Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Die Krönung der Poppea Premiere: 28.11. 2010

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Presseinformation

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Dirigat: Samuel Bächli | Inszenierung: Markus Bothe | In italienischer Sprache mit Übertiteln

Premiere von

„Die Krönung der Poppea“

Premiere: Sonntag, 28. November 2010 | 18.00 Uhr (!) | Großes Haus

Mit „Die Krönung der Poppea“ setzt das Hessische Staatstheater Wiesbaden die Pflege des barocken Opernrepertoires fort. Am kommenden Sonntag, den 28. November 2010 steht um 18 Uhr (!) die Premiere von Claudio Monteverdis letztem Bühnenwerk auf dem Spielplan des Großen Hauses. Die Musikalische Leitung hat Gastdirigent Samuel Bächli, der für die Wiesbadener „Poppea“ eine eigene Instrumentation erstellte. Die Inszenierung liegt bei Markus Bothe, der am Staatstheater Wiesbaden schon erfolgreich Händels „Julius Caesar“ und Donizettis „Viva la Mamma“ auf die Bühne brachte. Bothe arbeitet sowohl im Musiktheater als auch im Schauspiel an führenden Häusern in Hannover, Hamburg, Stuttgart und Berlin. Seine Inszenierung „Roter Ritter Parzival“ nach Wolfram von Eschenbach am Schauspiel Frankfurt ist nominiert für den diesjährigen deutschen Theaterpreis DER FAUST, der am Vorabend der „Poppea“-Premiere in Essen verliehen wird.

Monteverdis Musik besticht mit sinnlicher Schönheit und überbordendem Melodienreichtum, im Mittelpunkt des Geschehens hingegen steht einer der berühmtesten Tyrannen der Weltgeschichte. Nero brannte nicht nur Rom nieder, sondern frönte auch einem grenzenlos genießerischen Lebenswandel: Am Ende der Oper triumphiert er über sämtliche Feinde und macht seine Geliebte Poppea zur neuen Kaiserin.

Musikalische Leitung Samuel Bächli | Inszenierung Markus Bothe | Bühne Ricarda Beilharz | Kostüme Dorothea Katzer | Dramaturgie Andreas Gründel

Mit: Martin Homrich (Nero), Sharon Kempton (Poppea), Matthew Shaw (Ottone/ Nutrice), Ute Döring/Merit Ostermann (Ottavia), Bernd Hofmann (Seneca), Erik Biegel (Arnalta/ Lucano), Evgenia Grekova/Stephanie Gooch (Drusilla), Brett Carter/Reinhold Schreyer-Morlock (Liberto), u. a.
Orchester und Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Weitere Vorstellungen:
Sa 4.12. | Sa 11.12.2010 | jeweils 19.30 Uhr | Großes Haus
Preise € 8,20 bis € 52,00 (Premiere) bzw. € 7,00 bis € 46,00 (Repertoire)

Berlin, Komische Oper Berlin, Die Meistersinger von Nürnberg

November 23, 2010 by  
Filed under Komische Oper Berlin, Pressemeldung

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Komische Oper Berlin

Die Meistersinger von Nürnberg …

Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

Am Samstag, 27. November 2010, 17:00 Uhr

Patrick Lange (Musikalische Leitung), Andreas Homoki (Inszenierung)
Mit … Tómas Tómasson (Hans Sachs), Dimitry Ivashchenko (Veit Pogner), Christoph Schröter (Kunz Vogelgesang), Carsten Sabrowski (Konrad Nachtigall), Tom Erik Lie (Sixtus Beckmesser), Günter Papendell (Fritz Kothner), Peter Renz (Balthasar Zorn), Stephan Spiewok (Ulrich Eislinger), Thomas Scheler (Augustin Moser), Karsten Küsters (Hermann Ortel), Hans-Peter Scheidegger (Hans Schwarz), Hans-Martin Nau (Hans Foltz), Marco Jentzsch (Walther von Stolzing), Thomas Ebenstein (David), Ina Kringelborn (Eva), Karolina Gumos (Magdalene), Jan Martinik (Ein Nachtwächter)

Lang und mühsam ist der Weg zur Würde eines Nürnberger Meistersingers. Da können sie nicht akzeptieren, dass einfach ein Herr von Stolzing daherkommt und glaubt, ein Lied zustande zu bringen, ohne dass er vorher die zahllosen Töne, Weisen, Silben, Maße und Gewichte gründlich auswendig gelernt hat. Daraus wird nichts und aus seiner Liebe zur Tochter des reichen Goldschmieds sowieso nicht! Aber dann singt er vor allem Volk sein Lied, und das ist so feurig und so voll Liebe zu seiner Eva und zur Kunst, dass alle hingerissen dem Feuerkopf zujubeln, der dann natürlich auch sein Mädchen heimführen darf.

Kein anderes Werk Richard Wagners passt so gut zu unserem Haus wie seine geniale komische Oper. Wagners erfundenes Nürnberg ist ein Ort der Kunst und der Künstler. Fast drohen sie in der Bewahrung der großen Tradi­tionen zu erstarren, aber zum Glück erkennen sie ihre Chance, als das Neue an die Tore pocht. Auch für die Meistersinger gilt also: Ihre Tradition ist fortwährende Erneuerung.

Frankfurter Rundschau, 27.09.2010
»Andreas Homoki und Patrick Lange befeuern Wagners »Meistersinger von Nürnberg«. Die eigentliche Sensation des Abends ist die Musik. Ein tönend bewegtes Feuerwerk, dem man selbst als Wagner-Skeptiker gebannt beiwohnen mag.«

Focus, 27.09.2010

»Gleich zu Beginn zeigt sich das mittelalterliche Nürnberg als Ansammlung fensterloser Häuser. Dazwischen buhlen fast fünf Stunden lang der Poeten-Schuster Hans Sachs (eindrucksvoll: Tómas Tómason), der Ritter Walther von Stolzing (Marco Jentzsch) und Stadtschreiber Sixtus Beckmesser (hinreißend: Tom Erik Lie) mit ihrer Gesangskunst um die schöne Eva (Ina Kringelborn)

> 27. November 2010, 17:00 Uhr
Karten 10 – 72 €
5 Stunden 30 Minuten (2 Pausen)

Werner Hintze über den Inszenierungsansatz …
»Kein Werk Wagners passt so gut an unser Haus wie dieses.« Diese Aussage von Andreas Homoki mag den Kenner irritieren, gilt doch gerade Wagners geniale Komödie als Prototyp eines »großen Stücks«, groß vor allem in bezug auf Orchester- und Chorbesetzung und den sonstigen personellen und szenischen Aufwand, den es verlangt.
Allerdings relativiert sich dieser Eindruck sehr schnell, wenn man die Partitur etwas näher betrachtet. Zum einen ist die Orchesterbesetzung gar nicht so groß wie man es erwarten sollte. Die Besetzung mit doppeltem Holz ent¬spricht eher der einer Opéra comique als der einer typischen Wagner-Oper. Das bedeutet auch, dass die monströs große Chorbesetzung, die man bei diesem Stück oft findet, eigentlich nicht erforderlich ist. Im Gegenteil scheinen die schnellen Figurationen, die dem Chor oft abverlangt werden, auf ein nicht übergroßes, bewegliches Ensemble berechnet zu sein.
Darüber hinaus ist es bedeutsam, dass die großen Chorszenen einen relativ kleinen Raum einnehmen: Der Chor tritt lediglich kurz vor Schluss des 2. Akts und im letzten Bild in Erscheinung, hier allerdings umso wirkungsvoller.
Freilich verlangt das Stück eine große Zahl von Solisten. Das hat seine Ursache darin, dass Wagner großen Wert darauf gelegt hat, jeden einzelnen der kunstbegeisterten Handwerker individuell und mit viel Liebe zu zeichnen. Um dem gerecht zu werden und die Menge der Meister nicht doch in einen kleinen, jeder Individualität baren Chor zu verwandeln, sind Darsteller erforderlich, die ihre Figuren im lebendigen Theaterspiel plastisch ausformen können. Und es ist eine Bühne erforderlich, die es dem Zuschauer ermöglicht, die Feinheiten dieses Spiels auch wirklich wahrzunehmen.

Das Kammerspiel …
Diese Forderung gilt für das ganze Stück: Es handelt sich bei den Meistersingern um ein Kammerspiel, das seinen besonderen Reiz aus den kleinen Gesten, dem subtilen Spiel der Darsteller bezieht. Dem subtilen Spiel, das es ermöglicht, die unausgesprochenen Nuancen und Hintergedanken der Dialoge fühl- und sichtbar zu machen. Solch nuanciertes Spiel lässt sich nur in einem relativ kleinen und intimen Theaterraum realisieren, in dem der Zuschauer nah am Geschehen ist. Die großen Bühnen, auf die das Stück zu gehören scheint, stehen dem entgegen. Und die Aufführungstradition, die sich daraus ergibt, scheint die Ursache zu sein für die starken Vorbehalte, die viele Opern-be¬sucher gegen die angeblichen Plattheiten und den angeblich groben Humor des Stücks erheben.
Natürlich hilft der intimste Raum nichts, wenn man nicht über Sänger verfügt, die darstellerisch in der Lage sind, ein solches subtiles Spiel mit dem Halbgewissen und Unausgesprochenen, der halb verschwiegenen Andeutung und dem kaum geahnten Gedanken zu realisieren in der Lage sind. Die Komische Oper Berlin verfügt über ein Ensemble, das dies leisten kann und sich mit Begeisterung und Kenntnis einer solchen Aufgabe stellt.

