Hannover, Staatsoper Hannover, Wilhelm Tell, Figaro und viel mehr: Spielplan Oktober 2017

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Staatsoper Hannover 

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Die Staatsoper Hannover

 Spielplan Oktober 2017

Rossinis letzte Oper Wilhelm Tell steht als konzertante Premiere am Reformationstag auf dem Spielplan; Alessandro De Marchi, Spezialist für die Musik des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhunderts, dirigiert das Ensemble der Staatsoper Hannover (31.10.). Vier weitere Aufführungen folgen im weiteren Verlauf der Spielzeit. – Eine weitere Premiere findet am 20.10. im Ballhof statt, wenn die Zuschauer Cherubino in den Club Figaro, begleiten, eine Produktion der Jungen Oper frei nach Mozarts Die Hochzeit des Figaro in der Regie von Friederike Karig. – Wer die tragische Geschichte um Violetta Valéry in der Kultinszenierung Benedikt von Peters erleben möchte, sollte den Oktober nutzen: Am 7. und 11.10. finden die beiden letzten Aufführungen dieser Spielzeit von La traviata statt. – Beeilen sollte man sich auch, um Der junge Lord noch einmal zu erleben, bereits am 19.10. ist die letzte Vorstellung der Henze-Oper. – Ein Wiedersehen gibt es dafür mit Puccinis Manon Lescaut: Am 18.10. kehrt die armenische Starsopranistin Karine Babajanyan in der Titelrolle auf die Bühne der Staatsoper zurück. – Wieder im Ballhof 2 zu sehen ist ab 27.10. das ebenso unterhaltsame wie lehrreiche Märchen vom Märchen im Märchen. – Am 8. und 9.10. musiziert Generalmusikdirektor Ivan Repušic beim 2. Sinfoniekonzert mit dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover Beethovens Sinfonie Nr. 5 sowie Werke von Richard Strauss, darunter die Vier letzten Lieder mit Kelly God als Solistin – Eine neue Heimat haben die Kammerkonzerte gefunden: Ab sofort finden sie im Landesmuseum (Willy-Brandt-Allee 5) statt. Beim 1. Kammerkonzert »Oboe plus Streicher« kommen Werke von Françaix, Britten, Fauré und Bax zur Aufführung (15.10.). – Der ehemalige Solo-Cellist des Staatsorchesters, Rainer Pehrisch, spielt zusammen mit der Pianistin Tatiana Bergh im Kammerkonzert Extra: Cellosonaten Werke von Mjaskowski, Beethoven und Schostakowitsch (24.10.).

 


>> PREMIERE OPER

WILHELM TELL (KONZERTANT)  von Gioacchino Rossini
Libretto von Étienne de Jouy und Hippolyte Bis, nach Friedrich Schiller
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln,  Premiere Di, 31.10.17, 18:30 Uhr

Das Grabmal von Gioacchino Rossini in Paris © IOCO

Das Grabmal von Gioacchino Rossini in Paris © IOCO

Wenn er Rossinis Oper Guillaume Tell höre, so fühle er sich glücklich und vollauf zufrieden, vergesse alle Sorgen; in dieser Art äußerte sich Georges Bizet über das Werk seines Komponistenkollegen Gioacchino Rossini, der seine 1829 uraufgeführte Oper dem Schweizer Nationalhelden widmete.

Im Stile einer Grand opéra präsentiert Rossini den Befreiungsschlag gegen die habsburgischen Besatzer sowie die Gründung der Schweizer Eidgenossenschaft und verknüpft die Tell-Legende in der Nebenhandlung mit Arnolds unglücklicher Liebe zu Mathilde. Sowohl Tells tragischer Konflikt als auch Arnolds Zwiespalt erfahren eine positive Wendung. Das berühmte Geschehen rund um Rütlischwur und Apfelschuss entfaltet Rossini in einem musikalisch eindrucksvollen Naturidyll, das gleichzeitig als identitätsstiftender Lokalkolorit fungiert. Meisterhaft fasst Rossini die Befreiung der Unterdrückten in Töne und lässt in seiner Partitur sowohl Bevölkerung als auch Natur aufatmen.

