Garmisch Partenkirchen, Richard Strauss Festival, Open Air im Kloster Ettal am 28. und 29. Juni 2019

Richard Strauss Festival

behncke communications

Richard-Strauss-Festival 2019
EIN SOMMERNACHTSTRAUM

Open Air Konzerte – Kloster Ettal – 28. und 29. Juni 2019

Kloster Ettal © growpublic

Kloster Ettal © growpublic

Das Eröffnungswochenende des Richard-Strauss-Festivals 2019 erreichte bereits knapp 1.400 Gäste.

Richard Strauss Festival / Eröffnungskonzert mit Camerata Salzburg und François Leleux, Oboe © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Eröffnungskonzert mit Camerata Salzburg und François Leleux, Oboe © NICK BRIXLE

Vom Staatsempfang mit Eröffnungskonzert und dem Konzert der „Rising Stars I“ am Freitag, über die Lesung „Traumnovelle“ und der „Nacht der Poesie“ mit vier Konzerten am Samstag, bis zur „Musikwanderung durch die Partnachklamm“ und dem Höhepunkt „Dinner und Konzert auf der Zugspitze“ am Sonntag waren die neun Veranstaltungen an diesen drei Tagen ein erfolgreicher Auftakt für das Festival, das noch bis Samstag, den 29. Juni läuft und mit zwei großen Klassik Open Air Konzerten in Kloster Ettal (28. und 29.06.) endet. Für die kommenden Veranstaltungen gibt es noch Tickets.

Die Sendung „Abendschau“ des BR berichtet heute aktuell ab 17:30 Uhr über den Festivalstart.

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Zum zweiten Mal wird die imposante barocke Abtei Ettal zur spektakulären Kulisse für die Auftritte der hochkarätigen Gäste des Richard-Strauss-Festivals unter dem Motto Ein Sommernachtstraum.

Asmik Grigorian, die umjubelte Salome der Salzburger Festspiele, gibt mit Orchesterliedern von Richard Strauss ihr Debüt beim Richard-Strauss-Festival. Auch Jean-Guihen Queyras, der international gefragte Cellist, tritt erstmals in diesem Rahmen auf.

Im Jahr 2019 feiert das Richard-Strauss-Festival das 30 jährige Jubiläum seiner Gründung. Die Open Air Konzerte in Kloster Ettal waren 2018 ein Publikumsmagnet und finden in diesem Jahr ihre Fortsetzung unter dem Motto Ein Sommernachtstraum. Das titelgebende Werk von Felix Mendelssohn Bartholdy wird dabei ebenso erklingen wie Meisterwerke von Richard Strauss und Antonín Dvorák.

Salzburgs Shooting Star Asmik Grigorian beim 1. Klassik Open Air am 28. Juni 2019 Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian, die mit der Partie der Salome bei den Salzburger Festspielen 2018 zum Weltstar avancierte, gibt mit Orchesterliedern von Richard Strauss ihr Festivaldebüt. Dirigent des Abends, an dem auch Richard Strauss‘ Symphonische Dichtung „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ und Antonín Dvoráks 8. Symphonie erklingen, ist Alexander Liebreich, der 2018 mit einer Grammy-Nominierung geehrt und mit dem ICMA Award sowie dem OPUS Klassik ausgezeichnet wurde.

Cornelius Meister und Jean-Guihen Queyras beim 2. Klassik Open Air am 29. Juni 2019 Auch Jean-Guihen Queyras, der virtuose, international gefeierte französische Cellist, tritt erstmals beim Festival auf und übernimmt den Cellopart in Richard Strauss‘ Tondichtung „Don Quixote“. Dieses Meisterstück ist beim zweiten Konzert gemeinsam mit Felix Mendelssohn Bartholdys „Ein Sommernachtstraum“ zu erleben. Am Dirigentenpult steht Cornelius Meister, der mehrfach ausgezeichnete Generalmusikdirektor der Staatsoper und des Staatsorchesters Stuttgart. 2018 wurde er mit dem OPUS Klassik als „Dirigent des Jahres“ geehrt. Auch die Damen des Tschechischen Philharmonischen Chores Brno sind bei diesem Konzert zu erleben.

