Aachen, Theater Aachen, A QUIET PLACE – Trouble in Tahiti – Leonard Bernstein, IOCO Kritik, 14.02.2019

Februar 14, 2019 by  
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Theater Aachen

Theater Aachen © IOCO

Theater Aachen © IOCO

A quiet place / Trouble in Tahiti  – Leonard Bernstein

von Ingo Hamacher

Mit nicht enden wollendem Applaus und Ovationen feiert das Aachener Premieren-publikum am 10.2.2019 die Opern von Leonard Bernstein: A quiet place / Trouble in Tahiti.

Hier wurde gezaubert!

Am beeindruckendsten die Nutzung der Drehbühne von Mathis Neidhardt. Bei seinem Bühnenbild scheint ein Kreis deutlich mehr als 360 Grad zu haben. Schier ungezählt die Räume, Perspektiven und Blickwinkel – bis hin zur vielbespielten Toilette des Hauses – in die er uns unter Berücksichtigung der häufigen Zeitsprünge an die verschiedensten Orte des „kleinen weißen Vorstadthauses“ führt.

Von Christopher Ward, dem neuen Aachener GMD, erwarten wir nach der kurzen gemeinsamen Zeit jetzt schon nichts Anderes als Höchstleistungen, und nichts weniger als das hat er uns an diesem Abend geboten. Gemeinsam mit dem ausgezeichneten Aachener Sinfonieorchester entführt er uns in eine musikalische Welt, in der auch der Komponist Bernstein weit über sich selbst hinaus gewachsen ist.

Leonard Bernstein (1918-1990) ist als Kind russisch-jüdischer Einwanderer in Amerika zu einer überragenden Figur der Musikgeschichte  des 20. Jahrhunderts  aufgestiegen. Mit seinen vielseitigen Begabungen, die er sowohl als Pianist und Dirigent, als Komponist und Verbalinterpret dem Publikum vorstellte, arbeitete er an der Idee „ein Musical zu machen, das eine tragische Geschichte mit den Mitteln und im Stil eines Musicals erzählt und nie Gefahr läuft in ‚Oper‘ auszuarten.“ Es galt ihm, „die feine Scheidewand zwischen Oper und Broadway zu finden.“ Diese Zielvorstellungen setzte er in seinem Musical WEST SIDE STORY (1957), seinem wohl bekanntesten Stück, äußerst erfolgreich um. Fünf Jahre zuvor hatte er noch eine Oper geschrieben: TROUBLE IN TAHITI.

Theater Aachen / Trouble in Tahiti - hier :  mit Takahiro Namiki, Jelena Rakic, © Carl Brunn

Theater Aachen / Trouble in Tahiti – hier : mit Takahiro Namiki, Jelena Rakic, © Carl Brunn

TROUBLE IN TAHITI (Aufregung in Tahiti; deutscher Titel: INSELZAUBER), Oper in sieben Szenen von Leonard Bernstein, Text vom Komponisten. Uraufführung: 1952 Brandeis University (USA). Das Thema: Dinah (Sopran) und Sam (Bariton) leben ohne tiefere Beziehung nebeneinander her. Ausdruck ihrer unerfüllten Sehnsüchte wird ein Film, den sie im Kino sehen; er trägt den Titel Trouble in Tahiti.

Diesen Einakter versuchte Bernstein dreißig Jahre später mit A QUIET PLACE fortzusetzen. Als das Ergebnis 1983 auf Ablehnung stieß, vermischte er ein Jahr später in der Mailänder Scala beide Opern zu einem Dreiakter. TROUBLE IN TAHITI besteht aus motivisch teilweise verzahnten geschlossenen Nummern, die von einem mikrofonverstärkt singendem Jazztrio kommentiert werden, das in bonbonfarbenen Kostümen, Masken und Perücken, die Illusion einer perfekten Barbie-Welt simuliert. Der Schlussakkord des Einakters, der symphonische Momente mit Revuestil mischt, steht programmatisch am Anfang von A QUIET PLACE.

