Flensburg, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, Premiere Vanessa von Samuel Barber, 04.05.2019

Schleswig-Holsteinisches Landestheater

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

PREMIERE VANESSA

04.05.2019 | 19.30 Uhr | Flensburg, Stadttheater
Oper von Samuel Barber
in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Hoch im Norden wartet Vanessa, ganz in ihrer Einsamkeit versunken, schon seit vielen Jahren sehnsüchtig auf die Rückkehr ihrer großen Liebe Anatol. Seit Jahren haben sie, ihre Nichte Erika sowie deren Großmutter, die Baronin, sich von der Welt abgeschottet. Doch nun scheint Vanessas Wunsch endlich in Erfüllung zu gehen. An Stelle des Geliebten erscheint allerdings dessen gleichnamiger Sohn, was nicht nur bei Vanessa seelische Turbulenzen auslöst. Sie selbst realisiert zu spät, dass es sich um das jüngere Ebenbild des verstorbenen Anatol handelt, und verfällt ihm bedingungslos – nicht ahnend, dass er bereits ihre Nichte verführt und ihr einen Heiratsantrag gemacht hat. Als Vanessa und Anatol junior ihre Verlobung verkünden und sich gen Paris aufmachen, um ein neues Leben zu beginnen, ist es an Erika, sich in Trauer zurückzuziehen und zu warten …

Barbers Familientragödie, ein komplexes Beziehungsdrama, wurde 1958 in der New Yorker Metropolitan Opera uraufgeführt. Noch im selben Jahr erhielt der Komponist für VANESSA den Pulitzer-Preis. Das Libretto hatte sein Freund Gian Carlo Menotti auf Grundlage der SEVEN GOTHIC TALES von Tania Blixen verfasst. Barbers erste Oper wartet mit einer farbenreichen, hochemotionalen Tonsprache auf, die zuweilen an Filmmusik erinnert und der man den Einfluss durch französische Impressionisten und russische Spätromantiker ebenso anhört wie temperamentvolle Folkloreankläng.

—| Pressemeldung Schleswig-Holsteinisches Landestheater |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, WA VANESSA von Samuel Barber, 15.09.2017

September 6, 2017 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt / VANESSA - v.l.n.r. Vanessa und Erika© Barbara Aumülle

Oper Frankfurt / VANESSA – v.l.n.r. Vanessa und Erika© Barbara Aumülle

VANESSA  von Samuel Barber (1910 – 1981)

Text von Gian Carlo Menotti, In englischer Sprache, deutsche Übertiteln

Oper Frankfurt / VANESSA - Vanessa und Anatol © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / VANESSA – Vanessa und Anatol © Barbara Aumüller

„Der starke Beifall nach zweieinhalb Stunden spiegelte Ergriffenheit und Begeisterung wider; das Publikum war angetan von Musiktheater im Wortsinn, denn dank Figurenzeichnung, einprägsamer Bühne sowie hochpräsenter Umsetzung der Partitur wird diese Vanessa im Gedächtnis bleiben. Als Beispiel gelungenen Zusammenwirkens von Optik, Schauspiel und Klang“, so urteilte die Kritikerin der Gießener Allgemeinen Zeitung nach der Frankfurter Erstaufführung der Oper von Samuel Barber (1901-1981) am 2. September 2012. Regie bei dieser Übernahme einer Produktion der Malmö Opera führte Katharina Thoma. Ehemals als Regieassistentin in Frankfurt tätig, kehrte sie 2016/17 nach Inszenierungen am Theater Dortmund, beim Glyndebourne Festival und am Royal Opera House Covent Garden in London für Flotows Martha zurück an den Main.

