Wuppertal, Oper Wuppertal, Juri Tetzlaff eröffnet erneut Familienkonzertreihe, 11.09.2016

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Sinfonieorchester Wuppertal

Sinfonieorchester Wuppertal / Gruppenfoto © Dirk Sengotta

Sinfonieorchester Wuppertal / Gruppenfoto © Dirk Sengotta

TV-Moderator Juri Tetzlaff eröffnet erneut Familienkonzertreihe

Opernhaus Wuppertal / Juri Tetzlaff © C.Bansini

Opernhaus Wuppertal / Juri Tetzlaff © C.Bansini

Auch in der Spielzeit 2016/17 kommt der sympathische TV-Moderator Juri Tetzlaff, bekannt durch die Fernsehsender ARD und Kika, nach Wuppertal und moderiert das 1. Familienkonzert der Saison. Am 11. September 2016 um 11 Uhr starten der Kinderstar und das Sinfonieorchester Wuppertal ein spannendes Experiment und nehmen Groß und Klein, Jung und Alt mit auf eine nächtliche Tour durch eine sonderbare Museumsausstellung. Mit der Musik aus ›Bildern einer Ausstellung‹ von Modest Mussorgsky wollen sie Bilder mit ihren Ohren sehen. Kunstwerke sollen durch die Orchestermusik unter der musikalischen Leitung von Anja Bihlmaier lebendig werden.

Ein spannendes Abenteuer beginnt. Karten zu 8 € gibt es in der Kulturkarte, telefonisch unter der Ticket-Hotline 0202/563 7666 sowie online unter www.kulturkarte-wuppertal.de.

Sinfonieorchester Wuppertal / Familienkonzert © Andreas Fischer

Sinfonieorchester Wuppertal / Familienkonzert © Andreas Fischer

Die ›Bilder einer Ausstellung‹ sind ein Paradebeispiel dafür, wie man mit Tönen Gemälde in die Köpfe der Zuhörer malen kann. Eine fantasievolle Geschichte, gespickt mit interessanten Hintergrundinformationen und vielen Mitmachmöglichkeiten.

Für Kinder gibt es vor der Bühne die unbestuhlte Sitzkissenzone, aus der die kleinen Besucher besser sehen und hören können. Vor dem Konzert können die Kinder an einem Gewinnspiel teilnehmen. Der Gewinner wird noch vor dem Konzertbeginn bekannt gegeben und darf während des Konzerts auf der Bühne im Orchester sitzen.

Für viele Kinder das Highlight des Konzerts ist das Mitspielstück. Jedes Kind, das ein Orchesterinstrument beherrscht, darf das Mitspielstück gemeinsam mit den Profis im Sinfonieorchester spielen.

Die Noten für das Mitspielstück stehen auf www.wuppertalerbuehnen.de/education/konzertpaedagogik/mitmachbereich/
zum Download bereit.

Pressemeldung Sinfonieorchester Wuppertal

Landshut-Straubing, Landestheater Niederbayern, Premiere Aida von Giuseppe Verdi, 03.06.2016

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Landestheater Niederbayern

Prachtvolles-Stadttheater-Passau © Litvai

Prachtvolles-Stadttheater-Passau © Litvai

Aida von Giuseppe Verdi

PREMIEREN / Vorstellungen: Passau 14.05.16, 11.6.2016, 12.6.2016, 25.6.2016.. Landshut 03.06.16, 4.6.2016, 18.6.2016..;  Straubing 07.06.16, 28.6.2016

Das Landestheater Niederbayern zeigt erstmals Aida. Kurz nach der niederbayerischen Erstaufführung von Tristan und Isolde stemmt das Landestheater Niederbayern einen weiteren Operngiganten: Giuseppe Verdis 1871 für das Opernhaus in Kairo komponierte Oper Aida. Dieses Meisterwerk vereint prunkvolle Massenszenen mit kammerspielartigen Momenten. Berühmt geworden sind vor allem Radamès‘ Liebesgesang auf die himmlische Aida (Celeste Aida), der Triumphmarsch mit den schnurgeraden Aida-Trompeten, der eindrucksvolle „Nil“-Akt und das Schlussduett in der Grabkammer „O terra, addio“.

