Uhr / Großes Haus
Fidelio
Oper von Ludwig van Beethoven

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Das Konzept romantischer Liebe
Monolog von Oliver Bukowski
Uraufführung


Sa. 16.03.2019          

20:00 Uhr / Großes Haus / Gastspiel
Laibach: Sound of Music
Präsentiert vom M.A.U. Club

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
Von Richard Alfieri

20:00 Uhr / Ateliertheater / Premiere
Utopie der Wärme
Eine Stückentwicklung der Offenen Bühne
Kooperationsprojekt der Theatergruppe Freigeister und des Volkstheaters Rostock


So. 17.03.2019          

16:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier:
Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte
Ein Puppenspiel mit Musik nach dem Kinderbuch von Luis Sepulveda
Dorftheater Siemitz
Ab 5 Jahren

17:30 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

18:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
Von Richard Alfieri

18:00 Uhr / Großes Haus
7. Philharmonisches Konzert
Franz Schubert: Symphonie Nr. 7 h-Moll D759 „Unvollendete“ / Symphonie Nr. 3 D-Dur D200
Sergej Prokofjew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 63
Marcus Bosch, Leitung
Sophia Jaffé, Violine


Mo. 18.03.2019         

09:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier:
Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte
Ein Puppenspiel mit Musik nach dem Kinderbuch von Luis Sepulveda
Dorftheater Siemitz
Ab 5 Jahren

19:00 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

19:30 Uhr / Großes Haus
7. Philharmonisches Konzert
Programm s. 17.03.


Di. 19.03.2019    

11:00 Uhr / Ateliertheater
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Kinderstück von Franziska Ritter nach dem gleichnamigen Buch von Hannes Hüttner
Ab 4 Jahren

19:00 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

19:30 Uhr / Großes Haus
7. Philharmonisches Konzert
Programm s. 17.03.

ca. 21:30 Uhr (im Anschluss an das Konzert) / Foyer
Philharmonische Lounge


Mi. 20.03.2019          

11:00 Uhr / Ateliertheater
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Kinderstück von Franziska Ritter nach dem gleichnamigen Buch von Hannes Hüttner
Ab 4 Jahren

18:00 Uhr / Ateliertheater
Die Schule der Diktatoren
Politische Komödie von Erich Kästner
Ab 12 Jahren


Do. 21.03.2019          

11:00+18:00 Uhr / Ateliertheater
Die Schule der Diktatoren
Politische Komödie von Erich Kästner
Ab 12 Jahren

19:30 Uhr / Großes Haus
Der Freischütz
Romantische Oper von Carl Maria von Weber

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Das Konzept romantischer Liebe
Monolog von Oliver Bukowski
Uraufführung


Fr. 22.03.2019          

19:30 Uhr / Großes Haus
Grete Minde
Schauspiel nach Theodor Fontane
Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin
Uraufführung

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Eine musikalische Zeitreise mit Frank Buchwald

20:00 Uhr / Ateliertheater
Utopie der Wärme
Eine Stückentwicklung der Offenen Bühne
Kooperationsprojekt der Theatergruppe Freigeister und des Volkstheaters Rostock


Sa. 23.03.2019         

19:30 Uhr / Großes Haus / Gastspiel
Koch & Friends: Wenn nicht jetzt, wann dann

20:00 Uhr / Ateliertheater
Utopie der Wärme
Eine Stückentwicklung der Offenen Bühne
Kooperationsprojekt der Theatergruppe Freigeister und des Volkstheaters Rostock

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Eine musikalische Zeitreise mit Frank Buchwald


So. 24.03.2019          

11:00+16:00 Uhr / Yachthafenresidenz Hohe Düne
4. Classic Light
„Wunschkonzert“

16:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Die Maus im Fernrohr
Lieder und Lügenmärchen aus der Welt der Seefahrt
Mit Wolfgang Rieck
Ab 4 Jahren

18:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Non(n)sens
Musical Comedy von Dan Goggin


Mo.25.03.2019

09:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Die Maus im Fernrohr
Lieder und Lügenmärchen aus der Welt der Seefahrt
Mit Wolfgang Rieck
Ab 4 Jahren