Zum Inhalt: Vanessa lebt zusammen mit ihrer Nichte Erika und ihrer Mutter, der alten Baronin, in großer Abgeschiedenheit. Seit Jahren wartet sie vergeblich auf die Rückkehr ihres einstigen Geliebten Anatol. Ihr zunehmendes Alter will sie nicht wahrhaben, daher hat sie alle Spiegel und Bilder im Haus verhüllt. Als Anatol endlich seinen Besuch ankündigt, muss Vanessa erkennen, dass es sich um den Sohn ihrer großen Liebe handelt. Anfangs richtet der junge Mann sein Interesse auf die etwa gleichaltrige Erika, die jedoch nach einer gemeinsamen Liebesnacht erkennen muss, dass Anatol schon bald ihrer Tante den Hof macht. Als bei einem Ball die Verlobung Vanessas mit Anatol bekannt gegeben wird, begeht die schwangere Erika einen Selbstmordversuch und verliert ihr Baby. Nachdem die ahnungslose Vanessa zusammen mit Anatol in ihr neues Leben aufgebrochen ist, bleibt Erika mit ihrer Großmutter zurück. Wie seinerzeit Vanessa verhängt sie die Spiegel im Haus und beschließt, auf die wahre Liebe zu warten.

Im Rahmen der ersten und letzten Wiederaufnahme dieser Produktion aus der Saison 2012/13 stehen einige neue Namen auf der Besetzungsliste: Die musikalische Leitung liegt nun erstmals bei Rasmus Baumann, der seit 2014/15 den Posten des Generalmusikdirektors der Neuen Philharmonie Westfalen am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen bekleidet. 2015/16 dirigierte er eine Aufführungsserie von Humperdincks Hänsel und Gretel im Haus am Willy-Brandt-Platz. Bis 2015/16 war die kanadische Sopranistin Jessica Strong, Vanessa, Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt. Hier sang sie u.a. 2014/15 Amelia Grimaldi in Verdis Simon Boccanegra, danach debütierte sie als Rosa in Fioravantis Le cantatrici villane im Bockenheimer Depot. Zu ihren weiteren Frankfurter Aufgaben gehörten zudem Lina in Verdis Stiffelio und Donna Anna in Mozarts Don Giovanni. Der britische Tenor Toby Spence (Anatol) gibt nach Auftritten an den Staatsopern von Wien (Mozarts Titus) und München (Henry Morosus in Strauss´ Die schweigsame Frau) sowie an der New Yorker Metropolitan Opera (Eisenstein in Strauß´ Die Fledermaus) sein Hausdebüt in Frankfurt. Aus Ensemble und Opernstudio der Oper Frankfurt sind Ks. Barbara Zechmeister (Alte Baronin) und Mikolaj Trabka (Nicholas) erstmals in dieser Produktion besetzt. Premierenbewährt sind – nach ihrem Ausscheiden aus dem Ensemble 2016/17 nunmehr als Gast – Jenny Carlstedt als Erika, der „heimlichen Hauptrolle“ des Stücks, sowie Ensemblemitglied Dietrich Volle als Alter Doktor. PMOFFM

Musikalische Leitung: Rasmus Baumann, Inszenierung: Katharina Thoma, Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov, Bühnenbild und Kostüme: Julia Müer, Licht: Olaf Winter, Chor: Tilman Michael,

Vanessa: Jessica Strong, Erika: Jenny Carlstedt, Alte Baronin: Barbara Zechmeister, Anatol: Toby Spence, Der alte Doktor: Dietrich Volle, Nicholas, Haushofmeister: Mikolaj Trabka, Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Übernahme einer Produktion der Malmö Opera (Premiere 14. März 2009)

Wiederaufnahme Vanessa: Freitag, 15. September 2017, 19.30 Uhr, Weitere Vorstellungen: 22., 24. September, 1. (18.00 Uhr), 5. Oktober 2017

 

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Hagen, Theater Hagen, Premiere Vanessa, IOCO Kritik, 07.03.2015

März 12, 2015 by  
Filed under Kritiken, Theater Hagen

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Theater Hagen

Premiere Samuel Barber “Vanessa“

Theater Hagen / Richard Furman (Anatol), Katrina Sheppeard (Vanessa), Chor © Klaus Lefebvre

Theater Hagen / Richard Furman (Anatol), Katrina Sheppeard (Vanessa), Chor © Klaus Lefebvre

Die Pflege des amerikanischen Musiktheaters hat in Hagen schon Tradition. Wie zum Beispiel Bolcoms “The View from the Bridge“ 2003, oder wie zuletzt Carlisle Floyds “Susannah“ 2012.

