Wien, Theater an der Wien, Euryanthe – Carl Maria von Weber, IOCO Kritik, 11.01.2019

Januar 11, 2019 by  
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Theater an der Wien

Theater an der Wien / Linke Wienzeile © IOCO

Theater an der Wien / Linke Wienzeile © IOCO

Euryanthe – Carl Maria von Weber

Weber und „die Einführung des Übernatürlichen“

von Marcus Haimerl

Häufig findet sich Carl Maria von Webers große heroisch-romantische Oper Euryanthe nicht auf den Spielplänen der Opernhäuser. Als Ursache betrachtet man gerne das Libretto der Schriftstellerin Helmina von Chézy, die Weber aus dem Dresdner „Liederkreis“ kannte, in welchem bereits der Librettist des Freischütz, Johann Friedrich Kind, Mitglied war. Nach dem Erfolg des Freischütz war Weber als Komponist in aller Munde und so war das Auftragswerk des Wiener Kärntnertortheaters auch keine Überraschung.

Allerdings litt er auch unter dem großen Erfolg des Freischütz. Aus gutem Grund musste er annehmen, dass von ihm Wiederauflagen der volkstümlichen Nummern seiner Erfolgsoper erwartet wurden: „Die Erwartungen der Masse sind durch den wunderbaren Erfolg des Freischützen bis zum Unmöglichen ins Blaue hinauf gewirbelt; und nun kommt das einfach ernste Werk, das nichts als Wahrheit des Ausdrucks, der Leidenschaft und Charakterzeichnung sucht, und alle der mannigfachen Abwechslung und Anregungsmittel seines Vorgängers entbehrt.“ (Weber in einem Brief an Franz Danzi, 13.02.1824). Mit diesem einfachen Werk meinte Weber seine Oper Euryanthe.

Theater an der Wien / Euryanthe - hier :  Jacquelyn Wagner als Euryanthe und Theresa Kronthaler als Eglantine © Monika Rittershaus

Theater an der Wien / Euryanthe – hier : Jacquelyn Wagner als Euryanthe und Theresa Kronthaler als Eglantine © Monika Rittershaus

Als Vorlage für das Libretto diente Helmina von Chézy eine altfranzösische Ritterlegende aus dem 12. Jahrhunderts, welche Shakespeare bereits in seiner Cymbeline nach einer Novelle aus Boccaccios Decamerone verwendete. Weber wies den Rat Ludwig Tiecks nach einer realistischen Handlungsführung zurück und bestand gegenüber Helmina von Gézy auf die Einführung des Übernatürlichen.

Die zu Unrecht beschuldigte Euryanthe, Opfer einer Männerwette zwischen ihrem Verlobten Adolar und dem bösen Lysiart, ist der Motor der Handlung. Jedoch ist nicht wie in der Vorlage die Kenntnis eines Körpermals, heimlich im Bade beobachtet, das Beweisstück. Emma, die Schwester Adolars beging einst aus Gram über den Tod ihres Ehemanns Selbstmord. Wegen dieser Todsünde kann ihre Seele keine Ruhe finden, bis nicht ihr tödlicher Giftring mit den Tränen einer verfolgten Unschuld genetzt wird. Dies Geheimnis, an die heimtückische Eglantine verraten, löst das Drama aus. Denn diese stiehlt den Ring aus der Grabkammer und wird von Lysiart beobachtet. Da dieser bei Euryanthe mit seinen Verführungsversuchen gescheitert ist, verbünden sich Eglantine und Lysiart zu einem Liebespaar aus Rache. Da sich Euryanthe gegen die falschen Anschuldigungen Lysiarts nicht wehrt, führt Adolar, nun seiner gesamten Güter und Titel verlustig, seine Verlobte in den Tod. Als diese ihn vor einer Schlange zu retten versucht, lässt er Euryanthe allein im Wald zurück. Der König findet die junge Frau und diese offenbart ihm die zuvor verschwiegene Wahrheit. Während der Vorbereitungen von Lysiarts und Eglantines Hochzeit auf Adolars Schloss, gesteht Eglantine, der in einem Anfall von Wahnsinn Emma erscheint, dem König die Wahrheit. Lysiart ersticht die Wahnsinnige und wird selbst als Mörder verhaftet. Euryanthe und Adolar finden wieder zueinander und weil ihre Tränen den Ring benetzt haben, findet Emmas Seele ihren Frieden.

