Rostock, Volkstheater Rostock, DER VETTER AUS DINGSDA – Eduard Künneke, 01.02.2020

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

 DER VETTER AUS DINGSDA – Eduard Künneke

Text – Herman Haller und Rideamus

PREMIERE: Samstag, 01. Februar 2020, 19:30 Uhr,  weitere Termine Samstag, 08. Februar 2020, 19:30 Uhr,  Freitag, 28. Februar 2020, 15:00 Uhr,  Sonntag, 01. März 2020, 15:00 Uhr,

Dingsda“ – für die Menschen aus  Eduard Künnekes Erfolgsoperette verbirgt sich dahinter Batavia, zur Zeit der Handlung des Stücks eine niederländische Kolonie im heutigen Indonesien. Dort lebt seit sieben Jahren Roderich de Weert, einst Jugendgespiele seiner Cousine Julia. In jugendlicher Verliebtheit hatten sich die beiden ewige Treue geschworen und obwohl Julia seit Roderichs Fortgang nichts mehr von ihm gehört hat, hält sie inbrünstig an diesem Schwur fest. Da sie elternlos ist, wächst sie bei Onkel und Tante auf, die sie nach Strich und Faden ausnutzen und unbedingt mit August Kuhbrot, einem anderen ihrer Vetter, verheiraten möchten, um auch nach Julias Volljährigkeit Zugriff auf deren Vermögen zu haben. Alles ändert sich, als ein Fremder auftaucht, der sich als „armer Wandergesell“ ausgibt und in dem Julia ihren ersehnten Vetter aus Dingsda vermutet…

Volkstheater Rostock / Der Vetter aus Dingsda - Plakatmotiv © Gene-Glover

Volkstheater Rostock / Der Vetter aus Dingsda – Plakatmotiv © Gene-Glover

Die mitreißende Musik dieser Verwechslungskomödie macht das Stück mit Hits wie „Sieben Jahre lebt ich in Batavia“, „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ oder „Strahlender Mond“ zu einem unverwüstlichen Operetten-Evergreen.

Martin Hannus, Musikalische Leitung / Dominik Wilgenbus, Inszenierung / Sandra Linde, Bühne / Sandra Münchow, Kostüme /

Mit Anne Steffens, James J. Kee/Václav Vallon, Katarzyna Wlodarczyk, Daniel Philipp Witte, Mario Klein, Petra Nadvornik, Grzegorz Sobczak, Christoph Kayser, Philipp Mehr, Statisterie, Opernchor des Volkstheaters, Norddeutsche Philharmonie Rostock

PREMIERE : Samstag, 01. Februar 2020, 19:30 Uhr, weitere Termine Samstag, 08. Februar 2020, 19:30 Uhr,  Freitag, 28. Februar 2020, 15:00 Uhr,  Sonntag, 01. März 2020, 15:00 Uhr,

—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |—

Altenburg, Theater Altenburg Gera, Premiere Der Vetter aus Dingsda, 06.10.2019

September 30, 2019 by  
Filed under Operette, Premieren, Pressemeldung, Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera / Der Vetter aus Dingsda © Mathias-Rümmler

Theater Altenburg Gera / Der Vetter aus Dingsda © Mathias-Rümmler

Operettenpremiere „Der Vetter aus Dingsda“ im Theaterzelt Altenburg

Sie ist Eduard Künnekes erfolgreichster musikalischer Schwank: die Operette „Der Vetter aus Dingsda“. In der Inszenierung von Kay Kuntze feiert das Stück am Sonntag, 6. Oktober um 18.00 Uhr Premiere im Theaterzelt Altenburg. 1921 in Berlin uraufgeführt, begeistert die Operette bis heute mit einer brisanten Handlung voller Verwicklungen, drastischer Situationskomik, flotten Tanzrhythmen sowie eingängigen Musiknummern wie „Ich bin nur ein armer Wandergesell“, „Ganz unverhofft, kommt oft das Glück“ oder „Sieben Jahre lebt ich in Batavia“.

