Dresden, Semperoper, Nabucco – Im Krieg der Jetztzeit angekommen, IOCO Kritik, 18.06.2019

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Semperoper

Semperoper © Matthias Creutziger

Semperoper © Matthias Creutziger

 Nabucco  – Giuseppe Verdi

In der Jetztzeit –  Syrien, Pistolen, Militär, Krieg

von Thomas Thielemann

Viel ist nicht zu David Böschs Inszenierung von Nabucco an der Semperoper Dresden zusagen. So wie die Soldaten des babylonischen Herrschers Nabü-kudurrï-usur II. (um 640 v. Chr. Bis 562 v. Chr.) im Jahre 595 v. Chr. Jerusalem nach langer Belagerung eroberten, werden ideologische oder religiöse Unterschiede noch immer als Vorwände für kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Volksgruppen oder für Bürgerkriege genutzt. Sind doch offenbar große Teile der Menschheit im Verlaufe der letzten zweieinhalb Jahrtausende kaum klüger geworden.

Nabucco-  Giuseppe Verdi
youtube Trailer der Semperoper
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Deshalb war es für Bösch einfach, Verdis Hebräern und Babylonier zeitgenössische Kleidung und Uniformen anzuziehen (Kostüme: Meentje Nielsen) und in einer Ruinenstadt unserer heutigen Zeit agieren zu lassen. Damit dürfte die Inszenierung deutlich näher am biblisch überlieferten Geschehen bleiben, als das Libretto von Temistocle Solera. Patrick Bannwart stellte eine an den Turmbau von Babel erinnernde Stahlbau-Ruine auf die Bühne und konfrontiert uns mit Fernsehbildern unserer Tage aus Syrien, dem Irak, der Ost-Ukraine oder Jemen. Der Turm, vertikal geteilt, an die Bühnenränder verschoben, bildete die Spielfläche für die weitere Vorstellung.

Bleibt damit nur, die leider nicht durchgängig handwerklich gute Personenführung Böschs zu loben und über die musikalischen Aspekte des Opernabends zu schreiben: Da wäre unbedingt der von Jörn Hinnerk Andresen hervorragend vorbereitete Staatsopernchor, der gemeinsam mit dem Sinfoniechor Dresden und der Komparserie das Rückgrat der Vorstellung bildete. Dazu die Musiker der Staatskapelle, wieder unter der sorgsamen Leitung des „gesundeten“ Omer Meir Welber, der seine Intensität hervorragend den Möglichkeiten und Erfordernisse der Bühne anpasste.

Semperoper Dresden / Nabucco - hier : Plácido Domingo als Nabucco, Saioa Hernández als Abigaille, Christa Mayer als Fenena, Vitalij Kowaljow als Zaccaria, Ensemble © Semperoper Dresden / Daniel Koch

Semperoper Dresden / Nabucco – hier : Plácido Domingo als Nabucco, Saioa Hernández als Abigaille, Christa Mayer als Fenena, Vitalij Kowaljow als Zaccaria, Ensemble © Semperoper Dresden / Daniel Koch

Zur Besprechung der Eindrücke der Gesangs- und Schauspielerleistungen der Solisten erfordert es in Böschs Auslegung der Verdischen Komposition schon ein gehöriges Abstraktionsvermögen. So sehr ich ansonsten Szenenapplaus als störend empfinde, hier war er angebracht, weil doch das Gehörte und das Gesehene keinen gemeinsamen Fluss bildeten. Da war die „Beifalls-Pause“ sogar hilfreich.

Die Titelrolle hatte der zu seinen Bariton-Anfängen zurück gefundene Plácido Domingo mit der gesamten Bühnenpräsenz seiner Persönlichkeit übernommen. Er musste die Rolle komplett in einer Felduniform unserer Tage singen und spielen. Mit einem stimmlichen Spektrum von Donner und Demut tritt er gewaltig bis geschmeidig auf. Nachhaltige Eindrücke hinterlassen vor allem seine ruhigeren Darstellungen im Wahnsinns-Monolog im 4. Akt.

Semperoper Dresden / Nabucco - hier : Plácido Domingo als Nabucco, Saioa Hernández als Abigaille, Ensemble © Semperoper Dresden / Daniel Koch

Semperoper Dresden / Nabucco – hier : Plácido Domingo als Nabucco, Saioa Hernández als Abigaille, Ensemble © Semperoper Dresden / Daniel Koch

Die Spanierin Saioa Hernándes bot in ihrem Rollen- und Deutschlanddebüt als Spinto-Sopranistin alles, was zur Gestaltung der Figur der Abiggaille zur Verkörperung ihres Machthungers und ihrer Brutalität benötigt wurde: Die Höhen und Tiefen, die Attacke und das Lyrische für die wenigen psy-chologischen Momente. Ob ihre Zornausbrüche im ersten Akt oder ihr Duett mit Plácido Domingo im 3. Akt, immer war sie richtig dominierend. Kaum weniger Beeindruckend die zurückhaltendegehaltene Gestaltung ihrer Halbschwester Fenena durch die Mezzosopranistin Christa Mayer. Ihr Geliebter Ismaele, vom italienischen Tenor Massimo Giordano dargestellt, bot eher Schöngesang als Leidenschaft oder gar Kampfesmut.

