Kiel, Theater Kiel, Premieren im März 2020

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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Premieren im März

Gleich vier Premieren erwarten uns im März am Theater Kiel. Neben Hector Berlioz gewaltiger Oper »Die Trojaner« (7. März) freuen wir uns im Ballett auf den neuen Dreifachabend »Drei Choreografen« (28. März) mit Choreografien von Can Arslan, Antoine Jully und Yaroslav Ivanenko, auf das dystopische Stück »Everything belongs to the future« der britischen Autorin und Feministin Laurie Penny im Studio im Schauspielhaus (1. März) und auf »Hitlerjunge Salomo« nach dem autobiografischen Roman von Sally Perel im Jungen Theater im Werftpark (21. März).


So | 1. März 2020 | 19.30 Uhr | Studio im Schauspielhaus
EVERYTHING BELONGS TO THE FUTURE
LAURIE PENNY

Wie sähe eine Welt aus, in der Menschen nicht mehr altern und ihr Leben um das Doppelte verlängern können? Laurie Pennys erste Novelle führt uns ins Jahr 2098, wo dies für die oberen Gesellschaftsschichten mit dem Medikament »The Fix« normal geworden ist. Eine Aktivist*innengruppe stiehlt die lebensverlängernden Pillen und verteilt sie an Arme – mit unabsehbaren Folgen …

Mit »Everything belongs to the future« stellt Laurie Penny, einer der profiliertesten feministischen und gesellschaftskritischen Stimmen der Gegenwart, die Frage nach sozialer Gerechtigkeit in Zeiten technisch-medizinischen Fortschritts. Es inszeniert Annette Pullen, die in dieser Saison bereits mit ihrer Version von »Faust« begeistern konnte.

Regie Annette Pullen |  Ausstattung Nina Sievers | Dramaturgie Mona Rieken


So | 7. März 2020 | 17.00 Uhr | Opernhaus
DIE TROJANER
OPER NACH VERGIL VON HECTOR BERLIOZ

Bestimmen die Menschen ihr Schicksal oder ist es ihnen vorgezeichnet? Der trojanische Held Aeneas überlebt den Untergang seiner Heimatstadt Troja und muss sich entscheiden, ob er an der Seite der kathargischen Königin Dido ein neues Leben beginnen oder in Italien den Grundstein für ein neues Weltreich legen will.

Mit Hector Berlioz‘ monumentaler Oper »Die Trojaner« schließen wir die Reihe mit Werken der französischen Grand Opéra mit der vielleicht größten aller Grand Opéras ab. Regie führt die junge Regisseurin Alexandra Liedtke, die erstmals an der Oper Kiel arbeitet.

Musikalische Leitung Daniel Carlberg | Regie Alexandra Liedtke  | Bühne Philipp Rubner | Kostüme Johanna Lakner | Choreinstudierung Lam Tran Dinh | Dramaturgie Cordula Engelbert


So | 21. März 2020 | 19.00 Uhr | Junges Theater im Werftpark
HITLERJUNGE SALOMO
SALLY PEREL / JOHANNES ENDER

Sally Perel ist Jude und wird im zweiten Weltkrieg von deutschen Soldaten festgenommen. Er gibt sich als verschleppter »Volksdeutscher« aus – und man glaubt ihm. Von diesem Moment an arbeitet er als Dolmetscher für die Wehrmacht und wird auf eine NS-Eliteschule der Hitlerjunge geschickt. Für Sally entspinnt sich ein gefährliches Versteckspiel aus Angst vor dem Holocaust. Johannes Ender inszeniert den autobiografischen Roman Perels in einer eigenen Bühnenfassung für eine jugendliche Zielgruppe im Jungen Theater im Werftpark.