Die Komödie …
Und schließlich gehört dieses Stück thematisch an unser Haus. Die Frage nach der Tradition und der Erneuerung ist für die Komische Oper seit ihrer Grün¬dung das zentrale Thema aller künstlerischen Auseinandersetzung. Dabei passt es gut zu dem Haus, in dem Oper von Anfang an als Theater verstanden und aufgeführt wurde, dass Wagner diese wichtigen Fragen nicht in Form einer theoretischen Abhandlung vorträgt, sondern als Komödie, die die verschie¬denen Ebenen der Handlung und der Bedeutung auf dramaturgisch höchst virtuose Weise verflicht. Wagners Werk fügt sich damit in die Ten¬denz ein, die zu unserer zentralen Überzeugung geworden ist: Es darf kein Primat einer ideologisch motivierten Konzeption über das lebende Theater geben, wie man es heute an vielen Orten im Fahrwasser des sogenannten »Regietheaters« sieht und zu tolerieren sich gewöhnt hat.
In diesem Sinne ist auch der Inszenierungsansatz vor allem auf das lebendige Theater gerichtet und zielt nicht in erster Linie darauf, die Haltung Wagners zur Tradition als zeitbedingt, überholt, möglicherweise sogar finster-nationa¬listisch zu entlarven oder aufzuzeigen. Vielmehr sehen wir in Wagner und seinem Alter-Ego Hans Sachs Gleichgesinnte, die eine Auffassung von der Kunst vertreten, die uns sehr nahe ist. Nahe auch und vor allem, weil Wagner die Problemstellung nicht auf den Bereich der Ästhetik beschränkt, sondern zur Frage der Herkunft des Gegenwärtigen und seiner Verwurzelung im Vergangenen ausweitet. In diesem Zusammenhang findet auch die Frage nach Sinn und Möglichkeit einer nationalen Identität und nach den Möglichkeiten ihrer Bewahrung bzw. den Folgen ihres Verlustes, die das ganze Stück durch¬zieht, bis sie in der so oft missverstandenen und missbrauchten Schluss-Ansprache des Hans Sachs deutlich ins Zentrum rückt, ihren angemessenen Platz und erweist sich als keineswegs auf das 19. Jahrhundert beschränkt. Vielmehr zeigt sich, dass die Kernidee dieser Ansprache, die den Begriff der nationalen Identität von der staatlichen Integrität loslöst und die Möglichkeit seiner Verwirklichung ins gewaltfreie, ideale Reich der Kunst verlegt, eine gerade heute durchaus diskussionswürdige Alternative zu den blutigen Auseinandersetzungen anzudeuten, die unsere Welt erschüttern.
Text … Werner Hintze, Chefdramaturg der Komischen Oper Berlin

Inszenierungsteam …
Patrick Lange (Musikalische Leitung) …
Der bei Nürnberg geborene Patrick Lange zählt zu den vielversprechenden Talenten der jungen Dirigentengeneration und kann sich bereits über ein umfangreiches Opern- und Konzertrepertoire ausweisen. Er begann seine musikalische Laufbahn im Knabenchor der Regensburger Domspatzen. Nach dem Abitur studierte er an den Musikhochschulen in Würzburg und Zürich und wurde 2005 in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates aufgenommen. Claudio Abbado ernannte ihn im selben Jahr zum Assistenzdirigenten des Gustav-Mahler-Jugendorchesters. Mit diesem konzertierte er 2008 in Bozen. Als Assistent Abbados arbeitete er auch mit den Berliner Philharmonikern, mit der Orchestra Mozart Bologna und mit dem Lucerne Festival Orchestra. 2007 erhielt Patrick Lange den Europäischen Kulturpreis in der Kategorie Förderpreis für junge Dirigenten, 2009 das erstmals verliehene Eugen-Jochum-Stipendium des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.
Seine Laufbahn als Operndirigent begann er in Zürich (L‘ Enfant et les Sortilèges) und in Luzern (Falstaff und Don Giovanni). Mit Die Hochzeit des Figaro gab er 2007 sein erfolgreiches Debüt an der Komischen Oper Berlin. Seit 2008 wirkte er als Erster Kapellmeister, im Mai 2010 erfolgte seine Ernennung zum Chefdirigenten des Hauses.
Mit La Bohème, der Zauberflöte, der Uraufführung von Frank Schwemmers Robin Hood sowie Neuproduktionen von Pique Dame und Der Vetter aus Dingsda hat er bereits ein breit gefächertes Repertoire betreut. In der Spielzeit 2009/10 dirigierte er außerdem die Neuinszenierung von Rigoletto und die Wiederaufnahme der Fledermaus.
Im Oktober 2009 war Patrick Lange mit Così fan tutte mit der Glyndebourne Opera in England auf Tournee.
Im November 2010 wird er mit Madama Butterfly an der Wiener Staatsoper debütieren, anschließend folgen dort Don Giovanni und Die Fledermaus. Am Londoner Covent Garden wird er sich mit La Traviata vorstellen, an der Canadian Opera Toronto mit der Entführung aus dem Serail. Am Zürcher Opernhaus sind Die Entführung aus dem Serail und Jenufa geplant.
In Konzerten hat Patrick Lange u. a. die Hamburger, Bochumer und Düsseldorfer Symphoniker, das Beethoven-Orchester Bonn, das Mahler Chamber Orchestra und das Simón-Bolívar-Jugendorchester in Venezuela geleitet. Im August 2010 hat er in Bayreuth das Abschlusskonzert des Festivals Junger Künstler dirigiert. Von der Academy of St. Martin in the Fields ist er für eine Tournee verpflichtet worden und von den Hamburger Symphonikern für ein Konzert mit dem Tenor Klaus Florian Vogt.

Andreas Homoki (Inszenierung) …
2002 wurde Andreas Homoki als Nachfolger von Harry Kupfer zum Chefregisseur der Komischen Oper Berlin berufen. Er hatte schon zum damaligen Zeitpunkt bereits Falstaff (1996), Die Liebe zu drei Orangen (1998) und Die lustige Witwe (2000) an der Behrenstraße inszeniert.
Die Spielzeit 2002/03 wurde mit Die verkaufte Braut, einer Koproduktion mit dem Teatro Comunale di Bologna, eröffnet. Es folgten, als Koproduktion mit dem Théâtre de la Monnaie, Brüssel, Eine florentinische Tragödie/Der Zwerg von Alexander von Zemlinsky und Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán.
2003/04 übernahm Andreas Homoki – zunächst kommissarisch – die Intendanz, in die er mit Beginn der Spielzeit 2004/05 offiziell berufen wurde.
Weitere Regiearbeiten am Haus waren nun Jewgeni Onegin, Der Rosenkavalier, Der goldene Hahn und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny. Zum 60-jährigen Bestehen der Komischen Oper Berlin in der Spielzeit 2007/08 inszenierte er Die Fledermaus, darauf La Bohème. In der Spielzeit 2008/09 inszenierte er zwei Uraufführungen: die Abenteueroper Robin Hood von Frank Schwemmer sowie Christian Josts Hamlet. Zur Zeit in Vorbereitung sind Die Meistersinger von Nürnberg, mit denen Andreas Homoki die Spielzeit 2010/11 eröffnen wird.
Der aus einer Musikerfamilie stammende Andreas Homoki studierte an der Hochschule der Künste in Berlin. Schon während seines Studiums hospitierte er bei Harry Kupfer an der Komischen Oper Berlin und assistierte ihm später bei verschiedenen Gastinszenierungen, unter anderem bei den Salzburger Festspielen. Das erste feste Engagement führte Andreas Homoki 1987 an die Kölner Oper, wo er bis 1993 als Regieassistent und Abendspielleiter tätig war. In den Jahren 1988 bis 1992 war er außerdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln. Hier folgten erste eigene Inszenierungen. 1992 führte ihn seine erste Gastinszenierung nach Genf, wo seine Deutung der Frau ohne Schatten internationale Beachtung fand. Die Inszenierung, die später auch am Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wurde, erhielt 1994 den französischen Kritikerpreis des Jahres.
Von 1993 bis 2002 war Andreas Homoki ausschließlich als freier Opernregisseur tätig. In seiner Werkliste finden sich u. a. Das Schloss von Aribert Reimann und Aida (Hannover); Der Wildschütz, Der Freischütz, Die Zauberflöte (Köln); Rigoletto (Hamburg); Orfeo ed Euridice (Genf und Lyon); La Traviata, Macbeth (Leipzig); Elektra, Der Rosenkavalier und Verdis Requiem (Basel); Hänsel und Gretel (Deutsche Oper Berlin); Carmen, Capriccio, Lulu (Amsterdam); Idomeneo, Arabella und Manon Lescaut (Bayerische Staatsoper München).
Während seiner Intendanz an der Komischen Oper Berlin waren Neuinszenierungen Homokis unter anderem am Théâtre du Châtelet in Paris (Tannhäuser, 2004), an der Bayerischen Staatsoper München (Roméo et Juliette, 2004, und Die Königskinder, 2005), am New National Theatre Tokyo (Le Nozze di Figaro, 2003, La Fanciulla del West, 2007; Der Rosenkavalier, 2008) und an der Sächsischen Staatsoper Dresden (Turandot 2004; La Traviata, 2009) zu sehen.
2010/11 wird Andreas Homoki Gounods Faust an der Hamburgischen Staatsoper und Die Meistersinger von Nürnberg inszenieren, mit denen er die Spielzeit 2010/11 an der Komischen Oper Berlin eröffnen wird.
Frank Philipp Schlößmann (Bühnenbild) …
Der Bühnenbildner stammt aus Bad König im Odenwald. Er studierte von 1985 bis 1989 am Salzburger Mozarteum Bühnen- und Kostümgestaltung. Seit 1991 ist er freischaffend tätig. Projekte von Frank Philipp Schlößmann waren u. a. die Ausstattung von Jenufa für die Royal Opera in London, Il mondo della luna an der Berliner Staatsoper, A Midsummer Night’s Dream für die Dresdner Staatsoper und Un ballo in maschera an der Lyric Opera Chicago. Mit den Regisseuren Andreas Homoki, Olivier Tambosi, Harry Kupfer und Philipp Himmelmann arbeitet er an zahlreichen internationalen Opernhäusern, wie den drei Berliner Opernhäusern, Hamburg, München, Dresden, Hannover, Bonn, Leipzig, Köln, Amsterdam, Strasbourg, Barcelona, New York, Chicago, Houston, San Francisco, Los Angeles, Tokyo, Basel, Catania, Bologna sowie für Covent Garden London, die Händelfestspiele Halle, die Festwochen der alten Musik Innsbruck und die Bayreuther Festspiele.
Für die Komische Oper Berlin entwarf er bisher die Bühnenbilder zu Falstaff (1996), Die Liebe zu drei Orangen (1998), Bernada Albas Haus (2001), Die verkaufte Braut (2002), The Turn of the Screw (2002), Der Rosenkavalier (2006), Robin Hood (2009) und in der Spielzeit 2010/11 zu Die Meistersinger von Nürnberg.

Christine Mayer (Kostüme) …
Die Kostümbildnerin wurde im Schwarzwald geboren und studierte nach ihrer Ausbildung zur Kürschnerin in Hamburg Modedesign. Seit 1999 lebt sie in Berlin, sowohl als international bekannte und vielfach ausgezeichnete Modeschöpferin mit eigenem Label als auch als gefragte Kostümbildnerin. Sie entwarf zahlreiche Kostümbilder für Ballett, Schauspiel und Oper u. a. an den Theatern in Klagenfurt, Bremen, Hannover, am DeutschenTheater Berlin und am Staatsschauspiel Stuttgart. An der Komischen Oper Berlin debütierte sie 2005 mit den phantasievollen Kostümen für die Uraufführung der Kinderoper Der Reiter mit dem Wind im Haar. In der Spielzeit 2010/11 entwarf sie das Kostümbild für Die Meistersinger von Nürnberg.

