Essen, Essener Philharmoniker, Open-Air-Konzert – Grugapark, 29.06.2019

Juni 19, 2019 by  
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Philharmonie Essen

Essener Philharmoniker /Open-Air-Konzert im Grugapark 2018 © Volker Wiciok

Essener Philharmoniker /Open-Air-Konzert im Grugapark 2018 © Volker Wiciok

Grugapark  –  Open-Air-Konzert der Essener Philharmoniker

 Tschaikowski, Strauß, Bernstein, Beatles 

Samstag 29. Juni 2019, 20 Uhr

Auch in dieser Spielzeit präsentieren die Essener Philharmoniker einen sommerlichen Höhepunkt mit dem Open-Air-Konzert im Essener Grugapark: Am Samstag, 29. Juni 2019, um 20 Uhr ist das Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tomás Netopil erneut im überdachten Musikpavillon zu Gast. Mit diesem Konzert gratuliert das Orchester gleichzeitig zum 90-jährigen Jubiläum des Grugaparks, der genau am 29. Juni 1929 eröffnet wurde. Das Publikum wird dabei begleitet auf eine musikalische Reise, die von bekannten Opernmelodien über populäre Orchesterstücke bis hin zu einem Ausflug in die Rock- und Popmusik führt. Auf dem Programm stehen unter anderem Bedrich Smetanas Tanz der Komödianten aus Die verkaufte Braut, Pjotr I. Tschaikowskis Polonaise aus Eugen Onegin, Johannes Brahms’ Ungarischer Tanz Nr. 5 g-Moll, Leonard Bernsteins Ouvertüre zu „Candide“ und Johann Strauß’ Frühlingsstimmen-Walzer. Die großen Hits Smoke on the Water von Deep Purple und Yesterday von den Beatles erklingen in spannenden Bearbeitungen für vier Celli. Einen besonderen Akzent setzt schließlich die junge Geigerin Maria Milstein, die Camille Saint-SaënsHavanaise und Maurice Ravels Tzigane interpretiert. Die Russin gewann 2013 den renommierten ARD-Musikwettbewerb und wurde 2018 mit dem holländischen Musikpreis ausgezeichnet.

Essener Philharmoniker / Maria Milstein © Marco Borggreve

Essener Philharmoniker / Maria Milstein © Marco Borggreve

—| Pressemeldung Essener Philharmoniker |—

Essen, Philharmonie Essen, Essener Philharmoniker Mahlers 6. Sinfonie, 16. und 17.05.2019

Mai 14, 2019 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Tomáš Netopil Tomáš Netopil © Hamza Saad

Philharmonie Essen / Tomáš Netopil Tomáš Netopil © Hamza Saad

Essener Philharmoniker spielen Mahlers 6. Sinfonie
10. Sinfoniekonzert am Donnerstag/Freitag, 16./17. Mai 2019, um 20 Uhr

Gustav Mahler persönlich dirigierte die Essener Philharmoniker, als seine 6. Sinfonie am 27. Mai 1906 im damaligen Essener Saalbau im Rahmen des Tonkünstlerfestes des Allgemeinen deutschen Musikvereins uraufgeführt wurde. Unter der Leitung von Tomáš Netopil bringen die Essener Philharmoniker das monumentale Werk nun im 10. Sinfoniekonzert am Donnerstag/Freitag, 16./17. Mai 2019, um 20 Uhr (Einführung um 19:30 Uhr im Foyer) in der Philharmonie Essen erneut zur Aufführung. Die 6. Sinfonie ist die mittlere von Mahlers reinen Instrumentalsinfonien (Nr. 5 bis 7), kommt also ohne Chor- und Solopartien aus, und ist bezüglich ihrer Instrumentierung ein besonderes Spektakel für Augen und Ohren. Neben einer äußerst großen Bläserbesetzung und zwei- oder mehrfach besetzter Celesta vergrößerte der Komponist die Schlagzeuggruppe um unübliche Schlagwerke, unter anderem um den berühmten Mahler-Hammer. Dieser wird im letzten Satz „wie ein Axthieb“, so die Spielanweisung in der Partitur, auf eine Holzkiste geschlagen. Die Sinfonie trägt den Beinamen „Tragische“, der auf einer Aussage Mahlers beruht, der das Werk selbst als „tragisch“ bezeichnet hat.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Dresden, Semperoper, Premiere Die verkaufte Braut – The Bartered Bride, 08.03.2019

