Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Matthias Schulz – Intendant bis 2024, IOCO Aktuell, 20.11.2020

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

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Senatsverwaltung für Kultur und Europa

  Matthias Schulz als Intendant  bis 2024 bestätigt

Matthias Schulz, *1977 in München, ehemals Konzertchef der Salzburger Festspiele, wurde zur Vorstellung der Spielzeit 2017/18 der Staatsoper Unter den Linden, in der Jahrespressekonferenz im Mai 2017 erstmals prominent der Öffentlichkeit vorgestellt: (IOCO berichtete damals – link HIER). Zunächst als Co-Intendant  mit Jürgen Flimm beginnend, übernahm Matthias Schulz  zum 1.4.2018 die alleinige Intendanz der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Matthias Schulz war und ist Vorstandsmitglied verschiedener Festivals sowie Jurymitglied internationaler Wettbewerbe.

Staatsoper Unter den Linden / Matthias Schulz _ Intendant © Martin Lengemann _ Welt24

Staatsoper Unter den Linden / Matthias Schulz _ Intendant © Martin Lengemann _ Welt24

Vertragsverlängerung bis 2024

Der Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin“ hat nun der Vertragsverlängerung mit Matthias Schulz als Intendant der Berliner Staatsoper zugestimmt. Damit wird Matthias Schulz weitere vier Jahre bis 2024 die Berliner Staatsoper Unter den Linden leiten.

Die Vertragsverlängerung bedeutet für das Opernhaus ein Signal größtmöglicher Kontinuität und Stabilität in gegenwärtig herausfordernden Zeiten.

 Staatsoper Unter den Linden / 2017:  Flimm, Barenboim, Schulz © IOCO

Staatsoper Unter den Linden / 2017:  Flimm, Barenboim, Schulz © IOCO

Der Senator für Kultur und Europa und Stiftungsratsvorsitzende Dr. Klaus Lederer:   Matthias Schulz hat nach der langen Sanierungsphase des Hauses Unter den Linden den Umzug der Staatsoper zurück an ihren Stammsitz und die damit verbundene Neupositionierung des Opernhauses in der internationalen Musikszene erfolgreich mitgestaltet. Ich freue ich mich auch deshalb persönlich sehr, dass ich Matthias Schulz für eine Verlängerung gewinnen konnte und er nun für vier weitere Jahre bleibt. Ich bin überzeugt, dass er der Richtige ist, die Staatsoper auch weiterhin mit Geschick und der gebotenen Weitsicht zu führen.“

„Stiftung  Oper in Berlin“

Am 01.01.2004 wurde die „Stiftung Oper in Berlin“ mit den fünf eigenständigen Betrieben Deutsche Oper Berlin, Komische Oper Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Staatsballett Berlin und dem Bühnenservice Berlin gegründet. Hinzu kommt das Stiftungsdach mit der Generaldirektion, dem Personalservice und der Finanzbuchhaltung. Sämtliche stiftungsübergreifende Bereiche sind seit Herbst 2010 in dem neu gestalteten Standort „Am Wriezener Bahnhof 1“ zusammengelegt – nicht nur der Bühnenservice mit den zentralen Dekorations- und Kostümwerkstätten der Stiftung, sondern auch die Abteilungen des Stiftungsdaches. Dieses Konzept der zentralen Theater-Werkstätten und der Konzentration wesentlicher Zentralfunktionen an einem Standort ist einzigartig.

Die drei Opern bleiben autonome Häuser mit eigenständigen künstlerischen Leitern – Matthias Schulz, Barrie Kosky, Dietmar Schwarz – und eigenen Etats. Dasselbe gilt für das Staatsballett unter kommissarischer Leitung von Dr. Christiane Theobald.

Und auch der Bühnenservice, in dem die Dekorations- und Kostümwerkstätten zusammengelegt sind, ist ein eigenständiger Betrieb unter Leitung von Rolf D. Suhl. Zwischen den künstlerischen Betrieben und dem Bühnenservice besteht ein Kontrahierungszwang. Danach sind die künstlerischen Betriebe während der Vertragslaufzeit verpflichtet, die vom Bühnenservice anzubietenden Leistungen, die eine kostendeckende Vergütung vorsehen müssen, in Anspruch zu nehmen.

Der Stiftungsrat hat sieben Mitglieder, die in regelmäßigen Abständen zusammen kommen: als Vorsitzenden den Kultursenator von Berlin Klaus Lederer, daneben den Finanzsenator Matthias Kollatz sowie vier vom Abgeordnetenhaus von Berlin gewählte Experten für künstlerische und wirtschaftliche Fragen und außerdem einen Arbeitnehmervertreter. Bis zum März 2021 wurden die ehemalige RBB-Intendantin Dagmar Reim, Intendantin der Bregenzer Festspiele, Elisabeth Sobotka, Heike Kramer vom Sparkassen- und Giroverband sowie Vera Gäde-Butzlaff, Aufsichtsratsvorsitzende der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH bestellt. Der Stiftungsrat ernennt die Intendanten, die Generalmusikdirektoren, die Geschäftsführenden Direktoren und den Generaldirektor der oben aufgeführten Häuser.