Werner Hintze (Dramaturgie) …
Werner Hintze studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin u. a. bei Rudolf Münz, Joachim Fiebach, Ernst Schumacher und Gerd Rienäcker. Er begann seine Laufbahn als Dramaturg für Musiktheater 1985 am Landestheater Halle. Bereits im Jahre 1984 nahm ebenfalls in Halle seine inzwischen mehr als zwanzig Jahre andauernde regelmäßige Zusammenarbeit mit Peter Konwitschny ihren Anfang. Spätere Engagements führten ihn an das Hans-Otto-Theater Potsdam und die Sächsische Staatsoper (Semperoper) Dresden. Seit 2003 ist er an der Komischen Oper Berlin tätig. Er arbeitete außerdem (meist in Zusammenarbeit mit Peter Konwitschny) u. a. an den Opernhäusern von München, Dresden, Hamburg, Essen, Kopenhagen, Frankfurt am Main. Zu seinen wichtigsten Arbeiten der letzten Jahre gehören die Produktionsdramaturgien zu Parsifal an der Bayerischen Staatsoper München, Lohengrin, Wozzeck, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Don Carlos und zuletzt Moses und Aron an der Hamburgischen Staatsoper; Daphne von Richard Strauss am Aalto-Theater Essen, Nabucco, Tannhäuser, Die Csárdásfürstin an der Sächsischen Staatsoper Dresden, Der fliegende Holländer am Bolschoi-Theater Moskau (alle mit Peter Konwitschny); Katja Kabanova an der Oper Frankfurt (mit Anselm Weber); Xerxes an der Königlichen Oper Kopenhagen (mit Sebastian Baumgarten); Der Rosenkavalier am Theater Basel (mit Andreas Homoki). Außerdem hat er (gemeinsam mit Bettina Bartz) deutsche Textfassungen u. a. folgender Opern geschaffen: Don Giovanni, Idomeneo, Le Nozze di Figaro, Così fan tutte, Jewgeni Onegin, Glucks Iphigenie auf Tauris, Händels Alcina und Giulio Cesare und (gemeinsam mit Reinhold Andert) Der goldene Hahn.

Robert Heimann (Chöre) …
In Düsseldorf geboren, studierte Robert Heimann zunächst Schulmusik, Germanistik und Pädagogik sowie Chorleitung an der Musikhochschule und der Universität Köln. Anschließend absolvierte er ein Kapellmeisterstudium bei Klaus Arp an der Musikhochschule Mannheim. Wichtige Impulse erhielt er durch die Zusammenarbeit mit Helmuth Rilling.
Den vielseitigen Musiker führte eine Dirigierassistenz 1999 zur Opera Company of Philadelphia und im Jahr 2000 ein Stipendium zum Oregon Bach Festival nach Eugene/USA. Robert Heimann war u. a. als Assistent des Chordirektors an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Mit der Spielzeit 2005/06 ist er zum Chordirektor der Komischen Oper Berlin ernannt worden. Unter seiner Leitung wurden die Chorsolisten der Komischen Oper Berlin zum »Opernchor des Jahres« ernannt (Jahrbuch der Zeitschrift Opernwelt 2007).
Franck Evin (Licht) …
Franck Evin wurde in Nantes/Frankreich geboren. Er erhielt 1983 ein Stipendium des französischen Kultusministeriums und wurde Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u. a. mit Ken Russell und Bob Wilson zusammen. Seit 1986 ist er regelmäßig im Düsseldorfer Schauspielhaus, in Nantes, Strasbourg, Montpellier, Paris, Caen, Lyon, Bochum, Wien, Los Angeles, Bonn und Brüssel tätig. Ebenso arbeitete er in den letzten Jahren an den Opernhäusern von Oslo, Amsterdam, Stockholm, Tokyo, an der Staatsoper München und der Opéra de la Bastille, Paris, sowie an der Scala di Milano. Seit der Spielzeit 1995/96 ist er Künstlerischer Leiter des Beleuchtungswesens der Komischen Oper Berlin und ist hier u. a. für das Lichtdesign in Die Liebe zu drei Orangen, Don Giovanni, Die Hochzeit des Figaro, Così fan tutte, Der Rosenkavalier, Die Zauberflöte, Hoffmanns Erzählungen, Die Fledermaus, Theseus, La Bohème, Kiss me, Kate und La Traviata verantwortlich. Franck Evin wurde mit dem »Opus – Deutscher Bühnenpreis 2006« in der Kategorie Lichtdesign für die Lichtgestaltung der Oper Così fan tutte ausgezeichnet.

Ensemble …

Tómas Tómasson … (Hans Sachs)
Der isländische Heldenbariton studierte am Reykjavik College of Music. In den Partien des Holländer (Der fliegende Holländer), Tomskij (Pique Dame) und in der Titelrolle des Wozzeck debütierte er unter anderem an der San Francisco Opera, am Théâtre de la Monnaie Brüssel und an der Oper in Nancy. Bereits während seines Studiums am Reykjavik College of Music trat er an der Isländischen Oper auf und gab Liederabende in seinem Heimatland. Als Bass trat Tómas Tómasson in den großen Opernhäusern und Konzertsälen der Welt auf und arbeite dort mit bedeutenden Dirigenten wie Carlo Rizzi, Riccardo Muti, Lorin Maazel und Massimo Zanetti.
In der Spielzeit 2009/10 übernahm Tómas Tómasson bereits die Titelpartie in Reimanns Lear an der Komischen Oper Berlin. In der Spielzeit 2010/11 kommt die Partie Hans Sachs in Die Meistersinger von Nürnberg hinzu.

Dimitry Ivashchenko ... (Veit Pogner)
Dimitry Ivashchenko wurde in Russland geboren und studierte Gesang am Glinka-Konservatorium in Nowosibirsk bei Nina Lubyanovskaya sowie in Karlsruhe bei Maria Venuti und Renate Ackermann. Seit 2001 arbeitet er mit Anna Reynolds. Als Ensemblemitglied am Stadttheater Augsburg war Dimitry Ivashchenko u.a. als Gremin in Eugen Onegin, Ariodate in Xerxes, Alidoro in La Cenerentola und in der Titelpartie in Massenets Don Quichotte zu hören. Gastengagements führten ihn als Sarastro an die Deutsche Oper Berlin und die Nationale Reisopera in Enschede sowie als Osmin nach Glasgow, Enschede und Pamplona. Weitere Erfolge feierte er am Staatstheater Darmstadt als Seneca in Monteverdis Die Krönung der Poppea, Daland in Der fliegende Holländer, Ferrando in Il Trovatore, Méphistophélès in Gounods Faust und Gurnemanz in Parsifal. Außerdem sang er Schumanns Faust-Szenen an der Mailänder Scala, Janá?eks Glagolitische Messe im Wiener Musikverein, Sparafucile an der Opéra Bastille in Paris, Commendatore in Don Giovanni und Frère Laurent in Roméo et Juliette bei den Salzburger Festspielen sowie Ludwig VI. in Webers Euryanthe am Théâtre du Capitole Toulouse. Dimitry Ivashchenko ist seit 2008 Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin und interpretierte hier u.a. die Basspartie in Requiem, Sarastro in Die Zauberflöte, Colline in La Bohème und Sparafucile/Monterone in Rigoletto. In der Spielzeit 2010/11 verkörpert er die Partie des Veit Pogner in Die Meistersinger von Nürnberg.

Christoph Schröter ... (Kunz Vogelgesang)
Der in Merseburg/Saale geborene Tenor absolvierte seine Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin. Während seines Studiums gewann er mehrere Preise, wirkte in verschiedenen Produktionen mit und ist seit 2008 Bayreuth-Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes.
Diese Saison spielt er Paul in Kiss me, Kate, Joseph in La Traviata, Papignol in La Bohème, Tschaplitzki in Pique Dame und einen Haushofmeister in Der Rosenkavalier. In der Spielzeit 2010/11 kommt die Partie des Kunz Vogelgesang in Die Meistersinger von Nürnberg hinzu.

Carsten Sabrowski ... (Konrad Nachtigall)
Carsten Sabrowski wurde in Kiel geboren und wuchs in Concepción de Chile auf. Er erhielt seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule Hamburg bei James Wagner, Hans Kagel sowie bei Walter Berry in Wien. Er war Gewinner des Elise-Meyer-Gesangswettbewerbs in Hamburg und debütierte 1991 als Masetto und Figaro am Theater Dortmund. Es folgten Partien wie Kecal, Dr. Bartolo, Biterolf und Don Alfonso. 2004 gastierte er als Daland in Der fliegende Holländer am Teatro Municipal de Santiago in Chile. Gastspiele führten Carsten Sabrowski u.a. an die Hamburgische Staatsoper, das Staatstheater Wiesbaden und das Teatro Carlo Felice in Genua. Außerdem wirkte er in zahlreichen CD-Produktionen mit wie in Dvo?áks Cert a Kaca (WDR Sinfonie-Orchester unter Gerd Albrecht), Mozarts Der Schauspieldirektor (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin unter Neville Marriner), Lehárs Tatjana und Rezniceks Ritter Blaubart (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Michail Jurowski) sowie 2009 in einer Haydn-Produktion mit der Tschechischen Philharmonie Prag unter Gerd Albrecht. Seit 2003 war er als Ensemblemitglied u.a. in folgenden Partien auf der Bühne der Komischen Oper Berlin zu erleben: Don Estoban in Der Zwerg, Hobson in Peter Grimes, Zar Saltan, Kecal in Die verkaufte Braut, Graf von Monterone, Doktor in Wozzeck, Leporello, König in Die Liebe zu drei Orangen, Hidraot in Armida sowie Der alte Gorian in Die rote Zora und Konrad Nachtigall in Die Meistersinger von Nürnberg.