Passau / Landestheater Aida und Amneris © Peter Litvai

Passau / Landestheater Aida und Amneris © Peter Litvai

Der ägyptische Vizekönig wünschte sich 1870 für sein neues Opernhaus in Kairo, dem ersten auf afrikanischem Boden, eine westliche Oper über ein ägyptisches Thema. Das Werk sollte von einem der bedeutendsten Komponisten der Zeit geschrieben werden (zur Auswahl standen Gounod, Wagner und Verdi) und Schauplatz das alte Ägypten sein.

Die äthiopische Gefangene Aida, eigentlich eine Prinzessin, befindet sich in dem operntypischen Zwiespalt zwischen Pflicht und Neigung: Sie ist in Liebe zu Radamès, dem ehrgeizigen Befehlshaber der ägyptischen Armee, entbrannt. Weil sie den Feind liebt, muss sie seinen Sieg über ihr eigenes Vaterland wünschen. Radamès erwidert ihre Liebe und verzichtet seinerseits auf die Hochzeit mit der Königstochter Amneris und damit auf eine vielversprechende Karriere. Wegen Vaterlandverrats wird er zum Tode verurteilt, er soll lebendig begraben werden. Vereint sind die Liebenden nur im Tode: Aida stiehlt sich unbemerkt in die Grabkammer und gemeinsam hauchen Radamès und sie in einem herzergreifenden Duett ihr Leben aus. Es ist eine von Beginn an aussichtslose Liebesgeschichte, weil das Glück des Einzelnen in unauflösbarem  Widerspruch zu den Interessen des Staates steht.

Aida ist viel mehr als der berühmte Triumphmarsch. Verdis Meisterwerk vereint prunkvolle Massenszenen und kammerspielartige Momente der Liebestragödie. Italienisches Melodramma, französische Grand Opéra, deutsches Musikdrama und exotische Volksweisen erfahren in klanggewaltigen Tableaus eine einzigartige Verbindung. Die 1871 uraufgeführte Oper gehört zu den imposantesten Werken des Opernrepertoires.

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman | Regie Stephen Medcalf |
Choreografie Eva Simmeth | Bühne Karlheinz Beer | Kostüme Iris Jedamski  Mit : Aida Suyoung Kang | Amneris Jenny Hou | Radamès Paolo Lardizzone |
Amonasro Kyung Chun Kim | Ramphis Stephan Bootz | Il Re Jisang Ryu |
Messagero Oscar Imhoff | Sacerdotessa Emily Fultz/Martha O’Hara;  Tänzer Lubomira Demska, Ursula Geef, Lisa Hebeisen, Linda Hempel, Barbara Schober; Peter Scheufler, Johannes Walter, Paul Markus,  Niederbayerische Philharmonie, Chor des Landestheaters Niederbayern, Statisterie des Landestheaters Niederbayern

PREMIEREN / Vorstellungen: Passau 14.05.16, 11.6.2016, 12.6.2016, 25.6.2016.. Landshut 03.06.16, 4.6.2016, 18.6.2016..;  Straubing 07.06.16, 28.6.2016

EINFÜHRUNGSMATINEEN:  Passau 08.05.2016, 11.00 Uhr Landshut 29.05.2016, 11.00 Uhr Straubing 07.06.2016, 18.45 Uhr

—| Pressemeldung Landestheater Niederbayern |—

Berlin, Komische Oper Berlin, Premiere Hoffmanns Erzählungen – Phantasiegespinste eines Alkoholikers, IOCO Kritik, 02.10.2015

