Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere SUNSET BOULEVARD, 08.06.2018

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / SUNSET BOULEVARD - Angelika Milster ( Norma ) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / SUNSET BOULEVARD – Angelika Milster ( Norma ) © Sabina Sabovic

SUNSET BOULEVARD mit Angelika Milster

Premiere Fr 08.06.2018 / 19:30 Uhr  –  AUSVERKAUFT !

Musicalstar Angelika Milster gab zu Beginn dieser Spielzeit im Landestheater Altenburg ihr Rollendebüt als Norma Desmond in Andrew Lloyd Webbers Musical Sunset Boulevard. Als Joe Gillis ist Kai Wefer aus dem Musiktheaterensemble von Theater&Philharmonie Thüringen an ihrer Seite zu erleben. Jetzt kommt die Inszenierung von Michael Wallner nach Gera. Die Premiere am 8. Juni um 19.30 Uhr im Großen Haus ist wie alle Vorstellungen bis zum Ende der Saison ausverkauft. Der Vorverkauf für die neue Spielzeit läuft.

Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. Für das Bühnenbild zeichnet Till Kuhnert, für die Kostüme Hilke Förster. Das Thüringer Staatsballett tanzt in der Choreografie von Lillian Stillwell, der Opernchor singt in der Einstudierung von Chordirektor Holger Krause. In weiteren Rollen: Claudia Müller (Betty Schaefer), Johannes Beck (Max von Mayerding), Ulrich Burdack (Cecil B. de Mille), Andreas Veit (Sheldrake), Florian Neubauer (Artie Green) und János Ocsovai (Myron/ Schauspieler/ Manfred/ Richard/ Kameramann von de Mille) u.a.

Basierend auf dem gleichnamigen Film von Billy Wilder (1950), der die glitzernde Filmwelt der Traumfabrik Hollywood ironisch hinterfragt, schuf Andrew Lloyd Webber 1993 eines der erfolgreichsten und zugleich emotional packendsten Musicals. Das Schicksal Norma Desmonds steht exemplarisch für alle Menschen, die gefangen in ihrer Vergangenheit, den Bezug zur Realität im Hier und Heute verloren haben.

Joe Gillis hält zufällig in der Einfahrt eines stattlichen Anwesens am berühmten Sunset Boulevard. Dort residiert die Stummfilmdiva Norma Desmond. Einst zu großem Ruhm und Reichtum gelangt, lebt sie jetzt einsam und zurückgezogen, schwelgt in Erinnerungen an vergangene Zeiten und gibt sich der Illusion hin, ihre einzigartige Filmkarriere fortzusetzen. Ihr Butler unterstützt sie in ihrem Wahn. Als Norma hört, dass Joe Drehbuchautor ist, sieht sie in ihm die Chance, den Weg zurück in die Studios zu finden. Doch mittlerweile verwirklichen andere Akteure im Hollywood der 50er Jahre ihren Traum vom großen Erfolg.

Theater und Philharmonie Thüringen / SUNSET BOULEVARD - Angelika Milster ( Norma ), Kai Wefer (Joe Gillis) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / SUNSET BOULEVARD – Angelika Milster ( Norma ), Kai Wefer (Joe Gillis) © Sabina Sabovic

Mit der Rolle der Grizabella in der deutschsprachigen Erstaufführung des Musical-Welterfolgs Cats in Wien wurde Angelika Milster zum Star. Auch in Berlin, Paris und Washington, als Sängerin in den Genres Musical, Schlager und Klassik sowie als Schauspielerin im Film und auf der Bühne feierte sie große Erfolge und wurde vielfach ausgezeichnet (Ernst-Lubitsch-Preis, Goldene Schallplatte, ECHO).

Angelika Milster wuchs in Hamburg auf. Bereits mit zwölf begann sie, Gesangsunterricht zu nehmen und besuchte von 1968 bis 1971 die renommierte Schauspielschule von Margot Höpfner. Schon für ihre erste Filmrolle in Meine Sorgen möcht` ich haben erhielt sie 1975 den Ernst-Lubitsch-Preis.