Tom Erik Lie ... (Sixtus Beckmesser)
Der in Oslo geborene Bariton absolvierte von 1986 bis 1991 sein Gesangsstudium am Konservatorium und an der Staatlichen Opernhochschule Oslo.1991 führte ihn sein erstes Engagement nach Düsseldorf. Von 1993 bis 1998 war Tom Erik Lie in Gelsenkirchen engagiert. In der Partie des Wolfram in Tannhäuser wurde er 1996 von der Zeitschrift Opernwelt als »Nachwuchskünstler des Jahres« nominiert. 1995 erhielt er das »Ingrid-Bjoners-Stipendium für junge Sänger«. Es folgten Gastengagements u.a. in Hannover, Essen, Nürnberg, Bonn, Leipzig und Dresden. Von 1998 bis 2001 war er Ensemblemitglied der Oper Leipzig. Hier interpretierte er u.a. Frère Léon in der deutschen Erstaufführung von Messiaens Saint François d’Assise, Guglielmo, Papageno, Siegfried in Schumanns Genoveva und Wolfram in Tannhäuser – eine Partie, die er auch an der Königlichen Oper Kopenhagen sang. Von 2001 bis 2004 folgte ein Engagement an die Deutsche Oper Berlin, wo er als Papageno, Wolfram, Sharpless, Albert, Schaunard und Frère Léon zu erleben war. An der Komischen Oper Berlin debütierte er 2003 als Edwin in Die Csárdásfürstin. Seit 2004 ist er hier Ensemblemitglied und sang u.a. Marcel in La Bohème, Graf Almaviva in Die Hochzeit des Figaro, Papageno, Gabriel von Eisenstein, Georges Germont sowie die Titelpartien in Eugen Onegin und Don Giovanni. In der Spielzeit 2010/11 kommt die Partie des Sixtus Beckmesser in Die Meistersinger von Nürnberg hinzu.

Günter Papendell ... (Fritz Kothner)
Der in Krefeld geborene Bariton schloss seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule München im Jahr 2005 als Meisterschüler von Daphne Evangelatos ab. Er war Preisträger und Finalist verschiedener Wettbewerbe wie dem ARD-Musik-Wettbewerb, dem Willi-Domgraff-Fassbaender-Wettbewerb oder dem Belvedere-Gesangswettbewerb. Als Konzertsänger trat er bei verschiedenen Festivals wie dem Schwäbischen Frühling, beim Mondsee-Festival, der Sagra Musicale Umbra und dem Ravinia Festival in Chicago auf. Er arbeitete mit Künstlern wie Helmut Deutsch, Marcello Viotti und Orchestern wie dem des Bayerischen Rundfunks und dem Philharmonischen Orchester St.Petersburg zusammen. Für seine Mozart-Interpretationen wurde er 2002 von der Zeitschrift Opernwelt als »Nachwuchssänger des Jahres« nominiert. 2004 wurde er Ensemblemitglied am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, wo er neben den Rollen des lyrischen Baritonfachs auch Partien wie Don Giovanni, Escamillo und Zurga in Bizets Les Pêcheurs des Perles verkörperte. Gastengagements führten ihn an die Bayerische Staatsoper München, das Staatstheater Mannheim, nach Dortmund, Bonn und an die Komische Oper Berlin. Seit 2007 ist Günter Papendell hier Ensemblemitglied und sang u.a. Schaunard, Marcel, Guglielmo, Dr.Falke, Ubaldo in Armida, Doktor Malatesta in Don Pasquale und Don Fernando in Fidelio (1805). In der Spielzeit 2010/11 kommt die Partie des Fritz Kothner in Die Meistersinger von Nürnberg da hinzu.

Peter Renz ... (Balthasar Zorn)
Balthasar Zorn in Die Meistersinger von Nürnberg, Beichtvater des Karmel in Gespräche der Karmelitinnen, Egon von Wildenhagen in Der Vetter aus Dingsda. Der Tenor war Mitglied des Dresdner Kreuzchors und bekam schon während seines Gesangsstudiums an der Dresdner Musikhochschule ein Engagement an die Staatsoperette Dresden. Danach war er Mitglied der Theater in Potsdam und Magdeburg und dort in den Partien Belmonte, Don Ottavio und Tamino zu erleben. Seit 1985 war er ständiger Gast an der Komischen Oper Berlin, wo er u.a. David in Die Meistersinger von Nürnberg sang. 1986 wurde der Tenor Mitglied des Solistenensembles des Metropol Theaters Berlin. Hier wirkte er in fast allen Operetten-Produktionen mit. 1998 wechselte Peter Renz an die Komische Oper Berlin und war u.a. als Tanzmeister in Ariadne auf Naxos, Dr. Blind in Die Fledermaus, Remendado in Carmen, Bardolph in Falstaff, Mr. Upfold in Albert Herring, Truffaldino in Die Liebe zu drei Orangen, Boni in Die Csárdásfürstin, Prinz John in Robin Hood, Zweiter Ganove in Kiss me, Kate; Egon von Wildenhagen in Der Vetter aus Dingsda und Don Curzio in Die Hochzeit des Figaro zu erleben.

Stephan Spiewok … (Ulrich Eißlinger)
Der lyrische Tenor begann seine Laufbahn an der Staatsoper Dresden, danach wechselte er an das Opernhaus Leipzig und wurde im Jahr 1986 an die Komische Oper Berlin verpflichtet. Hier verkörperte er Partien wie Rodolphe in La Bohème, Herzog in Rigoletto, Turiddu in Cavalleria rusticana, die Titelpartien in Don Carlos und König Hirsch, Henry in Die schweigsame Frau und Jeník in Die verkaufte Braut. In Operettenaufführungen der Komischen Oper Berlin war er unter anderem als Caramello, Alfred, Eisenstein und Rosillon zu erleben. Stephan Spiewok trat auch als Gastsolist an der Staatsoper Unter den Linden, der Semperoper Dresden, in Leipzig und München und als Konzertsänger in vielen Ländern Europas und Lateinamerikas sowie in Japan auf. Er ist Preisträger des Tschaikowski- und des Mario-Del-Monaco-Wettbewerbs. Seit 1985 trägt er den Titel Kammersänger. An der Komischen Oper Berlin sang Stephan Spiewok unter anderem Feri in Die Csárdásfürstin, Eisenstein in Die Fledermaus, Minister in Die Prinzessin auf der Erbse und Kasimir in der Uraufführung der Kinderoper Der Reiter mit dem Wind im Haar von Frank Schwemmer. Es folgten: Wirt in Der Rosenkavalier, Nathanael/Spalanzani in Hoffmanns Erzählungen, Don Curzio in Die Hochzeit des Figaro, Dr. Blind in Die Fledermaus und Ulrich Eißlinger in Die Meistersinger von Nürnberg.

Thomas Scheler ... (Augustin Moser)
Thomas Scheler absolvierte sein Gesangsstudium in Berlin an der Hochschule der Künste bei Prof. Ingrid Figur und nahm an Interpretationskursen für das Lied des 20. Jahrhunderts bei Aribert Reinmann teil. Nach Engagements in Hof und Osnabrück war Thomas Scheler als Spieltenor bis 2001 Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover. Zu seinen wichtigsten Rollen zählen Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Wenzel (Die verkaufte Braut), Franz (Hoffmanns Erzählungen), Arthur in Aribert Reimanns Das Schloß und Novice in Benjamin Brittens Billy Budd. Konzertauftritte führten ihn mehrfach in die Berliner Philharmonie, das Konzerthaus Berlin, an die Komische Oper Berlin, den Berliner Dom, die Leipziger Thomas-Kirche und zum Kissinger Sommer, außerdem an die Warschauer Philharmonie, nach Asti, Avignon, Valence und Amsterdam. Er war Gast bei den Festspielen in Eutin 1996, beim Carinthischen Sommer in Villach 2000, bei den Schweriner Schlossfestspielen 2001 und 2002 und auf der Felsenbühne Wunsiedel im Jahr 2003. 2005 wirkte er in der Berliner Philharmonie mit Loriot in Bernsteins Candide mit. Seit 2004 ist Thomas Scheler Ensemblemitglied des Theater Bremen. Hier war er unter anderem als Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail, als Pang in Turandot, als Borsa in Rigoletto, als Kudrjasch in Katja Kabanowa, Frick in Pariser Leben, Don Curzio und Basilio in Die Hochzeit des Figaro, Peter Iwanow in Zar und Zimmermann und den Snout in Ein Sommernachtstraum zu hören. Am Theater Koblenz gastiert Thomas Scheler in der Spielzeit 2009/10 als Hauptmann in Wozzeck. An der Komischen Oper Berlin tritt er in der Spielzeit 2010/11 als Augstin Moser in Die Meistersinger von Nürnberg auf.

Karsten Küsters … (Hermann Ortel)
Der Bassist Karsten Küsters gehört seit 1970 zum Ensemble des Bremer Theaters. Geboren in Klosterheide/Neuruppin studierte er von 1965 bis 1969 am Nürnberger Konservatorium bei Willi Domgraf-Fassbänder und Hilde Scheppan. Ein erstes Engagement führte Karsten Küsters an das Theater Trier, von dem er im selben Jahr zum Bremer Theater wechselte. Zur Vervollkommnung seiner Gesangsausbildung unterbrach er sein Bremer Engagement und ging zu weiteren Studien an das Giuseppe-Verdi-Konservatorium in Mailand und an das Liceo Musicale in Vercelli. Karsten Küsters wurde 1985 zum Kammersänger ernannt. Nicht nur Bremer Musiktheaterfreunde kennen den Bassisten aus vielen höchst unterschiedlichen Partien. Sein Repertoire von weit über einhundert Rollen reicht vom gängigen Operetten- und Opernrepertoire bis zu ungewöhnlichen Aufgaben in zeitgenössischen Musiktheaterwerken. Neben seiner Tätigkeit am Bremer Theater gastiert Karsten Küsters an zahlreichen europäischen Bühnen, macht CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. Großen Erfolg hatte er in der Titelrolle von Giorgio Battistellis Der Herbst des Patriarchen.
In den vergangenen Spielzeiten war er am Bremer Theater unter anderem als Dikoj in Katja Kabanowa, Baron Zeta in Die lustige Witwe, Monterone in Rigoletto, Zettel in Ein Sommernachtstraum und van Bett in Zar und Zimmermann zu erleben.
In der Spielzeit 2008/09 trat Karsten Küsters in der Partie des Sheriffs von Nottingham in Robin Hood erstmals an der Komischen Oper Berlin auf. In der folgenden Spielzeit folgte die Partie des Sheriffs von Nottingham in Robin Hood, des Baron Douphol in La Traviata und die Partie des Bürgermeisters in »Die rote Zora« In der Spielzeit 2010/11 kommt Hermann Ortel in in Die Meistersinger von Nürnberg hinzu.

