Gera, Theater Altenburg Gera, Eugen Onegin – Peter Tschaikowski, 07.02.2020

Dezember 17, 2019 by  
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Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera / Eugen Onegin © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera / Eugen Onegin © Ronny Ristok

 Eugen Onegin – Peter Tschikowski –  In Gera

Die psychologisch glaubhafte musikalische Zeichnung der Figuren sowie ihre realitätsnahe Handlung kennzeichnen die Oper Eugen Onegin von Peter Tschaikowski, welche 1879 in Moskau uraufgeführt wurde. Sie ist heutzutage die meistgespielte russische Oper und kommt nun in deutscher Sprache auf den Spielplan am Theater Altenburg Gera. Premiere hat die Inszenierung von Generalintendant Kay Kuntze am Freitag, 7. Februar 2020 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theaters in Gera. Die Musikalische Leitung dabei hat GMD Laurent Wagner. Bühnenbild und Kostüme gestaltet Martin Fischer.

In den Rollen spielen Carolin Masur als Larina, Anne Preuß als Tatjana, Heain Youn als Olga, Eva-Maria Wurlitzer als Filipjewna, Alejandro Lárraga Schleske als Eugen Onegin, Isaac Lee als Wladimir Lenski, Ulrich Burdack als Fürst Gremin, Kai Wefer als Hauptmann / Saretzki sowie Florian Neubauer / Timo Rößner als Triquet.

Peter Tschaikowski (1840-1893) selbst schrieb einst: „Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ So nahm er den gleichnamigen Versroman von Alexander Puschkin als Grundlage für die Handlung der Oper.

Die verwitwete Gutsbesitzerin Larina hat zwei Töchter von ganz unterschiedlichem Charakter: die sensible, verschlossene Tatjana und die stets heitere Olga. Letztere wird von dem schwärmerischen Gutsnachbarn Lenski heiß und innig geliebt. Eines Tages bringt Lenski Besuch mit aufs Gut – Eugen Onegin. Mit seinem lässigen Auftreten fasziniert er augenblicklich Tatjana. Noch in derselben Nacht gesteht sie ihm in einem Brief ihre Liebe. Doch Eugen Onegin möchte von Tatjana nichts wissen. Monate später treffen sich alle wieder …

Zur Matinee am Sonntag, 2. Februar 2020 um 11.00 Uhr im Konzertsaal des Geraer Theaters gibt Chefdramaturg Felix Eckerle zusammen mit dem Inszenierungsteam und SängerInnen Einblicke in die szenische und musikalische Umsetzung. Der Eintritt dazu ist frei.

Weitere Vorstellungen im Theater Gera:   So. 09.02.2020, 14:30 Uhr / Sa. 15.02.2020, 19:30 Uhr / Fr. 20.03.2020, 19:30 Uhr / So. 17.05.2020, 18:00 Uhr

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Gera, Theater Altenburg Gera, Premiere Ein Maskenball, 29.11.2019

Oktober 9, 2019 by  
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Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera / Ein Maskenball © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera / Ein Maskenball © Ronny Ristok

Opernpremiere „Ein Maskenball“ in Gera

Giuseppe Verdis große italienische Oper „Ein Maskenball“ (Un ballo in maschera) fasziniert das Publikum bis heute mit scharfen Kontrasten in Handlung und Musik. Darin steht eine tragische Liebesbeziehung im Gegensatz zur strahlenden Atmosphäre am Hofe.

Nun feiert die neue Inszenierung von Regisseur Jörg Behr am Freitag, 29. November 2019 um 19.30 Uhr im Theater Gera Premiere. Die Musikalische Leitung hat GMD Laurent Wagner. Bühne und Kostüme gestaltet Anna Brandstätter.

Im Mittelpunkt von Giuseppe Verdis Oper, die 1859 in Rom uraufgeführt wurde, steht eine Liebesbeziehung, die den Keim des Verhängnisses bereits in sich trägt. Der Liebe zwischen Riccardo und Amelia steht nicht nur die gültige Moral, sondern auch die Freundschaft zwischen Riccardo und Renato entgegen. Auch die durch Ulrika verkörperten okkulten Mächte bringen keine Erlösung.

