Hagen, Theater Hagen, Siebtes Kammerkonzert, 22.04.2018

April 20, 2018 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

 

Siebtes Kammerkonzert am Sonntag, 22. April 2018 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen

Werke von Antonio Vivaldi

Programm: Antonio Vivaldi: Triosonate g-Moll für Flöte, Oboe, Fagott und Basso continuo RV 103; Concerto g-Moll für Flöte, Oboe, Fagott, Violine und Basso continuo RV 105; Concerto F-Dur für Flöte, 2 Violinen und Basso continuo RV 434; Largo für Flöte, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Basso continuo RV 443; Triosonate für Oboe, Violoncello und Basso continuo RV 83; Santo Sepolcro für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Basso continuo RV 169; Concerto für Violoncello, 2 Violinen, Viola und Basso continuo RV 418

Interpreten: Inga Vollmer (Blockflöte), Rebecca Bröckel (Oboe), Friedhelm Grote (Fagott), Magdalena Rozanska, Yang Zhi (Violine), Olga Rovner (Viola), Rolf Petrich (Violoncello), Andrey Doynikov (Cembalo)

Das siebte Kammerkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen findet am Sonntag, 22. April 2018 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen statt. An diesem Vormittag kann man das vielfältige Schaffen des italienischen Barockkomponisten Antonio Vivaldi erleben. Die gemischte Besetzung mit Bläsern und Streichern sorgt dabei für ein abwechslungsreiches Hörvergnügen. Auf dem Programm stehen folgende Werke: Triosonate g-Moll für Flöte, Oboe, Fagott und Basso continuo RV 103; Concerto g-Moll für Flöte, Oboe, Fagott, Violine und Basso continuo RV 105; Concerto F-Dur für Flöte, 2 Violinen und Basso continuo RV 434; Largo für Flöte, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Basso continuo RV 443; Triosonate für Oboe, Violoncello und Basso continuo RV 83; Santo Sepolcro für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Basso continuo RV 169; Concerto für Violoncello, 2 Violinen, Viola und Basso continuo RV 418. –    Diese werden präsentiert von: Inga Vollmer (Blockflöte), Rebecca Bröckel (Oboe), Friedhelm Grote (Fagott), Magdalena Rozanska, Yang Zhi (Violine), Olga Rovner (Viola), Rolf Petrich (Violoncello), Andrey Doynikov (Cembalo).

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Dr. Christine Kracht gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). Darin geht es um das Thema „Bildstickereien aus den Jahren 1906 und 1909“ von Christian Rohlfs.

Für die Teilnehmer an dieser Kurzführung sind Plätze in der ersten Reihe für das Konzert reserviert.

 

Pressemeldung Theater Hagen

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Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere HÖRTHEATER: SONNENKÖNIGE, 07.04.2018

März 29, 2018 by  
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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

HÖRTHEATER

SONNENKÖNIGE von Anselm Dalferths

Premiere 7. April um 19.30 Uhr auf U17

Die Beschäftigung mit der eigenen Endlichkeit treibt den Menschen um, seit er das Verstreichen von Zeit mit sich selbst in Verbindung bringen kann. Vanitas das Licht der eitlen Selbstbespiegelung und der Schatten des Todes — ist das Thema von Sonnenkönige in Anselm Dalferths Hörtheater-Reihe.

Der italienische Komponist Salvatore Sciarrino (*1947) hat sie zum Anlass seiner Komposition aus dem Jahr 1981 genommen: Vanitas – Natura morta in un atto – Stillleben in einem Akt. Sciarrino hat ein Werk für Stimme, Klavier und Violoncello geschaffen, das sich tastend Klängen nähert und so einen akustischen Sog entwickelt, der die Zuhörer*innen in die Komposition wie in ein Gemälde hineinzuziehen vermag. Die Keimzelle des Werks liegt in einem Jazzstandard, der wie eine ferne Erinnerung hineingewoben ist: Stardust von Hoagy Carmichael. Ludwig XIV., der Pate für den Titel stand, verstand es, sich selbst glanzvoll als Mittelpunkt der Welt zu inszenieren. Und auch heute scheint unsere Welt voller Sonnenkönige zu sein, manche fallen uns ein, die den Glanz der Sonne exklusiv für sich beanspruchen und an nichts interessiert sind als am eigenen Strahlen. Sonnenkönige spürt in Kompositionen von Sciarrino, Carmichael und anderen diesem Phänomen nach und macht die Risse kenntlich, die eine scheinbar perfekte Fassade durchziehen – die Verbindung zwischen Eitelkeit und Vergänglichkeit. Der Selbstdarstellung des Individuums wird der Boden entzogen, wenn es mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird. So entsteht ein Portrait von Suchenden zwischen schillernder Oberfläche und berührender Innerlichkeit.

