Frankfurt, Oper Frankfurt, Martha – Don Carlo – Radamisto, Dezember 2019

Dezember 10, 2019 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

„SZENEN EINER EHE“
WEIHNACHTEN UND JAHRESWECHSEL –  OPER FRANKFURT

Amüsante, tragische und kriegerische „Szenen einer Ehe“ finden sich auf dem Spielplan der Oper Frankfurt an den Feiertagen und „zwischen den Jahren“: In Flotows romantisch-komischer Oper Martha begibt sich ein von der Hofgesellschaft gelangweiltes Adelsfräulein mitsamt Zofe auf amouröse Seitenwege und trifft auf zwei wackere Landwirte. Nach reichlich zwischenmenschlicher Verwirrung folgt ein genre-typisches Happy End, das späteren Familienanschluss nicht ausgeschlossen erscheinen lässt. Sehr viel ernster spiegelt sich das Thema in Verdis Don Carlo, wo die Ehe zwischen dem spanischen König Philipp II. und der französischen Prinzessin Elisabeth aus Gründen der Staatsraison geschlossen wird, sehr zum Verdruss von Philipps Sohn Don Carlo, der sich nämlich zuvor inkognito im Wald von Fontainebleau in Elisabeth verliebt hat. In Händels Radamisto hingegen ist das, was bei Verdi durch die Ehe verhindert werden soll – nämlich der Krieg –, bereits kurz nach Beginn der Aufführung in vollem Gange, und zwar zwischen dem armenischen König Tiridate und dem thrakischen Prinzen Radamisto. Dabei vermischen sich in bewährter Barockopern-Manier Kämpfe und Liebeshändel zwischen den Herren und den dazugehörigen Ehefrauen in fast unentwirrbarer Weise…

Oper Frankfurt / MARTHA © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / MARTHA © Barbara Aumueller

Martha von Friedrich von Flotow (1812-1883) steht am Montag, dem 23. Dezember 2019, um 19.30 Uhr und am 1. Weihnachtsfeiertag (Mittwoch, 25. Dezember 2019) um 18.00 Uhr sowie zum letzten Mal in dieser Spielzeit an Silvester (Dienstag, 31. Dezember 2019) um 19.30 Uhr auf dem Programm. Die musikalische Leitung der Inszenierung von Katharina Thoma aus dem Jahre 2016 liegt bei Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, und nahezu alle Partien sind mit Mitgliedern des Ensembles besetzt, darunter Juanita Lascarro in der Titelpartie sowie Katharina Magiera (Nancy), Barnaby Rea (Lord Tristan), AJ Glueckert (Lyonel), Gordon Bintner (Plumkett) und Franz Mayer (Richter von Richmond). Die Silvestervorstellung und die anschließende Feier sind bereits ausverkauft. Für die Aufführungen am 23. und 25. Dezember 2019 sind noch Tickets erhältlich.

Oper Frankfurt / Don Carlo © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Don Carlo © Barbara Aumueller

Seit der Premiere 2007 zählt David McVicars Inszenierung des Don Carlo von Giuseppe Verdi (1813-1901) zu den Publikumsmagneten des Hauses und ist am 2. Weihnachtsfeiertag (Donnerstag, 26. Dezember 2019) um 18.00 Uhr sowie am Samstag, dem 28. Dezember 2019, um 18.30 Uhr und zum vorletzten Mal in dieser Saison an Neujahr (Mittwoch, 1. Januar 2020) um 18.00 Uhr zu erleben. Am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters steht mit Stefan Soltesz ein gern gesehener Frankfurter Gast. In der Titelpartie ist mit Alfred Kim ein ehemaliges Ensemblemitglied zu erleben. Ihm zur Seite stehen als Elisabeth Tamara Wilson im Wechsel mit Olesya Golovneva und als Philipp II. Simon Lim. Als Carlos Jugendfreund Rodrigo gibt Bogdan Baciu sein Hausdebüt, ebenso wie Carmen Topciu, die sich als intrigante Prinzessin Eboli mit Ensemblemitglied Tanja Ariane Baumgartner abwechselt. Auch Bianca Andrew (Tebaldo) und Magnús Baldvinsson (Der Großinquisitor) gehören zum festen Frankfurter Sängerstamm.

