Magdeburg, Theater Magdeburg, Premiere Musical Hair mit Gil Ofraim am Domplatz, 17.06.2016

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Theater Magdeburg

 Musical  Hair:  Vor dem Magdeburger Dom

Premiere am Freitag, 17. Juni 2016, 21.00 Uhr, weitere Vorstellungen  Sa. 18. 6./So. 19. 6./Mi. 22. 6./Do. 23. 6./Fr. 24. 6./Sa. 25. 6./So. 26. 6./ Mi. 29. 6./Do. 30. 6./ Fr. 1. 7./Sa. 2. 7./So. 3. 7./Mi. 6. 7./Do. 7. 7./Fr. 8. 7./Sa. 9. 7./ So. 10. 7. 2016, 21.00 Uhr, Domplatz

Theater Magdeburg / Hair - In der Mitte: Gil Ofarim (Berger), Andreas Bongard (Woof). Ensemble © Andreas Lander

Theater Magdeburg / Hair – In der Mitte: Gil Ofarim (Berger), Andreas Bongard (Woof). Ensemble © Andreas Lander

»Make love, not war« … Der Slogan der Hippies korrespondierte mit der amerikanischen Musical-Szene. Das Lebensgefühl der Peace-Generation aufnehmend, sich auflehnend gegen das Establishment und gegen Krieg, durchbrachen die Autoren Galt MacDermot, Gerome Ragni und James Rado mit dem Rock-Musical Hair 1967 die Sehgewohnheiten der bis dato etablierten Theaterformen und schufen in loser Szenenfolge ein musiktheatrales Spektakel, das Alltag mit Theatererlebnis vermischte.

Theater Magdeburg / Hair - IDaniel Dodd-Ellis (Hud), Andreas Bongard (Woof), Gil Ofarim (Berger), Romeo Salazar (Peter), Ensemble ©Andreas Lander

Theater Magdeburg / Hair – IDaniel Dodd-Ellis (Hud), Andreas Bongard (Woof), Gil Ofarim (Berger), Romeo Salazar (Peter), Ensemble ©Andreas Lander

Welten, die aufeinander prallen: Vietnamkrieg, Rassenkonflikte, der Mord an Martin Luther King, Studentenunruhen, die Friedensbewegung auf der einen Seite – Wohlstandsgesellschaft, technischer Fortschritt und der Bau des World Trade Center ab 1966 auf der anderen Seite. Die Figur des Claude (in Magdeburg von Jan Rekeszus interpretiert) ist so ein Kind seiner Zeit: Von der Hippie-Bewegung mitgerissen, verschreibt er sich als Teil des »Tribe« um Anführer Berger (Gil Ofarim) einem Lebensentwurf, der geprägt ist von Freiheitsliebe, Sinnsuche und einem neuen Gemeinschaftsgefühl. Doch dann wird er zur Army einberufen und vor die schwerwiegende Entscheidung gestellt: Soll er nach Vietnam ziehen und damit in einen Krieg, der nicht seiner ist? Knapp 50 Jahre nach der Uraufführung von Hair erscheint der Stoff aktueller denn je. Menschen, die ihre Meinung vertreten, ist deshalb das große Thema des Musicals, das Regisseur Erik Petersen besonders reizt.

Theater Magdeburg / Hair - Im Vordergrund v.l.n.r.: Gil Ofarim (Berger), Peter Wittig (Margaret Mead). Im Hintergrund: Daniel Dodd-Ellis (Hud), Ensemble © Andreas Lander

Theater Magdeburg / Hair – Im Vordergrund v.l.n.r.: Gil Ofarim (Berger), Peter Wittig (Margaret Mead). Im Hintergrund: Daniel Dodd-Ellis (Hud), Ensemble © Andreas Lander