Nach einem Ausflug in die Welt des Kabaretts am Düsseldorfer Kom(m)ödchen spielte sie dann 1983 die Rolle, die ihr Leben nachhaltig veränderte: In der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicalwelterfolgs Cats in Wien übernahm sie den Part der Grizabella. „Erinnerung“ wurde zu ihrem Erkennungslied und machte Angelika Milster zum Musicalstar Nummer Eins im deutschsprachigen Raum. Sie bekam ihre erste eigene Fernsehshow (Mein Musicalhaus, 1985) und wurde mit der Goldenen Europa und einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

Auch im Ausland wurde man hellhörig. Für die Europatournee seines Liederzyklus Song & Dance im Jahr 1988 wurde sie von Andrew Lloyd Webber für die Rolle der Emma ausgewählt, und mit der Kurt-Weill-Revue aus dem Theater des Westens Berlin gastierte sie 1991 in Paris und Washington. Dem Theater des Westens blieb sie auch in den folgenden Jahren treu und spielte dort u. a. Hauptrollen in UFA-Revue (1992), Blue Jeans (1994), Hello Dolly (1995) und Gypsy (1996).

Eine völlig andere musikalische Richtung folgte Anfang 2002: Für eine Reihe von Kirchenkonzerten erarbeitete sich Angelika Milster ein völlig neues Repertoire von klassischen und geistlichen Liedern. Publikum und Presse reagierten gleichermaßen begeistert, so dass dieses Programm seither fester Bestandteil ihrer alljährlichen Konzertauftritte ist.

Michael Wallner wurde 1958 in Graz geboren. Er studierte Regie und Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, war als Schauspieler u.a. am Burgtheater Wien und am Schillertheater Berlin engagiert und ist seit 1986 auch als freischaffender Opern- und Schauspielregisseur tätig. Dabei hat er in Österreich, Deutschland und in der Schweiz in vielen renommierten Häusern inszeniert.

Wallner ist auch als Schriftsteller tätig und hat neben Kinder- und Jugendromanen auch Romane für Erwachsene geschrieben. Ab 2003 hat er auch Drehbücher verfasst, die verfilmt wurden.

Für seine Arbeiten hat er u.a. im Jahr 1994 die Kainz-Medaille der Stadt Wien für die Regie des Stückes Krieg von Rainald Goetz erhalten. 2001 bekam er den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar für seinen ersten Roman Manhattan fliegt.

GERA:  Fr 08.06.2018 / 19:30 Uhr Premiere Großes Haus Gera, So 10.06.2018 / 14:30,  Sa 16.06.2018 / 19:30 Uhr, Fr 22.06.2018 / 19:30 Uhr, Mo 29. 10.2018 / 19.30 Uhr, Di. 30. 10. 2018 / 19.30 Uhr, Mi 31.10. 2018 /18.00 Uhr, Di 06.11. 2018 / 19.30 Uhr, So 21.04. 2019 / 14.30 Uhr und 19.30 Uhr, Mo. 22. 04. 2019 / 14.30 Uhr
ALTENBURG:  Mi 3. 10. 2018 /18.00 Uhr Landestheater Altenburg, Sa 27.04. 2019 / 19.30 Uhr, So 28.04. 2019 / 18.00 Uhr

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Ballett Dracula, 27.01.2018

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder - Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) Hudson Oliveira (Jonathan Harker) rechts Yi Han (Dr. Seward) Vitalij Petrov (Prof. van Helsing) ganz links © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder – Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) Hudson Oliveira (Jonathan Harker) rechts Yi Han (Dr. Seward) Vitalij Petrov (Prof. van Helsing) ganz links © Theater und Philharmonie Thüringen

Vampir Dracula in Altenburg – Als Ballett

Samstag,  27. Januar, um  19.30 Uhr erlebt Silvana Schröders Ballett Dracula seine Altenburger Premiere im Landestheater. Bereits am Sonntag,  21. Januar, um 11 Uhr wird zum Theaterfrühstück ins Heizhaus eingeladen. Dort können sich Interessierte vorab bei freiem Eintritt informieren und mit den Theaterleuten ins Gespräch kommen.