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |–

Münster, Theater Münster, GMD Golo Berg – bleibt in Münster, Spielzeit 2026/27

Juli 15, 2020 by  
Filed under Personalie, Pressemeldung, Theater Münster

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Theater Münster

 

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Dr. Katharina Kost-Tolmein  –  ab 2022

Generalmusikdirektor Golo Berg  –  bis 2027

Die Leitung des Theater Münster ist auf Jahre geordnet:  Der heutige Generalintendant Dr. Ulrich Peters, seit 2012 in Münster tätig,  übergibt die Generalintendanz des  Theater 2022 an Dr. Katharina Kost-Tolmein; IOCO berichtete, link HIER.  

Dr. Katharina Kost-Tolmein - kommende Intendantin des Theater Münster © Tolmein

Nun hat der Rat der Stadt Münster hat die Verlängerung des Vertrags mit GMD Golo Berg bis zum Ende der Spielzeit 2026/27 beschlossen. Vorausgegangen war eine Abstimmung der rund 70 Musiker*innen des Sinfonieorchesters Münster, die mit sehr großer Mehrheit für den Verbleib von Berg votierten.

Theater Münster / Golo Berg: © Oliver Berg

Theater Münster / Golo Berg: © Oliver Berg

Golo Berg verlieh in den ersten drei Jahren seines bisherigen Wirkens dem Musikleben der Stadt Münster wichtige Impulse: »Musica Sacra« erfuhr durch ihn eine Neuausrichtung als interreligiöses Festival für sakrale Musik. Die Tage der Barockmusik wurden in ihrer Bedeutung aufgewertet und internationalisiert. Neue Formate der Jugendarbeit des Sinfonieorchesters (»Musik+« bzw. »Symphonic+«) intensivierten erheblich dessen Engagement für diese Altersgruppe.

Das Festjahr zum 100jährigen Bestehen des Symphonieorchesters wurde durch sein qualitativ hochwertiges und sehr umfangreiches Programm zu einem durchschlagenden Erfolg. Ein dreitägiges Open-Air-Festival im Herzen der Stadt, und hierbei insbesondere eine Aufführung der Carmina Burana mit 700 Mitwirkenden und vor über 5000 Zuhörer*innen, gehören zu den prägendsten Eindrücken von Bergs erster Amtszeit in Münster.

—| Pressemeldung Theater Münster |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Christoph Meyer – Intendant bis 2024, Juli 2017

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Christoph Meyer bleibt Generalintendant  bis 2024

Nach der einstimmigen Empfehlung des Aufsichtsrats der Deutschen Oper am Rhein haben sowohl der Rat der Stadt Duisburg als auch der Stadtrat Düsseldorf einer Vertragsverlängerung von Christoph Meyer, *1960 in Lüneburg,  als Generalintendant bis 2024 zugestimmt.

Deutsche Oper am Rhein / Christoph Meyer © Susanne Diesner

Deutsche Oper am Rhein / Christoph Meyer © Susanne Diesner

Der Vertrag der Deutschen Oper am Rhein mit Generalintendant Christoph Meyer kann um weitere fünf Jahre bis zum 31. Juli 2024 verlängert werden. Der Weg ist frei für die Fortsetzung der Zusammenarbeit des Leitungsteams an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg. Die Vertragsverlängerung bevollmächtigt Christoph Meyer, die Konditionen mit Generalmusikdirektor Axel Kober sowie Martin Schläpfer und Remus Sucheana neu zu verhandeln. Christoph Meyer leitet das Haus seit 2009.

Christoph Meyer: „Ich freue mich sehr über das positive Votum des Aufsichtsrats und der beiden Stadträte, das eine schöne Bestätigung unserer bisherigen Arbeit ist und vor allem ein Auftrag, der Planungs- und Gestaltungsspielraum für die kommenden Jahre eröffnet. Die erfolgreiche künstlerische Arbeit unseres Teams hier an der Deutschen Oper am Rhein möchte ich sehr gerne gemeinsam fortsetzen. Deshalb ist es so kurz vor der Sommerpause eine wunderbare Nachricht,  dass ich nun die Gespräche mit meinem Leitungsteam über die Zukunft führen kann.“