Wie in jedem Jahr bildet auch 2019 der Meisterkurs für Gesang einen wichtigen Bestandteil des Festivalprogramms. Meisterkurs Gesang mit einer herausragenden Strauss-Interpretin Dame Felicity Lott gilt als eine der größten Strauss-Interpretinnen und hat vor allem mit den Partien der Marschallin und der Arabella, die sie an allen großen Häusern von der New Yorker MET bis zur Wiener Staatsoper gesungen hat, international Maßstäbe gesetzt. Auch als Liedinterpretin war Felicity Lott stilbildend. Wir freuen uns daher sehr, dass wir diese große Künstlerpersönlichkeit für den Meisterkurs Gesang 2019 gewinnen konnten.

Der Meisterkurs findet vom 24. bis zum 28. Juni 2019 im Kongresshaus Garmisch Partenkirchen statt. Kursgegenstand sind Lieder und Opernausschnitte mit Schwerpunkt Richard Strauss, angesprochen sind Sängerinnen und Sänger im Alter von maximal 32 Jahren. Die Veranstaltung ist öffentlich und mündet in ein Abschlusskonzert am 28. Juni 2019 um 11 Uhr.

Ein klares Bekenntnis der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen Bestärkt durch die Akzeptanz des Publikums und der Presse setzt Alexander Liebreich seinen Weg beim Richard-Strauss-Festival mit der vollen Unterstützung der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen für die künstlerische Neuausrichtung fort. Durch einen mehrheitlichen Gemeinderatsbeschluss sicherte die Marktgemeinde auch für die Festivals 2019 und 2020 jeweils einen Budgetanteil von 330.000 € zu. Auf dieser soliden Basis geht die Planungsphase für das Jahr 2019 ins Finale.


Richard Strauss Festival –  Garmisch Patenkirchen 2018
youtube Trailer Richard Strauss Festival
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RICHARD-STRAUSS-FESTIVAL OPEN AIR WIRD DRAUßEN STATTFINDEN:

ES GIBT NOCH TICKETS IN ALLEN KATEGORIEN
Do., 27. Juni, 17:30 Uhr WANK TERRASSE SONNENALM // Konzert und Dinner auf dem Wank mit Alexei Gerassimez, Schlagwerk und Hiyoli Togawa Viola

Fr., 28. Juni, 20:00 Uhr KLASSIK OPEN AIR 1 // Rundfunk Sinfonieorchester Prag mit Dirigent Alexander Liebreich und Sopran Asmik Gregorian

Sa., 29. Juni, 20:00 Uhr KLASSIK OPEN AIR 2 // Rundfunk Sinfonieorchester Prag mit Dirigent Cornelius Meister und Violoncello Jean-Guihen Queyras


Richard-Strauss-Festival 2019 vom 21. – 29. Juni unter dem Motto POESIE

Das 30jährige Gründungsjubiläum des Richard-Strauss-Festivals feiert der Künstlerische Leiter Alexander Liebreich gemeinsam mit international  renommierten Künstlerinnen und Künstlern mit einem spannenden, vielfältigen,  poetisch-dramatischen Programm unter dem Motto POESIE.

Während des neun Tage dauernden Festivals zeigen sich die vielen Fassetten des Mottos POESIE in den 26 Einzelveranstaltungen, vom Orchesterkonzert über den Liederabend bis zum Solorecital.  „Die Kraft des spielerischen Klanges, die Vielfalt der Bedeutungen, die Realität des Paradoxen – sie  sind die Grundlagen der Poesie und die des freien Denkens. Zugleich charakterisieren sie den  natürlichen und offenen Umgang mit Kunst, sei es in Form von Text, von visueller Kunst oder von  Musik.“ Mit seinem ganzheitlichen Zugang zu Thema „Poesie“ und seinem inspirierenden  Programmkonzept spricht Alexander Liebreich das internationale Festivalpublikum ebenso an wie die  Musikfreunde der Region.

Das Erfolgsprinzip „Top Music at Top Locations“ findet auch 2019 seine Fortsetzung: das Erlebnis  großartiger Musik in der unmittelbaren Umgebung der spektakulären Berglandschaft, die schon  Richard Strauss zu seinen zeitlosen Tonschöpfungen inspiriert hat. Die Poesie der Natur verbindet  sich mit dem Zauber des Klanges und der Sprache zu einem einzigartigen Festivalerlebnis.