Das Ballett beginnt im Transsilvanien des 15. Jahrhunderts und spannt einen Bogen bis in das London des späten Viktorianismus. Der junge englische Rechtsanwalt Jonathan Harker begibt sich geschäftlich in das Schloss des Grafen und erlebt furchterregende Szenen, in denen er den unheimlichen Dienern und den verführerischen Musen des Grafen ausgeliefert ist. Sein Gastgeber Dracula zeigt sich indes wie besessen von einem Bildnis, das Harkers Verlobte Mina Murray zeigt. Dracula folgt diesem Bildnis bis in die Straßen Londons. Durch die Begegnung mit Mina – und die damit verbundene Erinnerung an seine einstige Geliebte Elisabetha – entflammt in Dracula aufs Neue die Liebe und mit ihr offenbart sich die eigentliche Menschlichkeit, und somit Sterblichkeit, seines Wesens.

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder - Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) und Damen und Herren des Thüringer Staatsballetts © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder – Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) und Damen und Herren des Thüringer Staatsballetts © Theater und Philharmonie Thüringen

Der Mythos um den transsilvanischen Prinzen Vlad Draculea inspiriert seit Jahrhunderten die künstlerische Fantasie und diente 1897 dem irischen Schriftsteller Bram Stoker als Grundlage für den wohl berühmtesten Vampirroman der Welt: Dracula. Der Roman ist die Basis für Silvana Schröders bildgewaltiges Ballett, das Wojciech Kilars (1932-2013) kraftvolle Filmmusikkomposition mit sanften, live interpretierten Klavierwerken kombiniert und damit die Komplexität der Figur Dracula in den Mittelpunkt stellt.

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder - Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder – Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) © Theater und Philharmonie Thüringen

Silvana Schröders spannungsgeladenes Ballett verbindet einen hohen neoklassischen Anspruch an Choreografie und Tanz mit einer theatralen Intensität, die im Zusammenspiel mit Verena Hemmerleins prachtvollem Bühnenbild und Kostümen das Publikum in seinen Bann zieht. In der Titelrolle: Filip Kvacak.

Weitere Vorstellungen im Landestheater Altenburg: 29. Jan. 18 Uhr, 2. Febr. 19.30 Uhr, 12. April 14.30 Uhr und 14. April 19.30 Uhr.

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Der Nussknacker von Peter Tschaikowski, 24.11.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Der Nussknacker- Stefania Mancini wird als Marie zu erleben sein © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Der Nussknacker- Stefania Mancini wird als Marie zu erleben sein © Sabina Sabovic

Der Nussknacker von Peter Tschaikowski

Als erste Ballettpremiere der neuen Spielzeit zeigt das Thüringer Staatsballett zur Adventszeit den Ballettklassiker Der Nussknacker in einer neuen Inszenierung von Gastchoreografin Prof. Birgit Scherzer. Die Premiere findet am Freitag, dem 24. November, um 19:30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera statt.

E.T.A. Hoffmann Grab Foto IOCO

E.T.A. Hoffmann Grab  © IOCO

Die Geschichte des Nussknackers, der zum Leben erwacht, basiert auf einem Märchen des deutschen romantischen Schriftstellers E. T. A. Hoffmann. Am Weihnachtsabend erhält das junge Mädchen Clara von ihrem Patenonkel Drosselmeier einen Nussknacker als Geschenk, den sie sofort lieb gewinnt. In der Nacht träumt Clara von ihrem Nussknacker, der mit einem Heer von Spielzeugsoldaten in die Schlacht gegen seinen Feind ziehen muss, den Mäusekönig. Mit Claras Hilfe gelingt es dem Nussknacker, den Mäusekönig zu besiegen. Er nimmt das Mädchen daraufhin mit auf eine wundersame Reise durch das Land des Schnees bis hinein ins Königreich der Süßigkeiten, wo die Zuckerfee ihre Gäste bereits erwartet …

1892 vom Mariinski-Ballett in St. Petersburg zu Peter Tschaikowskis berühmter Musik uraufgeführt, hat das fantasievolle Märchenballett im Laufe des 20. Jahrhunderts weltweit die Herzen des Publikums erobert und bleibt bis heute eines der beliebtesten und am häufigsten aufgeführten Ballette aller Zeiten.