Deutsche Oper am Rhein / Martin Schlaepfer, Axel Kober, Christoph Meyer © IOCO

Deutsche Oper am Rhein / Martin Schlaepfer, Axel Kober, Christoph Meyer © IOCO

Rheinoperfakten: 240.000 Besucher, Etat €48 Mio, Auslastung 73%

Fakten zur Deutschen Oper am Rhein, oft Rheinoper: Die Deutsche Oper am Rhein ist eine Theatergemeinschaft; Spielstätten sind das Opernhaus Düsseldorf (1.342 Plätze) und das Theater Duisburg (1.079 Plätze). Mit über 280 Vorstellungen, 240.000 jährlichen Besuchern, 172.000 in Düsseldorf und 68.000 in Duisburg ist die Rheinoper seit vielen Jahren zentraler Kulturträger der Region. Rund 600 Beschäftigte, ein starkes Sängerensemble und die prämierte Tanzcompagnie Ballett am Rhein bilden die Grundlage des reichen Kulturangebotes der Rheinoper. Alles zur Rheinoper Spielzeit 2017/18, HIER!

Der Etat der Rheinoper beträgt €48 Mio. Öffentliche Zuschüsse zu diesem Etat betragen  €38,5 Mio (Düsseldorf €27 Mio, Duisburg €9,6 Mio, NRW € 1,8 Mio). Die Auslastung der Rheinoper– Vorstellungen, d.h. der Besucherzuspruch zu angebotenen Vorstellungen, ist mit 73% niedrig. Zum Vergleich: Die Staatsoper Wien ist mit 98% seit Jahren internationaler Auslastungs- Spitzenreiter; Dominique Meyer, Intendant, betont immer wieder die zentrale Bedeutung hoher Auslastung für die Staatsoper Wien. Auch die drei großen, öffentlichen Berliner Musiktheater (Deutsche Oper, Komische Oper, Staatsoper) erzielen allesamt Auslastungen von weit über 80%.

—| IOCO Aktuell Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Intendant Michael Schulz langfristig am MiR, IOCO Aktuell, 27.05.2014

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Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Intendant und Ballettdirektorin mit neuem Vertrag

Das Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen, liebevoll MiR genannt, ist zentrales Kulturmagnet im nördlichen Ruhrgebiet. Auf 1.004 Plätzen im Großen Haus und 336 Plätzen im Kleinen Haus ist es seit Jahren kulturelle Alternative zu Essen, Düsseldorf und Dortmund. 120.000 Besucher, 250 Aufführungen bei guter Auslastung und bescheidenem Etat sind Eckpunkte des MiR.
Die künstlerisch starke Stellung des MiR überzeugte nun auch die Stadt Gelsenkirchen und ihren am 25.5. mit 67,4% der Stimmen sicher wiedergewählten Oberbürgermeister Frank Baranowski, den Vertrag mit Generalintendant Michael Schulz bis Juli 2019 zu verlängern. „Das ist ein guter Tag für Gelsenkirchen und für die Kultur„, freute sich Oberbürgermeister Frank Baranowski am 22.5.2014. „Wir erhalten damit eine hohe Planungssicherheit.“
MiR Intendant Michael Schulz © Sebastian Hoppe

MiR Intendant Michael Schulz © Sebastian Hoppe

Frank Baranowski, selbst regelmäßiger Theaterbesucher, weiter: „Ich bin überzeugt davon, dass Michael Schulz seine hervorragende Arbeit in Gelsenkirchen auch weiter erfolgreich fortsetzen kann und den Besucherinnen und Besucher des Musiktheaters im Revier unter seiner Leitung noch einige überzeugende Aufführungen bevorstehen.“

Michael Schulz wechselte zu Beginn der Spielzeit 2008/2009 nach Gelsenkirchen. Zuvor war er sechs Jahre Operndirektor am Deutschen Nationaltheater Weimar. 2011 wurde sein Vertrag erstmals verlängert. Der aktuell unterzeichnete Vertrag läuft bis zum 31. Juli 2019 und enthält eine Verlängerungsoption.
MiR Ballettchefin Bridget Breiner © Sebastian Galtier

MiR Ballettchefin Bridget Breiner © Sebastian Galtier

Gleichzeitig wurde am 22.5.2014 der Vertrag mit Bridget Breiner, Direktorin des Ballett im Revier verlängert. Breiner bietet in Gelsenkirchen mit ihrer Tanzkompanie und packendem Handlungsballett attraktive Alternativen zu Produktionen in Düsseldorf und Essen. 2013 wurde sie mit dem Theaterpreis „Faust“ ausgezeichnet.

Der Vertrag mit Bridget Breiner läuft bis zum 31. Juli 2018 und enthält ebenfalls eine Verlängerungsoption.

Die nächste große Opernpremiere im MiR ist übrigens Pique Dame von Peter Tschaikowski nach dem Roman von Alexander Puschkin: Termine:  22.6., 26.6., 28.6.,  4.7., 6.7.2014.
IOCO / Viktor Jarosch / 25.5.2014
—| IOCO Aktuell Musiktheater im Revier |—

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