Nun brachte das Theater Hagen mit Samuel Barbers Oper “Vanessa“ ein Werk heraus, das nicht all zu oft auf den Spielplänen zu finden ist. Zuletzt war es 2012  an der Frankfurter Oper zu erleben.

Barbers Oper, zu der sein Lebenspartner Gian – Carlo Menotti (selber ein erfolgreicher und interessanter Komponist) das Buch schrieb, wurde 1958 an der New Yorker Metropolitan Opera mit prominenter Besetzung uraufgeführt. Der leider zu früh verstorbene Thomas Schippers stand am Pult. Seine europäische Erstaufführung erlebte das Werk im gleichen Jahr bei den Salzburger Festspielen.

Kurz zusammengefasst sei die Handlung: Die alte Baronin lebt mit ihrer Tochter Vanessa und ihrer Enkelin Erika (Vanessas Nichte) zurückgezogen auf dem Lande. Vanessa wartet seit zwanzig Jahren auf ihren Geliebten Anatol, der sie verließ. Für ihn hält sie sich in Form und ignoriert ihr Alter.

Theater Hagen / Katrina Sheppeard (Vanessa), Richard Furman (Anatol), Chor © Klaus Lefebvre

Theater Hagen / Katrina Sheppeard (Vanessa), Richard Furman (Anatol), Chor © Klaus Lefebvre

Irgendwann meldet Anatol seinen Besuch an. Alles ist in Aufregung. Doch es ist nicht der Anatol, den Vanessa erwartet hat, sondern dessen Sohn. Vanessa ist verschreckt und zieht sich zurück. Erika schafft es nicht, diesen Anatol zurück in den wütenden Schneesturm zu schicken. In der gleichen Nacht verführt Anatol Erika. Er macht ihr einen Heiratsantrag. Sie misstraut seinen Gefühlen. Als ihr bewusst wird, dass Vanessa in diesen jungen Anatol verliebt ist, verzichtet sie ganz auf ihn und lehnt auch seinen zweiten Antrag ab. Vanessa heiratet Anatol und zieht mit ihm nach Paris. Die Baronin und Erika bleiben im Haus zurück. Nun wartet Erika.

Theater Hagen / Richard Furman (Anatol), Katrina Sheppeard (Vanessa) 1752: Ilkka Vihavainen (Doktor), Richard Furman (Anatol), Katrina Sheppeard (Vanessa) © Klaus Lefebvre

Theater Hagen / Richard Furman (Anatol), Katrina Sheppeard (Vanessa) 1752: Ilkka Vihavainen (Doktor), Richard Furman (Anatol), Katrina Sheppeard (Vanessa) © Klaus Lefebvre

Es ist eine spannende Geschichte, ein intimes Kammerspiel, das auch so inszeniert sein soll. Dem Regisseur Roman Hovenbitzer gelingt das recht gut. Er weiß, die Geschichte gut und bildstark zu erzählen und aufzuschlüsseln. Das Bühnenbild von Jan Bammes war sehr raffiniert in den Aufbauten und verströmte Kälte. Um einen Filmtitel abzuwandeln, er zeigte “Gespür für Schnee“, der Schneesturm an den Fenstern war immer sichtbar. Geradezu luxuriös waren die prächtigen Kostüme. Nicht unerwähnt bleiben sollen die exzellenten Video-Installationen von Volker Köster.

Musikalisch ist fast ausschließlich nur Gutes zu berichten. Am Pult wusste Hagens GMD Florian Ludwig der üppigen, untermalenden, spätromantischen Musik, die das Genre Filmmusik aufs beste zeigt, viel abzugewinnen. Das bestens disponierte Philharmonische Orchester schwelgte geradezu von allen Pulten. Mustergültig sang der Chor des Theaters Hagen, einstudiert von Wolfgang Müller-Salow.

