Würzburg, Mainfranken Theater, 2. SINFONIEKONZERT 02. und 03. Dezember 2010

November 26, 2010 by  
Filed under Mainfranken Theater Würzburg, Pressemeldung

  wuerzburg.jpg

Mainfrankentheater Würzburg

2. SINFONIEKONZERT

02. und 03. Dezember 2010 | 20.00 Uhr (EF 19.30 Uhr) | Hochschule für Musik, Gebäude Hofstallstraße

Violine: Elena Urioste
Dirigent: Anthony Bramall (GMD-Kandidat)
Philharmonisches Orchester Würzburg

Programm:

Jean Sibelius Konzert für Violine und Orchester in d-Moll, op, 47
Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 5 in d-Moll, op. 47
Wie schon so viele Violinkonzerte in der Musikgeschichte, erlitt auch das Werk des finnischen Komponisten Jean Sibelius, das heute zu den exponiertesten Konzerten des Repertoires für die Geige zählt, zu seiner Uraufführung zunächst eine desaströse Niederlage. Die Aufführung der überarbeiteten Fassung von 1905 aber brachte dann den verdienten Durchbruch. Sibelius schuf ein Werk, das einerseits den Atem eines virtuosen Konzerts verströmt, und andererseits die Tonsprache einer großen sinfonischen Dichtung konkretisiert, die zu außermusikalischen Assoziationen, wie etwa einem Spaziergang unter grauem Himmel, anregt.

Wie nahe das Leben an der Kunst sein kann, zeigt auch die 5. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch, die am 21. November 1937 zur Uraufführung gelangte. Als ein allzu „menschliches Werk“ bezeichnete es Ivan Martynow. Das Werk zeichnet in der Biografie Schostakowitschs auch dessen kompositorische Antwort auf die Anfeindungen, die dieser in den Prawda-Artikel „Chaos statt Musik“ über die Oper
„Lady Macbeth“ ertragen musste. Diese lyrische Sinfonie steht somit auch für den Menschen Schostakowitsch mit all seinem Erleben. Schon die Presse seinerzeit hatte verlauten lassen: Hier erblickt ein großes, philosophisches, tiefes und durchlittenes Werk von enormer Kraft das Licht der Welt.

Elena Urioste studierte am Curtis Institute of Music bei Joseph Silverstein, Pamela Frank und Ida Kavafian. Ihre weiterführende Ausbildung führte die Violinistin zu Joel Smirnoff an die Juilliard School nach New York. Darüber hinaus erhielt sie Unterricht bei David Cerone, Choong-Jin Chang, Soovin Kim und Rafael Druian.
Seitdem Elena Urioste im Alter von 13 Jahren mit dem Philadelphia Orchestra debütierte, konzertiert sie mit den führenden Orchestern Amerikas. So spielte sie mit dem Cleveland Orchestra, dem Boston Pops Orchestra, dem Buffalo Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra und dem Sarasota Orchestra sowie den Orchestern von Atlanta, Baltimore, Detroit, Pittsburgh, Richmond und San Antonio. Ihr Debüt in Europa gab sie unter anderem mit dem London Philharmonic Orchestra. Im vergangenen Jahr präsentierte sie sich als eine von drei Preisträgern des London Music Masters Awards in der Londoner Wigmore Hall. Darüber hinaus gewann Elena Urioste mehrfach die Sphinx Competition und ging auch bei der Sion-Valais International Violin Competition als Siegerin hervor.
Nachdem sie im Jahr 2004 erstmals in der Carnegie Hall konzertierte, ist sie seither regelmäßig dort als Solistin zu Gast.
Außerdem spielte sie auf mehreren Festivals, darunter das Sion-Valais International Music Festival in der Schweiz, das Ravinia Festival, das La Jolla Festival of the Arts, das Sarasota Music Festival ebenso wie das prestigeträchtigen Marlboro Music Festival. Die Geigerin arbeitete bereits mit renommierten Dirigenten wie Sir Mark Elder, Keith Lockhart, Robert Spano, Carlos Miguel Prieto und Alondra de la Parra. Elena Urioste spielt auf einer Alessandro Gagliano Violine aus dem Jahr 1706.
Anthony Bramall absolvierte ein Gesangsstudium an der Guildhall School of Music and Drama in London, das er mit Auszeichnung abschloss. Es folgte ein zweijähriges Aufbaustudium im Dirigieren bei Maestro Vilem Tausky. Parallel dazu übernahm er die musikalische Leitung des Southend Symphony Orchestra und des New Westminster Chorus.
1981 wurde Bramall Assistent des Generalmusikdirektors des Stadttheaters Pforzheim. Im Rahmen des III. Internationalen Hans-Swarowsky-Dirigentenwettbewerbs Wien wurde er 1984 mit dem Sonderpreis für die Interpretation von Musik des 20. Jahrhunderts ausgezeichnet. Engagements als Erster Kapellmeister führten ihn an das Landestheater Coburg und die Niedersächsische Staatsoper Hannover. Ein Markstein in seiner Karriere war der Beginn der Zusammenarbeit mit der Semperoper Dresden. 1995 wurde Anthony Bramall Generalmusikdirektor an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach.
Seine rege Gasttätigkeit – unter anderem in Augsburg, Berlin, Bonn, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Hannover, Karlsruhe und Wiesbaden sowie in Bratislava, Bukarest und Pozna? – sicherte seinen hervorragenden Ruf in Deutschland und im benachbarten Ausland. Im Dezember 2003 gab er sein Debüt in Japan mit fünf Konzerten des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Im November 2005 gab Bramall sein Debüt in Schweden mit Verdis „Falstaff“ an der Oper Göteborg. In April und Mai dirigierte er 7 Aufführungen der „Walküre“ in Cagliari, sein Debüt in Italien und, im Sommer darauf, eine Konzertreihe mit dem NHK Symphony Orchestra, Japan.
In der Zeit zwischen 2002 und 2008 war Anthony Bramall als Generalmusikdirektor des Badischen Staatstheaters Karlsruhe tätig. Im Oktober 2008 wurde er zum Professor berufen und leitet seitdem die Dirigierklasse für Musiktheater an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar.