Oktober 26, 2015 by  
Filed under Komische Oper Berlin, Kritiken

Komische Oper Berlin

 Erfolgreiche Premiere: Les Contes d’Hoffmann von Jacques Offenbach

Komische Oper Berlin / Les Contes d’Hoffmann © Monika Rittershaus

Komische Oper Berlin / Les Contes d’Hoffmann © Monika Rittershaus

Mit einem eindrucksvollem Bild beginnt die am ersten Oktoberfreitag an der Komischen Oper stattfindenden Premierenaufführung von Les Contes d’Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen) von Jacques Offenbach. Auf einer bühnenfüllenden, schrägen Plattform, inmitten von unzähligen, aufgestellten Spirituosenflaschen, sitzt ein einsamer, alter, dem Alkohol sichtlich verfallener Hoffmann und gibt sich seiner bizarren Erinnerungs – bzw. Phantasiegespinsten hin. Denn so ist die kluge und originelle Inszenierung dieser Phantastischen Oper von Barrie Kosky in Zusammenarbeit mit dem Chefdramaturgen Ulrich Lenz angelegt.

Aber zuerst noch ein paar Zeilen zu dem Werk selbst. Bereits 1851, hatten der Theaterdichter Jules Barbier und der Librettist Michel Carré ein von ihnen verfasstes Theaterstück, basierend auf verschiedenen Erzählungen des Schriftstellers E.T.A. Hoffmann uraufgeführt. Fasziniert von dem bizarren Stoff, beschloss der im damals preußischen Köln geborene Jacques Offenbach eine Oper zu komponieren, zu dem Jules Barbier selbst ihm das neue Libretto schuf.

Komische Oper Berlin / Les Contes d’Hoffmann © Monika Rittershaus

Komische Oper Berlin / Les Contes d’Hoffmann © Monika Rittershaus

Komplex und langwierig  gestaltete sich die Entstehungs-geschichte des Werkes, insbesondere als Offenbach 1880 starb, und mit der Oper nicht fertig geworden, keine eindeutige, finale Partitur hinterließ.

Nach immer wieder neuen Streichungen und Überarbeitungen fand 1881 die Uraufführung an der Opéra Comique in Paris statt. Dies setzte jedoch kein Schlussstrich unter die Veränderungen und Ergänzungen die bis in die Gegenwart immer wieder zu neuen Fassungen gebracht haben. Vielleicht ist es genau diese Möglichkeit, sich zwar nicht uneingeschränkt, jedoch mit recht viel Freiheit des musikalischen exquisiten Materials zu bedienen, das gepaart mit der phantastischen, bizarren Handlung die Anziehungskraft des Werkes ausmacht.

In der Oper, ist im Gegensatz zu dem Schauspiel, Hoffmann selbst der Hauptakteur. Eingeleitet wird die Oper von Hoffmanns Muse, die uns über ihr Vorhaben in Kenntnis setzt den Schriftsteller von seinen unglücklichen Amouren ablenken zu wollen um ihn wieder zur Literatur zurückzuführen. Nach den dann anschließend folgenden drei voneinander unterschiedliche Episoden, die jeweils von einer anderen Geliebten handeln, findet Hoffmann im Schlussbild zurück zur Kunst und zur Muse zurück.

In dieser, in französischer Sprache gesungenen Neuproduktion der Komischen Oper, versteht Kosky die Geschichte –  wie bereits am Anfang erwähnt – als eine Abfolge wahnhafter Erinnerungen eines alten alkoholisierten Hoffmann, voller Ängste und Selbstzweifel. Hierfür wurde auf den Text der Hoffmann’schen Novelle „Don Juan“ zurückgegriffen, in der Hoffmann in Form eines Briefes einem Freund voller Enthusiasmus  von einer erlebten Aufführung des „Don Giovanni“ von Mozart und der dort in der Rolle der Donna Anna auftretenden italienischen Sängerin. Als Ergänzung in die Handlung eingewoben, wird dieser Text ausdrucksstark und überzeugend innig von dem aus Essen stammenden Schauspieler und Sänger Uwe Schönbeck auf Deutsch rezitiert. Dafür wurde auf die gesprochenen Dialoge der Oper verzichtet.