Richard Strauss Festival / Dame Felicity Lott und RISING STAR, Ewa Tracz © Dr. Dominik Sedivý

Richard Strauss Festival / Dame Felicity Lott und RISING STAR, Ewa Tracz © Dr. Dominik Sedivý

Das Lied als zentrales Thema im Schaffen von Richard Strauss: vom Rising Star bis zur
Legende. Eine Phalanx von Spitzensängerinnen wird sich beim Festival 2019 dem Thema Liedgesang widmen.  Beginnend bei der Generation der „Rising Stars“ mit der Gewinnerin des internationalen  Szymanowski-Wettbewerbs, Ewa Tracz, über den gefeierten Shooting Star aus Südafrika, Golda  Schultz, bis zu einer der derzeit international gefragtesten Sopranistinnen, Asmik Grigorian.

Eine wahre Legende unter den großen Strauss-Interpretinnen wird den Meisterkurs Gesang (24. – 27.  Juni, Abschlusskonzert 28. Juni), einen Fixbestandteil jedes Festivalprogramms, leiten: Dame Felicity  Lott, die mit der Marschallin im „Rosenkavalier“ ihre Paraderolle auf den internationalen Bühnen  verkörperte.

Golda Schultz gibt, begleitet vom texanischen Pianisten Jonathan Ware, am 26. Juni einen  Liederabend auf Schloss Elmau mit Liedern von Franz Schubert und Richard Strauss. Seit 2015, als sie  bei den Salzburger Festspielen in der Rolle der Sophie im „Rosenkavalier“ debütierte, gilt sie als  Liebling des Publikums und der internationalen Medien.

Auch Asmik Grigorian reüssierte  international mit einer Strauss-Partie. Sie war die alles überragende Salome bei den Salzburger  Festspielen 2018. Beim Klassik Open Air am 28. Juni in Kloster Ettal wird sie Orchesterlieder von  Richard Strauss interpretieren. Dirigent des Abends ist Alexander Liebreich.

Die barocke Abtei Ettal als spektakuläre Kulisse für die Klassik Open Air Konzerte am 28.  und 29. Juni. Orchestra in Residence ist in diesem Jahr das großartige Rundfunk Sinfonieorchester Prag, einer der  führenden osteuropäischen Klangkörper, zu dessen Chefdirigent Alexander Liebreich mit Herbst 2018  ernannt wurde. Auf dem Programm stehen große symphonische Werke von Richard Strauss, Antonín  Dvorák und Felix Mendelssohn Bartholdy. Während Alexander Liebreich am 28. Juni am Pult steht,  dirigiert das zweite Konzert Cornelius Meister, „Dirigent des Jahres“ 2018. Ebenfalls zu Gast ist der  virtuose Cellist Jean-Guihen Queyras.

Ein Fest der Poesie: beim Eröffnungskonzert am 21. Juni und bei der „Nacht der Poesie“ am  22. Juni dreht sich alles um das Festivalmotto 2019. Im musikalischen Zentrum der Festivaleröffnung steht das Oboenkonzert von Richard Strauss,  interpretiert von François Leleux und der Camerata Salzburg, die dieses Werk auch bei der am  folgenden Tag stattfindenden „Nacht der Poesie“ spielen werden.

Die „Nacht der Poesie“ beginnt mit einer hochkarätigen Lesung für Literaturfans: Ulrich Matthes,  einer der profiliertesten Schauspieler Deutschlands und für seine Auftritte sowohl auf der Bühne als  auch in Film und Fernsehen vielfach ausgezeichnet, liest auf der Bühne U1 Arthur Schnitzlers  „Traumnovelle“.

Am Abend folgen in der Aula des Werdenfels-Gymnasiums drei weitere, ca. 50 Minuten dauernde Konzerte mit der Camerata Salzburg, François Leleux, dem Pianisten Saleem Abboud Ashkar und den  Rising Stars. Dabei sind u. a. Mozarts Oboenkonzert und Beethovens 2. Klavierkonzert zu erleben.  Mit einer ganz besonderen Performance endet diese „Nacht der Poesie“. Der Schauspieler Christian  Brückner, auch bekannt als die Synchronstimme von Hollywood-Titan Robert De Niro, der  Saxophonist Heinz Sauer und der vielseitige Jazzpianist Michael Wollny verbinden Texte von  Ror Wolf mit musikalischen Entsprechungen. Top of Germany: Die Zugspitze feiert am 23. Juni ihr Debüt als Konzertsaal.

