Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Oedipe von George Enescu, 13.04.2018

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Theater und Philharmonie

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe - Kai Wefer (Theiresias) mit Sébastien Soulès (Oedipe) kniiend © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe – Kai Wefer (Theiresias) mit Sébastien Soulès (Oedipe) kniiend © Ronny Ristok

 OEDIPE von George Enescu

Theater&Philharmonie Thüringen bringt mit Oedipe die einzige Oper des genialen Rumänen George Enescu auf die Bühne. Atmosphärisch dicht und farbenprächtig erzählt Enescu einen großen Menschenmythos: die Geschichte des Ödipus von der Geburt bis zum Tod. Dieses 1936 in Paris uraufgeführte Meisterwerk geriet in den Schatten des II. Weltkriegs und wurde seither nur sehr selten aufgeführt, sodass ihm bis heute der verdiente Sprung ins Repertoire verwehrt blieb.

Premiere in Gera in der Regie von Generalintendant Kay Kuntze ist am 13. April um 19.30 Uhr im Großen Haus. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Laurent Wagner. Für die Titelpartie wurde der Franzose Sébastien Soulès engagiert.

Die monumentale Komposition des Rumänen George Enescu (1881-1955) basiert auf den antiken Dramen Oedipus Tyrannos und Oedipus auf Kolonos von Sophokles, geht jedoch recht frei mit den Vorlagen um. So beginnt die Oper bereits bei Ödipus’ Geburt; eine besondere Bedeutung kommt auch dessen Begegnung mit der Sphinx zu. Oedipe gilt als das Meisterwerk Enescus. Die Oper, so der Komponist, muss „ihren Schwung behalten. Kein Pathos, keine Wiederholungen, kein unnötiges Geschwätz. Die Handlung muss sich schnell entwickeln.“ Quelle seines Kompositionsstils ist die Volksmusik seiner rumänischen Heimat. Dies manifestiert sich in einer ständig changierenden Melodie, Harmonie und Klangfarbe, die den Hörer von Anfang bis Ende einnimmt.

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe - Sébastien Soulès (Oedipe) und Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe – Sébastien Soulès (Oedipe) und Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Ödipus ist der Enthüllungskrimi in der griechischen Mythologie: Ein Orakel verkündet, dass der Sohn des Lajos seinen Vater töten und seine Mutter heiraten wird. Die entsetzten Eltern lassen den Neugeborenen mit zusammengebundenen Füßen aussetzen. Er wird aber von einem Hirten gerettet und nach Korinth gebracht, wo er als Sohn des Königs aufwächst. Als Ödipus das Orakel von Delphi aufsucht, wird auch ihm das Schicksal geweissagt, den Vater zu töten und die Mutter zu ehelichen. Um dem zu entgehen, flieht er von seinen vermeintlichen Eltern aus Korinth und trifft dabei auf seinen leiblichen Vater Lajos, den er nach einem heftigen Streit im Kampf tötet. Er befreit Theben von der grausamen Sphinx und heiratet die Witwe des Lajos, seine Mutter, mit der er vier Kinder zeugt. Anzeichen verdichten sich, dass sich der einstige Orakelspruch erfüllt haben könnte. Unerbittlich forscht Ödipus nach der Wahrheit. Als er die Zusammenhänge begreift, sticht er sich die Augen aus. Mit seiner Tochter Antigone begibt er sich auf eine lange Wanderschaft…

Bühnenbild und Kostüme entwirft Duncan Hayler. Für die wissenschaftliche Beratung wurde der Archäologe Prof. Dr. Ulrich Sinn gewonnen. Es spielt das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera.

Oedipe George Enescu, Jokaste Béela Müller · Kreon Johannes Beck · Tiresias Kai Wefer · Hohepriester/ Phorbas/ Wächter Ulrich Burdack · Hirte Frank Ernst  · Laios Timo Rößner · Sphinx/ Merope Christel Loetzsch · Theseus Alejandro Lárraga Schleske · Antigone Miriam Zubieta · eine Thebanische Frau Pihla Terttunen (Mitglied des Thüringer Opernstudios)

Der Opern-, Kinder- und Jugendchor singt in der Einstudierung von Holger Krause. Es tanzt das Kinder- und Jugendballett von Theater&Philharmonie Thüringen.

OEDIPE von  George Enescu;  Premiere am 13. April 2018, weitere Vorstellungen: 21. April und 18. Mai 2018, jeweils 19.30 Uhr.


Sébastien Soulès wurde in Orléans (Frankreich) geboren und studierte Gesang am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris sowie an der Hochschule der Künste in Berlin bei Prof. Harald Stamm. Meisterkurse bei Walter Berry, Dietrich Fischer-Dieskau, Brigitte Fassbaender und Jose van Dam.