Regie Johannes Ender |  Ausstattung Hannah Landes


Sa | 28. März 2020 | 19.30 Uhr | Opernhaus
DREI CHOREOGRAFEN
DREITEILIGER TANZABEND VON CAN ARSLAN, ANTOINE JULLY UND YAROSLAV IVANENKO

Drei verschiedene Choreografen, drei verschiedene Stücke und drei verschiedene Tanzsprachen: Can Arslan widmet sich in seinem Ballett »Tanz der sieben Schleier« in Anlehnung an die biblische Salome den Spielarten von Verführung und Gegenwehr, während Antoine Jully in seinem Stück »An den Ufern des Sees« getanzte Impressionen von Wasser und dessen ständiger Veränderung heraufbeschwört. Abgerundet wird der Abend durch Yaroslav Ivanenkos neue Choreografie »Rapscallion« zur mitreißenden Musik von Louis Armstrong, Delaney Davidson, Tom Rosenthal, Ska Cubano, Squirrel Nut Zippers und Frédéric Chopin.

Choreografie Can Arslan, Antoine Jully, Yaroslav Ivanenko | Ausstattung Verena Hemmerlein  | Musik Sebastian Bund, Eduard Tubin, Louis Armstrong u. a.

—| Pressemeldung Theater Kiel |—

Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Liberace – Glitzer, Schampus – Chopin, 19.05.2019

Theater Altenburg Gera

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin - Ballett von Silvana Schröder, im Bild: Jon Beitia Fernandez als junger Liberace, Thüringer Staatsballett © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin – Ballett von Silvana Schröder, im Bild: Jon Beitia Fernandez als junger Liberace, Thüringer Staatsballett © Ronny Ristok

 Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin

Ballettdirektorin Silvana Schröder hat einen schillernden Ballettabend kreiert, der nun auch in Altenburg zu sehen ist. Premiere hat Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin am Sonntag, 19. Mai 2019 18 Uhr im Großen Haus des Altenburger Theaters.

Das Stück beschäftigt sich mit dem glamourösen, überraschenden und tragischen Leben des amerikanischen Ausnahmepianisten Wcadziu Valentino Liberace (1919-1987).

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin - © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin – © Ronny Ristok

Zwar begann Liberace seine Laufbahn als klassischer Konzertpianist, doch schon bald war ihm die Welt der klassischen Musik nicht mehr genug. Er begeisterte sich in gleichem Maße für Jazz und Pop, für die Musicals am Broadway und für das verlockende Glitzern des Show-Business. So ernannte sich Liberace selbst zum „Mr. Showmanship“, eroberte mit seinen Klavier-Shows in kürzester Zeit das Fernsehen, und wurde in Las Vegas mit einer Gage von $100.000 pro Woche zum bestbezahlten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Liberaces ausschweifendes Leben, seine extravaganten Kostüme und Auftritte – ob in einem weißen Chinchillapelz mit langer Schleppe, in diamantenbesetzen Anzügen, in einem verspiegelten Rolls-Royce oder mit pink gefärbten Federn aus einem übergroßen Fabergé-Ei – und nicht zuletzt die Gerüchte um seine Sexualität hielten die Presse in den USA, Großbritannien und Australien über Jahrzehnte in Atem.

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin - © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin – © Ronny Ristok

In ihrem Ballett spürt Silvana Schröder der faszinierenden Persönlichkeit Liberaces nach und stellt dabei die Liebesbeziehung zu seinem Weggefährten Scott Thorson in den Mittelpunkt. Die Hauptrolle des Abends übernehmen drei Künstler gemeinsam: Schauspielkapellmeister Olav Kröger gibt den Pianisten Liberace live am Flügel, der ehemalige Ballettdirektor Peter Werner-Ranke spielt den alten Liberace und der Tänzer Jon Beitia Fernandez übernimmt die Rolle des jungen Liberace. Filip Kvacák tanzt die Rolle des langjährigen Liebhabers Scott Thorson.

Die Ausstattung gestaltete Kostüm- und Bühnenbildnerin Verena Hemmerlein, die bereits mit ihrer Ausstattung für das Ballett Dracula begeisterte. Mit einer Musikauswahl von Klassik, Jazz, Pop und Broadway-Hits lädt das Thüringer Staatsballett mit zu einem vielseitigen, unterhaltsamen und nachdenklichen Ballettabend ein.