Den Oberpriester des Baals zelebrierte der aus Korea stammende Bassist Sejong Chang stimmgewaltig als blutrünstiger Rächer. Für den emotionalen Höhepunkt und für einen musikalischen Glanzpunkt der Aufführung sorgten der Chor und der Bassist Vitalij Kowaljow mit dem letztlich eigenständig in das „Geschehen“ eingebaute „Flieg Gedanke auf goldenen Schwingen“.

Der frenetische Schluss-Beifall, der sich dann zum Stakkato und stehend entwickelte galt uneingeschränkt dem ganzen Ensemble,  Plácido Domingo eingeschlossen.

—| IOCO Kritik Semperoper Dresden |—

Hamburg, Hamburgische Staatsoper, Luisa Miller – Giuseppe Verdi, IOCO Kritik, 11.10.2018

Oktober 11, 2018 by  
Filed under Hervorheben, Kritiken, Oper, Staatsoper Hamburg

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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

 Luisa Miller – Giuseppe Verdi

Ergreifende Belcanto-Wonnen an der Staatsoper

Von Michael Stange

Die Hamburgische Staatsoper hat mit Luisa Miller eine seltenere Verdi Oper in ihr Repertoire zurückgeholt. Die Werke Verdis, die sich an die deutschen Theaterklassiker anlehnen, haben es auf den deutschen Bühnen eher schwer. Opernvertonungen deutscher Klassiker waren und sind auch heute noch ein wenig verdächtig. Verdis Oper lehnt sich an Schillers Theaterstück an und handelt von der Liebe zwischen dem adeligen Rodolfo und der bürgerlichen Luise Miller.

Die Oper konzentriert sich stärker auf das Verhältnis der Personen als auf die Gesellschaftskritik Schillers. Zum tragischen Tod der Liebenden führen Intrigen, die Feindschaft von Familien unterschiedlicher Stände und eine starre, vorurteilsbehafteten und teilnahmslose Gesellschaft. In dieser Atmosphäre scheitert die Liebe zwischen Luisa und Rodolfo und sie finden den Tod.

Luisa Miller – Giuseppe Verdi
Youtube Trailer  der Hamburgische Staatsoper
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Andreas Homoki hat das Werk in seiner Inszenierung aus dem Jahr 2014 klug und dramatisch packend gedeutet. Er belässt – wie Schiller – alle Szenen in Innenräumen der jeweiligen Häuser und greift so Schillers Vorstellung auf, dass Intoleranz, Enge und gesellschaftliche Zwänge unausweichlich zur Katastrophe führen. Die grellen, mit wenigen Möbeln und großen Gemälde ausgestatteten Räume bilden eine kalte Atmosphäre. Die in der Ouvertüre verwendeten Schicksals und Intrigenmotive nimmt die Inszenierung auf. Die orchestralen Verweise werden durch kurze Bildsequenzen auf der Bühne verstärkt. So wird bildlich schon Zu Beginn auf die Verstrickungen und Katastrophen im weiteren Handlungsverlauf vorgegriffen. In fließender Bewegungen der Bühnenbilder reihen sich auch später die Szenen wie in einer Perlenkette aneinander. Die dramatische Zwangsläufigkeit, in die die Liebenden hineinsteuern, wird so sichtbarer. Entscheidenden Anteil am folgenden Verhängnis haben neben dem Vater Rodolfos, dem Grafen Walter, sein intriganter Gehilfe Wurm, der Luisa gleichfalls liebt. Ein weiterer entscheidender Faktor ist das fehlende Vertrauen der Liebenden zueinander, die sich daher einander nicht über die Intrigen offenbaren.

Mit den Kostümen aus der französischen Revolution schlägt Homoki zwei Fliegen mit einer Klappe. Er bietet einen leichten ästhetischen Kontrast zum kalten Bühnenbild. Gleichzeitig wird aber durch die kalten Farben klar, dass die Poesie der Kostüme nur eine Illusion ist. Dies unterstreicht der teilnahmslose und statisch agierende Chor. Den egoistischen Zielen von Graf Walter und Wurm treten keine äußeren Kräfte entgegen. Alle Akteure sind durch Erziehung, Glaube, Gesellschaft und Zwängen des eigenen Standes so festgelegt, dass die dramatische Entwicklung alternativlos vorgezeichnet ist und die Liebenden keine Chance haben. Die gesellschaftliche und moralische Verwahrlosung spiegeln die zunehmend verkommenen Kostümen und Frisuren der Choristen wieder. Als Schlusspunkt symbolisiert die Guillotine erneut den ständig präsenten Tod.