Bernstein, der immer wieder darauf hingewiesen hat, dass die Überlebenschance der Musik in deren Tonalität liege, hat hier mit atonalen und teilweise sogar zwölftönig seriellen Einschüben experimentiert, sodass er mit seiner Oper TROUBLE IN TAHITI / A QUIET PLACE anspruchsvolles Musiktheater amerikanischer Prägung geschaffen hat, das trotz aller Probleme als eines seiner Hauptwerke angesehen werden kann, das viel zu selten gespielt wird.

Während Sam, der sich für den geborenen Sieger hält, zur Arbeit geht, erzählt Dinah ihrem Psychiater den Traum von einem Garten, aus dem ihr eine Stimme den Weg zu einem ruhigen Ort (a quiet place) verkündet. Diesen RUHIGEN ORT, nach dem sich Dinah wohl all die Jahre gesehnt hat, scheint sie zu Beginn der dreiaktigen Oper gefunden zu haben: Ihr Sarg steht, nach einem möglicherweise gewollten Autounfall, in einer Leichenhalle aufgebahrt. Zu verwirrender Zwölftonmusik versammeln sich Ehemann Sam, Freunde und Familienangehörige zur Trauergemeinde. Als Letzter erscheint Sohn Junior, der früher mit François, dem Mann seiner Schwester Dede, eine Affäre hatte. Junior, der seit Jahren an einer psychischen Erkrankung leidet, hat seinen Vater seit fast 20 Jahren nicht mehr gesehen. Sam hat seinen Schwiegersohn François nie getroffen.

Vater Sam hat keine Beziehung zu seinen Kindern und noch weniger zu sich selbst. Sofort brechen Animositäten auf. Junior beginnt in Reimen zu sprechen – ein Symptom seiner Psychose – und provoziert Sam mit einem improvisierten Strip-Blues.

Theater Aachen / A quiet place © Carl Brunn

Theater Aachen / A quiet place © Carl Brunn

Leonard Bernstein hat sich für seine zweite und letzte Oper A Quiet Place an großen Vorbildern orientiert, an Zerstörungsorgien der amerikanischen Literatur, Wutausbrüchen im Vorstadtidyll. In der Hysterie von Bernsteins Personen liegt etwas von der zerstörerischen Energie aus Wer hat Angst vor Virginia Woolf. Der Chor singt im Stück: „What a fucked up family“. Recht hat er! Der Bestattungsunternehmer: „Ich habe mit Schwulen nie etwas anfangen können!“ Antwort: „Ich habe mit Bestattungsunternehmern nie etwas anfangen können.“

Im zweiten Akt sehen wir als Rückblende Ereignisse aus der Oper TROUBLE IN TAHITI. Sam sichtet den Nachlass seiner Frau, als seine Tochter Dede das Zimmer betritt. Bei der gemeinsamen Durchsicht von Dinahs Besitz nähern sie sich langsam emotional an. Nebenan konfrontiert François seinen Ex-lover Junior mit seinem Verhalten im Bestattungsinstitut. Ganz scheint das gegenseitige Interesse jedoch noch nicht verschwunden zu sein; beide ringen mit ihrer wechselseitigen körperlichen Anziehung.

François Ärger provoziert eine psychotische Phase bei seinem Gegenüber, die Junior durch einige schmerzhafte Assoziationen zu einer wichtigen Erkenntnis führt: dass er seinen Vater liebt und braucht. Eine inzestuöse Beziehung zwischen Junior und seiner Schwester Dede wird angedeutet, es könnte sich jedoch auch nur um einen Ausschnitt aus Juniors psychotischem Wahngebäude handeln. Vater und Tochter umarmen sich; Junior bricht zusammen.

Das Jazz-Trio wiederholt seine Vorliebe für den amerikanischen Vororttraum. Anstatt an Juniors Schulaufführung teilzunehmen, hat Sam um eine Handball-Trophäe gespielt und gewonnen. Er verkündet sein Credo, als Gewinner geboren zu sein. Auch Dinah hat die Schulaufführung nicht besucht, sondern hat Fernsehen gesehen: Es lief ein Technicolor-Musical namens Trouble in Tahiti. Nach dem Duett: „Why did I have to lie?“ von Dinah und Sam scheint die Regisseurin Nina Russi den familiären Sprengstoff nicht mehr ausgehalten zu haben. Anders als in Stephen Wadsworths Libretto lässt sie die Beiden sich gegenseitig in die Arme sinken und zueinander zu finden. Familientragödien sind auch für Außenstehende nur begrenzt ertragbar.