Februar 19, 2019 by  
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Semperoper

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Die verkaufte Braut  –  Bedrich Smetana

– Frauenpower in böhmischen Dörfern –

Mariame Clément hat für die Semperoper Dresden Bedrich Smetanas Oper Die verkaufte Braut kräftig ausgelüftet. In ihrer scharfsinnigen Neuinszenierung, mit der die französische Regisseurin auf Einladung des Intendanten Peter Theiler ihr Dresdner Regiedebüt gibt, krempelt sie die idyllische niedliche Dorfkulisse um und befreit die vielschichtigen Charaktere mit frischem Esprit vom Folklorestaub.

Premiere mit Starbesetzung am Freitag, 8. März 2019 

An der Semperoper interpretiert Hrachuhí Bassénz die als Ware im männlichen Ränkespiel gehandelte Braut, deren Herz einem anderen gehört. In der Partie der Marie ist die armenische Sopranistin nach ihrem Dresdner Hausdebüt in 2017 erstmalig in der laufenden Spielzeit als neues Ensemblemitglied auf der Bühne der Semperoper zu erleben. Maries verschollen geglaubte Jugendliebe Hans interpretiert der slowakische Tenor Pavol Breslik in seiner ersten Neuproduktion in Dresden. Im Dezember 2018  begeisterte der Sänger bereits  in derselben Partie in David Böschs Neuinszenierung an der Bayerischen Staatsoper. Am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden steht der tschechische Dirigent Tomáš Netopil. Der Generalmusikdirektor des Aalto-Theaters und der Essener Philharmoniker ist seit über einem Jahrzehnt der Semperoper Dresden eng verbunden, wo er zahlreiche Neuproduktionen dirigierte.

Der radikaldemokratische Journalist und Dichter Karel Sabina schuf das Libretto zu der von Bedrich Smetana als komisches Singspiel konzipierten nationalen Historienoper, deren Handlung in das rückständige Böhmen der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts führt. Dort, in dem von Traditionen geprägten Mikrokosmos an der Peripherie des habsburgischen Vielvölkerstaats, gärt es im patriarchalischen Gesellschaftsgefüge. Mit Mariame Cléments dekuvrierender Neuinterpretation von Smetanas vermeintlicher Opernidylle folgt die Semperoper konsequent ihrem Spielzeitleitfaden 2018/19, gesellschaftliche Umbrüche und Transformationsprozesse neu zu thematisieren und den Kern scheinbar tradierter Werke zeitgemäß zu hinterfragen.

Premiere 8. März 2019 19 Uhr,  Semperoper Dresden, weitere Vorstellungen am 13., 16., 22. und 25. März , 25. und 28. April 2019 sowie 2. Mai 2019, Werkeinführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Karten für die Vorstellungen sind an der Schinkelwache am Theaterplatz (T +49 (0)351 4911 705) und online erhältlich. Weitere Informationen unter semperoper.de

—| Pressemeldung Semperoper Dresden |—

Wien, Wiener Staatsoper, Die Spielzeiten 2017/18 – 2018/19 – Zahlen, Daten, Fakten, IOCO Aktuell, 19.02.2019

Februar 19, 2019 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wiener Staatsoper – Zahlen, Daten, Fakten

Geschäftsbericht 2017/18 – Status 2018/19

Die Wiener Staatsoper ist kultureller Olymp der Musiktheater Europas. Über 600.000 Besucher, bei einer Auslastung von regelmäßig über 98% erreicht kein anderes Musiktheater der Welt. Die Wiener Staatsoper veröffentlicht jedes Jahr einen öffentlich zugänglichen, umfassenden Geschäftsbericht. Der nun für die Spielzeit 2017/18 veröffentlichte Geschäftsbericht beschreibt auf 123 Seiten umfassend professionell das künstlerische, operative wie kaufmännische  Gebaren der Staatsoper. Der transparente Bericht verdeutlicht Kompetenz sowie hohe Sensibilität im Umgang mit öffentlichen Mitteln.

