Essen, Philharmonie Essen, Spielplan August – Oktober 2020

Juni 26, 2020 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Philharmonie Essen – Spielplan  August bis Oktober

  • Corona-Einschränkungen führen teilweise zu neuen Konzertprogrammen
  • Einzelne Termine entfallen, darunter der Auftritt von Anne-Sophie Mutter

Reduzierte Besetzungen aufgrund von Abstandsregeln auf der Bühne, der Verzicht auf Pausen und damit verbunden kürzere Konzertdauern: Die weiterhin geltenden Einschränkungen im Konzertbetrieb haben zu Beginn der neuen Spielzeit 2020/2021 Auswirkungen auf den Spielplan der Philharmonie Essen für die Monate August bis Oktober. Ein Großteil der Konzerte wird zwar an den ursprünglich geplanten Terminen stattfinden, allerdings mit kürzeren Programmen. Einige wenige Veranstaltungen müssen abgesagt werden.

Welche Konzerte wurden abgesagt?
Betroffen sind der Abend Very British (22.8.), das Theaterfest zur Saisoneröffnung (30.8.), der Auftritt von Anne-Sophie Mutter und dem Pittsburgh Symphony Orchestra (7.9.), das Philharmonie- Debüt von Maxim Lando (20.9.), der Musikschultag (26.9.), das Jubiläumskonzert der Bläck Föös (10.10.), die Orgelreise für Orgelabonnenten (17.10.), das Gastspiel von Gilberto Gil (29.10.) sowie das Preisträgerkonzert des Younghi Pagh-Paan Wettbewerbs im Rahmen des Festivals NOW! (30.10.).

Welche Konzerte werden komplett neue Programme haben?
Mit einem reinen Mozart-Programm eröffnen zunächst die Essener Philharmoniker ihre Saison im 1. Sinfoniekonzert am 3. und 4. September: Anstelle des zweiten Violinkonzertes von Sergej Prokofjew interpretiert Daniel Hope nun gemeinsam mit Philip Dukes Mozarts Sinfonia concertante Es-Dur für Violine, Viola und Orchester (KV 364). Außerdem erklingen Adagio und Fuge c-Moll für Streicher (KV 546) sowie die Serenade „Eine kleine Nachtmusik“. Ein alternatives Programm präsentiert Daniel Hope auch bei seinem zweiten Auftritt mit seinem Zürcher Kammerorchester am 20. September (15 und 19 Uhr!): Zur Aufführung kommen nun die Serenade für Streicher e-Moll, op. 20 von Edward Elgar, das Konzert d-Moll für Violine und Streicher von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie die Serenade C-Dur, op. 48 von Pjotr I. Tschaikowski. Mit anderen Werken als ursprünglich geplant ist schließlich das Ensemble Le Cercle de l’Harmonie am 25. Oktober zu erleben: Unter der Leitung von Jérémie Rhorer erklingen gleich drei Sinfonien von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Welche in der laufenden Spielzeit abgesagten Konzerte werden nun nachgeholt?
Neu in den Spielplan aufgenommen wurden vier Konzerte, die in der laufenden Spielzeit abgesagt werden mussten und nun nachgeholt werden. Endlich ihren großen Auftritt haben zunächst die jungen Schülerinnen und Schüler der S-Klasse der Folkwang Musikschule in ihrem Debüt-Konzert am 6. September. Die Pianisten Arthur & Lucas Jussen spielen am 12. September gemeinsam mit der Amsterdam Sinfonietta unter anderem Bachs Klavierkonzert c-Moll (BWV 1061). Der Geiger und Crossover-Künstler MIKI kommt mit seinem Takeover!Ensemble sowie einem noch geheimen Special Guest am 19. September für einen seiner legendären Auftritte in den Alfried Krupp Saal. Und das Abschlusskonzert des Schulprojektes „Luft – in Bewegung, Stimme, Tanz“ wird am 25. September stattfinden.