Für die konzertante Aufführungsserie konnte Alessandro De Marchi gewonnen werden – renommierter Spezialist für die Musik des 18. und frühen 19. Jahrhunderts.

MUSIKALISCHE LEITUNG Alessandro De Marchi CHOR Lorenzo Da Rio

WILHELM TELL Stefan Adam, ARNOLD Sung-Keung Park, WALTER Tobias Schabel, MELCTHAL Michael Dries JEMMY Ania Vegry GESSLER Shavleg Armasi RODOLPHE Edward Mout RUODI Pawel Brozek LEUTHOLD Daniel Eggert MATHILDE Dorothea Maria Marx HEDWIG Monika Walerowicz,  Chor und Extrachor der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover


>> PREMIERE JUNGE OPER


CLUB FIGAROJugendproduktion frei nach Wolfgang Amadeus Mozarts Die Hochzeit des Figaro,  Mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludger Nowak u.a.
Premiere Fr, 20.10.17, 19:30 UHR

Mozart Denkmal in Wien © IOCO

Mozart Denkmal in Wien © IOCO

Mittendrin ist man im Club Figaro – frei von der Aufsicht durch Eltern, Lehrer und sonstige Aufpasser. Sein, wer man ist, sich treffen, mit wem man will, Freundschaften pflegen und neue Kontakte knüpfen – all das kann man hier. Mittendrin ist auch Cherubino: und zwar mitten auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, wohin man gehört, wohin die Zukunft führen wird. Wie weit geht man, um dazu zu gehören – und was steckt eigentlich hinter der Fassade von »Peace, Love and Happiness«, hinter der sich so viele verstecken? Im Nachtleben blühen Träume auf und kommen Sehnsüchte hoch, doch wird auch unsicher über sich selbst und die Zukunft gegrübelt – auf und um den Dancefloor herum wachsen sich Sorgen und Konflikte zu kleinen und großen Dramen aus. Das Motto »dance like nobody’s watching« zu erfüllen, wird immer schwerer, wenn jeder Move einen auch einen Schritt näher ans Erwachsensein bringt.

Diesen verrückten Tanz in die Nacht und ins Leben wagt das Ensemble der Jungen Oper gemeinsam mit jugendlichen Darstellern, Musikern und Tänzern aus Hannover und Umgebung. Den Soundtrack dazu liefern originale und bearbeitete Klänge aus Mozarts Oper Die Hochzeit des Figaro: Mozart trifft Band trifft Club-Musik; eine Synthese, die ebenso verrückt sein kann, wie der legendäre Komponist selbst.

MUSIKALISCHE LEITUNG Daniel Klein MUSIKALISCHE BEARBEITUNGEN, ORIGINALKOMPOSITIONEN UND BANDEINSTUDIERUNG Ludger Nowak INSZENIERUNG Friederike Karig BÜHNE Anja-Katharina Lütgens KOSTÜME Dennis Ennen LICHT Uwe Wegner DRAMATURGIE Christopher Baumann MUSIKTHEATERPÄDAGOGIK Maike Fölling

MIT Ula Drescher, Marlene Gaßner, Ylva Stenberg; Gihoon Kim, Hyun-Joong Kim, Yannick Spanier sowie jugendlichen Darstellern und Musikern aus Hannover,  Niedersächsisches Staatsorchester Hannover


>> REPERTOIRE JUNGE OPER, OPER UND BALLETT


DER FLIEGENDE HOLLÄNDER von Richard Wagner

Der Holländer hat sich einst in die Stürme geworfen und das Schicksal, die Natur und Gott herausgefordert. Der Lohn für seine Hybris ist ein Fluch, der es ihm nur noch alle sieben Jahre gestattet, an Land zu gehen. Nur eine Frau, die einen Schwur auf ewige Treue einlösen kann, vermag ihn davon zu befreien. Könnte Senta die Erlösung des Holländers sein? Obsessiv träumt sich Senta einen Mann wie den Holländer herbei – einen Mann, wie es der Jäger Erik niemals sein kann. Und tatsächlich: als sich der Holländer und Senta begegnen, tritt zum ersten Mal Stille in die Herzen der beiden Suchenden. Doch ist es der stille Einklang zweier Herzen, die ihre Bestimmung gefunden haben – oder die dräuende Stille im Auge des Sturms, dem Unheil folgen wird? »Mensch gegen Natur, Bernd Mottl stellt das große Ganze in den Mittelpunkt.« Neue Presse