Richard Strauss Festival / TOP OF GERMANY - Dinner und Konzert auf der Zugspitze mit Pianist Piotr Anderszewski © Sammy Hart

Richard Strauss Festival / TOP OF GERMANY – Dinner und Konzert auf der Zugspitze mit Pianist Piotr Anderszewski © Sammy Hart

Nach der Bergfahrt mit der neuen Zugspitz-Gondelbahn, die bereits atemberaubende Ausblicke auf  die umgebende Bergwelt verheißt, und einem herzlichen „Willkommen“ auf Deutschlands höchstem Berg, genießt man ein mehrgängiges, bayrisch inspiriertes Dinner, ehe man im Konzertsaal Platz  nimmt. Dem exklusiven Umfeld entsprechend sind auch der Gast Piotr Anderszewski und sein  Programm „top“.

Richard Strauss Festival / TOP OF GERMANY - Dinner und Konzert auf der Zugspitze mit Pianist Piotr Anderszewski © Sammy Hart

Richard Strauss Festival / TOP OF GERMANY – Dinner und Konzert auf der Zugspitze mit Pianist Piotr Anderszewski © Sammy Hart

Der polnische Pianist zählt zu den besten Pianisten der jüngeren Generation. Mehrfach ausgezeichnet spielt er in allen großen internationalen Konzerthäusern und bei renommierten  Festivals. Mit ausgewählten Werken von Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven stellt er  sein Können bravourös unter Beweis. Wenn das Wetter schön ist, gibt es zum Abschluss noch ein  besonderes Erlebnis, dann wenn man mit der Gondel zurück zum Eibsee schwebt und ringsum auf  den Bergen die Johannifeuer leuchten.

Get the Rhythm: Der Percussionist Alexej Gerassimez erobert am 27. Juni den Wank. Das Konzert auf dem Wank kann man mit allen Sinnen genießen und dabei neben der spektakulären  Aussicht auf die Zugspitze und einem köstlichen bayrischen Dinner ein ganz außergewöhnliches Konzert erleben. Der junge Percussionist Alexej Gerassimez ist als Musiker so vielseitig wie sein Instrumentarium. Sein Repertoire reicht von Klassik und Neuer Musik über Jazz bis zu Minimal Music und erweitert sich zusätzlich durch eigene Kompositionen. Seine Partnerin beim Konzert auf dem  Wank ist seine Frau, die Bratschistin Hyoli Togawa.

Rising Stars, auf dem Sprung zur großen Karriere. Unter dem Titel „Rising Stars“ konzertiert eine Gruppe von sechs hochtalentierten jungen  Künstler*innen, die bereits erfolgreich und auf dem Sprung zur internationalen Karriere sind. Die Sopranistin Ewa Tracz und der Cellist Marcin Zdunik kommen aus Polen, die Klarinettistin Anna  Sysová und der Geiger Jan Mrá?ek aus Tschechien, der Bratschist Tobias Reifland und der Pianist  Amadeus Wiesensee aus Deutschland.

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

In unterschiedlichen Formationen sind sie beim Auftaktkonzert am 21. Juni, der Nacht der Poesie am  22. Juni, einem Kammerkonzert in der Werdenfels Aula am 24. Juni und einer Matinee auf Schloss Elmau am 25. Juni zu erleben. Dabei präsentieren sie Meisterwerke wie Olivier Messiaens „Quatuor  pour la fin du temps“, Franz Schuberts „Der Hirt auf dem Felsen“ und Richard Strauss‘  Klavierquartett.

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Ein Sommernachtstraum“ mit Schülerinnen und Schülern aus Garmisch-Partenkirchen am  27. Juni Nicht nur den Familien der mitwirkenden Kinder standen die Tränen in den Augen, als die  Schülerinnen und Schüler der Bürgermeister-Schütte-Schule ihre Interpretation von Shakespeares  „Romeo und Julia“ aufführten. Sie eroberten den Festsaal Werdenfels im Sturm. Das wunderbare  Education Projekt findet mit Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und der Musik von Felix  Mendelssohn Bartholdy 2019 seine Fortsetzung. Partner des RSF sind wieder der Münchner Verein Fokus Tanz / Tanz und Schule e. V. und die Bürgermeister-Schütte-Schule Garmisch-Patenkirchen. Am  27. Juni gibt es zwei Aufführungen im Festsaal Werdenfels.