Olymp der Musiktheater – Die Wiener Staatsoper – Auslastung

Die Bedeutung der Auslastung von Produktionen wird von Theaterleitern wie Künstlern oft sensibel, scheu behandelt; ein klammheimliches Dogma, „Kunst kennt keine Kosten“, schwebt leise mit in „unbestimmten Tönen“. Die Wiener Staatsoper und ihr Geschäftsbericht zeigen dagegen seit Jahren, daß anspruchsvolle Kunst und hohe Auslastung in harmonischer Symbiose leben können. Voraussetzung dazu ist, daß hohe Professionalität nicht allein auf der Bühne, sondern, in gleichem Umfang aber unsichtbar, auch „hinter der Bühne“ geleistet wird.

Der Staatsopern Geschäftsbericht zur Spielzeit 2017/18 zeigt die Auslastung aller Produktionen der Spielzeit in großem Detail. So waren die drei Vorstellungen von Simon Boccanegra zu 100% ausgelastet / ausverkauft, TOSCA – Vorstellungen zu 99,99%. Vier PELLÉAS ET MÉLISANDE – Vorstellungen waren, von allen Opernproduktionen der Spielzeit 2017/18 mit 97,06% am niedrigsten ausgelastet. Elf Giselle Ballettabende zogen 22.149 Besucher 2017/18 in ihren Bann: Giselle Abende waren zu 99.96% ausgelastet.

Wie erklärte Intendant Dominique Meyer seinen, die Auslastung von Produktionen  immer einschließenden Fokus auf einer vergangenen Jahrespressekonferenz:  „Es gibt Leute die sagen, Auslastung sei nicht wichtig; doch was würden diese Leute sagen, wenn die Auslastung niedrig wäre….„.

Intendant Dominique Meyer und Ballettchef Manuel Legris © IOCO

Wiener Staatsoper / Intendant Dominique Meyer und Ballettchef Manuel Legris © IOCO

Die Eckpunkte der Spielzeit 2017/18:  402 Vorstellungen und Eigen-veranstaltungen, 608.955 Besucher/Innen; 292 Vorstellungen auf der Hauptbühne der Wiener Staatsoper; Sitzplatzauslastung 98,03 %.

Die Zwischenbilanz der Spielzeit 2018/2019 zum 15.2.2019: Sitzplatzauslastung im Großen Haus 99,20% (nur Oper: 99,37%).

Dominique Meyer, Intendant und  Thomas W. Platzer, Kfm. Geschäftsführer
Festellungen zur Spielzeit 2017/18

„Auch in der Spielzeit 2017/18 brachte die künstlerische Auseinandersetzung mit den wichtigen Musiktheaterwerken eine Beschäftigung mit den Themen unserer Zeit mit sich: Der Mensch inmitten vieler auf ihn einstürmender Fragestellungen, in Entscheidungslagen zwischen dem privaten und dem Wohl anderer, konfrontiert mit umstürzenden Gesellschaften, umstürzenden Lebensentwürfen, zwischen Macht und Ideenlehre, instrumentiert, glaubend, liebend, verführt, gefangen zwischen Vision und Verwirklichung, politischer wie menschlicher Befindlichkeiten. Und das waren nur die Themen der Opern-Premieren! Nämlich: Der Spieler von Sergej Prokofjew, Alban Bergs Lulu, Georg Friedrich Händels Ariodante, Gottfried von Einems Dantons Tod und Camille Saint-Saëns’ Samson et Dalila und Carl Maria von Webers Der Freischütz. Dazu kommt die große Menge unserer Repertoire-Werke, die weitere Themen in den gesellschaftlichen Verhandlungs-Talon warfen…