VORSTELLUNGEN AM 10.10. UND 20.10.17


HENRY VIII

Als König Heinrich der Achte von England mit 55 Jahren stirbt, ist er ein kranker, fettleibiger Despot. Der ehemals glänzende Hoffnungsträger entwickelt sich zum Schrecken seines Volkes: Zehntausende werden durch ihn zum Tode verurteilt – darunter zwei seiner sechs Ehefrauen. Seinem lang ersehnten Thronerben Edward hinterlässt Henry ein ausgeblutetes Land und leere Staatskassen. Jörg Mannes rückt die imposante Gestalt dieser historischen Figur ins Zentrum seines Balletts. Mark Polscher hat für Henry VIII eigens einen Klangraum für Orchester und Elektronische Musik geschaffen. Die Komposition erklingt gemeinsam mit Werken von Edward Elgar und Johann Sebastian Bach. »Wunderbar verdeutlicht Mannes in seiner Choreographie die Beziehungen Henrys zu seinen Frauen.« HAZ

VORSTELLUNGEN AM 06.10. UND 15.10.17


DER JUNGE LORD

Der im kleinen Hülsdorf-Gotha mit großer Neugier erwartete englische Sir Edgar zieht in die Stadt, eckt mit seiner distanzierten Art jedoch bei den braven Hülsdorf-Gothaern an. Eine Versöhnung scheint zu gelingen, als Sir Edgar ein Fest zur Vorstellung seines Neffen, des jungen Lord Barrat, ankündigt: Der junge Lord macht großen Eindruck – allen voran auf die junge Luise, die bisher dem Studenten Wilhelm zugetan war. Wird dieser sie in der allgemeinen Begeisterung für Barrat noch umstimmen können? Und führt Sir Edgar sonst noch etwas im Schilde? – Hans Werner Henze schuf mit dem Jungen Lord auf ein Libretto von Ingeborg Bachmann 1964 eine der erfolgreichsten komischen Opern des 20. Jahrhunderts.

VORSTELLUNGEN AM 04.10. UND ZUM LETZTEN MAL AM 19.10.17


DER LIEBESTRANK

Nemorino verzehrt sich nach Adina, die ihn jedoch nicht ernst nimmt. Wie gut, dass Dulcamara einen Liebestrank für derartige hoffnungslose Fälle im Sortiment hat. Der feste Glaube an die baldige Wirkung des Tranks steigert Nemorinos Selbstbewusstsein, was wiederum Adina ärgert. Aus Trotz entschließt sie sich zur Hochzeit mit dem Soldaten Belcore. Um eine weitere Flasche des wundertätigen Elixiers kaufen zu können, lässt sich Nemorino von Belcore als Soldat anwerben. Erst als Adina hiervon erfährt, erkennt sie die Aufrichtigkeit von Nemorinos Gefühlen. »So macht Belcanto Spaß!« Neue Presse

VORSTELLUNGEN AM 13.10. UND 22.10.17


MANON LESCAUT

Im Mittelpunkt von Puccinis erstem Welterfolg steht die fatale Liebesbeziehung zwischen dem Adeligen Des Grieux und der jungen Manon Lescaut. Der Zwiespalt zwischen der Sehnsucht nach Liebe und den Vorzügen eines Lebens im Luxus wird Manon zum Verhängnis. Ihr Weg treibt sie gemeinsam mit ihrem Geliebten in die Verelendung und in einen einsamen Tod. Mit Manon Lescaut nach Die Geschichte des Chevalier Des Grieux und der Manon Lescaut von Abbé Prévost gelang Puccini der internationale Durchbruch.