Anthony Bramall stellt sich mit diesem Dirigat als Kandidat für die Position des Generalmusikdirektors des Philharmonischen Orchesters Würzburg vor.

http://www.anthony-bramall.de/

—| Pressemeldung Mainfrankentheater Würzburg |—

Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Ein Maskenball [Un ballo in maschera] und Kaffee im Salon 28. November und 26. Dezember 2010

November 26, 2010 by  
Filed under Anhaltisches Theater, Pressemeldung

dessau.jpg

Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Ein „Maskenball [Un ballo in maschera]“ und „Kaffee im Salon“

Anhaltisches Theater Dessau / KS Iordanka Derilova, Rita Kapfhammer © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / KS Iordanka Derilova, Rita Kapfhammer © Claudia Heysel

Nur noch zwei Mal in diesem Jahr, an den Sonntagen: 28. November und 26. Dezember, jeweils um 17.00 Uhr zeigt das Anhaltische Theater Dessau die Oper „Ein Maskenball [Un ballo in maschera]“ im Großen Haus. Roland Schwab inszeniert dieses Intrigenspiel, als eine große Maskerade, in der Sein und Schein bald nicht mehr zu unterscheiden sind. Erzählt wird in der Oper von Giuseppe Verdi ein Königsmord, ein Drama über Leben und Tod des schwedischen Königs Gustav III. In einem fantastischen Bühnenbild und mit dem Spiel der Anhaltischen Philharmonie unter der Leitung von Daniel Carlberg entspinnt sich ein packender Thriller auf der Bühne. Die Zuschauer erleben einen rauschenden Tanz des Todes. Verdis Musik ist Teil des Maskenspiels und nimmt in jeder Szene eine andere Farbe an.
Bereits ab 15:45 Uhr spielt das Salonorchester „Papillon“ im Theaterrestaurant und lässt die Zeit der Wiener Kaffeehäuser lebendig werden. Das Theaterrestaurant lädt zu Kaffee und Kuchen ein, der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei.
Mit: Angus Wood (König Gustav III. von Schweden), Ulf Paulsen (Graf René Anckarström), KS Iordanka Derilova (Amelia), Rita Kapfhammer (Ulrica Arvidson), Sharleen Joynt (Oscar, Page), Wiard Witholt (Christian, ein Seeman), Nico Wouterse (Graf Horn), Pavel Shmulevich (Graf Ribbing), Filippo Deledda (Arzt), Alexander Dubnov (Diener Amelias)