Theater an der Wien / Euryanthe - hier :  Jacquelyn Wagner als Euryanthe, Theresa Kronthaler als Eglantine, Andrew Foster-Williams als Lysiart, Norman Reinhardt als Adolar © Monika Rittershaus

Theater an der Wien / Euryanthe – hier : Jacquelyn Wagner als Euryanthe, Theresa Kronthaler als Eglantine, Andrew Foster-Williams als Lysiart, Norman Reinhardt als Adolar © Monika Rittershaus

Das Theater an der Wien holte nunmehr diese kaum gespielte Oper als Neuproduktion zurück in die Stadt der Uraufführung und beweist mit der Besetzung, dass Webers Werk durchaus spielbar ist. Constantin Trinks leitet das ORF Radio-Symphonieorchester Wien facettenreich mit großer Leidenschaft und weiß die Dramatik der Musik von Weber, die an mancher Stelle schon Wagner erahnen lässt, voll auszukosten.

Christof Loy verzichtet in seiner Inszenierung auf Mittelalter, Ritter oder gar Übernatürliches, ebenso auf Romantik und setzt ganz auf zwischenmenschliche Beziehungen und Personenführung. Ein weißer, sich trichterförmig nach hinten verengender Raum, mit einem Klavier, einem Bett und ein paar Stühlen ist die ganze Ausstattung (Bühne: Johannes Leiacker). Der sterile weiße Bühnenraum mit dem Bett am Bühnenrand erinnert dabei schon etwas an eine Heilstätte. Und Heilung sucht nicht nur die Seele der armen Emma. In diesem geschlossenen Bühnenraum reduziert  Loy die Romantik zu einem Kammerspiel zwischen den handelnden Figuren und zeigt, dass die handlungstreibenden Gefühle, enttäuschter Liebe, Rache und Erlösung, Allgemeingültigkeit besitzen.

Theater an der Wien / Euryanthe - hier :  Theresa Kronthaler als Eglantine, Andrew Foster-Williams als Lysiart © Monika Rittershaus

Theater an der Wien / Euryanthe – hier : Theresa Kronthaler als Eglantine, Andrew Foster-Williams als Lysiart © Monika Rittershaus

Jacquelyn Wagner verkörpert die Titelfigur Euryanthe perfekt. Atemberaubend meistert sie die lyrischen Passagen mit ihrem ausdrucksstarken Sopran und überzeugt auch in glaubwürdiger Rollengestaltung.  Mit durchschlagskräftigem Mezzosopran und packender Darstellung beherrscht Theresa Kronthaler die Bühne in der Partie der Eglantine. Mit seinem großen durchwegs dramatischen Bariton beweist Andrew Foster-Williams höchstes musikalisches Können als hinterlistiger Lysiart. Für seinen Körpereinsatz, er singt die Arie „Wo berg‘ ich mich“ zu Beginn des zweiten Aktes völlig unbekleidet, muss man dem Sänger zusätzlich hohen Respekt zollen. Der amerikanischeTenor Norman Reinhardt überzeugt mit strahlendem, höhensicherem Tenor in der Partie des Adolar. Beeindruckend auch Stefan Cerny der mit seinem schönen, dunklen Bass die Partie des Königs glaubhaft gestaltet. Auf höchstem musikalischen Niveau agiert auch der Arnold Schoenberg Chor.

Mit dieser Produktion bewies das Theater an der Wien erneut, dass man sich nicht nur gefahrlos den vergessenen Werken der Opernliteratur widmen, sondern damit auch noch Erfolg haben kann.