Das Geschehen findet auf einer großen Plattform, oder um sie herum statt, die zur Bühne für die Hoffmann’sche, wirre Phantasiewelt wird. Wie schwebend hebt, senkt und neigt sie sich fortwährend (mit Hilfe einer leider nicht ganz leisen Hubeinrichtung) und schafft so immer neue Bilder. Mit wenigen, aber klug eingesetzten Deko-Elementen und Requisiten werden die einzelnen Episoden visuell eingefangen (Ausstattung von Katrin Lea Tag).

Durchgehend abwechslungsreich ist die Inszenierung mit originellen und witzigen Einfällen gespickt, zum Beispiel Olympias Auftritt als singende und tanzende Spielorgel-Kommode oder als im dritten Akt die aus HitchcocksPsycho“ –Thriller entsprungene und auf der Geige spielende Mutter Antonias, gemeinsam mit ihren eigenen Vervielfältigungen (dargestellt durch Statisten) mit ihren Geigenbögen die Tochter peinigt und fast zersägen will. Auch eine sehr schlüssige Idee, den spielfreudigen und wohlklingenden Herrenchor (Leitung von David Cavelius) im Kleid der Stella/Donna Anna darzustellen, um so Hoffmanns Obsession für die Sängerin zu visualisieren. Stimmungsvoll werden die einzelnen Bilder der bizarren Vorstellungen als wahnhafte Ausgeburten eines gequälten Geistes dargestellt, den zum Schluss in dieser Kosky-Inszenierung auch die Muse nicht retten kann.

Bemerkenswert und stimmlich sehr homogen in ihrer Gesamtheit die komplette Besetzung. Erstmalig in der Aufführungsgeschichte der „Les Contes d’Hoffmann“ wurde für die ersten zwei Akte ein Bariton (Dominik Köninger) eingesetzt, so wie es ursprünglich Offenbach geplant hatte, jedoch dann aus theaterpolitischen Gründen nicht verwirklichen konnte. Mit schönem, sattem Timbre gestaltete Köninger überzeugend diesen Part, während die restlichen drei Akte von dem litauischen Gasttenor Edgaras Montvidas packend, mit sicherer Höhe und darstellerischer Ausdruckskraft dargeboten wurden.

Ebenfalls sehr expressiv der russische Gastsolist Dimitry Ivashchenko. Mit kräftigem, dunklem Bass zeichnete er nuanciert die Bösewichte Lindorf/Coppélius/Le docteur Miracle/Dapertutto, während die Rollen seiner jeweiligen Diener der alt bewährte und immer wieder köstlich spielende Peter Lenz sang. Gut besetzt auch Philipp Meierhöfer als Cochenille/Crespel/Peter Schlémil.

Souverän, sowohl im Gesang wie in auch in der Darstellung, Karolina Gumos als Muse (und dann auch als Antonias Mutter) als Amadeus Mozart dargestellt, gestaltete sie mit angenehmem und ausgeglichenem Mezzo die Partie.

Zu Recht vom Publikum umjubelt wurde die amerikanische Sopranistin Nicole Chevalier, die in dieser Produktion in alle drei, bzw. vier Frauengestalten (Stella/Olympia/Antonia/Giulietta) gekonnt schlüpft; ob die grotesk-komische Automatenfrau, die leidende, todkranke Sängerin oder die unheilbringende Verführerin. Beeindruckend auch wie sie mit ihrem lyrischen Sopran bravourös die jeweiligen, so unterschiedlichen gesanglichen Anforderungen erfüllt, auch wenn man sich für Antonia oder Giulietta etwas mehr Klangkörper gewünscht hätte. Herausragend die Darbietung der Puppe Olympia, nicht nur vokal-technisch in den perfekt dargebotenen Koloraturen, sondern zusätzlich durch ihr großes komödiantische Talent.

Hervorragend auch die Musikalische Ausführung des Orchesters der Komischen Oper unter der Leitung des renommierten Schweizer Dirigenten Stefan Blunier.

Dem Wunsch des Regisseurs Barrie Kosky entsprechend, es nicht zu sehr nach „großer Oper“ klingen zu lassen, stand die Musik zwar voll im Dienste des szenischen Geschehens, wurde aber dadurch dem meisterhaften Zauber dieses musikalischen Werkes nicht ganz gerecht.