Die Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts werden vom Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera unter dem Dirigat von Kapellmeister Thomas Wicklein begleitet. Auch der Kinderchor unter der Leitung von Chordirektor Holger Krause und Mitglieder des Kinder- und Jugendballetts unter der Leitung von Claudia Kupsch sind an der Inszenierung beteiligt. Für die Ausstattung der Bühne zeichnet Manfred Gruber verantwortlich. Die Kostüme entwarf Gera Graf.

Theater und Philharmonie Thüringen / Birgit Scherzer Choreografin © Bettina Stöß

Theater und Philharmonie Thüringen /
Birgit Scherzer Choreografin © Bettina Stöß

Die Choreografin und Regisseurin Prof. Birgit Scherzer absolvierte ihre tänzerische Ausbildung an der Palucca Schule Dresden und tanzte am Landestheater Halle und an der Komischen Oper Berlin. Als Direktorin und Chefchoreografin arbeitete sie mit den Ballettcompagnien des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken und des Landestheaters Innsbruck. Zuletzt war sie Intendantin des Allee Theaters in Hamburg. Ihre Choreografien, u. a. Keith, Requiem!! und Winterreise, wurden mehrfach ausgezeichnet und auch von internationalen Ballettensembles in Großbritannien und den USA aufgeführt. In Gera inszenierte Birgit Scherzer zuletzt in der Spielzeit 2010/11 das Ballett Warum Frauen klüger sind, und Männer es nicht wahr haben wollen nach Shakespeares Viel Lärm um Nichts.

Am 19. November 2017 um 11:00 Uhr gibt es eine MATINEE im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera, moderiert vom Manager und Dramaturgen des Thüringer Staatsballetts Dr. Daniel Siekhaus. Bei freiem Eintritt können Interessierte erste Ausschnitte des Balletts erleben und im Gespräch mit der Gastchoreografin mehr über den künstlerischen Prozess erfahren.

Konzept, Inszenierung, Choreografie: Prof. Birgit Scherzer, Musikalische Leitung: Thomas Wicklein, Bühne: Manfred Gruber, Kostüme: Gera Graf, Dramaturgie: Dr. Daniel Siekhaus, Choreinstudierung: Holger Krause, Leitung Kinder- und Jugendballett: Claudia Kupsch

Thüringer Staatsballett · Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera · Kinderchor und Kinder- und Jugendballett von Theater&Philharmonie Thüringen;

Weitere Vorstellungen: 26. November 14:30 Uhr, 9. Dezember 19:30 Uhr, 10. Dezember 14:30 Uhr, 15. Dezember 19:30 Uhr, 26. Dezember 18:00 Uhr

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Festwoche des Staatsballetts, 27.01. – 04.02.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Flying Steps perform Flying Bach at Qatar © Naim Chidiac, Red Bull Content Pool

Theater und Philharmonie Thüringen / Flying Steps perform Flying Bach at Qatar © Naim Chidiac, Red Bull Content Pool

Festwoche des Thüringer Staatsballetts

 27. Januar bis 4. Februar 2017

Das Thüringer Staatsballett lädt ein, die Vielfalt des Tanzes in einmaliger Konzentration auf den Bühnen der Stadt Gera zu erleben. 12 Veranstaltungen stehen vom 27. Januar bis 4. Februar 2017 auf dem Programm der Festwoche.

Zum Auftakt zeigt das Thüringer Staatsballett die Premiere der Ballett-Uraufführung Dracula in der Choreografie von Ballettdirektorin Silvana Schröder.

 Theater und Philharmonie Thüringen /<br /> Festwoche des Thüringer Staatsballetts vom 27. Jan. bis 4. Febr. 2017<br /> Carolina Micone und Mattia Charchedi © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen /
Festwoche des Thüringer Staatsballetts vom 27. Jan. bis 4. Febr. 2017
Carolina Micone und Mattia Charchedi © Sabina Sabovic

Das Publikum darf auf fünf Gastensembles gespannt sein: die zeitgenössische Compagnie Spellbound Contemporary Ballet aus Rom, die Breakdance-Weltmeister Flying Steps aus Berlin und die Ballettcompagnien aus Eisenach und Nordhausen, die mit dem Thüringer Staatsballett erstmalig in einer gemeinsamen Gala den Facettenreichtum der Sparte Ballett im Freistaat Thüringen präsentieren. Die Studentinnen und Studenten der Palucca Hochschule für Tanz Dresden kommen nach Gera und zeigen ihr Können.

