Darmstadt, Staatstheater Darmstadt, Spielzeit 2019/20 – Abschied von den Helden, IOCO Aktuell, 27.08.2019

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Staatstheater Darmstadt

Staatstheater Darmstadt © IOCO

Staatstheater Darmstadt © IOCO

 

Das Staatstheater Darmstadt ist ein Mehrspartenhaus mit Musik- und Tanztheater, Schauspiel und Konzertwesen. Im Großen Haus stehen 956 Zuschauerplätze zur Verfügung, das Kleine Haus bietet 482 Zuschauern Platz, die Kammerspiele bieten bis zu 200 Zuschauerplätze.

Spielzeit 2019/20 – Abschied von den Helden

Mit dem Spielzeitmotto Abschied von den Helden sucht das Staatstheater Darmstadt in der Spielzeit 2019/2020 die Auseinandersetzung mit den klassischen Heldenerzählungen in Theater und Gesellschaft: in 29 Premieren in den Sparten Oper, Schauspiel und Ballett, darunter zwei Uraufführungen sowie zwei spartenübergreifende Projekte, und in mehreren Konzertreihen treten die Helden noch einmal auf – und ab.

„Die Grundmuster der klassischen Heldenreise finden sich in verblüffend vielen Kulturen, Märchen, Mythen und Religionen sowie in unendlich vielen beliebten Opern, Theaterstücken und Romanen.“, so Intendant Karsten Wiegand.Die Universalität dieser Erzählung, das Gemeinschaftsstiftende, so legt Mythenforscher Joseph Campbell nahe, wirkte jedoch nie so stark wie die ihm ebenso inhärente Machtlegitimation und Abgrenzung; und Campbell fand daher, dass ein Mythos fehlt, der erzählt, dass die ganze Erde die Heimat aller Menschen sei. Als Theatermacher*innen hat uns ebendies nun sehr gereizt: Mit den Mitteln des Theaters wollen wir daher in der nächsten Spielzeit mit einigen der Helden-erzählungen in Dialog treten und dabei erkunden, wie sich in einer Zeit des Wandels die Herzen langsam öffnen können für neue, unbekannte Erzählungen.

„Wir hinterfragen unsere guten alten Opernstoffe“, erklärt Operndirektorin Kirsten Uttendorf, „und fragen nach der Notwendigkeit eines einzelnen Auserwählten, der die Probleme angeht.“

Turandot erste Premiere im Spielplan 2019/20
youtube Trailer des Staatstheater Darmstadt
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In Turandot (Regie: Valentin Schwarz), am 31.8.2019 die erste Opern-Premiere der neuen Spielzeit, steht die Titelfigur in der Pflicht, das Kaiserreich zu sichern. Alle Kandidaten scheitern, bis ein Fremder den richtigen Weg geht.

Im Musical Catch me if you can (Regie: Gil Mehmert), Premiere 21.9.2019, nach dem weltbekannten Roman von Stan Redding, verfolgt Frank William Abagnale Junior seinen „amerikanischen“ Heldentraum.

In Fidelio (Regie: Paul-Georg Dittrich) Premiere 26.10.2019, überschreitet Leonore alle gesellschaftlichen Grenzen, um ihren Geliebten zu retten und wird zur Kämpferin für eine neue Welt. Lucia di Lammermoor (Regie: Dirk Schmeding) Premiere 7.12.2019, trifft auf festgefügte Familientra-ditionen und wird zur Handlangerin eines männlich definierten Familienzwists. In der Operette Frau Luna (Regie: Klaus-Christian Schreiber) Premiere 25.1.2020, durchlebt Franz Steppke seinen persönlichen Heldentraum, der ihn zum Mond führt und Lohengrin (Regie: Andrea Moses) Premiere 4.4.2020, hinterfragt die Suche nach einem Führer. Mit dem Doppelabend Twice through the heart / Trouble in Tahiti (Regie: Stephan Krautwald) 20.9.2019, Kammerspiele, treffen die Protagonisten auf aufgelöste Ideale und müssen ihren eigenen Weg finden. Und Zimmermanns Requiem für einen jungen Dichter (Regie: Karsten Wiegand) Premiere 16.5.2020, Großes Haus, fragt deutlich nach dem Neuen, indem es sich mit zwei Uraufführungen verbindet.

Drei Kinderopern laden auch das junge Publikum ein: Tschick (Regie: Kirsten Uttendorf) Premiere 21.2.2020 Kleines Haus, probt ein Antiheldentum, Schaf (Regie: Magdalena Schnitzler) Premiere 25.4.2020, Kammerspiele, lotet das Verhältnis von Herde und Individuum aus und in Die Zauberflöte für Kinder, Premiere 21.10.2019, Großes Haus, begleitet eine Gruppe von Kindern die Mutproben der Protagonisten. Generalmusikdirektor Daniel Cohen wird die musikalische Leitung bei Fidelio und Lohengrin innehaben.