Die musikalische Leitung hat Kapellmeister Thomas Wicklein. Bühne und Kostüme entwirft Mathias Rümmler und für die Choreografie zeichnet Dr. AnnaLisa Canton verantwortlich. In den Rollen spielen und singen Anne Preuß als Julia de Weert, Álfheiður Erla Guðmundsdóttir als Hannchen, Johannes Beck als Josef Kuhbrot, Eva-Maria Wurlitzer als Wilhelmine, Florian Neubauer als Egon von Wildenhagen, Benjamin Popson und Gustavo Mordente Eda als Fremde, Kai Wefer als Hans sowie Ulrich Burdack als Karl.

Die Geschichte hält Amüsantes wie auch Anrührendes bereit: Julia, die junge Erbin eines Vermögens, kann die Vormundschaft ihres Onkels und ihrer Tante nicht mehr ertragen. Jahre zuvor schwor sie ihrem Vetter Roderich ewige Treue und hegt bis heute die Hoffnung, ihn bald heiraten zu können. Doch seit sieben Jahren weilt er irgendwo in Asien, in Dingsda eben. Der geldgierige Onkel hingegen will, dass Julia seinen Neffen August heiratet. Am Tag ihrer Mündigkeit, taucht ein Fremder auf. Ist es etwa Roderich? Ein wildes Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf.

Weitere Termine in Altenburg: Do. 10.10.2019, 14:30 Uhr / Fr. 11.10.2019, 19:30 Uhr / Fr. 18.10.2019, 19:30 Uhr / So. 20.10.2019, 14:30 Uhr / Do. 26.12.2019, 18:00 Uhr / Sa. 28.12.2019, 19:30 Uhr

Ab dem 24.04.2020 ist „Der Vetter aus Dingsda“ im Theater Gera zu sehen.

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Münster, Theater Münster, Spielzeit 2019/20 – Über 200.000 Besucher, IOCO Aktuell, 31.08.2019

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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

 Theater Münster – Spielplan 2019/20 – Erste Premiere 14.9.2019

– Verzicht auf den „unverzichtbaren Mozart“ –

von Hanns Butterhof

Dr. Ulrich Peters, Intendant des Theater Münster © Oliver Berg

Dr. Ulrich Peters, Intendant des Theater Münster © Oliver Berg

Manchmal sind Saisoneröffnungen am Theater mehr als muntere Wiedersehensfeiern der alten und Vorstellung der neuen Mitarbeiter nach der Spielpause. Diesmal überraschte der Generalintendant des Theaters Münster, Dr. Urich Peters, mit zwei Neuigkeiten: Die erwartbare galt der Besucherzahl der vergangenen Saison, die mit 202.000 die Zweihunderttausender-Marke überschritten hat. Die unerwartete betraf seine eigene berufliche Zukunft: die Spielzeit 2021-22 wird seine letzte als Intendant am Theater Münster sein. Ende 2022 gibt Dr. Peters sein Amt in Münster auf.

Ein Maskenball – Erste Premiere am 14. September 2019

Das hatte sich auf der Jahrespressekonferenz noch nicht so abgezeichnet. Da  hatte sich  Dr. Ulrich Peters beim Rückblick auf die vergangene Spielzeit leicht untertrieben „ganz zufrieden“ mit der Auslastung gezeigt. Etwas überraschend hatte er dann eine Lanze für die Operette gebrochen und gefordert, das ernst zu nehmen, was in ihr steckt, statt sie zu verblödeln – leider keine offene Tür, die er damit einrennt. Der nächste Probierstein wird die Eduard Künneke-Operette Der Vetter aus Dingsda sein, die Peters selber inszenieren wird.

 Theater Münster / Begrüßung der neuen KollegInnen am Theater Münster mit Dr Peters © Oliver Berg

Theater Münster / Begrüßung der neuen KollegInnen am Theater Münster mit Dr Peters © Oliver Berg

Ohne besonderes themenbezogenes Motto und auch ohne den in der letzten Spielzeit „unverzichtbaren Mozart“ stützt sich das Musiktheater ganz überwiegend und mutig auf das 20. Jahrhundert. Eine Ausnahme macht der Spielzeitauftakt mit Un Ballo in Maschera von Giuseppe Verdi. Dem folgt die Musikalische Posse Yolimba oder Die Grenzen der Magie von Tankred Dorst und Wilhelm Killmayer, von Peters angekündigt als „Familienstück, auch wenn darin ca. 80 Leute erschossen werden“. Das Musical im Programm wird Anatevka von Joseph Stein u.a. sein, gefolgt von der Oper des Minimalisten Philip Glass nach der Erzählung von Edgar Allan Poe  Der Untergang des Hauses Usher, die umfänglich Spannung verspricht. Mit dem Zweiakter Death in Venice von Benjamin Britten schließt das Programm des Musiktheaters, das insgesamt großes Vertrauen in die Treue des Publikums verrät.