—| Pressemeldung Staatsoperette Dresden |—

Trier, Theater Trier, MACBETH 3.12. 2010, 20.00 Uhr und So. 5.12.2010

November 25, 2010 by  
Filed under Pressemeldung, Theater Trier

trier2.jpg

Theater Trier

MACBETH

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave und Andrea Maffei nach William
Shakespeare // In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Fr., 3.12. 2010, 20.00 Uhr und So. 5.12., 19.30 Uhr

 

Theater Trier / Macbeth (Laszló Lukács) mit seiner Lady Macbeth (Vera Wenkert) © Friedemann Vetter

Theater Trier / Macbeth (Laszló Lukács) mit seiner Lady Macbeth (Vera Wenkert) © Friedemann Vetter

Vom Erfolg geblendet, lässt sich Macbeth zur Eroberung der absoluten Macht hinreißen. Angestiftet durch seine Frau, begeht er einen Königsmord, der ihm zwar zur uneingeschränkten Herrschaft verhilft, doch die Angst vor der Entdeckung des Verbrechens lässt sich nicht abschütteln; sie nährt vielmehr seine Gewaltfantasien: Macbeth gibt weitere Morde in Auftrag und steigert sich – aufgehetzt von seiner dem Wahnsinn verfallenen Frau – in einen Blutrausch hinein. Dem steilen Aufstieg folgt ein tiefer Sturz: Am Ende wird Macbeth durch seine politischen Gegner ausgeschaltet.
Regisseur Gerhard Weber verweist in seiner Inszenierung von Shakespeares Drama der unbedingten Machteroberung (in der Version Verdis) auf heutige Formen der Usurpation von Macht, die sich vor allem in vielen Ländern der so genannten „Dritten Welt“ ungehindert und in steigendem Maße ausbreitet.
Die Opernproduktion MACBETH von Giuseppe Verdi entstand in einer Kooperation des Opéra Théâtre de Metz/Frankreich mit dem Theater Trier.
Zu sehen noch am Freitag, den 3. Dezember um 20.00 Uhr und zum letzten Mal am Sonntag, den 5. Dezember um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Trier.

Podiumsdiskussion IST OPER VON HEUTE ODER VON GESTERN?

So. 5.12., 18.00 Uhr (Foyer)

Anlässlich der aktuellen MACBETH-Inszenierung im Theater Trier findet am Sonntag, 5. Dezember, 18.00 Uhr in Kooperation mit dem Trierischen Volksfreund und der Volkshochschule Trier im Foyer des Theaters ein öffentliches Diskussionsforum zum Regietheater und zeitgenössischen Formen der Musiktheaterregie statt. Podiumsteilnehmer der Veranstaltung sind Marianne Binzen (Der Neue Merker), Katrin Hülsmann (Rechtsanwältin und Unternehmerin), Dieter Lintz (Trierischer Volksfreund), Gerhard Weber (Intendant Theater Trier) und Ralph Zedler (Musikwissenschaftler). Die Moderation übernimmt Rudolf Hahn (Leiter der Volkshochschule Trier).
Der Eintritt ist frei.

Pressemeldung Theater Trier

Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Die Frau ohne Schatten 26.11.2010

November 25, 2010 by  
Filed under Deutsche Oper am Rhein, Premieren, Pressemeldung

logo_dor2.jpg

Deutsche Oper am Rhein

Übernahme in neuer Besetzung:

„Die Frau ohne Schatten“ feiert Premiere im Theater Duisburg

Eine der erfolgreichsten Produktionen der Spielzeit 2008/09 – „Die Frau ohne Schatten“ in der Inszenierung von Guy Joosten – feiert am kommenden Freitag, 26. November, um 18.30 Uhr Premiere im Theater Duisburg. Endlich! – Denn zum ersten Mal seit Gründung der Deutschen Oper am Rhein im Jahr 1956 ist das musik­dramatische Meisterwerk von Richard Strauss auf der Duisburger Bühne zu erleben. Jetzt lassen die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Generalmusik­direktor Axel Kober und eine exzellente Sängerbesetzung aufhorchen: Nach seinen erfolgreichen Rollendebüts als Peter Grimes an der Deutschen Oper am Rhein und als Kaiser am Opernhaus Zürich ist Roberto Saccà nun als Kaiser in Duisburg zu hören. Ensemblemitglied Morenike Fadayomi, die gefeierte Salome der vergangenen Spielzeit, gibt ihr Debüt als Kaiserin. In die Reihe der Starsolisten mit Linda Watson und Tomasz Konieczny, die nach ihren hochgelobten Auftritten in Düsseldorf auch diesmal das Färberpaar verkörpern, tritt nun auch Susan Maclean. Sie hat bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen erfolgreich als Kundry debütiert und stellt sich in der Partie der Amme als neues Ensemble­mit­glied der Deutschen Oper am Rhein vor.