Musikalische Leitung: Samuel Hogarth, Inszenierung: Anselm Dalferth, Ausstattung: Birgit Kellner, Dramaturgie: Christin Hagemann, Gesang: Geneviève King, Violoncello: Judith Falzerano,  Posaune: Felix Degenhardt, Klavier: Samuel Hogarth

Premiere SONNENKÖNIGE 7. April um 19.30 Uhr auf U17, weitere Spieltermine 22. und 28.4, sowie 17. und 20.5. (Zum letzten Mal); PMStMz

 

Hohenems, Schubertiade, Auftakt: Spielplan 22. – 25. März 2018

März 19, 2018 by  
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Schubertiade

Hohenems / Markus-Sittikus-Saal © Schubertiade GmbH

Hohenems / Markus-Sittikus-Saal © Schubertiade GmbH

Schubertiade – Auftakt in Hohenems

Hohenems steht vom 22. bis 25. März 2018 wieder ganz im Zeichen der Schubertiade, die mit einer ersten Reihe von fünf hochkarätig besetzten Konzerten Musikbegeisterte aus Nah und Fern in den Markus-Sittikus-Saal lädt. Mit dem Eröffnungskonzert startet das Festival auch gleich eine Reihe von Konzerten, die dem großen Schubert-Verehrer Johannes Brahms gewidmet ist. Als Reverenz an diesen einflussreichen Schubert-Befürworter erklingt von März bis Oktober bei den Konzerten in Hohenems und Schwarzenberg dessen gesamte Kammermusik.

Ein weiterer großer Programmschwerpunkt in Hohenems ist die Gesamtaufführung aller Schubert-Symphonien im Mai durch das L’Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg.

Die Schubertiade Hohenems findet 2018 aufgeteilt auf vier Perioden (22. – 25. März, 28. April – 5. Mai, 12. – 15. Juli, 3. – 9. Oktober) statt, darüber hinaus wird von Mai bis September eine neue Markus-Sittikus-Reihe mit vielseitigen Programmen geboten. Die Konzerte der Schubertiade Schwarzenberg finden vom 23. Juni bis 1. Juli und vom 25. August bis 2. September im Angelika-Kauffmann-Saal statt. Neben den Konzerten lädt das Festival auch zum Besuch des Schubertiade-Quartiers in Hohenems mit seinen sechs Museen.

Hohenems / Kammerkonzert im Markus-Sittikus-Saal © Schubertiade GmbH

Hohenems / Kammerkonzert im Markus-Sittikus-Saal © Schubertiade GmbH

PROGRAMMHINWEISE der SCHUBERTIADE HOHENEMS zu den Konzerten vom 22. – 25. März 2018:


Donnerstag, 22. März
20.00, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Gabriel Le Magadure Violine
Valentin Erben Violoncello
Shani Diluka Klavier
Mit dem heutigen Eröffnungskonzert startet die Schubertiade auch gleich eine Reihe von Konzerten, die dem großen Schubert-Verehrer Johannes Brahms gewidmet ist. Brahms hat sich sehr um das Werk Schuberts verdient gemacht, indem er Aufführungen und Drucke Schubert’scher Werke erwirkte, Autographe sammelte, als Herausgeber von Klavierwerken fungierte und die Revision von Schuberts Symphonien für die Alte Schubert-Ausgabe übernahm. Als Reverenz an Brahms erklingt bei der Schubertiade von März bis Oktober seine gesamte Kammermusik, angefangen bei der Urfassung des Klaviertrios op. 8 von 1854 und dem Klaviertrio in C-Dur, die beide heute zu hören sind. Prominente Ausführende sind Gabriel Le Magadure, Valentin Erben und Shani Diluka, die in dieser generationenübergreifenden Formation schon zum dritten Mal bei der Schubertiade gastieren.
(Karten erhältlich.)