Nino Machaidze durchlebt die Partie der Luisa mit einem breiten Spektrum an stimmlichen Nuancen vom verschatteten Piano bis zur expressiven Leuchtkraft. Sie gibt ihrer Luisa viel Glut und dramatischen Glanz. Gesanglich und darstellerisch ist sie faszinierend. Dramatische Attacken paaren sich mit berückenden lyrischen Tönen. Ihr gelingt ein präsentes und packendes Portrait. Dafür wurde sie vom Publikum frenetisch gefeiert.

Staatsoper Hamburg / Luisa Miller von Giuseppe Verdi © Monika Rittershaus

Staatsoper Hamburg / Luisa Miller von Giuseppe Verdi © Monika Rittershaus

Joseph Calleja ist als Rodolfo eine Idealbesetzung. Er wartet mit klangschönen, lyrischem Schmelz und großer Durchschlagskraft auf. Den dramatischen Ausbrüchen ist er mühelos gewachsen. Die früher helle, weiche Stimme mit ihrem charakteristischen mediterranen Timbre hat die bezaubernde Klangqualität der jungen Jahre nahezu erhalten. Sie ist aber dunkler, metallischer und intensiver geworden und hat zugleich an Durchschlagskraft in der Höhe gewonnen. Mit dem Rodolfo hat Calleja eine ideale Rolle für seine gegenwärtige stimmliche Entwicklung gefunden. Dass einer der wichtigsten Verdi Tenöre unserer Tage ist, hat er in seinem Hamburger Rollendebut als Rodolfo erneut unter Beweis gestellt.

Roberto Frontalis dramatischer Miller bot durch seine gesangliche Intensität ein imposantes Gegenstück zum Conte di Walter von Vitalij Kowaljow mit seinem schwarzen Bass ist für diese schwere Belcantorolle wie geschaffen. Nadezhda Karyazina als Federica war mit ihrem blühenden Mezzosopran und ihren mühelosen, leuchtenden Spitzentönen ein weiterer wesentlicher Faktor dieser ganzvollen Gesamtleistung. Ramaz Chikviladze verlieh dem Wurm stimmliche Potenz und perfide Bösartigkeit.

Das Dirigat von Alexander Joel war ein wesentlicher Faktor dieses großen Verdiabends. Ihm gelang ein packendes, mitreißendes Dirigat. Verdis Spannungsbögen Verdis entfesselte er mit Dramatik und lyrischen Klängen. Das Orchester folgte ihm mit Feuer, Elan, Spielfreude und großer Präzision. Die balancierte und präzise Koordination zwischen Orchester, Solisten und Chor ermöglichte allen Beteiligten, sich an entscheidenden Stellen zu steigern, zu ergänzen und gemeinsam eine packende Gesamtdarbietung zu leisten. Die Besucherinnen und Besucher belohnten diese Glanzleistung mit tosendem Applaus. Dieser Abend war eine der Sternstunden der bisherigen Spielzeit.

Luisa Miller an der Hamburgischen Staatsoper; weitere Termine der Spielzeit 2018/19 –  11.10.2018

—| IOCO Kritik Staatsoper Hamburg |—

Verona, Arena di Verona, 96. Opernfestival 2018, 22.06. – 01.09.2018

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Arena di Verona

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

96. OPERNFESTIVAL  – 2018

Carmen, Nabucco, Aida, Turandot, Il Barbiere di Sivigli

Das 96. Opernfestival in der Arena di Verona beginnt diesen Freitag, den 22. Juni 2018 mit Carmen von Georges Bizet; Anna Goryachova als Carmen, in einer neuen Inszenierung von Hugo de Ana: Mehr zu dieser Produktion – siehe am Ende dieses Berichts.

Die Festspiele dauern bis 1. September 2018. An 47 Abenden werden dort in der „Tradition der Arena“  klassische Opern eigens für das römische Amphitheater spektakulär inszeniert. Stars der Opernbühne geben ihr Stelldichein. Für 600.000 Besucher wird dies Opernfestival auch 2018 zu einem bewegenden Erlebnis.

Arena di Verona / Stimmungsbild zur Pause in der Arena di Verona © IOCO

Arena di Verona / Stimmungsbild zur Pause in der Arena di Verona © IOCO

Seit 1913, zum 100. Geburtsjahr des populärsten aller Opernkomponisten dem sensiblem Menschenfreund Giuseppe Verdi, finden in der antiken Arena di Verona über zwei Monate dauernde Opernfestspiele statt. 2018 machen über 600.000 Theater-besucher die Festspiele in der Arena di Verona zum größten Opernereignis der Welt. Stimm- und Lebensfreude sind die Merkmale dieses Opernfestivals. Verona feiert dies Festival im humanen Geiste Giuseppe Verdis, „lebendig, mitten im Volk“.

