Hagen, Theater Hagen, Spielplan September 2019

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle


Spielplan September 2019


Sa 07 AUFTAKT!
Tag der offenen Tür
Beginn 15.00 Uhr ·  In den Werkstätten, Großes Haus, Opus, Lutz
Eintritt frei

KULTURCAFÉ
Mit Joseph Trafton und Insa Murawski
17.30 Uhr ? Theatercafé
Eintritt  frei

POCKETGALA
Mit Gesangssolisten, Tänzern, Chor, Orchester
19.00 Uhr ·  Großes Haus
Eintritt frei


So 08        WIEDERAUFNAHME TAKE A WALK ON THE WILD SIDE
Undergroundparty mit Musik aus den 1960er, 70er und 80er Jahren
18.00-20.45 Uhr ·  Großes Haus
Abo MT und Freiverkauf 19,50-48 €


Di 10        1. SINFONIEKONZERT
Bauhaus & Blockbuster – Zukunftsvisionen
Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung
Filmmusik der Neuzeit
Leitung: Scott Lawton
19.30 Uhr ·  Stadthalle ? 18.45 Uhr Einführung
Konzertabo und Freiverkauf 15,50-31 €


Mi 11        THEATER IM KARREE
Mit Sopranistin Cristina Piccardi und Tenor Richard van Gemert
17.30 Uhr ·  Sparkassen-Karree
Eintritt frei


Sa 14        WIEDERAUFNAHME
SPRING AWAKENING (FRÜHLINGS ERWACHEN)
Musical von Steven Sater und Duncan Sheik, basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind
(in deutscher Sprache mit Übertexten)
19.30-22.00 Uhr ·  Großes Haus ·  19.00 Einführung
Abo G und Freiverkauf 19,50-48 €


So 15        1. FAMILIENKONZERT
Sergei Prokofjew: Peter und der Wolf
Moderation: Juri Tetzlaff ? Leitung: N.N.
11.00 Uhr ·  Großes Haus
Freiverkauf 12 /6 €, Familienkarte 25 €

WIEDERAUFNAHME DIE GROSSE KLIMAKONFERENZ DER TIERE
Eine mobile TheaterUmweltKonferenz von Anja Schöne ? Ab 8 Jahren
Eine Produktion des Mobiltheaters Sausewind
15.00-16.00 Uhr ·  Lutz
Freiverkauf 12 / 6 €


Mo 16        WERKSTATT-PROBE
Einführungsveranstaltung zu Cardillac
18.15 Uhr ·  Theatercafé / Großes Haus
Eintritt frei


Di 17        WIEDERAUFNAHME DER FLIEGENDE KOFFER
Ein Theaterabenteuer von Anja Schöne nach Hans Christian Andersen ? Ab 2 Jahren
10.00-10.45 Uhr ·  Haus Wohlbehagen


Fr 20        PIGOR SINGT – BENEDIKT EICHHORN MUSS BEGLEITEN – VOL. 9
19.30-21.30 Uhr ·  Großes Haus
Abo K und Freiverkauf 13,50-30,50 €

THEATER UNTERWEGS RICHARD O’BRIEN’S  THE ROCKY HORROR SHOW
Musical von Richard O´Brien
19.30-22.00 Uhr ·  Teo Otto Theater Remscheid


Sa 21        PREMIERE CARDILLAC
Oper von Paul Hindemith
(in deutscher Sprache mit Übertexten)
19.30-21.00 Uhr ·  Großes Haus ·  19.00 Einführung
Abo P und Freiverkauf 19,50-48 €


So 22        KRABBELKONZERTE
Ganzheitliches Musikerlebnis für Kinder von 0-2 Jahren und deren Eltern
Leitung: Andrea Apostoli
10.00-10.45 Uhr & 11.15-12.00 Uhr ·  Theatercafé
Erwachsene 6 € / Kinder 1 €

DER FLIEGENDE KOFFER
Ein Theaterabenteuer von Anja Schöne nach Hans Christian Andersen ? Ab 2 Jahren
11.00-11.45 Uhr ·  Lutz
Freiverkauf 6 €

SPRING AWAKENING (FRÜHLINGS ERWACHEN)
Musical von Steven Sater und Duncan Sheik, basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind
(in deutscher Sprache mit Übertexten)
18.00-20.30 Uhr ·  Großes Haus ·  17.30 Einführung
Abo ThR und Freiverkauf 16,50-40 €


Di 24        THEATER UNTERWEGS TAKE A WALK ON THE WILD SIDE
Undergroundparty mit Musik aus den 1960er, 70er und 80er Jahren
19.30-22.15 Uhr ·  Konzert Theater Coesfeld