Wiener Staatsoper  – Imagefilm
youtube Video der Wiener Staatsoper
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Dies setzte sich auch beim Ballett fort, EDEN|EDEN – Mittelstück des dreiteiligen Abends MacMillan | McGregor | Ashton – diskutierte das Verhältnis von Mensch und Technik, im Speziellen das Klonen, Peer Gynt in der Choreographie von Edward Clug erschloss nicht nur nordische Stimmungen, sondern folgte dem Titelhelden vor allem in die psychologischen Tiefen seiner Lebensreise, die ausschnittweise auch bei der inzwischen traditionellen Nurejew Gala zu sehen war.

Wie stets war es somit auch diesmal unser Bestreben, den Kanon der szenischen Sprache nicht nur breit zu halten, sondern ihn sogar noch zu erweitern: die Pluralität des Ausdrucks gehört zu den Grundpfeilern unseres künstlerischen Selbstverständnisses! Wie auch die Vielfalt der musikalischen Interpretationen. Stellvertretend für die musikalische Bandbreite möchte ich auf die Premieren-Dirigentinnen und -Dirigenten hinweisen, die bei uns zu Gast waren: Simone Young, Ingo Metzmacher, William Christie, Susanna Mälkki, Marco Armiliato, Tomáš Netopil. Sechs Persönlichkeiten, die auf ihre jeweils unvergleichliche, unterschiedliche Sprache zur Ausdruckswahrheit der Musik vorstießen, sehr verschiedenartig im jeweiligen Duktus, aber immer beeindruckend und faszinierend. Es ist schön, dass dieses große Haus sich nicht nur durch eine Weite des Repertoires auszeichnet, sondern vor allem auch durch eine Weite der künstlerischen Sichten, Sprachen, Ausdrucksformen und Zugänge – auch das gehört zum Wesen der Wiener Staatsoper! Diese Erzählweite wird durch das Ensemble, die internationalen Gastsolistinnen und -solisten, das Orchester sowie den Chor überhaupt erst möglich gemacht. Dass die genann-ten Solisten gemeinsam die Weltspitze abbilden, braucht nicht erwähnt zu werden, wie stets traten auch in dieser Spielzeit alle wesentlichen Vertreter der jeweiligen Genres auf – jede Aufzählung würde den Rahmen sprengen!

Wiener Staatsoper / Thomas W. Platzer und Dominique Meyer © IOCO

Wiener Staatsoper / Thomas W. Platzer und Dominique Meyer © IOCO

Neben den Abendveranstaltungen im Großen Haus fanden auch zahlreiche weitere Projekte statt: Kinderoper, unter anderem eine Neuproduktion der Wiener Fassung von Alma Deutschers Cinderella (in der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCH-GASSE) oder Die Zauberflöte für Kinder am Tag nach dem Opernball; Projekte der Opernschule der Wiener Staatsoper und der Ballettakademie; Solistenkonzerte; Gesangsmatineen des Ensembles im Gustav Mahler-Saal; Kammermusik der Wiener Philharmoniker; Gesprächsveranstaltungen und Diskussionen in der Walfischgasse und das Streaming-Projekt WIENER STAATSOPER live at home. Erwähnenswert ist an dieser Stelle auch das neue Untertitel- und Informationssystem, mit dem das Publikum seit Saisonbeginn 2017/2018 während der Opernvorstellungen aus Untertiteln in sechs Sprachen wählen und vor bzw. in den Pausen der Aufführungen ein umfangreiches Informationsangebot auf neuen Displays nutzen kann. All das rundet das Programm und Angebot der Wiener Staatsoper in verschiedenen Bereichen ab und sorgt für eine zusätzliche Belebung des künstlerischen Spektrums.“

—| IOCO Aktuell Wiener Staatsoper |—

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