Die Arena di Verona wurde 30 n.Chr. erbaut. Von einem Erdbeben im Jahr 1117 schwer zerstört sind die Umfänge heute 138 x 109 Meter. 45 Stufenränge mit 45 Zentimeter Höhe und Tiefe bieten 22.000 Besuchern Platz. Die Arena di Verona – nach dem Kolosseum in Rom und der Arena von Capua – das drittgrößte der erhaltenen antiken Amphitheater. Wo 1278 die letzten gegen die Inquisition kämpfenden Katharer hingerichtet wurden, wo früher Gladiatoren mit Löwen kämpften schwelgen heute lebensfrohe Musikliebhaber.

Anlässlich der 96. Veranstaltung des historischen Opernfestivals in der Arena von Verona vom 22. Juni bis 1. September 2018 sind an 47 Aufführungsabenden zusammen mit international berühmten Interpreten auch die kreativen und technischen Mitarbeiter der Stiftung Arena engagiert. Das Festival wird mit einer neuen Inszenierung von Georges Bizets Carmen eröffnet, einer der weltweit meistgespielten Opern; es folgen die grossen klassischen Werke in eindrucksvollen Aufmachungen sowie Giuseppe Verdis Nabucco in der Inszenierung, mit der die vergangene Opernsaison 2017 eröffnet wurde.

Arena di Verona / Festspiele 2018 hier Il Barbiere di Siviglia © Ennevi

Arena di Verona / Festspiele 2018 hier Il Barbiere di Siviglia © Ennevi

Auf dem Spielplan stehen insgesamt fünf Opern: ausser Carmen und Nabucco, Aida von Giuseppe Verdi, Turandot von Giacomo Puccini und Il Barbiere di Siviglia von Gioachino Rossini. Zwei nicht zu versäumende Ereignisse bereichern das Programm: Roberto Bolle and Friends, ein absolutes Muss in der Ballettwelt und Special Opera Night für ein einzigartiges Festival, das seit über einhundert Jahren das Publikum in Verwunderung versetzt und begeistert.

Das Festival 2018 wird am 22. Juni mit Carmen, Bizets Meisterwerk, eröffnet; die Oper, die beim Publikum der Arena immer grossen Anklang findet, wird an 13 Abenden in einer neuen, vom argentinischen Regisseur Hugo de Ana signierten Inszenierung aufgeführt.
Wiederholungen: 29. Juni um 21.00 Uhr – 6. 11. 17. 21. Juli 21.00 Uhr – 3. 9. 12. 22. 25. 28. 31. August um 20.45 Uhr.

Traditionsgemäss findet am Tage darauf, 23. Juni, die Erstaufführung der in der Arena zum Symbol gewordenen Oper statt: Verdis Aida wird an 16 Abenden in der imposanten Inszenierung von Franco Zeffirelli aus dem Jahr 2002 und mit dem Kostümen von Anna Anni dargestellt.  Wiederholungen: 28. Juni um 21.00 Uhr – 8. 10. 14. 19. 22. 27. Juli um 21.00 Uhr – 2. 5. 7. 11. 19. 23. 29. August um 20.45 Uhr – 1. September um 20.45 Uhr.

Die dritte Oper auf dem Spielplan 2018 ist Puccinis Turandot in einer Interpretation des genialen Regisseurs Franco Zeffirelli aus dem Jahr 2010, der Regie und auch Bühnenbild zeichnet, und mit den Kostümen des Oskarpreisträgers Emi Wada. Die Oper wird vom 30. Juni an fünf Abenden dargestellt. Wiederholungen: 5. 13. 18. 26. Juli um 21.00 Uhr.

Arena di Verona / Festspiele 2018 hier Nabucco © Ennevi

Arena di Verona / Festspiele 2018 hier Nabucco © Ennevi

Vom 7. Juli kehrt für 6 Vorstellungen Verdis Nabucco in der von grossem Beifall begleiteten Inszenierung zurück, die das Festival 2017 eröffnet hatte. Regie und Kostüme von Arnaud Bernard und Bühnenbild von Alessandro Camera. Wiederholungen: 12. 20. 28. Juli um 21.00 Uhr – 10. 18. August um 20.45 Uhr.

Als letzter Operntitel auf dem Programm wird am 4. August an 5 Abenden Rossinis Il Barbiere di Siviglia aufgeführt; die von Hugo de Ana kreierte Inszenierung aus dem Jahr 2007 verwandelt das römische Amphitheater in einen faszinierenden Garten; die unterhaltsamen Choreographien stammen von Leda Lojodice. Wiederholungen: 8. 17. 24. 30. August um 20.45 Uhr.

Dazu kommen zwei Überraschungen: am 25. Juli kehrt zum fünften Mal im Rahmen des Opernfestivals in der Arena das Grossevent Roberto Bolle and Friends ins Amphitheater, ein Stelldichein mit der internationalen Ballettwelt; am 26. August hingegen findet ein magischer Opernabend mit au?ergewöhnlichen Interpreten statt, womit die unsterblichen Opernwerke gefeiert werden.