Das Musical über Humanität, Liebe, Zusammenhalt und Krieg besticht bis heute durch so unsterbliche Songs wie »Aquarius«, »Good Morning Starshine« oder »Let the Sunshine in«, die längst zu Welthits geworden sind. Auf dem Magdeburger Domplatz erklingen sie nun in einer neuen, großen Orchestrierung von Damian Omansen, der als Musikalischer Leiter für die Produktion verantwortlich zeichnet. Der volle Orchestersound der Magdeburgischen Philharmonie spiegelt die wirtschaftliche Prosperität der USA mit dem Symbol des World Trade Center, dessen Rohbau Bühnenbildner Jens Kilian als Kulisse auf den Domplatz baut. Mitten in der Baustelle singt und spielt das große Ensemble in den auf die einzelnen Charaktere abgestimmten Kostümen von Dagmar Morell und der schnellen und lebendigen Choreografie von Kati Farkas.

Neben den ohnehin schon prominent besetzten Hauptrollen hat das Theater Magdeburg  auch dieses Jahr wieder herausragende internationale Musicaldarsteller wie Nedime Ince, Ana Milva Gomes, Beatrice Reece, Daniel Dodd-Ellis und Christina Patten in den weiteren Rollen besetzt, die mit ihrem Facettenreichtum echtes Freiheits- und Großstadtgefühl auf den Domplatz bringen werden.

Hair –  Rock-Musical in zwei Akten
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
Musik von Galt MacDermot
Deutsche Dialoge von Nico Rabenald
Deutsche Liedtexte von Walter Brandin
Musikalische Leitung Damian Omansen
Regie Erik Petersen
Bühne Jens Kilian
Kostüme Dagmar Morell
Choreografie Kati Farkas
Dramaturgie Thomas Schmidt-Ehrenberg

Claude Jan Rekeszus
Berger Gil Ofarim
Sheila Nedime Ince
Dionne Ana Milva Gomes
Crissy Christina Patten
Jeanie Beatrice Reece
Hud Daniel Dodd-Ellis
Woof Andreas Bongard

und mit Denise Lucia Aquino, Ulrike Baumbach, Julia Davine, Tina Haas, Frank Heinrich, Jürgen Jakobs, Anthony Curtis Kirby, Chan Young Lee, Maickel Leijenhorst, Alejandro Muñoz Castillo, Romeo Salazar, Peter Wittig, Uta Zierenberg
Ballett Magdeburg, Magdeburgische Philharmonie

Premiere am Freitag, 17. 6. 2016, Domplatz,  weitere Vorstellungen  Sa. 18. 6./So. 19. 6./Mi. 22. 6./Do. 23. 6./Fr. 24. 6./Sa. 25. 6./So. 26. 6./ Mi. 29. 6./Do. 30. 6./ Fr. 1. 7./Sa. 2. 7./So. 3. 7./Mi. 6. 7./Do. 7. 7./Fr. 8. 7./Sa. 9. 7./ So. 10. 7. 2016, 21.00 Uhr, Domplatz

 

—| Pressemeldung Theater Magdeburg |—

Magdeburg, Theater Magdeburg, Operettenpremiere: Pariser Leben, 31.01.2016

Januar 29, 2016 by  
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Theater Magdeburg

Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

  Pariser Leben von Jacques Offenbach

Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Deutsch von Karl Treumann und Michael Wallner

Premiere am Sonntag 31. 1. 2016 16.00 Opernhaus, weitere Vorstellungen:  Sonntag 7. 2. 2016 16.00, Freitag 19. 2. 2016 19.30

Paris / Grabstätte Jacques Offenbach © IOCO

Paris / Grabstätte Jacques Offenbach © IOCO

Er kam aus Köln und machte Paris zu seiner Wahlheimat – der Komponist Jacques Offenbach. Mit seiner Operette Pariser Leben setzte er der französischen Hauptstadt ein musiktheatrales Denkmal voller Witz und Ironie. Offenbach komponierte das Stück anlässlich der Pariser Weltausstellung im Jahr 1867 und zeichnet Paris als eine Weltmetropole der Liebe und des Vergnügens.