Dritter Akt

Am nächsten Morgen trifft man sich im Garten. Kindliches Spiel der jungen Leute führt zu einer entspannten und versöhnungsbereiten Simmung zwischen den Familienangehörigen. Der Chor singt nach einem Zitat des Jazztrios aus TROUBLE IN TAHITI sein finales Amen auf die Zukunftspläne der vier Protagonisten. Sam, der am Ende um Aussöhnung bittet und seiner Familie die Hände entgegenstreckt, ist nicht unähnlich dem alten Leonard Bernstein, der unter der ihm auch von den eigenen Kindern vorgeworfenen Schuld litt, seine Frau für seine Liebhaber verlassen zu haben. Als er von der tödlichen Krebserkrankung seiner Frau erfahren hatte, kehrte er zu ihr zurück. Nach einem kurzen Moment des Verzeihens und der Harmonie brechen die tief sitzenden Traumatisierungen wieder hervor; der Weg bis zu heilen Welt scheint noch weit zu sein… falls es überhaupt gelingt!?

Winterzeit ist Grippezeit!

Zwei Sänger waren gesundheitlich nicht in der Lage zu singen, konnten ihre Rollen jedoch spielen: Gesungen wurde die Partie der Dede, Dinahs Tochter vom griechischen Sopran Evmorfia Metaxaki, die derzeit am Theater Lübeck engagiert ist. Für die Partie des Young Sam sprang der spanische Bariton Sebastià Peris ein, der eng mit der Deutschen Oper am Rhein verbunden ist. Beide sangen ihre Partien jeweils vom Rand ein, was das Durcheinander auf der Bühne natürlich noch zusätzlich vergrößerte.

Theater Aachen / A quiet place -  hier :  Der Bestattungsunternehmer; der Weg zur heilen Welt scheint weit  © Carl Brunn

Theater Aachen / A quiet place – hier : Der Bestattungsunternehmer; der Weg zur heilen Welt scheint weit  © Carl Brunn

Zusammenfassend: Es hat alles gestimmt! Regie, Bühne, Kostüme, Gesang, Musik; es war ein großartiger Abend! Der Zuschauerschwund des ausverkauften Hauses in der Pause nach dem 2. Akt war nur gering. Aber für Menschen, die nur zwei Augen und zwei Ohren haben, war es doch alles ein bisschen viel, was einem dort in knapp drei Stunden (inklusive Pause) geboten wurde.

Vielleicht hat Leonard Bernstein seinem Publikum zu viel zugemutet, weswegen die Stücke auch nur sehr selten aufgeführt werden. Ich habe jedenfalls schon einen zweiten Besuch des Stückes am Theater Aachen geplant!

Musikalische Leitung: Christopher Ward. Der Brite ist seit August 2018 Generalmusikdirektor der Stadt Aachen sein und leitet damit auch das Sinfonieorchester Aachen.
Inszenierung: Die Schweizer Regisseurin Nina Russi ist seit der Spielzeit 07/08 am Opernhaus Zürich beschäftigt. Die aktuelle Bernstein Oper ist ihr erste Regiearbeit am Theater Aachen.
Bühne: Mathis Neidhardt, der viele Jahre am Staatsschauspiel Dresden engagiert war. Seit 2001 ist er freischaffend tätig.
Kostüme: Annemarie Bulla, die nach vielen Jahren am Staatstheater Nürnberg seit 2015 als freie Kostüm- und Bühnenbildnerin tätig ist.
Choreinstudierung: Jori Klomp
Dramaturgie: Pia-Rabea Vornholt