Do.
28.03.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Ein Kessel Buntes
Von und mit Dorit Gäbler


Fr. 29.03.2019

19:30 Uhr / Großes Haus
Der Freischütz
Romantische Oper von Carl Maria von Weber

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Das Konzept romantischer Liebe
Monolog von Oliver Bukowski
Uraufführung


Sa. 30.03.2019     

19:30 Uhr / Großes Haus / Gastspiel
Best of Poetry Slam
Präsentiert vom M.A.U. Club

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Pariser Flair
Eine musikalische Stadtführung mit Marie Giroux und Jenny Schäuffelen

20:00 Uhr / Ateliertheater / Premiere
Utopie 3: Öffne dein Herz Ich will den Champagner kaltstellen
Uraufführung von Juri Sternburg


So. 31.03.2019    

11:00 Uhr / Ateliertheater / Eintritt frei
Matinee: Peer Gynt
Einführung in die Inszenierung

15:00 Uhr / Großes Haus
Frau Luna
Operette von Paul Lincke

16:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier:
Lakritz, das kleine schwarze Schaf
allerhand-Theater
Ab 4 Jahren

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Pariser Flair
Eine musikalische Stadtführung mit Marie Giroux und Jenny Schäuffelen

—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Hoffmanns Erzählungen – Jacques Offenbach, 30.01.2019

Januar 28, 2019 by  
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Oper Stuttgart

 Opernhaus Stuttgart © Martin Siegmund

Opernhaus Stuttgart © Martin Siegmund

LES CONTES D’HOFFMANN
Hoffmanns Erzählungen
von Jacques Offenbach

Wiederaufnahme  ab 30. Januar 2019

„Wollt Ihr die Geschichte meiner Liebschaften hören?“ – Mit diesen Worten beginnt Hoffmann seine Erzählungen in Jacques Offenbachs Oper Les Contes d’Hoffmann. Darin liebt der Protagonist drei Frauen, die unterschiedlicher und wundersamer nicht sein könnten … Christoph Marthalers Produktion lässt E.T.A. Hoffmanns fast surreal anmutendenen Szenerien wieder zum Leben erwachen und inzeniert damit den Einbruch des Phantastischen in den Alltag.

Von Jacques Offenbach heißt es, er habe auf Soiréen gern nur mit einem Pelzmantel bekleidet Cello gespielt. Ob das wahr ist oder nur gut erfunden, ist nicht ganz klar. Es könnte aber durchaus ein Einfall E.T.A. Hoffmanns sein, in dessen surrealen Szenerien es immer wieder um den Einbruch des Phantastischen als Spiegel des Irrsinns im Alltag ging. „Ich denke mir mein Ich durch ein Vervielfältigungsglas – alle Gestalten, die sich um mich herumbewegen, sind Ichs, und ich ärgere mich über ihr Tun und Lassen“, gestand E.T.A. Hoffmann. Der gefeierte lyrische Tenor Atalla Ayan debütiert als Hoffmann unter dem Dirigat von Marc Piollet. Olga Busuioc und Lisa Mostin verkörpern die drei obskuren Objekte der Begierde.

Koproduktion der Oper Stuttgart und des Teatro Real Madrid

Uraufführung  : 1881 in Paris

—| Pressemeldung Oper Stuttgart |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme DAPHNE von Richard Strauss, 01.02.2019

Januar 24, 2019 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Dritte und letzte Wiederaufnahme
DAPHNE

Bukolische Tragödie in einem Aufzug von Richard Strauss
Text von Joseph Gregor
Mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Regie: Claus Guth
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Benjamin Cortez
Bühnenbild und Kostüme: Christian Schmidt
Licht: Olaf Winter
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Norbert Abels
Daphne: Jane Archibald
Leukippos: Peter Marsh
Gaea: Tanja Ariane Baumgartner
Apollo: Andreas Schager
Peneios: Patrick Zielke
Schäfer: Dietrich Volle, Jaeil Kim, Barnaby Rea, Miko?aj Tr?bka
Mägde: Julia Moorman, Bianca Andrew
Die alte Daphne: Corinna Schnabel
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Oper Frankfurt / Daphne © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Daphne © Barbara Aumueller