Richard Strauss Festival / Ein Sommernachtstraum, Education Tanzprojekt © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Ein Sommernachtstraum, Education Tanzprojekt © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Ein Sommernachtstraum, Education Tanzprojekt © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Ein Sommernachtstraum, Education Tanzprojekt © NICK BRIXLE

Und außerdem . . .
. . . wird die Geigerin Arabella Steinbacher einen Violinabend mit Werken von Bach, Strauss und Arvo  Pärt auf Schloss Elmau geben (25.6.). Dazu gibt es wieder zwei Musikwanderungen mit dem  bewährten Bergführer Alois Lösl, das Preisträgerkonzert im Klinikum und ein Konzert von  Musikschüler*innen im Schlossmuseum Murnau.

Richard Strauss Festival / Musikwanderung durch die Partnachklamm zum Graseck mit Alois Lösl Bergführer © Dietlinde Behncke

Richard Strauss Festival / Musikwanderung durch die Partnachklamm zum Graseck mit Alois Lösl Bergführer © Dietlinde Behncke

Richard Strauss Festival / Musikwanderung durch die Partnachklamm zum Graseck mit Alois Lösl Bergführer © Dietlinde Behncke

Richard Strauss Festival / Musikwanderung durch die Partnachklamm zum Graseck mit Alois Lösl Bergführer © Dietlinde Behncke

—| Pressemeldung behncke communications |—
—| Pressemeldung Richard Strauss Festival Garmisch Partenkirchen |—

Wiesbaden, Hessisches Staatsheater, Internationale Maifestspiele 2018, IOCO Aktuell, 12.05.2018

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Internationale Maifestspiele  Wiesbaden 2018

– Die Welt zu Gast in Wiesbaden –

von Ingrid Freiberg

Unter dem Motto Ein Traum voll Lust und Freude veranstaltet das Hessische Staatstheater Wiesbaden vom 30.4. bis 31.5. die Internationalen Maifestspiele 2018: Von Verdis »Maskenball«, der  kulina­risch wie spannend die Festspiele eröffnet, bis zur­ Oper Vom Ende der Unschuld von Stephan Pfeiffer (Das Libretto zitiert Texte von Dietrich Bonhoeffer und aus der Bibel) im Schlachthof, die die Passion der Programmgestalter für Neue Musik weiterführt. Vom Schauspiel bis zum Tanz, von der Performance bis zum Lieder­abend, von Kammerkonzerten und Lesungen bis hin zur Jungen Woche. Die Götterdämmerung, bringt das »Ring«­Projekt des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zum  Abschluss!

„Ein Fest voll Lust und Freude – wir wollen es feiern und doch darüber nicht vergessen, dass wir in Zeiten leben, die gewaltige politische Herausforderungen an uns alle stellen.“ so Intendant Uwe-Eric Laufenberg in seiner Begrüßung, zur Vorstellung des unendlich reichen und vielschichtigen Programms 2018. „Während dieser vier Wochen können Theaterbegeisterte aus Nah und Fern renommierte Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt in Wiesbaden ge­nießen. Neben Theatern und Ensembles setzt auch die Junge Woche wieder besondere Akzente,“ so Volker Bouffier, Ministerpräsident von Hessen.

Hessisches Staatstheater / Die Antigone des Sophokles - Uwe-Eric Lauferg, Intendant @ Monika Forster

Hessisches Staatstheater / Die Antigone des Sophokles – Uwe-Eric Lauferg, Intendant @ Monika Forster

Gala-Aufführungen im Großen Haus / Termine

Ein Maskenball
Eröffnet wurde das traditionsreiche Festival am 30. April 2018 mit der Premiere von Verdis Ein Maskenball unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange und in der Inszenierung von Beka Savic. Adina Aaron singt Amelia, Renato der polnische Tenor Arnold Rutkowski Riccardo und Vladislav Sulimsky vom Mariinsky Theater. Ulrica ist – nach ihren 55 Züricher und Brüsseler Auftritten in dieser Rolle – die kanadische Altistin Marie Nicole Lemieux(Fr, 18. Mai 2018)

