Augsburg, Theater Augsburg, ERLÖSUNG DEM ERLÖSER 8. Sinfoniekonzert, 17. & 18.07.2017

Juli 13, 2017 by  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

ERLÖSUNG DEM ERLÖSER
8. Sinfoniekonzert
17. und 18. Juli 2017 20.00 Uhr Kongress am Park

19.10 Uhr – Konzerteinführung

Das letzte Sinfoniekonzert der Saison steht im Zeichen des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Felix Mendelssohn Bartholdy komponierte 1830 seine Symphonie zur Feier der Kirchen Revolution für das 300-jährige Jubiläum der „Confessio Augustana“. Die geistliche Programmatik exponiert Mendelssohn mit den Zitaten des gregorianischen „Magnificat“, des berühmten Lutherchorals „Ein feste Burg ist unser Gott“ sowie des „Dresdner Amens“, einer Gesangsformel der lutherischen Kirche Sachsens. In Richard Wagners Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ erhält das „Dresdner Amen“ ebenfalls eine herausragende Bedeutung als Leitmotiv für den heiligen Gral. Unter der Leitung von Anthony Bramall erklingen die rein instrumentalen Passagen des musikdramatischen Werks in einer Verdichtung sinfonischen Ausmaßes.

 

Programm:
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 107, „Reformations-Sinfonie“
Richard Wagner (1813-1883): Sieben sinfonische Zwischenspiele aus „Parsifal“, Einrichtung von Peter Ruzicka

Augsburger Philharmoniker
Anthony Bramall, Dirigent

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere von Delius – ROMEO UND JULIA, 22.06.2014

Juni 18, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

FRANKFURTER ERSTAUFFÜHRUNG VON FREDERICK DELIUS‘ ROMEO UND JULIA AUF DEM DORFE IM OPERNHAUS

Lyrisches Drama in sechs Bildern von Frederick Delius
Text vom Komponisten, Jelka Rosen-Delius und Charles Francis Keary
Nach der Novelle Romeo und Julia auf dem Dorfe (1855)
aus Die Leute von Seldwyla von Gottfried Keller
Englische Übersetzung von Tom Hammond
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Sonntag, 22. Juni 2014, um 18.00 Uhr im Opernhaus

Musikalische Leitung: Paul Daniel
Inszenierung: Eva-Maria Höckmayr
Bühnenbild: Christian Schmidt
Kostüme: Saskia Rettig
Licht: Olaf Winter
Dramaturgie: Norbert Abels
Chor: Matthias Köhler

BESETZUNG:
Manz: Dietrich Volle
Marti: Magnús Baldvinsson
Sali Jussi Myllys
Vreli: Amanda Majeski
Der schwarze Geiger: Johannes Martin Kränzle
Solisten des Chores und des Kinderchores der Oper Frankfurt
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Oper Frankfurt / Frederick Delius (1914) © The Delius Trust, London

Oper Frankfurt / Frederick Delius (1914) © The Delius Trust, London

Frederick Delius (1862-1934) wurde als Kind deutscher Eltern in England geboren und erhielt seine Ausbildung u.a in Leipzig. Seine bekannteste Oper Romeo und Julia auf dem Dorfe basiert auf der gleichnamigen Novelle des Schweizer Schriftstellers Gottfried Keller von 1855. Zuerst richteten Delius und seine Frau das Libretto in deutscher Sprache ein; diese Fassung wurde 1907 an der Komischen Oper Berlin uraufgeführt. Eine englischsprachige Version kam unter dem Titel A Village Romeo and Juliet am 22. Februar 1910 an der Londoner Covent Garden Opera heraus. Das dem spätromantischen Stil eines Edvard Grieg oder Richard Strauss verpflichtete Werk, das aber auch impressionistische Momente à la Debussy aufzeigt, wird nun zum ersten Mal in Frankfurt gegeben.

Die Handlung folgt nur in sehr groben Zügen der Geschichte von Shakespeares berühmten Liebespaar: Vreli und Sali sind die Kinder zweier wohlhabender Schweizer Bauern, die über den Besitz eines Ackers in Streit geraten sind und deshalb ihrem Nachwuchs den Umgang miteinander verbieten. Jahre später haben die Prozesskosten die Väter ruiniert, doch ihre beiden Kinder haben sich ineinander verliebt. Als Sali Vrelis Vater im Streit verletzt und dieser daraufhin den Verstand verliert, verlassen die Liebenden ihren Heimatort. Sie treffen auf den schwarzen Geiger und seine Vagabundentruppe, die die Unschuld des Paares verhöhnen. Schnell merken Vreli und Sali, dass sie als Menschen ohne Besitz und Ansehen unter Leuten dieses Schlages niemals glücklich werden können und gehen gemeinsam in den Tod.