Regisseur Claus Guth erzählt Daphne von Richard Strauss (1864-1949) durch die Einführung der Figur der „alten Daphne“ als Rückblick auf den Missbrauch einer jungen Frau. „Poetischer kann man Mythos und Realität kaum überblenden, miteinander aussöhnen. So gelingt Claus Guth in Frankfurt (…) ein wunderbar stimmiges Gesamtkunstwerk – unbedingt sehenswert.“ Damit schloss die Radiokritik im Journal am Mittag auf SWR2 nach der Premiere am 28. März 2010 an der Oper Frankfurt. Die begeisterte Aufnahme der Produktion bei Presse und Publikum gleichermaßen erreichte ihren Höhepunkt Ende November 2010 durch die Auszeichnung mit dem Deutschen Theaterpreis Der Faust in der Kategorie „Regie Musiktheater“, verliehen vom Deutschen Bühnenverein.

Griechenland in mythischer Vorzeit: Mit den Strahlen der untergehenden Sonne wird das Dionysosfest eingeläutet. Daphne, Tochter des Fischers Peneios und der Erdenmutter Gaea, kann sich dieses Fruchtbarkeitsrituals nicht erfreuen. Als menschliche Verkörperung der Natur ist ihr die Liebe zu Männern völlig fremd. Apollo, der als Rinderhirte verkleidet auf dem Fest erscheint und ihr verfällt, kann sie nichts abgewinnen. Erst durch Leukippos’ List, verhüllt in Frauenkleidern Daphne zum Dionysostrank zu verführen, bricht sie mit ihrer wahren Natur. Apollo, der den Betrug durchschaut, fordert Leukippos auf, sich seiner Verkleidung zu entledigen. Daraufhin gibt auch Apollo seine Identität als Sonnengott preis. Daphne jedoch entzieht sich beiden. Als Leukippos Apollo verflucht, tötet ihn dieser. Apollos Erkenntnis, gegen seine göttliche Bestimmung und die Natur Daphnes gehandelt zu haben, kommt zu spät. Vergeblich bittet er die Götter um Verzeihung. Daphne kann erlöst werden: Indem sie sich in einen Lorbeerbaum verwandelt, vereinigt sie sich mit der geliebten Natur.

Oper Frankfurt / Daphne © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Daphne © Barbara Aumueller

Anlässlich der dritten und letzten Wiederaufnahme der Produktion aus der Spielzeit 2009/10 unter der musikalischen Leitung des premierenbewährten Frankfurter Generalmusikdirektors Sebastian Weigle sind zahlreiche Umbesetzungen zu vermelden: Jane Archibald (Daphne) kehrt nach einem Einspringen 2007/08 als Königin der Nacht in Mozarts Die Zauberflöte zurück an die Oper Frankfurt. Zu den aktuellen Aufgaben der international gefragten kanadischen Sopranistin gehören u.a. Zerbinetta in Strauss’ Ariadne auf Naxos an der Bayerischen Staatsoper in München und Mathilde in Rossinis Guillaume Tell am Theater an der Wien. Ein Wiedersehen gibt es auch mit dem österreichischen Tenor Andreas Schager (Apollo), der hier 2014/15 als Menelas in Strauss’ Die ägyptische Helena (konzertant) sowie 2016/17 mit einem Liederabend beeindruckte. Inzwischen avancierte er zu einem gesuchten Wagner-Tenor, der bei den Bayreuther Festspielen und an zahlreichen renommierten Opernhäusern bis hin zur New Yorker Metropolitan Opera zu Hause ist. Ensemblemitglied Peter Marsh errang kürzlich an seinem Stammhaus als Strawinskys Oedipus Rex einen großen persönlichen Erfolg. In der zweiten Wiederaufnahme der Produktion 2013/14 verkörperte der amerikanische Tenor noch Apollo, wendet sich aber nun der Partie des Leukippos zu. Als Peneios gibt der deutsche Bassist Patrick Zielke sein Hausdebüt. Seit 2017/18 ist er Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo er u.a. im Frühjahr 2019 Gurnemanz in Wagners Parsifal verkörpern wird. Mit der Produktion vertraut sind aus dem Ensemble der Oper Frankfurt Tanja Ariane Baumgartner (Gaea) und Dietrich Volle (Erster Schäfer) sowie als Gast die Schauspielerin Corinna Schnabel (Die alte Daphne), während alle übrigen Partien aus dem Ensemble und dem Opernstudio der Oper Frankfurt neu besetzt sind.