»Ein nicht nur musikalisch hinreißender Abend, der beweist, dass spannende und emotional packende Personenregie nicht nur möglich ist, sondern optisch genussvoll zum Nachdenken anregen kann.« Online Musik Magazin

WIEDERAUFNAHME AM 18.10., WEITERE VORSTELLUNGEN AM 21.10. UND 29.10.17


DAS MÄRCHEN VOM MÄRCHEN IM MÄRCHEN,    AB 5 JAHREN

Nachdem er seine Mutter verloren hat, muss der kleine Mahmut für sich selbst sorgen. Bei einer Reihe von Abenteuern steht ihm ein Glücksvogel bei und wendet alles zum Guten. Auf poetische Weise führt die Geschichte nach Kemal Kurt den jungen Helden durch vier Episoden, in denen der kleine Waisenjunge nach wiederholten Neuanfängen seine schmerzvollen Erfahrungen zu bewältigen lernt und seinen Platz innerhalb der Gesellschaft findet. Traditionelle türkische Lieder reichern die Handlung an und bekräftigen dieses Plädoyer für die kindliche Phantasie. In den farbenprächtigen Kostümen finden sich Anklänge an den orientalischen Kontext des Märchens. »Toll: Deutsche, türkische oder sonst woher stammende Kinder versanken gemeinsam in dem Märchen vom Märchen, bei dem Sprachbarrieren keine Rollen spielen.« Neue Presse

WIEDERAUFNAHME AM 27.10., WEITERE VORSTELLUNG AM 29.10.17, BALLHOF ZWEI


LA TRAVIATA von Giuseppe Verdi

Die Kult-Inszenierung von Benedikt von Peter steht wieder auf dem Spielplan! Nicole Chevalier singt erneut Violetta Valéry, die auf die Liebe ihres Lebens verzichtet. Erst als es zu spät ist, begreift ihr Geliebter Alfredo, welches Opfer sie für ihn gebracht hat. »Sensationell ist die Violetta der Nicole Chevalier – vokal ohne Tadel, darstellerisch rückhaltlos und damit schlichtweg ergreifend.« omm.de. »Atemberaubend.« Mitteldeutsche Zeitung. »Singuläres Opernereignis.« Weser-Kurier. »Umwerfend und erschütternd.« Süddeutsche Zeitung

VORSTELLUNGEN AM 07.10. UND ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT AM 11.10.17


WEST SIDE STORY

Im Zentrum von Leonard Bernsteins Musical-Welterfolg West Side Story von 1957 steht die tragische Geschichte des Liebespaars Tony und Maria, die verfeindeten Lagern angehören. Tony fällt dem Bandenkrieg zwischen den Jets, einer Straßengang amerikanischer Jugendlicher, und den aus Puerto Rico stammenden Sharks zum Opfer. Erst als Marias Trauer um den ermordeten Geliebten in Empathielosigkeit umzuschlagen droht, erkennen die Jugendlichen die Folgen ihrer sinnlosen Gewalt. Das Stück ist von beklemmender Aktualität; viele seiner musikalischen Nummern – etwa »Tonight«, »Maria« oder »I like to be in America« – wurden zu Evergreens.

VORSTELLUNGEN AM 01.10., 03.10., 05.10., 14.10., 17.10., 25.10. UND 27.10.17


 >> KONZERTE


2. SINFONIEKONZERT
LUDWIG VAN BEETHOVEN Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 (1803–08)
RICHARD STRAUSS Vier letzte Lieder (1948) und Tod und Verklärung op. 24 (1888/89)

»Durch die Nacht zum Licht« ist das Motto, das GMD Ivan Repušic über dieses Konzert gesetzt hat: Geradezu idealtypisch wendet Ludwig van Beethoven die düstere Grundtonart seiner 5. Sinfonie, c-Moll, im Finale in strahlendes C-Dur. Doch auch das prägnante Anfangsmotiv, mit dem Beethoven das Schicksal an die Tür klopfen lässt, hat sie zur vermutlich bekanntesten Sinfonie der Musikgeschichte gemacht. Parallel zur 6. Sinfonie entstanden, erreicht Beethoven in ihr formal und inhaltlich unerhört Neues.

»Durch die Nacht zum Licht«: Der junge Richard Strauss greift mit seiner dritten Tondichtung Tod und Verklärung das große Beethoven’sche Vorbild auf. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der aufstrebende Komponist bei seiner ausdifferenzierten Programmmusik über den Todeskampf bis zur Todesstunde mit anschließender Verklärung in C-Dur nicht Beethovens Tonartenplan im Kopfgehabt hat.