Zuletzt war er u. a. als Hidraot in Glucks Armide in Bern, als Der Mann von La Mancha (Don Quijote) in Biel, als Scarpia in Puccinis Tosca und als Golaud in Pélleas et Mélisande am neuen Opernhaus Linz, in der Titelpartie von Bergs Wozzeck am Theater Augsburg, als Kurwenal am Teatr Wielki Warschau sowie als Ruprecht in L´ange de Feu von Sergej Prokofiev in der Inszenierung von Silviu Purc?rete beim renommierten Opernfestival in Miskolc/Ungarn, Graf Homonay in Strauß ´ Der Zigeunerbaron bei den Festspielen Langenlois und in der UA Displace beim Festival Musiktheatertage Wien sehr erfolgreich.

Im Sommer 2016 war er als Orazio in der umjubelten Neuproduktion Amleto von Franco Faccio bei den Bregenzer Festspielen zu erleben (inkl. TV-Liveübertragung), wohin er 2017 als Zuniga in Carmen und als William Bankes in der UA To the lighthouse zurückkehrt. Weitere Pläne umfassen u.a. sein Debüt an der Oper Leipzig in Gounods Cinq-Mars sowie Kaspar in einer Neuproduktion Der Freischütz“ am Theater Baden.

2013/14 war er u. a.  in Schrekers Der Schatzgräber in Linz, als Figaro und Zuniga an der Volkoper Wien, als Escamillo an der Opera de Tours, als Mitterhofer in Elegie für junge Liebende von Henze in Wiesbaden, in der Uraufführung von Moby Dick in Warschau, sowie bei der Styriarte in Graz als Kaspar im Freischütz zu erleben.

In der Saison 2012/13 hatte Sébastien Soulès einen Residenzvertrag an der Volksoper Wien und debütierte in derselben Spielzeit als Fliegender Holländer in Hildesheim. Desweiteren sang er in der Uraufführung von Join bei den Wiener Festwochen. Außerdem gestaltete der Bariton die Rolle des Popolani (Barbe-Bleue, Offenbach) bei der Styriarte Graz unter Nikolaus Harnoncourt.

2011/2012 sang Soulès die Titelrolle in Friedrich Cerhas Baal in Wien und Konzerte mit einer Auswahl von Liedern aus Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit dem Orchestra di Padova e del Veneto. In derselben Spielzeit debütierte der Bariton an der Volksoper Wien. Außerdem war er als Scarpia in Tosca in einer Produktion des Landestheaters Niederbayern und als Graf (Le Nozze di Figaro) beim Festival d’Antibes zu erleben.

2010/2011 hatte Sébastien Soulès großen Erfolg als Don Giovanni und als Marcello (La Bohème) am Opernhaus Halle, sowie als Albert in Massenets Werther am Theater Koblenz. Bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden sang er am Hessischen Staatstheater Wiesbaden den Humbert Humbert in der Uraufführung von Schedrins Lolita unter Marc Piollet in der Regie von Konstanze Lauterbach.

Sébastien Soulès ist Preisträger des Willi-Domgraf-Fassbaender-Wettbewerbs, München.

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Ballettpremiere: Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin, 11.05.2018

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Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Peter Werner-Ranke als Liberace © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Peter Werner-Ranke als Liberace © Ronny Ristok

Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin

Als zweite Ballettpremiere dieser Spielzeit zeigt das Thüringer Staatsballett die Uraufführung Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin von Ballettdirektorin und Chefchoreografin Silvana Schröder. Die Premiere findet am Freitag, dem 11. Mai 2018, um 19:30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera statt.

Der neue Ballettabend beschäftigt sich mit dem schillernden, überraschenden und tragischen Leben des amerikanischen Ausnahmepianisten Wcadziu Valentino Liberace (1919-1987). Zwar begann Liberace seine Laufbahn als klassischer Konzertpianist, doch schon bald war ihm die Welt der klassischen Musik nicht mehr genug. Er begeisterte sich in gleichem Maße für Jazz und Pop, für die Musicals am Broadway und für das verlockende Glitzern des Show-Business. So ernannte sich Liberace selbst zum „Mr. Showmanship“, eroberte mit seinen Klavier-Shows in kürzester Zeit das Fernsehen, und wurde in Las Vegas mit einer Gage von $100.000 pro Woche zum bestbezahlten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Liberaces ausschweifendes Leben, seine extravaganten Kostüme und Auftritte – ob in einem weißen Chinchillapelz mit langer Schleppe, in diamantenbesetzen Anzügen, in einem verspiegelten Rolls-Royce oder mit pink gefärbten Federn aus einem übergroßen Fabergé-Ei – und nicht zuletzt die Gerüchte um seine Sexualität hielten die Presse in den USA, Großbritannien und Australien über Jahrzehnte in Atem.