Hans-Peter Scheidegger ... (Hans Schwarz)
Hans-Peter Scheidegger stammt aus der Schweiz. Parallel zum Studium der Germanistik und Musikwissenschaft an der Universität in Bern absolvierte er eine Gesangsausbildung am Konservatorium für Musik bei Jakob Stämpfli. Er wurde mit dem Solistenpreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins ausgezeichnet und war Preisträger beim Internationalen Belvedere-Wettbewerb in Wien. Sein erstes Engagement bekam er in Luzern, wechselte dann über das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Theater Basel, die Niedersächsische Staatsoper Hannover an die Komische Oper Berlin. Zahlreiche Gastspiele führten ihn nach Hamburg, Wiesbaden, Düsseldorf, Stuttgart, Paris, London, Lissabon, Madrid, Toulouse, Rio de Janeiro, an das La Fenice in Venedig und an die Mailänder Scala. Dabei hat er mit Regisseuren wie Herbert Wernicke, Peter Konwitschny und Calixto Bieito sowie Dirigenten wie Horst Stein, Jeffrey Tate, Lothar Zagrosek, Esa-Pekka Salonen, Rafael Fruebeck de Burgos, Marc Albrecht und Seiji Ozawa zusammengearbeitet. Hans-Peter Scheidegger hat sowohl Partien des italienischen als auch des deutschen Fachs von Wotan/Wanderer, Hans Sachs und Gurnemanz, über Philipp in Don Carlo, Fiesco in Simon Boccanegra bis Sarastro und Baron Ochs auf Lerchenau interpretiert. Seit 2006 ist er Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin und hat u.a. die Partien Lutter/ Crespel in Hoffmanns Erzählungen, Basilio in Der Barbier von Sevilla, Stadtkommandant in Don Giovanni, Bartolo in Die Hochzeit des Figaro und Baron Douphol in La Traviata verkörpert. Diese Spielzeit kommt Hans Schwarz in Die Meistersinger von Nürnberg hinzu.

Hans-Martin Nau ... (Hans Foltz)
Hans-Martin Nau wurde nach dem Gesangsstudium in Weimar über Engagements in Plauen/Vogtland und am Landestheater Halle/Saale (Händelpreis) 1969 an die Komische Oper Berlin engagiert. Hier wurde er 1983 zum Kammersänger ernannt. Er sang an die hundert mittlere, kleine und kleinste Partien an diesem Haus (Melitone, Gremin, Kezal, Bartolo, Zar Saltan, Mandarin, Colline, Haushofmeister). Große Anerkennung fand seine Gestaltung der Partie des Vaters in Der verlorene Sohn von Benjamin Britten, die er fünfzehn Jahre lang beim Carinthischen Sommer in Ossiach (Kärnten) sang.
In den letzten Spielzeiten sang er u. a. den Notar in Der Rosenkavalier, den Frosch in Die Fledermaus, Antonio in Die Hochzeit des Figaro und Graf Ferdinand Lichtenfeld in Das Land des Lächelns auf der Bühne der Komischen Oper Berlin.
In der Spielzeit 2009/10 war Hans-Martin Nau u. a. in den Partien des Benoit in La Bohème, des Bruder Tuck in Robin Hood und des Antonio in Die Hochzeit des Figaro zu erleben. In der Spielzeit 2010/11 folgt die Partie des Hans Foltz in Die Meistersinger von Nürnberg in der Neuproduktion von Andreas Homoki.

Marco Jentzsch … (Walther von Stolzing)
Der in Potsdam geborene Tenor studierte Gesang bei Irmgard Hartmann-Dressler in Berlin. 2003 nahm er erfolgreich am Internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg teil und wirkte bei der Preisträgergala der Kammeroper mit der Staatskapelle Berlin mit.
Von 2005 bis 2006 gehörte er zum Ensemble des Theaters Erfurt und von 2006 bis 2008 war er festes Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover. Zu seinen Partien zählten dort u. a. Tamino, Belmonte, Steuermann, Edgardo (Lucia di Lammermoor) und Rosillon (Die lustige Witwe). Im Rahmen der Potsdamer Winteroper 2008 war er als Belmonte in Mozarts Die Entführung aus dem Serail unter der musikalischen Leitung von Konrad Junghänel zu erleben. Als Belmonte gastierte Marco Jentzsch 2009 ebenso an der Staatsoper Unter den Linden.
Marco Jentzsch sang am Theater Dortmund den Max in einer Neuproduktion des Freischütz in der Spielzeit 2008/09 sowie die Titelpartie in Lohengrin 2009/10. Mit der Partie des Lohengrin gastierte er auch an der Oper Leipzig. An der Oper Köln gab er 2009 sein Debüt als Walther von Stolzing in Die Meistersinger von Nürnberg, eine Partie, die er 2011 auch beim Glyndebourne Festival übernehmen wird. 2010 folgten als Rollendebüts: Erik in Der Fliegende Holländer an der Nederlandse Opera in Amsterdam und Froh in Das Rheingold unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim an der Mailänder Scala und an der Staatsoper Unter den Linden.
An der Komischen Oper Berlin übernimmt Marco Jentzsch in der Spielzeit 2010/11 die Partie des Stolzing in Die Meistersinger von Nürnberg in der Neuproduktion von Andreas Homoki.

Thomas Ebenstein … (David)
Der Tenor wurde in Österreich geboren und erhielt seine Gesangsausbildung an der Wiener Musikuniversität bei Helena Lazarska. Im Jahr 2001 war er Preisträger beim Internationalen Dvo?ák-Wettbewerb in Karlsbad, 2003 gewann er den Musica-Juventutis-Wettbewerb des Wiener Konzerthauses. Gastengagements führten den Tenor als Armand in Lehárs Der Graf von Luxemburg an das Theater an der Wien sowie an die Wiener Volksoper, als Monostatos in Die Zauberflöte an die Staatsoper Unter den Linden, als Alfred in Die Fledermaus an das Grand Théâtre de Genève, als Erster Gefangener in Fidelio zu den Osterfestspielen in Salzburg (auch auf CD erschienen für EMI Classics), als Adam in Der Vogelhändler zu den Operettenfestspielen in Langenlois, als Tony in West Side Story zu den Ostseefestspielen Stralsund sowie an die Theater Kiel und Dortmund, zu den Wiener Festwochen und zur RuhrTriennale. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Simon Rattle, Marc Minkowski, Bertrand de Billy, Kirill Petrenko, Stefan Soltesz und Plácido Domingo. Thomas Ebenstein widmet sich überdies intensiv dem Liedgesang und der geistlichen Vokalmusik, u.a. mit dem Dirigenten Helmuth Rilling. 2004 wurde er Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin und sang hier u.a. Don Ottavio, Pedrillo, Basilio in Die Hochzeit des Figaro, Der dänische Ritter in Armida, Valzacchi in Der Rosenkavalier, Jakob Schmidt in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Jaquino in Fidelio (1805), Vasek in Die verkaufte Braut, Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail Graf Kent in Lear, Alfred in Die Fledermaus und Daniel in Robin Hood.
In der Spielzeit 2010/11 singt er die Partie des David in Die Meistersinger von Nürnberg in einer Neuproduktion von Andreas Homoki.

Ina Kringelborn … (Eva)
Ina Kringelborn wurde in Oslo geboren und studierte dort von 2002 bis 2004 Gesang an der Norwegischen Musikhochschule und anschließend an der Opernakademie in Kopenhagen bei Susanna Eken. Während ihres Studiums sang sie u.a. Fiordiligi, Marie in Die verkaufte Braut, Gräfin Almaviva in Le nozze di Figaro, Donna Elvira in Don Giovanni und Marie in Wozzeck. 2007 gab sie ihr Debüt an der Norwegischen Oper in der Partie der Valencienne in Die lustige Witwe. 2008 sang sie Sandrina in Haydns L’infedeltà delusa in Aix-en-Provence und gastierte mit dieser Produktion in Monaco, Sceaux, Bilbao und Valladolid. 2009 übernahm Ina Kringelborn die Partie der Mimi in La Bohème an der Sommer-Oper in Oscarsborg/Norwegen und gastierte als Fortuna in Monteverdis L’incoronazione di Poppea am neuen Opernhaus Oslo. Neben der Oper widmet sie sich intensiv dem Liedgesang und trat während einer China-Tournee auch in Hongkong und Peking auf. Ina Kringelborn wurde 2010 Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin und war bereits als Gräfin Almaviva in Die Hochzeit des Figaro zu erleben.
In der Spielzeit 2010/11 singt sie Eva in Die Meistersinger von Nürnberg und die Titelpartie in Rusalka.

Karolina Gumos … (Magdalene)
Die polnische Mezzosopranistin studierte in Pozna´n bei Wojciech Maciejowski und an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin bei Anneliese Fried. Noch während des Studiums wurde sie als Solistin an das Theater Dortmund engagiert. Dort sang sie u.a. Zerlina, Fenena in Nabucco, Cherubino und Olga in Eugen Onegin. Es folgte ein Engagement an das Staatstheater Braunschweig, wo sie ihr Repertoire um Niklas in Hoffmanns Erzählungen, Ottavia in Die Krönung der Poppea, Sextus in La Clemenza di Tito sowie die Titelpartie in der deutschen Erstaufführung von Philippe Boesmans‘ Julie erweiterte. Konzertreisen und Gastspiele führten Karolina Gumos u.a. an das Teatro de la Maestranza in Sevilla, die Semperoper Dresden, die Hamburgische Staatsoper, die Opera Seoul, die RuhrTriennale, Musica Mallorca, an das Wratislavia Cantans in Breslau und zum Lutosawski-Festival in Warschau. Sie ist Preisträgerin des internationalen Ada-Sari-Gesangswettbewerbs und der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Die Mezzosopranistin arbeitete bereits mit Dirigenten wie Peter Schneider, Stefan Soltesz, Friedemann Layer, Reinhard Schwarz, Pedro Halffter, Ion Marin, Jörg-Peter Weigle und Regisseuren wie Willy Decker, Hans Neuenfels, Christine Mielitz, Andreas Homoki und Marco Arturo Marelli zusammen. Seit 2006 ist Karolina Gumos Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, wo sie bisher u.a. Octavian, Rosina, Dorabella, Prinz Orlofsky, Polina in Pique Dame, Giulietta in Hoffmanns Erzählungen und die Titelpartie in La Périchole verkörperte. In der Spielzeit 2010/11 verkörpert sie Magdalene in Die Meistersinger von Nürnberg und den Pagen in Salome.