Sechzig Jahre später schrieb Strauss wunderbar instrumentierte Orchesterlieder auf Texte von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff. Ein Jahr vor seinem Tod entstanden, wurden sie posthum als Vier letzte Lieder zusammengefasst und werden nun im Opernhaus von der Sopranistin Kelly God zum Klingen gebracht.

SOLISTIN Kelly God (Sopran) DIRIGENT Ivan Repušic, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
SO, 08.10.17, 17 UHR,  MO, 09.10.17, 19.30 UHR
Kurzeinführung mit Ivan Repušic jeweils 45 Minuten vor dem Konzert


1. KAMMERKONZERT: OBOE PLUS STREICHER
JEAN FRANÇAIX Streichtrio (1933)
BENJAMIN BRITTEN Phantasy Quartet op. 2 für Oboe und Streichtrio (1932)
GABRIEL FAURÉ Streichquartett e-Moll op. 121 (1924)
ARNOLD BAX Oboenquintett (1922)

Die Kammerkonzerte des Niedersächsischen Staatsorchesters haben eine neue Heimat gefunden: den Vortragssaal des Landesmuseums. Die Eintrittskarte berechtigt am Konzerttag auch zum Besuch des weitläufigen Museums mit Landesgalerie, naturkundlicher, völkerkundlicher und archäologischer Sammlung. Den Auftakt der neuen Kammerkonzert-Saison macht die reizvolle Besetzung von Oboe mit Streichern mit Werken der 1920er und 1930er Jahre aus England und Frankreich.

MIT Juri Schmahl (Oboe), Annette Mainzer-Janczuk (Violine), Stefanie Dumrese (Viola), Marion Zander (Violoncello) u.a.

SO, 15.10.17, 11 UHR, NIEDERSÄCHSISCHES LANDESMUSEUM HANNOVER


KAMMERKONZERT EXTRA: CELLOSONATEN
NIKOLAI MJASKOWSKI Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 D-Dur op. 12 (1911)
LUDWIG VAN BEETHOVEN Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 3 A-Dur op. 69 (1808)
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll op. 40 (1934)

Der frühere Solo-Cellist des Staatsorchesters, Rainer Pehrisch, kehrt zum zweiten Mal für einen Sonatenabend aus dem Ruhestand ins Opernhaus zurück. Gemeinsam mit der Pianistin Tatiana Bergh präsentiert er mit der 3. Cellosonate von Beethoven und der Sonate von Schostakowitsch zwei große Werke des Repertoires. Außerdem auf dem Programm: die erste, noch spätromantische Cellosonate des unbekannteren russischen Komponisten Nikolai Mjaskowski, Kommilitone von Sergei Prokofjew am St. Petersburger Konservatorium.

MIT Rainer Pehrisch (Violoncello) und Tatiana Bergh (Klavier)
DI, 24.10.17, 19.30 UHR, LAVES-FOYER

—| Pressemeldung Staatsoper Hannover |—

Hagen, Theater Hagen, Spielplan 01.- 31. Januar 2017

November 14, 2016 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen  Januar 2017

Sonntag 01. 01. 2017
NEUJAHRSKONZERT – STERNENGLANZ
J. Strauß · Offenbach · Lehár · Holst u.a. · Leitung: Florian Ludwig
18.00 Uhr ·  Stadthalle Hagen
Freiverkauf 19,20-36 €


 Emmerich Kalman © IOCO

Emmerich Kalman © IOCO

Mittwoch  04.01.2017
THEATER UNTERWEGS · DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
Operette von Emmerich Kálmán
19.30-22.15 Uhr ·  Konzert Theater Coesfeld


Donnerstag  05.01.2017
KAFFEE LATTE MIT SCHUSS
Komödie von Ulla Gericke
19.30 Uhr ·  lutz
Freiverkauf 12 / 6 €


Freitag 06.01.2017
VON BABELSBERG NACH HOLLYWOOD
Eine Filmmusik-Schlager-Revue
19.30-22.00 Uhr ·  Großes Haus
Abo Z und Freiverkauf 19-46 €
Zum letzten Mal

KAFFEE LATTE MIT SCHUSS
Komödie von Ulla Gericke
19.30 Uhr ·  lutz
Freiverkauf 12 / 6 €