 Do 26        SPRING AWAKENING (FRÜHLINGS ERWACHEN)
Musical von Steven Sater und Duncan Sheik, basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind
(in deutscher Sprache mit Übertexten)
19.30-22.00 Uhr ·  Großes Haus ·  19.00 Einführung
Abo D und Freiverkauf 16,50-40 €


Fr 27        TREFFEN DES THEATERFÖRDERVEREINS
Gast: Mario Krause, Fagottist am Theater Hagen
19.30 Uhr ·  Kolpinghaus
Eintritt frei


Sa 28        PREMIERE WOYZECK
Eine LiveMusikKlassikerShow nach dem Drama von Georg Büchner
In einer Fassung von Anja Schöne ? Ab 14 Jahren
19.30 Uhr ·  Lutz
Freiverkauf 12 / 6 €


So 29 1. KAMMERKONZERT
Salonlöwen
Salonmusik im Stil der 1920er Jahre
11.30 Uhr ·  Auditorium im Kunstquartier Hagen
Freiverkauf 12 / 6 €

WIEDERAUFNAHME EVEREST
Oper von Paul Joby Talbot
(in englischer Sprache mit deutschen Übertexten)
18.00-19.10 Uhr ·  Großes Haus ·  17.30 Einführung
Abo MT und Freiverkauf 15-36 €


Mo 30        WERKSTATT-PROBE
Einführungsveranstaltung zu Casa Azul
18.15 Uhr ·  Theatercafé / Großes Haus
Eintritt frei


 

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Norma – Vincenzo Bellini, 11.07.2019

Juli 11, 2019 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Staatsoper Stuttgart

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

  Norma – Vincenzo Bellini

Aufwühlendes Doppelleben

Vincenzo Bellinis Norma – am 11. Juli 2019 – in neuer Besetzung 

Donnerstag, 11. Juli 2019, um 19 Uhr kehrt Vincenzo Bellinis Norma in der Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito auf den Spielplan der Staatsoper Stuttgart zurück. Es dirigiert Giacomo Sagripanti. Der junge italienische Dirigent gehört zu den gefragtesten Dirigenten seiner Generation und wurde im Jahr 2016 bei den International Opera Awards in der Kategorie „Young Conductor“ ausgezeichnet.

In der Titelpartie der Norma gibt die spanische Sopranistin Yolanda Auyanet ihr Hausdebüt. Ensemblemitglied Diana Haller singt erstmals in Stuttgart die Rolle der Adalgisa. Der italienische Tenor Massimo Giordano ist als Pollione erneut zu Gast an der Staatsoper Stuttgart. In dieser Spielzeit wurde er bereits an der Seite von Catherine Naglestad als Mario Cavaradossi in Puccinis Tosca vom Stuttgarter Publikum gefeiert. Kommende Saison ist er in der Titelpartie von Giuseppe Verdis Don Carlos zu erleben. Die weiteren Hauptpartien singen Ks. Liang Li (Oroveso) und Daniel Kluge (Flavio) aus dem Solistenensemble der Staatsoper Stuttgart.

Vincenzo Bellini - Père Lachaise - Paris © IOCO

Vincenzo Bellini – Père Lachaise – Paris © IOCO

In der Priesterin Norma, die ihren Göttern dient und dennoch nicht keusch leben will, zeichnet Vincenzo Bellini das aufwühlende Doppelleben einer bis ins Extrem liebesfähigen Frau: Als geistliche Autorität gibt Norma ihrem unterworfenen Volk Orientierung und hält zugleich an ihrer Liebe zu einem der Besatzer fest, selbst als dieser sie verlässt.

Vorstellungen:  11. / 14. / 17. Juli 2019, 21. / 24. September 2019, 03. Oktober 2019

Musikalische Leitung Giacomo Sagripanti, Regie und Dramaturgie Jossi Wieler, Sergio Morabito, Bühne und Kostüme Anna Viebrock, Chor Bernhard Moncado

Pollione, Massimo Giordano (Juli 2019) / Norman Reinhardt (Sept / Okt 2019),, Oroveso, Liang Li (Juli 2019) / David Steffens (Sept / Okt 2019), Norma Yolanda Auyanet, Adalgisa Diana Haller, Flavio Daniel Kluge (Juli 2019) / Moritz Kallenberg (Sept / Okt 2019), Staatsopernchor Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart

—| IOCO Kritik Staatsoper Stuttgart |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme FAUSTS VERDAMMNIS, Juni 2019

Juni 18, 2019 by  
Filed under Oper, Oper Frankfurt, Pressemeldung

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Zweite und letzte Wiederaufnahme
LA DAMNATION DE FAUST (FAUSTS VERDAMMNIS)