Welche Konzerte finden an einem anderen Termin statt?
Einen neuen Termin erhält das erste Konzert der Reihe Sounds of Heimat, mit der die Philharmonie Essen die Reihen und Festivals Sounds of Africa und Sounds from East to West aus den vergangenen Spielzeiten fortführt und eine musikalische Brücke zu frischen Klängen aus aller Welt schlägt. Zum Auftakt präsentiert das Berlin Oriental Quartet am 17. September (anstatt 20.9.) ein Programm Von Bach bis Brahem.

Überblick – Spielplan September/Oktober 2020  Philharmonie Essen und Essener Philharmoniker:
1. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker
„Eine kleine Nachtmusik“
Mit  Daniel Hope (Violine), Philip Dukes (Viola) und Tomáš Netopil (Dirigent)
3., 4. September 2020, 20:00 Uhr  Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Folkwang Debüt
Mit Schülerinnen und Schülern der S-Klasse der Folkwang Musikschule
6. September 2020, 11:00 Uhr

Philharmonie Essen / Arthur & Lucas Jussen © Marco Borggreve

Philharmonie Essen / Arthur & Lucas Jussen © Marco Borggreve

Arthur & Lucas Jussen
Bach Klavierkonzert
12. September 2020, 19:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Wild Card 6
12. September 2020, 21:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon

1. Kammerkonzert der Essener Philharmoniker
Beethoven Streichquartett
13. September 2020, 11:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon (statt Aalto-Foyer)

Familienkonzert
Konzert mit der Maus
13. September 2020, 16:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Sounds of Heimat
Berlin Oriental Quartet „Von Bach bis Brahem“
17. September 2020, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

TAKEOVER! by MIKI & Special Guest
19. September 2020, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Daniel Hope
Zürcher Kammerorchester
Serenaden
20. September 2020, 15:00 und 19:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Philharmonie Essen / Teodor Currentzis © SWR, Klaus Mellenthin

Philharmonie Essen / Teodor Currentzis © SWR, Klaus Mellenthin

Teodor Currentzis
Patricia Kopatchinskaja
SWR Symphonieorchester
24. September 2020, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Philharmonie entdecken | Kompositionsprojekt
„Luft – in Bewegung, Stimme, Tanz“
Abschlusskonzert
25. September 2020, 11:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon

Artemis Quartett
27. September 2020, 17:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Daniil Trifonov
Lahav Shani
Rotterdam Philharmonic Orchestra
3. Oktober 2020, 19:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Kinderkonzert
„Komm, reich mir deine Hand“
4. Oktober, 11:00 und 16:00 Uhr
5. Oktober, 10:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon

Philharmonie Debüt
Bomsori Kim
Mit Bomsori Kim (Violin) und Julia Okruahvili
11. Oktober 2020, 11:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

In Residence: Sir Antonio Pappano
Sestetto Stradivari dell’Accademia Nazionale die Santa Cecilia Roma
„Souvenir de Florence“
18. Oktober 2020, 19:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Jazz
John Scofield
Dave Holland
21. Oktober 2020, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Isabelle Faust
Il Giardino Armonico
Vivaldi Violinkonzert
23. Oktober 2020, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Kleinkinderkonzert
„Das Küchenkonzert“
24. Oktober 2020, 11:00 und 16:00 Uhr
25. Oktober 2020, 11:00 und 16:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon

Philharmonie Essen / Janine Jansen © Marco Borggreve

Philharmonie Essen / Janine Jansen © Marco Borggreve

Janine Jansen | Sakari Oramo
Royal Stockholm Philharmonic Orchestra
24. Oktober 2020, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Jérémie Rhorer
Le Cercle de l’Harmonie
25. Oktober 2020, 17:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Gerhild Romberger
Mit Gerhild Romberger (Mezzosopran) und Alfredo Perl (Klavier)
28. Oktober 2020, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

NOW! „Von fremden Ländern und Menschen“
Präsentation des Festivalprogramms
Mit Professor Günter Steinke
29. Oktober 2020, 19:30 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon

NOW! „Von fremden Ländern und Menschen“
„Cosmigimmicks“
Mit dem Ensemble Musikfabrik
30. Oktober 2020, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

NOW! „Von fremden Ländern und Menschen“
„Von fremden Ländern und Menschen“
Mit Studierenden der Kompositions-, Elektronische Kompositions-, Instrumental-, Schauspiel-,
Musiktheater- und Tanzklassen der Folkwang Universität der Künste
31. Oktober 2020, 17:00 Uhr
Folkwang Universität der Künste, Neue Aula

NOW! „Von fremden Ländern und Menschen“
„Zipangu“
Mit dem WDR Sinfonieorchester Köln
31. Oktober 2020, 19:30 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

NOW! „Von fremden Ländern und Menschen“
Late Night Konzert
„Sonic Creatures“
Mit dem Performer Francisco López
31. Oktober 2020, 22:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon
Informationen zum Kartenkauf
Vorverkauf für September 2020

Der Kartenvorverkauf für den Ersatzspielplan September 2020 beginnt am 3. August 2020. Eintrittskarten sind im TicketCenter erhältlich (II. Hagen 2, 45127 Essen). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen während der Öffnungszeiten auch für telefonische Anfragen (T 02 01 81 22-200) sowie per E-Mail (tickets@theater-essen.de) zur Verfügung. Kartenkäufe über den Webshop sowie über www.eventim.de und externe Vorverkaufsstellen sind aktuell leider nicht möglich. Die TUP ist als Veranstalter verpflichtet, bei Kartenverkäufen und Reservierungen Namen und Anschrift der Kundinnen und Kunden aufzunehmen.

Das TicketCenter im II. Hagen 2 bleibt während der Theaterferien vom 29. Juni bis 16. August 2020 von montags bis freitags in der Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr geöffnet. In dieser Zeit findet auch unser telefonischer Service statt. Die Kasse am Aalto-Theater ist in der Zeit vom 29. Juni bis 18. August 2020 geschlossen.

Öffnungszeiten des TicketCenters ab dem 17. August 2020
Mo-Sa 10:00-16:00 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit:
Mo 10:00-16:00 Uhr
Di-Fr 10:00-18:00 Uhr
Sa 10:00-16:00 Uhr

Die TUP bittet darum, bei Kartenkäufen im TicketCenter die eingeübten Hygiene- und
Sicherheitsregeln einzuhalten.

Vorverkauf für den ursprünglichen Spielplan 2020/2021 eingestellt
Der Vorverkauf bzw. die Reservierungen für den ursprünglichen Spielplan der Spielzeit 2020/2021 sind eingestellt. Bisher eingegangene Reservierungen bleiben bestehen, sofern der Termin der Veranstaltung und die bisher genehmigten Platzkapazitäten aufrechterhalten bleiben.

Bei Programmänderungen oder sollten wegen der geforderten Sitzplatzeinschränkungen Reservierungswünsche nicht erfüllt werden können, werden die Kundinnen und Kunden persönlich benachrichtigt.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Wien, Wiener Staatsoper, Fidelio – In der Urfassung, 01.02.2020

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 FIDELIO –  Ludwig van Beethoven
In der Urfassung  – LEONORE

PREMIERE 1. FEBRUAR 2020

Anlässlich des 250. Geburtstags Ludwig van Beethovens kommt im Haus am Ring am Samstag, 1. Februar 2020 erstmals die Urfassung von Fidelio (Leonore) in einer Neuproduktion auf die Bühne.

Die einzige Oper des „Jahresregenten“ erlebte (unter wechselnden Titeln) gleich dreimal eine Uraufführung: Die erste Fassung wurde 1805 im Theater an der Wien gegeben, die zweite rund ein Jahr später und die dritte 1814 an der Hofoper im Kärntnertortheater: die Version, die seit jeher im Haus am Ring gespielt wird – unter anderem auch bei der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper nach dem 2. Weltkrieg im November 1955. Nicht nur formale Änderungen prägen die Überarbeitungen Beethovens, sondern auch musikalisch wie inhaltlich durchlief Fidelio eine umfassende Revision durch Straffungen, Kürzungen und Umstellungen.