Folgen Sie den Veranstaltungen der Arena von Verona auf der Website www.arena.it und in den sozialen Medien, um alle Details zu entdecken und Ihren Platz für die Aufführungen zu buchen. Lassen Sie sich nicht einen magischen Opernabend unter dem Sternenhimmel der Arena im Sommer 2018 entgehen!


Carmen – Georges Bizet


Das Opernfestival beginnt Freitag den 22. Juni  2018 ( mit Carmen, unter der Regie von Hugo de Ana, der auch die Kostüme und den Bühnenbild signiert. Bizets Drama wird an 13 Abenden, bis 31. August, in einer neuen Inszenierung. Auf dem Podium Francesco Ivan Ciampa. Entdecken Sie mehr und verpassen Sie nicht die Gelegenheit an einer einzigartigen Aufführung teilzunehmen!

Musikalische Leitung Francesco Ivan Ciampa; Regie, Bühnenbild und Kostüme Hugo de Ana; Choreographie Leda Lojodice; Licht Paolo Mazzon; Projection design Sergio Metalli

Knabenchor A.LI.VE. unter der Leitung von Paolo Facincani, Chordirektor Vito Lombardi
Ballett Koordinator Gaetano Petrosino, Leiter Bühneausstattung Michele Olcese
Neue Inszenierung von Fondazione Arena di Verona, Orchester, Chor, Balletkorps und Techniker der Arena di Verona.

MIT:
Carmen Anna Goryachova (22, 29/6 – 11, 17, 21/7 – 3, 9/8) / Carmen Topciu (6/7, 22, 25, 28, 31/8) / Ksenia Dudnikova (12/8)

Micaela Mariangela Sicilia (22, 29/6 – 6, 11/7) / Ruth Iniesta (17/7) / Serena Gamberoni (21/7 – 3, 9, 12/8) / Eleonora Buratto (22, 25, 28, 31/8)

Frasquita Ruth Iniesta (22, 29/6 – 6, 11, 21/7 – 3, 9/8) / Barbara Massaro (17/7 – 12, 22, 25, 28, 31/8)

Mercédès Arina Alexeeva (22, 29/6 – 6, 11, 17, 21/7 – 3, 9/8) / Clarissa Leonardi (12, 22, 25, 28, 31/8)

Don José Brian Jagde (22, 29/6 – 25, 28, 31/8) / Marcelo Puente (6, 11, 17/7) / Francesco Meli (21/7 – 3, 9, 12/8) / Luciano Ganci (22/8)

Escamillo Alexander Vinogradov (22, 29/6 – 6, 11, 17, 21/7 – 3/8) / Erwin Schrott (9, 12, 22, 25/8) / Alberto Gazale (28, 31/8)

Dancairo Davide Fersini (22, 29/6 – 6, 11, 17, 21/7 – 3, 9, 12, 22/8) / Biagio Pizzuti (25, 28, 31/8)

Remendado Roberto Covatta (22, 29/6 – 6, 11, 21/7 – 3, 9/8) / Enrico Casari (17/7 – 12, 22, 25, 28, 31/8)

Zuniga Luca Dall’Amico (22, 29/6 – 9, 12, 22, 25, 28, 31/8) / Gianluca Breda (6, 11, 17, 21/7 – 3/8)

Moralès Biagio Pizzuti (22/6 – 21/7 – 3, 9, 12, 22/8) / Gocha Abuladze (29/6 – 6, 11, 17/7 – 25, 28, 31/8)


Aida – Giuseppe Verdi


Aida geht über die Arena von Verona Bühne in der Inszenierung aus dem Jahr 2002 des genialen Franco Zeffirelli und den Kostümen von Anna Anni. Ab 23. Juni bis 1. September an 16 Abenden wird Verdis Oper unter der musikalischen Leitung von Jordi Bernàcer, Daniel Oren und Andrea Battistoni. Wir erwarten Sie!

Musikalische Leitung, Jordi Bernàcer (23, 28/06 – 8, 10, 14/07), Daniel Oren (19, 22, 27/7 – 2, 5, 7, 11/8), Andrea Battistoni (19, 23, 29/8 – 1/9)

Regie und Bühnenbild Franco Zeffirelli, Kostüme Anna Anni, Choreographie Vladimir Vasiliev, Orchester, Chor, Balletkorps und Techniker der Arena di Verona

MIT:
Der König Romano Dal Zovo (23, 28/6 – 8, 10, 14, 19, 22/7 – 5, 7/8) / Roberto Tagliavini (27/7 – 2, 19/8) / Enrico Marchesini (11, 23, 29/8 – 1/9)

Amneris Violeta Urmana (23, 28/6 – 8, 10, 14, 19, 22/7) / Carmen Topciu (27/7 – 2/8) / Judit Kutasi (5, 7, 11, 19, 23/8) / Anita Rachvelishvili (29/8, 1/09)