Jan Martinik … (Ein Nachtwächter)
Der tschechische Bassist Jan Martinik studierte am Janá?ek-Konservatorium in Ostrava/Tschechien bei Elika Pappová Gesang. Er nahm an den Meisterkursen von Peter Dvorsk teil. 2003 gewann er den Internationalen Antonín-Dvo?ák-Wettbewerb in Karlsbad und erhielt den zweiten Preis in der Kategorie Lied. Außerdem war er Preisträger mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe in Trnava/Slowakei, Montreal und Moskau. 2007 war er Finalist bei Plácido Domingos Internationalem Gesangswettbewerb Operalia. Bereits in seiner Zeit am Konservatorium trat er am Mährisch-Schlesischen-Nationaltheater in Ostrava auf, u.a. als Pistola in Falstaff, Leporello und als Truffaldino in Ariadne auf Naxos. Seit 2004 ist er Gast am Prager Nationaltheater, wo er u.a. Masetto, Larkens und José Castro in La fanciulla del West sang. Am Staatstheater Koice/Slowakei war er als Sarastro zu erleben. 2008 nahm er an der Accademia Rossiniana teil, verkörperte Don Prudenzio in Il viaggio a Reims in Pesaro und trat am Theater Erfurt als Doktor Grenvil in La Traviata auf. Er sang im Rahmen des »Prager Frühling« die Basspartie in Bachs Matthäus-Passion mit dem Collegium 1704 in Brno. Seit 2008 ist Jan Martinik Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin und sang u.a. Surin in Pique Dame, Marquis d’Obigny in La Traviata, Masetto in Don Giovanni und Colline in La Bohème. In der Spielzeit 2010/11 kommen Ein Nachtwächter in Die Meistersinger von Nürnberg, die Stimme des Orakels in Idomeneo und Celio in Die Liebe zu drei Ora

—| Pressemeldung Komische Oper Berlin |—

Lübeck, Theater Lübeck, Alice im Wunderland, Die Affaire Rue de Lourcine, Evita uam., 22.11 bis 05.11.2010

November 19, 2010 by  
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Theater Lübeck

Theater Lübeck © Olaf Malzahn

Theater Lübeck © Olaf Malzahn

Weihnachtsmärchen »Alice im Wunderland«

– mit hochkarätiger Besetzung und Live-Musik!
Barry Goldman inszeniert das Märchen nach dem Roman von Lewis Carroll.
Für Kinder ab 6 Jahren

Premiere Freitag, 26. November, 10.00 Uhr

Die Weihnachtsmärchen des Theater Lübeck erfreuen sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit bei den kleinen wie auch bei den großen Zuschauern. In diesem Jahr hebt sich der Vorhang im Großen Haus für »Alice im Wunderland« nach dem Roman von Lewis Carroll. Barry Goldman, der in der Spielzeit 2007/08 bereits mit großem Erfolg »Shockheaded Peter« inszenierte, wird mit dieser anarchistisch-phantasievollen Geschichte Kinder ab 6 Jahre und
ihre Familien begeistern. Zusammen mit seiner Ausstatterin Gesine Kuhn, die herrlich opulente Kostüme entworfen hat, dem Komponisten Walter Kiesbauer und einem wunderbar musikalischen Schauspielensemble wird er die Zuschauer in eine Wunderwelt entführen, die bunt, lustig, poetisch und überraschend ist und die zugleich Raum lässt für die eigene Phantasie. Premiere ist am 26. November 2010, es folgen zahlreiche Schulvorstellungen wochentags und Familienvorstellungen an den Wochenenden bis zum 1. Weihnachtstag.
Karten sind erhältlich unter 0451 – 399 600 beziehungsweise unter 0451 – 74702
(Schulklassen Lübeck) und 0451 – 74224 (Schulklassen Umland).

Das Publikum darf sich auf eine hochkarätige Besetzung beim Weihnachtsmärchen freuen: Viele Ensemblemitglieder sind in diesem Jahr dabei, unterstützt von einigen vertrauten Gästen. Lisa Charlotte Friederich spielt Alice, Götz van Ooyen Humpty Dumpty, den Hutmacher und den Frosch, Henning Sembritzki die Köchin, den Märzhasen und den Herz- König, Sina Kießling kehrt zurück an die Beckergrube und ist als Herz-Königin sowie als Raupe mit der Wasserpfeife zu erleben, Hagen von der Lieth spielt das weiße Kaninchen und Johanna Marx die Herzogin, die Schlafmaus und die Schwester. Die Percussionisten Jonathan Göring und David Cariano Timme sind außerdem in der Rolle des Herz-Buben zu sehen.

Zum Inhalt: Höchstwahrscheinlich wäre der Tag genauso langweilig zu Ende gegangen wie er begonnen hatte, wäre Alice nicht auf das sonderbare weiße Kaninchen aufmerksam geworden, das eilig an ihr vorbei huscht. Neugierig geworden, läuft sie ihm hinterher und fällt versehentlich in den Kaninchenbau, metertief, schätzungsweise bis zum Mittelpunkt der Erde. Hier scheinen alle Regeln auf den Kopf gestellt, nichts ist mehr normal und fast nichts unmöglich … »Alice im Wunderland« ist die Geschichte einer phantastisch-traumhaften Reise in eine Welt, die über das Gewöhnliche weit hinausreicht.
Inszenierung Barry Goldman
Ausstattung Gesine Kuhn
Musik Walter Kiesbauer
Mit Lisa Charlotte Friederich, Sina Kießling, Johanna Marx; Hagen von der Lieth, Götz van
Ooyen, Henning Sembritzki; Jonathan Göring (Live-Musiker)
Premiere Freitag, 26. November, 10.00 Uhr
Familienvorstellungen Samstag, 27. November, 10.00 + 12.30 Uhr, Sonntag, 28. November,
11.00 + 14.00 Uhr, Samstag, 04. Dezember, 10.00 Uhr, Sonntag, 05. Dezember, 11.00 + 14.00
Uhr, Sonntag, 19. Dezember, 11.00 + 14.00 + 17.00 Uhr, Samstag, 25. Dezember, 11.00 +
14.00 + 17.00 Uhr
Schulvorstellungen Montag, 29. November, 9.00 + 11.30 Uhr, Dienstag, 30. November, 9.00 +
11.30 Uhr, Mittwoch, 01. Dezember, 9.00 + 11.30 Uhr, Donnerstag, 02. Dezember, 9.30 +
11.30 Uhr, Montag, 9.00 + 11.30 Uhr, Dienstag, 07. Dezember, 9.00 + 11.30 Uhr, Donnerstag,
09. Dezember, 9.00 + 11.30 Uhr, Freitag, 10. Dezember, 9.00, Mittwoch, 08. Dezember,
Freitag, 17. Dezember, jeweils 9.30 + 11.30 Uhr, Montag, 20. Dezember, 9.30 Uhr
Veranstaltungsort Großes Haus

Vorstellungsänderungen im November im Theater Lübeck

Im November finden aus dispositionellen Gründen einige Spielplanänderungen statt:

Die Vorstellung »Wie im Himmel am 25. November entfällt. Am Sonntag, den 28. November, findet in den Kammerspielen die Wiederaufnahme von »Die Affäre Rue de Lourcine« statt; die ursprünglich vorgesehene Vorstellung von »Der Kirschgarten« entfällt. Die für den 28. November vorgesehene Vorstellung von »Ein Bericht für eine Akademie« wird vorgezogen auf Samstag, 27. November. Vorstellungsbeginn ist 20.00 Uhr. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit und können gegen einen anderen Vorstellungstermin derselben Serie umgetauscht oder an der Tageskasse zurückgegeben werden.

Die Affäre Rue de Lourcine

Komödien-Farce von Eugène Labiche. Deutsch von Elfriede Jelinek
Wiederaufnahme Sonntag, 28. November 2010, 18.30 Uhr, Kammerspiele
Was passiert, wenn man nach durchzechter Nacht neben einem fremden schnarchenden Mann aufwacht – und erschrocken feststellt, dass die Erinnerung an die vorige Nacht verschüttet ist? Ein klassischer Filmriss also. Was nun weiter, wenn beide Männer, die sich nach der ersten Verwirrung als alte Schulkameraden wieder erkennen, kohlschwarze Hände haben? Das Rätsel wird noch verworrener, als der Rentier Lenglumé seinen Kumpan der Nacht Mistingue zum Frühstück bittet und die Tageszeitung vom Mord an einem Kohlenmädchen berichtet – die Täter
seien flüchtig! Könnte es etwa sein, dass sie selbst …? Das ganze Gebäude der mühsam zusammengehaltenen bürgerlichen Konventionen bricht in sich zusammen. Chaos droht sich auszubreiten! Um die vermeintliche Tat zu vertuschen, setzen die beiden verkaterten »Verbrecher« alle Hebel in Gang. Sogar vor Mord schrecken sie jetzt nicht mehr zurück. Diese temporeiche Farce und komödiantische Selbst-Suche ist in der Fassung Elfriede Jelineks ein scharf gewürzter Cocktail aus geheimen Neigungen, bösartigen Unterstellungen und Lügen. Dass diese kurze Beine haben, erweist Labiche auf brillante Art und Weise. Und wie sehr das Verbrechen zum Gentleman’s Agreement werden kann, erscheint grotesk, doch gar nicht abwegig.
Inszenierung Kristo Šagor
Ausstattung Sebastian Kloos
Musik Sebastian Katzer
Mit Ulrike Knospe, Robert Brandt, Andreas Hutzel, Jörn Kolpe, Sven Simon
Wiederaufnahme Sonntag, 28. November 2010, 18.30 Uhr
Weitere Vorstellungen Donnerstag, 16. Dezember, 20.00 Uhr; Samstag, 25. Dezember, 18.30 Uhr
Veranstaltungsort Kammerspiele