„Die Zeiten der vielfach besungenen, heroischen Männer, die im Alleingang die Probleme ganzer Gemeinschaften lösen, sind unter den Vorzeichen der Globalisierung endgültig vorbei.“, findet Schauspieldirektor Oliver Brunner. Im Schauspiel zeigt Shakespeares Othello (Regie: Gustav Rueb) Premiere 14.9.2019, Kleines Haus, exemplarisch, wie sich eine Gesellschaft ihre Helden leiht und diese nach getaner Arbeit abserviert. Der Rassismus einer weißen Männergesellschaft und das tödliche Besitzdenken eines Mannes im Liebeswahn finden eine deutliche Sprache gegen naive Heldenverehrung. Gleichermaßen grundsätzlich untersucht das Doppelpass-Projekt Körpertreffer (Choreografie: Rafaële Giovanola) das, was ein menschlicher Körper auf der Bühne und ein solcher im digitalen Raum darstellt. Auch hier schwingt der Zweifel am heldisch Eindeutigen vernehmlich mit.

Der „local hero“ Büchner wird mit seiner satirischen Komödie Leonce und Lena (Regie: Julia Prechsl) Premiere 1.11.2019, Kleines Haus, auf die Frage nach dessen Geschlechterbildern untersucht, während Anton Tschechows Drei Schwestern (Regie: Katrin Plötner)Premiere 27.3.2019, Kleines Haus,  ihren Aufbruch in ein besseres Leben, ihren radikalen Neuanfang wohl verpassen werden. Die beiden jugendlichen Heldinnen in Dirk Lauckes Jugendstück Amy4Eva (Regie: Ulf Goerke) Premiere 23.11.2019, Kammerspiele, sind genau dazu bereit: Sie hauen von zu Hause ab, als es ihnen zu viel wird.

Staatsheater Darmstadt / Kiss me, Kate - auch 2019/20 auf dem Spielplan des Staatstheater © Nils Heck

Staatsheater Darmstadt / Kiss me, Kate – auch 2019/20 auf dem Spielplan des Staatstheater © Nils Heck

Mit Heiner Müllers Ödipus, Tyrann (Regie: Christoph Mehler) Premiere 12.10.2019, zeigen wir den klassischen Antihelden par excellence. Nicht sehen wollen, was ist, treibt es diesen Menschen von der höchsten Höhe in einen tiefen Abgrund. Shen Te, die Protagonistin aus Brechts Der gute Mensch von Sezuan (Regie: Christoph Mehler) Premiere 30.4.2020, Kleines Haus, wird ebenso zweifelhaft zur Heldin, wenn sie im Verlauf des Stückes das Böse in Verkleidung als Mann tut, um gut bleiben zu können. Mit der Adaption von Fatih Akins Aus dem Nichts (Regie: Friederike Heller) steht eine trauernde Mutter im Zentrum, die für ihre Gerechtigkeit bis zum Äußersten geht. Auch diese Heldin erscheint fragwürdig. Weitere Produktionen sind Anne Leppers Seymour (Regie: Matthias Rippert), die Digital Lecture Performance Protect me from what I want (von und mit Marina Miller und Arne Vogelgesang), die Buchan-Hitchkock Kriminalkomödie Die 39 Stufen (Regie: Antje Thoms) sowie das spartenübergreifende Projekt Ich schaue dich an (Regie: Baresh Karademir) von Alexandra Badea. Für das junge Publikum kommt mit Der Räuber Hotzenplotz (Regie: Jakob Weiss) Premiere 30.11.2019, Kleines Haus, eine Kasperlgeschichte von Otfried Preußler auf die Bühne sowie ein neues Live-Hörspiel von Eike Hannemann Billy Backe, Premiere 26.1.2020, Kammerspiele, nach dem Kinderbuch von Markus Orths.

Das Hessische Staatsballett und sein Direktor Tim Plegge suchen die Auseinandersetzung mit klassischen Erzählungen, indem sie sich mit den Klassikern der Ballettliteratur beschäftigen: In Tschaikowskis Der Nussknacker, Premiere 16.11.2019, Großes Haus, begibt sich Plegge zwischen all die Erwartungen, die allein der weltbekannte Titel auslöst und sucht seine eigene Interpretation des großen Stoffs. Die Choreografen Edward Clug und Bryan Arias widmen sich mit Le sacre du printemps, 29.2.2020, Großes Haus, einem weiteren Meilenstein der Musik- und Ballettgeschichte und werden uns neue, ungewöhnliche Perspektiven auf dieses Werk eröffnen. Das Gastspiel Don Quixote ergänzt diese Reihe um einen weiteren zweifelhaften Helden und zumAbschluss der Spielzeit werden mit Startbahn 2020, 3.7.2020, Kleines Haus, Choreografien der Ensemblemitglieder selbst zu sehen sein.