Old Sam, Dinahs Mann: Wielans Satter. Der Bass-Bariton ist seit der Spielzeit 2012/13 Ensemblemitglied des Pfalztheaters Kaiserslautern und singt als Gast des Hauses.
Dede, Dinahs Tochter: Katharina Hagiopan. Die Sopranistin gehört seit 2011 zum Ensemble des Theater Aachen.
Junior, Dinahs Sohn: Der in Aachen geborene belgische Bariton Fabio Lesuisse ist inzwischen häufiger und gerne gesehener Gast in Aachen.
Francois, Mann von Dede: Der US-amerikanische Tenor Patrick Cook gibt mit dieser Rolle als Gast sein Europa-Debut.
Susie, Dinahs Freundin, Sopran, Irina Popova. Die Bulgarin ist seit der Spielzeit 2005/2006 am Theater Aachen engagiert.
Bill, Dinahs Bruder: Der Bass Jorge Escobar gehört dem Opernchor Aachen an.
Doc, Dinahs Arzt: Pawel Lawreszuk. Der polnische Bariton ist seit August 2005 am Theater Aachen engagiert.
Mrs. Doc, dessen Frau: Die Altistin Ekaterina Chekmareva ist Mitglied im Opernchor Aachen.
Bestattungs-Unternehmer: Der Koreaner Soon-Wook Ka, Tenor. In der vergangenen Spielzeit war Ka Stipendiat der Theater Initiative Aachen und kehrt nun als Gast zurück.
Analytiker: Tenor Hans Schaapkens, Opernchor des Theater Aachen.

Vocal Quartett
Die japanische Mezzosopranistin Rina Hirayama ist in dieser Spielzeit Stipendiatin der Theater Initiative Aachen.
Young Sam: Der britische Bariton Ronan Collett ist Gast des Hauses.
Dinah, Mezzo, die Französin Fanny Lustaud. 2017/18 war Lustaud Mitlied des Opernstudios der Opéra national du Rhin in Straßburg. Seit der aktuellen Spielzeit gehört Fanny Lustaud zum Ensemble des Theater Aachen.
Jazz Trio und Vocal Quartet, Jelena Rakic, serbischer Sopran. Seit der Spielzeit 2011/2012 gehört Rakic zum Ensemble des Theater Aachen.
Jazz Trio und Vocal Quartet, Takahiro Namiki, japanischer Tenor. In der dieser Spielzeit ist er Stipendiat der Theater Initiative Aachen.
Jazz Trio und Vocal Quartet, Eddie Mofokeng, südafrikanischer Bariton und Gast des Hauses.
Sinfonieorchester Aachen, Opernchor Aachen

A QUIET PLACE,  Oper in drei Akten, Englisch mir deutschen Übertiteln, Musik: Leonard Bernstein, Libretto: Stephen Wadsworth, Uraufführung: 17. Juni 1983, Ort der Uraufführung: Houston/Texas, Spieldauer: ca. 2 1/2 Stunden, Ort und Zeit der Handlung: New York, Gegenwart und vor etwas mehr als 20 Jahren.

A quiet place – Trouble in Tahiti am Theater Aachen: die eiteren Termine:
16.02.; 24.02. (Nachmittag); 27.02.; 10.03.; 11.04.; 18.04.; 26.04.; 17.05.2019

—| IOCO Kritik Theater Aachen |—

Rostock, Volkstheater Rostock, Spielplan September 2013

August 14, 2013 by  
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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Spielplan September 2013         

 

 
Großes Haus
 
1.So. 18:00 Uhr, 
Premiere
Anatevka 
basierend auf den Geschichten von Sholem Aleichem; Musik von Jerry Bock
 
4.Mi. 15:00 Uhr
Anatevka
basierend auf den Geschichten von Sholem Aleichem; Musik von Jerry Bock
 
7. Sa. 19:30 Uhr
1. Philharmonisches Konzert
Richard Wagner: Tannhäuser-Ouvertüre; Gustav Mahler: Blumine; Gustav Mahler: 
Symphonie Nr. 4
Theresa Grabner, Sopran
Dirigent: Florian Krumpöck
 
