Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Der Vogelhändler, 24.05.2019

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - János Ocsovai (Adam) , Damen und Herren des Opernchors  © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – János Ocsovai (Adam)
, Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Operette „Der Vogelhändler“ kommt nach Gera

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr in Altenburg kommt Bernhard Stengeles Inszenierung von Carl Zellers Klassiker „Der Vogelhändler“ nun auch ins Theater nach Gera.

Premiere ist hier am Freitag, 24. Mai 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus.

1891 in Wien uraufgeführt, erfreut sich Carl Zellers (1842-1898) „Der Vogelhändler“ dank turbulenter Handlung, wirkungsvoller Chorensembles und volksliedhaft-einschmeichelnder Melodien wie „Grüß euch Gott, alle miteinander“, „Ich bin die Christel von der Post“ oder „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ bis heute großer Beliebtheit. Eine besondere Komik entsteht, wenn die höfisch-aristokratische Welt der Kurpfalz auf das Milieu eines Bauerndorfes trifft und jeder die anderen hinters Licht führen oder deren wahre Neigungen und Absichten ergründen möchte. Bernhard Stengele – 2012 bis 2017 Schauspieldirektor bei Theater&Philharmonie Thüringen – brachte diesmal als Gastregisseur mit seiner Affinität für Komik und Milieustudien die Volksoperette in der Bühnen- und Kostümausstattung von Kristopher Kempf und Emilia Schmucker schwungvoll auf die Bühne. Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. Der Opernchor singt in der Einstudierung des Chordirektors Gerald Krammer.

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - Miriam Zubieta als Christel von der Posts  © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – Miriam Zubieta als Christel von der Posts © Ronny Ristok

In den Partien: Anne Preuß als Kurfürstin Marie, Judith Christ als Hofdame Adelaide, Johannes Beck als Baron Weps, Timo Rößner als Graf Stanislaus, Kai Wefer als Süffle, Ulrich Burdack als Würmchen, János Ocsovai als Adam, Miriam Zubieta als Christel, Florian Neubauer/ Gustavo Mordente Eda als Schneck, Katharina Hentschel und Claudia Müller als Kellnerin Jette sowie lris Eberle und Katharina Hentschel als Frau Nebel.

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - Anne Preuß (Kurfürstin),  Damen und Herren des Opernchors  © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – Anne Preuß (Kurfürstin),
Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Zur Handlung: In einem pfälzischen Dorf am Rhein herrscht große Aufregung: Der Kurfürst hat sich zur Jagd angesagt. Er möchte ein Wildschwein erlegen und eine Jungfrau empfangen. Mit beidem kann die frivole Gemeinde nicht dienen. Der Jägermeister des Kurfürsten ist bereit, gegen ein hohes Bestechungsgeld dem Kurfürsten ein zahmes Hausschwein und eine Witwe vorzuführen. Da wird die Jagd abgesagt. Der Jägermeister, der das Geld nicht zurückgeben möchte, stellt seinen Neffen als Kurfürsten vor. Währenddessen trifft die Kurfürstin ein, um – als Bauernmädchen verkleidet – ihren Gatten „in flagranti“ zu erwischen. Gleichzeitig kommt der Tiroler Vogelhändler Adam an, um seine Braut Christel zu besuchen. Diese wiederum möchte beim Kurfürsten eine Stellung für Adam erbitten. Ein fröhliches Spiel der Verwechslungen, Eifersüchteleien und Liebe beginnt …

Weitere Termine im Theater Gera:
Sa. 25.05.2019 / 19:30 Uhr
So. 26.05.2019 / 14:30 Uhr
So. 02.06.2019 / 14:30 Uhr

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Die verkaufte Braut, 19.10.2018

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen  / Die verkaufte Braut -Anne Preuß (Marie) - Mitte Alejandro Larraga Schleske (Kruschina) oben Béela Müller (Ludmila, seine Frau) und Ulrich Burdack (Kecal, Heiratsvermittler) - rechts © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Die verkaufte Braut -Anne Preuß (Marie) – Mitte Alejandro Larraga Schleske (Kruschina) oben Béela Müller (Ludmila, seine Frau) und Ulrich Burdack (Kecal, Heiratsvermittler) – rechts © Ronny Ristok

„Die verkaufte Braut“ kommt nach Gera

1866 in Prag uraufgeführt, gilt „Die verkaufte Braut“ als eine der beliebtesten Buffo-Opern überhaupt. Sie ist so komödiantisch wie doppelbödig. Das Meisterwerk Bed?ich Smetanas (1824-1884) besticht durch seine böhmische Volkstümlichkeit, Melodienreichtum und eine farbige Instrumentation. Bei Theater&Philharmonie Thüringen inszenierte Generalintendant Kay Kuntze das Werk in der Ausstattung von Irene Suhr. Nach der erfolgreichen Premiere am Ende der vergangene Spielzeit kommt das Werk jetzt nach Gera. In Ostthüringen ist „Die verkaufte Braut“ damit erstmals seit 1984 wieder zu sehen.

Premiere in Gera ist am 19. Oktober um 19.30 Uhr im Großen Haus.