Die Konzertsaison widmet sich einsamen Helden und verkannten Künstler*innen, die unbe-irrbar oder zweifelnd an einem künstlerischen Weg festhielten. Hierfür stehen, so General-musikdirektor Daniel Cohen und Orchesterdirektor Gernot Wojnarowicz, Werke von Gustav Mahler, Alban Berg, Arnold Schönberg, Anton Bruckner, Sergej Rachmaninoff oder Richard Strauss. Musik von heute ist mit neueren Werken von Peter Eötvös und von Brett Dean vertreten, die klassische Moderne mit Varèse, Boulez, Schönberg, Berg, Bartók und Webern, die erste „Wiener Schule“ mit Beethoven, Mozart und Haydn. Debüts in Darmstadt wird es von Dirigenten wie Paolo Arrivabeni, Andris Poga, Ryan Bancroft und Vassilis Christopulus und Dirigentinnen wie Mei Ann Chen und Anna Rakitina geben. Neben einem Wiedersehen mit Annette Dasch und Alban Gerhardt, kann sich das Publikum auf Konzerte mit Michael Barenboim, Yulianna Andeeva und Mariam Batashvilli freuen. Die zehn Kammerkonzerte bieten Klavierabende, Alte Musik, Streichquartette und das jährliche Konzert der Kronberg Academy im Staatstheater. Fast alle Musiker*innen des Staatsorchesters sind in der Reihe „Soli fan tutti“ mit hochkarätiger Kammermusik zu hören. Für Familien, Kinder und Eltern mit Kleinkindern wird das bewährte Angebot von Familien, Schul- und Teddykonzerten weitergeführt. Und auch der „Lauschangriff“ in BAR der Kammerspiele wird fortgesetzt.

—| Pressemeldung Staatstheater Darmstadt |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Ballett-Premiere Mensch, 26.06.2019

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Premiere Mensch
Partizipationsprojekt des Hessischen Staatsballetts

Premiere in Wiesbaden am 26. Juni 2019 um 19:30 Uhr im Großen Haus

Premiere in Darmstadt am 14. Juni 2019

Nach »Odyssee_21« in der Spielzeit 2015.16 begibt sich Tim Plegge erneut mit 80 Tanzbegeisterten und anderen Menschen mit Bewegungserfahrung auf eine Reise, bei der dieses Mal nicht die Frage nach dem »Wo kommen wir her?«, sondern vielmehr nach dem »Wo geht es hin?« und »Welchen Körper braucht die Zukunft?« im Mittelpunkt steht.

Die Zukunft beschäftigt die Menschheit seit jeher – und gerade in einer Zeit, die immer schneller zu laufen scheint, wird das Nachdenken darüber immer wichtiger. Zwischen Robotern, Smartphones und der Welt, die wir in sozialen Netzwerken und Datingplattformen um uns herum erschaffen, rücken wir nun wirklichen Körper zurück ins Zentrum.

Ein Jahr lang waren Zukunftsforscher und professionelle Skeptiker, Fantasten und Realisten, Menschen, deren Zukunft noch vor ihnen liegt, und solche, deren Zukunft jetzt ist, eingeladen sich sprechend, tanzend, bewegend mit dem auseinanderzusetzen, was noch vor uns liegt. Nun sind die Teilnehmer*innen bereit, dem Publikum zu zeigen, was bei ihren Recherchen entstanden ist.

Nach zwei Spielzeiten, in denen im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main Tanz-Klubs in Wiesbaden und Darmstadt stattfanden, werden nun die Tanz-Klubs den Kern dieses Projekts bilden.Künstlerische Leitung Tim Plegge

Dramaturgie Lisanne Wiegand

Tanzvermittlung Nira Priore Nouak, Sibylle Magel

—| IOCO Kritik Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Liliom – Ballett von Tim Plegge, 30.03.2019

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

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 Liliom – Ballett von Tim Plegge nach Ferenc Molnár

Premiere am 30. März 2019, weitere Vorstellungstermine: 4.4.; 7.4 2019

Ballettdirektor Tim Plegge legt seiner neuen Kreation mit dem Hessischen Staatsballett das 1909 entstandene Schauspiel Liliom von Ferenc Molnár zugrunde, das einen Blick hinter die Fassade der bürgerlichen Gesellschaft wirft. Nach der Uraufführung am Staatstheater Darmstadt ist Liliom nun mit einer komplett neuen Besetzung auch am Hessischen Staatstheater Wiesbaden zu sehen.