Samstag  07.01.2017
KURZ UND GUT
Werkeinführung: Avenue Q
19.00 Uhr ·  Theatercafé
Eintritt frei
AVENUE Q
Musical von Robert Lopez/Jeff Marx, Buch von Jeff Whitty
19.30-22.00 Uhr ·  Großes Haus
Freiverkauf 19-46 €
ORCHESTER UNTERWEGS · NEUJAHRSKONZERT
J. Strauß · Offenbach · Lehár · Holst u.a. · Leitung: Florian Ludwig
19.00 Uhr ·  Stadthalle Schmallenberg


Sonntag  08.01.2017
DIE HOCHZEIT DES FIGARO
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
(in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
15.00-18.15 Uhr ·  Großes Haus
Abo N und Freiverkauf 16-38,50 €

Montag  09.01.2017
Wiederaufnahme  SUPERZAHNI UND DIE KARIESHEXE
9.00-10.00 & 10.30-11.30 Uhr ·  lutz
Schulvorstellungen


Dienstag 10.01.2017
SUPERZAHNI UND DIE KARIESHEXE
9.00-10.00 & 10.30-11.30 Uhr ·  lutz
Schulvorstellungen


Mittwoch  11.01.2017
SUPERZAHNI UND DIE KARIESHEXE
9.00-10.00 & 10.30-11.30 Uhr ·  lutz
Schulvorstellungen

Donnerstag  12.01.2017
IT´S TEA TIME
Fünf-Uhr-Tee mit Edeltraud Kwiatkowski und Jürgen Pottebaum
Gäste: N.N.
17.00 Uhr ·  Theatercafé
Eintritt 5 € inkl. eines Getränkes
DIE HOCHZEIT DES FIGARO  von Wolfgang Amadeus Mozart
(in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
19.30-22.45 Uhr ·  Großes Haus
Abo D und Freiverkauf 14,50-34,70 €


Freitag  13.01.2017
PIAF   Schauspiel mit Musik von Pam Gems
19.30-22.30 Uhr ·  Großes Haus
Freiverkauf 16-38,50 €


Samstag  14.01.2017
THEATER HAUTNAH
Werkstattgespräch und offene Probe zu Lucia di Lammermoor
10.45 Uhr ·  Theatercafé
Eintritt frei
FRERK, DU ZWERG!
Kinderstück von Finn-Ole Heinrich
16.00-17.20 Uhr ·  lutz
Freiverkauf 12 / 6 €
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
Operette von Emmerich Kálmán
19.30-22.15 Uhr ·  Großes Haus
Abo MT und Freiverkauf 19-46 €


Sonntag  15.01.2017
Zweites Familienkonzert
HÄNSEL UND GRETEL
Moderation: Lutz Lansemann · Musikalische Leitung: Florian Ludwig
11.00 Uhr ·  Großes Haus    Freiverkauf 10 / 6 €; Familienkarte 25 €


Freitag  20.01.2017
KURZ UND GUT
Werkeinführung: Die vier Jahreszeiten
19.00 Uhr ·  Theatercafé,  Eintritt frei

Freitag  20.01.2017
DIE VIER JAHRESZEITEN
Ballett von Regina van Berkel, Young Soon Hue und Ricardo Fernando
19.30-21.00 Uhr ·  Großes Haus
Abo C und Freiverkauf 19-46 €


Samstag  21. 01.2017
Premiere  LUCIA DI LAMMERMOOR
Oper von Gaetano Donizetti
(in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
19.30 Uhr ·  Großes Haus
Abo P und Freiverkauf 19-46 €


Sonntag  22.01.2017
KLANGREDE
Gespräch zum fünften Sinfoniekonzert mit Konzertdramaturg Frederik Wittenberg und Gästen
11.30 Uhr ·  Theater an der Vollme,  Eintritt frei


Dienstag  24.01.2017
FRERK, DU ZWERG!,  Kinderstück von Finn-Ole Heinrich
10.00-11.20 Uhr ·  lutz    Schulvorstellung

PHILHARMONIKUS
Konzerteinführung für Kinder (7-13 Jahre) und deren Begleiter
Alexander Borodin: Eine Steppenskizze aus Mittelasien
18.45 Uhr ·  Stadthalle ·  Sinfonium
Freiverkauf 10 / 6 €; Familienkarte 25 €
Fünftes Sinfoniekonzert
GEN OSTEN
Borodin · Dvo?ák · Mussorgsky
Solist: Daniel Müller-Schott, Violoncello · Leitung: Andreas Hotz
20.00 Uhr ·  Stadthalle