Euryanthe im Theater an der Wien:  Zur Zeit sind keine weiteren Vorstellungen geplant

—| IOCO Kritik Theater an der Wien |—

Berlin, Komische Oper Berlin, Premiere: La clemenza di Tito von Wolfgang Amadeus Mozart, 27.05.2016

Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin / Zuschauerraum © Gunnar Geller

Komische Oper Berlin / Zuschauerraum © Gunnar Geller

 Konzertant: La clemenza di Tito – Wolfgang Amadeus Mozart

Musikalischer Thriller über Liebe, politische Machtkämpfe und Großmut

Libretto von Caterino Mazzolà nach Pietro Metastasio
In italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Sinfoniekonzert 6:   Freitag, 27. Mai 2016 | 20 Uhr

Wien / Mozart - Denkmal © IOCO

Wien / Mozart – Denkmal © IOCO

Nach den Frühwerken Il re pastore und Lucio Silla in den beiden vergangenen Spielzeiten setzt die Komische Oper Berlin ihre Serie konzertanter Mozartopern mit La clemenza di Tito fort. In Mozarts vorletzter, zeitgleich mit der Zauberflöte entstandenen Oper entspinnt sich rund um den römischen Kaiser Titus ein musikalischer Thriller über große Gefühle, Intrigen, politische Machtkämpfe und Großmut. Als Solisten glänzen unter anderem Johannes Chum in der Titelrolle, Simone Schneider als Vitellia, Theresa Kronthaler als Sesto sowie Sydney Mancasola als dessen Schwester Servilia. Generalmusikdirektor Henrik Nánási dirigiert das Orchester der Komischen Oper Berlin.

Kaiser Titus gilt als besonnener und gnädiger Herrscher. Doch obwohl er sogar die eigenen Heiratspläne dem Gemeinwohl unterordnet, erzeugt er wider Willen in seinem näheren Umfeld nichts als Missgunst, enttäuschte Hoffnungen und Verrat: Weil Vitellia, die Tochter von Titus’ getötetem Vorgänger, in ihrer Hoffnung auf ein Heiratsangebot des Kaisers enttäuscht wird, setzt sie eine Intrige gegen den Herrscher in Gang. Den ihr hoffnungslos in Liebe verfallenen Sesto, einen Jugendfreund Titus’, kann sie zu einem Attentat auf den Kaiser überreden. Der Anschlag misslingt, Vitellia und Sesto erwarten ihr Todesurteil. Doch auch in tiefster persönlicher Enttäuschung erweist sich Kaiser Titus als wahrhaft gnädiger Herrscher. La clemenza di Tito wird im italienischen Original mit deutschen Untertiteln aufgeführt.

Musikalische Leitung: Henrik Nánási, Chöre: David Cavelius,  Besetzung:
Johannes Chum (Tito Vespasiano, Herrscher von Rom), Simone Schneider (Vitellia, Tochter des vorherigen Kaisers Vitellius), Theresa Kronthaler (Sesto, Titos Freund), Sydney Mancasola (Servilia), Silvia Hauer (Annio), Alexey Antonov (Publio), Chorsolisten und Orchester der Komischen Oper Berlin

Sinfoniekonzert 6 – La clemenza di Tito:  Freitag, 27. Mai 2016 | 20 Uhr

—| Pressemeldung Komische Oper Berlin |—

Berlin, Komische Oper Berlin, Wiederaufnahme: DI SCHÖNE HELENA, 06.11.2015

November 5, 2015 by  
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Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin / Zuschauerraum © Gunnar Geller

Komische Oper Berlin / Zuschauerraum © Gunnar Geller

Wiederaufnahme: DI SCHÖNE HELENA 

Jacques Offenbach
OPÉRA BOUFFE IN DREI AKTEN (1864)
Text von Henri Meilhac und Ludovic Halèvy
Deutsch von Simon Werle

Am Freitag, 6. November 2015, 19:30

Weitere Vorstellungen:
Sa 14.11.
Sa 21.11.
So 29.11.
Sa 12.12.
Do 11.02.
Mo 15.02.