Bei der morgendlichen Audienz erhalt Graf Riccardo von Oscar die Gästeliste des Maskenballs. Auf dieser findet sich auch Amelia. Mit der Gattin Renatos unterhält Riccardo eine heimliche Liebesbeziehung. Renato, eigentlich Riccardos Freund, der nichts von der Liaison ahnt, warnt diesen vor einer politisch motivierten Verschwörung. Als man dem Grafen ein Verbannungsurteil gegen die Wahrsagerin Ulrica zur Unterschrift vorlegt, beschließt Riccardo, sie zunächst heimlich aufzusuchen. Er möchte sie nach seinem Schicksal befragen.

In den Rollen spielen und singen Isaac Lee als Riccardo,  Alejandro Lárraga Schleske als Renato, Anne Preuß als Amelia, Eva-Maria Wurlitzer als Ulrica, Miriam Zubieta als Oscar, Johannes Beck als Silvano, Kai Wefer als Samuel, Ulrich Burdack als Tom sowie Florian Neubauer und alternierend Timo Rößner als Richter und Diener.

Zur Matinee am Sonntag, 24. November um 11.00 Uhr im Großen Haus des Geraer Theaters gibt Chefdramaturg Felix Eckerle zusammen mit dem Inszenierungsteam und SängerInnen Einblicke in die Szenische und musikalische Umsetzung. Der Eintritt dazu ist frei.

Weitere Vorstellungen im Theater Gera:

So. 01.12.2019, 14.30 Uhr / Fr. 27.12.2019, 19.30 Uhr / So. 15.03.2020, 14.30 Uhr

Vorstellungen im Theaterzelt Altenburg:

So. 24.05.2020, 18.00 Uhr (Premiere) / Fr. 05.06.2020, 19.30 Uhr

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Der Vogelhändler, 24.05.2019

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - János Ocsovai (Adam) , Damen und Herren des Opernchors  © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – János Ocsovai (Adam)
, Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Operette „Der Vogelhändler“ kommt nach Gera

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr in Altenburg kommt Bernhard Stengeles Inszenierung von Carl Zellers Klassiker „Der Vogelhändler“ nun auch ins Theater nach Gera.

Premiere ist hier am Freitag, 24. Mai 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus.

1891 in Wien uraufgeführt, erfreut sich Carl Zellers (1842-1898) „Der Vogelhändler“ dank turbulenter Handlung, wirkungsvoller Chorensembles und volksliedhaft-einschmeichelnder Melodien wie „Grüß euch Gott, alle miteinander“, „Ich bin die Christel von der Post“ oder „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ bis heute großer Beliebtheit. Eine besondere Komik entsteht, wenn die höfisch-aristokratische Welt der Kurpfalz auf das Milieu eines Bauerndorfes trifft und jeder die anderen hinters Licht führen oder deren wahre Neigungen und Absichten ergründen möchte. Bernhard Stengele – 2012 bis 2017 Schauspieldirektor bei Theater&Philharmonie Thüringen – brachte diesmal als Gastregisseur mit seiner Affinität für Komik und Milieustudien die Volksoperette in der Bühnen- und Kostümausstattung von Kristopher Kempf und Emilia Schmucker schwungvoll auf die Bühne. Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. Der Opernchor singt in der Einstudierung des Chordirektors Gerald Krammer.

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - Miriam Zubieta als Christel von der Posts  © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – Miriam Zubieta als Christel von der Posts © Ronny Ristok

In den Partien: Anne Preuß als Kurfürstin Marie, Judith Christ als Hofdame Adelaide, Johannes Beck als Baron Weps, Timo Rößner als Graf Stanislaus, Kai Wefer als Süffle, Ulrich Burdack als Würmchen, János Ocsovai als Adam, Miriam Zubieta als Christel, Florian Neubauer/ Gustavo Mordente Eda als Schneck, Katharina Hentschel und Claudia Müller als Kellnerin Jette sowie lris Eberle und Katharina Hentschel als Frau Nebel.