Freitag, 23. März
20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Orchesterkonzert
Sir András Schiff Klavier und Leitung
Cappella Andrea Barca
Unter den großen Komponisten nimmt Bach noch eine Sonderstellung ein: Kaum ein Musiker, der ihn nicht verehrt, so auch Pianist und Dirigent Sir András Schiff, der Tag für Tag seine Exerzitien mit diesem Komponisten beginnt: „Ich empfand Bach immer als befreiend. Bei ihm fühle ich mich wie ein Fisch im Wasser.“ Und auch die Besucher des heutigen Orchesterkonzertes können ganz in die Musik des großen Meisters eintauchen, wenn Sir András Schiff gemeinsam mit dem von ihm gegründeten Ensemble „Cappella Andrea Barca“, dessen Musiker in aller Welt als Solisten und Kammermusiker tätig sind, sechs von Johann Sebastian Bachs Klavierkonzerten zur Aufführung bringt.
(Restkarten)


Samstag, 24. März
16.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Carolin Widmann Violine
Felix Klieser Horn
Martin Helmchen Klavier
Wie gut sich der weiche, edle Klang des Horns für Kammermusik eignet, davon können sich die Besucher des heutigen Nachmittagskonzertes überzeugen. Auf dem Programm steht nämlich neben den Violinsonaten in A-Dur und d-Moll von Johannes Brahms auch dessen Trio für Horn, Violine und Klavier – ein Juwel im Repertoire und ein Paradestück für jeden Hornisten. Im heutigen Konzert debütiert der gefeierte deutsche Hornist Felix Klieser mit diesem Stück bei der Schubertiade; die Violine spielt Carolin Widmann und am Klavier begleitet mit Martin Helmchen ein langjähriger Liebling des Schubertiade-Publikums.
(Karten erhältlich.)


20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Apollon Musagète Quartett
Marie-Elisabeth Hecker Violoncello
Benannt nach Apollo, dem Anführer der neun Musen, hat sich das Apollon Musagète Quartett 2008, also bereits zwei Jahre nach Quartettgründung, den ersten Preis und zahlreiche Sonderpreise beim ARD-Musikwettbewerb erspielt und zählt seither zu den international gefragtesten Kammermusikensembles. Ihr Schubertiade-Debüt gaben die polnischen Musiker bereits 2011; beim heutigen Konzert in Hohenems präsentieren sich die vier mit Mozarts beliebtem Streich-quartett in C-Dur und – prominent verstärkt von Marie-Elisabeth Hecker am zweiten Cello – mit Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur.
(Karten erhältlich.)


19Sonntag, 25. März
11.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Liza Ferschtman Violine
Maximilian Hornung Violoncello
Aleksandar Madžar Klavier
Liza Ferschtman gilt als eine der markantesten Künstlerinnen ihrer Generation und ist für die Leidenschaftlichkeit ihrer Darbietungen auf der Bühne bekannt. Bei ihrem Schubertiade-Debüt wird die niederländische Geigerin mit dem deutschen Cellisten Maximilian Hornung, der damit ebenfalls sein Schubertiade-Debüt gibt, und dem serbischen Pianisten Alexandar Madžar ein abwechslungsreiches Programm im Rahmen der Johannes-Brahms-Kammermusikreihe darbieten. Zu hören sind heute die Cellosonate in e-Moll, die Violinsonate in G-Dur, die Sechs Klavierstücke op. 118 sowie das beliebte Klaviertrio in c-Moll.
(Karten erhältlich.)


Schubertiade-Quartier: Museen – Konzerte – Baudenkmale

Franz-Schubert-Museum, Marktstraße 1
Schubertiade-Museum, Marktstraße 15
Legge-Museum, Marktstraße 5
Elisabeth-Schwarzkopf-Museum, Villa Rosenthal, Schweizer Straße 1
Nibelungen-Museum, Marktstraße 6
Markus-Sittikus-Saal, Graf-Maximilian-Straße 3
Schuhmacher-Museum, Marktstraße 15

Franz Schubert, große Interpreten und Interpretinnen aus dem Bereich der Klassischen Musik, die bedeutende Kulturgeschichte von Hohenems sowie altes Handwerk sind die thematischen Schwerpunkte der Museen im Schubertiade-Quartier.