Légende-dramatique in vier Teilen von Hector Berlioz
Text von Hector Berlioz und Almire Gandonnière
nach Faust. Der Tragödie erster Teil (1806) von Johann Wolfgang von Goethe
in der französischen Übersetzung (1828) von Gérard de Nerval
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Roland Böer
Inszenierung: Harry Kupfer
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Nina Brazier
Bühnenbild: Hans Schavernoch
Kostüme: Yan Tax
Licht: Joachim Klein
Video: Peer Engelbracht / impulskontrolle
Chor und Extrachor: Tilman Michael
Dramaturgie: Norbert Abels
Faust: Giorgio Berrugi
Méphistophélès: Kihwan Sim
Brander: Brandon Cedel
Marguerite: Cecelia Hall u.a.
Chor, Extrachor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Oper Frankfurt / FAUSTS VERDAMMNIS - Ensemble © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / FAUSTS VERDAMMNIS – Ensemble © Barbara Aumüller

Fausts Verdammnis von Hector Berlioz (1803-1869) in der Inszenierung von Regie-Altmeister Harry Kupfer war die letzte Neuproduktion im Opernhaus der Spielzeit 2009/10. Ein Volltreffer, da waren sich Publikum und Presse einig. So konnte man in der FAZ lesen: „Die Aufführung wirkt (…) ungemein theatralisch lebendig, spannungsvoll, bildkräftig und farbenreich.“ Der Kritiker der Frankfurter Rundschau attestierte: „Harry Kupfer als kluger, sprudelnder, trickreicher Bühnenerzähler.“ Und der Radioberichterstatter des SWR2 schloss seine Rezension folgendermaßen: „Das war unterm Strich Musiktheater voller Saft und Kraft, mit opulentem Bühnenbild, spektakulären Effekten und klarer, stimmiger Symbolik. Altmeister Harry Kupfer mit seinen nun fast 75 Jahren [im Jahre 2010, Anm. d. Red.] präsentiert sich in beeindruckender Weise auf der Höhe seiner Regie-Kunst.“

Oper Frankfurt / FAUSTS VERDAMMNIS - Kihwan Sim (Méphistophélès; mit roten Handschuhen) und Giorgio Berrugi (Faust) sowie im Hintergrund Ensemble © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / FAUSTS VERDAMMNIS – Kihwan Sim (Méphistophélès; mit roten Handschuhen) und Giorgio Berrugi (Faust) sowie im Hintergrund Ensemble © Barbara Aumüller

Die Handlung folgt bis auf den Schluss der von Goethe stammenden literarischen Vorlage: Faust ist des Lebens überdrüssig und sehnt sich nach innerem Frieden. Méphistophélès verspricht ihm ewige Jugend und die Erfüllung all seiner Wünsche, zudem weckt er Fausts Verlangen nach Marguerite. Die junge Frau träumte kürzlich von einem Geliebten. Wieder glaubt sie zu träumen, als Faust erscheint und sie sich ihm hingibt. Als er von den Nachbarn entdeckt wird, ergreift er die Flucht. Méphistophélès hat den Tod von Marguerites Mutter verschuldet, sie selbst soll dafür mit dem Tode büßen. Faust fleht Méphistophélès an, das Mädchen zu retten. Umsonst – die beiden Männer fahren zur Hölle, Marguerites Musik aber spricht nicht von Verdammung…

Oper Frankfurt / FAUSTS VERDAMMNIS - Brandon Cedel (Brander; auf dem Tisch sitzend) mit Herrenchor der Oper Frankfurt © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / FAUSTS VERDAMMNIS – Brandon Cedel (Brander; auf dem Tisch sitzend) mit Herrenchor der Oper Frankfurt © Barbara Aumüller

Die musikalische Leitung dieser zweiten und letzten Wiederaufnahme hat mit Roland Böer kein Unbekannter an der Oper Frankfurt inne. Ihr war er anfangs als Solorepetitor und von 2002 bis 2008 als Kapellmeister verbunden. Roland Böer ist seit 2009 musikalischer Leiter und seit 2015 auch Künstlerischer Direktor des Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano. Ab der Spielzeit 2018/19 wird er für drei Jahre Erster Gastdirigent des Mikhailovsky-Theaters in Sankt Petersburg sein. Auch die übrige Besetzungsliste verzeichnet neue Namen: Der italienische Tenor Giorgio Berrugi gibt sein Hausdebüt als Faust. Von 2010 bis 2013 war er Ensemblemitglied an der Dresdner Semperoper. Seither ist er freiberuflich tätig, und zu seinen aktuellen Verpflichtungen gehören Alfred in Strauß’ Die Fledermaus an der Mailänder Scala, Cavaradossi in Puccinis Tosca in Rom, Rodolfo in Puccinis La Bohème in Neapel und Alfredo in Verdis La Traviata in Chicago. Alle weiteren Künstler*innen gehören zum festen Sängerstamm der Oper Frankfurt: Der südkoreanische Bassbariton Kihwan Sim (Méphistophélès) zählt seit 2012/13 zum Frankfurter Ensemble. Hier war er kürzlich erneut als Escamillo in Bizets Carmen zu erleben und gastierte zuvor als Masetto in Mozarts Don Giovanni an der New Yorker Metropolitan Opera – dies übrigens im Wechsel mit Brandon Cedel (Brander). Zu den Plänen dieses US-amerikanischen Bassbaritons gehören u.a. Argante in Händels Rinaldo beim Glyndebourne Festival und Basilio in Rossinis Il barbiere di Siviglia in Toronto. Wie Brandon Cedel gehört auch seine Landsfrau, die Mezzosopranistin Cecelia Hall (Marguerite), seit 2016/17 zum Frankfurter Ensemble. Sie war hier zuletzt u.a. als Humperdincks Hänsel und Mozarts Cherubino zu erleben.