19.15 Uhr Einführung
Konzertabo und Freiverkauf 15-30 €

Mittwoch  25.01.2017
DIE HOCHZEIT DES FIGARO  von Wolfgang Amadeus Mozart
(in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
19.30-22.45 Uhr ·  Großes Haus
Abo B und Freiverkauf 14,50-34,70 €


Freitag  27.01.2017
FRERK, DU ZWERG!     Kinderstück von Finn-Ole Heinrich
10.00-11.20 Uhr ·  lutz
Schulvorstellung
LUCIA DI LAMMERMOOR,   Oper von Gaetano Donizetti
(in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
19.30 Uhr ·  Großes Haus
Abo F und Freiverkauf 16-38,50 €

TREFFEN DES THEATERFÖRDERVEREINS
Gast: N. N.
19.30 Uhr ·  Kolpinghaus
Eintritt frei
NACHTCAFÉ
Der alte König in seinem Exil
Lesung aus Arno Geigers Erfolgsroman mit Musik von Richard Strauss (Vier letzte Lieder) u.a.
22.30 Uhr ·  Theatercafé
Eintritt frei


Samstag  28.01.2017
FRERK, DU ZWERG!      Kinderstück von Finn-Ole Heinrich
16.00-17.20 Uhr ·  lutz
Freiverkauf 12 / 6 €

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN    Operette von Emmerich Kálmán
19.30-22.15 Uhr ·  Großes Haus
Abo G und Freiverkauf 19-46 €


Sonntag 29.01.2017
Zum letzten Mal
PIAF    Schauspiel mit Musik von Pam Gems
15.00-18.00 Uhr ·  Großes Haus
Abo H und Freiverkauf 16-38,50 €,

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

Wien, Wiener Staatsoper, Balletpremiere: MEISTERSIGNATUREN, 27.05.2014

Mai 21, 2014 by  
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Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper © Starke

„Meistersignaturen“ an der Wiener Staatsoper – Premiere von „Allegro Brillante“

Das Wiener Staatsballett präsentiert ab 27. Mai 2014 das mehrteilige Programm „Meistersignaturen“ in der Wiener Staatsoper. Zur Premiere gelangt George Balanchines „Allegro Brillante“, das erstmals im Haus am Ring zu sehen sein wird.

Allegro brillante, 1956 vom New York City Ballet uraufgeführt, zählt zu den beliebtesten Balanchine-Balletten und bietet dem Solistenpaar – hier: Olga Esina und Vladimir Shishov – Gelegenheit, sein Können eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Dem Werk musikalisch zu Grunde liegt Peter Iljitsch Tschaikowskis eindrucksvolles „Allegro Brillante op. 75“.

Jiri Bubeníceks „Le Souffle de l’Esprit“, John Neumeiers „Vaslaw“ und Rudi van Dantzigs „Vier letzte Lieder“ vervollständigen den Ballettabend, der zum Vergleich choreographischer „Handschriften“ einlädt.

Es tanzen u. a. Kiyoka Hashimoto, Ketevan Papava, Masayu Kimoto, Eno Peci und Mihail Sosnovschi in „Le Souffle de l’Esprit“, Denys Cherevychko, Robert Gabdullin, Alice Firenze, Kiyoka Hashimoto, Ketevan Papava und Masayu Kimoto in „Vaslaw“, Olga Esina und Vladimir Shishov in „Allegro Brillante“. Liudmila Konovalova, Nina Poláková, Ketevan Papava, Robert Gabdullin, Roman Lazik, Eno Peci und Mihail Sosnovschi sind in der vertanzten Version von Richard Strauss’ „Vier letzten Liedern“ zu erleben, die von der Sopranistin Olga Bezsmertna, Mitglied des SolistInnenensembles der Wiener Staatsoper, gesungen werden. Am Pult des Staatsopernorchesters: Vello Pähn.

Reprisen in teils wechselnden Besetzungen: 6., 12. und 16. Juni 2014

Die Vorstellungen am 27. Mai, 6. und 12. Juni werden im Rahmen von „Oper live am Platz“ auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen.