Oper Frankfurt / Johannes Martin Kränzle (Bariton / Der schwarze Geiger) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Johannes Martin Kränzle (Bariton / Der schwarze Geiger) © Barbara Aumüller

Die musikalische Leitung der Neuproduktion liegt bei dem Briten Paul Daniel, der 2013 zum Generalmusikdirektor des Orchestre National Bordeaux Aquitaine ernannt wurde. In Frankfurt hat er bereits mit Zemlinskys Eine florentinische Tragödie und Der Zwerg (2006/07) sowie mit Brittens Billy Budd (2007/08) auf sich aufmerksam gemacht. Die Inszenierung wird gestaltet von Eva-Maria Höckmayr, die jüngst ihre Sicht auf Puccinis Madama Butterfly in Weimar (2013) und auf Wagners Tannhäuser in Freiburg (2014) präsentierte. Jussi Myllys (Sali) war ab 2006/07 Ensemblemitglied in Frankfurt. 2009/10 wechselte er an die Deutsche Oper am Rhein und kehrt nun erstmals als Gast hierher zurück. Nach ihrem Debüt in Frankfurt als Gänsemagd in Humperdincks Königskinder 2012/13 sang Amanda Majeski (Vreli) hier DvoRáks Rusalka, danach verkörperte sie u.a. Marguerite in Gounods Faust am Opernhaus Zürich und wird 2014/15 als Figaro-Gräfin an der New Yorker Met debütieren. Diesen für einen Sänger so wichtigen Schritt geht 2014/15 auch Ensemblemitglied Johannes Martin Kränzle (Der schwarze Geiger) – als Beckmesser in Wagners Meistersingern. Dietrich Volle (Manz) und Magnús Baldvinsson (Marti) stammen gleichfalls aus dem Ensemble.

Delius und seinem Werk ist in dieser Saison auch das Begleitprogramm unter dem Titel Oper Finale gewidmet.

Premiere: Sonntag, 22. Juni 2014, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 25., 29. Juni, 4., 6., 10., 12. Juli 2014
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere: DON GIOVANNI, 11.05.2014

Mai 6, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Premiere: DON GIOVANNI

 
Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
 
Sonntag, 11. Mai 2014, um 18.00 Uhr im Opernhaus
 
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Karsten Januschke / Sebastian Zierer; Regie: Christof Loy
 
Mitwirkende: Christian Gerhaher / Daniel Schmutzhard (Don Giovanni), Brenda Rae / Christine Schäfer (Donna Anna), Martin Mitterrutzner (Don Ottavio), Robert Lloyd (Komtur), Juanita Lascarro (Donna Elvira), Simon Bailey (Leporello), Björn Bürger (Masetto), Grazia Doronzio / Nora Friedrichs (Zerlina)
 
Weitere Vorstellungen: 15., 17., 23., 25., 29. Mai, 1. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 6., 8., 21., 27. Juni 2014
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr
 
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
Oper Frankfurt / Christian Gerhaher (Bariton / Titelpartie) ©Hiromichi Yamamoto
 
Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) gilt als „Oper aller Opern“ und hat seit der Uraufführung am 29. Oktober 1787 im Gräflich Nostitzschen Nationaltheater in Prag einen prominenten Platz im Repertoire der Bühnen dieser Welt eingenommen. Das Libretto von Lorenzo Da Ponte stützt sich auf die alte spanische Volkssage um Don Juan Tenorino, welche eine Unmenge an künstlerischen Auslegungen erfuhr – sei es auf der Bühne, in der Literatur oder in der bildenden Kunst. An der Oper Frankfurt löst die Neuproduktion nun die Inszenierung von Peter Mussbach ab, die hier zwischen 1994 und 2011 in zehn Wiederaufnahmen rund achtzig Mal gezeigt wurde.
Allein in Italien – so zählt Don Giovannis Diener Leporello in seiner populären Registerarie – sollen 1003 Damen den Verführungen seines Herrn zum Opfer gefallen sein. Und ständig werden es mehr: Nachdem Don Giovanni im Duell den Komtur, Vater seiner jüngsten Eroberung Donna Anna, getötet hat, kann er unerkannt fliehen. Bedrängt von Donna Elvira, seiner zuvor verlassenen Geliebten, sowie der nach Rache dürstenden Donna Anna und deren Verlobten Don Ottavio kommt es zu einem höllischen Finale…
 
Oper Frankfurt / Sebastian Weigle (Musikalische Leitung) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Sebastian Weigle (Musikalische Leitung) © Barbara Aumüller