Das Stück ist ein großes Maskenspiel, in dem die allseitige Verstellung das Menschliche umso deutlicher zutage treten lässt. Dazu durchweht ein demokratischer Geist diese Operette, in der das Unten schnell zum Oben wird und gesellschaftliche Unterschiede sich im Rausch nivellieren. An diesem Vergnügungsreigen wollen auch der urlaubende schwedische Baron von Gondremarck und seine Frau teilhaben. Und gleich bei ihrer Ankunft werden sie von jemandem in Empfang genommen, der nicht der ist, der er vorgibt zu sein?…

Theater Magdeburg / Pariser Leben © Nilz Böhme

Theater Magdeburg / Pariser Leben © Nilz Böhme

Musikalische Leitung Hermann Dukek, Regie Michael Wallner
Bühne Heinz Hauser, Kostüme Tanja Liebermann, Choreografie Lynne Hockney, Dramaturgie Thomas Schmidt-Ehrenberg
Choreinstudierung Martin Wagner

BESETZUNG: Raoul de Gardefeu: Johannes Wollrab, Bobinet/Frick Philippe: Clark Hall, Métella: Sylvia Rena Ziegler, Baron von Gondremarck: Manfred Wulfert
Baronin von Gondremarck: Christine Buffle, Gabrielle: Julie Martin du Theil, Der Brasilianer/Prosper: Markus Liske, Urbain/Gontran: Thomas Matz, Joseph/Alphonse: Peter Wittig, Pauline: Ks. Ute Bachmaier, Léonie: Iris Kock, Louise: Bo Mi Lee, Clara: Ulrike Baumbach, Madame de Quimper-Karadec: Regina Most, Opernchor des Theaters Magdeburg, Ballett Magdeburg, Magdeburgische Philharmonie

—| Pressemeldung Theater Magdeburg |—

Magdeburg, Theater Magdeburg, PREMIERE: Pariser Leben, 14.11.2015

November 11, 2015 by  
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Theater Magdeburg

Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

PREMIERE: Pariser Leben von Jacques Offenbach

Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Deutsch von Karl Treumann und Michael Wallner

Premiere am Samstag 14. 11. 2015 19.30 Opernhaus, Weitere Vorstellungen: Sonntag 29. 11. 2015 18.00 Opernhaus / Bühne, Freitag 11. 12. 2015 19.30 Opernhaus / Bühne, Dienstag 22. 12. 2015 19.30 Opernhaus / Bühne, Donnerstag 31. 12. 2015 15.00 Opernhaus / Bühne, Donnerstag 31. 12. 2015 19.30 Opernhaus / Bühne, Sonntag 17. 1. 2016 16.00 Opernhaus / Bühne, Sonntag 31. 1. 2016 16.00 Opernhaus / Bühne, Sonntag 7. 2. 2016 16.00 Opernhaus / Bühne, Freitag 19. 2. 2016 19.30 Opernhaus / Bühne

»…weil’s keine Stadt sonst geben kann, wo man so herrlich leben kann.«

Paris / Grabmal Jacques Offenbach © IOCO

Paris / Grabmal Jacques Offenbach © IOCO

Er kam aus Köln und machte Paris zu seiner Wahlheimat – der Komponist Jacques Offenbach. Mit seiner Operette »Pariser Leben« setzte er der französischen Hauptstadt ein musiktheatrales Denkmal voller Witz und Ironie. Offenbach komponierte das Stück anlässlich der Pariser Weltausstellung im Jahr 1867 und zeichnet Paris als eine Weltmetropole der Liebe und des Vergnügens.