In ihrem Ballett spürt Silvana Schröder der faszinierenden Persönlichkeit Liberaces nach und stellt dabei die Liebesbeziehung zu seinem Weggefährten Scott Thorson in den Mittelpunkt. Die Hauptrolle des Abends übernehmen drei Künstler gemeinsam: Schauspielkapellmeister Olav Kröger gibt den Pianisten Liberace live am Flügel, der ehemalige Ballettdirektor Peter Werner-Ranke spielt den alten Liberace und der Tänzer Jon Beitia Fernandez übernimmt die Rolle des jungen Liberace. Filip Kvacák tanzt die Rolle des langjährigen Liebhabers Scott Thorson.

Als Ausstatterin konnte die Kostüm- und Bühnenbildnerin Verena Hemmerlein gewonnen werden, die das Geraer Publikum bereits mit ihrer Ausstattung für das Ballett Dracula begeisterte. Mit einer Musikauswahl von Klassik, Jazz, Pop und Broadway-Hits lädt das Thüringer Staatsballett mit Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin zu einem vielseitigen, unterhaltsamen und nachdenklichen Ballettabend ein.

Am 1. Mai 2018 um 11:30 Uhr gibt es eine MATINEE im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera, moderiert vom Manager und Dramaturgen des Thüringer Staatsballetts, Dr. Daniel Siekhaus. Die Matinee findet im Rahmen des Tages der offenen Tür von Theater&Philharmonie Thüringen statt. Interessierte können erste Ausschnitte des Balletts erleben und im Gespräch mit dem Inszenierungsteam mehr über den künstlerischen Prozess erfahren.

Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin:  Weitere Vorstellungen: 12. Mai 19:30 Uhr, 13. Mai 18:00 Uhr, 20. Mai 14:30 Uhr, 21. Mai 14:30 Uhr, 3. Juni 18:00 Uhr

Uraufführung:  Konzept, Inszenierung, Choreografie: Silvana Schröder, Bühne, Kostüme: Verena Hemmerlein,  Dramaturgie: Dr. Daniel Siekhaus,  Flügel: Olav Kröger,  Gast: Peter-Werner Ranke,  Thüringer Staatsballett;

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Musical Jekyll & Hyde, 29.10.bis 14.12.2017

Oktober 12, 2017 by  
Filed under Musical, Pressemeldung, Theater Altenburg Gera

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE - Eve Rades (Lucy Harris) und Damen des Thüringer Staatsballetts Kai Wefer (Spider, Zuhälter) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE – Eve Rades (Lucy Harris) und Damen des Thüringer Staatsballetts Kai Wefer (Spider, Zuhälter) © Stephan Walzl

„Jekyll & Hyde“ gehen nach Schwerin

Letzte Vorstellungen in Gera

Noch dreimal steht das Musical „Jekyll & Hyde“ auf dem Spielplan an den Bühnen der Stadt Gera. Dann ist Kay Kuntzes erfolgreiche Inszenierung, die seit November 2014 im Repertoire war, hier abgespielt. Interessenten sollten die Gelegenheit am 29. Oktober oder 5. November jeweils 18 Uhr nutzen; denn die allerletzte Vorstellung am 14. Dezember um 19.30 Uhr ist so gut wie ausverkauft. Theater&Philharmonie Thüringen hat die Ausstattung nach Entwürfen von Duncan Hayler ans Mecklenburgische Staatstheater Schwerin verkauft. Dort wird am 16. Februar 2018 Premiere sein.

Sehen Sie jetzt nochmals in Gera Hardy Brachmann als Gast vom Staatstheater Cottbus in der Rolle des Dr. Henry Jekyll mit seinem riskanten Experiment, das Böse und das Gute im Menschen trennen zu wollen. Überzeugt vom Erfolg seines Mittels und zum Beweis von dessen Wirkung, testet er es heimlich an sich selbst. Die Droge verwandelt Dr. Jekyll in Mr. Edward Hyde. Hyde ist unberechenbar: Er mordet und vergreift sich an der Prostituierten Lucy. Letztendlich kann Jekyll sich nicht mehr gegen Hyde durchsetzen …

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE - Eve Rades (Lucy Harris) und Kai Wefer (Spider, Zuhälter) Damen des Thüringer Staatsballetts © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE – Eve Rades (Lucy Harris) und Kai Wefer (Spider, Zuhälter) Damen des Thüringer Staatsballetts © Stephan Walzl

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Don Pasquale von Gaetano Donizetti, 20.10.2017

Oktober 5, 2017 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Altenburg Gera

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Theater und Philharmonie Thüringen / DON PASQUALE - Ulrich Burdack (Don Pasquale) und Miriam Zubieta (Norina) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / DON PASQUALE – Ulrich Burdack (Don Pasquale) und Miriam Zubieta (Norina) © Sabina Sabovic

 Don Pasquale von Gaetano Donizetti

Mit der Premiere von Donizettis Komischer Oper Don Pasquale startet das Musiktheater am 20. Oktober 19.30 Uhr auch in Gera heiter in die Saison.