Das Thüringer Staatsballett ist außerdem mit Silvana Schröders Abend Piaf – La vie en rose und Anita Berber – Göttin der Nacht in der Choreografie von Jirí Bubenícek im Programm der Festwoche vertreten. In einem Programm der Jungen Choreografen bekommen die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles Gelegenheit, ihre eigene schöpferische Kraft unter Beweis zu stellen. Vorstellungen des Kinder- und Jugendballetts sowie ein vielseitiges Rahmenprogramm und eine allabendliche After-Show-Lounge runden die Festwoche ab.


Eröffnung
Dracula  –  Ballett von Silvana Schröder  –  Musik von Wojciech Kilar, Samuel Barber, Wolfgang Amadeus Mozart u. a., Uraufführung im Rahmen der Ballettfestwoche 2017  –  27. Jan. 19:30 Uhr Premiere

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula © Sabina Sabovic

Der 1897 vom irischen Schriftsteller Abraham, „Bram“, Stoker veröffentlichte Roman Dracula wurde zum Inbegriff des Schauerromans und begründete das bis heute höchst erfolgreiche Genre der Vampirliteratur. Stokers packende Erzählung spielt in Siebenbürgen, Reiseziel des britischen Rechtsanwalts Jonathan Harker, der mit dem ihm bis dato unbekannten Klienten Graf Dracula einen Immobilienkauf in London abschließen soll. Doch von Anfang an sind Harker die Geschehnisse im düsteren Schloss des Grafen nicht ganz geheuer. Haben der Graf und die verführerischen jungen Damen, die Harker eines Nachts erscheinen, nicht ungewöhnlich blutrote Lippen? Und warum ist der Graf wie besessen von dem Bildnis, das Harkers Verlobte Mina zeigt?

Dracula inspiriert seit über einem Jahrhundert die künstlerische Fantasie, wurde gleich mehrfach erfolgreich verfilmt und erfreut sich auch in der Sparte Ballett immer größerer Beliebtheit.


Red Bull Flying Bach  –  Gastspiel der Flying Steps aus Berlin
31. Jan. und 1. Febr. 19.30 Uhr –  Idee und Choreografie: Vartan Bassil; Künstlerische Leitung: Vartan Bassil, Christoph Hagel

Theater und Philharmonie Thüringen / Flying Steps perform Flying Bach at Qatar © Naim Chidiac, Red Bull Content Pool

Theater und Philharmonie Thüringen / Flying Steps perform Flying Bach at Qatar © Naim Chidiac, Red Bull Content Pool

Bach und Breakdance passen nicht zusammen? Das Gegenteil beweisen die vierfachen Breakdance-Weltmeister Flying Steps und Opernregisseur Christoph Hagel in ihrer fulminanten Show Red Bull Flying Bach.

Mit ihrer einzigartigen, innovativen Übersetzung von Bachs Wohltemperiertem Klavier sprengen sie die Grenzen zwischen Hoch- und Jugendkultur. Ton für Ton. Schritt für Schritt. Mit Klavier, Cembalo und elektronisch verfremdeten Beats. Mit Headspins, Powermoves und Freezes.

Ob in Europa, den USA, Kanada, den Arabischen Emiraten oder Japan, die mit dem ECHO Klassik Sonderpreis ausgezeichnete Produktion begeisterte bereits mehr als 400.000 Zuschauer weltweit. Nun sind die Breakdancer aus Berlin erstmalig in Gera zu erleben.