Evita

Musical von Andrew Lloyd Webber. Liedtexte von Tim Rice. Deutsch von Michael Kunze Wiederaufnahme Mittwoch, 01. Dezember 2010, 19.30 Uhr, Großes Haus
Kaum beginnt Evita ihren legendären Song »Wein nicht um mich, Argentinien« (»Don’t cry for me, Argentina«), laufen den Zuhörern seit der Uraufführung 1978 Schauer über den Rücken und die Taschentücher werden gezückt. Aber die Rockoper des Erfolgsteams Webber/Rice ist mehr als nur rührselige Schmonzette, die jenseits aller politischen
Wirklichkeit eine historische Persönlichkeit verherrlicht. Eva Perón, geborene Duarte, war schon zu Lebzeiten ein Mythos. Mit ihrem frühen Tod im Alter von nur 33 Jahren stilisierte sie das argentinische Volk zur Heiligen, zur »Santa Evita«. Das Musical-Dream-Team Webber/Rice zeichnete ihren Weg von den argentinischen Slums zur First Lady Argentiniens nach und erschuf mit Evita eine der facettenreichsten Figuren
des Muscialgenres. Die Partie fordert sowohl szenisch als auch musikalisch eine fast einmalig zu nennende Wandlungsfähigkeit von den Sängerdarstellerinnen. Ähnlich changierend und vielgestaltig ist die Musik: lateinamerikanische Rhythmen – allen voran der Tango, der in der Lübecker Inszenierung besonderen Stellenwert einnimmt – verbinden sich mit klassisch romantischen Klängen.
Musikalische Leitung Ludwig Pflanz
Inszenierung Jörg Fallheier
Ausstattung Heiko Mönnich
Choreographie Martina Wüst
Chor Joseph Feigl
Mit Michaela Kovarikova, Andrea Stadel; Patrick Busert / Daniel Szeili, Thomas Christ, Steffen Kubach; Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck, Chor
und Extrachor des Theater Lübeck
Wiederaufnahme Mittwoch, 01. Dezember 2010, 19.30 Uhr
Weitere Termine: Mittwoch, 05. Januar 2011, 19.30 Uhr; Samstag, 26. März 2011, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort Großes Haus

3. Sinfoniekonzert Nordisch. Britisch.

Werke von Werke von Joseph Haydn, Edvard Grieg und Edward Elgar
Sonntag, 28. November, 11.00 Uhr, und Montag, 29. November 2010, 20.00 Uhr,
Musik- und Kongreßhalle
Joseph Haydn (1732 – 1809) Sinfonie G-Dur Hob.I: 92 »Oxford«
Edvard Grieg (1843 – 1907) Klavierkonzerte a-Moll op. 16
Edward Elgar (1857 – 1934) Sinfonie Nr. 1 As-Dur op. 55
Die Musik Edvard Griegs, allem voran seine Peer-Gynt-Suiten, gelten hierzulande als die Klang gewordene norwegische Landschaft. Auch sein einziges Klavierkonzert führt in eine nordische Idylle: Komponiert wurde es in einem Gartenhaus auf der dänischen Insel Søllerød, wo der damals 25-Jährige mit seiner frisch angetrauten Ehefrau Nina Urlaub machte. Kurz zuvor in Rom hatte er sich von niemand Geringerem als Franz Liszt Anregungen geben lassen. Auch Robert Schumann stand Pate bei diesem romantischen Klavierkonzert, das mit rhythmischen und melodischen Anklängen an die Musik von Griegs Heimat doch zu seinem ganz eigenen Tonfall findet. 1869 feierte das Werk in Kopenhagen den ersten seiner weltweiten Erfolge. Unter den international etablierten Komponisten von der »Insel« Großbritannien rangiert Edward Elgar an oberster Stelle, seit er es um die Jahrhundertwende mit den »Enigma-Variationen« und dem Oratorium »The Dream of Gerontius« zu öffentlicher Anerkennung brachte. Für eine kurze Zeitspanne zwischen dem Durchbruch und dem kompositorischen Verstummen nach dem Tode seiner Frau 1920 konnte Edward Elgar seinen bis heute andauernden Ruhm als englischer Nationalkomponist mit allen Würden und Auszeichnungen genießen. 1908 vollendete er die erste von zwei Sinfonien, die zweifellos über alle Landesgrenzen hinaus zu den bedeutenden Werken ihres Genres zählen; Uraufführungsdirigent und Widmungsträger Hans Richter adelte das Adagio mit dem Lob, es handele sich um »einen echten langsamen Satz, wie ihn Beethoven geschrieben
hätte«. Eröffnet wird das Konzert mit Haydns »Oxforder Sinfonie «. Zwar ist sie in Paris geschrieben worden, doch dirigierte sie der Komponist im Juli 1791 in Oxford anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde, die ihm die dortige Universität schon kurz nach seiner ersten Ankunft in England zugedacht hatte – ein Zeichen für die uneingeschränkte Bewunderung, die man dem Meister entgegenbrachte. Besonders im Finale verblüfft das Werk durch weniger »konstruierte« als spielerische kompositorische Überraschungen und den unerhört leichten Tonfall, in dem Haydn sein geradezu opera-buffa-haft heiteres Thema verarbeitet.
Einführung für Konzertbesucher eine Stunde vor Konzertbeginn in der MuK.
Musikalische Kinderbetreuung während des Sonntagskonzertes in Kooperation mit der
Musik- und Kunstschule Lübeck und mit der freundlichen Unterstützung der
Orchesterfreunde Lübeck e.V.
Dirigent Philippe Bach
Klavier Margarita Höhenrieder
Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck

Termine Sonntag, 28. November, 11.00 Uhr, Montag, 29. November, 20.00 Uhr

Veranstaltungsort Musik- und Kongreßhalle
Philippe Bach wurde in Saanen (Schweiz) geboren. Er studierte Horn an der Musikhochschule Bern und am Conservatoire de Genève sowie Dirigieren in Zürich bei Johannes Schlaefli und besuchte Kurse bei Sir Colin Davis, David Zinman und Peter Eötvös. Er ist Gewinner zahlreicher Preise und war u. a. 2005 »Fellowship Conductor« an der American Academy of Conducting beim Aspen Music Festival. Seit September 2006 war er »Assistant Conductor« am Teatro Real in Madrid, wo er im Juli 2007 sein Debüt gab. Er arbeitete u. a. mit Jesús López Cobos, Alberto Zedda und Placido Domingo. Daneben dirigierte er zahlreiche renommierte europäische Orchester wie das London Philharmonic Orchestra und die Camerata Zürich. Seit Dezember 2007 ist Philippe Bach 1. Kapellmeister und Stellvertreter des GMD am Theater Lübeck; ab 2011 wird er als Generalmusikdirektor am Meininger Theater wirken. Margarita Höhenrieder, geboren in München, begann mit fünf Jahren das Klavierspiel bei Anna Stadler und studierte später bei Ludwig Hoffmann sowie bei Leon Fleisher. Mit 13 nahm sie ihre erste Schallplatte auf, und schon früh erfuhr sie Beachtung als Preisträgerin internationaler Wettbewerbe wie dem Busoni-Wettbewerb. Ihr künstlerischer Weg führte sie fortan in die großen Musikzentren wie Berlin, München, Paris, Rom, Salzburg, Mexico City und New York. Margarita Höhenrieder spielt mit den renommiertesten Orchestern, wie z. B. dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Münchener Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Mahler Chamber Orchestra, dem New York Philharmonic und Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, James Levine, Fabio Luisi und Lorin Maazel.

Sonderkonzert Bedeckt mich mit Blumen

Zum 200. Geburtstag Robert Schumanns präsentieren Solisten des Chores die Vokalquartette des Komponisten
Montag, 22. November 2010, 20.00 Uhr, Scharbausaal in der Stadtbibliothek
Robert Schumann (1810-1856) Spanisches Liederspiel op. 74
Minnespiel op. 101
Spanische Liebeslieder op. 138
Bei Schenkung eines Flügels op. posth.
Die Vokalquartette von Robert Schumann nehmen eine besondere Stellung im Repertoire ein, sowohl für sich wie auch als Vorgänger der bekannteren Brahms-Quartette. Nach einem erfolgreichen Konzert der Chorsolisten des Theater Lübeck im Juni 2007 präsentiert das Ensemble nun im Jahr von Schumanns 200. Geburtstag alle drei Zyklen in einem Konzert.
Eine Veranstaltung des Theater Lübeck und der Gesellschaft der Theaterfreunde Lübeck
e.V. in Kooperation mit der Stadtbibliothek Lübeck
Sopran Daniela Henriette Olesch
Alt Ulrike Hiller
Tenor Mark McConnell
Bariton Lucas Kunze
Klavier Katharina Happel, Georgi Majorski
Termin Montag, 22. November, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Scharbausaal in der Stadtbibliothek

SONDERVERANSTALTUNG: Für deine Zukunft hege ich große

Hoffnungen – AIDS in Afrika

Benefiz-Lesung mit Musik mit Meike Grund, Maria Daniel und Steffen Kubach
Sonntag, 05. Dezember 2010, 20.00 Uhr, Junges Studio
In Afrika sind ca. 28 Millionen Menschen HIV-positiv, der Großteil von ihnen ohne Zugang zu lebensverlängernden Medikamenten. Aus Texten von Henning Mankell und Stephanie Nolen haben Meike Grund und Steffen Kubach zusammen mit der Songwriterin Maria Daniel eine Lesung zusammengestellt, die die Hintergründe dieser Tragödie beleuchten und so den Mut zum Handeln in uns wecken soll.
Der Erlös der Veranstaltung geht an die Lübecker AIDS-Hilfe e.V. und an ein HIV-positives Mädchen in Uganda.
Mit Maria Daniel, Meike Grund, Steffen Kubach

Termin Sonntag, 05. Dezember 2010, 20.00 Uhr

Veranstaltungsort Junges Studio

Das Feiertagsprogramm im Theater Lübeck

Weihnachten, Silvester, Neujahr: Haben Sie schon Ihren persönlichen Feiertagskalender erstellt? Das Theater Lübeck bietet für Jung und Alt, für Familien, für Musiktheater-, Schauspiel- und Konzertliebhaber ein vielfältiges Programm! Feiern Sie mit uns! Am 1. Weihnachtstag zeigt das Theater Lübeck drei Mal das diesjährige Weihnachtsmärchen »Alice im Wunderland« und abends in den Kammerspielen die spritzige Komödie »Die Affäre Rue de Lourcine«. Am 2. Weihnachtstag steht nachmittags im Großen Haus Humperdincks Familienoper »Hänsel und Gretel« auf dem Programm und abends in den Kammerspielen Shakespeares »Wie es euch gefällt«. Am 30. Dezember hebt sich im Großen Haus der Vorhang für die Premiere von Verdis »Falstaff«. In den Kammerspielen wird »Verbrennungen« von Wajdi Mouawad gezeigt. Silvester feiert das Theater Lübeck mit dem Musical »Anatevka« sowie mit »Novecento« und der Wiederaufnahme von »Rio Reiser – Der Kampf ums Paradies«. Roman Brogli-Sacher und das Philharmonische Orchester begrüßen am 1. Januar 2011 das neue Jahr mit dem Neujahrskonzert »Feuerwerk«. Karten sind an der Theaterkasse und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

 Ab sofort erhältlich: Das »Weihnachts-Abo«

Kultur zu verschenken! Wer seinen Verwandten, Bekannten – oder sich selbst! – eine Freude machen möchte, kann dies mit dem neuen »Weihnachts-Abo« des Theater Lübeck tun. Inhaber eines »Weihnachts-Abos« wählen aus 4 Produktionen 3 aus. Zur Wahl stehen vier Produktionen im Großen Haus des Jugendstiltheaters – zwei Mal Schauspiel, zwei Mal Musiktheater: »Falstaff« von Giuseppe Verdi, »Doktor Faustus« nach dem Roman von Thomas Mann, das Musical von Tom Waits, Robert Wilson und William S. Bourroughs »The Black Rider« sowie der Doppelabend »The Lighthouse / Vom Fischer un syner Fru« von den Komponisten Peter Maxwell Davies und Othmar Schoeck. Das »Weihnachts-Abo« kostet 56,- Euro (beste Plätze nach Verfügbarkeit) und ist ausschließlich an der Theaterkasse
erhältlich. LN-Card-Inhaber erhalten 10% Rabatt!