Premiere LIBERACE am 19.5.2019; weitere Vorstellungen im Theater Altenburg: Fr. 24. Mai 19.30 Uhr, So. 2. Juni 2019 18.00 Uhr, Do. 6. Juni 14.30 Uhr

 

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Erfurt, Theater Erfurt, Thüringer Staatsballett – GISELLE, 10.11.2018

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Theater Erfurt

Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt - Daria Suzi (Giselle) Alina Dogodina (Mutter) Herren des Thüringer Staatsballettss ©Viktor Koldamov

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt – Daria Suzi (Giselle) Alina Dogodina (Mutter) Herren des Thüringer Staatsballettss ©Viktor Koldamov

 Thüringer Staatsballett – Premiere GISELLE in Erfurt

Zum ersten Mal findet eine Premiere des Thüringer Staatsballetts nicht in Gera, sondern in Erfurt statt. Giselle ist die erste Koproduktion des Theaters Erfurt mit dem Thüringer Staatsballett von Theater&Philharmonie Thüringen. In Erfurt musiziert das Philharmonische Orchester Erfurt,  in Gera und Altenburg das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter der Leitung von Takahiro Nagasaki. Bühnenbild und Kostüme entwirft Verena Hemmerlein.

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt - Daria Suzi (Giselle) Herren des Thüringer Staatsballetts ©Viktor Koldamov

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt – Daria Suzi (Giselle) Herren des Thüringer Staatsballetts ©Viktor Koldamov

Am 10. November um 19.30 Uhr erlebt Silvana Schröders Adaption des fantastischen Balletts mit der Musik von Adolphe Adam ihre Premiere im Theater Erfurt. Die Geraer Premiere von Giselle  wird am 25. Januar 2019 die Ballettfestwoche eröffnen. Erstmalig treten die 22 Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts gemeinsam mit den 12 Eleven auf.

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt - Daria Suzi (Giselle) Kristian Matia (rechts) und Luis Piva ©Viktor Koldamov

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt – Daria Suzi (Giselle) Kristian Matia (rechts) und Luis Piva ©Viktor Koldamov

Ballettdirektorin Silvana Schröder inszeniert Giselles Geschichte als perfekte  Illusion und das Tanzen als einen Prozess der Selbstentfaltung. In Giselles entrückter Welt ist alles verdreht. Sie ist einsam, sehnsüchtig nach Liebe und tanzt sich voller Leidenschaft in ihre Träume hinein. Die Grenzen von Realität und Vorstellung, von Wahrheit und Täuschung verschwimmen. Findet Giselle in Albrecht einen Mann, dem sie vertrauen darf, einen Partner, der ihre Liebe aufrichtig erwidert?

 

Das 1841 uraufgeführte Ballett Giselle ist ein Schlüsselwerk der französischen Romantik. Sein Libretto von Théophile Gautier (1811–1872) basiert auf Heinrich Heines Schilderung einer deutschen Sage in De l’Allemagne (1835): dem Glauben an gespenstische, tanzende Luftgeister, die in der Nacht treulose Männer zu Tode tanzen. Das Tanzen, eines der Lieblingsmotive der Romantik, steht als eigentliche Handlung des Balletts im Mittelpunkt. So entscheidet der Tanz nicht nur über das Schicksal Giselles, sondern auch über das Leben ihrer Liebhaber. Mit seiner vielseitigen, lyrisch-eleganten Ballettmusik von Adolphe Adam (1803–1856) gehört Giselle bis heute zu den beliebtesten Werken des klassischen Balletts.

Einführungsmatinee – Ensemble und Regieteam stellen sich in Erfurt vor am  So, 28.10.2018 11 Uhr  Rang frei! Einführung und Probenbesuch am  Di, 06.11.2018 18.30 Uhr

Aufführungen im Theater Erfurt: 10. Nov. 14. Nov., 16. Nov., 30. Nov., 8. Dez., 29. Dez. jeweils 19.30 Uhr, 13.1. 15 Uhr, 20.1. 18 Uhr – Tel: +49 (0) 361 22 33 155, online unter www.theater-erfurt.de

Aufführungen im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera: 25. 1.19.30 Uhr, 23. März 19.30 Uhr, 24. März 14.30 Uhr und 19. April 19.30 Uhr – Tel: +49(0)365 8279105, online unter www.tpthueringen.de

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

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