Theater Hagen / Kristine Larissa Funkhauser (Erika), Gudrun Pelker (Baronin) © Klaus Lefebvre

Theater Hagen / Kristine Larissa Funkhauser (Erika), Gudrun Pelker (Baronin) © Klaus Lefebvre

Hervorragend waren die Gesangssolisten, vokal und darstellerisch absolut glaubhaft in der Typisierung. An erster Stelle muss hier Kristine Larissa Funkhauser als Erika genannt werden. Ihr samtener Mezzosopran, der schon als Carmen begeisterte, hatte die richtige Konsistenz für diese tragische Partie. Sie konnte deren Seelenregungen mit vielen Farben deutlich machen.

Für die erkrankte Marilyn Bennett (Baronin) hatte man in Gudrun Pelker vom Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen hochkarätigen Ersatz gefunden. Ihre fulminante Amme dort ist noch frisch in Erinnerung. Hier als alte, blinde Baronin konnte sie mit ihrer dramatischen Intensität auch dieser kleinen, aber wichtigen Rolle Profil geben.

Der finnische Bass Ilka Vihavainen in der Rolle des Doktors, bestach durch stimmliche Wärme und Ausdruck ebenso wie durch eminente Artikulation. Anatol wurde durch Richard Furman ideal verkörpert. Sein schlanker Tenor hatte Biss und Durchschlagskraft. Zudem zeigte er sich als wendiger Darsteller und machte eine gute Figur. Würdevoll in der fast stummen Rolle des Haushofmeisters erlebte man Hagens Urgestein, KS. Horst Fiehl.

Theater Hagen / Katrina Sheppeard (Vanessa) © Klaus Lefebvre

Theater Hagen / Katrina Sheppeard (Vanessa) © Klaus Lefebvre

Eine ideale Vertreterin der Titelpartie Vanessa vom Habitus her, wie auch figürlich, war die australische Sängerin Katrina Sheppeard, die mit dieser Partie hier in Hagen ihr Deutschland-Debüt gab. Sie spielte sehr überzeugend ihre diffizile Rolle. Vokal erfreute die gut klingende Mittellage ihres modulationsreichen Soprans. Leider wurde im oberen Register die Stimme grell und vielfach schrill. Schade!

Die Premiere wurde vom Hagener Publikum begeistert gefeiert.

IOCO / UGK / 07.3.2015

 

—| IOCO Kritik Theater Hagen |—

 

Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme: FALSTAFF, 19.09.2014

August 8, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Wiederaufnahme: FALSTAFF von Giuseppe Verdi

Freitag, 19. September;  27.9.; 3.10.; 5.10.; 10.10.; 18.10.; 24. Oktober 2014, 19.30 Uhr im Opernhaus

Musikalische Leitung: Jonathan Darlington; Regie: Keith Warner,  Mitwirkende: Jonathan Lemalu (Sir John Falstaff), Daniel Schmutzhard / Artur Rucinski (Ford), Martin Mitterrutzner / Simon Bode (Fenton), Sofia Fomina (Nannetta), Sara Jakubiak (Mrs. Alice Ford), Jenny Carlstedt / Maria Pantiukhova (Mrs. Meg Page), Meredith Arwady (Mrs. Quickly), Hans-Jürgen Lazar (Dr. Cajus), Beau Gibson (Bardolfo), Alfred Reiter / Andreas Bauer (Pistola)

Oper Frankfurt / Falstaff - Sir John Falstaff © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Falstaff – Sir John Falstaff © Monika Rittershaus