Hessisches Staatstheater / Tannhäuser - hier : Sabina Cvilak als Elisabeth und Lance Ryan als Tannhäuser © Monika Forster

Hessisches Staatstheater / Tannhäuser – hier : Sabina Cvilak als Elisabeth und Lance Ryan als Tannhäuser © Monika Forster

Tannhäuser
Die Titelpartie in der neuen Tannhäuser-Inszenierung übernimmt im Mai Klaus Florian Vogt, der diese Partie bereits bei den Opernfestspielen 2017 in München sang.  (So, 27. Mai 2018)

 Arabella
Als Arabella ist die großartige Strauss-Sängerin Maria Bengtsson zu erleben. (Di, 22. Mai 2018)

Der Liebestrank
Pretty Yende,
die im Liebestrank 2017 an der Met New York sang, brilliert als Adina neben Ioan Hotea, Levy Sekgapane und Patrick Carfizzi auch in Wiesbaden.  (So, 20. Mai 2018 / Sa, 26. Mai 2018)

Hessisches Staatsthetaer / Der Liebestrank - hier: Patrick Carfizzi © Karl-Bernd Karwasz

Hessisches Staatsthetaer / Der Liebestrank – hier: Patrick Carfizzi © Karl-Bernd Karwasz

Götterdämmerung
Catherine Foster, Johannes Martin Kränzle, Lance Ryan und Albert Pesendorfer stehen in der Festspielaufführung der »Götterdämmerung« auf der Bühne. (Mo, 21. Mai 2018)

Der Fliegende Holländer
Als »Der fliegende Holländer« kommt Egils Silins in einer weiteren Wagner-Partie nach Wiesbaden.  (Sa, 19. Mai 2018)

Joyce Didonato
»Wenn Joyce singt, wird die Welt heller«, sagt der Komponist Jake Heggie über Joyce DiDonato. Der mit dem Echo Klassik als »Sängerin des Jahres 2017« geehrte Weltstar ist mit seinem bewegenden Programm »In War and Peace – Harmony through Music« Gast in einem Gala-Konzert  (Do, 24.05.2018)

Historie der Maifestspiele

Die Gründung der Maifestspiele basierte auf einer Idee von Richard Wagner, der in (Wiesbaden-) Biebrich zeitweilig Wohnung bezogen und dort Teile seiner Meistersinger komponiert hatte. In dieser Zeit spielte Wagner sogar mit dem Gedanken, auf der Adolfshöhe sein eigenes Festspielhaus zu errichten. Erst später entschied er sich für Bayreuth.

Wilhelm II. wollte es Wagner und dem bayerischen König Ludwig II. nachtun. Er gründete die Kaiserfestspiele in Wiesbaden, deren Protektor und Mäzen er bis 1914 war. Im Mai des Jahres 1896 wurden auf seinen Wunsch erstmals eine Reihe ausgewählter Werke in zweiwöchigen Festspielen aufgeführt. Ein Theater- und Gesellschaftsfest wurde ins Leben gerufen, das schnell zu internationalem Ansehen gelangte und den Ruf Wiesbadens mitbegründete.

Der Monarch finanzierte die Festspiele in großzügigster Weise, verlangte dafür aber auch die Erfüllung aller seiner Wünsche, nahm sogar Einfluss auf die künstlerische Gestaltung. In den ersten Festspieljahren nutzte der Kaiser das Wiesbadener Hoftheater als Huldigungsstätte zu größerem Ruhm des Hauses Hohenzollern. So beauftragte er den Kölner Josef Lauff, eine Tetralogie über die Hohenzollern-Dynastie zu schreiben. Szenischer Luxus, exotische Feerien, malerische Tableaux und kolossale Massenarrangements erregten das Entzücken des Publikums sowie der Presse und entsprachen den Vorlieben des Kaisers.

Zwischen 1867 und 1914 besuchten Wilhelm I. und Wilhelm II. 48 mal die Stadt. Mehrfach galten die Wiesbaden-Besuche dem Zusammentreffen mit befreundeten Herrschern. Die drei „Entrevues“ mit Zar Nikolaus II. (1896, 1897, 1903) hatten vornehmlich „familiären“ Charakter; politische Themen waren von untergeordneter Bedeutung.