8. So. 18:00 Uhr
1. Philharmonisches Konzert
Richard Wagner: Tannhäuser-Ouvertüre; Gustav Mahler: Blumine; Gustav Mahler: 
Symphonie Nr. 4
Theresa Grabner, Sopran
Dirigent: Florian Krumpöck
 
9. Mo. 19:30 Uhr
1. Philharmonisches Konzert
Richard Wagner: Tannhäuser-Ouvertüre; Gustav Mahler: Blumine; Gustav Mahler: 
Symphonie Nr. 4
Theresa Grabner, Sopran
Dirigent: Florian Krumpöck
 
13. Fr. 19:30 Uhr
Anatevka 
basierend auf den Geschichten von Sholem Aleichem; Musik von Jerry Bock
 
14. Sa. 19:30 Uhr
Wiederaufnahmevorstellung
Nabucco
von Giuseppe Verdi
 
15. So. 15:00 Uhr
Anatevka 
basierend auf den Geschichten von Sholem Aleichem; Musik von Jerry Bock
21. Sa. 19:30 Uhr, 
Premiere
Till Eulenspiegel
von Paula Fünfeck
 
22. So. 18:00 Uhr
Nabucco
von Giuseppe Verdi
27. Fr. 19:30 Uhr
Till Eulenspiegel
von Paula Fünfeck
 
28.
Sa. 19:30 Uhr
Anatevka 
basierend auf den Geschichten von Sholem Aleichem; Musik von Jerry Bock
 

 
Theater im Stadthafen
 
2. Mo. 17:00 Uhr – 20:00 Uhr
Tag des Lehrers
4. Mi. 10:00 Uhr
Tschick
von Wolfgang Herrndorf
 
18:00 Uhr
Tschick
von Wolfgang Herrndorf
 
7. Sa. 20:00 Uhr, Wiederaufnahme
Have a look
Choreografien von Tänzerin-nen und Tänzern der Tanz-compagnie des Volkstheaters Rostock
12. Do. 18:00 Uhr, Theatertag
Tschick
von Wolfgang Herrndorf
15. So. 16:00 Uhr, Rostocker Premiere, Koproduktion mit dem Meckl. Landestheater Parchim
Die kleine Meerjungfrau
nach H. Chr. Andersen
27. Fr. 20:00 Uhr, Premiere
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
von Edward Albee
29. So. 20:00 Uhr, Theatertag
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
von Edward Albee
 

 
Kleine Komödie Warnemünde
 
1. So. 20:00 Uhr
Strandgut I
Zuhause
von Ingrid Lausund
3. Di. 17:30 Uhr und 20:00 Uhr
ro-cine e.V.
Kino in Warnemünde
Renoir
 
6. Fr. 20:00 Uhr
Misery
von Simon Moore nach dem Roman MISERY von Stephen King
 
7. Sa. 20:00 Uhr 
Misery
von Simon Moore nach dem Roman MISERY von Stephen King
 
8. So. 20:00 Uhr
Sehnsucht nach Sonnenbrand
eine musikalische Urlaubsplanung mit Sonja Dengler
12. Do. 20:00 Uhr
Sehnsucht nach Sonnenbrand
eine musikalische Urlaubsplanung mit Sonja Dengler
 
13. Fr. 20:00 Uhr 
Misery
von Simon Moore nach dem Roman MISERY von Stephen King
 
14. Sa. 20:00 Uhr
Strandgut I
Zuhause
von Ingrid Lausund
21. Sa. 20:00 Uhr 
Misery
von Simon Moore nach dem Roman MISERY von Stephen King
 
22. So. 20:00 Uhr 
Misery
von Simon Moore nach dem Roman MISERY von Stephen King
28. Sa. 20:00 Uhr, Premiere
Gretchen 89ff.
von Lutz Hübner
 
29. So. 20:00 Uhr
Gretchen 89ff.
von Lutz Hübner
 
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Woanders
 
1. So. 11:00 Uhr, Ateliertheater
Der Grüffelo
von Julia Donaldson und Axel Scheffer, ab 4 Jahren
 
5. Do. 10:00 Uhr, Ateliertheater
Der Grüffelo
von Julia Donaldson und Axel Scheffer, ab 4 Jahren
7. Sa. 19:00 Uhr, Intendanzfoyer
Konzerteinführung
 