Nach der Uraufführung im Jahr 1843 am Théâtre-Italien in Paris trat Gaetano Donizettis (1797-1848) komische Oper einen Siegeszug durch die Theater der Welt an. Vor allem wegen der subtilen Charakterisierung der Figuren und der lebendig-frischen, melodienreichen Belcanto-Musik begeistert Don Pasquale bis heute das Publikum. Nach den erfolgreichen Aufführungen in der vergangenen Spielzeit in Altenburg hat nun das Geraer Publikum das Vergnügen.

Theater und Philharmonie Thüringen / DON PASQUALE - Regisseur Axel Köhler © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / DON PASQUALE – Regisseur Axel Köhler © Sabina Sabovic

Mit Axel Köhler, bis Ende der Spielzeit 2015/16 Intendant der Oper Halle, konnte ein renommierter Regisseur für die Neuproduktion gewonnen werden. Seine Inszenierungen in Innsbruck, Graz, München, Halle und an der Semperoper Dresden fanden große Anerkennung. Zuvor hatte Köhler seine internationale Karriere als Altus beendet.

Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Laurent Wagner. Die Aufführung erfolgt in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Bühnenbild und Kostüme entwarf Arne Walther. Der Chor singt in der Einstudierung von Holger Krause.

In der Titelpartie ist Ulrich Burdack (Bass) zu erleben, der nach Engagements am Tiroler Landestheater Innsbruck, den Opern Kiel und Halle seit voriger Spielzeit in Ostthüringen engagiert ist. In den Partien des Doktor Malatesta und Ernesto stellen sich zwei neuengagierte Sänger vor: der junge Bariton Alejandro Lárraga Schleske aus Mexiko, der über Stationen im Zürcher Opernstudio, die Schlossfestspiele Rheinsberg und das Theater Freiburg nach Gera kam und der Tenor János Ocsovai aus Ungarn, der die Staatsoper Budapest, das Staatstheater Kassel sowie das Staatstheater Saarbrücken zu seinen Stationen zählt.

Miriam Zubieta hat in dieser Spielzeit ein Festengagement bei Theater&Philharmonie Thüringen erhalten und stellt sich in der Partie der Norina vor. Die spanische Sopranistin studierte in Barcelona und  Wien. Sie ist Gewinnerin des Wettbewerbs „Canto Festival 2013“ (Italien) und Preisträgerin des renommierten „International Singing Competition Francesco Viñas“ 2012 (Barcelona). 2014 gab Miriam Zubieta ihr Deutschland-Debüt beim Rossini Festival Bad Wildbad. Bis 2016 war sie im Centro de Alto Perfeccionamiento Plácido Domingo in Valencia engagiert. Den Notar gibt Andrii Chakov aus dem Thüringer Opernstudio. Der Bariton, geboren 1986 in Kiew, studierte an der Peter Tschaikowski Akademie der Ukraine Gesang und Chordirigieren. 2013 bis 2015 war er Solist am Opernhaus in Dnepropetrovsk.

Handlung:  Durch eine Heirat will der unersättliche Don Pasquale die Bedingung zu einer bedeutenden Erbschaft erfüllen. Sein Neffe Ernesto soll stattdessen leer ausgehen. Als Brautwerber hat der betagte Junggeselle Dottore Malatesta auserwählt, nicht wissend, dass dieser ein guter Freund Ernestos ist. Darum heckt Malatesta eine List aus und empfiehlt ihm eine soeben erfundene Schwester namens Sofronia als Ehefrau. Hinter diesem falschen Namen verbirgt sich in Wahrheit die junge Witwe Norina, welche eigentlich Ernesto ehelichen will. Begeistert von der Intrige und in der Absicht, dem Alten einen Denkzettel zu verpassen, stimmt sie dem Schwindel zu und geht scheinbar auf die Heiratspläne ein. Als der ahnungslose Ernesto von der geplanten Vermählung des Onkels erfährt, steigert sich sein Kummer über das verlorene Erbe zum Entsetzen.

Don Pasquale in Gera:  Premiere 20.10.2017; weitere Vorstellungen: 22. Okt. 14.30 Uhr, 11. u. 17. Nov. 19.30 Uhr, 27. Dez. 19.30 Uhr,  28. Jan. 2018 14.30 Uhr.

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