Wiederaufnahme: Freitag, 1. Februar 2019, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 8., 10., 16. (18.00 Uhr), 20. Februar 2019
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Il Ritorno d’Ulisse in Patria – Claudio Monteverdi, 25.01.2019

Januar 23, 2019 by  
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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Il Ritorno d’Ulisse in Patria – Claudio Monteverdi

wieder an der Hamburgischen Staatsoper

Claudio Monteverdis Odysseus-Oper  Il Ritorno d’Ulisse in Patria ist ab dem 25. Januar 2019 für vier Vorstellungen zurück an der Dammtorstraße. Unter der Musikalischen Leitung von Vaclav Luks spielt das Prager Barockorchester Collegium 1704. Als Ulisse gibt es ein Wiedersehen mit Kurt Streit, als Penelope mit Sara Mingardo. Das Ensemblemitglied Katharina Konradi gibt ihr Rollendebüt als Melanto und das Ensemblemitglied KS Jürgen Sacher als Giove. Der junge Schweizer Tenor Fabio Trümpy gibt als Telemaco sein Debüt an der Staatsoper Hamburg.

Staatsoper Hamburg / Il Ritorno d'Ulisse in Patria - Ensemble und Collegium © Monika Rittershaus

Staatsoper Hamburg / Il Ritorno d’Ulisse in Patria – Ensemble und Collegium © Monika Rittershaus

Handlung: 10 Jahre Krieg. 10 Jahre Irrfahrt. Dunkelheit. In der Gestalt eines verwahrlosten Greises kehrt Ulisse zu seiner Penelope zurück. Unter all den Freiern, die sie umgarnen, ist er es, der den gewaltigen Bogen des verschollenen Gatten spannen kann und ihre Hand gewinnt. Doch seine Frau erkennt ihn nicht. Erst das Geheimnis ihres Ehebettes führt die beiden wieder zusammen und besiegelt das Todesurteil der Freier. Treue und Liebe siegen im Homer’schen Epos und adeln das schicksalsgebeutelte Paar, das tragisch wie komisch nichts weiter als ein Ball im ewigen Spiel der Götter auf Erden ist. Der Ball wird getreten, getragen, fliegt, fällt zu Boden – und versteht nicht warum. Als Opernvisionär des 16. Jahrhunderts nahm sich Monteverdi voller Empathie für seine Figuren der Odyssee an. 2017 jährte sich sein Geburtstag zum 450. Mal.


Claudio Monteverdi
Il Ritorno d’Ulisse in Patria (Die Heimkehr des Odysseus)

Musikalische Leitung: Vaclav Luks, Inszenierung: Willy Decker, Bühnenbild: Wolfgang Gussmann, Kostüme: Wolfgang Gussmann, Susana Mendoza, Licht: Franck Evin, Mitarbeit Regie: Jan Eßinger, Dramaturgie: Kathrin Brunner

Mit: L’umana fragilità / Anfinomo Christophe Dumaux, Tempo / Antinoo Erik Anstine, Fortuna / Giunone KS Gabriele Rossmanith, Amore Solisten des Knabenchores Chorakademie Dortmund, Ulisse Kurt Streit, Penelope Sara Mingardo, Ericlea Katja Pieweck, Melanto Katharina Konradi (Rollendebüt), Giove KS Jürgen Sacher (Rollendebüt), Nettuno Luigi De Donato, Minerva Dorottya Láng, Eumete Rainer Trost, Eurimaco Oleksiy Palchykov, Telemaco Fabio Trümpy (Hamburg-Debüt), Pisandro Viktor Rud, Iro KS Peter Galliard, Collegium 1704

 

—| Pressemeldung Staatsoper Hamburg |—

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