Das Stück ist ein großes Maskenspiel, in dem die allseitige Verstellung das Menschliche umso deutlicher zutage treten lässt. Dazu durchweht ein demokratischer Geist diese Operette, in der das Unten schnell zum Oben wird und gesellschaftliche Unterschiede sich im Rausch nivellieren. An diesem Vergnügungsreigen wollen auch der urlaubende schwedische Baron von Gondremarck und seine Frau teilhaben. Und gleich bei ihrer Ankunft werden sie von jemandem in Empfang genommen, der nicht der ist, der er vorgibt zu sein…

Musikalische Leitung Hermann Dukek, Regie Michael Wallner
Bühne Heinz Hauser, Kostüme Tanja LiebermannChoreografie,  Lynne Hockney
Dramaturgie Thomas Schmidt-Ehrenberg

BESETZUNG:
Raoul de Gardefeu: Johannes Wollrab, Bobinet/Frick: Philippe Clark Hall
Métella: Sylvia Rena Ziegler, Baron von Gondremarck: Manfred Wulfert
Baronin von Gondremarck: Christine Buffle, Gabrielle: Julie Martin du Theil
Der Brasilianer/Prosper: Markus Liske, Urbain/Gontran: Thomas Matz
Joseph/Alphonse: Peter Wittig
Pauline: Ks. Ute Bachmaier
Léonie: Iris Kock
Louise: Bo Mi Lee
Clara: Ulrike Baumbach
Madame de Quimper-Karadec: Regina Most
Opernchor des Theaters Magdeburg
Ballett Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie

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Magdeburg, Theater Magdeburg, Premiere: Così fan tutte, 25.10.2014

September 18, 2014 by  
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Theater Magdeburg

Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

Premiere:

Così fan tutte  von Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere: 25. 10. 2014, weitere Vorstellungen: 2.11., 8.11., 14.11., 29.11., 28.12.2014, 3.5., 30.5., 6.6.2015

Musikalische Leitung: GMD Kimbo Ishii, Regie: Karen Stone
Bühne: Christiane Hercher, Kostüme: Maria-Elena Amos
Chorleitung: Martin Wagner, Dramaturgie: Thomas Schmidt-Ehrenberg

»Nehmen Sie es leicht mit der Liebe. Lassen Sie die schönen Gelegenheiten nicht vorübergehen: Wechseln Sie rechtzeitig…«   Despina, 2. Akt

Wien / Zentralfriedhof - Wolfgang Amadeus Mozart © IOCO

Wien / Zentralfriedhof – Wolfgang Amadeus Mozart © IOCO

Die beiden Schwestern Fiordiligi und Dorabella haben ihr Herz an zwei junge Offiziere verschenkt, Ferrando und Guglielmo. Man hat sich verlobt und ist sich seiner Liebe sicher. Doch der befreundete Don Alfonso überredet die beiden Offiziere zu einer Wette. Die Treue der Frauen soll getestet werden: Sind sie tatsächlich standhaft gegen jede Versuchung? Voller Selbstbewusstsein schlagen die Männer schließlich ein, ohne jeden Zweifel an der Unfehlbarkeit ihrer Bräute. Es folgt ein Spiel, das Gewissheiten in Frage stellt und Gefühle in Verwirrung stürzt. Don Alfonso führt dabei Regie. Ferrando und Guglielmo ziehen in den Krieg, um sogleich – exotisch maskiert – zurückzukehren. Der eine soll die Braut des anderen verführen. Ein Experiment mit ungewissem Ausgang.

Aus Spiel wird Ernst: In Mozarts dritter Zusammenarbeit mit Lorenzo da Ponte trifft philosophische Schärfe auf musikalischen Humanismus. Lieben wir wirklich, wen wir lieben?

Besetzung:
Fiordiligi: Noa Danon, Dorabella: Lucia Cervoni/Sylvia Rena Ziegler
Guglielmo: Gocha Abuladze/Thomas Florio, Ferrando: Arthur Espiritu
Despina: Ks. Ute Bachmaier/Julie Martin du Theil, Don Alfonso: Martin-Jan Nijhof/ Jason Cox

Premiere: 25. 10. 2014,  weitere Vorstellungen: 2.11., 8.11., 14.11., 29.11., 28.12.2014, 3.5., 30.5., 6.6.2015

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