Seinen Schatten herzugeben bedeutet im Märchen stets Unheil. Solches beschwört die Färberin herauf, als sie bereit ist, ihren Schatten gegen ein genussvolleres Leben einzutauschen. Der Schatten ist das Symbol ihrer Frucht­bar­keit, die sie preisgeben würde, damit eine andere Frau, die Kaiserin, von ihrer Kinderlosigkeit geheilt wird. Ein fataler Handel bahnt sich an. Vollzogen wird er letztlich nicht, denn in der Begegnung mit der menschli­chen Welt erkennt die Kaiserin, die selbst dem Geisterreich angehört, dass sie ihr Glück nicht auf dem Unglück anderer gründen darf. Sie ist bereit ihre Liebe und sogar das Leben ihres Gatten zu opfern und besteht gerade dadurch die ihr auferlegte Prüfung.

Zwischen Geisterreich und Menschendasein, im Schwebend-Symbolhaften dieser Oper hat der Regis­seur Guy Joosten besonders die konkreten Figuren mit ihren deutlich ausge­prägten Wünschen und Bedürfnis­sen im Blick. So unterschiedlich ihre Ziele auch sein mögen – sie alle konfrontieren uns mit der Frage, wodurch man wahres Menschsein erlangt, und ob sich die Utopie des Glücks in einer gewalt­tätigen Welt realisieren lässt. Die von Hugo von Hofmannsthal virtuos durchgespielten Themen der menschlichen Verwandlung und Ent­schei­dung greift Richard Strauss musikalisch auf: Neben den vielen tonmalerischen Motiven führt das Orchester einen Dialog in der erhobenen Sprache des Kaiserpaares und der erdverbundenen Sprache der Färber. Am Ende verschmelzen beide in einer neuen musikalischen Welt.

„Regisseur Guy Joosten inszeniert die verschlüsselte und mit Verweisen und Symbolen überladene Oper bewusst sparsam. Er konzentriert sich auf starke, ruhige Bilder und verdichtet die Opernregie zum intimen Kammerspiel aus dem Geist der Musik.“ (Constanze Schmidt, NRZ, 13.10.2008)

Aufführungen im Theater Duisburg: Fr 26.11. – 18.30 Uhr (Premiere) /

Sa 4.12. / So 12.12. / Sa 18.12. / So 26.12. – jeweils um 18.30 Uhr

Karten und weitere Informationen: Opernshops Duisburg (Telefon 0203.9 40 77 77) und Düsseldorf (Telefon 0211.89 25 211), www.operamrhein.de

Die Frau ohne Schatten
Oper in drei Akten von Richard Strauss – Dichtung von Hugo von Hofmannsthal

Besetzung :

Musikalische Leitung: Axel Kober Licht: Manfred Voss
Inszenierung: Guy Joosten Dramaturgie: Luc Joosten
Bühne und Kostüme: Johannes Leiacker Chorleitung: Gerhard Michalski
Kaiser: Roberto Saccà Hüter der Schwelle: Jaclyn Bermudez
Kaiserin: Morenike Fadayomi Jüngling: Michael Pflumm
Amme: Susan Maclean Erscheinung des Jünglings: Gregor Hildebrand
Barak: Tomasz Konieczny Falke: Iryna Vakula
Färberin: Linda Watson Stimme von oben: Geneviève King
Der Einäugige/Wächter: Bruno Balmelli Geister-/Kinderstimmen: Jaclyn Bermudez, Melanie Lang
Der Einarmige/Wächer: Timo Riihonen Geisterstimme: Franziska Walter
Der Bucklige: Simeon Esper Geister-/Kinderstimmen/Dienerinnen: Camelia Tarlea,
Geisterbote/Wächter: James Bobby Geneviève King, Sandra Michaela Diehl
Orchester: Duisburger Philharmoniker
Chor der Deutschen Oper am Rhein

Achtung Premierenbesucher:

Am 26. November ist ab 18.00 Uhr auf der A59 eine Vollsperrung in beide Fahrrichtungen geplant!! Dadurch ist schon nachmittags mit erheblichen Staus in Richtung Duisburg zu rechnen!

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Duisburg |—

« Vorherige SeiteNächste Seite »