Das Programm des Schauspiels hat Schauspieldirektor Frank Behnke zusätzlich zur Arbeit mit den Klassikern in Richtung Aktualität mit Uraufführungen und Auftragsarbeiten geöffnet, die einen deutlichen Deutschland-Schwerpunkt aufweisen. Dafür stehen die Uraufführung der Komödie Bonn ist eine Stadt am Meer von Svenja Viola Bungarten oder die „BRD-Trilogie“. In ihr soll anhand dreier Filme von Rainer Werner Fassbinder – Die Ehen der Maria Braun, Die Sehnsucht der Veronika Voss und Lola – in einem mehrstündigen Theatermarathon so etwas wie Archäologie der frühen BRD betrieben werden. Gefragt wird nach Chancen, die es damals gab, und ob sie vielleicht vertan wurden. Später widmet sich dann das Auftrags-Stück 89/90 nach dem Roman von Peter Richter noch den Wende-Jahren, und die Vaterlandsverräter-Uraufführung von  Martin Heckmanns will gleich die  ganze Geschichte der BRD erzählen; es dürfte spannend werden, was sich aus diesen verschiedenen Geschichts-Segmenten und Perspektiven ergibt.

 Theater Münster / Das Leitungsteam_ vl Dr. Ulrich Peters, Intendant, Susanne Ablaß, Hans Henning Paar, Rita Feldmann, Frank Behnke, Golo Berg, Frank Röpke © Hanns Butterhof

Theater Münster / Das Leitungsteam _  Dr. Ulrich Peters, Susanne Ablaß, Hans Henning Paar, Rita Feldmann, Frank Behnke, Golo Berg, Frank Röpke © Hanns Butterhof

Die Klassiker befassen sich dann speziell mit gesellschaftlichen Widersprüchen und Spaltungen, die Der gute Mensch von Sezuan in dem Parabelstück von Bertold Brecht zur Musik von Paul Dessau unmittelbar in sich austrägt. Ein politisches Laboratorium versprechen auch William Shakespeares Drama Maß für Maß, Heinrich von Kleists Prinz Friedrich von Homburg und  Gerhard Hauptmanns  Vor Sonnenaufgang, das in einer von Ewald Palmetshofer überschriebenen Fassung den Schlusspunkt des engagierten Programms setzt.

Im Tanztheater gibt es traditionell pro Spielzeit die Produktion eines Gast-Choreographen. Thomas Noone wird Medea auf die Bühne bringen, den klassischen Mythos einer gescheiterten Integration. Tanz-Chef Hans Henning Paar wird sich in der Uraufführung Der himmlische Spiegel von Hieronymus Boschs Triptychon Der Garten der Lüste inspirieren lassen. Mit Musik von Erik Satie wird er schließlich dafür sorgen, dass auch Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupérie das Tanzen lernt.

Flashmob des Sinfonie-Orchester Münster mit Beethoven
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Das von Generalmusikdirektor  Golo Berg konzipierte Konzert-Programm trägt zwei Jubiläen Rechnung. Zum einen jährt sich zum hundertsten Mal die Gründung von Münsters Sinfonie-Orchester, der Musikschule und Musikhochschule. Wie auch in der laufenden Spielzeit sollen daher Werke von Komponisten aus Münster zum Klingen gebracht werden wie Bernhard Rombergs Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 9 h-Moll im 1. oder Moondogs „Suite aus „Stamping Ground, Symphonique 3 und Bird’s Lament“ im 2. von insgesamt 10 Sinfoniekonzerten. Zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens kommt der große Bonner fast in jedem Konzert zum Zuge, mit der Sinfonie Nr. 7 A-Dur im 4., dem Konzert für Klavier und Orchester Nr.4 G-Dur im 5.  oder der Ballettmusik Die Geschöpfe den Prometheus, die  heute kaum mehr vertanzt wird, im 7. Sinfoniekonzert. Dazu finden sich Werke, die sich mit Beethoven  auseinandersetzen wie die Fantasia On An Ostinato von John Corigliano, ein anspruchsvolles Programm, das die ganze Aufmerksamkeit des Publikums fordert und verdient.