Fazit: Eine sehenswerte Inszenierung und insgesamt sehr lobenswerte Darbietung, auch wenn eine tiefbewegende Berührung, trotz des hohen allgemeinen Niveaus und des engagierten Einsatzes aller Beteiligten ausblieb.

IOCO / G.G. / 02.10.2015

—| IOCO Kritik Komische Oper Berlin |—

Berlin, Staatsoper im Schillertheater, Premiere Le nozze di Figaro – Gustavo Dudamel, 07.11.2015

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Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Le nozze di Figaro – Wolfgang A. Mozart

Inszenierung Jürgen Flimm, Dirigat Gustavo Dudamel

Die nächste Premiere der Spielzeit ist am 7. November 2015 Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro«– unter der musikalischen Leitung von Gustavo Dudamel, der damit seine erste Opern-Neuproduktion an der Berliner Staatsoper mit der Staatskapelle Berlin dirigiert.

Regie führt Intendant Jürgen Flimm, der über diese Oper sagt: »Der Figaro ist sowieso das allerbeste je für das Theater erdachte Stück, es hat alles, was des Menschen Herz und Verstand bewegt: verlorene Liebesmühe, Scherz, Satire, tiefe Bedeutung, auch Lärm um das Nichts eitler Liebeleien.« Für seine bereits dritte Inszenierung dieses musikalischen Meisterwerks verlegt Flimm die Handlung in die Ferienvilla des Grafen Almaviva – ein Ort, an dem der Graf bereits seine Kindertage verbracht hat, der voller Erinnerungen steckt und an dem die Spuren der Zeit sichtbar werden.

In dieser heißen Atmosphäre des Sommers beginnt nun der tolle Tag: Ferien, Sonne, Meer, hübsche Frauen vergucken sich in hübsche Männer, hübsche Männer vergucken sich in hübsche Frauen. Ein Sommernachtstraum voller Irrungen, Wirrungen und unerfüllter Sehnsüchte, in dem die Frauen die Fäden der Intrigen in ihre zarten Hände nehmen. Aus dem am Ende alle erwachen, als sei nichts gewesen und es ist doch jede Menge passiert.

Zum großartigen Sängerensemble zählen Ildebrando D’Arcangelo (Graf Almaviva), Dorothea Röschmann (Gräfin Almaviva), Anna Prohaska (Susanna), Lauri Vasar (Rollendebüt: Figaro), Marianne Crebassa (Rollendebüt: Cherubino), Katharina Kammerloher (Marcellina), Florian Hoffmann (Basilio), Peter Maus (Don Curzio), Otto Katzameier (Rollendebüt: Bartolo), Olaf Bär (Antonio), Sónia Grané (Rollendebüt: Barbarina) sowie der Staatsopernchor, einstudiert von Frank Flade.

Ursula Kudrna entwirft Kostüme im mondänen Stil des frühen 20. Jahrhunderts. Das Bühnenbild stammt von Magdalena Gut, die bereits 2014 für Jürgen Flimms Inszenierung von Salvatore Sciarrinos »Macbeth« im ehemaligen Orchesterprobensaal auf der Baustelle Unter den Linden den Raum gestaltete.

LE NOZZE DI FIGARO

Comedia per musica in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Lorenzo Da Ponte

Premiere am Samstag, den 7. November 2015 um 18:00 Uhr
Weitere Vorstellungen am 9., 11., 13., 15., 19. und 21. November 2015

Die letzten beiden Vorstellungen werden dirigiert von Michele Gamba
Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn statt.
Einführungsmatinee mit Prof. Dr. Dieter Borchmeyer am 25. Oktober 2015  um 11:00 Uhr im Gläsernen Foyer der Staatsoper im Schiller Theater. Eintritt frei.

Der europäische Kulturkanal ARTE überträgt die Produktion am 13. November live zeitversetzt ab 20.15 Uhr im Fernsehen sowie online auf www.arte.tv.

—| Pressemeldung Staatsoper im Schillertheater |—

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