In den 1930er Jahren mündeten die Festspiele unter Hitler in die eher unrühmlichen Gaukulturwochen. Mit dem Untergang des „Dritten Reiches“ wurde das Kapitel der Wiesbadener Maifestspiele zunächst geschlossen.

Bedeutung der Festspiele für Wiesbaden

Durch regelmäßige Kurbesuche des Kaisers blühte die Kurstadt um die Jahrhundertwende auf. In der Wilhelminischen Ära wurden u. a. das Kurhaus, das Theater sowie der Bahnhof errichtet. Die Stadtviertel wurden größer und die Einwohnerzahl Wiesbadens stieg erstmals auf über 100.000 Einwohner.

Kaiser Wilhelm II. besuchte die Stadt regelmäßig zur Sommerfrische. Im Gefolge des kaiserlichen Hofstaates kamen zahlreiche Adlige, Künstler und wohlhabende Unternehmer in die Stadt. Viele von ihnen ließen sich auch nieder. Durch die Anwesenheit des Kaisers und des Berliner Hofes erhielten die Festspiele internationale Bedeutung. Sie wurden zum wichtigsten Kultur- und Finanzfaktor der Bäderstadt.

In der Kaiserzeit expandierte der Zeitungsmarkt. Es gab eine große Nachfrage nach bunten privaten Geschichten. Zur Befriedigung dieses Bedürfnisses war Wilhelm II. genau der Richtige. Die Medien und der Kaiser hatten sich gefunden… Wiesbadener Tageszeitungen ließen bis kurz vor Redaktionsschluss Raum, um die Ankunft hochrangiger Gäste – oft  Entourage von Wilhelm II. – zeitnah anzuzeigen. Durch die Angabe, in welchem Hotel die Persönlichkeiten abgestiegen waren, entstand eine Art Partnerbörse für galante Abenteuer, Ehen wurden angebahnt.

Spielbank, Hotels (an die heimischen Thermalquellen angeschlossen), Restaurants, Geschäfte und Gewerbetreibende profitierten vom kaiserlichen Besuch. So bekam z. B. die Firma Adrian, die das gesamte Gepäck des Hofstaates einschließlich des Silbers für die festliche Tafel zu transportieren hatte, 1914 den Titel „Hofspediteur seiner Majestät“.

Internationale Maifestspiele Wiesbaden / Der Tod eines Handlungsreisenden - hier : Ulrich Matthes © Arno Declair

Internationale Maifestspiele Wiesbaden / Der Tod eines Handlungsreisenden – hier : Ulrich Matthes © Arno Declair

Neugründung der Festspiele

1950 wurden die Festspiele als Internationale Maifestspiele neu gegründet: statt national nun international! Das Besondere dieser nach Bayreuth ältesten deutschen Festspiele sind die repräsentativen Gesamtgastspiele aus vielen Ländern. Oper, Ballett und Schauspiel, Produktionen für Kinder und Jugendliche sowie für Freunde der musikalischen Moderne stehen auf dem Programm. Im Jahr 1952 zählte das Festival zu den Gründerorganisationen der European Festivals Association.

Während der alle zwei Jahre veranstalteten Theaterbiennale „Neue Stücke aus Europa“, die seit dem Jahre 2008 in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Mainz stattfindet, werden innerhalb des zehn Tage andauernden Festivals Inszenierungen von neuen Theaterstücken in der Originalsprache gegeben und für die Zuschauer ins Deutsche übersetzt.

Die Internationalen Maifestspiele bilden in jedem Jahr den Kulturhöhepunkt der Stadt Wiesbaden, das Festival lädt die Welt ein und bietet einem internationalen Publikum die Begegnung mit der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Land Hessen.

Einladung

Eines der schönsten Theater in Deutschland  begrüßt seine Festspielbesucher – immer noch kaiserlich anmutend – mit Bediensteten in Livree. Die Abendgarderobe ist im Vergleich zu dieser liebenswürdig altmodischen Geste weitaus moderner. Sah man in den 60er- und 70er Jahren fast ausschließlich lange Abendkleider, kann man nun eine bunte Vielfalt bewundern – oft den Farben des Monat Mai entsprechend, der sich in Wiesbaden mit seinen blütenreichen Parkanlagen besonders herrlich präsentiert…

Ist es gelungen, Sie zu einem Besuch der Internationalen Maifestspiele zu verlocken?