Ludwig van Beethoven © IOCO

Ludwig van Beethoven © IOCO

Die derzeit aktuelle Produktion der letzten Fassung (Inszenierung: Otto Schenk) ist seit 1970 im Repertoire. Ergänzend dazu wird nun die Urversion des Werks zur Staatsopern-Premiere gebracht. Das Haus am Ring bietet damit die seltene und außergewöhnliche Möglichkeit, gleich zwei Fassungen in einer Spielzeit zu erleben (Otto Schenks Inszenierung von Fidelio ist wieder im April/Mai 2020 zu sehen).

Zum Leading Team

Musikalisch geleitet wird die Neuproduktion von Tomáš Netopil. Der tschechische Dirigent war von 2008 bis 2012 Musikdirektor des Prager Nationaltheaters und Ständetheaters, ist seit 2013 Generalmusikdirektor des Aalto Theaters und der Philharmonie Essen und gastierte u. a. an der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper, der Bayerischen Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, in Paris, Antwerpen, Valencia, Venedig, bei den Salzburger Festspielen und am Opernhaus Zürich. Er debütierte 2014 mit Rusalka an der Wiener Staatsoper und dirigierte hier in weiterer Folge noch Repertoirevorstellungen von Das schlaue Füchslein, Così fan tutte, Kátja Kabanová und Idomeneo sowie die Premiere von Der Freischütz (2018).

Mit Fidelio Urfassung (Leonore) präsentiert die deutsche Regisseurin Amélie Niermeyer erstmals eine Arbeit im Haus am Ring. Ihre bisherige Laufbahn führte sie bisher u. a. an das Münchner Residenztheater, wo sie mit 23 Jahren ihre Regiekarriere startete und später als Hausregisseurin zurückkehrte; an das Schauspiel Frankfurt (als Oberspielleiterin), das Theater Freiburg (Generalintendantin von 2001 bis 2005), an das Düsseldorfer Schauspielhaus (Generalintendantin von 2006 bis 2011). Opern- und Schauspielproduktionen schuf sie bisher u. a. am Thalia Theater Hamburg, am Deutschen Theater Berlin, in Basel, Los Angeles, die Deutsche Oper am Rhein, in Salzburg, an der Bayerischen Staatsoper München, am Theater an der Wien und an der Staatsoper Hamburg. Seit 2011 ist sie zudem Regieprofessorin am Mozarteium Salzburg und leitet dort den Studiengang für Schauspiel und Regie.

Das Bühnenbild stammt von Alexander Müller-Elmau, der mit der Fidelio Urfassung sein Debüt im Haus am Ring gibt und den mit Regisseurin Amélie Niermeyer eine enge Zusammenarbeit verbindet. Der vielseitige deutsche Künstler begann seine Karriere als Bühnenbild- und Regieassistent, arbeitete als Bühnen- und Kostümbildner (u. a. Residenztheater München, Staatstheater Stuttgart, Thalia Theater Hamburg, Deutsches Theater Berlin, Theater in der Josefstadt) und inszeniert seit 2003 auch selbst. Als Dramatiker schuf er mehrere Bühnenwerke.

Die Kostüme kreierte die belgische Kostüm- und Bühnenbildnerin Annelies Vanlaere, die mit der Premiere ebenfalls erstmals ihre Arbeit an der Wiener Staatsoper präsentiert. Bisherige Stationen ihrer Karriere umfassten u. a. Engagements als Kostümassistentin am Thalia Theater Hamburg sowie Kostüm- und Bühnenbilder u. a. am Staatstheater Stuttgart, am Thalia Theater Hamburg, in Graz, Amsterdam, Köln, Berlin, Basel und München.

Für das Lichtdesign zeichnet Gerrit Jurda verantwortlich (bisherige Arbeit im Haus am Ring: Samson et Dalila, 2018), für die Choreographie Thomas Wilhelm (Choreographie für die Staatsopern-Produktion von Alceste, 2012), Produktionsdramaturgin ist Yvonne Gebauer).