Öffnungszeiten
23. und 24. März, von 10.30 – 19 Uhr

Pressemeldung Schubertiade

Stuttgart, Oper Stuttgart, 6. Kammerkonzert, 14.03.2018

März 8, 2018 by  
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Oper Stuttgart

 Opernhaus Stuttgart © Martin Siegmund

Opernhaus Stuttgart © Martin Siegmund

6. Kammerkonzert mit Werken von Jommelli, Danzi, Storck, Hindemith und Schillings // Mi, 14. März 2018

Hof- und Hauskomponisten

Musiker des Staatsorchesters Stuttgart gestalten das 6. Kammerkonzert am Mittwoch, 14. März 2018, um 19.30 Uhr im Mozartsaal der Liederhalle mit Werken von Hof- und Hauskomponisten

Im 6. Kammerkonzert der Spielzeit am Mittwoch, 14. März 2018, blicken Musikerinnen und Musiker des Staatsorchesters Stuttgart auf die reiche Geschichte ihres Klangkörpers zurück und erwecken Kompositionen von Niccolò Jommelli, Franz Danzi und Max von Schillings zum Leben – Werke dreier ehemaliger Stuttgarter Hofkapellmeister, die zugleich bedeutende Komponisten waren. Wie Jommellis Oper Berenike, Königin von Armenien (Il vologeso) fand auch Max von Schillings‘ Streichquintett in Stuttgart zur Uraufführung – gespielt vom berühmten Wendling-Quartett mit Primarius Carl Wendling, dem damaligen Konzertmeister der Hofkapelle.

Den drei Hofkomponisten an die Seite gestellt werden zwei „Hauskomponisten“ der Oper Stuttgart: Paul Hindemith, einer der Stuttgarter „Skandal-Komponisten“, der mit zwei 1921 hier uraufgeführten Einaktern für Furore sorgte, und Stephan Storck, einen vielfach ausgezeichneten Komponisten, der hauptberuflich Sänger im Stuttgarter Staatsopernchor ist. Außerdem präsentieren sich an diesem Abend zwei Sopranistinnen aus dem Solistenensemble der Oper Stuttgart, Esther Dierkes und Josefin Feiler, sowie die beiden ältesten aktiven „Hausensembles“ des Staatsorchesters: das Jommelli-Quartett und das Littmann-Quintett.


Programm

Niccolò Jommelli: Arie „Crede sol che a nuovi ardori“ aus der Oper Berenike, Königin von Armenien (Il Vologeso, 1766); Sopran: Josefin Feiler

Franz Danzi: Quintett g-moll op. 56 Nr. 2 (1821) für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott

Stephan Storck: 3 Stücke für Sopran und Ensemble (2017/18), Uraufführung (Auftragswerk der Oper Stuttgart); Sopran: Esther Dierkes, Musikalische Leitung: Kristina Šibenik

Paul Hindemith: Kleine Kammermusik op. 24 Nr. 2 (1922) für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott

Max von Schillings: Streichquintett Es-Dur op. 32 (1917) für zwei Violinen, Zwei Violen und Violoncello


Mitwirkende

Esther Dierkes (Sopran), Josefin Feiler (Sopran), Jommelli-Quartett (Kathrin Scheytt, Marion Schäfer, Madeleine Przybyl, Joachim Hess), Littmann-Quintett (Nathanaël Carré, Nadine Bauer, Frank Bunselmeyer, Susanne Wichmann, Christina Becker), Anca Ionita (Violine), Anna Rokicka (Violine), Moriz Schneider (Violine), Charlotte Kirst (Viola), Joachim Hess (Violoncello), Lars Jakob (Kontrabass), Stefanie Faber (Klarinette), Gunter Pönisch (Klarinette), Kristina Šibenik (Musikalische Leitung der 3 Stücke)


Einführung

mit Rafael Rennicke, Dramaturg der Oper Stuttgart, um 19:00 Uhr im Mozartsaal

Pressemldung Oper Stuttgart

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