 —| IOCO Aktuell Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Klavierfestival Ruhr 2016 – Die schöne Magelone, 06.07.2016

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KLAVIER-FESTIVAL RUHR 2016

Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Johannes Brahms – Die schöne Magelone
M. Goerne – N. Angelich – U. Matthes

Es ist wieder einmal geschafft. Das erfolgreiche, immer an Höhepunkten reiche Festival, geht für dieses Jahr seinem Ende entgegen. Am 8.7. findet das Abschluss-Konzert (Jazz-Line) im Recklinghauser Ruhrfestspielhaus statt, mit Till Brönner und seinen Piano-Friends. Zwei Tage später ist in der Essener Philharmonie das 1. Stiftungskonzert zu Gunsten des Klavierfestivals zu erleben. Es wird gestaltet von Martha Argerich und Daniel Barenboim.

Klavierfestival Ruhr 2016 / Goerne, Matthias © Marco Borggreve

Klavierfestival Ruhr 2016 / Goerne, Matthias © Marco Borggreve

Doch vorher, genauer gesagt am 6. Juli, konnte man eine nicht all zu häufig aufgeführte Liedersammlung im Schumann-Saal des Düsseldorfer Kunstpalastes erleben. Zur Aufführung kam der Liederzyklus Die schöne Magelone von Johannes Brahms.

Die Jahrhunderte alte Geschichte des Ritters Peter aus der Provence und der schönen Königstochter Magelone kam ursprünglich aus maurischen Quellen. Es wurde schon im 15. Jahrhundert “christianisiert“ und ein Jahrhundert später am kursächsischen Hof ins Deutsche übersetzt. Ludwig Tieck, der große Sammler und Schöpfer romantischer Märchen, entdeckte es wieder.

Brahms fand Gefallen daran und begann 1861 mit der Komposition. Die Uraufführung war 1869 in Hamburg, mit Brahms selber als Klavierbegleiter. Die 15 Romanzen des Zyklus sind heute fester Bestandteil im Repertoire des Liedgesanges. Nun nahmen sich im Rahmen des Klavierfestivals drei hochkarätige Künstler des schönen, aber auch schwierigen Werkes an.

Klavierfestival Ruhr 2016 / Matthes, Ulrich © Privat

Klavierfestival Ruhr 2016 / Matthes, Ulrich © Privat

Der Berliner Schauspieler Ulrich Matthes, einer unserer bedeutenden Mimen und glänzender Interpret schwierigster Charaktere, sprach die hochromantischen Texte Tiecks, klar artikuliert, exzellent textverständlich, aber ein wenig zu nüchtern. Ein Quäntchen Pathos, wäre dieser Prosa gut bekommen.

Die Textverständlichkeit fehlte dem außerordentlichen Lied- und Opernsänger Matthias Goerne an diesem Abend nicht durchwegs, aber besonders in den dramatischen Ausbrüchen, die auch manchmal etwas laut gerieten. Was bei ihm immer wieder beeindruckt, ist seine musikalische Gestaltung und das außerordentliche technische Fundament der Stimme, die wesentlich schwerer geworden ist, aber dadurch trotzdem nicht ihre Pianokultur und Legatokunst verloren hat.

Klavierfestival Ruhr 2016 /Angelich, Nicholas © Stephane de Bourgies

Klavierfestival Ruhr 2016 /Angelich, Nicholas © Stephane de Bourgies

Der dritte im Bunde war der Pianist Nicholas Angelich, der nun schon zum vierten Mal Gast des Klavierfestivals war. Angelich ist nicht nur ein aufmerksamer Klavierbegleiter, sondern auch ein geschätzter Kammermusiker.

Diese angeführten Attribute konnte er, sowie seine durchaus hörbare Affinität zur Musik von Brahms, an diesem Abend eindrucksvoll demonstrieren.

Das Publikum zeigte sich begeistert und freute sich, wie auch die drei Künstler, die sich umarmten und herzten, ob des herzlichen Beifalls.

 

 

IOCO / UGK 06.07.2016

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