Oper Frankfurt / Radamisto © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Radamisto © Barbara Aumueller

Radamisto von Georg Friedrich Händel (1685-1759) feierte 2016 in der Regie von Tilmann Köhler Premiere im Bockenheimer Depot. Nun steht die Produktion am Sonntag, dem 29. Dezember 2019, um 18.00 Uhr unter erneuter musikalischer Leitung von Kapellmeister Simone Di Felice auf dem Spielplan, diesmal jedoch im Opernhaus. Die Besetzung vereint – mit Ausnahme des gastierenden Countertenors Dmitry Egorov in der Titelpartie – aktuelle sowie ehemalige Frankfurter Ensemblemitglieder wie Kihwan Sim (Tiridate), Zanda Svede (Zenobia) und Jenny Carlstedt (Polissena).

Oper Frankfurt / Radamisto © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Radamisto © Barbara Aumueller

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere Martha von Friedrich von Flotow, 16.10.2016

September 21, 2016 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt / Sebastian Weigle © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Sebastian Weigle © Barbara Aumüller

   MARTHA von Friedrich von Flotow

Premiere: Sonntag, 16. Oktober 2016, um 18.00 Uhr, Weitere Vorstellungen: 22., 26., 30. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren) Oktober, 5., 12., 18. (20.00 Uhr), 25. November 2016 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

MARTHA  ODER  DER  MARKT  ZU  RICHMOND, Romantisch-komische Oper von Friedrich von Flotow, Text von W. Friedrich nach einem Ballett von Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle, Regie: Katharina Thoma
Bühnenbild: Etienne Pluss, Kostüme: Irina Bartels, Licht: Olaf Winter
Choreografie: Michael Schmieder, Chor und Extrachor (Damen): Tilman Michael
Dramaturgie: Konrad Kuhn

Lady Harriet Durham: Maria Bengtsson, Nancy, Harriets Vertraute: Katharina Magiera
Lord Tristan Mickleford, Harriets Vetter: Barnaby Rea, Lyonel: AJ Glueckert
Plumkett: Björn Bürger, Der Richter von Richmond: Franz Mayer, u.a., Chor, Extrachor (Damen) und Statisterie der Oper Frankfurt, Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Oper Frankfurt / Maria Bengtsson © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Maria Bengtsson © Monika Rittershaus

Ohne seinen Welterfolg Martha würde sich heute wohl kaum jemand mehr an den mecklenburgischen Komponisten Friedrich von Flotow (1812-1883) erinnern. Ausgebildet am Pariser Konservatorium war er mit dem Stil der damals vorherrschenden Opéra-comique bestens vertraut, was man seinem Werk auch anmerkt. Dennoch sieht man Martha heutzutage eher als deutsche Spieloper. Die Uraufführung am Wiener Kärtnertortheater am 25. November 1847 war kein übermäßiger Erfolg, was jedoch bereits durch die zweite Einstudierung durch Franz Liszt 1848 in Weimar revidiert wurde. So kam es, dass die Oper ihren internationalen Siegeszug antreten konnte. Eingängige Melodien wie Marthas Lied von der „Letzten Rose“ taten das ihrige hinzu, und vor allem Lyonels Klage „Ach so fromm, ach so traut“ zog – immerhin befördert von Enrico Caruso – in das internationale Tenorrepertoire ein. Die letzte Frankfurter Inszenierung von Flotows Oper stammt aus dem Jahre 1949.

England 1710: Lady Harriet Durham fühlt sich von ihrem High Society-Leben nicht ausgefüllt. Ihre Vertraute Nancy rät, sie müsse sich verlieben. Die beiden verkleiden sich und mischen sich unter die Mägde, die beim Markt zu Richmond Arbeit und vielleicht auch einen Mann suchen. Die Pächter Plumkett und Lyonel sind angetan. Zu Hause angelangt, wird schnell klar, dass die Herren ernsthaftere Absichten hegen. Da flüchten die beiden „Mägde“, die sich als Martha und Julia vorgestellt haben. Erst nach einigen Verwicklungen finden sich die Paare. Die Suche nach dem „Richtigen“ ist im Internetzeitalter nicht einfacher geworden, und so kann uns diese Verkleidungskomödie als Geschichte mit emotionalem Tiefgang auch heute noch angehen.

Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, der sich dafür stark gemacht hat, das Werk wieder einmal auf den Spielplan zu setzen. Katharina Thoma, ehemals als Regieassistentin in Frankfurt tätig, kehrt nach ihrem Erfolg mit Barbers Vanessa 2012/13 im Haus am Willy-Brandt-Platz sowie Inszenierungen am Theater Dortmund, beim Glyndebourne Festival und am Royal Opera House Covent Garden in London (Un ballo in maschera 2014/15) zurück an den Main. Maria Bengtsson (Martha), in Frankfurt umjubelt als Feldmarschallin, Daphne und Donna Elvira, gehört zu den renommiertesten und international erfolgreichsten Sopranistinnen unserer Zeit. Alle weiteren Partien sind aus dem Ensemble der Oper Frankfurt besetzt, darunter die „Neuzugänge“ Tenor AJ Glueckert (Lyonel) aus den USA und Bass Barnaby Rea (Lord Tristan) aus England sowie Katharina Magiera (Nancy) und Björn Bürger (Plumkett). Ein Wiedersehen gibt es auch – nach seinem Ausscheiden aus dem Ensemble der Oper Frankfurt im Sommer 2016 und nunmehr als Gast – mit Franz Mayer als Richter.

Premiere: Sonntag, 16. Oktober 2016, um 18.00 Uhr im Opernhaus,  Weitere Vorstellungen: 22., 26., 30. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren) Oktober, 5., 12., 18. (20.00 Uhr), 25. November 2016 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere LA FANCIULLA DEL WEST von Giacomo Puccini, 12.05.2013

Mai 8, 2013 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

 LA FANCIULLA DEL WEST  von Giacomo Puccini

Premiere: Sonntag, 12. Mai 2013, um 18.00 Uhr,  Weitere Vorstellungen: 16., 19., 24., 30. Mai, 2., 9. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 12., 15. Juni 2013 Falls nicht anders angegeben, Beginn  um 19.30 Uhr

Die Premiere wird vom Hessischen Rundfunk (HR) in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur (DLR Kultur) aufgezeichnet. Der Hessische Rundfunk überträgt live auf hr2-kultur (auch als Livestream unter www.hr2-kultur.de) am Sonntag, dem 12. Mai 2013, mit Vorprogramm ab 17.30 Uhr. Deutschlandradio Kultur sendet die Aufnahme zeitversetzt und bundesweit am Samstag, dem 1. Juni 2013, ab 19.05 Uhr.

Oper Frankfurt / La fanciulla del West © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / La fanciulla del West © Monika Rittershaus

Anlässlich der amerikanischen Erstaufführungen seiner Opern Manon Lescaut und Madama Butterfly 1907 an der New Yorker Metropolitan Opera besuchte Giacomo Puccini (1858-1924) eine Vorstellung von David Belascos Schauspiel The Girl of the Golden West (1905). Obwohl es mit seinen Englischkenntnissen nicht zum Besten stand, war der italienische Komponist – geleitet von seinem untrüglichen Theaterinstinkt – von der Handlung hingerissen. Der Plan zur Komposition einer „Wildwestoper“, die zudem an der Met uraufgeführt werden sollte, war daher schnell gefasst. Die Uraufführung am 10. Dezember 1910 mit Emmy Destinn, Enrico Caruso und Pasquale Amato in den drei Hauptpartien sowie unter der musikalischen Leitung von Arturo Toscanini war beim Publikum äußerst erfolgreich. In Frankfurt war die Oper in einer szenischen Realisierung zuletzt 1958 in der Regie von Hans Hartleb und unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Rennert zu erleben.

Oper Frankfurt / La fanciulla del West© Monika Rittershaus / Eva-Maria Westbroek (Minnie) und Ashley Holland (Jack Rance) © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / La fanciulla del West© Monika Rittershaus / Eva-Maria Westbroek (Minnie) und Ashley Holland (Jack Rance) © Monika Rittershaus

Zur Handlung: Minnie ist Wirtin eines Saloons und die gute Seele eines kalifornischen Goldgräberlagers. Die Avancen des Sheriffs Jack Rance wehrt sie kategorisch ab. Sie hat nur Augen für einen Fremden namens Dick Johnson, hinter dem sich in Wahrheit der Bandit Ramerrez verbirgt, der mit seiner Bande das Camp ausrauben will. Diesen Plan verwirft er jedoch, da er Minnies rasch gefasste Zuneigung erwidert. Als Johnson bei einem Schusswechsel mit den Goldgräbern und dem eifersüchtigen Sheriff, welcher sein doppeltes Spiel durchschaut, schwer verwundet wird, startet Minnie eine ungewöhnliche Rettungsaktion. Sie schlägt Rance ein Pokerspiel um das Leben des Geliebten vor: Gewinnt sie, ist Dick frei; verliert sie, müssen sich beide dem Sheriff ausliefern…