Spellbound Contemporary Ballet  –  Gastspiel aus Rom
3. Febr. 20 Uhr und 4. Febr. 16 Uhr   –  Bühne am Park Gera
Künstlerische Leitung und Choreografie: Mauro Astolfi

Die italienische Compagnie Spellbound Contemporary Ballet zählt aufgrund ihres unverwechselbaren Stils, ihrer Choreografien voller Poesie und Bildkraft und der technischen Brillanz ihrer Tänzer zu den besten ihres Landes. Spellbounds Bewegungssprache, geprägt von der Handschrift des Choreografen Mauro Astolfi, verbindet in einzigartiger Weise die Grundlagen des klassischen Balletts mit dem stetigen Drang nach Erneuerung und emotionaler Tiefe.

In der Bühne am Park ist die Compagnie ganz nah zu erleben und zeigt die Bandbreite ihrer Ausdruckskraft in fünf eigenständigen Werken: Controfase, Lost For Words, The Hesitation Day, Small Crime und She Is On The Ground. Ein Muss für alle Liebhaber des zeitgenössischen Balletts.


Palucca Hochschule für Tanz Dresden  –  29. Jan. 18 Uhr 
Rektor: Prof. Jason Beechey; Künstlerische Leitung Palucca Tanz Studio: Prof. Anke Glasow

Die Absolventen der Palucca Hochschule für Tanz Dresden gestalten die Tanzszene in Deutschland und international maßgeblich mit. Im Bachelor Studiengang Tanz werden die TänzerInnen nicht nur im Klassischen und Zeitgenössischen/Modernen Tanz, sondern auch in der Improvisation ausgebildet. Im Rahmen der Ballettfestwoche und kurz vor Beginn einer professionellen Karriere zeigen die Studierenden einen Auszug aus ihrem aktuellen Repertoire. Anspruchsvolle klassische Variationen und Ausschnitte aus zeitgenössischen Choreografien bringen dem Publikum die ganze Bandbreite der Tanzausbildung an der Palucca Hochschule nahe und geben einen Einblick in die hohe künstlerische Qualität der Absolventen.


Ballettgala „Thüringen tanzt“  –  3. Febr. 19:30 Uhr 
Gemeinsame Ballettgala der Compagnien aus Nordhausen, Eisenach und Altenburg-Gera, Künstlerische Leitung: Ivan Alboresi, Andris Plucis, Silvana Schröder

Erstmalig werden die drei Thüringer Ballettcompagnien Ballett TN LOS!, Ballett Eisenach und Thüringer Staatsballett in einer gemeinsamen Gala die Vielfalt der Sparte Tanz in Thüringen präsentieren und feiern. Jede der Compagnien zeigt dabei Glanzpunkte ihres Repertoires, darunter Ausschnitte aus den Balletten Schwanensee (Nordhausen), Entfesselt (Eisenach), Mercutios Geheimnis, 27, KeimZeit und Piaf – La vie en rose (Altenburg-Gera).

Um 18:45 Uhr laden die drei Ballettdirektoren und -direktorinnen zu einem informellen Einführungsgespräch in die Festwochenlounge (Chorsaal).


Junge Choreografen  –  Choreografien der Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts,  2. Febr. 19:30 Uhr Bühne am Park Gera

Schon seit mehreren Spielzeiten beweisen Ensemblemitglieder des Thüringer Staatsballetts ihr choreografisches Talent. Nun widmet die Compagnie den Jungen Choreografen zum ersten Mal einen eigenständigen Ballettabend.

Ob Soli, Duette oder Gruppenchoreografien – den jungen Tanzschaffenden sind weder formal noch inhaltlich Grenzen gesetzt. Was allein zählt, sind ihr Instinkt, ihre Kreativität, ihre individuelle Bewegungssprache. Für einen abwechslungsreichen Tanzabend mit vielen neuen Werken sorgen als Choreografen Stefania Mancini, Rina Hayashi, Fabio Boccalatte, Hudson Oliveira, Yuri Hamano, Yi Han, Alina Dogodina und Vitalij Petrov.

Die Aufführung von Silvana Schröders Ballett Piaf – La vie en rose am 28. Jan. ist bereits ausverkauft, für „Anita Berber – Göttin der Nacht“ am 4. Febr. sind nur noch wenige Restkarten erhältlich. Ebenso sieht es für die Werkstatt des Kinder- und Jugendballetts am 29. u. 30. Jan. aus.

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