Aida Anna Pirozzi (23/6) / Kristin Lewis (28/6 – 8, 10, 14/07) / Maria José Siri (19, 22, 27/7 – 7, 11, 19/8) / Susanna Branchini (2, 5, 23/8) / Hui He (29/8 – 1/9)

Radamès Yusif Eyvazov (23, 28/6) / Marco Berti (8, 10, 14/7) / Carlo Ventre (19, 22, 27/7 – 11/8) / Gregory Kunde (2, 5, 7/8) / Walter Fraccaro (19, 23, 29/8 – 1/9)

Ramfis Vitalij Kowaljow (23, 28/6) / Rafa? Siwek (8, 10, 14, 27/7 – 2, 5/8) / In Sung Sim (19, 22/7) / Marko Mimica (7, 11, 19/8) / Gianluca Breda (23, 29/8 – 1/9)

Amonasro Luca Salsi (23/6) / Sebastian Catana (28/6 – 8, 10, 14/7)
Ambrogio Maestri (19, 22, 27/7) / Amartuvshin Enkhbat (2, 5, 7, 19, 23/8) / Federico Longhi (11, 29/8) / Gocha Abuladze (1/9)

Ein Bote Antonello Ceron (23, 28/06 – 8, 10, 14, 19, 22/07) / Carlo Bosi (27/7 – 2, 5, 7, 11, 19, 23, 29/8 – 1/9)

Oberpriesterin 
Francesca Tiburzi (23, 28/6 – 8, 10, 14, 19, 22, 27/7 – 2, 5, 7, 11/8) / Arina Alexeeva (19, 23, 29/8 – 1/9)

Erste Tänzer Beatrice Carbone / Petra Conti (23, 28/6 – 8, 10, 14, 19, 22, 27/7 – 2, 5, 7, 11/8) / Alessia Gelmetti (19, 23, 29/8 – 1/9) / Gabriele Corrado (23, 28/6 – 8, 14, 19, 22, 27/7) / Mick Zeni (10/7 – 2, 5, 7, 11/8) / Davit Galstyan (19, 23, 29/8 – 1/9)


Turandot – Giacomo Puccini


Vom 30. Juni bis 26. Juli für insgesamt 5  Darbietungen kehrt Turandot von Giacomo Puccini zurück: die Oper, in der eleganten und außerordentlichen Inszenierung des Regisseurs und Bühnenbilders Franco Zeffirelli und Kostüme von Emi Wada. Verpassen Sie nicht diese spannende Aufführung!

Musikalische Leitung, Daniel Oren (30/6 – 18, 26/7), Francesco Ivan Ciampa (5, 13/7)

Regie und Bühnenbild Franco Zeffirelli, Kostüme Emi Wada, Choreographie Maria Grazia Garofoli, Licht Paolo Mazzon

Knabenchor A.d’A.MUS. unter der Leitung von Marco Tonini, Orchester, Chor, Balletkorps und Techniker der Arena di Verona

 Mit:  Turandot Anna Pirozzi (30/6 – 18, 26/7) / Rebeka Lokar (5, 13/7), Altoum Antonello Ceron, Timur Giorgio Giuseppini, Calaf Gregory Kunde (30/6) / Murat Karahan (5, 13, 18, 26/7), Liù Vittoria Yeo (30/6) / Ruth Iniesta (5, 13/7) / Eleonora Buratto (18, 26/7), Ping Federico Longhi, Pong Roberto Covatta, Pang Marcello Nardis, Ein Mandarin Gianluca Breda

—| Pressemeldung Fondazione Arena di Verona |—

Dresden, Semperoper, Der Ring des Nibelungen – Ab 13.01.2018, IOCO Aktuell

Januar 12, 2018 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, SemperOper

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Semperoper

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner

Richard Wagner Büste in Bayreuth © IOCO

Richard Wagner Büste in Bayreuth © IOCO

Am 13. Januar beginnt an der Semperoper Dresden die erste der beiden Aufführungsserien von Richard Wagners musikalischem Weltendrama Der Ring des Nibelungen. Damit ist vom 13. bis 20. Januar und vom 29. Januar bis 4. Februar 2018 nach acht Jahren erstmals wieder der komplette szenische »Ring«-Zyklus in Dresden zu erleben.

Die Nachfrage nach dem Dresdner Ring des Nibelungen mit der Sächsischen Staatskapelle unter der Musikalischen Leitung ihres Chefdirigenten Christian Thielemann ist enorm: Bereits wenige Tage nach der Eröffnung des Vorverkaufs im Januar 2017 waren die Kartenkontingente ausgeschöpft. Mögliche Restkarten für Stehplätze zu den Einzelvorstellungen sind an den Abendkassen zu erfragen.