8. So. 17:30 Uhr, Intendanzfoyer
Konzerteinführung
 
9. Mo. 19:00 Uhr, Intendanzfoyer
Konzerteinführung
 
10. Di. 10:00 Uhr, Ateliertheater
Wiederaufnahmevorstellung
Sultan und Koztbrocken 
von Claudia Schreiber, 
ab 4 Jahren
12. Do. 18:00 Uhr, Intendanzfoyer
Einführung 
Nabucco 
mit anschließendem Probenbesuch
 
13. Fr. im Anschluss an die Vorstellung Anatevka; Intendanzfoyer
Publikumsgespräch
21. Sa. 18:00 Barocksaal, 
Barocksaalklassik
Leitung: Manfred Herrmann Lehner
24. Di. 10:00 Uhr, Ateliertheater
Sultan und Kotzbrocken
von Claudia Schreiber, ab 4 Jahren
 
29. So. 11:00 Uhr, Ateliertheater,
Oma/Opa-Tag
Hexe Hillary geht in die Oper
Kinderstück mit Musik von Peter Lund, ab 6 Jahren
 
30. Mo. 18:00 Uhr, Intendanzfoyer
Einführung
Butterfly mit anschließen-dem Probenbesuch
 
—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |—

Berlin, Komische Oper Berlin, Highlights vom 9. bis 27. Februar 2013

Februar 6, 2013 by  
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Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin © IOCO

Komische Oper Berlin © IOCO

Highlights vom 9. bis 27. Februar 2013

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Nur noch in dieser Spielzeit | Wiederaufnahme Kiss me, Kate
Dagmar Manzel ist es viel zu heiß …
Samstag, 9. Februar 2013, 19:30 Uhr
 
Einer der größten Erfolge der Komischen Oper Berlin kehrt zurück. Cole Porters sensationeller Broadway-Hit über Liebe und Eifersüchteleien auf und hinter der Bühne in einer knallbunten, glitzernden Show, die Regisseur Barrie Kosky selbst als Mischung aus venezianischem Karneval, LSD-San-Francisco-Drag-Happening, Wer hat Angst vor Virginia Woolf? und der Muppet-Show bezeichnet hat. »Alles, was hier nicht glitzert, ist nackte Haut. Beim Opening ist die Bühne ein einziger Wirbel aus Armen, Beinen, Busen und Waschbrettbäuchen.« [Der Tagesspiegel]
 
Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel, Inszenierung: Barrie Kosky
Besetzung: Dagmar Manzel (Lilli Vanessi/Katharina), Roger Smeets (Fred Graham/Petruchio), Sigalit Feig (Lois Lane/Bianca), Robin Poell (Bill Calhoun/Lucentio),  Christoph Späth (Erster Ganove), Peter Renz (Zweiter Ganove) u.v.a.
 
Karten 11 – 79€ | Telefon 030.47 99 74 00 oder online www.komische-oper-berlin.de
 
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Tschaikowskis Meisterwerk Mazeppa erstmals als Neuproduktion in Berlin
Von der Liebe geschlagen!
Premiere, Sonntag, 24. Februar 2013, 18 Uhr
 
In Pjotr Iljitsch Tschaikowskis erst in den letzten Jahren von den Bühnen wiederentdeckten Meisterwerk Mazeppa bricht die Liebe wie ein Schicksalsschlag  über die Menschen herein. Eine Urgewalt, der sich keiner erwehren kann und die in der hochemotionalen Musik Tschaikowskis ihren Ausdruck findet. Der flämische Regisseur und künstlerische Leiter der Toneelgroep Amsterdam  Ivo van Hove stellt sich mit seiner Inszenierung von Mazeppa dem deutschen Publikum erstmals als Opernregisseur vor. Arbeiten von ihm waren bereits an den bedeutendsten internationalen Bühnen von Venedig und Wien über Lissabon, Edinburgh und London bis New York zu sehen. Die Titelpartie wird von dem englischen Bariton Robert Hayward gestaltet. Als Marie, Mazeppas um Jahre jüngere Geliebte, ist Asmik Grigorian zu erleben, die als Rusalka bereits das Publikum der Komischen Oper Berlin begeistert hat.
 