Oper Frankfurt / FAUSTS VERDAMMNIS -  Cecelia Hall (Marguerite) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / FAUSTS VERDAMMNIS – Cecelia Hall (Marguerite) © Barbara Aumüller

Wiederaufnahme: Sonntag, 16. Juni 2019, um 19.30 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 21. (Oper für Familien; pro Erwachsenen-Kaufkarte maximal drei Tickets für Kinder
und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre gratis, empfohlen ab 8 Jahren), 26.,
30. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren) Juni 2019
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Der fliegende Holländer – Richard Wagner, 20.06.2019

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart ©Matthias Baus

Oper Stuttgart ©Matthias Baus

Der fliegende Holländer – Richard Wagner

„Treu Dir bis zum Tod!“

Vorstellungen 20. / 23. / 30. (nm) Juni 2019,  03. Juli 2019

Neu besetzt: Richard Wagners Der fliegende Holländer kehrt am 20. Juni 2019 auf die Stuttgarter Opernbühne zurück; David Afkham dirigiert

Ab Donnerstag, 20. Juni 2019, um 19 Uhr ist Richard Wagners Der fliegende Holländer in der Inszenierung von Calixto Bieito wieder auf der Stuttgarter Opernbühne zu erleben. Es dirigiert der aus Freiburg stammende David Afkham, der seit 2014 Chefdirigent des Spanischen Nationalorchesters in Madrid ist.

In der Titelpartie gibt John Lundgren sein Hausdebüt. Der schwedische Bariton sang diese Partie bereits bei den Bayreuther Festspielen. Weitere wichtige Engagements führten ihn zuletzt als Wotan im Ring des Nibelungen an das Royal Opera House Covent Garden und an die Hamburgische Staatsoper, als Jack Rance in Puccinis La Fanciulla del West an die Bayerische Staatsoper sowie als Graf Tomsky in Tschaikowskis Pique Dame an das Royal Opera House Covent Garden. Die ebenfalls aus Schweden stammende Sopranistin Elisabet Strid ist eine gefragte Interpretin der großen Strauss- und Wagner-Partien ihres Fachs. In Stuttgart gibt sie als Senta ihr Hausdebüt. Auch die weiteren Hauptpartien sind mit Ks. Liang Li (Donald), Ks. Matthias Klink (Georg) und Daniel Kluge (Steuermann) aus dem Solistenensemble der Staatsoper Stuttgart sowie Fiorella Hincapié (Mary) aus dem Internationalen Opernstudio der Staatsoper Stuttgart hochkarätig besetzt.

Gespielt wird die Pariser Urfassung aus dem Jahr 1841. In Wagners früher Oper wurde der Holländer von Satan selbst dazu verdammt, ruhelos auf den Weltmeeren zu kreuzen. Alle sieben Jahre darf er an Land, um eine Frau zu freien, die ihm Treue hält bis in den Tod. Calixto Bieito führt den Holländer aus der Hölle der ewigen Wiederkehr in die eiskalten Wasser egoistischer Berechnung. In der hyper-kapitalistischen Gesellschaft der Inszenierung gilt der Mensch nur so viel, wie er einbringt.

Vorstellungen 20. / 23. / 30. (nm) Juni 2019,  03. Juli 2019

Musikalische Leitung David Afkham, Regie Calixto Bieito, Choreographische Mitarbeit Lydia Steier, Bühne Susanne Gschwender, Rebecca Ringst, Kostüme Anna Eiermann
Licht Reinhard Traub, Dramaturgie Xavier Zuber,  Chor Manuel Pujol

Mit:  Donald Liang Li, Senta Elisabet Strid, Georg Matthias Klink, Mary Fiorella Hincapié, Der Steuermann Daniel Kluge, Der Holländer John Lundgren, Dämon Manni Laudenbach, Staatsopernchor Stuttgart, Zusatzchor der Oper Stuttgart (Geisterchor)
Staatsorchester Stuttgart

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

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