Die aktuelle Inszenierung von Falstaff, dem letzten Werk von Giuseppe Verdi (1813-1901), stammt aus der Spielzeit 2013/14 und wird nun zum ersten Mal wiederaufgenommen. Inszeniert hatte Verdis altersweise Komödie der in Frankfurt wohlbekannte britische Regisseur Keith Warner als Referenz auf den weltberühmten Schriftsteller, der sich die literarische Vorlage des Spätwerks ausgedacht hat: William Shakespeare. Beeindruckend der Aufmarsch einer Fülle seiner Dramenfiguren im letzten Akt der Oper, der im mitternächtlichen Park von Windsor spielt. Hier begegnet der heruntergekommene Edelmann Sir John Falstaff denjenigen, die er an der Nase herumführen wollte, verkleidet als einige der wichtigsten Vertreter der literarischen Welt Englands. Alle haben sich versammelt, um dem dicken Ritter eins auszuwischen, von Cleopatra über die blutigen Könige bis hin zum Hofnarren Puck. Gefallen hat das sowohl dem Publikum als auch der Presse: „Warners Regie fußt ganz auf dem, was die Musik an ironischen Momenten vorgibt, ist bis ins kleinste Detail durchdacht und natürlich very british. Sie führt die Personen immer wieder zu ausdrucksstarken Bildern zusammen, ohne dass die turbulente Handlung in derben Klamauk abrutscht – eine Gratwanderung, die Keith Warner brillant gelingt.“
Windsor Anfang des 15. Jahrhunderts: Der beleibte Ritter Sir John Falstaff ist von seiner Wirkung auf die Damenwelt überzeugt. Da er zudem gerade wieder einmal in Geldnöten ist, schreibt er identische Briefe an zwei gutsituierte Damen in der Hoffnung, sich mittels eines amourösen Abenteuers zu sanieren. Doch sein doppeltes Spiel wird durchschaut, so dass Alice und Meg mit Hilfe der resoluten Nachbarin Mrs. Quickly den Spieß umdrehen und schadenfroh Rache nehmen. Nachdem Falstaff, vor seinen Verfolgern in einem Korb verborgen, zusammen mit der schmutzigen Wäsche in der Themse landet, wird er zum Schluss sogar noch von jenen verprügelt, die er hinters Licht führen wollte. Aber Sir John nimmt es gelassen: „Jeder hält jeden zum Narren, und am Ende sind alle Gefoppte.“

Die musikalische Leitung liegt bei dem – passenderweise – britischen Dirigenten Jonathan Darlington, der an der Oper Frankfurt 2012/13 mit Barbers Vanessa debütierte und derzeit als Musikdirektor an der Vancouver Opera wirkt. Für die Titelpartie kehrt der in Neuseeland aufgewachsene Bariton Jonathan Lemalu, Sohn aus Samoa stammender Eltern, nach Frankfurt zurück, wo er 2013/14 als Fernando Villabella in Rossinis Diebischer Elster sein Hausdebüt vorlegte. Der Sänger ist als Interpret der Werke Mozarts und Händels international erfolgreich, erarbeitet sich mittlerweile aber auch Werke abseits dieser Pfade. Neu in der Produktion besetzt sind aber auch einige Ensemblemitglieder: Daniel Schmutzhard (Ford) feierte in Frankfurt unlängst große Erfolge als Mozarts Don Giovanni, während Beau Gibson (Bardolfo) als König Pollux in den beiden konzertanten Aufführungen von Strauss‘ Die Liebe der Danae auf sich aufmerksam machte. Ein Neuzugang im Ensemble ist die amerikanische Sopranistin Sara Jakubiak (Mrs. Alice Ford), die in Frankfurt u.a. auch als Strauss‘ Ariadne auftreten wird. Zu ihren jüngsten Engagements gehören Elsa in Wagners Lohengrin am Opernhaus Graz sowie Polina in Prokofjews Der Spieler an De Nederlandse Opera Amsterdam. Neben ihr sind – auch in den Alternativbesetzungen – Gäste und Mitglieder des Ensembles sowie des Studios der Oper Frankfurt vertreten, von denen einige noch nicht in der Premierenserie besetzt waren.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

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