Die Besetzung

Am Premierenabend geben alle Sängerinnen und Sänger ihr Staatsopern-Rollendebüt in der Urfassung von Fidelio (Leonore); zwei Solistinnen stellen sich mit der Neuproduktion dem Publikum des Hauses am Ring vor:

Als Leonore gibt die irische Sopranistin Jennifer Davis ihr Debüt an der Wiener Staatsoper und gleichzeitig ihr weltweites Debüt in dieser Partie. Erste Auftritte führten die Sängerin bald an das Londoner Royal Opera House, wo sie u. a. Adina (L’elisir d’amore) und Gretel (Hänsel und Gretel) verkörperte und 2018 ihr Rollendebüt als Elsa (Lohengrin) gab – eine Partie, die sie auch an der Opera Vlaanderen und in Stuttgart gestaltete. Weiters gastierte sie u. a. als Donna Anna (Don Giovanni) an der Opera North und als Pamina (Die Zauberflöte) an der Irish Opera; künftige Projekte umfassen u. a. Contessa d’Almaviva (Le nozze di Figaro) an der San Francisco Opera, Elsa an der Opera Australia, in Lissabon und Berlin.

In Amélie Niermeyers Produktion steht neben der Leonore auch die Figur „Leonore – die Schauspielerin“ auf der Bühne. In dieser Rolle gibt die deutsche Film- und Theaterschauspielerin Katrin Röver ihr Debüt an der Wiener Staatsoper.

Den Florestan verkörpert Benjamin Bruns – der gefragte deutsche Tenor ist seit 2010 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und gastierte zuletzt als Lohengrin in Salzburg. Im Haus am Ring sang er bisher zahlreiche Partien wie Tito (La clemenza di Tito), Tamino (Die Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni), Ferrando (Così fan tutte), Matteo (Arabella), Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Don Ramiro (La cenerentola), Camille Desmoulins (Dantons Tod), darunter mehrere Premierenproduktionen.

Als Rocco ist KS Falk Struckmann zu erleben. Der deutsche Bassbariton zählt zu den bedeutendsten Sängern seines Fachs. Dem Staatsopernpublikum ist er aus unzähligen Auftritten bekannt, u. a. als Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen), Amfortas und Gurnemanz (Parsifal), Jochanaan (Salome), Scarpia (Tosca), Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg). Zu seinen bisherigen Premierenrollen im Haus am Ring zählen u. a. die Titelpartie in Der fliegende Holländer, Jago (Otello), Orest (Elektra) und Barak (Die Frau ohne Schatten).

Den Pizarro verkörpert Thomas Johannes Mayer. Die anstehende Neuproduktion ist nach der Staatsopern-Erstaufführung von Trojahns Orest in der vergangenen Spielzeit, in der der international erfolgreiche deutsche Bariton in der Titelpartie zu erleben war, die zweite Premiere im Haus am Ring. Hier sang er bisher weiters Telramund (Lohengrin), Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen) sowie Don Pizarro (Fidelio).

Staatsopern-Ensemblemitglied Samuel Hasselhorn singt den Don Fernando. Nach Die Frau ohne Schatten (als Der Einäugige) ist Fidelio/Leonore seine zweite Premiere im Haus am Ring, wo er bisher u. a. auch als Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore (L’elisir d’amore), Schaunard (La Bohème) und Ottokar (Der Freischütz) zu erleben war.

Die seit ihrem Staatsopern-Debüt 2009 als Sophie (Der Rosenkavalier) dem Haus eng verbundene israelische Sopranistin Chen Reiss ist als Marzelline zu erleben. Neben u. a. Susanna (Le nozze di Figaro), Marzelline (Fidelio) und Adina (L’elisir d’amore) sang die international erfolgreiche Künstlerin im Haus am Ring bereits fünf Premieren: die Servilia (La clemenza di Tito), Pamina (Die Zauberflöte), die Titelpartie in Das schlaue Füchslein, Ilia (Idomeneo) und zuletzt Ginevra (Ariodante).