Monty Python à la française – das ist Jacques Offenbach, der Vater der Operette und Meister des abgedrehten Musiktheaters. Barrie Kosky zeigt in seiner opulenten Inszenierung, was neben großen Stimmen an umwerfender Spiellust im Ensemble der Komischen Oper Berlin steckt.

Sparta ist auch nicht mehr das, was es mal war: Die Opfergaben lassen qualitätsmäßig arg zu wünschen übrig, und unter den guten alten Göttern erfreut sich nur mehr Liebesgöttin Venus ungebrochener Beliebtheit. Königin Helena, ganz schicksalsergebene Diva, langweilt sich redlich mit ihrem Gatten Menelaus, als ein rätselhafter – und unverschämt gut aussehender – Hirt hereinschneit, der sich, oh schicksalhafte Fügung, als Göttinnenschönheitswettbewerbsjuror Paris entpuppt. Wie gut, dass Oberpriester Kalchas dem Schicksal ein wenig auf die Sprünge hilft und Helena und Paris zu einer traumhaften Nacht verhilft, die allerdings von Menelaus aufs Empfindlichste gestört wird. Was muss der aber auch völlig unangemeldet von der Dienstreise nach Hause zurückkehren?! – findet nicht nur Helena, sondern krakeelt auch bald das Volk im Chor. Menelaus ordnet gemeinsame Sommerfrische an, doch was soll man machen: Wenn Venus ihren Tribut fordert, ist der Mensch nur mehr ein Spielball der Götter!

In der rasant-brillanten Antiken-Travestie von Jacques Offenbach wird der so genannte gesunde Menschenverstand nach allen Regeln der Kunst aus den morschen Angeln gehoben. Unter der Regie von Barrie Kosky wirbeln die Melodien, Beine und Dialoge nur so um Augen, Hirn, und Ohren und natürlich um das unangefochtene Zentrum des Geschehens: die schöne Helena.

Musikalische Leitung Kristiina Poska
Inszenierung Barrie Kosky
Choreographie Otto Pichler
Bühnenbild Rufus Didwiszus
Kostüme Buki Shiff
Dramaturgie Johanna Wall
Chöre David Cavelius
Licht Diego Leetz

BESETZUNG:
Helena: Nicole Chevalier
Paris: Stefan Cifolelli
Menelaus: Peter Renz
Orest: Theresa Kronthaler
Kalchas: Stefan Sevenich
Agamemnon: Dominik Köninger
Ajax I: Christian Grygas
Ajax II: Philipp Meierhöfer
Achilles: Uwe Schönbeck
Bacchis: Hakan T. Aslan

—| Pressemeldung Komische Oper Berlin |—

Berlin, Komische Oper Berlin, Premiere DIE SCHÖNE HELENA, 11.10.2014

Oktober 6, 2014 by  
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Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin / Zuschauerraum © Gunnar Geller

Komische Oper Berlin / Zuschauerraum © Gunnar Geller

Erste Premiere der neuen Spielzeit:

Die schöne Helena von Jacques Offenbach

PREMIERE | Samstag, 11. Oktober 2014 | 19:00 Uhr; weitere Vorstellungen: 17.10.2014; 19.10.2014; 25.10.2014; 8.11.2014; 15.11.2014; 23.11.2014; 11.11.2014; 31.12.2014; 02.01.2015; 18.01.2015; 23.01.2015

Monty Python à la française – das ist Jacques Offenbach, der Vater der Operette und Meister des abgedrehten Musiktheaters. Vor genau 150 Jahren sorgte eines seiner einflussreichsten Werke auf den Pariser Bühnen erstmals für Furore: Die schöne Helena. Barrie Kosky zeigt in seiner opulenten Inszenierung der urkomischen Antiken-Travestie, was neben großen Stimmen an umwerfender Spiellust im Ensemble der Komischen Oper Berlin steckt.