Frank Röpke vom Jungen Theater stellt 8 Produktionen vor. Von Nass für Kinder ab 2 Jahren spannt sich das Programm bis Effi Briest nach Theodor Fontane für Jugendliche und Erwachsene. Musik spielt eine große Rolle, nicht erst mit Martin Zels‘ Kammeroper Die große Wörterfabrik oder mit Leben ohne Chris. Das Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund ist ein ambitioniertes Kooperationsprojekt von TheaterJugendOrchester, Jugendkunstschule im Kreativ-Haus, der Westfälischen Schule für Musik und dem Sinfonieorchester Münster. Kinder und alle Junggebliebenen können sich freuen.

Die vielversprechende Spielzeit 2019 am Theater Münster beginnt am 14.September.

—| IOCO Aktuell Theater Münster |—

Gera, Theater Altenburg Gera, Eröffnungsgala, 30.08.2019

Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera / Eröffnungsgala © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera / Eröffnungsgala © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera feiert Eröffnungsgala

Zum Beginn der neuen Spielzeit begrüßt das Theater Altenburg Gera sein Publikum traditionell mit einer abwechslungsreichen Gala, in deren Programm Ausschnitte aus den bevorstehenden Premieren präsentiert werden. Dazu wird am Freitag, 30. August 2019 um 19.30 Uhr in den Konzertsaal des Geraer Theaters und am Sonntag, 1. September 2019 um 18.00 Uhr ins Theaterzelt Altenburg eingeladen. Somit ist die Veranstaltung zugleich die Einweihung der neuen Spielstätte Theaterzelt auf dem großen Festplatz in Altenburg (Teichpromenade 36). Hier werden während der Sanierung des Theatergebäudes Vorstellungen aller fünf Sparten zu sehen sein.

Eine Vorschau auf die neue Saison geben in der Eröffnungsgala Ausschnitte aus den Musicals „Cabaret“ und „Monty Python’s Spamalot“, aus den Opern „Eugen Onegin“,  „Ein Maskenball“ und „Der Wildschütz“ sowie der Operette „Der Vetter aus Dingsda“ und der Collage „Geliebtes Klärchen“. Das Schauspielensemble präsentiert sich außerdem mit Szenen aus „Clowns“, „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ und „Der Religionslehrer“. Das Thüringer Staatsballett zeigt eine Choreografie aus „Forever Lennon“ und die Puppenspieler werden mit einem Beitrag aus „Die kleine Hexe“ Magie auf die Bühne bringen. Sogar einen Vorgeschmack auf die Revue „Kriminal-Tango“, die im Rahmen des Geraer Theaterballs 2020 und auch im Theaterzelt Altenburg zu sehen ist, wird gezeigt.

Theater Altenburg Gera / Kay Kuntze und Manuel Kressin © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera / Kay Kuntze und Manuel Kressin © Ronny Ristok

Als Moderatoren führen in gewohnt charmanter Weise Generalintendant Kay Kuntze und Schauspieldirektor Manuel Kressin durch den Abend. Sie werden auch die neuen Ensemblemitglieder begrüßen und vorstellen.

Am Programm beteiligt sind das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera, der Opernchor des Theaters Altenburg Gera, das Thüringer Staatsballett sowie Solisten des Musiktheater-, Schauspiel-, Ballett- und Puppentheaterensembles.

Am Dirigentenpult wechseln sich Generalmusikdirektor Laurent Wagner, Thomas Wicklein und Olav Kröger ab.

Zur Begrüßung erhalten alle Gäste ein Glas Sekt.

Kartentelefon Altenburg: 03447 585160 / Gera: 0365 8279105
Infos und Karten unter www.theater-altenburg-gera.de

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

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