Auf der Suche nach einem besseren Leben stellen sich die Protagonisten der Vorstadtlegende die zeitlose Frage, ob sich ein Mensch ändern kann oder ob wir doch immer dieselben bleiben. Dem Karussellausrufer Liliom, einem ebenso charmanten wie aufbrausenden Tunichtgut, wird diese Suche zum Verhängnis. Er hat, weil er sich für Julie eingesetzt und gegen die Karussellbetreiberin aufgelehnt hat, seine Arbeit verloren. Julie bleibt bei ihm und verliert deshalb auch ihren Job. Das freie Leben und Lieben jenseits einer vermeintlich heilen bürgerlichen Welt am Existenzminimum scheitert. Da hilft auch Julies bedingungslose Hingabe nichts, die Liliom nur schwer erträgt. Seine liebende Sprachlosigkeit mündet deshalb immer wieder in Gewalt. Als Julie ein Kind erwartet und sich die Lage zuspitzt, lässt sich Liliom zu einem Raubüberfall hinreißen, der misslingt.

Musikalische Leitung Albert Horne Choreografie Tim Plegge Bühne Andreas Auerbach
Kostüm Judith Adam Licht Tanja Rühl Dramaturgie Karin Dietrich
Ensemble des Hessischen Staatsballetts, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

—| Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Darmstadt, Staatstheater Darmstadt, Uraufführung Ballett Liliom – Tim Plegge, 22.02.2019

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Staatstheater Darmstadt

Staatstheater Darmstadt © IOCO

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 Liliom – Handlungsballett – Nach Ferenc Molnár

Großes Tanzkino auf dem Rummelplatz des Lebens

Tim Plegges neues Handlungsballett Liliom (Uraufführung) ab 22. Februar 2019 am Staatstheater Darmstadt

Mit seiner neuen Kreation Liliom – basierend auf dem gleichnamigen Schauspiel von Ferenc Molnár – greift Choreograf und Ballettdirektor Tim Plegge zeitlosen Stoff auf: Die Suche nach einem besseren Leben und die damit verbundene Frage, ob ein Mensch aus seinen Mustern ausbrechen kann, bilden den roten Faden durch das Handlungsballett.

Diese Suche wird dem ebenso charmanten wie aufbrausenden Hallodri Liliom schließlich zum Verhängnis. Sein freies Leben auf dem Rummelplatz mit Freundin Julie scheitert und seine Zuneigung mündet immer wieder in Gewalt. Als Julie ein Kind erwartet, lässt er sich aus finanziellen Nöten zu einem Raubüberfall hinreißen, der misslingt.

Die emotionalen Konflikte – Liebe, Verlust und Erkenntnis – zeichnet Plegge sehr körperlich mit einer differenzierten und poetischen Bewegungssprache nach. Gleichzeitig vermischen sich unterschiedliche Gefühlsebenen. Auch das Bühnenbild von Andreas Auerbach ist in Bewegung: Eigens entworfene, blinkende Lichtobjekte sorgen für das Rummelplatz-Feeling.

Musikalisch wie tänzerisch wird groß aufgefahren. Unter der Leitung von Michael Nündel begleitet das Staatsorchester Darmstadt die Tänzer*innen des Hessischen Staatsballetts, die in voller Besetzung tanzen. Gespielt werden große sinfonische Werke von Komponisten wie Rachmaninow, Schnittke, Martinc oder Gorecki, die den spätromantischen Gestus mit Brüchigkeit und Irritation verbinden.

Tim Plegge, Ballettdirektor des Hessischen Staatsballetts, begeisterte sein Publikum zuletzt mit dem Tanzstück Fake für Jugendliche und ihre Fans sowie in der vergangenen Spielzeit mit seinem Handlungsballett Eine Winterreise mit Musik von Hans Zender nach Franz Schubert. Ramon John erhielt für seine tänzerische Interpretation des Wanderers in Eine Winterreise den Faust-Theaterpreis 2018.

Matinee
Am 17. Februar findet um 11 Uhr eine Matinee zu Liliom im Kleinen Haus statt. Tim Plegge, Karin Dietrich, Judith Adam, Andreas Auerbach und Mitglieder des Hessischen Staatsballetts geben einen inhaltlichen Einblick und zeigen Ausschnitte.

—| Pressemeldung Staatstheater Darmstadt |—

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