Sparta ist auch nicht mehr das, was es mal war: Die Opfergaben lassen qualitätsmäßig arg zu wünschen übrig, und unter den guten alten Göttern erfreut sich nur mehr Liebesgöttin Venus ungebrochener Beliebtheit. Königin Helena, ganz schicksalsergebene Diva, langweilt sich redlich mit ihrem Gatten Menelaus, als ein rätselhafter – und unverschämt gutaussehender – Hirt hereinschneit, der sich, oh schicksalhafte Fügung, als Göttinnenschönheitswettbewerbsjuror Paris entpuppt.

Jacques Offenbach Grab in Montmartre © IOCO

Jacques Offenbach Grab in Montmartre © IOCO

Wie gut, dass Oberpriester Kalchas dem Schicksal ein wenig auf die Sprünge hilft und Helena und Paris zu einer traumhaften Nacht verhilft, die allerdings von Menelaus aufs Empfindlichste gestört wird. Was muss der aber auch völlig unangemeldet von der Dienstreise nach Hause zurückkehren?! – findet nicht nur Helena, sondern krakeelt auch bald das Volk im Chor. Menelaus ordnet gemeinsame Sommerfrische an, doch was soll man machen: Wenn Venus ihren Tribut fordert, ist der Mensch nurmehr ein Spielball der Götter!
Jacques Offenbach, der jüdisch-kölsche »Mozart der Champs Élysées« (Gioachino Rossini), porträtierte in seinen Operetten voller Aberwitz und frivoler Sinnlichkeit eine Gesellschaft, die sich mit einem prickelnden Glas Champagner in der Hand und großen Schritten stracks in Richtung Abgrund bewegt – überdreht und grandios, mit Melodien, die sich, einmal in die Hörwindungen hineingeschlüpft, so schnell keiner mehr aus dem Kopf schlagen kann.

Die erste Premiere der neuen Spielzeit an der Komischen Oper Berlin verspricht am 11. Oktober Operette vom Feinsten: Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky inszeniert mit Jacques Offenbachs Die schöne Helena ein Meisterwerk des Genres. Die Uraufführung am 17. Dezember 1864 – vor fast genau 150 Jahren – in Paris sorgte unter anderem wegen viel nackter Haut auf der Bühne und der Kritik an der Institution der bürgerlichen Ehe für Furore. Die Antiken-Travestie überzeugt durch die mitreißende Komik der abgedrehten Handlung und eine meisterhafte Vielfalt von musikalischen Stilen, die Generalmusikdirektor Henrik Nánási im Graben lebendig werden lässt. Für die Choreographie zeichnet Otto Pichler verantwortlich.

Komische Oper Berlin / Die Schöne Helena - Vorabmotiv © Gunnar Geller

Komische Oper Berlin / Die Schöne Helena – Vorabmotiv © Gunnar Geller

PREMIERE | Samstag, 11. Oktober 2014 | 19:00 Uhr; weitere Vorstellungen: 17.10.2014; 19.10.2014; 25.10.2014; 8.11.2014; 15.11.2014; 23.11.2014; 11.11.2014; 31.12.2014; 02.01.2015; 18.01.2015; 23.01.2015

Musikalische Leitung: Henrik Nánási, Inszenierung: Barrie Kosky
Choreographie: Otto Pichler, Bühnenbild: Rufus Didwiszus
Kostüme: Buki Shiff, Dramaturgie: Johanna Wall
Chöre: David Cavelius, Licht: Diego Leetz

Besetzung: Nicole Chevalier (Helena), Tansel Akzeybek (Paris), Peter Renz (Menelaus), Theresa Kronthaler (Orest), Stefan Sevenich (Kalchas), Dominik Köninger (Agamemnon), Tom Erik Lie (Ajax I), Philipp Meierhöfer (Ajax II), Uwe Schönbeck (Achilles) u. a.

—| Pressemeldung Komische Oper Berlin |—

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