Falstaff

Commedia lirica in tre atti von Giuseppe Verdi
Verdis Alterswerk nach der Shakespeare-Figur Falstaff vereinigt witzige Komödiensituationen mit letzten Einsichten: Geprellte Ehemänner, besorgte Väter und falsche Bräute zusammen mit Verkleidungen, Wäschekörben und Wasser legen die Einsicht nahe, auf Erden sei nichts ernst zu nehmen. Musikalische Leitung R. Brogli-Sacher Inszenierung A. Pilavachi Bühne T. Ivschina Kostüme C. Stummeyer Chor J. Feigl

 Doktor Faustus

Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde. Nach dem Roman von Thomas Mann Was ist Genie? Was ist Wahnsinn? Welche Dämonen müssen bestochen werden, um genial zu sein? Anhand der frei erfundenen Figur Adrian Leverkühn erzählt Thomas Mann die Geschichte eines Provinzmenschen, der sich wie ein Süchtiger zur Musik hingezogen fühlt und sich seine Erleuchtung in einem Teufelspakt auf Kosten der eigenen Liebesfähigkeit erkauft.
Inszenierung P. Holzwarth Musik A. Gieseler Ausstattung W. Brenner
Puppen-Coaching S. König

The Black Rider

The casting of the magic bullets – ein Musical von Tom Waits, Robert Wilson und William S. Burroughs Carl Maria von Webers romantische Oper »Der Freischütz« bildet die Vorlage für diese spannende Geschichte, die Rocklegende Tom Waits zusammen mit dem Beat-Poeten William S. Burroughs und Regisseur Robert Wilson in eine neue, raue, finstere Sprache übersetzt hat.
Inszenierung M. Wallner Musikalische Leitung W. Daum Bühne H. Hauser Kostüme T.
Liebermann

 The Lighthouse / Vom Fischer un syner Fru

Chamber Opera in a Prologue and in One Act von Peter Maxwell Davies /
Dramatische Kantate von Othmar Schoeck
Das Meer verbindet die beiden Operneinakter dieses Doppelabend: Peter Maxwell Davies‘ spannender Krimi, in dem drei Offiziere die mysteriösen Vorfälle auf einem Leuchtturm aufzuklären versuchen, trifft auf das Grimmsche Märchen vom Fischer, seiner nimmersatten Frau und dem geheimnisvollen Butt, vertont von Othmar Schoeck.
Musikalische Leitung N.N. Inszenierung W. Lehner Ausstattung S. Heinrichs

Presseinformation vom 22. November bis 05. Dezember 2010

Mo. 22.11. 11.00 Junges Studio Die Entführung aus dem Serail für Kinder

Familienoper nach Wolfgang Amadeus Mozart
ausverkauft
20.00 Scharbausaal in
der Stadtbibliothek
SONDERKONZERT Bedeckt mich mit Blumen
200 Jahre Schumann

Do. 25.11. 18.00 Großes Haus Turandot

Dramma lirico in tre atti e cinque quadri von Giacomo Puccini
20.00 Junges Studio Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Soloabend nach dem Buch von Anne Frank
ausverkauft

Fr. 26.11 10.00 Großes Haus PREMIERE Alice im Wunderland

Nach dem Roman von Lewis Carroll. Ein phantastisches
Weihnachtsmärchen mit Live-Musik für Kinder ab 6 Jahren
18.00 Großes Haus Hänsel und Gretel
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck. Text von
Adelheid Wette
20.00 Kammerspiele Wie im Himmel
Tragikomödie nach dem weltbekannten Film von Kay Pollak
ausverkauft
20.00 Junges Studio Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Soloabend nach dem Buch von Anne Frank
ausverkauft

Sa. 27.11. 10.00 + 12.30 Uhr

Großes Haus
Alice im Wunderland
Nach dem Roman von Lewis Carroll. Ein phantastisches
Weihnachtsmärchen mit Live-Musik für Kinder ab 6 Jahren
ausverkauft
19.30 Großes Haus Anatevka
Musical von Jerry Bock
ausverkauft
20.00 Kammerspiele Die heilige Johanna der Schlachthöfe
Schauspiel von Bertolt Brecht
20.00 Junges Studio Ein Bericht für eine Akademie
Ein Monolog nach Franz Kafka
ausverkauft

So. 28.11. 10.00 MuK EINFÜHRUNG 3. Sinfoniekonzert Nordisch. Britisch.

10.00 MuK 3. Sinfoniekonzert Nordisch. Britisch.
Werke von Joseph Haydn, Edvard Grieg und Edward Elgar
11.00 + 14.00 Uhr
Großes Haus
Alice im Wunderland
Nach dem Roman von Lewis Carroll. Ein phantastisches
Weihnachtsmärchen mit Live-Musik für Kinder ab 6 Jahren
18.30 Kammerspiele WIEDERAUFNAHME Die Affäre Rue de Lourcine
Komödien-Farce von Eugène Labiche. Deutsch von Elfriede Jelinek

Mo 29.11. 9.00 + 11.30 Uhr

Großes Haus
Alice im Wunderland
Nach dem Roman von Lewis Carroll. Ein phantastisches
Weihnachtsmärchen mit Live-Musik für Kinder ab 6 Jahren
19.00 MuK EINFÜHRUNG 3. Sinfoniekonzert Nordisch. Britisch.
20.00 MuK 3. Sinfoniekonzert Nordisch. Britisch.
Werke von Joseph Haydn, Edvard Grieg und Edward Elgar

Di. 30.11. 9.00 + 11.30 Uhr

Großes Haus
Alice im Wunderland
Nach dem Roman von Lewis Carroll. Ein phantastisches
Weihnachtsmärchen mit Live-Musik für Kinder ab 6 Jahren

Mi. 01.12. 9.00 + 11.30 Uhr

Großes Haus
Alice im Wunderland
Nach dem Roman von Lewis Carroll. Ein phantastisches
Weihnachtsmärchen mit Live-Musik für Kinder ab 6 Jahren
19.30 Großes Haus WIEDERAUFNAHME Evita
Musical von Andrew Lloyd Webber

Do. 02.12. 9.30 + 11.30 Uhr

Großes Haus
Alice im Wunderland
Nach dem Roman von Lewis Carroll. Ein phantastisches
Weihnachtsmärchen mit Live-Musik für Kinder ab 6 Jahren
18.00 Großes Haus Hänsel und Gretel
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck. Text von
Adelheid Wette

Fr. 03.12. 11.00 Großes Haus Hänsel und Gretel

Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck. Text von
Adelheid Wette
19.30 Großes Haus Wagner-trifft-Mann Doktor Faustus
Uraufführung der Bühnenfassung von John von Düffel nach dem Roman von
Thomas Mann
20.00 Kammerspiele Engel für Dylan (Arbeitstitel)
Ein Liederabend und musikalischer Roadtrip mit der Stimme Amerikas.
Uraufführung von Thomas Richhardt
Einführung um 19.30 Uhr im Mittelrangfoyer

Sa. 04.12. 10.00 Uhr Großes Haus Alice im Wunderland

Nach dem Roman von Lewis Carroll. Ein phantastisches
Weihnachtsmärchen mit Live-Musik für Kinder ab 6 Jahren
19.30 Großes Haus Turandot
Dramma lirico in tre atti e cinque quadri von Giacomo Puccini
20.00 Kammerspiele Wie es euch gefällt
Komödie von William Shakespeare
20.00 Junges Studio Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Soloabend nach dem Buch von Anne Frank
ausverkauft

So. 05.12. 11.00 + 14.00 Uhr

Großes Haus
Alice im Wunderland
Nach dem Roman von Lewis Carroll. Ein phantastisches
Weihnachtsmärchen mit Live-Musik für Kinder ab 6 Jahren
18.30 Kammerspiele Wie es euch gefällt
Komödie von William Shakespeare
Einführung um 18.00 Uhr im Mittelrangfoyer
20.00 Junges Studio Für deine Zukunft hege ich große Hoffnungen – AIDS in Afrika
Benefiz-Lesung mit Musik mit Meike Grund, Maria Daniel und Steffen
Kubach

—| Pressemeldung Theater Lübeck |—

München, Bayerische Staatsoper, John Fiore dirigiert AIDA, am 15./19./23.11.2010

November 17, 2010 by  
Filed under Bayerische Staatsoper, Pressemeldung

Bayrische Staatsoper.jpg

Bayerische Staatsoper München

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Umbesetzung:   Dirigat „Aida“

John Fiore wird anstelle des erkrankten Paolo Carignani die Vorstellungen von Giuseppe Verdis Aida am 15., 19. und 23. November 2010 dirigieren.

John Fiore wurde in New York geboren und erhielt seine Ausbildung an der Eastman School of Music. Er begann als Repetitor und musikalischer Assistent an den Opernhäusern von San Francisco, Chicago und an der Metropolitan Opera New York. 1988 war er musikalischer Assistent von Daniel Barenboim bei Wagners Ring des Nibelungen in Bayreuth. Er debütierte 1989 in San Francisco mit Gounods Faust, seither ist er ständiger Gast an den großen amerikanischen und europäischen Opernhäusern, darunter die Metropolitan Opera, die Chicago Lyric Opera, die Dresdner Semperoper, das Teatro dell’Opera in Rom, das Teatro Carlo Felice in Genua sowie beim Festival in Savonlinna. Von 1999 bis 2009 war er Chefdirigent der Deutschen Oper am Rhein. Seit 2009 ist er Musikalischer Leiter der Den Norske Opera & Ballett in Oslo. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper in der Saison 2010/11: Aida.  John Fiore.

—| Pressemeldung Bayerische Staatsoper München |—

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