Theater und Philharmonie Thüringen  / Die verkaufte Braut - Janos Ocsovai (Hans) - Mitte - freut sich über die 300 Gulden, die er mit dem Verkauf seiner Braut erlistet hat Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Die verkaufte Braut – Janos Ocsovai (Hans) – Mitte – freut sich über die 300 Gulden, die er mit dem Verkauf seiner Braut erlistet hat
Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter der Leitung von Takahiro Nagasaki. Der Opernchor steht unter der Leitung von Gerald Krammer. In den Partien: Alejandro Lárraga Schleske (Kruschina ), Béela Müller (Ludmilla),  Anne Preuß (Marie),  Kai Wefer (Micha ), Michaela Mehring (Hata),  János Ocsovai (Hans ),  Timo Rösner (Wenzel), Ulrich Burdack (Kecal), Günter Markwarth (Direktor der Komödianten),  Miriam Zubieta (Esmeralda , Johannes Beck (Ein Indianer).

Marie und Wenzel sollen gemäß dem Wunsch ihrer Väter heiraten. Kruschina und Micha wollen mit der arrangierten Ehe Erbe und Wohlstand der beiden sichern. Nachdem Michas erstgeborener Sohn als verschollen gilt, erscheint der naive Wenzel dem alten Kruschina als der ideale Schwiegersohn. Doch Marie setzt sich gegen den Plan ihres Vaters zur Wehr, liebt sie doch den Knecht Hans. Der Heiratsvermittler Kecal versucht, Hans umzustimmen. Der Außenseiter willigt scheinbar gegen Zahlung einer hübschen Summe ein und sagt sich von der Enttäuschten los. Er stellt allerdings die Bedingung, dass nur ein Sohn Michas Marie zur Frau nehmen dürfe. Dieser obszöne Handel wird von der empörten Dorfgesellschaft missbilligt und Marie ist zutiefst gekränkt. Doch dann gibt sich Hans als Michas erstgeborener Sohn zu erkennen. Mit ihrer Liebesheirat sichern sich Marie und Hans auch das Erbe. Die bestehende Ordnung gerät ins Wanken …

Theater und Philharmonie Thüringen  / Die verkaufte Braut - Anne Preuß (Marie) © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Die verkaufte Braut – Anne Preuß (Marie) © Ronny Ristok

Die Bühnenbildnerin und Künstlerin Irene Suhr (geb. 1965) lebt und arbeitet in Berlin. Nach einem Studium der Architektur und Malerei an der Universität der Künste begleitete sie zahlreiche Bühnenprojekte, u. a. an der Semperoper Dresden und dem Radialsystem Berlin. Ihre Kunst wurde im In- und Ausland gezeigt.

Am Rande noch ein Tipp: das 264. Foyerkonzert am Sonntag, 21. Oktober, um 11 Uhr im Konzertsaalfoyer bringt unter dem Titel „Böhmische Serenade“ Harmonie- und Kammermusik für großes Bläserensemble. Die Thüringen Harmonie, das Bläserensemble des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera, musiziert unter der  Leitung von Hendrik Schnöke u.a. die Harmoniemusik von Andreas N. Tarkmann zu Smetanas VERKAUFTEN BRAUT.

Weitere Vorstellungen: 21. Okt. 14.30 Uhr, 17. Nov. 19.30 Uhr

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Spielzeit 2018/19

September 4, 2018 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Künstler und Mitarbeiter freuen sich auf Sie in der Spielzeit 2018/19 © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Künstler und Mitarbeiter freuen sich auf Sie in der Spielzeit 2018/19 © Ronny Ristok

Die Spielzeit 2018/19 steht in Altenburg und Gera vor der Tür
Theaterkassen ab 4. September wieder geöffnet

 

Herzlich willkommen in der neuen Spielzeit!  Theater&Philharmonie Thüringen meldet sich aus der Spielzeitpause zurück. Die Theaterkassen sind ab 4. September wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet: in Altenburg Dienstag 10 bis 13 Uhr und 14 bis 19 Uhr, Mittwoch bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr, in Gera Dienstag, Mittwoch und Freitag 10 bis 17 Uhr und Donnerstag 10 bis 19 Uhr.

Es wird wieder intensiv geprobt! Das Musical CABARET  in Gera in der Regie von Lydia Bunk und die Operette DER VOGELHÄNDLER in Altenburg in der Regie des ehemaligen Schauspieldirektors Bernhard Stengele sind die ersten großen Ensemblestücke, die Ende September Premiere im Großen Haus haben. Auch das Puppentheater bereitet ein großes Ensemblestück vor: Molières MISANTHROP erlebt als Maskenspektakel am 12. Oktober seine Premiere.

Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera gibt sein erstes Philharmonisches Konzert am 19. und 20. September in Gera und hat sich dazu einen namhaften Solisten eingeladen, Daniel Ottensamer, Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker. In Altenburg beginnt die Konzertsaison schon am 7. September mit dem Marstallkonzert zum „Tag des offenen Denkmals“ bei freiem Eintritt und am 23. September folgt ein Kammerkonzert im Logenhaus.

Erst einmal aber sind alle Kräfte auf die Vorbereitung der Eröffnungsgala am 14. September in Gera und am 16. September in Altenburg konzentriert. Sänger, Tänzer, Musiker, Schauspieler und Puppenspieler laden zu einem Ausblick auf die Produktionen der Saison ein. Generalintendant Kay Kuntze und Schauspieldirektor Manuel Kressin führen als Moderatoren durchs Programm. Während die Gala in Gera bereits ausverkauft ist, sind für Altenburg noch Karten erhältlich.

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