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - Anne Preuß (Kurfürstin),  Damen und Herren des Opernchors  © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – Anne Preuß (Kurfürstin),
Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Zur Handlung: In einem pfälzischen Dorf am Rhein herrscht große Aufregung: Der Kurfürst hat sich zur Jagd angesagt. Er möchte ein Wildschwein erlegen und eine Jungfrau empfangen. Mit beidem kann die frivole Gemeinde nicht dienen. Der Jägermeister des Kurfürsten ist bereit, gegen ein hohes Bestechungsgeld dem Kurfürsten ein zahmes Hausschwein und eine Witwe vorzuführen. Da wird die Jagd abgesagt. Der Jägermeister, der das Geld nicht zurückgeben möchte, stellt seinen Neffen als Kurfürsten vor. Währenddessen trifft die Kurfürstin ein, um – als Bauernmädchen verkleidet – ihren Gatten „in flagranti“ zu erwischen. Gleichzeitig kommt der Tiroler Vogelhändler Adam an, um seine Braut Christel zu besuchen. Diese wiederum möchte beim Kurfürsten eine Stellung für Adam erbitten. Ein fröhliches Spiel der Verwechslungen, Eifersüchteleien und Liebe beginnt …

Weitere Termine im Theater Gera:
Sa. 25.05.2019 / 19:30 Uhr
So. 26.05.2019 / 14:30 Uhr
So. 02.06.2019 / 14:30 Uhr

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Oedipe – George Enescu, 10. Februar 2019

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe - Timo Rößner (Laios, König von Theben mit dem eben geborenen Oedipe auf dem Arm) hinter ihm Ulrich Burdack (Hohepriester) Frank Ernst (Ein Hirte) - rechts knieend Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe – Timo Rößner (Laios, König von Theben mit dem eben geborenen Oedipe auf dem Arm) hinter ihm Ulrich Burdack (Hohepriester) Frank Ernst (Ein Hirte) – rechts knieend Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Monumentaloper Oedipe – Gera und Altenburg

In der Spielzeit 2017/18 bewältigte Theater&Philharmonie Thüringen die Mammutaufgabe und brachte unter begeistertem Zuspruch von Publikum und Fachpresse die Oper Oedipe des genialen Rumänen George Enescu auf die große Bühne im Theater Gera. Hier folgen nun zwei weitere Aufführungen am Sonntag, 10. Februar 2019 um 14.30 Uhr und letztmalig am Sonntag, 17. Februar 2019 ebenfalls 14.30 Uhr.

Zur Premiere im Großen Haus das Altenburger Landestheaters kommt die Inszenierung dann am Sonntag, 24. Februar 2019 um 18.00 Uhr. Dort folgt eine weitere Vorstellung am Freitag, 1. März 2019 um 19.30 Uhr sowie die letzte Aufführung am Donnerstag 28. März 2019 um 14.30 Uhr.

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe - Sébastien Soulès (Ödipus), davor Merope © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe – Sébastien Soulès (Ödipus), davor Merope © Ronny Ristok

Atmosphärisch dicht und farbenprächtig erzählt Enescu einen unsterblichen Menschenmythos: die Geschichte des Ödipus von der Geburt bis zum Tod. Das 1936 in Paris uraufgeführte Meisterwerk geriet in den Schatten des 2. Weltkriegs und wurde seither nur sehr selten aufgeführt. Die neue Thüringer Inszenierung schufen Kay Kuntze als Regisseur, Duncan Hayler als Ausstatter für Bühne und Kostüme sowie Laurent Wagner als Musikalischer Leiter. Für die anspruchsvolle Titelpartie wurde der Franzose Sébastien Soulès engagiert.