Die Semperoper zeigt die Tetralogie in der Inszenierung von Willy Decker. Der vielfach mit Preisen bedachte Regisseur zählt mit seinen Arbeiten zu den renommiertesten Opernregisseuren Europas. Viele seiner Inszenierungen, wie die Dresdner Inszenierung des Rings, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Bühnen- und Kostümbildner Wolfgang Gussmann und zeichnen sich durch ihren besonderen szenischen Minimalismus und die psychologisch präzise Personenführung aus.

Semperoper Dresden / Rheingold hier Simone Schröder als Flosshilde, Christiane Kohl als Woglinde, Sabrina Kögel als Wellgunde © Matthias Creutziger

Semperoper Dresden / Rheingold hier Simone Schröder als Flosshilde, Christiane Kohl als Woglinde, Sabrina Kögel als Wellgunde © Matthias Creutziger

Neben den hohen Erwartungen an die Aufführungen unter der Musikalischen Leitung des ausgezeichneten Wagner-Kenners Christian Thielemann, der das musikalisch wie psychologisch höchst komplexe Werk gemeinsam mit der von Richard Wagner selbst als »Wunderharfe« bezeichneten Sächsischen Staatskapelle Dresden zu Gehör bringen wird, verspricht die hochkarätige Sängerinnen- und Sängerbesetzung unter anderem mit Petra Lang, Christa Mayer, Albert Dohmen, Stephen Gould, Vitalij Kowaljow, Andreas Schager, Peter Seiffert, Gerhard Siegel, Kurt Streit und Georg Zeppenfeld ein Opernerlebnis von außerordentlichem Rang nicht nur für Wagner-Fans zu werden.

Petra Lang – im Ring in der Partie der Brünnhilde zu erleben – gehört weltweit zu den führenden Interpretinnen im Wagner-Repertoire. Nach ihren Anfängen als lyrischer Mezzosopran wandte sie sich früh dem dramatischen Fach zu und gilt seither als gefragte Darstellerin auf den Opernbühnen der Welt. Ihren Durchbruch als Brünnhilde feierte sie mit ihren Auftritten in allen drei Ring-Opern in der Neuinszenierung von Dieter Dorn am Grand Théâtre de Genève. Unter der Leitung von Christian Thielemann gab sie 2016 ihr Rollendebüt als Isolde in der Tristan und Isolde-Produktion von Katharina Wagner bei den Bayreuther Festspielen.

Die Mezzosopranistin Christa Mayer ist in der zyklischen Aufführung von Wagners Ring unter Christian Thielemann als Fricka und Erda zu erleben. Christa Mayer sind die Wagner-Partien wohl vertraut: Unter der Leitung von Zubin Mehta sang sie im La Fura-dels-Baus-»Ring« in Valencia und debütierte unter der Leitung von Christian Thielemann als Erda und Waltraute bei den Bayreuther Festspielen, wo sie seitdem regelmäßig zu Gast ist. So sang sie dort im Festspielsommer 2015 Brangäne in der Neuproduktion »Tristan und Isolde« sowie Mary in Der fliegende Holländer und kehrte 2016 mit beiden Partien nach Bayreuth zurück. 2015 gab Christa Mayer ihr Debüt am New National Theatre in Tokio als Erda in einer Neuproduktion von »Das Rheingold«. Die Oberpfälzerin studierte Gesang an der Bayerischen Singakademie und an der Musikhochschule München. Gastspiele führten sie u.a. an die Opernhäuser in Berlin, Hamburg, München, Venedig, Florenz, Barcelona, Bilbao und Sevilla, zum Rheingau und Schleswig-Holstein Musikfestival sowie zum Lucerne Festival.

Auch Albert Dohmen kann auf eine langjährige internationale Karriere zurückblicken, die ihn in den großen Rollen seines Fachs an die bedeutenden Opernhäuser der Welt führt. Sein Debüt an der Metropolitan Opera New York gab Albert Dohmen 2003/04 als Jochanaan und etablierte sich darüber hinaus als einer der führenden Wotan-Interpreten seiner Generation: 2007 gab er sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen im »Ring«-Zyklus als Wotan und als Wanderer und war in diesen Partien auch in den Folgejahren zu hören. Neben vielen weiteren wichtigen Engagements gab Dohmen die Partie des Orest in »Elektra« unter Christian Thielemann in Baden-Baden. Im Januar 2018 kehrt Dohmen als Alberich im »Ring« nach Dresden zurück.

