Kiel, Theater Kiel, Premiere: ROMEO UND JULIA, 13.12.2014

November 5, 2014 by  
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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Premiere: Romeo und Julia

Ballett von Yaroslav Ivanenko zur Musik von Sergej Prokofjew

Von den Liebestragödien und den Liebestoden, die Literatur und Bühne kennen, ist Romeo und Julia wohl die bekannteste. Die tragische Liebesgeschichte zweier junger Menschen, die trotz des Widerstands ihrer beiden verfeindeten Familien zueinanderfinden, begeistert das Theaterpublikum weltweit. Was macht diese Faszination aus? Ist es die Reinheit der Herzen und die Leidenschaftlichkeit der Liebenden, die alles versuchen, um die Schwierigkeiten, die sich ihnen in den Weg stellen, zu überwinden? Oder vielleicht die Hoffnung, dass die Liebe nicht mit dem Tod endet, sondern vielmehr erst durch den Tod der Triumph der Liebe möglich wird?

Die populärste Ballettfassung von Romeo und Julia stammt sicherlich von Sergej Prokofjew. Seine 1935 fertiggestellte Komposition fand jedoch in der Sowjetunion zunächst keinen Anklang. Die Uraufführung fand daher in komprimierter Form 1938 in Brünn statt. Erst der Erfolg der Orchestersuiten veranlasste die Direktion des Kirow-Theaters in Leningrad 1940 zu einer Gesamtaufführung. Seither haben weltweit unzählige Choreografen ihre Versionen des Klassikers zu Prokofjews Musik geschaffen. In der Spielzeit 2014/15 stellt Yaroslav Ivanenko seine Interpretation des berühmten Stoffes vor.

Premiere: Samstag | 13. Dezember 2014 | Opernhaus

Musikalische Leitung Leo Siberski
Choreografie Yaroslav Ivanenko
Ausstattung Heiko Mönnich

BESETZUNG:
Julia: Balkiya Zhanburchinova, Marina Kadyrkulova, Victoria Lane Green
Romeo: Amilcar Moret Gonzalez, Julian Botnarenko, Alexey Irmatov
Mercutio: Shori Yamamoto, Didar Sarsembayev, Shizuru Kato
Benvolio: Shizuru Kato, Rauan Orazbayev, Julian Botnarenko
Tybalt: Edward James Gottschall, Alexey Irmatov, Nikolaos Doede
Gräfin Capulet: Victoria Lane Green, Anna Romanova, Saya Komine
Graf Capulet: Llewelyn Malan
Graf Paris: Nikolaos Doede, Shori Yamamoto, Edward James Gottschall
Vater: Lorenzo Andrey Rudnev
Amme: Viola Crocetti-Gottschall
Frau in Weiß: Anna Romanova, Saya Komine, Maiko Abe

Weitere Vorstellungen: DI 06.01., 19:30; SO 11.01., 16:00; FR 23.01., 20:00; DO 29.01., 20:00; FR 13.02., 20:00; SA 14.02., 20:00; SA 21.02., 20:00

—| Pressemeldung Theater Kiel |—

Kiel Theater Kiel, Premiere Ballett DREI SCHWESTERN, 31.03.2012

März 19, 2012 by  
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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Drei Schwestern – das neue Ballett von Yaroslav Ivanenko nach Anton Tschechows gleichnamigem Drama

Am Samstag, den 31. März 2012, feiert Yaroslav Ivanenkos neues Ballett Drei Schwestern um 20 Uhr Premiere im Opernhaus Kiel. Für den Ballettdirektor geht damit ein langgehegter Traum in Erfüllung, ein Ballett nach Anton Tschechows gleichnamigem Drama auf die Bühne zu bringen.

Um Träume und ihre Verwirklichung geht es auch im Stück selbst, in dem sich die drei erwachsenen Schwestern Olga, Mascha und Irina nichts sehnlicher wünschen, als aus der Provinzstadt in die Hauptstadt zurückzukehren. Doch ihr Bruder, auf den sich alle Hoffnungen stützen, erfüllt ihre Erwartungen nicht und bindet sich durch seine Ehe mit der provinziellen Natascha eher noch fester an die Provinz. Statt selbst etwas für die Verwirklichung ihrer Träume zu tun, geraten die Schwestern in ein Gewirr aus Erwartungen und Gefühlen, dessen tragisches Ende unausweichlich ist.

In der Rolle der ältesten Schwester Olga ist Victoria Lane Green zu erleben, die schon als Clara in Ivanenkos Nussknacker eine Hauptrolle übernommen hatte. Ihre Schwestern Mascha und Irina tanzen Ji Won Kim und Marina Kadyrkulova, die beide ebenfalls in exponierten Soli im Nussknacker zu sehen waren. Die Rolle des Bruders Andrej hat Ivanenko Nikolaos Doede übertragen, der im Nussknacker bereits als Drosselmaier überzeugen konnte.

Als musikalischen Begleiter hat sich der Choreograf Franz Schubert gewählt, aus dessen Werken für Kammermusik Auszüge live erklingen werden, darunter der erste Satz aus seinem Streichquartett Nr. 14 in d-Moll „Der Tod und das Mädchen“, Sätze aus den beiden Klaviertrios sowie mehrere Werke für Klavier solo. Es spielen Musiker des Philharmonischen Orchesters Kiel: Mzia Jajanidze (Klavier), Konzertmeister Maximilian Lohse, David Göller (Violine), Hendrik Vornhusen (Viola) und Solocellist Paul F. Füssinger.

Die Kostüme der neuen Produktion hat Elisabeth Richter kreiert, dem Kieler Publikum bereits als Kostümbildnerin des Schauspiels König Lear oder als Bühnenbildnerin des Liederabends Sekretärinnen bekannt. Für das Bühnenbild konnte Yaroslav Ivanenko erneut Oliver Helf gewinnen, mit dem er bereits beim Nussknacker zusammengearbeitet hat. Neu im Team ist der Lichtdesigner Christian Sellin, der neben mehreren Tanz-, Schauspiel- und Musicalproduktionen auch schon die Illuminierung von Architektur, z.B. der Baku Airport Bridge, betreut hat.

—| Pressemeldung Theater Kiel |—