Musikalische Leitung: Henrik Nánási, Inszenierung: Ivo van Howe
Besetzung: Robert Hayward (Mazeppa), Alexey Antonov (Kotschubej), Agnes Zwierko (Ljubow), Asmik Grigorian (Maria),  Ales Briscein (Andrej) u.v.a.
 
Karten 11 – 85€ | Telefon 030.47 99 74 00 oder online www.komische-oper-berlin.de
 
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Wiederaufnahme der erfolgreichen Kinderoper Mikropolis
Grillen und Fliegen im Großstadt-Dschungel
Mittwoch, 27.  Februar 2013, 11 Uhr
 
Die Helden von Mikropolis sind Asphaltinsekten wie Marienkäfer Kurt, die Stubenfliege Kostas und die Bremse Erdal, für die Rückspiegelsurfen das Coolste ist – echte Berliner eben. In diese eingeschworene Gruppe verschlägt es das »Landei« Gesine, eine Grille. Die Oper für Kinder zeigt auf witzige und spannende Weise, wie schwierig es sein kann, Fremde in eine Gruppe aufzunehmen und ihr Anderssein zu akzeptieren. Sie vermittelt aber auch, wie Probleme überwunden werden können und welche wichtige Rolle dabei Vertrauen, Mut, Hilfs­bereit­schaft und Zusammenhalt mit anderen spielen.  »Die Inszenierung besticht durch herrlich-spacige Kostüme und anspruchsvolle, dennoch kindgerechte Musik. (…) Kids und Eltern jubelten begeistert.« (B.Z.)
 
Musikalische Leitung: Norbert Biermann, Inszenierung: Nadja Loschky
Besetzung: Erika Roos (Grille Gesine), Adela Zaharia (Ameise Annabelle), Katarina Morfa (Kreuzspinne Natalie), Stephan Boving (Stubenfliege Kostas),  Peter Renz (Marienkäfer Kung (Kurt)), Horst Lamnek (Bremse Erdal) u.v.a.
 
 
Karten 10 – 28€ | Telefon 030.47 99 74 00 oder online www.komische-oper-berlin.de
 
—| Pressemeldung Komische Oper Berlin |—

Berlin, Komische Oper Berlin, Wiederaufnahme KISS ME, KATE, 09.02.2013

Januar 18, 2013 by  
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Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin © IOCO

Komische Oper Berlin © IOCO

Kiss me, Kate:  Dagmar Manzel ist es viel zu heiß …

Einer der größten Erfolge der Komischen Oper Berlin kehrt zurück. Cole Porters sensationeller Broadway-Hit über Liebe und Eifersüchteleien auf und hinter der Bühne in einer knallbunten, glitzernden Show, die Regisseur Barrie Kosky selbst als Mischung aus venezianischem Karneval, LSD-San-Francisco-Drag-Happening, Wer hat Angst vor Virginia Woolf? und der Muppet-Show bezeichnet hat. »Alles, was hier nicht glitzert, ist nackte Haut. Beim Opening ist die Bühne ein einziger Wirbel aus Armen, Beinen, Busen und Waschbrettbäuchen.« [Der Tagesspiegel]
 
Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel, Inszenierung: Barrie Kosky
Besetzung: Dagmar Manzel (Lilli Vanessi/Katharina), Roger Smeets (Fred Graham/Petruchio), Sigalit Feig (Lois Lane/Bianca), Robin Poell (Bill Calhoun/Lucentio),  Christoph Späth (Erster Ganove), Peter Renz (Zweiter Ganove) u.v.a.
 
Karten 11 – 79€ | Telefon 030.47 99 74 00 oder online www.komische-oper-berlin.de
Wiederaufnahme:  Samstag, 9. Februar 2013, 19:30 Uhr
 
—| Pressemeldung Komische Oper Berlin |—