Mit dieser Produktion fügt der als Wagner- und Strauss-Spezialist geltende Frankfurter Generalmusikdirektor Sebastian Weigle seinem Repertoire eine neue Facette hinzu. Dabei handelt es sich um die Übernahme einer Stockholmer Inszenierung von Christof Loy in neuer Besetzung. Nach der Premiere in Schweden am 17. Dezember 2011 bescheinigte die deutsche Presse der Arbeit seinerzeit einen „grandiosen Erfolg“ und begeisterte sich für eine Inszenierung, „bei der man eigentlich nichts besser machen kann.“ Die international gefragte holländische Sopranistin Eva-Maria Westbroek, in Frankfurt zuletzt als Sieglinde in Wagners Walküre erfolgreich, kehrt nun für die Titelpartie an den Main zurück. Gleichfalls keine Unbekannten in Frankfurt sind der aus Uruguay stammende Tenor Carlo Ventre (Dick Johnson) und der englische Bariton Ashley Holland (Jack Rance). Zu den jüngsten hiesigen Auftritten Ventres gehört Verdis Otello (2011), während Holland hier u.a. 2006 in der Titelpartie von Detlef Glanerts Caligula beeindruckte. Die übrige Besetzung stammt – von wenigen Gästen abgesehen – aus dem Ensemble der Oper Frankfurt.

Die Premiere wird vom Hessischen Rundfunk (HR) in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur (DLR Kultur) aufgezeichnet. Der Hessische Rundfunk überträgt live auf hr2-kultur (auch als Livestream unter www.hr2-kultur.de) am Sonntag, dem 12. Mai 2013, mit Vorprogramm ab 17.30 Uhr. Deutschlandradio Kultur sendet die Aufnahme zeitversetzt und bundesweit am Samstag, dem 1. Juni 2013, ab 19.05 Uhr.

Oper in drei Akten von Giacomo Puccini, Text von Guelfo Civinini und Carlo Zangarini
Nach dem Schauspiel The Girl of the Golden West (1905) von David Belasco
In italienischer Sprache mit Übertiteln
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Inszenierung: Christof Loy, Szenische Leitung: Anna Tomson
Bühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer, Licht: Bernd Purkrabek
Video: Hobi Jarne, Nils Fridén, Emil Gotthard, Choreografie: Thomas Wilhelm
Dramaturgie: Yvonne Gebauer, Dramturgische Betreuung: Norbert Abels
Chor: Matthias Köhler

Premiere: Sonntag, 12. Mai 2013, um 18.00 Uhr,  Weitere Vorstellungen: 16., 19., 24., 30. Mai, 2., 9. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 12., 15. Juni 2013 Falls nicht anders angegeben, Beginn  um 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, RICHARD WAGNERS FRÜHWERK DAS LIEBESVERBOT, 02.05.2012

April 5, 2012 by  
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Alte Oper Frankfurt

Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

RICHARD WAGNERS FRÜHWERK DAS LIEBESVERBOT
ALS KONZERTANTE AUFFÜHRUNG IN DER ALTEN OPER FRANKFURT

Oper Frankfurt / Nagy Michael © Agentur

Oper Frankfurt / Nagy Michael © Agentur

Oper Frankfurt / Sebastian Weigle © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Sebastian Weigle © Wolfgang Runkel

 

Mittwoch, 2. Mai 2012, und
Freitag, 4. Mai 2012, jeweils um 19.00 Uhr in der Alten Oper Frankfurt

Große komische Oper in zwei Akten von Richard Wagner
Text vom Komponisten
Nach der Komödie Maß für Maß von William Shakespeare In deutscher Sprache mit Übertiteln
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Chor: Matthias Köhler
Koproduktion mit der Alten Oper Frankfurt