Semperoper Dresden / Rheingold hier Georg Zeppenfeld als Hunding, Petra Lang als Sieglinde, Christopher Ventris als Siegmund © Frank Hoehler

Semperoper Dresden / Rheingold hier Georg Zeppenfeld als Hunding, Petra Lang als Sieglinde, Christopher Ventris als Siegmund © Frank Hoehler

Zu Gast an der Semperoper Dresden in der Partie des Wotan ist Vitalij Kowaljow, der sich als einer der international gefragtesten Bässe etabliert hat und mit 40 großen Opernpartien in seinem Repertoire weltweit an allen großen Opernhäusern gastiert. Seine musikalische Ausbildung erhielt Kowaljow in Moskau, Bern und Biel. Gastengagements führten ihn unter anderem an die Metropolitan Opera in New York, die San Francisco Opera, die Lyric Opera in Chicago, das Royal Opera House Covent Garden, das Teatro alla Scala in Mailand, die Wiener Staatsoper, die Semperoper Dresden und in die Arena di Verona. Bereits 2009/10 sang er die Partien des Wotan und des Wanderers im Ring des Nibelungen in Los Angeles in der Inszenierung von Achim Freyer. Den Walküren -Wotan interpretierte er unter anderem auch an der Mailänder Scala unter der Musikalischen Leitung von Daniel Barenboim und 2014 unter Valery Gergiev bei seinem Debüt am St. Petersburger Mariinsky-Theater sowie in seinem von Publikum und Presse gefeierten Debüt beim Edinburgh Festival im »Das Rheingold«, ebenso mit dem Mariinsky Theater unter Valery Gergiev.

Der niederösterreichische Tenor Andreas Schager, der in den Partien des »Siegfried« an der Semperoper zu hören sein wird, feierte seinen vielbeachteten Durchbruch gleich nach dem Sprung vom lyrischen Tenor ins dramatische Heldenfach. Aktuell ist er sowohl auf Grund seiner stimmlichen wie darstellerischen Leistung ein viel gefragter Wagner-Interpret. Seit 2015 ist Schager festes Ensemblemitglied der Staatsoper Unter den Linden, wo er unter Daniel Barenboim sein Rollendebüt als Parsifal gab. Nach zahlreichen weiteren internationalen Engagements folgte 2017 das Debüt in der Wiener Staatsoper als Apoll in der Richard Strauss-Oper »Daphne« sowie als Parsifal bei den Bayreuther Festspielen. In dieser Rolle wird er auch 2018/19 wieder nach Bayreuth zurückkehren.

Im der zweiten Aufführung des Zyklus wird der US-amerikanische Heldentenor Stephen Gould am 1. Februar 2018 die Titelpartie des Siegfried singen. Gould studierte unter anderem an der Lyric Opera in Chicago und wechselte erst nach acht Jahren am Musicaltheater zurück ins Opernfach. Spätestens seit seinem Auftritt als Siegfried bei den Bayreuther Festspielen unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann hat sich Gould als einer der international führenden Sänger etabliert, der seinen Weg auf die großen Bühnen dieser Welt findet. Den Siegfried interpretierte Gould unter anderem bereits an den Staatsopern in Wien und München sowie an der Metropolitan Opera New York. Weitere große Partien seines Repertoires sind der Erik im »Fliegenden Holländer«, Siegmund in »Die Walküre«, Lohengrin, Parsifal und Tannhäuser aber auch Strauss-Rollen wie der Bacchus in »Ariadne auf Naxos«.

Der Bassist Georg Zeppenfeld zählt nicht nur an der Semperoper, sondern auch bei den Bayreuther Festspielen zu den Publikumslieblingen, wo er 2010 als König Heinrich in »Lohengrin« sein Debüt gab. Zeppenfeld gastiert an nahezu allen großen Opernhäusern Europas sowie an der Metropolitan Opera New York, in Chicago und San Francisco. Unter Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Daniele Gatti, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Kent Nagano, Peter Schneider, Marcello Viotti und Claudio Abbado konnte er sich ein breites Repertoire an Basspartien erarbeiten. Von 2001 bis 2005 war er Ensemblemitglied an der Semperoper Dresden, wohin er immer wieder als Gast zurückkehrt, unter anderem in der Spielzeit 2015/16 für sein Rollendebüt als Baculus in der Neuinszenierung »Der Wildschütz«. Der Bass ist auch in der Spielzeit 2017/18 an der Semperoper neben vielen anderen Partien unter anderem zu Gast in der Neuproduktion von Lucia di Lammermoor und im »Ring«-Zyklus als Fasolt in »Das Rheingold«, als Hunding in »Die Walküre« und als Fafner in »Siegfried« zu erleben. Im Oktober 2015 wurde Georg Zeppenfeld der Ehrentitel Kammersänger verliehen.


Die Aufführungstermine an der Semperoper

Ring-Zyklus 1
Sa, 13.1.2018, 18 Uhr           Das Rheingold
So, 14.1.2018, 16 Uhr           Die Walküre
Do, 18.1.2018, 17.30            Siegfried
Sa, 20.1..2018, 16 Uhr         Götterdämmerung

Ring-Zyklus 2
Mo, 29.1.2018, 19 Uhr          Das Rheingold
Di, 30.1.2018, 18 Uhr           Die Walküre
Do, 1.2.2018, 17.30 Uhr      Siegfried
So, 4.2.2018, 16 Uhr           Götterdämmerung

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