Jörg Schneider verkörpert den Jaquino. Zu den bisherigen Staatsopernpartien des beliebten österreichischen Tenors und Ensemblemitglied des Hauses am Ring zählen u. a. Tamino (Die Zauberflöte), Alfred (Die Fledermaus), Aegisth (Elektra), Jaquino sowie Narraboth und Herodes (Salome).

Es spielt das Orchester der Wiener Staatsoper und es singt der Chor der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Thomas Lang.

Fidelio im Livestream sowie im Radio

Die Premiere am 1. Februar 2020 wird via WIENER STAATSOPER live at home weltweit in HD gestreamt (www.staatsoperlive.com) sowie live in Radio Ö1 (+ EBU) übertragen.

Auch auf arte.tv/opera wird die Premiere am 1. Februar 2020 live gestreamt – im Rahmen der Saison ARTE Opera 2019-2020 zeigt die Online-Plattform in der laufenden Spielzeit verschiedene Inszenierungen aus 23 Opernhäusern in 14 europäischen Ländern.

Regisseurin Amélie Niermeyer ist zudem am 1. Februar 2020 zu Gast im Ö1 Klassik-Treffpunkt (10.05 Uhr, live aus dem RadioCafe in Wien).

Beethoven an der Wiener Staatsoper – weitere Aktivitäten

Neben der anstehenden Staatsopern-Erstaufführung der Fidelio Urfassung (Leonore) zollt die Wiener Staatsoper Ludwig van Beethoven, wie bereits eingangs erwähnt, mit Vorstellungen der heutzutage meistgespielten dritten Fassung von Fidelio Tribut: In der Produktion von Otto Schenk (Bühnenbild: Günther Schneider-Siemssen) sind unter der musikalischen Leitung von Staatsopern-Ehrenmitglied Adam Fischer u. a. Simone Schneider als Leonore, Andreas Schager als Florestan, KS Tomasz Konieczny als Don Pizarro und Günther Groissböck als Rocco zu erleben (22., 25., 28. April, 2. Mai 2020).

Ensemblemitglieder der Wiener Staatsoper singen in vier Konzerten an einem Wochenende alle Lieder von Ludwig van Beethoven im Gustav Mahler-Saal des Hauses am Ring. Die Termine der Beethoven-Lieder I-IV gestalten wie folgt: 1. Februar, 11 Uhr: Stephanie Houtzeel (Mezzosopran), Rafael Fingerlos (Bariton), Jendrik Springer (Klavier), 1. Februar, 15 Uhr: Margaret Plummer (Mezzosopran), Michael Laurenz (Tenor), Annemarie Herfurth (Klavier); 2. Februar, 11 Uhr: Bryony Dwyer (Sopran), KS Herbert Lippert (Tenor), Cécile Restier (Klavier); 2. Februar, 15 Uhr: Daniela Fally (Sopran), Samuel Hasselhorn (Bariton), Kristin Okerlund (Klavier).

Außerdem widmen die Wiener Philharmoniker in der laufenden Spielzeit ihren beliebten Matineenzyklus „Kammermusik der Wiener Philharmoniker“ dem Komponisten – auch in den noch anstehenden Terminen (28. März, 18. April, 9. Mai und 13. Juni 2020) präsentieren unterschiedliche Ensembles ausschließlich Werke von Ludwig van Beethoven.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Essen, Philharmonie Essen, 2. Sinfoniekonzert mit Narek Hakhnazaryan, 26.09.2019

September 19, 2019 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Narek Hakhnazaryan © Evgeny Evtyukhov