Konzertante Aufführung
DAS LIEBESVERBOT ODER DIE NOVIZE VON PALERMO
Große komische Oper in zwei Akten von Richard Wagner
Text vom Komponisten
Nach der Komödie Maß für Maß von William Shakespeare
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Chor: Matthias Köhler
Friedrich: Michael Nagy
Luzio: Peter Bronder
Claudio: Charles Reid
Antonio: Simon Bode
Angelo: Franz Mayer
Isabella: Christiane Libor
Mariana: Anna Gabler
Brighella: Thorsten Grümbel
Danieli: Kihwan Sim
Dorella: Anna Ryberg
Pontio Pilato: Julian Prégardien
Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Koproduktion mit der Alten Oper Frankfurt

Auch 2011/12 widmet sich die zweite konzertant dargebotene Aufführung der Oper Frankfurt in Koproduktion mit der Alten Oper dem frühen Schaffen von Richard Wagner (1813-1883): Auf dem Programm steht nach Die Feen (2010/11) nun Das Liebesverbot, dem 2012/13 die konzertante Aufführung von Rienzi, der letzte der Tribunen folgen wird.
Beim Liebesverbot handelt es sich um Wagners zweite vollendete Oper, welche 1836 am Stadttheater Magdeburg uraufgeführt wurde und – wenngleich auch stark bearbeitet – auf Shakespeares Maß für Maß basiert. Obwohl das Werk nach den Feen entstanden ist, handelt es sich in Anbetracht seiner stilistischen Anleihen an die Opera buffa Rossinis sowie die französische Opéra-comique um eine wesentlich traditionellere Arbeit Wagners auf seinem Weg zur romantischen Großform. Das war dem Komponisten selbst völlig klar, spricht er doch später in einem Brief an seinen Gönner König Ludwig II. von einer „Jugendsünde“. Dennoch sind auch hier bereits einige der für Wagner typischen Kompositionsmuster angelegt. So kann man von dem im Werk sehr häufig auftretenden „Verbotsmotiv“ fast schon von einer Art Leitmotiv sprechen.

Palermo im 16. Jahrhundert: Friedrich, deutscher Statthalter des abwesenden Königs, erlässt kurz vor Beginn des Karnevals ein Verbot der Feierlichkeiten, darüber hinaus seien alle amourösen und alkoholischen Ausschweifungen mit dem Tode zu bestrafen. Selbst nimmt er es jedoch nicht ganz so genau mit der Moral, macht er doch der Novizin Isabella ein unverfrorenes Angebot. Wenn er ihren wegen Schwängerung seiner Geliebten einsitzenden Bruder Claudio begnadigen solle, müsse die Schöne ihm zu Willen sein. Durch eine List bringt Isabella jedoch nicht nur die Heuchelei des Statthalters ans Tageslicht, sondern sorgt auch erfolgreich für das eigene Liebesglück mit Luzio.
Die Musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, dessen Wagner-Opernrepertoire sich mit dieser Einstudierung komplettiert. Bis 2010/11 gehörte der Bariton Michael Nagy (Friedrich) als einer der Publikumslieblinge dem Frankfurter Ensemble an und kehrt nun erstmals als Gast an den Main zurück. Als Zemlinskys Zwerg und Pfitzners Palestrina hat sich der Tenor Peter Bronder (Luzio) in Frankfurt einen Namen gemacht. Der Amerikaner Charles Reid (Claudio) gilt momentan als einer der führenden lyrischen Tenöre unserer Zeit mit Engagements an der New Yorker Met und bei den Salzburger Festspielen. Die behutsame Erweiterung seines Repertoires führt ihn aber auch seit 2009 als Kunz Vogelgesang in den Meistersingern nach Bayreuth. Die Berlinerin Christiane Libor (Isabella) weitet nach Engagements an den Staatsopern von Hamburg und Berlin sowie in Zürich und Dresden ihr Repertoire mit Eva (Meistersinger) in Leipzig und Senta (Holländer) in Nürnberg in „Richtung Wagner“ aus. Seit 2007 gastiert die Münchner Sopranistin Anna Gabler (Mariana) regelmäßig in Bayreuth (Ortlinde im Ring), zuletzt als Senta in einer Holländer-Produktion für Kinder. Die übrigen Partien sind überwiegend mit Mitgliedern des Frankfurter Opernensembles und -studios besetzt.

Vorstellungen: Mittwoch, 2. Mai 2012, und
Freitag, 4. Mai 2012, jeweils um 19.00 Uhr in der Alten Oper Frankfurt
Einführungsvortrag um 18.15 Uhr im Großen Saal

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