Pressemeldung Wiener Staatsoper

Hamburg, Philharmoniker Hamburg, Bo Skovhus singt Zemlinskys Lyrische Symphonie, 21./22.04.2013

April 3, 2013 by  
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Philharmoniker Hamburg

Laeiszhalle Hamburg – Karten Hier :
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Bo Skovhus singt Zemlinskys „Lyrische Symphonie“

Simone Young dirigiert Alexander von Zemlinsky und Richard Strauss
 
Am 21./22. April 2013 ist Bo Skovhus auf der Konzertbühne zu erleben: mit Alexander von ZemlinskysLyrischer Symphonie“, einem spätromantischen Meisterwerk. Im Rahmen des 8. Philharmonischen Konzerts musiziert er gemeinsam mit Sopranistin Michaela Kaune, Generalmusikdirektorin Simone Young und den Philharmonikern Hamburg das liebes- und todestrunkene Vokalwerk.
 
Alexander von Zemlinsky war Zeitgenosse Gustav Mahlers und wie auch dieser der großen Muse des 20. Jahrhunderts verfallen: Alma Schindler-Mahler. Noch über zehn Jahre nach dem Tod seines Rivalen Mahler arbeitete sich Zemlinsky in der „Lyrischen Symphonie“ an ihm ab: „Ich hab dich gefangen, und dich eingesponnen, Geliebte, in das Netz meiner Musik“.
 
Dass sich Stimmschönheit und intensive Darstellung nicht ausschließen müssen, beweist Bo Skovhus immer wieder. Vom Hamburger Publikum hoch verehrt, wurde er zuletzt in der Titelpartie von ReimannsLear“ frenetisch gefeiert. Aktuell ist der dänische Bariton an der Staatsoper als Beckmesser in Wagners „Meistersingern“ zu erleben. Zemlinskys „Lyrische Symphonie“, die er bereits zweimal auf CD eingesungen hat, schätzt Skovhus sehr: „Das Stück ist voll von Sehnsucht“.
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Besuchen Sie – ganz nebenbei – Zemlinskys Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof: Hier !
 
Bo Skovhus gehört zu den führenden Interpreten seines Faches. Neben Auftritten an allen großen Opernhäusern der Welt ist Wien nach wie vor Ausgangspunkt und künstlerisches Zentrum des dänischen Baritons. An der Hamburgischen Staatsoper feierte er 2012 einen überragenden Erfolg in Reimanns „Lear“. Auch als Konzert- und Liedsänger sehr gefragt, nahm Bo Skovhus zahlreiche CDs auf.
 
Michaela Kaune, gebürtige Hamburgerin, ist als Strauss- und Wagner-Interpretin in Wien, Paris, bei den Bayreuther Festspielen oder der Bayerischen Staatsoper gleichermaßen gefragt. 2012 singt sie u. a. die Gräfin in „Capriccio“ an der Opéra Bastille und Sieglinde („Die Walküre“) in Genf. Als Konzertsängerin interpretiert sie vor allem Strauss’ „Vier letzte Lieder“ und Mahler. CD-Aufnahmen liegen mit Werken von Henze, Mahler, Strauss und Penderecki vor. Sie ist Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin.
 
8. Philharmonisches Konzert
So, 21. April 2013, 11 Uhr, Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
Mo, 22. April 2013, 20 Uhr, Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
 
Richard Strauss: Metamorphosen. Studie für 23 Solostreicher
Alexander von Zemlinsky: Lyrische Symphonie op. 18 für Sopran, Bariton und Orchester
 
Simone Young Dirigentin
Michaela Kaune Sopran
Bo Skovhus Bariton
 
Konzerteinführung
– Sonntag um 10:15 Uhr im Kleinen Saal mit Kerstin Schüssler-Bach
– Montag um 18:45 Uhr im Kleinen Saal, diesmal mit einem Vorkonzert im Rahmen von „Klangradar 3000“: Schüler des Sachsenwald-Gymnasiums präsentieren eine eigene Komposition (Eintritt frei).
 
 Laeiszhalle Hamburg – Karten Hier :
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Pressemeldung Philharmoniker Hamburg

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