Die monumentale Komposition des Rumänen George Enescu (1881-1955) basiert auf den antiken Dramen Oedipus Tyrannos und Oedipus auf Kolonos von Sophokles, geht jedoch recht frei mit den Vorlagen um. So beginnt die Oper bereits bei Ödipus’ Geburt; eine besondere Bedeutung kommt auch dessen Begegnung mit der Sphinx zu. Oedipe gilt als das Meisterwerk Enescus. Die Oper, so der Komponist, muss „ihren Schwung behalten. Kein Pathos, keine Wiederholungen, kein unnötiges Geschwätz. Die Handlung muss sich schnell entwickeln.“ Quelle seines Kompositionsstils ist die Volksmusik seiner rumänischen Heimat. Dies manifestiert sich in einer ständig changierenden Melodie, Harmonie und Klangfarbe, die den Hörer von Anfang bis Ende einnimmt.

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe - Sébastien Soulès (Ödipus), Béela Müller (Jokaste) © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe – Sébastien Soulès (Ödipus), Béela Müller (Jokaste) © Ronny Ristok

Ödipus ist der Enthüllungskrimi in der griechischen Mythologie: Ein Orakel verkündet, dass der Sohn des Lajos seinen Vater töten und seine Mutter heiraten wird. Die entsetzten Eltern lassen den Neugeborenen mit zusammengebundenen Füßen in der Wüste aussetzen. Er wird aber von einem Hirten gerettet und nach Korinth gebracht, wo er als Sohn des Königs aufwächst. Als Ödipus das Orakel von Delphi aufsucht, wird auch ihm das Schicksal geweissagt, den Vater zu töten und die Mutter zu ehelichen. Um dem zu entgehen, flieht er von seinen vermeintlichen Eltern aus Korinth und trifft dabei auf seinen leiblichen Vater Lajos, den er nach einem heftigen Streit im Kampf tötet. Er befreit Theben von der grausamen Sphinx und heiratet die Witwe des Lajos, seine Mutter, mit der er vier Kinder zeugt. Anzeichen verdichten sich, dass sich der einstige Orakelspruch erfüllt haben könnte. Unerbittlich forscht Ödipus nach der Wahrheit. Als er die Zusammenhänge begreift, sticht er sich die Augen aus. Mit seiner Tochter Antigone begibt er sich auf eine lange Wanderschaft.

In den Partien: Sébastien Soulès als Ödipus, Béela Müller als Jokaste, Johannes Beck als Kreon, Kai Wefer als Theiresias,  Ulrich Burdack als Hohepriester/ Phorbas/ Wächter, Frank Ernst als Hirte,  Timo Rößner als Laios, Heain Youn (Mitglied Thüringer Opernstudio) als Sphinx/ Merope, Alejandro Lárraga Schleske als Theseus, Miriam Zubieta als Antigone.

Der Opern-, Kinder- und Jugendchor singt in der Einstudierung von Gerald Krammer. Es tanzt das Kinder- und Jugendballett von Theater&Philharmonie Thüringen.

Die Aufführung erfolgt in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Am Donnerstag, 21. Februar 2019 um 18.30 Uhr lädt Chefdramaturgie Felix Eckerle zu einer Soiree in das Lindenau-Museum Altenburg ein. Hierbei geben Beteiligte Einblicke in die Opernproduktion. Der Eintritt ist frei.

Das Lindenau-Museum Altenburg eröffnet mit einer Vernissage am Donnerstag, 7. Februar 2019 um 18.30 Uhr die Kabinettausstellung „Die rätselhafte Sphinx“. Diese von Prof. Dr. Ulrich Sinn kuratierte Schau beleuchtet Darstellungen und Deutungen des Sphinx-Mythos von der Antike bis zur Gegenwart.

Zur Wiederaufnahme im Theater Gera am 10. Februar 2019 um 14.30 Uhr wird Theater&Philharmonie Thüringen der Preis der Deutschen Theaterverlage 2018 verliehen.

Anlässlich der Altenburger Premiere von „Oedipe“ am 24. Februar 2019 und vor dem Hintergrund der EU-Ratspräsidentschaft Rumäniens ab Januar 2019 wird der Rumänische Botschafter Emil Hurezeanu Persönlichkeiten aus dem kulturpolitischen Umfeld nach Altenburg einladen.

Karten an der Theaterkasse, Telefon 0365-8279105 oder 03447-585160, online buchen unter www.tpthueringen.de

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