Philharmonie Essen / Narek Hakhnazaryan © Evgeny Evtyukhov

Essener Philharmoniker präsentieren romantisches Programm

2. Sinfoniekonzert am Donnerstag/Freitag, 26./27. September 2019, um 19:30 Uhr

Ein romantisches Programm präsentieren die Essener Philharmoniker im 2. Sinfoniekonzert am Donnerstag/Freitag, 26./27. September 2019, um 19:30 Uhr (19:30 Uhr Konzerteinführung „Die Kunst des Hörens“, 20 Uhr Konzertbeginn) in der Philharmonie Essen. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil erklingen die Ouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, die Sinfonie Nr. 4 e-Moll, op. 98 von Johannes Brahms sowie das Cellokonzert a-Moll von Robert Schumann. Solist ist der junge armenische Cellist Narek Hakhnazaryan. Nach dem Gewinn des ersten Preises beim Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb 2011 musizierte er in den folgenden Jahren mit so renommierten Orchestern wie dem Orchestre de Paris, dem London Symphony, dem Rotterdam Philharmonic und dem Chicago Symphony Orcherstra. Bei den Essener Philharmonikern war er bereits 2016 zu Gast.

Obwohl Mendelssohn Bartholdy sich zum Zeitpunkt der Komposition von „Meeresstille und glückliche Fahrt“ selbst noch nie auf hoher See befunden hatte, schildert er – inspiriert von Goethes gleichnamigem Gedicht – die Dynamik von Stillstand und Bewegung der Wellen einprägsam. Glücklich war auch Robert Schumann, als er 1850 seine neue Stelle als Musikdirektor in Düsseldorf antrat und noch im selben Jahr mit seiner „Rheinischen“ einen Erfolg landete. In dieser Zeit entstand auch sein Cellokonzert, das Schumann selbst jedoch nie im Konzertsaal zu hören bekam: Vermutlich überstieg es damals die Fähigkeiten des angefragten Solisten. Erst 1860, vier Jahre nach Schumanns Tod, kam es in Oldenburg zur Uraufführung. Die Sinfonien von Schumanns langjährigem Freund und Wegbegleiter Johannes Brahms zählen zum Schönsten, was die Musikgeschichte hervorgebracht hat. 1885 setzte er mit seiner Vierten den Schlusspunkt hinter sein sinfonisches Schaffen. Gelungen ist ihm ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Sinfonie.

Karten (Preise: € 17,00 – 41,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.theater-essen.de.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Essen, Philharmonie Essen, 1. Sinfoniekonzert – Arabella Steinbacher, 05.-06.09.2019

August 30, 2019 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Arabella Steinbacher © Peter Rigaud

Philharmonie Essen / Arabella Steinbacher © Peter Rigaud

Arabella Steinbacher und die Essener Philharmoniker

1. Sinfoniekonzert  5./6. September 2019, um 20 Uhr

Mit Werken von Max Bruch und Antonín Dvorák begrüßen die Essener Philharmoniker und Generalmusikdirektor Tomáš Netopil ihr Publikum im 1. Sinfoniekonzert der Spielzeit 2019/2020 am Donnerstag/Freitag, 5./6. September 2019, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen (19:30 Uhr Konzerteinführung). Als Solistin zu Gast ist Arabella Steinbacher: Die Geigerin interpretiert Max Bruchs Violinkonzert Nr. 1 g-Moll, op. 26. Auf dem Programm des Abends stehen darüber hinaus das Nocturne H-Dur sowie die Sinfonie Nr. 7 d-Moll von Antonín Dvorák.

Bruchs erstes Violinkonzert war für den Komponisten Segen und Fluch zugleich, denn alle Welt interessierte sich stets nur für dieses Werk. Bis heute ist es mit seinen eingängigen Melodien und dem virtuosen Solopart ein beliebtes Repertoirestück. Dvorák wiederum gehörte zu Lebzeiten über die böhmischen Landesgrenzen hinaus zu den allseits gefragten Komponisten. Mit seiner siebten Sinfonie – ein Auftragswerk der Philharmonic Society London – war er sich den großen Erwartungen durchaus bewusst. Nach der Uraufführung 1885 wurde das leidenschaftliche, heroische Werk, das in Pathos und Tonart an Beethovens Neunte erinnert, von allen Seiten gefeiert.

Karten (Preise: € 17,00 – 41,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.theater-essen.de.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

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