Am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters steht im Wechsel mit den beiden jungen Kapellmeistern des Hauses GMD Sebastian Weigle, der sich nach großen Erfolgen im Wagner- und Strauss-Fach nun wieder einmal von einer anderen musikalischen Seite präsentiert. Für die Produktion kehrt der vielfach ausgezeichnete Regisseur Christof Loy zurück an den Main, nachdem er Verdis Falstaff (2013) an der Deutschen Oper Berlin und Händels Alcina am Opernhaus Zürich (2014) inszenierte. Frankfurt gehört zu den wenigen Opernhäusern, an denen sich der eher im Liedrepertoire beheimatete Ausnahmekünstler Christian Gerhaher auch als Opernsänger bewies: Monteverdis Orfeo (2005), Wagners Wolfram (2007), Strauß‘ Eisenstein (2011) und Debussys Pelléas (2012) gehören zu seinen Frankfurter Erfolgen. Weitere Gäste in dieser Inszenierung sind der britische Bass Robert Lloyd (Komtur) und die italienische Sopranistin Grazia Doronzio (Zerlina). Während er auf allen großen Bühnen der Welt zu Hause ist und nun endlich sein Haus-Debüt in Frankfurt vorlegt, war sie hier kürzlich als Nannetta in Verdis Falstaff erfolgreich. In den übrigen Partien sind Mitglieder des Ensembles zu erleben, darunter Brenda Rae (Rollendebüt als Donna Anna), Juanita Lascarro (Donna Elvira), Martin Mitterrutzner (Don Ottavio), Simon Bailey (Leporello) und Björn Bürger (Masetto). Als Alternativbesetzung verkörpert – gleichfalls aus dem Ensemble – Daniel Schmutzhard die Titelpartie, Nora Friedrichs aus dem Opernstudio wechselt sich mit Grazia Doronzio als Zerlina ab. In der letzten Vorstellung der Serie am 27. Juni 2014 übernimmt als Gast Christine Schäfer die Partie der Donna Anna.

 
—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, Ein Fest für Monteverdi, 28.09.2013

Juli 18, 2013 by  
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Festspielhaus Baden – Baden

Ein Fest für Monteverdi

Emmanuelle Haïm, Magdalena Kozená, Rolando Villazón
 
Sa., 28. September 2013, 19:00 Uhr
 
Was den Theaterleuten ihr Shakespeare ist, das ist den Musikern ihr Monteverdi: Ursprung und Ziel zugleich, dazu ein großes sinnliches Abenteuer. Keine Bühnenfiguren, echte Menschen treten auf, die auf der Bühne leben, leiden, lieben. Denn der gewaltigen Monteverdi-Renaissance, die gerade vonstattengeht, liegt ein Staunen zugrunde, dass hier schon alles da ist: Händels Würde, Mozarts Körpersprache, Wagners Pathos und die Abgründe Verdis. Für viele Opernliebhaber sind Monteverdis Opernszenen immer noch eine Entdeckung – ein Schatz, den zu bergen wir die besten Kräfte aufgeboten haben. 
 
Claudio Monteverdi
Opernarien, Madrigale und Instrumentalmusik werden zu einem musikalischen Fest für den großen italienischen Komponisten zusammengestellt. 
 
Emmanuelle Haïm Dirigentin
Rolando Villazón Tenor
Magdalena Kozená Mezzosopran
Katherine Watson, Lenneke Ruiten Sopran
Pascal Bertin Countertenor
Topi Lehtipuu, Emiliano Gonzalez Toro Tenor
Nahuel di Pierro Bass
 
“Altri canti di Marte e di sua schiera” aus Canti amorosi
Sinfonia zu L´incoronazione di Poppea 
“Disprezzata regina” aus  L‘incoronazione di Poppea
“Interrotte speranza” aus Settimo libro di madrigali 
“Si dolce è l’tormento”
“Chiome d’oro”
“Tempro la cetra” aus Settimo libro di madrigali
“Lamento della ninfa”
“Zefiro torna” aus Scherzi musicali
“Gira il nemico insidioso Amore” aus Canti guerrieri
“Ecco di dolce raggi il sol armato” aus Scherzi musicali
“O come sei gentile” aus Settimo libro di madrigali
De “vi ricorda”à “tu sei morta – à dio » aus dem 2. Akt Orfeo
“Pur ti miro” aus L’Incoronazione di Poppea
“Hor che l’ ciel e la terra e ‘l vento tace” aus canti guerrieri
Anonym
Ciaccona di Paradiso, e dell’ Inferno
 
Aufführungsende circa: 21 Uhr
 
—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

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